Pulled Chicken Chili Cheese Nachos

Die Fußball Weltmeisterschaft 2018 steht vor der Tür, weshalb sich viele Grill- und Fußball-Fans die Frage stellen, mit welchen Grill-Leckereien man bei seinen Gästen wohl so richtig punkten könnte. Unser Fußball-WM-Grill-Rezept-Tipp Nr. 1 lautet: „Pulled Chicken Chili Cheese Nachos“.

Bei der Auswahl unseres Rezeptes haben wir in erster Linie darauf Wert gelegt, dass die Zubereitung sehr einfach verläuft, schnell von der Hand geht und vor allem den Geschmack vieler Gäste trifft.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann anstelle von Pulled Chicken selbstverständlich auch Pulled Pork verwenden. Alternativ kann das Pulled Pork im günstigsten Fall sogar schon vorproduziert und eingefroren worden sein.

Zutaten
6 – 8 Kikok Hähnchenschenkel (Maishähnchen)
Paprika edelsüß (z. B. Ankerkraut Paprika edelsüß)
Meersalz
1 – 2 Tüten Nachos (Peperoni o. gesalzen)
kleingeschnittener Eisbergsalat
2 klein gewürfelte Paprikas
2 fein gewürfelte Zwiebeln
Crème fraîche
eingelegte Jalapeños
Kidneybohnen
1 Tüte geriebener Emmentaler Käse
1 Dose Mais
Barbecue Sauce (z. B. The Barbecue Sauce)

Während der Grill auf ca. 115°C (low´N´slow) vorheizt, die Hähnchenschenkel von allen Seiten mit Salz und Paprika würzen.

Nun werden die Hähnchenschenkel bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel gegart, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 80 – 85°C erreicht haben.

Die Kerntemperatur überprüfen wir selbstverständlich mit dem integrierten iGrill 3 und unserem Smartphone.

Da die von uns ausgewählte Barbecue Sauce bereits sehr viel Rauch-Geschmack enthält, verzichten wir auf eine Räucherbox o. ä.

Die Grillzeit lag in unserem Fall bei nur 80 Minuten.

Zunächst wird die Haut von den Schenkeln gezogen und mit einem sehr scharfen Messer in ca. 0,5 x 0,5 cm Stückchen geschnitten. Anschließend wird das saftige Fleisch von den Knochen gepulled.

Zwischenzeitlich wurden alle Zutaten griffbereit aufgestellt.

Die Zusammenstellung

Den gesamten Boden der gusseisernen Pfanne mit Nachos belegen, anschließend eine Lage Pulled Chicken und krosse Haut verteilen.

Die Barbecue Sauce verteilen.

Es folgen die Kidneybohnen, der Mais und die fein gewürfelten frischen Zwiebeln.

Nachdem die roten und grünen Paprikas aufgelegt wurden, folgen wieder ein paar Spritzer Barbecue Sauce.

Nun wird wieder eine Lage Nachos aufgelegt. Da mittlerweile eine gewisse Füllhöhe erreicht wurde, können die Nachos aus optischen Gründen gerne über den Pfannenrand ragen.

Es folgt wieder eine großzügige Lage Pulled Chicken, klein geschnittener Eisbergsalat und Barbecue Sauce.

Nun wird alles großzügig mit geriebenen Emmentaler Käse bestreut und zu guter Letzt die eingelegten Jalapeños, sowie hier-und-dort noch einige Nachos senkrecht in den Käse gesteckt. Anschließend wird der Pfanneninhalt für ca. 15 – 20 Minuten bei ca. 180 – 200°C indirekt gegart.

Der Käse ist nun schön geschmolzen und ist in die Hohlräume gelaufen.

Erst kurz vor dem Servieren werden die Pulled Chicken Chili Cheese Nachos mit Crème fraîche beträufelt.

Und nun heißt es: „Ganz schnell zugreifen!“ – Denn ehe man sich versieht, sind die super leckeren Pulled Chicken Chili Cheese Nachos auch schon wieder alle aufgegessen.

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und viel Spaß bei der Fußball Weltmeisterschaft 2018!

