Irish Beef Cote de Boeuf mit Mexican Paprika u. Guacamole

Heute stelle ich euch ein leicht mexikanisch angehauchtes Rezept vor, welches garantiert der gesamten Familie schmecken wird! Die mit Crème fraîche beträufelten und mit Guacamole-Dip servierten gefüllten Paprikas passen hervorragend zu einem kräftigen 1 kg Steak, wie dem Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf.

Zutaten
1 kg Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf (gourmetfleisch.de)
Crème fraîche

für die gefüllten Paprikas (Mexican Style)
4 große rote Paprikaschoten
1 fein gewürfelte Zwiebel
150 g Cheddar-Käse
1 Dose Kidneybohnen
1 gute Hand voll gekochter Reis
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
2 TL Koriander, frisch o. pulverisiert
3 TL Paprika edelsüß
0,25 TL Cayennepfeffer
1 Dose Mais
200 ml Salsa
2 geraspelte Karotten
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
gutes Olivenöl

für den Guacamole-Dip
2 reife Avocados
Saft einer halben Zitrone
2 – 3 fein geschnittene Knoblauchzehen
2 fein gewürfelte Tomaten o. Cocktailtomaten
1 EL Joghurt, natur
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Guacamole-Dip

Nachdem die Avocados halbiert worden sind, den Kern entfernen, mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch entnehmen und anschließend mit einer Gabel zu einer weichen Masse zerdrücken.

Der weichen Masse den Saft einer halben Zitrone, die fein geschnittenen Knoblauchzehen, die fein gewürfelten Tomaten und den Joghurt hinzufügen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung gefüllte Paprikas (Mexican Style)

Die großen roten Paprikas unter fließendem Wasser reinigen und anschließend den Deckel abschneiden, sowie mit einem Schälmesser das Kerngehäuse entfernen.

Mit gutem Olivenöl die feingewürfelte Zwiebel und die feingeschnittenen Knoblauchzehen andünsten und anschließend die o. a. Gewürze hinzufügen.

Die geraspelten Karotten, den Mais, die Kidneybohnen, den Reis, die Salsa und die Hälfte des Cheddar-Käses hinzufügen, unter ständigem Umrühren erhitzen und mit Meersalz abschmecken.

Die Paprikas auf den leicht geölten Boden einer feuerfesten Form (z. B. gusseiserne Pfanne) stellen, mit der zuvor zubereiteten Masse füllen und mit dem restlichen Cheddar-Käse bedecken.

Die Paprikas bei ca. 180°C für ca. 45 Minuten im indirekten Bereich garen.

Zubereitung des Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf

Während die Paprikas garen, den gusseisernen Rost des Grills auf maximale Hitze aufheizen und das Steak bereit halten.

Das Steak für jeweils ca. 60 Sekunden auf der 10.00 Uhr-Stellung und auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite ebenso verfahren.

Nach dem scharfen Angrillen das Steak in den indirekten Bereich des Grills legen, ggf. mit einem Temperatur-Messfühler versehen und bis zu einer Temperatur von ca. 52°C garziehen lassen.

Das wunderschöne Steak vor dem Aufschneiden für ca. 4 – 5 Minuten ruhen lassen.

Die gefüllten Paprikas erst kurz vor dem Servieren mit Crème fraîche beträufeln und den Guacamole-Dip beistellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Biru Wagyu Ribeye Steak – ShioMizu Aged mit Johannisbeer-Chutney

Zutaten
450 g Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure
500 g frische Johannisbeeren
150 ml Mangosaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 Apfel
4 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml weißer Balsamico-Essig
3 EL brauner Zucker
1 EL Rosa Pfeffer
1 TL Chili Flocken
1 TL Ingwer (frisch o. gemahlen)
1 TL Senfkörner
3 EL getrocknete Cranberries

Bevor das Johannisbeer-Chutney zubereitet wird, das Steak eine Stunde vorher herauslegen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann und die angestrebte Kerntemperatur später schneller erreicht wird.

Die Marmorierung des Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure ist einfach der absolute Knaller!

Zunächst die Johannisbeeren von den Stielen zupfen, die Cranberries klein schneiden, sowie die Schalotten pellen und den Apfel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in einen Topf mit Olivenöl andünsten, anschließend die gewürfelten Äpfel hinzufügen und anschwitzen. Nun mit dem braunen Zucker karamellisieren und anschließend mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen.

Die restlichen Zutaten, bis auf den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Dabei immer wieder gut umrühren und die Früchte an der Topfwand mit einem Esslöffel so gut es geht zerquetschen.

