Produktvorstellung: Eiswürfelbereiter Caso IceMaster Pro

Ergeht es euch manchmal genauso wie mir? – Ihr sehnt euch z. B. am Wochenende nach getaner Arbeit nach einem eiskalten Erfrischungsgetränk, z. B. einem Gin Tonic, habt jedoch keinen einzigen Eiswürfel mehr im Gefrierschrank? – Ich finde es einfach nur ärgerlich!

Gefühlt ist es bei uns zu Hause nämlich immer so. – Entweder haben wir einen 2 kg Sack Eiswürfel zu Hause, den wir just in diesem Moment jedoch überhaupt nicht gebrauchen können, weil er uns den kostbaren Platz im Gefrierschrank wegnimmt oder(!) wir benötigen dringend einige Eiswürfel, doch leider sind diese dummerweise bereits alle verbraucht.

Schon lange hege ich die Überlegung, uns einen Eiswürfelbereiter zuzulegen. Der einzige Punkt der mich bisher davon abgehalten hatte war der relativ hohe Anschaffungspreis. Relativ daher, weil es doch schon sehr übertrieben erscheint, sich ein Gerät lediglich zum Verzerr von Genussgetränken zuzulegen. – Doch weit gefehlt: Eiswürfel sind vielseitiger verwendbar als nur für die Zubereitung von eiskalten Drinks. Hier einige Beispiele:

– Verwendung von Eis in Shakes
– Abschrecken von Gemüse
– Früchte kühlen
– Kühlen von Wasser in Wasserspendern
– Präsentation von Austern auf einem Eis-Bett
– Cocktails
u.v.m.

…und wenn man erst einmal einen Eiswürfelbereiter besitzt, schätzt man ihn so sehr, dass man ihn garantiert auch oft genug einsetzt!

CASO-Design, der Hersteller diverser Küchenhelfer wie Vakuumiergeräte, Sous-Vide-Garer, Fleisch-Reifeschränke u.v.m. bot uns die Möglichkeit, einen ausführlichen Blick auf den Caso IceMaster Pro zu werfen und ihn auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Edelstahl-Optik des 9,3 kg schweren Caso IceMaster Pro ist sehr ansprechend. Die Küche in der er später steht, sollte jedoch ausreichend Platz bieten, um den Eiswürfelbereiter mit der Maße von B: 242 mm x H: 358 mm x T: 328 mm dauerhaft auf der Ablagefläche stehen zu lassen.

Der Caso IceMaster Pro wird fertig montiert geliefert. Der Eiskorb bildet das einzige herausnehmbare Teil. – Dieser wird entnommen, um die Markierung für die Füllhöhe des Wassertanks zu sehen und Wasser aufzufüllen, sowie die Eiswürfel zu entnehmen. Des Weiteren werden eine Eisschaufel und die Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Der Deckel beinhaltet ein Sichtfenster, durch das sich die bereits produzierte Menge Eiswürfel erkennen lässt. Über die linke Taste des sehr übersichtlichen Bedienelements lässt sich der Caso IceMaster Pro einschalten, hingegen die rechte Taste die Wahl der Eiswürfelgröße (S=klein / L=groß) zulässt. Der jeweilige Zustand des Gerätes wird über die darüber liegenden LEDs angezeigt, die da wären:

– Nachfüllanzeige für Wasser
– Eiskorb voll
– Betriebsanzeige (An / Aus)
– Eiswürfel-Größe S=klein
– Eiswürfel-Größe L=groß

Die Inbetriebnahme

Der Caso IceMaster Pro besitzt ein Wassertankvolumen von 3,1 Liter. Um die Markierung für die Füllhöhe des Wasserstands zu erkennen, muss zunächst der Eiskorb entnommen werden.

Um die im folgenden Bild erkennbaren 9 Stifte bildet sich der jeweilige Eiswürfel. Laut Herstellerangaben benötigt der Caso IceMaster Pro je nach Umgebungstemperatur jeweils ca. 6 – 13 Minuten pro Durchlauf.

Das haben wir mehrmals geprüft. Unseren Zeitmessungen zufolge lagen die Durchlauf-Zeiten bei einer relativ hohen Umgebungstemperatur von ca. 26°C bei 8:14 min., 8:49 min., 9:56 min., 8:56 min., 8:54 min., 8:45 min. usw. – Also genauso, wie es der Hersteller versprochen hatte.

Nach dem „Kaltstart“ des Eiswürfelbereiters werden die ersten 9 Eiswürfel nicht die gewünschte Größe erreichen. – Anschließend folgen jedoch 9 exakt gleich große Eiswürfel den nächsten 9 Eiswürfeln usw.

