Ibérico Karree mit Brezenkruste

Uns hat es so richtig gepackt! – Wohlmöglich ist euch in letzter Zeit aufgefallen, dass wir immer häufiger Ibérico Fleisch grillen. Wir sind ganz einfach vernarrt in den fein nussigen Geschmack des saftigen Fleisches, der schwarzbraunen hochbeinigen Ibérico Schweinen.

Nach Presa, Pluma, Secreto u.v.m. bedienen wir uns dieses Mal an einem grandiosen 2,3 kg schweren Ibérico Karree und verleihen dem Fleisch eine unglaublich leckere Brezenkruste.

Zutaten
2,3 kg LaMila Iberico Carree (von Albers)
Stokes Beetroot Relish (v. Sydney and Frances)
Murray River Salt Flakes (v. Sydney and Frances)
2 – 3 Brezel
3 Eigelb
gutes Olivenöl
2 kleine Zwiebeln
1 Bund Petersilie
1 EL Ankerkraut Majoran
1 EL Ankerkraut gemahlener Kreuzkümmel
1 EL Senf
120 g Butter
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung des Ibérico Karrees

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf maximale Temperatur vorbereiten.

Während der Aufheizphase überschüssiges Fett vom Ibérico Karree schneiden.

Beidseitig großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreuen.

Das Ibérico Karree von beiden Seiten scharf angrillen, um dem Fleisch ausreichend Röstaromen zu verleihen.

Bevor die Keramik des Monolith Classics zu viel Hitze aufnimmt, die Luftzufuhr des Grills schnellstens minimieren. Durch den Einsatz der Deflektorsteine eine indirekte Zone bilden, anschließend das Ibérico Karree auf die Rosterhöhung legen und bei ca. 150°C garen.

Zubereitung der Brezenkruste

Während das Fleisch gart, die Brezel in kleine ca. 1 cm große Stücke schneiden, die Petersilie hacken, den Kreuzkümmel zerstoßen sowie die Zwiebeln in Würfel schneiden.

Die Zwiebel-Würfel in einer mit gutem Olivenöl benetzten Pfanne dünsten, anschließend Majoran, Kreuzkümmel und frische Petersilie hinzugeben.

In einer Küchenmaschine die Butter, zusammen mit den drei Eigelbe und dem Senf cremig quirlen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebeln und die Brezel sorgfältig unter die Butter-Creme heben.

Sobald das Ibérico Karree eine Temperatur von ca. 60°C erreicht hat, kurz vom Grill nehmen und anschließend die Masse für die Brezenkruste sorgfältig oberhalb des Fleisches verteilen.

Währenddessen den Grill auf ca. 230 – 250°C aufheizen und anschließend das Fleisch zurück auf die Rosterhöhung legen.

Nach ca. 12 – 15 Minuten ist die Brezenkruste fest und das Fleisch sollte eine Kerntemperatur von ca. 64°C angenommen haben. – Zeit zum Anschnitt.

Zum Fleisch empfehlen wir Stokes Beetroot Relish (Rote Beete Relish).

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Ibérico Lomo mit Tomaten-Kräuter-Haube von der Kirschholz Planke

Bereits des Öfteren schwärmten wir vom „Jiménez 100% Ibérico“, der spanischen schwarzfüßigen Cerdo Iberico-Rasse, welche von Albers vertrieben wird. Das durch die Eichelmast hervorgerufene, sehr marmorierte rötliche Fleisch, welches ein nussiges Aroma verspricht, ist eine ganz andere Kategorie von Schweinefleisch, die unseres Erachtens mit keinem anderen Schweinefleisch zu vergleichen ist.

Nach dem Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück), widmen wir uns dieses Mal dem Jiménez 100% Ibérico Lomo, dem Lendenfiletstück, welches wir mit einer Tomaten-Kräuter-Haube veredeln und anschließend an Mozzarella mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing servieren.

Zutaten
800g Jiménez 100% Ibérico Lomo von Albers
gutes Olivenöl
1 EL frischer Thymian
1 EL frischer Rosmarin
1 EL frische Petersilie
2 EL getrocknete Tomaten
1 EL frischer Zitronenabrieb
1 EL frischer Knoblauch

für Mozzarella mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing
1 – 2 Kugeln Mozzarella
1 reife Mango
4 EL Himbeeressig
1 – 2 EL Honig
5 EL gutes Olivenöl
0,5 rote Chilischote
1 kleine rote Zwiebel
1 Hand voll Koriander
Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)

1 x Moesta-BBQ HolzPlanke XXL (2er Set aus Kirschholz)

Zubereitung des Ibérico Lomo von der Kirschholz Planke

Zunächst muss das Ibérico Lomo pariert werden. Dazu werden mit einem scharfen Messer Fette und Sehnen vom Fleisch entfernt.

