Grillrost und Plancha für die Weber Pulse-Serie von Grillrost.com im Test

Die Weber Elektro-Grills Pulse 1000 und 2000 sind nun schon seit fast einem Jahr auf dem Markt erhältlich. – Daher wird es in unseren Augen Zeit, sich frühzeitig um die Beschaffungsmöglichkeiten von Ersatzrosten zu kümmern. – Denn irgendwann wird es soweit sein, dass der Original-Grillrost anfängt Rost anzusetzen, heruntergefallen und dadurch gebrochen ist oder (das gibt es immer wieder) man mit Gussrosten nicht „warm geworden“ ist.

Wie ihr auf unserem Blog in der Vergangenheit wiederholt lesen konntet, sind wir beim Thema Grillroste immer wieder bei der Firma Grillrost.com gelandet. Sei es der Zusatz-Grillrost für unser damaliges Big Green Egg, die Ersatz-Grillroste für den Weber Go Anywhere, die Ersatz-Grillroste für die Weber Q-Serie, die Grillplatte (Plancha) für den Weber Spirit u.v.m.? – Immer wieder leistete das Team von Grillrost.com perfekte Arbeit zu fairen Preisen.

Drum überrascht es uns auch nicht, dass Grillrost.com bereits seit geraumer Zeit Ersatz-Grillroste für die Weber Pulse-Serie anbietet. – Aber nicht nur das: Wie schon bei der Weber Q-Serie, hat das Team um Matthias Krumm auch an die passende Plancha (Grillplatte) gedacht.

Grillrost und Plancha für den Weber Pulse 2000

Zum Test wurden uns die beiden Produkte Edelstahl-Grillrost (2-teilig) und Edelstahl-Placha (Grillplatte) zur Verfügung gestellt.

Der 2-teilige Grillrost besteht aus 4 mm starkem Edelstahl und wurde exakt auf das Maß des Original-Grillrostes gefertigt.

Wir können uns immer wieder an die überaus saubere Verarbeitung der Grillrost.com Metallteile ergötzen. Alle Kanten wurden wie immer entgratet und bilden dadurch keinerlei Verletzungsgefahren.

Richtig hübsch: Seit einiger Zeit findet sich auch das Flammen-Symbol, welches aus dem Firmen-Signet stammt, in den Produkten von Grillrost.com wieder.

Alternativ zur linken Grillrost-Hälfte, kann auch die optionale Plancha (Grillplatte) verwendet werden.

Auch die Plancha ist aus 4 mm starkem Edelstahl gefertigt und kommt dadurch richtig schwer und stabil daher.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Der 2-teilige Grillrost aus Edelstahl wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Einbuchtung des Grills platziert.

Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, ist er der Form des Grills exakt angepasst.

Wird die linke Grillrost-Hälfte entfernt, kann sie durch eine dafür vorgesehene Plancha ersetzt werden.

Auch hier ist wieder deutlich zu erkennen, wie Grill, Grillrost und Plancha aufeinander angepasst sind und eine Einheit bilden.

Kleiner Hinweis nebenbei: Solltet ihr noch nicht an einen Austausch eurer Original-Grillroste denken, so denkt bitte unbedingt über die separate Plancha als Ergänzung zu euren Original-Rosten nach. Auch diese Kombination ist möglich und vereint die Vorteile aus der Edelstahl- und Gusseisen-Welt.

Edelstahl-Grillroste im Einsatz

Nach unserer langjährigen Erfahrung mit Grillrosten aus Edelstahl, empfehlen wir sie vor dem Ersteinsatz mit Trennspray (z. B. Barbecue Spray) einzusprühen.

Anschließend den Grill voll aufheizen, sodass das eingebrannte Öl eine schöne Patina bildet, auf die das Grillgut nicht haftet.

Als Erstes legten wir ein Dry Aged Kotelett vom Duroc Schwein auf.

Bei Schweinefleisch ist es in der Regel immer etwas schwieriger eine tolle Kruste hinzubekommen. – Das ist uns jedoch sehr gut gelungen.

Zur besseren Veranschaulichung, zwei zusätzliche Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Anschließend ging es weiter mit Würstchen, Steak, Fisch u.v.m…. Wie zu erwarten, heizte der Edelstahl-Grillrost sehr schnell auf, übertrug seine Hitze perfekt an das Grillgut und ließ das Grillgut – selbst den Fisch(!) – nicht haften!