Den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und noch einmal für ca. 4 Minuten unter ständigen Umrühren kochen lassen.

Das Johannisbeer-Chutney in ausgekochte Gläser füllen und anschließend auf den Kopf stellen.

Damit eine durchgehende gleichmäßige Kruste entsteht, das Steak in einer geschmiedeten oder gusseisernen Pfanne mit sehr wenig oder keinem Öl braten oder ganz typisch auf dem Grillrost zubereiten.

Sobald das Steak eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht hat, zwei bis drei Minuten lang ruhen lassen, mit einem scharfen Messer tranchieren und anschließend mit dem Johannisbeer-Chutney servieren.

Sagenhaft, wie gut das sehr geschmacksintensive, super-zarte Biru Wagyu Ribeye Steak mit dem fruchtig-scharfen Johannisbeer-Chutney harmoniert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Im Zuge der „Albers Challenge 2018“ stellten wir euch im letzten Monat das wunderschöne 1,8 kg(!) schwere Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers vor. – Ein absolutes Traumsteak! Kaum vorzustellen, dass keine 4 Wochen später, in der zweiten Challenge-Runde, bereits das nächste unvorhersehbare Highlight folgt:

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Dieses brillant marmorierte Rib Eye Steak (Entrecôte) wurde mit dem Marmorierungsgrad (Marbling Score) MS 7–8 eingestuft. Vereinfacht gesagt, bedeutet die Einstufung MS 7–8 (von max. 12) Güteklasse „sehr gut“.

Herkunft

Dieses ganz besondere Wagyu Rib Eye Steak stammt von der Jack’s Creek Farm, einem australischen Familienunternehmen aus Willow Tree (New South Wales), etwa 300 km nördlich von Sydney. Die Gegend ist u. a. für ihr gemäßigtes Klima und ihre zuverlässigen Niederschläge bekannt. – Die ideale Grundlage für beste Rinderzucht! Im Jahr 1991 begannen die Züchter David und Phillip Warmoll die japanischen Black-Wagyu-Bullen der Tajima-Rasse aus Kobe mit den australischen Black-Angus-Rinder zu kreuzen. Daraus wurde der Verkaufsschlager: Jack’s Creek Wagyu.

Die Spitzenqualität ist seit langer Zeit international anerkannt: In den Jahren 2015 und 2016 erhielt die Jack’s Creek Farm jeweils die Auszeichnung „Bestes Steak der Welt“. – Daher auch die Bezeichnung „Weltmeistersteak“.

Übrigens: Wem Fleisch des Marbling Scores 7–8 zu kostspielig ist, erhält bei Albers neben dem noch hochwertigerem Fleisch des MS 9+ auch das kostenbewusste MS 5–6.

Zur Erinnerung: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 600 g schwere Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) im Wert von 138,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (2. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten

600 g Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)
Gold Flakes (Blattgold)
3 Artischocken

für den Dipp
90 g Crème fraîche
135 g Joghurt
3 EL Zitronensaft
15 g Senf
150 g Mayonnaise
1 EL frisch geschnittene Petersilie
1 EL Apfelessig
1 TL brauner Zucker
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung Artischocken und Dip

Die Artischocken mit einem sehr scharfen Messer längs teilen. Aus Gründen der Ästhetik den Stil dran lassen (nicht essbar).

Mit einem Teelöffel die innere Blüte und das Heu ausstechen.

Damit die Schnittflächen sich nicht zu stark verfärben, sehr schnell mit einigen Tropfen des Saftes einer Zitrone beträufeln.

Nun werden die Artischocken-Hälften für ca. eine halbe Stunde gedünstet. In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Dip vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Steak

Das Steak sollte mindestens eine Stunde vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank entnommen werden.

In einer gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne (je nach Vorlieben) etwas Rapsöl (relativ geschmacksneutral) stark erhitzen und anschließend das Steak von jeder Seite für ca. 60 Sekunden anbraten. Alternativ kann auf das Öl gänzlich verzichtet und/oder selbstverständlich auch der Grill, Beefer o. ä. verwendet werden.

Nachdem sich ausreichend Röstaromen entwickelt haben, dass Steak in die indirekte Zone des Grills verlagern und bei einer Gartemperatur von max. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von max. 52°C garen. In der Zwischenzeit die Schnittflächen der gedünsteten Artischocken über direkter Hitze für ca. 5 – 7 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Servieren des Steaks

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Steak weder vor dem Grillen, noch nach dem Grillen würzen werden. – Noch nicht einmal mit gutem Pfeffer oder mit „einfachem“ Salz. Wir wollten unbedingt den unverfälschten puren Geschmack des sagenumwobenen Fleisches genießen.