Charakteristisch für das Ibérico ist u. a. die wunderschöne kräftig-rote Farbe des Fleisches, die Rindfleisch zum Verwechseln ähnlich ist.

Für die Tomaten-Kräuter-Haube werden Thymian, Rosmarin, Petersilie, getrocknete Tomaten, Zitronenabrieb und Knoblauch klein gehackt.

Nun werden ca. 5 – 7 EL gutes Olivenöl hinzugefügt.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling PremioGas XL II, auf maximale Temperatur aufheizen und anschließend das Ibérico Lomo von beiden Seiten scharf angrillen. Währenddessen sollte auch eine Seite der Moesta-BBQ HolzPlanke XXL auf den heißen Rost gelegt werden. – Durch das starke Erhitzen entsteht der erste feine Rauch der Holzplanke, welcher später dezent in das Fleisch eindringt.

Nachdem auf dem Ibérico Lomo beidseitig Röstaromen entstanden sind, wird es auf die Holzplanke gelegt.

Die Tomaten-Kräuter-Haube gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen und anschließend in den indirekten Bereich, des auf ca. 150°C vorgeheizten Grill legen. Damit das Fleisch saftig bleibt, sollte eine Kerntemperatur von 60°C auf keinen Fall überschritten werden.

Zubereitung des Mozzarellas mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing

Die reife Mango schälen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Für das fruchtige Dressing Himbeeressig, Honig und Olivenöl in eine Schale verrühren und anschließend mit Meersalz und Pfeffer würzen. Des Weiteren die Zwiebeln in dünne halbe Ringe und die halbe Chilischote in sehr kleine Stückchen schneiden.

Servieren des Ibérico Lomo mit Tomaten-Kräuter-Haube von der Kirschholz Planke

Auf einer Servierplatte die Mango-Scheiben auslegen und anschließend mit den in Scheiben geschnittenen Mozzarella-Kugeln, Zwiebeln und Chili belegen. Mit fruchtigem Dressing beträufeln, mit klein geschnittenen Koriander bestreuen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer sparsam würzen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Vor dem Grillen gesalzen – Albers Ibérico Presa

Vor einigen Wochen veröffentlichte ich das Rezept „Albers Ibérico Presa mit Mango Caprese u. Weizenbrot“ und freute mich über das super saftige und schmackhafte „Jiménez 100% Ibérico“, dem Kernmuskel des aus dem Nacken eines schwarzfüßigen spanischen Cerdo Iberico Schwein separat ausgelösten Presas.

Das ca. 700 – 800 g schwere Presa hatte ich von beiden Seiten scharf angegrillt und anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150°C auf eine Kerntemperatur von ca. 60°C gegart. Das Ergebnis schmeckte mir ausgesprochen gut! – Am leckersten fand ich die Röstaromen, also die scharf angegrillten Flächen, die direkten Kontakt mit dem Grillrost hatten.

Da ich im Besitz eines weiteren 750 g Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück) war, wollte ich es dieses Mal auf eine andere Art zubereiten.

Soll vor dem Grillen gewürzt werden?

Die Frage, ob Fleisch vor dem Grillen oder erst nach dem Grillen gewürzt werden soll, wird mir und wahrscheinlich vielen anderen ambitionierten Grillern immer wieder gestellt. Meine Antwort ist seit eh und je dieselbe: Gewürze wie Pfeffer, die leicht verbrennen können, sollten auf keinen Fall vor dem Grillen aufgetragen werden. Anders beim Salz. – Werden z. B. milde Salzflocken unmittelbar vor dem Grillen auf das Fleisch gestreut, bilden sie, zusammen mit dem beim Grillen austretenden Bratensaft, eine dünne ausgesprochen schmackhafte Salzkruste.

Viele Griller befürchten jedoch, dass das Salz dem Fleisch die Flüssigkeit entziehen würde. – Das stimmt nicht, denn die kurze Zeit zwischen dem Auftragen der Salzflocken und dem unmittelbar darauf folgenden Grillen ist viel zu kurz.