Edelstahl-Plancha (Grillplatte) im Einsatz

Nachdem die Edelstahl-Plancha aufgelegt wurde, wird sie vor dem Ersteinsatz ebenfalls mit Trennspray eingesprüht und anschließend eingebrannt.

Eine Plancha ist sehr flexibel einsetzbar! – Nachfolgend einige Beispiele:
– Meeresfrüchte – vor allem kleine Teile wie z. B. Schrimps
– Kleines, filigranes Gemüse wie z. B. Erbsenschoten, Pilze in Scheiben, grüner Spargel
– Bacon und dünn geschnittene edle Fleischtranchen (Kobe usw.)
– Pfannkuchen, Arme Ritte, Crêpes, Pan Cakes, Omeletts
– Spiegelei, Rührei
u.v.m.

Auch von dieser Vergrillung zeigen wir euch zur besseren Veranschaulichung zwei Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Die Reinigung der Plancha ist kinderleicht: Mit einem Spachtel oder einem Pfannenwender einfach die Reste an den rechten Rand der Plancha schieben und anschließend in die Fettauffang-Schale fallen lassen.

Zahlen, Daten und Fakten (laut Herstellerangaben)

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 430 mm x 320 mm (43,0 cm x 32,0 cm)
Preis: 149 EUR (Amazon)

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 215 mm x 320 mm (21,5 cm x 32,0 cm)
Preis: 59 EUR

Des Weiteres erhältlich für die 1000er Baureihe:

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 129 EUR

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 59 EUR

Fazit

Wie bereits bei vielen anderen Grillrost-Tests von der Firma Grillrost.com, sind wir wieder einmal absolut überzeugt von dem verwendeten Material, der Verarbeitung und dem Nutzen. Vor allem die Plancha (Grillplatte) hat uns wieder einmal sehr überzeugt. Die Kombination aus Grillrost und Plancha ist ganz einfach praktisch und für uns nicht mehr wegzudenken.

Buchvorstellung: Just Steaks von Onkel Kethe

Das Buch „Just Steaks“ von Kevin Theermann, euch ganz bestimmt viel besser bekannt als Onkel Kethe, ist Ende August 2018 im Heel Verlag erschienen. Ich habe das Buch bereits gelesen und verrate euch, ob sich der Kauf lohnt.

Erster Eindruck

Das gebundene Buch hat einen relativ dunkel bedruckten matten Einband, bei dem der Buchtitel UV lackiert wurde. Auffallend beim Durchblättern sind die vielen großen ganzseitigen Fotos und die relativ kurzen Rezept-Anleitungen und Zutatenlisten. Auf den Fotos sind erst einmal nur Steaks zu erkennen – das jedoch in einer mega-tollen Anordnung und Farbe!

Die Botschaft

Onkel Kethe zeigt euch in seinem Buch, wie man Steaks in seiner einfachsten Form zubereitet. Absolut puristisch mit sehr wenigen Zutaten werden die verschiedensten Fleischsorten und Cuts zubereitet. Nur auserwählte Kräuter und Gewürze sollten den Fleischgeschmack unterstützen. – Wichtig hierbei ist, immer die Qualität des Fleisches im Blick zu behalten!

Aufbau des Buches

Am Anfang des Buches wird der Leser kurz in die Welt der Steaks eingewiesen: Verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten, Gargrade und Grill-Werkzeuge werden vorgestellt. Anschließend folgt eine Unterteilung in drei Kapiteln: Rind, Schwein und Beilagen. Bei den Beilagen handelt es sich vorwiegend um Steak-Saucen und -Dips. Den Abschluss bildet der Überblick über einige ausgewählte Gewürze und Grill-Tools.

Inhalt des Buches

Das Buch beginnt auf den Seiten 4/5 mit dem Inhaltsverzeichnis und der Erklärung der Legende. Auf den Seiten 6/7 gibt Onkel Kethe sein Vorwort. Steak ist nicht gleich Steak – und das möchte Onkel Kethe dem Leser näher bringen.

Onkel Kethe ist gelernter Koch und hat schon viele Erfahrungen mit Steaks in seinem alten Beruf und als Blogger gesammelt. Seine Leidenschaft und Erfahrungen möchte er an den Leser weitergeben.

Weiter geht es auf den Seiten 10/11 mit den einzelnen Zubereitungsmöglichkeiten: Was ist z. B. der Unterschied zwischen dem direkten und dem indirekten Grillen und was ist Beefen und Sous Vide garen?