Trotzdem erschien es uns vom Gefühl her als nicht angemessen genug, mit dem tollen Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak nichts weiteres mehr anzustellen. Aus diesem Grund unterstrichen wir unsere Freude und Spannung damit, die Steak-Enden mit Gold Flakes (Blattgold) zu verzieren. Das von uns verwendete Blattgold (23,75 Karat) gehört zu der Klasse der Lebensmittelfarbstoffe mit der Bezeichnung E 175, ist geschmacksneutral und darf in geringen Mengen bedenkenlos verzerrt werden.

Fazit

Es ist einfach unvorstellbar, wie sehr dieses Steak quasi auf der Zunge schmilzt. Der extrem hohe intramuskuläre Fettanteil lässt das Steak buttrig zart werden, sodass das Fleisch so gut wie gar nicht gekaut werden muss. Geschmacklich ebenso spannend ist das Fett, welches sich rund um den Muskel ansammelt. – Befindet sich dieses zwischen Zunge und Gaumen und wird leicht komprimiert, zerplatzt es quasi wie eine ganz weiche Praline und setzt eine Geschmacksexplosion in Gang.

Das Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) hat uns und unsere beiden Gäste mehr als überzeugt. Einziger Wermutstropfen ist der relativ hohe Preis, der unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt ist!

Flat Iron Steak mit Macaire-Kartoffeln und Speckbohnen

Das letzte Flat Iron Steak von yourbeef.de hat so gut geschmeckt, dass wir uns unbedingt ein weiteres bestellt haben. Beim damaligen Steak lautete der Begleiter Pastinaken-Spaghetti, dieses Mal Macaire-Kartoffeln. Wie man diese macht, erfahrt ihr im folgenden Rezept.

Übrigens, man nennt das aus dem oberen Teil der Rinderschulter geschnittene Stück Fleisch aus dem Grund Flat Iron, weil es an ein alte flaches Bügeleisen (engl. Flat Iron) erinnert.

Zutaten
600 g Flat Iron Steak (yourbeef.de)
250 g vorgekochte grüne Bohnen
12 Baconscheiben

für die Macaire-Kartoffeln
300 g Kartoffeln
4 – 5 Baconscheiben
1 kl. Stückchen Speck
2 TL Hartweizengrieß
1 kl. Strauß Petersilie
1 Eigelb
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 kleine Zwiebel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Während die Kartoffeln kochen, die klein gewürfelte Zwiebel und die 4 – 5 klein geschnittenen Baconscheiben mit einem kleinen Stückchen Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten.

Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzufügen.

Die fertig gegarten und gepellten Kartoffeln stampfen, ein Eigelb, 2 TL Hartweizengrieß und die Zwiebel-Bacon-Masse untermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, sowie Meersalz und Muskat würzen.

Aus der Kartoffelmasse jeweils 2 – 3 cm dicke Rollen formen und anschließend in 1,5 – 2 cm dicke „Taler“ schneiden. Damit die Rollen nicht so sehr kleben, die Arbeitsfläche vorher mit Mehl bestäuben.

Während das Flat Iron Steak scharf angegrillt wird, die in Baconscheiben eingewickelten vorgekochten grünen Bohnen und die Macaire-Kartoffeln auflegen.

Der Anblick des aufgeschnittenen Flat Irons und sein Geschmack löst eine wahre Freude aus!

Auf Sauce wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde später ein wenig ausgelassener Speck über das Fleisch und die Macaire-Kartoffeln gegossen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label

Mit dem 1,8 kg(!) schweren Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers stellen wir euch ein ganz besonderes Stück Fleisch vor.

Dieses qualitativ hochwertige Fleisch stammt von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Die mit dem Albers Gold Label ausgezeichneten Steaks garantieren nur allerbestes Fleisch:
– Prime Grade steht für größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung.
– Choice Grade hingegen steht für hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

Albers hat uns (bigBBQ.de) und fünf weiteren Food-Bloggern die Möglichkeit gegeben, dieses besondere Fleisch zu verkosten und hat uns anschließend nach unserer Meinung gefragt (s. Fazit).