Auf keinen Fall möchte ich an dieser Stelle über die Maillard-Reaktion, der Pyrolyse oder anderen Wissenschaften schreiben. – Dazu fehlt mir auch ganz einfach das tiefe Wissen. Viel lieber möchte ich dazu aufrufen, offen für andere Methoden zu sein und hin und wieder eingespielte, vermeintlich perfekte Vorgehensweisen zu überdenken, zu verbessern und ggf. anzupassen.

Maximale Röstaromen an Schwein und Geflügel

Wiederholt mache ich mir vor dem Grillen von Schwein und Geflügel Gedanken darüber, wie ich in kürzester Zeit maximale Röstaromen an Schweinefleisch und Geflügelfleisch bekomme. Meine Erfahrung ist nämlich, dass auf Rind, Lamm und Wild in kürzester Zeit sehr viel intensivere Röstaromen entstehen als bei anderen Fleischsorten.

Die ersten vier nun folgenden Vorgehensweisen habe ich u. a. bisher getestet und erhielt dadurch befriedigende Ergebnisse. Die vierte Vorgehensweise möchte ich mit euch zusammen durchführen.

  1. Um die Röstaromen auch an Schweinefleisch und Geflügelfleisch zu bekommen, achte ich peinlichst genau darauf, dass das Fleisch mit einem Küchentuch trocken getupft wird und verleihe dem Grillgut, wie beim Braten, oftmals einen hauchdünnen Film aus Rapsöl.
  2. Durch Zucker wird die Bräunung des Fleisches ebenfalls beschleunigt. Dazu etwas Traubenzucker in Wasser auflösen und das Fleisch unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels damit dünn einstreichen.
  3. Selbstverständlich ist auch stärkere Hitze ein Garant für eine kräftigere Bräunung.
  4. Salzflocken unmittelbar vor dem Grillen auftragen.
  5. Salzflocken eine halbe Stunde vor dem Grillen auftragen, um dem Fleisch oberflächlich etwas Wasser zu entziehen.

Auch von sehr erfahrenen Köchen höre ich immer wieder, dass sie ihr Fleisch bereits eine halbe Stunde vor dem Grillen salzen. Das wollte ich auch einmal ausprobieren und wählte dazu das Presa.

Um sehr viele Röstaromen zu erhalten, verdoppelte ich die Fläche, die direkten Kontakt mit dem Grillrost haben wird. Dazu schnitt ich das Fleisch längst in zwei gleich große dünne Steaks.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie ausgesprochen toll die Marmorierung des Presas ist und wie kräftig die rote Farbe leuchtet. Kaum vorstellbar, dass es sich tatsächlich um Schwein und nicht um Rind handelt!

Die beiden Steaks werden nun großzügig mit milden Salzflocken bestreut. Da die Steaks relativ dünn sind, habe ich nur jeweils eine Seite gewürzt. Nun muss das Salz 30 Minuten lang einwirken. Bereits nach ca. 15 Minuten bildet sich auf dem Fleisch ein dünner feuchter Film.

Nach weiteren 15 Minuten schüttelte ich überschüssige Salzflocken ab und legte das Fleisch auf den vorgeheizten gusseisernen Grillrost.

Nach ca. 45 Sekunden wurden die Steaks gewendet und von der anderen Seite weitere 45 Sekunden gegrillt. Anschließend wurden die Steaks in den indirekten Bereich des Grills gelegt und verweilten bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C.

Wie auf dem oberen Bild zu erkennen, bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein beeindruckendes Branding und eine tolle Kruste. – Und das bei Schweinefleisch!!!

Zugegebenermaßen sieht das Brandings auf dem Bild etwas dunkel aus. In der Realität ist es jedoch dunkel-braun und schmeckt keineswegs verbrannt!

Einige Videosequenzen der Vergrillung mit Detailaufnahmen.

Von innen rosa und extrem saftig und von außen super-kross! Die vorgesalzene Seite des Fleisches hatte eine sehr viel intensivere Bräunung erhalten, als die ungesalzene Seite (Unterseite der 4. Tranche von oben rechts).

