Kikok Hähnchen mit Country Potatoes (Potato Wedges)

Neben Rind- und Schweinefleisch ist Geflügel immer wieder eine tolle Alternative bei der Kreation unserer Grillgerichte.

Ob auf einer Bierdose drapiert, auf dem Drehspieß gesteckt oder flach auf den Grillrost platziert. – Die Zubereitung eines Grillhähnchens ist fast ein Kinderspiel und bedarf so gut wie keiner Vorbereitung.

Wir präferieren die Zubereitung auf der Rotisserie (Drehspieß). Die Vorteile einer Rotisserie liegen auf der Hand. – Zum Einen wird das Grillgut auf dem Spieß von allen Seiten gleichmäßig gegart, zum Anderen läuft das austretende Fett und der Fleischsaft immer wieder um das Grillgut herum, aromatisiert dieses und schützt es vor dem Austrocknen.

Wir zeigen heute, wie unser Schickling-Grill PremioGas XL II um einen Drehspieß erweitert wird und wie wir anschließend darauf ein Kikok Hähnchen grillen werden.

Zutaten
2 Kikok Maishähnchen
1 kg kleine festkochende Kartoffeln
guter Ketchup (z. B. The Original Australian Tomato Ketchup von Sydney & Frances)

für das Hähnchengewürz
1 EL Meersalz
1 TL Paprika rosenscharf
1 TL Ankerkraut Paprika edelsüß
0,25 TL Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
1 – 2 Messerspitzen gestoßenen Kreuzkümmel

für die Marinade der Country Potatoes
2 – 3 EL gutes Olivenöl
1,5 TL Ankerkraut Paprika edelsüß
1 TL Ankerkraut Paprika geräuchert
0,5 TL Ankerkraut Paprika rosenscharf

Montage des Drehspießes (Rotisserie)

Die Erstmontage des Schickling-Grill Drehspießes ist in ca. 5 Minuten abgeschlossen. Es müssen lediglich die beiden Spieß-/Motor-Halterungen an den Grill und anschließend der Motor daran angeschraubt werden.

Jeweils 4 Schrauben und Muttern werden für die Spieß-/Motor-Halterungen benötigt, die fortan auch bei Nichtverwendung montiert bleiben dürfen. Die anderen beiden Schrauben und Muttern dienen der Befestigung des Motors.

Der Drehspieß wird zunächst in den Motor geschoben und anschließend in die Spieß-Halterungen gelegt. Dieser Vorgang erfolgt werkzeuglos.

Zur Befestigung des Grillgutes, beinhaltet das Set zwei Einzelspießhalter und einen Doppelspießhalter. Damit ausreichend Platz unter dem Grillgut besteht, werden die Grillroste für die gesamte Zeit des Betriebes entfernt.

Zubereitung des Hähnchens

In einem Mörser 1 – 2 Messerspitzen Kreuzkümmel stoßen.

Anschließen die übrigen Zutaten, wie Meersalz, Paprika rosenscharf, Paprika edelsüß und Pfeffer dazumischen.

Die Maishähnchen gründlich mit Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit einigen sehr wenigen Tropfen Olivenöl benetzen. Das Hähnchengewürz gleichmäßig auf die Hähnchen verteilen und anschließend auf den Grillspieß stecken.

Den Grill durch Zuhilfenahme der maximal aufgedrehten beiden äußeren Gasbrenner auf ca. 180 – 190°C vorheizen und anschließend den Grillspieß in die Halterung hängen.

Prüfen, ob sich der Grillspieß mit dem Grillgut frei rotieren lässt und anschließend ca. 1,5 Stunden lang rotieren. Als Faustformel für die Garzeit gilt für uns: Das Gewicht des schwersten Hähnchens in kg ist gleich die Garzeit in Stunden. Beispiel: Ein Hähnchen wiegt 1,2 kg und das andere Hähnchen wiegt 1,5 kg, ergibt eine Garzeit von maximal 1,5 Stunden.

Das Ermitteln des korrekten Garpunktes ist bei einem Kikok-Hähnchen übrigens noch einfacher, da in der Brust des Hähnchens jeweils ein Einwegthermometer steckt. Sobald der kleine rote Knopf ca. 1 cm herausschaut, ist der perfekte Garpunkt erreicht.