Des Weiteren ist dieser Beitrag Teil der „Albers Challenge 2018“, in der alle sechs Food-Blogger bis Ende des Jahres jeweils monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 1,8 kg Label Porterhouse Steak. Alles was ihr tun müsst um dieses riesige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (1. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten
1,8 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak (Albers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer

für die Bacon-Parmesan-Potatoes
500 g Drillinge
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Parmesan
375 g Bacon-Streifen

für das Chimichurri
2 Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gutes Olivenöl
Thymian frisch
Oregano frisch o. getrocknet

Bevor das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers zubereitet wird, gilt es erst einmal ein paar kleine Vorbereitungen zu treffen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann das Steak vorab aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es nicht zu kalt auf dem Grill kommt und bereits ein wenig „Zimmertemperatur“ annehmen konnte.

Chimichurri

Ein Chimichurri ist sehr schnell zubereitet, passt 100-prozentig zu Beef und schmeckt himmlisch.

Die Knoblauchzehen und die Schalotte klein schneiden, sowie die Blätter des Thymians zupfen. Die drei Zutaten in einen Mörser gründlich zerreiben.

Die frische Petersilie klein schneiden, ebenfalls dem Mörser hinzufügen und weiter zerreiben, anschließend den Saft einer halben Zitrone oder einer Limette hinzufügen.

Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Fleur De Sel und Oregano abschmecken, sowie eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen, dann 2 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Krosser Bacon

Die Bacon-Streifen in kleine „Würfel“ schneiden.

Das Fett der Bacon-Streifen bei mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne auslassen.

Damit der Bacon vom Fett getrennt werden kann, Selbigen auf einem Küchentuch ausbreiten.

Bacon-Parmesan-Potatoes

Die Drillinge kurz vor dem Grillen vorkochen, längs halbieren und anschließend auf den auf ca. 180°C vorgeheizten Grill in die indirekte Zone zu legen.

Nachdem die Drillinge mit Fleur De Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gewürzt wurden, großzügig mit frisch geriebenen Parmesan belegen.

Kurz vor dem Servieren mit krossem Bacon belegen.

Das Grillen vom Porterhouse Steak

Nach der Pflicht kommt die Kür, auf die wir uns schon sehr lange Zeit gefreut haben!

Das wunderschöne Porterhouse Steak wird beidseitig nacheinander großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut und direkt, unter sehr hoher Hitze auf dem gusseisernen Rost von jeder Seite für jeweils ca. zwei bis drei Minuten scharf angegrillt.

Solange die Keramik des Big Green Eggs noch nicht vollständig aufgeheizt ist, wird dieser durch Zuhilfenahme des Conveggtors und des Edelstahl-Rosts auf indirekte Hitze umgebaut, sodass das Steak bei einer Gartemperatur von ca. 140°C auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C ziehen kann.

Nach einer Ruhephase von ca. 5 – 10 Minuten wird angeschnitten. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, wie fantastisch groß der Anteil des super-zarten Filets ist.

Nach der perfekten Vergrillung folgen die perfekten Begleiter: Köstliches Chimichurri und fermentierter Pfeffer, sowie als Beilage die Bacon-Parmesan-Potatoes.

Fazit

Das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers hat uns tatsächlich umgehauen! Die Vergrillung eines 1,8 kg schweren Steaks ist selbst für erfahrene Griller immer noch ein echtes Erlebnis. Allein schon der Anblick des rohen Steaks mit dem sehr großen Filet-Anteil hat uns verzückt. Im Gegensatz zu vielen anderen Cuts ist Filet zwar sehr zart, jedoch in der Regel weniger geschmacksintensiv. – Anders beim Nebraska-Beef: Das Filet bringt durch seine relativ(!) starke Marmorierung per se die allerbesten Vorraussetzungen mit, einen intensiven Geschmack zu hinterlassen und super-zart zu sein.

Wir haben das Porterhouse Steak zu sechst gegessen und variierten während unserer Verköstigung immer wieder zwischen Beef mit Murray River Salt Flakes, Fermentiertem Pfeffer und Chimichurri. Manchmal ist weniger mehr! – Die Beilage überzeugte ebenfalls, obwohl sie nur auf das Wesentlichste reduziert war.

Ein Hammer-Steak, welches wir immer wieder bestellen und nach o. a. Methode grillen würden!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Produktvorstellung: CASO DESIGN TC 2100 – Das Multitalent

Kochen, Braten, Warmhalten, Sous-Vide-Garen u.v.m. – Einigen von euch ist er bereits in unseren letzten Berichten aufgefallen, der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control. Häufig bekommen wir seitdem immer wieder Fragen von Grill-Fans gestellt, wie genau dieses Gerät heißt, was es alles kann und vor allem was es kostet.