Um das passende Steak zu finden, kann auf Seite 12/13 sein eigener Fleischtyp bestimmt werden. Zunächst wählt man seine Vorlieben aus und landet anschließend beim entsprechenden Steak: Rumpsteak, Skirt Steak oder Filet sind nur einige der vielen Cuts für die es im nachfolgenden Bereich viel Rezepte gibt.

Auf den Seiten 14/15 werden die Gargrade und Kerntemperaturen erklärt – wobei es bei Onkel Kethe keinen Gargrad nach „medium“ gibt!

Danach wird das Zubehör, wie z. B. Einstichthermometer, Fleischwender und Mörser auf den Seiten 16/17 erklärt. Einige Fakten und Tricks werden auf den Seiten 18/19 verraten, bis auf den Seiten 22–72 das Kapitel Rind beginnt.

Sehr schön werden auf den Seiten 22/23 noch einmal die diversen Rinder-Cuts vorgestellt.

Dann folgen im größten Kapitel den Buches endlich die vielen äußerst leckeren Steak-Rezepte. – Alle sehr puristisch mit zwar relativ wenigen, dafür jedoch sehr guten Zutaten. Das Tomahawk Steak auf den Seiten 38/39 ist der Klassiker schlechthin, der lediglich mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt wird.

Aber auch das Rumpsteak mit der eher ungewöhnlichen Parmesankruste wird nur mit wenigen Gewürzen, Parmesan und Paniermehl zubereitet.

Alle Rezepte haben ein ganzseitiges Foto, welches so lecker aussieht, dass man es umgehend nachgrillen möchte.

Viele Tipps zu den Rezepten finden sich auf den jeweiligen Seiten mit einem markanten Pfeil dargestellt. Alle Rezepte sind klar und deutlich aufgebaut: Anhand eines Piktogramms (kleine Zeichnung des Tieres) ist ersichtlich, woher der jeweilige Cut stammt. Die Überschriften der einzelnen Rezepte betiteln zugleich die entsprechenden Cuts mit einer groben Beschreibung, welche Zutat ebenfalls mitwirkt. Anschließend folgt die Auflistung der einzelnen Zutaten und eine kleine Legende (Piktogramme) die Aufschluss über folgende Informationen gibt: Kurzer Überblick auf welchem Grill das Rezept zubereitet und ob direkt oder indirekt gegrillt wird. Abschließend wird die Zubereitung des Steaks beschrieben. Da jedoch keine typischen Beilagen besprochen werden, fällt die Zubereitung des Rezepts meist entsprechend kurz aus.

Die Rezepte zum zweiten Kapitel „Schwein“ folgen auf den Seiten 74–111. Den Anfang macht auf den Seiten 76/77 wieder eine Übersicht über die unterschiedlichen Cuts.

Einige kleinere Vorkapitel zum Thema Steak: Das Kachelfleisch auf den Seiten 80/81 gehört für mich zu meinen Lieblingscuts vom Schwein.

Sehr schön die Idee, das Kachelfleisch als Naked Burger zu grillen – ohne Bun also.

Aber auch das Pluma im Asiastyle auf den Seiten 88/89 möchte man am Liebsten sofort nachgrillen! Klar, dass man für den Asienstyle ein paar mehr Zutaten benötigt, wie z. B. für das Secreto purista auf den Seiten 90/91.

Als drittes Kapitel folgen auf den Seiten 112–122 die Beilagen. – Um es gleich vorweg zu nehmen: Beilagen im klassischen Sinne wie Salate oder Gemüse findet man hier nicht. – Vielmehr werden verschiedene Dips und Saucen als Begleiter vorgestellt, denn schließlich geht doch nichts über selbstgemachtes Pesto! – Es gilt immer wieder als absolutes Highlight auf dem Teller!

Den Abschluss bilden auf den Seiten 124–133 diverse Übersichten und Erklärungen zu Salz, Pfeffer, Olivenöl, Messer, Schleifer und viele mehr.

Zu Guter Letzt bildet Onkel Kethes Danke-Wort und die lustige Idee, einige „Leerseiten“ im Buch zum Rausreißen als Grillanzünder zu verwenden, das Schlusswort.