Zubereitung der Country Potatoes (Potato Wedges)

Die kleinen festkochenden Kartoffeln mit einem scharfen Messer in 8-tel Spalten schneiden.

Zur Zubereitung der Marinade die o. a. Mengen Olivenöl, Paprika edelsüß, Paprika geräuchert und Paprika rosenscharf verrühren.

Die Kartoffelspalten gleichmäßig mit der Marinade vermengen.

Die marinierten Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei ca. 200°C, ca. 30 Minuten lang backen. Nach Ablauf der Hälfte der Zeit die Kartoffelspalten wenden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kikok Hähnchen Piri-Piri mit Piri-Piri-Sauce

Einmal Kikok Hähnchen, immer Kikok Hähnchen. – So ist es auch uns nach dem ersten Verzehr des maisgelben, saftigen und überaus schmackhaften Kikok Hähnchens von Albers ergangen. Unsere präferierte Zubereitungsweise für ein von außen krosses und von innen saftiges Hähnchen ist die auf dem Grillspieß.

Dieses Mal möchten wir euch jedoch eine andere Zubereitungsweise vorstellen: Piri-Piri. Nach Informationen von meinem Arbeitskollegen Fabio, mit portugiesischer Abstammung, bezeichnet Piri-Piri scharfe portugiesische Gerichte, die vornehmlich über Holzkohle gegrillt werden und durch den direkten Kontakt mit dem Feuer viele Röstaromen bieten. Zugleich steht Piri-Piri aber auch für eine sehr würzige Sauce mit den Grundzutaten Chili, Paprika, Zitrone und Öl.

In der Ursprünglichen Variante wird das Hähnchen großzügig mit Piri-Piri-Sauce bestrichen und anschließend beidseitig gegrillt. Da bei uns in der Familie nicht alle scharf essen, bestreuen wir unser Hähnchen mit einer leckeren Hähnchen-Gewürzmischung und würzen erst im Nachhinein individuell mit Piri-Piri-Sauce.

Zutaten
1,5 kg Kikok Maishähnchen von Albers
Ankerkraut Tikka Masala
5 rote Chilischoten
1 rote Paprikaschote
2 EL Paprika edelsüß
1 EL Paprika rosenscharf
5 – 8 fein gehackte Knoblauchzehen
Saft von 2,5 Zitronen
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
Meersalz

Zubereitung der Piri-Piri-Sauce

Die Chili- und Paprikaschoten waschen, entkernen und anschließend in Streifen und/oder Ringe schneiden sowie die Knoblauchzehen fein hacken.

Das Gemüse zusammen mit dem Saft der Zitronen in einem feuerfesten Topf ca. 15 – 20 Minuten kochen lassen.

Das weiche Gemüse etwas erkalten lassen, in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

Die restlichen Zutaten wie Paprika edelsüß und rosenscharf, Rotweinessig und Olivenöl hinzufügen und anschließend mit Meersalz würzen.

Zubereitung des Kikok Maishähnchens

Das Maishähnchen auf die Brust legen und anschließend durch Zuhilfenahme eines kräftigen scharfen Messers oder einer Geflügelschere das Rückgrat herausschneiden.

Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben legen, leicht auseinanderklappen und mit einer Hähnchen-Gewürzmischung, wie z. B. Ankerkraut Tikka Masala einreiben. Alternativ kann auf die Gewürzmischung verzichtet werden, stattdessen wird das Hähnchen mit der Piri-Piri-Sauce eingestrichen.

Das Hähnchen über direkter Hitze auf den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II legen und von beiden Seiten bei mehrmaligem Wenden kross angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 80°C garen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Hähnchen v. d. Weber PULSE 2000 Rotisserie

Über Hähnchen von der Rotisserie haben wir bereits sehr häufig berichtet. Wir favorisieren seit langer Zeit die Zubereitung durch Zuhilfenahme der Moesta-BBQ-Rotisserie auf dem Weber Mastertouch GBS 57 cm.