Sehr vereinfacht gesagt handelt es sich beim TC 2100 um ein Induktionskochfeld mit einem schnurgebundenen Thermometer.

Eine kleine Anekdote vorab

Auf dem im September 2017 stattgefundenen Ruhrpott-BBQ traf ich Marco am Stand von CASO DESIGN. Dieser zeigte mir das flache, recht unscheinbare hell-grau-beige Induktionskochfeld. Die berührungsempfindlichen Tasten (Sensor-Touch) des Bedienelements und die Leuchtdioden verrieten mir Technik pur, was mein Interesse noch einmal steigen ließ. Marco erzählte mir ausführlich und begeistert, dass dieser kleine Kasten viel mehr sei als ein Induktionskochfeld und führte mir anschließend einige Beispiele vor.

Nach seiner Präsentation kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und wollte nur noch den Preis wissen. – Ehrlich gesagt wollte ich den Preis gar nicht so genau wissen, denn meine Vermutung war, dass dieser sicherlich weit entfernt von Gut und Böse sei. Doch weit gefehlt: Der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control sollte für einen Preis von ca. 100 EUR auf den Markt kommen. – Sofort stand fest, den muss ich haben!

Was ist so besonders am TC 2100?

Ein Induktionskochfeld bietet im Gegensatz zu einer normalen Herdplatte per se u. a. folgende Vorteile:

– Der Kochtopf oder die Bratpfanne ist unwahrscheinlich schnell heiß
– Wasser kann in Windeseile zum Kochen gebracht werden und ersetzt ggf. den Wasserkocher
– Die Temperatur kann sehr schnell geändert und fein justiert werden
– Sicherheit und Sparsamkeit: Nur der Kochtopf wird heiß, dass Kochfeld bleibt (relativ) kalt

Zu den o. a. Vorteilen kommt beim CASO TC 2100 Thermo Control hinzu, dass ein schnurgebundener Temperaturfühler angeschlossen werden kann, der das Leistungsspektrum des Geräts noch einmal zusätzlich erweitert.

Das Thermometer überwacht nicht nur das Gargut und meldet ggf. das Erreichen der vorgegebenen Temperatur, sondern es bringt das Induktionskochfeld auf Wunsch dazu, den gesamten Koch- oder Bratvorgang zu beenden.

Damit nicht genug: Durch das externe Thermometer bekommt der TC 2100 permanent mitgeteilt, welche Temperaturen zurzeit vorherrschen und ob ggf. nachgeregelt werden muss. Dadurch ist es möglich eine vorgegebene Temperatur einer Flüssigkeit exakt zu halten.

Beispiel 1

Eine Suppe soll auf exakt 80°C gehalten werden. Dadurch kocht sie nicht über, brennt nicht an (Dichteabhängig) und ist umgehend bereit zum Verzehr.

Beispiel 2 (Sehr interessant für Steak-Fans)

Ein zuvor vakuumiertes Steak kann in ein Wasserbad mit einer vordefinierten Temperatur gelegt (Sous-Vide) und anschließend scharf angegrillt werden. Das Gleiche funktioniert selbstverständlich auch mit diversen anderen Speisen wie Schweinebauch, Fisch, Spargel, Brokkoli u.v.m.

Die Inbetriebnahme

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung sollte man sich vor der Inbetriebnahme auf alle Fälle zu Gemüte führen. Sie enthält viele Anwendungsbeispiele und erklärt die Vorgänge Schritt für Schritt.

Das schnurgebundene Thermometer wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Buchse an der rchten Seite des Induktionskochfeldes gesteckt.

Achtung: Das Kochgeschirr muss unbedingt aus Metall sein, magnetische Eigenschaften haben und eine plane Bodenplatte besitzen. Wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, ob das vorhandene Kochgeschirr für Induktionskochflächen geeignet ist, kann ein Magnet-Test durchgeführt werden. Wird der Boden vom Magneten kräftig angezogen, steht dem Einsatz nichts mehr im Wege.

Bei Verwendung des externen Thermometers, wird dieses in die mitgelieferte Halterung gesteckt und anschließend von innen an dem Kochtopf befestigt.

Nachdem der 230 Volt Netzstecker in die Steckdose gesteckt und der Topf auf die Platte gestellt wurde, kann es auch schon losgehen.