Just Steaks – Onkel Kethe

Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
ISBN-10: 3958437567
ISBN-13: 978-3958437562
Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 2,2 x 25,9 cm
Preis: 20,00 €

Fazit

Steaks über alles! – Das sagt bereits vieles über Kevin Theermanns erstes Grill-Buch aus! Onkel Kethe zeigt mit über 50 Rezepten sehr ausführlich, wie man Rind und Schwein mit ihren jeweiligen Cuts korrekt zubereitet – und das ohne Schnick-Schnack und Chichi! Die Steaks aus Onkel Kethes Rezepten brauchen nur einige, wenige ausgesuchte Zutaten. – Wichtiger ist viel mehr die Qualität des Fleisches und der richtige Umgang mit dem Grill. Da Fleisch jedoch sehr unterschiedlich im Grundgeschmack ist, gibt Onkel Kethe mit seinem Kapitel „Welcher Fleischtyp bist du?“ dem Leser gleich die entsprechende Fleisch-Entscheidungshilfe mit auf dem Weg.

Wir empfehlen das Buch „Just Steaks“ uneingeschränkt allen Steak-Liebhabern!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.

BBQ Disk – Die Feuerplatte für Kugelgrill u. Feuertonne von Moesta-BBQ

Die nagelneue BBQ Disk von Moesta-BBQ ist in aller Munde. Wir von bigBBQ.de durften die gusseiserne Feuerplatte bereits 3 Monate vor Verkaufsstart auf Herz und Nieren überprüfen und haben – so viel vorab – durchgehend mehr als positive Erfahrungen sammeln können!

Das Grillen an Feuerplatten bzw. Feuerringen ist nicht nur ein aktueller Trend! – Es macht einfach riesigen Spaß, sich zusammen mit seinen Gästen um die Feuerstelle zu stellen und jedem einzelnen Gast die Möglichkeit zu bieten, sein eigenes Grillgut aufzulegen und zu grillen. Das Grillen an Feuerplatten ist sehr gesellig und für jedermann, auch ohne Grillkenntnisse, sehr geeignet!

Die BBQ Disk

Die BBQ Disk verfügt über einen Außendurchmesser von 750 mm und einen Innendurchmesser (Kamin) von 250 mm. Sie wurde zu dem Zweck konzipiert, dass sie ohne jeglichem Zubehör auf einen bestehenden Kugelgrill, einer Feuerschale oder einer Feuertonne betrieben werden kann. – Sozusagen: Drauflegen, ggf. einbrennen und Feuer frei!

Im Gegensatz zu anderen Feuerplatten, Feuerringen oder Planchas aus Stahl, besteht die BBQ Disk aus Gusseisen. Damit verbunden vereint die BBQ Disk alle positiven Aspekte, die gusseiserne Materialien von Natur aus mit sich bringen wie z. B. eine perfekte Wärmeaufnahme, -Speicherung (6 mm Stärke) und schlussendlich die homogene und zugleich konzentrierte Wärme-Übertragung auf das Grillgut und damit verbunden ein perfektes vollflächiges Branding.

Die BBQ Disk ist u. a. an dem in das Gusseisen eingelassene Moesta-BBQ-Logo zu erkennen!

Obwohl die Feuerplatte sich bei Erhitzung leicht nach innen/unten wölbt und dadurch gewährleistet, dass Bratensäfte und Fette nach innen in die Flammen fließen bzw. tropfen, hat der Hersteller der BBQ Disk zusätzlich eine äußere Erhöhung spendiert. Diese sorgt dafür, dass Würstchen und ähnliches rundes Grillgut wie z. B. Tomaten, nicht von der Feuerplatte rollen.

Die BBQ Disk wurde auf der unteren Seite durch Ringe und Streben verstärkt. Des Weiteren garantieren die Vertiefungen in den Streben, dass die Feuerplatte nicht vom Rand des Kugelgrills bzw. der Feuertonne rutscht.

Die optionale Höhenverstellung

Wer schon einmal mit einer Plancha oder einer Feuerplatte gearbeitet hat kennt das bestimmt: Die Bratensäfte und die Fette fließen immer in die Richtung, in die sie nicht fließen sollen. Schuld daran ist meist eine Unebenheit des Bodens wie z. B. unterschiedlich hoch verlegte Terrassenplatten oder ein Gefälle.

Mit dem optional erhältlichen Höhenversteller können o. a. Unebenheiten in Windeseile ausgeglichen werden.