Longjob (Pulled Beef) vom Weber Pulse 2000 Elektrogrill

Wir zeigen euch in diesem Artikel, wie es auch Balkon-Grillern in Großstädten oder Grillern in Wohngebieten, in denen es verboten ist mit Gas oder Holzkohle zu grillen, gelingt, große Fleischstücke über einen sehr langen Zeitraum unbeaufsichtigt auf einen Elektrogrill zu garen. Um die Gartemperatur von ca. 115°C verlässlich zu halten, vertrauen wir dem integrierten iGrill des Elektrogrills Weber Pulse 2000.

Den typischen Rauschgeschmack der entsteht, wenn Wood Chips, Wood Chunks oder Räucherboxen und -Pipes in Holzkohle- oder Gasgrills verwendet werden, können wir mit einem Elektrogrill nur sehr schlecht nachstellen. Entweder spritzt man den äußersten Zentimeter des Fleisches mit Liquid Smoke, bestreut es ca. 12 Stunden zuvor mit Rauchsalz oder verwendet einen externen Rauchgenerator. Wir hatten uns für die Rauchsalz-Variante entschieden.

Zutaten
ca. 3 kg Rindernacken (z. B. American Beef)
Rauchsalz (z. B. Ankerkraut Hickory Rauchsalz)
Lieblings-Rub für Rind (z. B. Ankerkraut Brisket)

Den Rindernacken mit Rub bestreuen, einreiben und idealerweise für ca. 12 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Damit das Fleisch nicht direkt auf den Grillrost liegt und heruntertropfendes Fett nicht direkt auf die ausgeschaltete Heizschleife tropfen kann, legten wir es auf einen separaten Grillrost, der wiederrum auf eine Grillplatte mit Löchern lag.

Das Fleisch versahen wir mit einem Temperaturfühler, der wiederrum mit dem integrierten iGrill des Weber Pulse 2000 verbunden war. Den Grill stellten wir auf eine Garraumtemperatur von 115°C ein, dabei nutzten wir lediglich die rechte Heizschleife.

In der Weber iGrill App stellten wir um 20.44 Uhr als Ziel-Kerntemperatur 94°C ein.

Während der Grillzeit beobachteten wir, dass bei der Temperaturvorgabe von 115°C, der Grill zwischen 105°C und 120°C pendelte. Bei der Temperaturvorgabe von 120°C pendelte er hingegen zwischen 120°C und 140°C.

Nach 15 Stunden und 11 Minuten informierte uns die App darüber, dass der „Fühler 1“ die Zieltemperatur fast erreicht hat.

Nach weiteren 2 Stunden waren auch die letzten 2°C geschafft, sodass nach genau 17 Stunden und 10 Minuten das Pulled Beef die Ziel-Kerntemperatur von 94°C erreicht hatte.

Den Temperaturverlauf der Vergrillung kann ebenfalls in der App abgelesen werden. Nachfolgend ein Auszug der ersten ca. 2,5 Stunden und der letzten ca. 2,5 Stunden.

Selbstverständlich interessierte uns brennend, wieviel Strom der Weber Pulse 2000 während der Session verbrauchte und wie sich der Verbrauch auf das Portemonnaie auswirkte.

Der Grill verbrauchte 0,38 KWh, was in 17 Stunden und 10 Minuten ca. 1,64 EUR entspricht. Unseres Erachtens finanziell ein sehr positives Ergebnis!

Immer wieder interessant. – Während der Grillzeit verformte sich das Fleisch relativ stark.

Da wir das Pulled Beef erst am Abend essen wollten, verpackten wir es in Alufolie und legten es zusammen mit warmen Wasserflaschen für einige Stunden in eine Iso-Box.

Das überlaufende Fett floss sauber in die Fettauffangschale. Das nächste Mal werden wir allerdings einen Versuch ohne weiteren Rost vornehmen.

Das Fleisch liess sich einwandfrei pullen. Es war zwar definitiv nicht so saftig wie Pulled Pork aber trotzdem alles andere als trocken und somit absolut zufriedenstellend.

Eine gewisse Note von Rauch liess sich durch die Verwendung von dem Rauchsalz erahnen, war jedoch auf keinen Fall so kräftig wie auf einem Holzkohlegrill unter der Verwendung von z. B. Wood Chips.

Alles in allem geschmacklich ein mindestens befriedigendes, wenn nicht gutes und vom Stromverbrauch her sogar ein sehr gutes Ergebnis!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!