Betrieb im Leistungsmodus

Zum „normalen“ Kochen oder Braten wird die Taste „Level“ gedrückt (Standard-Leistungsstufe: 8). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Leistungsstufen 1 – 12 variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (internes Thermometer)

Zum Kochen, Braten oder Warmhalten mit einer vordefinierten Temperatur wird die Taste „Temp“ gedrückt (Standard-Temperatur: 120°C). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 60 – 240°C variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (externes Thermometer)

Zum gradgenauen Kochen oder Braten mit dem externen Thermometer wird die Taste „Temp“ gedrückt. Das Thermometer zeigt die aktuell gemessene Temperatur des Fühlers an. Bei einem weiteren Druck auf die „Temp“-Taste kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 40 – 160°C (in 1°C-Schritten) variiert werden.

Zusätzlich zu den o. a. Betriebsmodi stehen des Weiteren der Timer-Modus und diverse Direktfunktionen zur Verfügung.

Das Sous-Vide-Garen in der Praxis

Für ein medium-rare zubereitetes Steak, wird im Temperaturmodus eine Wassertemperatur von 52 – 54°C eingestellt. Das im Wasserbad hängende externe Thermometer misst permanent die Ist-Temperatur des Wassers und gibt diese Werte zurück an das Induktionskochfeld.

In der Praxis hat sich bewährt, dass ein Sous-Vide zubereitetes Steak, nachdem es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, zum Erzeugen der Kruste (Branding) anschließend einige Sekunden lang von beiden Seiten auf den heißen Grillrost, in die heiße Pfanne oder in den Beefer geführt wird.

Die extrem hohen Temperaturen lassen die Kerntemperatur meist noch einmal um ca. 2°C steigen, sodass die gewünschte Ziel-Kerntemperatur kontrolliert erreicht werden kann.

Vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt, wird u. a. durch diese Kombination das perfekte Steak zubereitet.

Das Sous-Vide garen in der Praxis (Version 2.0)

Einen Schritt weiter kann gegangen werden, wenn auf den Vakuumbeutel verzichtet und anstelle dessen das Wasser durch eine andere Flüssigkeit ersetzt wird. – Denkbar wäre Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin Tonic.

Dazu werden 4 – 5 Gläser Gin Tonic benötigt und anschließend die Temperatur der Flüssigkeit auf 52°C eingestellt.

Nun wird das Steak direkt in dem Gin-Tonic gegart.

Anschließend wird, in unserem Fall durch den Beefer XL, das Steak vollendet.

Das ausführliche Rezept kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Merkmale und technische Daten (laut Herstellerangaben)

• Gradgenaues Braten und Kochen dank innovativem Thermo Control – Thermometer
• FineTemp: bis auf 1°C genau
• Perfekt für SousVide, zum Warmhalten von Speisen oder dem punktgenauen Braten von Fleisch und Fisch
• Intuitive Sensor-Touch Bedienung
• Leistungsstarke 2100 Watt
• Präzisionskochen mit Smart Control auf 12 unterschiedlichen Leistungsstufen
• Timer-Funktion von 1 – 180 Minuten
• Temperaturvorwahl ca. 60 – 240 °C einstellbar
• Inkl. praktischem Halter für das Thermometer

Maße (BxHxT) 280 x 60 x 370 mm
Gewicht 2,23 kg
Leistung 2100 Watt
Spannung 230 V / 50 Hz

Fazit

Der Nutzen des vielseitig zu verwendenden CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control ist für den unschlagbaren Preis von +/– 100 EUR so sehr hoch, dass das Induktionskochfeld unseres Erachtens ein Must-Have für viele Haushalt sein kann.
Die einzigen beiden Nachteile sind, dass das Gerät nicht lautlos betrieben werden kann (lautet Gebläse) und nur eine zulässige Last von 6 kg angegeben ist.
Neben den o. g. Einsatzgebieten verwenden wir das Induktionskochfeld auch sehr oft als weiteres Kochfeld in unserer Küche. Neben der Möglichkeit des Kochens, Bratens und Warmhaltens wertet die Fähigkeit des Sous-Vide-Garens den TC 2100 erneut auf. Durch die Verwendung von nur sehr wenig Flüssigkeit, können anstelle von Wasser auch andere Flüssigkeiten wie Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin-Tonic zum direkten Garen des Fleisches verwendet werden!
Beide Daumen hoch für das Multitalent CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control!