Beim Einsatz des auf dem Kugelgrill oder auf der Feuertonne montierten Höhenverstellers, wird die BBQ Disk fortan auf den drei Schrauben gesetzt. Drei eigens dafür vorgesehene runde Vertiefungen auf der Rückseite der BBQ Disk sorgen für einen stabilen Halt, ohne dass etwas verrutscht.

Einbrennen der BBQ Disk

Noch vor kurzem waren wir davon überzeugt, dass man Feuerplatten mit sehr viel Öl, Salz und Kartoffelschalen einbrennen müsste. Diese Vorgehensweise halten wir heutzutage für einen Mythos und präferieren mittlerweile folgende Methoden.

Die BBQ Disk vor dem ersten Gebrauch mit etwas Spülmittel, ausreichend Wasser und einer Handbürste von Produktionsrückständen befreien. Anschließend großzügig mit Rapsöl oder einem anderen hocherhitzbaren Öl benetzen. Das Auftragen gelingt am besten durch ein Trennspray, wie dem optional erhältlichen Moesta-BBQ Grillspray, einem Silikonpinsel oder einem fusselfreien Tuch.

Zum Einbrennen sollten nun einige Holzscheite aufgelegt werden. Sobald das Öl vollständig verbrannt ist, des Ergebnis begutachten und ggf. eine weitere Ölschicht einbrennen.

Die unterschiedlichen Temperaturzonen

Je nachdem wieviel Brennmaterial verwendet wird, werden im äußeren Bereich der BBQ Disk Temperaturen von ca. 100°C erreicht. Ideal um Burger-Buns oder Baguettes aufzuknuspern, Steaks garziehen zu lassen oder diverses Grillgut warm zu halten.

Am Rand des inneren Bereichs der BBQ Disk können, je nach Menge des Brennmaterials, Temperaturen von weit über 300°C erreicht werden. Ideal um Steaks, Burger-Patties & Co. durchgehende Brandings zu verleihen.

Die BBQ Disk im Einsatz

Die aus Gusseisen gefertigte BBQ Disk ist die Steakmaschine schlechthin! Wie beim Braten in der Pfanne, sollte magerem Fleisch ein wenig Öl hinzugegeben werden. Bei durchwachsenem Fleisch mit hoher Marmorierung kann gänzlich auf Öl o. ä. verzichtet werden.

Auch Grillwürstchen erhalten nach der Zubereitung auf der BBQ Disk eine schöne Farbe!

Manchmal aber eher selten verköstigen wir Gäste, die sich ihr Steak weder medium-rare noch medium wünschen. Da wir in der Regel große schwere Steaks vergrillen, die anschließend tranchiert werden, können sich die „well-done-Fans“ ihre Tranchen ganz bequem ein weiteres Mal auf die BBQ Disk legen und sind anschließend doppelt glücklich: Ihr Steak ist durch und sie sind in den Genuss gekommen, selbst einmal an der BBQ Disk grillen zu dürfen.

Auf der BBQ Disk lässt sich im Grunde genommen alles zubereiten! Nachfolgend einige weitere Impressionen.

Die o. a. Vergrillungen fanden auf einer Feuertonne aufliegenden BBQ Disk statt. Befeuert wurde ausschließlich mit Holzscheiten aus Buche, was einen für uns entscheidenden Vorteil mit sich bringt: Durch die Zugabe von mehr oder weniger größeren und kleineren Holzscheiten kann die Temperatur entsprechend seiner persönlichen Erwartungen sehr schnell angepasst werden. Das gelingt sowohl in der Feuertonne als auch in der Feuerschale oder im Kugelgrill. Zudem sieht es einfach beeindruckend aus, wenn die Flammen aus dem Inneren der BBQ Disk schlagen.

Neben der Befeuerung mit Holzscheiten kann selbstverständlich auch mit Holzkohle oder Briketts geheizt werden. Die durchgeglühten Briketts eines großen Anzündkamins sind völlig ausreichend, um im Innenbereich Temperaturen von ca. 250°C zu erreichen. Auf die schön anzusehenden Flammen muss dabei verzichtet werden, dafür kann das Setup rauchfrei betrieben werden, vorausgesetzt die Briketts sind dazu geeignet. – Wir verwenden aus diesem Grund bereits seit vielen Jahren die rauchfreien Greek Fire.

Übrigens: Um die BBQ Disk mit dem optionalen Höhenversteller im kalten Zustand 100-prozentig ausrichten zu können, verwenden wir eine kleine günstige Wasserwaage, welche die Neigung in der X- und Y-Achse exakt anzeigt.