Fazit

Bisher bestreuten wir unser Fleisch immer unmittelbar vor dem Grillen mit Salzflocken und erhielten eine ausreichende bis befriedigende Bräunung des Fleisches. Sehr viel positivere Ergebnisse erhielten wir, als das Fleisch eine halbe Stunde vor dem Grillen mit milden Salzflocken bestreut wurde. Diese entzogen dem Fleisch oberflächlich das Wasser und unterstützten beim Grillen auf dem sehr heißen gusseisernen Rost, die Bildung einer sehr guten Bräunung.

Im 9. Part des verlinkten Videos ist sehr gut zu erkennen, dass die nicht gesalzene Unterseite des Fleisches keine bis wenig Bräunung erhielt.

Mich interessiert eure Erfahrung! – Salzt ihr euer Fleisch vor dem Grillen oder erst danach?

Wir werden unsere „Versuchsreihe“ nach und nach fortführen und berichten an dieser Stelle über unsere neuesten Erfahrung. Schaut also öfter mal wieder in diesen Artikel.

Albers Ibérico Presa mit Mango Caprese u. Weizenbrot

Je populärer in den letzten Jahren das Grillen in Deutschland geworden ist, trauen sich unseren Beobachtungen zufolge immer mehr Grill-Einsteiger zu, ein schönes Rindersteak zu grillen. Viele Grill-Fans sehen Rindersteaks immer noch als die Königsdisziplin an, was viele andere Fleischsorten wie z. B. Wild, Geflügel oder Schwein, unfairerweise ins Hintertreffen geraten lassen. – Wir sehen das anders: Die qualitativ hochwertige Fleischvielfalt ist einfach so unglaublich hoch, dass es sich stets lohnt, einen Blick über den Rindfleisch-Tellerrand zu wagen.

Wenn es neben hochqualitativen Rindfleisch, auch um Geflügel-, Schwein- und Lammfleisch geht, solltet ihr unbedingt einen Blick in das große Fleischsortiment von Albers werfen. – Wir werden auch weiterhin für euch ein sehr breites Spektrum von Fleisch-Rezepten abbilden, die nicht immer etwas mit Rind zu tun haben werden.

Heute widmen wir uns einem erstklassigen Schweinefleisch, dem „Jiménez 100% Ibérico“. Die spanische schwarzfüßige Cerdo Iberico-Rasse bietet, u. a. hervorgerufen durch die Eichelmast, sehr marmoriertes rötliches Fleisch, welches ein nussiges Aroma verspricht. Anders als bei der deutschen Zerlegung, wird der Kernmuskel des Nackens in Spanien separat ausgelöst. – Dieser Kernmuskel nennt sich Presa.

Um die Größe des Presas deutlicher darzustellen, haben wir es in die Hand genommen. Es ist zwischen ca. 700 – 800 g schwer.

Zutaten
800 g Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück)

für den Mango Caprese
4 große dünn geschnittene Tomaten
1 Paket Mozzarella-Kugeln
frisches Basilikum
1 in Würfel geschnittene Mango
1–2 EL Balsamico-Essig
4 EL gutes Olivenöl
Meersalz (z. B. Steak & BBQ Salzflocken)
Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Synphonie)

für das Weizenbrot
Monolith Brot-Baukasten für feines Weizenbrot
(Alternativ-Rezept: Rustikales Dinkelbrot)
Olivenöl
Wasser
Hefe

Zubereitung des Weizenbrotes

In einem großen Topf die Backmischung, zusammen mit der in der Anleitung angegebenen Menge Olivenöl, Wasser und Hefe kneten.

Die Teigmasse in die mit der Backpapier ausgelegten mitgelieferten Holzbackform legen. So lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Teigmasse ca. 1 cm unter dem Rand gestiegen ist.

Den Grill auf ca. 180 – 200°C vorheizen. Die Holzbackform in den indirekten Bereich des Grills stellen und ca. 45 Minuten lang bei geschlossenem Deckel backen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Zubereitung der Mango Caprese

Auf einer Servierplatte dünn geschnittene Tomatenscheiben auslegen. Darüber die in Würfel geschnittene Mango und die Mozzarella-Kugeln drapieren. Erst kurz vor dem Servieren sparsam mit Meersalz und Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl und Balsamico-Essig beträufeln und frisches Basilikum auflegen.

Zubereitung des Ibérico Presas

Das Fleisch sollte ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnommen werden, damit es im Kern nicht mehr als zu kalt ist.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf direkte hohe Hitze einregeln. Das Fleisch unmittelbar vor dem Grillen großzügig mit Salzflocken bestreuen und anschließend auf den heißen Grillrost legen.