American Porterhouse Steak mit Pilzen gefüllten Süßkartoffeln

Das Objekt der Begierde ist heute dieses tolle, ganz genau 1 Kilogramm schwere American Porterhouse Steak von Gourmetfleisch.de.
Kaum vorzustellen aber im Juni 2011, also vor 7 Jahren, aß ich bereits mein allererstes Porterhouse Steak. – Ebenfalls American Beef, ebenfalls von Gourmetfleisch.de, ebenfalls geschmacklich erste Klasse und super-zart (zu den „historischen“ Bildern…)!

Umso mehr freute ich mich auf die heutige Vergrillung und schwenkte gedanklich von der damaligen, auf die heutigen Vergrillung.

Zutaten
1.000g American Porterhouse Steak (Gourmetfleisch.de)
4 Süßkartoffeln
hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)
gutes Olivenöl
500 g Champignons
2 EL Weißweinessig Creme
2 EL Ahornsirup
1 Frühlingszwiebel
1 Dose Kidneybohnen

Für das Topping:
200 g Sauerrahm
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Saft einer Zitrone
Kräuter (optional)

Die Süßkartoffeln mit Öl und Salz einreiben und für ca. 60 Minuten bei 180°C indirekter Hitze im Grill oder im Backofen garen.

Die Champions mit einem Pinsel putzen, vierteln, und zusammen mit der klein geschnittenen Frühlingszwiebel und ein wenig Olivenöl in einer gusseisernen Pfanne unter mittlerer direkter Hitze garen.

Nun mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen, die abgetropften Kidneybohnen, die Weißweinessig Creme und den Ahornsirup hinzufügen und anschließend so lange einkochen lassen, dass die meiste Flüssigkeit verflogen ist.

Währenddessen das Porterhouse Steak beidseitig großzügig mit Murray River Saltflakes oder Fleur De Sel bestreuen und wie immer jeweils für ca. 60 – 90 Sekunden in der 10.00 Uhr-Stellung auf den auf maximaler Temperatur vorgeheizten gusseisernen Grillrost legen (hier im Video…).

Anschließend das Steak auf die 2.00 Uhr-Stellung drehen und weitere 60 – 90 Sekunden scharf angrillen. Mit der anderen Seite des Porterhouse Steaks gleichermaßen verfahren.

Das Steak zum Nachgaren bei einer Gartemperatur von ca. 150°C so lange indirekt nachgaren, bis eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht wurde.

Zwischenzeitlich sind nicht nur die Süßkartoffeln und das Pfannengemüse fertig gegart…

…sondern auch das Porterhouse Steak hat seine vorgegebene Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht und kann nun tranchiert werden.

Einfach wundervoll dieser Anblick: Eine tolle Kruste mit butterzartem gold-gelben Fett.

Ganz zum Schluss muss nur noch das Topping, bestehend aus dem Sauerrahm, dem Meersalz, dem frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, dem Zitronensaft und den optionalen Kräutern angerührt werden.

Kurz vor dem Servieren die Süßkartoffeln längs aufschneiden, mit dem Pfannengemüse füllen und anschließend mit dem Topping beträufeln.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!

Gewinnspiel: 3 x Gourmetpaket „BBQ“ von Gourmetfleisch.de

Durch die Unterstützung von Gourmetfleisch.de, könnt ihr jeweils eines von drei(!) Gourmetpaketen „BBQ“ im Wert von 300,– EUR gewinnen.

Die BBQ-Gourmetpakete enthalten folgende Spezialitäten (8 Steaks):
– American Beef Nackensteak, 2 x 450 g
– Black Angus Entrecôte, 2 x 250 g
– Simmentaler Steakhüfte, 2 x 250 g
– Black Angus Roastbeef, 2 x 250 g

Gourmetfleisch.de beschreibt die Gourmetpakete wie folgt:

Für versierte und angehende Grillmeister!
Hier ist alles drin: Provenienz, Aufzucht, Haltung, Zuschnitt! Die globale Mischung macht’s! 450 g-starke Männerportionen aus dem Nacken des American Beef, Black Angus Entrecote mit smartem Fettrand, irisches Entrecote mit charmantem Fettauge und rare, superschlanke Simmentaler Steakhüfte aus dem Bayernland. Jedes ein Fleischgedicht für sich. Gemeinsam eine kleine Offenbarung. Wann haben Sie schon einmal ein Mahl in andächtigem Schweigen verbracht? Ausprobieren und leise schmatzend schwelgen. Nicht länger abwarten…

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus weit über 1.200 Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn, jeweils „Ein Gourmetpaket „BBQ“ von Gourmetfleisch.de“ informiert. Herzlichen Glückwunsch!