Nachfolgend einige weitere Impressionen von Vergrillungen unter Verwendung mit Briketts.

Die Reinigung

Die BBQ Disk bedarf keiner großartigen Reinigung. Meist genügt es, Grillreste mit einem Spachtel in die Feuerstelle zu schieben. Sehr wichtig ist hingegen, dass die BBQ Disk zum Schutz vor Rost nach jeder Nutzung eingeölt werden muss. – Das gelingt am schnellsten und bequemsten mit Trennspray.

Alle Daten auf einem Blick

BBQ Disk von Moesta-BBQ

Durchmesser: 750 mm
Innendurchmesser: 250 mm
Stärke: 6 mm
Gewicht: ca. 26 kg
Material: Gusseisen
Preis: 129 EUR

Eigenschaften

– perfekte Wärmeaufnahme
– lange Wärmespeicherung (6 mm Stärke)
– homogene und zugleich konzentrierte Wärmeübertragung
– perfektes vollflächiges Branding
– flexibel auf Kugelgrill, Feuertonne u. Feuerschale verwendbar
– garantiert hohe Geselligkeit
– optionale Höhenverstellung
– optionaler Wok-Kamin

Fazit

Das Warten auf die nagelneue BBQ Disk von Moesta-BBQ hat sich definitiv gelohnt! Die 6 mm starke gusseiserne Feuerplatte ist sehr flexibel sowohl auf einem Kugelgrill, als auch auf einer Feuertonne oder einer Feuerschale einsetzbar. Das relativ hohe Gewicht von ca. 26 kg deutet unmittelbar auf eine hohe Wertigkeit hin.

Das Einbrennen ist ein Kinderspiel und gelingt in Windeseile. Die Reinigung geht unter Einsatz eines Spachtels und etwas Trennsprach sehr schnell vonstatten.

Das Arbeiten mit der BBQ Disk macht riesigen Spaß! – Perfekte Wärmeaufnahme, -Speicherung (6 mm Stärke) und eine homogene und zugleich konzentrierte Wärmeübertragung auf das Grillgut sind nur einige Kerneigenschaften der aus Gusseisen gefertigten BBQ Disk.

Durch den optionalen Höhenversteller ist garantiert, dass die BBQ Disk exakt in Waage ausgerichtet werden kann.

Da mir persönlich die Feuertonne eine angenehmere Arbeitshöhe beschert und mir das urbanere Befeuern mit Holzscheiten sehr viel Freude bereitet, präferiere ich dieses Setup. Meiner Frau hingegen gefällt eher die niedrigere Arbeitshöhe des Kugelgrills und die Tatsache, dass sie mit Briketts heizt und sich um nichts Weiteres kümmern muss.

Durch den optionalen Wok-Kamin ist es möglich, parallel zur Verwendung der BBQ Disk einen Wok zu verwenden.

Wiederholt ist es Moesta-BBQ gelungen, ihr großes Zubehörprogramm für Kugelgrills um ein weiteres sehr sinnvolles Grill-Tool zu erweitern.

Beide Daumen hoch für die gusseiserne BBQ Disk von Moesta-BBQ!

Die BBQ Disk live bei Instagram:
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
Beispiel 4
Beispiel 5
Beispiel 6
Beispiel 7

Link zu Moesta

Hanging Tender mit Bunter Kartoffelpfanne

Das aus dem Bauchbereich des Rinds stammende Hanging Tender, auch Onglet oder Nierenzapfen genannt, erinnert von der Zartheit an Filet, ist jedoch sehr viel geschmacksintensiver! Im Gegensatz zu den meisten anderen Steak-Cuts, verlaufen die relativ kurzen Fleischfasern quer zur Sehne. Leider ist das Hanging Tender heutzutage längst kein Geheimtipp mehr, weshalb man von einem Jahr zum nächsten Jahr immer tiefer in die Tasche greifen muss.

Ein weiteres Highlight unseres heutigen Gerichts ist die Bunte Kartoffelpfanne: Das Rezept besteht aus relativ wenigen Zutaten, die in fast jeder Küche vorhanden sind. Die lecker gewürzten knusprigen Kartoffeln erfahren durch das frische Gemüse den perfekten Begleiter, weshalb sich über diese Kombination die gesamte Familie freuen wird.