Wie ihr in den vergangenen Artikeln verfolgen konntet, ist uns der Weber PULSE 2000 ans Herz gewachsen. – Wir wollten wissen, wie schlägt sich die neue Rotisserie und wie schmeckt ein Hähnchen von einem Elektrogrill?

Bei dieser Gelegenheit testeten wir eine neue Hähnchengewürzmischung, von der wir uns viel versprechen.

Zutaten
2 TL Paprikapulver
0,5 TL hochwertiger Pfeffer
3 TL Fleur De Sel
1,5 TL Currypulver
1 TL Chiliflocken
1 EL Zitronensaft
4 – 6 EL Olivennöl
1 klein geschnittene Knoblauchzehe

Alle o. a. Zutaten mischen.

Es sollte nur so viel Olivenöl hinzugefügt werden, dass eine Art Paste entsteht.

Das Kikok-Hähnchen gleichmäßig mit der Paste einreiben und anschließend auf den Drehspieß positionieren.

Den Grill auf 180°C vorheizen, den Drehspieß einhängen und den Deckel während des Garvorgangs geschlossen halten.

Info: Wie auf den ersten Bildern zu erkennen ist, planten wir zum Start des Grillvorgangs, einen flachen GN-Behälter auf den Grillrost zu legen. Dieser sollte das heruntertropfende Fett auffangen. Leider war unser Hähnchen sehr schwer und besaß einen großen Umfang, weshalb die Flügel über den GN-Behälter schliffen und selbigen durch die Rotation mitzogen. Aus diesem Grund verzichteten wir gänzlich auf einen Behälter und bemerkten zum Schluss, dass ein solcher auch nicht notwendig ist.

Unsere Faustformel für die Berechnung der Garzeit ist ganz einfach: Eine Stunde Garzeit (180°C) pro Kilogramm Fleisch. Unser 2 kg Hähnchen würde demnach 2 Stunden zum Garen benötigen. Um nichts zu verpassen, stellten wir den Timer der iGrill-App sicherheitshalber auf 1,5 Stunden ein.

Auf dem nachfolgendem Bild ist erkennbar, wie die Stellung der beiden Regler für eine Gartemperatur von 180°C ist. Einmal auf die Zieltemperatur eingestellt, hält der Weber Pulse 2000 selbstständig die voreingestellte Temperatur.

Nach nicht ganz 2 Stunden war das Hähnchen fertig gegart.

Wie man auf dem Folgebild fast erahnen kann, war das Hähnchen sagenhaft saftig. Nur die Kruste war nicht so kross, wie wir es auf dem Holzkohlegrill gewohnt waren. – Immer noch gut aber nicht perfekt. – Ganz bestimmt lag es aber auch an der eher feuchten Würzung.

Das heruntergetropfte Fett lief während des Grillens schön säuberlich in die Fettauffangwanne, weshalb wir nun wissen, dass ein weiteres Behältnis auf dem Grillrost nicht vonnöten ist.

Zusammenfassend wird von uns festgehalten, dass die Verwendung einer Rotisserie am Weber PULSE 2000 mehr als entspannt ist. – Temperatur einstellen, von der Technik automatisch halten lassen und einige Zeit später kann gegessen werden.

Das Fleisch des Hähnchens war überaus saftig, jedoch war die Haut nur einigermaßen kross, was wir, wie bereits erwähnt, auf die feuchte Würzung zurückführen. Geschmacklich war die Würzung jedenfalls der absolute Knaller. Wer es wie wir etwas würziger mag, sollte hingegen die Salzmenge etwas erhöhen oder später nachsalzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Hähnchen Saltimbocca

Dieses Rezept gehört zu unseren Standard-Rezepten, welches wir schon jahrelang grillen und welches immer wieder eine Gaumenfreude bereitet. Es ist unwahrscheinlich einfach zuzubereiten und kann durch den Austausch einiger Zutaten sehr gut variiert werden.