Wir haben nachgezählt, dass der Eiskorb ein Fassungsvermögen von ca. 72 – 81 Eiswürfeln besitzt. Anschließend stoppt die Maschine automatisch und zeigt den Zustand „Eiskorb voll“ durch die entsprechende LED an.

Durch das vollständige Entleeren des Eiskorbs oder der Entnahme einiger Eiswürfel nimmt der Caso IceMaster Pro wieder seine Arbeit auf.

Der Caso IceMaster Pro im Einsatz

Zu sehr vielen Anlässen kühlte eine großzügige Eiswürfelschicht das Wasser unseres 12,5 Liter fassenden Wasserspenders. Die Eiswürfel einer Schicht behielten ca. 2 Stunden lang ihre Form und garantierten erfrischendes Wasser mit z. B. einer Note Himbeere/Minze oder Zitrone/Orange o.ä. – Einfach und genial!

Auf Partys zur späteren Stunde machte der Caso IceMaster Pro ebenfalls eine sehr gute Figur und ließ alle Drinks auf Wunsch eiskalt werden.

Aber auch in der Küche bereitet uns der Caso IceMaster Pro sehr große Freude. Neben dem Abschrecken von Gemüse, stellte er Eiswürfel für die Zubereitung leckerer Shakes zur Verfügung. Der positive Nebeneffekt: Die kleineren Eiswürfel mit dem Loch in der Mitte lassen sich sehr viel schneller und einfacher crushen.

Die Reinigung

Nach der Benutzung wird das restliche im Gerät befindliche Wasser vor der Lagerung des Eiswürfelbereiters bequem durch einen Wasserabfluss abgelassen. Anschließend wird der Innenraum mit einem fusselfreien Tuch getrocknet.

Die Kosten

Die Anschaffungskosten für den Caso IceMaster Pro liegen bei 199 EUR.
Die Leistung des Eiswürfelbereiters wird mit 90 Watt angegeben.
Innerhalb von 24 Stunden benötigt der Caso IceMaster Pro also für ca. 12 kg Eiswürfel ca. 2.160 Watt, was wiederum Kosten von ca. 0,54 EUR/12 kg bzw. 0,045 EUR/1 kg entsprechen.

Die Kosten eines 2 kg Sacks fertiger Eiswürfel liegen im Einzelhandel (nach unseren Erfahrungen) bei ca. 2 EUR.

Theorie: Um die Kosten des Gerätes wieder „hereinzuholen“, müssten ca. 209 kg Eiswürfel produziert werden.

Auf 2 Jahre gerechnet würde das bedeuten, dass man pro Woche ca. 2 kg Eiswürfel produzieren müsste.

Praxis: In der Praxis sieht die Rechnung sehr viel anders aus. Nicht berechnet wurden zuvor z. B. die Zeit- und Benzinkosten für den Kauf der fertigen Eiswürfel, sowie die anfallenden Kühlkosten. Des Weiteren muss der immer-bereit-Luxus positiv berücksichtigt werden, der auf Knopfdruck immer Eiswürfel bietet.

Technische Daten (laut Hersteller)

CASO-Design IceMaster Pro
Modell: HZB-12/SA
Artikel-Nr.: 3301
Anschlussdaten: 220-240 V, 50 Hz
Spannung: 220-240 V, 50 Hz
Leistung: 90 Watt
Prüfzeichen: GS,CE

Leistungsaufnahme: Eiswürfelerstellung 0,7 A
Leistungsaufnahme: Eiswürfelablösung 1,2 A
Außenabmessungen: (B/T/H) 242 x 358 x 328 mm
Nettogewicht: 9,3 kg

– produziert ca. 12 kg Eiswürfel in 24 Stunden
– schnelle Eiswürfelbereitung in 6 – 13 Min.
– zwei Eiswürfelgrößen, klein & groß
– gute Isolierung
– Edelstahl-Optik
– Kompressortechnik
– Deckel mit Sichtfenster
– Wasserstandsanzeige
– automatische Abschaltung
– Wassertankvolumen 3,1 l

Preis: 199 EUR

Fazit

Wir haben den Caso IceMaster Pro über mehrere Wochen getestet. Dabei verrichtete dieser seine Arbeit ohne eine einzige Störung. Als sehr praktisch hat sich herausgestellt, Eiswürfel ganz einfach vorzuproduzieren. – Dabei schütteten wir immer jeweils 2 volle Eiskörbe Eiswürfel in einen Gefrierbeutel, welchen wir anschließend zur Bevorratung in den Gefrierschrank legten.