Beide Seiten des Fleisches für jeweils ca. 2 – 3 min. grillen. Das Fleisch anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen und bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C garen.

Das Fleisch vor dem Anschnitt ca. 5 Minuten lang ruhen lassen.

Anders als bei herkömmlichen Schweinefleisch, ist unserer Erfahrung nach 60°C die perfekte Kerntemperatur für das Ibérico Presa. – So bleibt es super saftig und schmeckt herrlich nussig!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Iberico Secreto mit herzhaften Waffeln

Das Schwein hat sehr viel mehr zu bieten als seine drei wahrscheinlich bekanntesten Teilstücke Nacken, Filet und Schinken. – Eines der etwas unbekannteren Schätzchen nennt sich „Secreto“. Das Secreto, welches auch „falsches Filet“ oder „geheimes Filet“ genannt wird, liegt zwischen dem Rücken und Rückenspeck des Schweins. Dieser in Spanien und Portugal sehr beliebte Cut ist äußerst zart und sehr saftig.

Gourmetfleisch.de vertreibt das „Secreto“ u. a. vom Iberico Schwein. Das sehr agile und im Vergleich zum Hausschwein sehr viel kleinere Schwein besitzt eine schwarze Hautfarbe und wird, je nach Qualitätsstufe, mehr oder weniger stark mit Eicheln gemästet, welche für den leicht nussigen Geschmack des Fleisches verantwortlich sind.

Wir servieren in diesem Rezept das überaus delikate Iberico Secreto an eine herzhafte Waffel und reichen dazu einen Knoblauch-Dip.

Zutaten
367 g Iberico Secreto (Gourmetfleisch.de)
250 g Mehl (Weizen)
4 EL Röstzwiebeln
75 g Margarine
2 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Wasser
2 geraspelte Karotten
1 kleine geraspelte Zucchini
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ankerkraut Basilikum
Ankerkraut Majoran
Ankerkraut Rosa Pfeffer

für den Dip
150 ml Schmand
150 ml Crème fraîche
Ankerkraut Roasted Garlic

Die für ein Schwein untypische, äußerst intensive Marmorierung des Iberico Secretos ist wirklich sehr beeindruckend.

Zubereitung der herzhaften Waffeln

In einer großen Schüssel zunächst das Mehl und das Backpulver gleichmäßig vermischen und anschließend die geraspelten Karotten und die Zucchini, sowie die Margarine, die Eier und die Röstzwiebeln hinzugeben. Alles mit der Küchenmaschine verrühren und dabei soviel Wasser hinzufügen, bis ein sehr zähflüssiger Teig entstanden ist. Schlussendlich mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und mit Meersalz würzen.

Alternativ können auch andere herzhafte Zutaten wie gewürfelter Schinken, getrocknete Tomaten, Feta und diverse frische Kräuter und Gemüse hinzugefügt werden.

Nachdem das Waffeleisen eingefettet wurde (geht sehr gut mit Trennspray), werden die Waffeln gold-gelb gebacken.

Währenddessen das Iberico Secreto auf dem gusseisernen Rost über sehr starker Hitze von beiden Seiten für jeweils ca. 90 Sekunden grillen…

…und anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 55°C in den indirekten legen.

Servieren des Iberico Secretos mit herzhaften Waffeln

Das Iberico Secreto quer zur Faser in Tranchen schneiden und je nach Geschmack mit ein wenig Murray River Saltflakes würzen.

Die herzhaften Waffeln mit dem Dip, bestehend aus Schmand, Crème fraîche und ca. 1 – 2 EL Ankerkraut Roasted Garlic beträufeln und anschließend mit dem Rosa Pfeffer garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kreutzers.eu – Fleisch-Probierpaket

Als ich vor Kurzem vom jungen Start-Up Unternehmen Kreutzers.eu angeschrieben wurde um O-Ton: „Ein einzigartiges Geschmackserlebnis einfach, schnell und preiswert online zu bestellen.“, besuchte ich neugierig deren Website, um nähere Informationen zu erwerben.
Das Unternehmen aus Regensburg spezialisiert sich seit November 2014 auf den Versand von Premium Fleisch.