Zutaten
25 g getrocknete Tomaten in Öl (optional)
Feta (optional)
1 EL Parmesan (stückig)
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
6 El Olivenöl
2 Kikok Hähnchenbrustfilets (á ca. 200 g)
6 Scheiben Parmaschinken
12 Salbeiblätter
1 Zitrone
1 Paket Gnocchis
250 g Strauchtomaten
Ankerkraut Piment d’Espelette

Folgende Zutaten für die Tomatenmasse klein hacken:
25 g getrocknete Tomaten in Öl (vorher auspressen)
1 EL Parmesan (stückig)
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
Pfeffer
3 EL Olivenöl

Hähnchen-Filets in 1cm Stücke schneiden, Gefrierbeutel drüber legen und mit z. B. einem Nudelholz plattieren.
Je 1 TL Tomatenmasse auf die Filets streichen, 1/2 Scheibe Parmaschinken oben drauf legen und dann in der Mitte zusammenklappen. Oben drauf ein Salbeiblatt legen.

Jeweils 2–3 Filets auf einen Doppel-Metall-Spieß „aufhäkeln“.

Danach mit Olivenöl einpinseln und unter direkter hoher Hitze grillen, um Röstaromen zu erzeugen. Danach indirekt mit mittlerer Hitze weiter grillen.

Alternativ könnt ihr die Füllung auch weglassen und anstelle dessen die Tomaten, zusammen mit Gnocchis, auf einen zuvor in Wasser eingeweichten Holzspieß stecken und zusammen mit selbstgemachten Pesto servieren.

Sehr gut lassen sich die kleinen einzelnen Fleischstückchen auf einer Plancha oder Feuerplatte grillen.

Tipp
Damit euch die Salbeiblätter nicht verbrennen, könnte ihr – anstelle sie mit auf dem Spieß aufzuhäckeln – auch in eine einfache Sauce einarbeiten.
Dazu etwas Butter zum Schmelzen bringen, feingehackte Salbeiblätter hinzufügen und mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.
Diesen Tipp bekamen wir vor einiger Zeit bei einer Grillveranstaltung vom „Frank Dove Restaurant“ (Der heimliche Koch) aus Schüttorf.

Die gewisse edle Schärfe erreichen wir durch die Hinzugabe einer geringen Menge Piment d’Espelette.

Alternativ könnt ihr anstelle der Tomatenmasse auch Feta verwenden. Probiert das unbedingt einmal aus, es lohnt sich sehr!

Griechische Hähnchen-Pita

4 in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets
2 grob in Scheiben geschnittene rote Zwiebeln
6 Pitafladen

für die Marinade
70 ml natives Olivenöl extra
Saft von einer Zitrone
1 EL Oregano, getrocknet
1 Messerspitze Chiliflocken
2 TL fein gehackter Knoblauch
1 TL Salz
0,5 TL frische gemahlener schwarzer Pfeffer
0,25 TL Paprikapulver

für die Zaziki-Sauce
300 g fein gewürfelte reife Tomaten
100 g fein gewürfelte Salatgurke
375 g Griechischer Joghurt
2 EL fein gehackte Minzblätter
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Zitrone
0,75 TL grobes Meersalz
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Diese Griechischen Hähnchen-Pita machen die ganze Familie süchtig. Wir fanden vor allem die Zaziki-Sauce so lecker, dass wir das gesamte Gericht am Folgetag noch einmal grillten. Des Weiteren freute ich mich darauf, endlich meinen neuen Holzkohle-Kugelgrill Outdoorchef Kensington auszuprobieren. Das Unboxing und die Funktionen konntet ihr bereits hier nachlesen.

Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und anschließend die in Streifen geschnittene Kikok Hähnchenbrustfilets für ca. 30 Minuten einlegen. Wundert euch bitte nicht, dass das Hähnchenfleisch danach etwas hell geworden ist. – Das ist ganz normal, da die Säure des Zitronensaftes das Fleisch quasi vorgart. Während der Grill vorheizt, die Hähnchenfleischstreifen auf Doppelspieße aufziehen.

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Die Spieße und die Zwiebelscheiben über die direkte Hitze legen.

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Sobald die Fleischspieße ausreichend Röstaromen angenommen haben, die Spieße umdrehen.

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Hat auch die andere Seite der Fleischspieße Röstaromen gebildet, wird der gesamt Grillrost, inklusive Trichter, um 180 Grad in Kreisrichtung gedreht. Das Fleisch liegt nun automatisch im indirekten Bereich und kann bei geschlossenem Deckel nachgegart werden. Währenddessen können nun die Pita-Taschen zum Aufwäremen auf die andere Hälfte des Grillrostes gelegt werden.