Durch diese Vorgehensweise ist es möglich, bis zu 12 kg Eiswürfel innerhalb von 24 Stunden zu produzieren.

Feature-request: Wünschenswert wäre neben der vorhandenen optischen Anzeige (LED), für den Füllstand des Wassers und des Eiswürfelbehälters, ein zusätzliches akustisches Signal. Des Weiteren verrichtet der Eiswürfelbereiter seine Arbeit nicht lautlos (Kompressortechnik), was jedoch aus eigener Erfahrung auf Partys, bei z. B. musikalischer Untermalung, nicht negativ auffällt.

Daumen hoch für den Caso IceMaster Pro. – Er ist zwar nicht günstig in der Anschaffung, bereitet uns jedoch stets große Freude und vor allem Flexibilität!

Gin Tonic Striploin Steak

Heute zeigen wir euch etwas, was es nach unseren Internet-Recherchen in dieser Art wahrscheinlich noch nie oder erst sehr selten gegeben hat. – Ein für 80 min. in 52 °C warmen Gin Tonic gegartes Striploin Steak, welches auf dem Beefer XL vollendet wurde.

Wenn ihr nun denkt, dass ist doch Quatsch, dann müssen wir euch gleich von Anfang an diesen Zahn ziehen. – Dieses Steak ist der absolute Hammer! Es ist geschmacklich der Knüller schlechthin! – Und so wird es gemacht…

Zutaten
300 g Dry Aged Striploin Steak (yourbeef.de)
300 ml Gin (Fieldfare Diemel Dry Gin)
1.000 ml Fever-Tree Indian Tonic Water
1 Bio-Orange
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Als Fleisch wählten wir ein 300 g schweres, wunderschönes Dry Aged Striploin Steak von yourbeef.de. Wenn es um Gin geht, präferieren wir selbstverständlich unseren Lieblings-Gin: Fieldfare Diemel Dry Gin aus dem nördlichsten Zipfel von Hessen. Diesen stellten wir schon einmal hier vor.

Nun wird 1 Liter Tonic Water und 0,3 Liter Gin mit ein paar Perlen rosa Pfeffer und einigen Orangenzesten in einem Topf verrührt. Den Topf auf das Caso Design TC 2100 Thermo Control stellen, den Temperaturfühler in das Wasser eintauchen und eine Gartemperatur von 52 °C einstellen.

Nun badet das Steak für ca. 80 min. im puren Gin Tonic. Der große Vorteil vom Caso Design TC 2100 Thermo Control ist, dass er wie beim Sous Vide Garer die voreingestellte Temperatur hält – und das auch schon bei sehr geringer Menge Flüssigkeit!

Wer ihn noch nicht kennt, der Caso Design TC 2100 Thermo Control ist für einen Anschaffungspreis von unter(!) 100 Euro übrigens ein echter Allrounder. – Ein Induktionskochfeld für das gradgenaues Braten und Kochen, SousVide, Warmhalten u.v.m. Ein detaillierter Test-Bericht folgt!

Nach spätestens 80 min. hatte unser Steak die vorgegebene Kerntemperatur von 52 °C erreicht und wird nun, ohne Salz und Pfeffer, im Beefer XL vollendet.

Voila, fertig ist das ist Gin Tonic gebadete Striploin Steak.

Ihr werdet es kaum glauben aber ein solch saftiges, fast spritziges Steak, habe ich selten gegessen. Der Gin Tonic kommt geschmacklich unbeschreiblich intensiv rüber und passt durch seine leichte Süße unwahrscheinlich gut zum Striploin Steak.

Ich habe es schon sehr oft geschrieben aber DAS(!) müsst(!) ihr unbedingt einmal nachgrillen. Es schmeckt einfach grandios!

Guten Appetit!

Fieldfare – und unsere Vorliebe für Gin Tonic

Spätestens nach dem 1. Grilltank Original im Jahre 2015, im Weber Original Store Berlin, hatte es mich schließlich auch gepackt. – Die Vorliebe für Gin Tonic.

Für mich persönlich fing es damals so an, dass einer der Grilltank-Jungs nach getaner Arbeit, eine Flasche Berliner Brandstifter (Gin) aus dem Ärmel zauberte. Während die Gin Tonic Fans umgehend hell auf begeistert waren und jubelten, schauten sich die anderen Teilnehmer das Spektakel neugierig aber zaghaft aus der Ferne an. Ich gebe zu – bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich den berühmten Longdrink zuvor auch noch nicht zu mir genommen und kannte ihn gegenwertig nur aus Erzählungen vom großen Gin-Boom.