Hinter dem Namen „Kreutzers.eu“ steckt u. a. kein geringerer als Matthias Kreutzer, der als gelernter Metzger und Koch 1990 seine Vision vom Genießen verwirklichte und seitdem zum erfolgreichen Gastronomen aufstieg. Mittlerweile ist das Kreutzers in Regensburg eine der Top-Adressen in der Oberpfalz.

Zurück zum Online-Fleisch-Versand – was macht diese Adresse so besonders?
Ich muss schon zugeben, dass mich die Website grafisch sehr positiv anspricht. Sie ist übersichtlich gestaltet und glänzt mit einer einheitlichen, fast schon edlen Optik.
In der Rubrik „Fleisch“ wird dem Besucher übersichtlich Schweinefleisch vom spanischen Ibéricoschwein und Lamm aus Irland angeboten, hingegen es in der Untergruppe „Rind“ schon etwas umfangreicher zu geht. Dort hat der Besteller die Qual der Wahl zwischen den unterschiedlichsten Cuts vom US Beef, Australian Beef, Irish Beef, ausgesuchtem Kalbfleisch aus Holland, New Zealand Beef und Wagyu Kobe Style. Es sollte also für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei sein! Übrigens, neben dem umfangreichen Fleischangebot bietet Kreutzers.eu eine Auswahl ausgesuchter Weine und Feinkost-Artikel wie Öle, Gewürze, Saucen u.v.m.

Es wird Zeit, beim selbstbewusst auftretenden Unternehmen eine Probebestellung auszulösen.

Sonntag-Nacht, 22.02.2015, 00.48 Uhr
Folgende Bestellung mit Lieferwunsch Dienstag, 24.02.2015
Iberico Schweinerücken
US Rinderfilet
Kreutzers Jus de Provence
Umgehend empfing ich eine Bestell-Bestätigung per E-Mail.

Pünktlich am Dienstag, 24.02.2015 um kurz vor 12.00 Uhr empfing ich einen stabilen Versandkarton mit der Aufschrift „KREUTZERS“.

IMG_0647

Darin enthalten war eine isolierte silberne Thermobox, ebenfalls mit Paketklebeband von Kreutzers.

IMG_0652

In der Thermobox befanden sich 4 Coolpacks, die das im Aromabeutel enthaltene Fleisch verlässlich kühlten.

IMG_0653

In dem Aromabeutel schließlich das heißersehnte Fleisch.

IMG_0658

Was mir als „alter Drucker“ noch sofort positiv auffiel, war das mit einer Prägung versehene Briefkuvert und die Kurzmitteilungskarte. Auch auf solche Details wird bei bigbbq.de geachtet. ;-)

IMG_0660

Nun ging es zur Sichtung der bestellten Artikel. Zuerst der Iberico Schweinerücken…

IMG_0672

…dann das US Rinderfilet…

IMG_0674

…und schließlich Kreutzers Jus de Provence.

IMG_0696

Während die Griddle meines Cobb-Grills aufheizte, wurden die beiden Stücke des Iberico Schweinerückens mit Murray River Saltflakes bestreut…

IMG_0702

…und anschließend von allen Seiten angegrillt.

IMG_0722

IMG_0727

Anschließend wurden die Fleischstücke auf den Bratenrost gelegt und garten dort indirekt bis zu einer Kerntemperatur von ca. 58 Grad.

IMG_0738

In der Zwischenzeit wurden in der Fritteuse Kartoffelstäbchen frittiert und in einem kleinen Stiltopf Kreutzers Jus de Provence erhitzt. Sobald die angepeilte Kerntemperatur erreicht war, wurde angerichtet.

IMG_0740

IMG_0741

Das erste Stück vom Iberico Schweinerücken hatte genau den Gargrad, den ich bei hochwertigem Schweinefleisch so liebe. Die absolute Überraschung war jedoch die Sauce! Freunde – ich habe schon viel gutes Fleisch in meinem Leben gegessen aber so eine tolle Sauce kenne ich nur aus sehr guten Restaurants. Ich muss ein wirklich glückliches Händchen bei der Auswahl der Sauce gehabt haben! Sie schmeckte einfach perfekt, einfach sagenhaft!

Das zweite Stückchen ließ ich für meinen 4-jährigen Sohn etwas länger auf dem Grill. Auch seine Geschmacksnerven wurden exakt getroffen. Sein Kommentar „Papa, ich will mehr Fleisch vom schwarzen Schwein!“ ergab ein noch breiteres Grinsen in meinem Gesicht.