– Jörg N.
– Verena H.
– Frank Pf.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
 Klicke „Gefällt mir“ auf der Fanseite von bigBBQ.de
Schritt 2: Schreibe einen Kommentar in diesen Beitrag (link folgt beim Gewinnspiel-Start), mit wem du die tollen Steaks genießen möchtest.
Wenn du möchtest, kannst du diesen Beitrag teilen.

oder…

Ohne Facebook:
Schritt 1: Abonniere den Newsletter von bigBBQ.de (ganz unten).
Schritt 2: Schreibe ins Kommentar-Feld dieses Beitrags, mit wem du die tollen Steaks genießen möchtest.

Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von drei(!) Gourmetpaketen „BBQ“ im Wert von 300,– EUR von Gourmetfleisch.de nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 30.04.2018. Der/die Gewinner/in wird am 01.05.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak mit Tornado Potatoes

Mit voller Vorfreude treten wir der heutigen Vergrillung entgegen.

– Unser erstes 133,33 Tage Dry Aged Rumpsteak
– Unser erstes (in heimischen Gefilden) gegrilltes Steak vom Weber PULSE 2000
– Unsere ersten selbstgemachten Tornado Potatoes

Zutaten
1 x 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak (eatventure.de)
4 große festkochende Kartoffeln
5 EL geschmolzene Butter
10 EL fein geriebenen Parmesan
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 kl. Strauch Petersilie

Tornado Potatoes

Jeweils einen dicken Schaschlik-Spieß längs durch die Kartoffeln schieben und mit einem sehr scharfen und dünnwandigen Messer spiralförmig bis auf den Spieß einschneiden.

Die einzelnen Scheiben auf den Spieß ganz vorsichtig auseinanderziehen.

Die gesamte Kartoffel gleichmäßig mit geschmolzener Butter übergießen.

Die Kartoffeln mit einer Mischung aus 10 EL fein geriebenen Parmesan, 1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz bestreuen. Dabei darauf achten, dass die Mischung auch alle Zwischenräume erreicht.

Die Tornado Potatoes bei ca. 180 – 200°C für ca. 45 Minuten im Grill garen.

133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak

Damit auf dem Steak eine durchgehende Kruste erzeugt werden kann, wird das Rumpsteak zu unserer Abwechslung auf der neuen Grillplatte des Weber PULSE 2000 gegrillt.

Ohne Hinzugabe von Butter, Öl o. ä., wird als Erstes die Fettseite des Rumpsteaks auf die heiße Grillplatte gelegt.

Sobald ausreichend Fett geschmolzen ist, wird das Steak im eigenen Fett gegrillt.

Bei dickeren Steaks empfiehlt es sich, das Fleisch zum Nachgaren in den indirekten Bereich des Grills zu verlagern und die Gartemperatur auf ca. 140°C herunterzuregeln. Bei weniger dicken Steaks genügt es, wenn das Fleisch in regelmäßigen Abständen auf der Grillplatte gewendet wird.

Wie so oft in unseren Steak-Berichten empfehlen wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C.

Beim Tranchieren des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks schwebt ein vielversprechender intensiver Fleischgeruch in der Luft, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um den intensiven Fleischgeschmack des 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteaks zu genießen, sollte das Steak ohne Pfeffer, allerhöchstens mit ein wenig Salzflocken genossen werden. Die Tornado Potatoes sollten auf dem Teller mit fein gehackter Petersilie bestreut und mit einem Dip nach Wahl serviert werden.

Fazit

Der Weber PULSE 2000 macht einfach riesig Spaß und besitzt mit seinen 2.200 Watt mehr als ausreichend Power! Die Weber Grillplatte ist ein sehr sinnvolles Zubehör. – In späteren Berichten werden wir noch viel intensiver auf die einzelnen PULSE-Komponenten und -Zubehör eingehen.

Die Tornado Potatoes waren sehr kross und geschmackvoll. Sie stellen eine sehr tolle Beilage dar, die wir in zukünftigen Grill-Sessions sicherlich noch öfter zubereiten werden. Auf alle Fälle sollten die Tornado Potatoes jedoch nachgesalzen werden!

Zum 133,33 Tage Dry Aged Red Heifer Rumpsteak muss nicht viel gesagt werden. Der Geschmack ist definitiv intensiver als bei einem in der Standard-Zeit gereiften Steak, weshalb wir als Fleisch-Fans das länger gereifte Steak auf alle Fälle vorziehen. Sehr positiv überrascht sind wir des Weiteren über die extreme Saftigkeit des Fleisches!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!