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Sobald die Pita-Taschen Farbe angenommen haben, die Zwiebelringe weich sind und das Hähnchenfleisch fertig gegart ist, die Zwiebeln und das Fleisch zerkleinern.

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Jetzt werden die Pita-Taschen aufgeschnitten und von innen mit etwas Zaziki-Sauce bestrichen. Anschließend großzügig mit Fleisch und Zwiebeln füllen und oben drauf mit einem kräftigen Schlag Zaziki-Sauce versehen.

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Einfach genial diese Griechische Hähnchen-Pita! Nächstes Mal werde ich allerdings die Pita-Taschen selber backen, da mir die fertig gekauften Taschen etwas zu trocken sind.

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

TomYang Lifestyle-Grill Praxistest

Jetzt mag der ein oder andere vielleicht denken: „TomYang was? – Mein Gott, was ist das denn nun schon wieder und was hat das mit grillen zu tun?“. Zur Beruhigung – dieses Gerät hat sehr wohl etwas mit grillen zu tun, aber eins nach dem anderen.

Beim TomYang handelt es sich um einen sogenannten Moo Kata, der im asiatischen Raum sehr populär ist. Der Moo Kata wird ursprünglich mit Kohle oder auch Gas betrieben und vereint zwei Geräte. Zum einen wäre das der Grill und zum anderen der Hot Pot. Zur Erklärung: In einem Hot Pott wird eine Brühe gekocht, in der die Tischgäste einzelne Nahrungsmittel zum Garen reinlegen. Das können Gemüse aller Art sein, aber auch Nudeln, Pilze, Reis oder sogar ganze Eier.

In einem Moo Kata liegt in der Mitte der Grillbereich und rum herum quasi der Hot Pott in Ringform. Während in der Mitte also das Grillgut gegrillt wird, tropfen die Bratensäfte bzw. die Röstaromen direkt in den Suppenring und geben ihr den letzten Kick.

Diese Art der Essenszubereitung in geselliger Runde verspricht Spaß und Freude und ist für eure Gäste mit Sicherheit eine ganz besondere Überraschung.

Mit dem TomYang Lifestyle-Grill bringt die BBQ Empire GmbH diese asiatische Tradition in Form eines einfach zu bedienenden Elektrogrills nach Europa.

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Euch erwartet folgender Lieferumfang:
1 x Grill
1 x Grillpfanne
4 x Bamboo Zangen
1 x Anleitung und Kurzanleitung

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Die leicht zu reinigende keramikbeschichtete Grillpfanne misst einen Durchmesser von 33 cm und lässt sich mühelos aus dem Grill heben. Darunter befindet das Edelstahl-Heizelement, welches eine Leistung von 1.800 Watt verspricht.

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Die Heizspirale wird stufenlos über den Thermostatregler gesteuert und verspricht eine Grilltemperatur von ca. 220 Grad Celsius und eine Temperatur im Suppenbereich von ca. 95 Grad Celsius, damit Vitamine nicht verkochen.

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Optional kann z. B. auch ein 10-teiliges Basis-Zubehör-Set für zwei Personen erworben werden. Es besteht aus 2 Tellern, 2 Schalen, 2 Saucenschalen, 2 Löffeln und 2 Holzzangen.

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Aber nun genug der Theorie und ran an den Grill bzw. ran ans Messer, denn es muss erst einmal ordentlich Gemüse geschnippelt werden.

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Die folgenden Rezepte entnahm ich der mitgelieferten Kurzanleitung. Für die Dipping Sauce „Nam Yam“:
– frische Chili nach Belieben
– 4 bis 6 mittelgroße Knoblauchzehen
– 5 EL Zitronensaft
– 5 EL Fischsauce und/oder Sojasauce
– 1 EL Palmzucker
– Koriander o. Kräuter nach Belieben

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Für die Pfeffer-Knoblauch Marinade in dem das Kachelfleisch eingelegt wird:
– 4 EL Austern Sauce
– 1 EL Soja Sauce
– 1 TL weißer Pfeffer

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In die Pfeffer-Knoblauch Marinade legte ich einen Teil des Kachelfleisches ein.