Nach dieser kulinarischen Kür, folgte die Pflicht in Form des US Rinderfilets. Nachfolgend einige Bild-Impressionen.

IMG_0748

IMG_0760

Das US Rinderfilet war so zart, dass man es quasi löffeln konnte. Um den puren Fleischgeschmack zu spüren, würzte ich nur mit Murray River Saltflakes und etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

IMG_0783

Fazit
– Übersichtliche Website
– Rindfleisch aus vielen Ländern
– Hammergute Saucen
– Große Auswahl richtiger Begleiter (Wein, Gewürze & Co.)
– Einfacher Bestellvorgang (auch als Gast bestellbar)
– Schnelle Lieferung
– Sehr gute Verpackung
– Sehr gute Ware
– Kreutzers Fleisch-Abos mit „subventionierten Grills“

Ich empfehle Kreutzers.eu ausnahmslos, wünsche mir jedoch zukünftig eine noch breitere Auswahl an Fleischstücken wie z. B. Spareribs, Brisket, Kachelfleisch & Co.! Vergesst bei eurer Bestellung auf keinen Fall eine der tollen Saucen mit zu bestellen!

Eine Sache noch – schaut euch auch Mal Kreutzers TV-Spot an – sehr cool gemacht!

Dry Aged Stauferico Kotelett mit Bratkartoffeln

Zutaten
Dry Aged Stauferico Kotelett
Salzflocken
für die Bratkartoffeln
Kartoffeln
Rapsöl
Zwiebeln
Salz
Pfeffer

Ausgangsprodukt war dieses tolle Dry Aged Stauferico Kotelett von yourbeef.de. Das Stauferico-Fleisch hielt durch die Kreuzung des südspanischen Ibérico-Schwein und dem deutschen Landschwein seinen Namen. Das Resultat ist herausragende Fleischqualität mit einem unvergleichbarem Geschmack. Bevor ich das Kotelett vergrillte, konnte es zuvor ca. 45 Minuten lang Zimmertemperatur annehmen.

IMG_6775

Nachdem der Grill und die gusseiserne Pfanne auf niedriger Temperatur aufgeheizt wurde, gab ich ein wenig Rapsöl in die Pfanne, fügte die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln hinzu und garte sie anschließend ca. 20 bis 30 Minuten lang bei geschlossenem Deckel. Anschließend heizte ich den Grill noch einmal richtig auf und fügte sehr klein geschnittene Zwiebeln hinzu. Die Bratkartoffeln wurden mit den Zwiebeln solange gebraten, bis sie richtig knusprig waren. Erst ganz zum Schluss wurden sie mit etwas Salt und Pfeffer gewürzt und anschließend warm gehalten.

IMG_6760

Während der Bratzeit, hatte ich vom Kotelett etwas Fett abgeschnitten, sodass lediglich 15 bis 20 mm vom Rand stehen blieben.

IMG_6807

Nun wurde das Kotelett unter sehr hoher Hitze von allen Seiten scharf angegrillt und musste anschließend bis zu einer Kerntemperatur von 55 Grad gegart werden. Da ich das gute Stück auf dem kleinen Q 120 grillte, musste ich das Fleisch zum Garziehen vom heissen Rost entkoppeln. Dazu verwende ich immer gerne den verchromten Rost von meinem Spargel-Servierer.

IMG_6845

So sah das Prachtstück aus, nachdem es rundherum angegrillt wurde und die gewünschte Kerntemperatur von 55 Grad erreicht hat.

IMG_6877

Anschließend schnitt ich das Kotelett in einzelne Streifen. Jedes dieser Streifen endete mit einem kleinen Fettrand.

IMG_6885

Vor lauter Gier hatte ich erst im letzten Moment noch an ein Tellerbild gedacht. ;-) Voilà…

IMG_6904

Das Fleisch wurde erst nach dem Grillen einzig und allein mit ein paar Saltflocken gewürzt. Ich muss wirklich zugeben, dass ich sehr überrascht war, wie zart und saftig das Dry Aged Stauferico Kotelett nach dem Grillen war. Das Fleisch entfaltete einen angenehm leicht buttrigen Geschmack und das Fett an den Fleischstreifen-Enden zerging zwischen Gaumen und Zunge wie eine Praline. Ein rundum sehr gelungenes Essen.