Gleich nach meiner ersten Verkostung an diesem Tag stand bereits fest, dass dieses erste Glas Gin Tonic auch gewiss nicht mein letztes Glas gewesen sein sollte. – Nur zu gut schmeckte mir die Kombination, aus dem typischerweise ein Gin Tonic besteht: 1 Teil Gin, 3 – 4 Teile Tonic Water und meist eine Scheibe/Schnitz/Zeste Limette oder Zitrone, in einem Glas mit Eiswürfeln serviert.

Gin ist nicht gleich Gin

Die meist farblose Spirituose hat einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent. Ein Gin besteht aus sehr vielen Kräutern und Gewürzen, den so genannten Botanicals (Pflanzenstoffe), unter denen klassischerweise Wacholderbeeren und meist Koriander, Orangen- und Zitronenschalen zählen. Jeder Hersteller hat sein eigenes Geheimrezept, welches seinen Gin einzigartig macht.

Charakteristisch für einen Hendrick´s Gin ist z. B. der Zusatz von Damaszener-Rosen und holländischen Salatgurken, weshalb viele Genießer ihn unter dem Zusatz von Gurkenscheiben trinken. – Klingt vielleicht etwas komisch, schmeckt jedoch sagenhaft gut!

Der aus dem Schwarzwald stammende Monkey 47 verdankt hingegen seiner Rezeptur die Zahl „47“ in seinem Namen, denn es finden exakt 47 Botanicals den Einzug. Neben dem typischen Wacholderaroma können des Weiteren Zitrus-, feinblumige-, sowie leicht pfeffrige Noten entdeckt werden.

Zu vielfältig und interessant im Geschmack sind also die vielen unterschiedlichen Gins dieser Welt, als das meines Erachtens jemand behaupten könnte, dass es den(!) einen, besten(!) Gin geben würde.

Mein derzeitiger Lieblings-Gin: Fieldfare – Diemel Dry Gin

Nach den mittlerweile dutzend und mehr von mir verkosteten unterschiedlichen Gins der letzten Jahre, hat sich ein ganz bestimmter Tropfen herauskristallisiert. Auf dem im Juli 2017 stattfindenden 1. Grilljunkies-Treffen im Kasseler Weber Originalstore lernte ich bei einer Verkostung Fieldfare – Diemel Dry Gin kennen und lieben.

Der englische Name Fieldfare heißt in die deutsche Sprache übersetzt Wacholderdrossel, hingegen die Diemel ein Fluss ist, der durch das hessische Diemeltal fließt. Im Diemeltal werden vom Hersteller Diemelstrand UG & Co. KG, eine kleine Familien-Manufaktur aus Liebenau-Ostheim, die süßlich und aromatischen Wacholder selbst gepflückt und u. a. mit Koriander, Kardamom und Wakame Alge perfekt ergänzt. Unter den insgesamt 21 Botanicals zählen des Weiteren Zitrusnoten von Orange, Grapefruit und Sanddorn, die dem Gin eine besondere Frische verleihen aber trotzdem feinkomplex erscheinen lassen.

Zum Verdünnen des gewonnenen Destillats in Diemelstrands eigener Destille auf 45 Volumenprozent, dient entmineralisiertes Ostheimer Quellwasser. Abgefüllt, mit einem Naturkorken verschlossen, etikettiert und auf einem verplombten Kartonetikett am gewickelten Hanfband signiert, wird Fieldfare standesgemäß in Handarbeit.

Neben Limettenscheiben schmeckt mir Fieldfare-Gin mit Orangenzesten am allerbesten. Des Weiteren teste ich von Zeit zu Zeit immer wieder Mal unterschiedliche Tonic Water und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Fieldfare Gin mit Fever Tree Indian Water mein persönlicher Favorit ist.

Fieldfare – Diemel Dry Gin, der erste Gin Nordhessens, kostet 34,50 EUR (0,5 l) und kann hier bestellt werden.

Übrigens: Auch bei unserem Sieg in der letzten Beef Battle Folge der 2017er Staffel spielte bei Stefan (poggegrillt.de) und mir Gin eine wichtige Nebenrolle beim Verfeinern des Zwiebelconfits, als Beilage für das Teres Major.

Freut euch auf zukünftige Rezepte mit Fieldfare Gin und auf frisch-spritzige Gin Tonics!

Gut Glut, Prost und bis bald!