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Nun befüllte ich die Grillpfanne mit normalem Leitungswasser und fügte nach Gefühl einen kräftigen Schuss Soja-Sauce und Fisch-Sauce hinzu.

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Während ich den Tisch deckte, stellte ich den Thermostatregler auf Stufe 2 und musste keine fünf Minuten warten, bis die Brühe auch schon einsatzbereit war.

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Folgende Zutaten deckte ich auf:
– Kikok Hähnchenbrust
– Kachelfleisch unmariniert
– Kachelfleisch mit Pfeffer-Knoblauch Marinade
– Scampis
– Grillkäse
– Weißkohl
– Rotkohl-Sprossen
– Zucchini
– Champignons
– Möhren
– Mangold
– Mais
– Asianudeln
– Nam Yam Dipping Sauce
– Koriander zum Nachwürzen
– Peperoni zum Nachwürzen

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Nun wurde Mangold, Weißkohl, Pilze, Möhren und Asianudeln in die Brühe gelegt.

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Während die Suppe garte, war Zeit für Unterhaltungen.

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Langsam wurde das erste Grillgut, bestehend aus Kikok Hähnchen, Kachelfleisch, Grillkäse und Mais aufgelegt.

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Nachdem die ersten Tischgäste mit Suppe und Fleisch versorgt waren, legten wir eine Runde Zucchini auf.

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Die durch die Entnahme der Suppe fehlende Flüssigkeit wurde mit Wasser und einem weiteren Schuss Soja- und Fischsauce aufgefüllt.

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Damit die schmackhaften Röstaromen gezielt in die Suppe kommen, kann zwischendurch ruhig einmal nachgeholfen werden. Dazu gossen wir einfach ein paar Löffel Brühe auf die Grillplatte. Selbstverständlich kann die Brühe auch direkt auf das Grillgut gegossen werden, dann erspart man sich das nachträgliche Salzen.

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Und weiter ging es mit der nächsten Portion des marinierten Kachelfleisches, der Kikok Hähnchenbrust und vielem mehr. Auch die Suppe musste wieder mit Gemüse und Pilzen aufgefüllt werden usw. …

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Ganz besonders frisch schmeckt die Suppe, wenn man sie noch zusätzlich mit frischem Koriander, Peperoni und Sprossen verfeinert.

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Ein ganz großes Highlight waren die Scampis. Man konnte den Bratensäften beim Herunterlaufen in die Suppe zuschauen – einfach herrlich!

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Zusammen mit der Nam Yam Dipping Sauce waren die Scampis der absolute Hammer…

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…sodass gleich eine weitere Portion abgegrillt wurde.

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Wer Raclette oder die Steinplatte mag, wird den für ca. 4 – 6 Personen ausgelegten TomYang Lifestyle-Grill lieben. Das in Europa einzigartige Gerät wird für einen Preis von ca. 169 EUR verkauft. Zur Zeit gibt es ihn sogar hier für einen weitaus reduzierteren Preis.

Für meine Familie war der TomYang ein einzigartiges und umfassendes Kocherlebnis, welches mit Sicherheit noch oft wiederholt wird. Meine Frau und ich zelebrierten das Essen mit unserer 14-jährigen Tochter und unserem 5-jährigen Sohn weit über zwei Stunden, ohne große Wartezeiten und Langeweile, immer etwas zu tun. Betonen möchte ich des Weiteren, dass zum Grillen kein einziger Tropfen Fett, Öl oder Butter notwendig war.

Beim Stöbern im Internet fand ich auch TomYang-Ideen zur Zubereitung von Desserts. Stellt euch doch einfach mal gegrillte Früchte mit einem Flussbett aus Schokolade vor oder einen winterlichen Punsch mit karamellisierten Zucker und Früchten…

Zum Schluss möchte ich euch unbedingt auf das aktuelle bigBBQ.de Gewinnspiel aufmerksam machen.
Gewinnt einen TomYang Lifestyle-Grill und redet mit. – Viel Glück!