Zutaten
150 g Schinkenwürfel
750 g Kartoffeln
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
500 g Tomaten
250 g Champignons
250 g Emmentaler (gerieben)
Moesta-BBQ Tutto Bene No.1 (alternativ Gewürzsalz)
frisch gemahlener bunter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)
Meersalz (o. z. B. Ankerkraut Sel Gris)

In einer großen gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne oder auf einer Plancha (z. B. die Grillplatte von grillrost.com) die Schinkenwürfel ohne Fett o. ä. anbraten.

Die angebratenen Schinkenwürfel von der Plancha entfernen und zur Seite legen. Die Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit einem guten Schuss Olivenöl knusprig braten.

Sobald die Bratkartoffeln schön knusprig sind, mit Moesta-BBQ Tutto Bene No.1, frisch gemahlenen bunten Pfeffer und Meersalz würzen.

Die in Scheiben geschnittenen Champignons und Tomaten, sowie die in Streifen geschnittenen grünen und gelben Paprikas hinzufügen und mitgaren.

Währenddessen die Sehne, die längs durch das gesamte Hanging Tender verläuft, entfernen und das Fleisch von weiteren Fett und Sehnen befreien.

Das Hanging Tender unter hoher direkter Hitze von beiden Seiten für jeweils ca. 90 – 120 Sekunden grillen und anschließend in die indirekte Zone verlagern. Unsere Zielkerntemperatur lautet 52°C.

Sobald alle Zutaten der Bunten Kartoffelpfanne gar sind, die gebratenen Schinkenwürfel in der Plancha verteilen.

Während das Hanging Tender aufgeschnitten wird, die Bunte Kartoffelpfanne mit geriebenen Emmentaler bestreuen und schmelzen lassen.

Fertig ist das Hanging Tender mit der äußerst schmackhaften und mehr als familientauglichen Bunten Kartoffelpfanne.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Alter Heydt 1860er – Das Steak aus dem gelagerten Korn

Erinnert ihr euch noch? – Ich für meine Person habe regelrecht immer noch den extravaganten und super spritzigen Geschmack, des direkt in 52°C warmen Gin Tonic gegarten und mit dem Beefer XL finalisierten Edel-Steak im Munde. Diese, Anfang 2018 überaus erfolgreich durchgeführte Zubereitungsmethode, hat es sogar bis ins neue Beefer 2-Buch geschafft und überzeugte in den letzten Monaten viele Fleisch-Fans.

Seit meinen ersten Erfolgen bin ich stets auf der Suche nach neuen nativen Sous-Vide-Rezepten und forschte in letzter Zeit viel in Richtung Wein, Bier und Korn. Während ich mit Wein und Bier bislang gute Erfolge zu verzeichnen hatte, erfuhr ich mit Korn eher mittelmäßigen Erfolg. – Bis heute! – Denn zum Glück lernte ich vor kurzem Hendrik Heydt, Juniorchef der privaten Kornbrennerei H. Heydt kennen.

Heydt gelagerter Korn

Während unseres ersten Telefonats schwärmte Hendrik regelrecht von seinem gelagerten Korn. Um ehrlich zu sein, konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Bild darüber machen, wie gelagerter Korn tatsächlich schmecken würde. – Zu sehr hatte sich bei mir beim Wort „Korn“ der typische klare „Kurze“ im Kopf eingeprägt, dessen Geschmack ich pur nicht sonderlich präferiere.

Je mehr Details mir Hendrik über die Herstellung und Lagerung von gelagerten Korn verriet, umso höher stieg meine Neugierde, weshalb ich mir verschiedene Destillate zur Degustation schicken ließ.

Die private Kornbrennerei Heydt führt neben diversen Spirituosen aus den Rubriken Korn, Kräuter, Hofernte, Power und regionalen Spezialitäten u. a. drei sehr hochwertige gelagerte Körner in ihrem Programm: „Alter Heydt 1860er“, „Edition III – Jahrgang 2018“ und „Edition S9“, die in den letzten Jahren allesamt Auszeichnungen auf diversen Wettbewerben eingespielt hatten.

Zur Verköstigung traf ich mich zu Hause mit einem sehr guten Freund, der große Vorliebe für hochwertiges Essen und ausgezeichnete Spirituosen besitzt und über diese kompetent urteilen kann. Um es kurz zu machen: Alle drei gelagerten Körner schmeckten uns ausgezeichnet!

Durch die Lagerung des Weizen-Korns in teilweise mehreren ehemaligen Sherry-, Cognac- und Bourbon-Fässern entfalten sich die Aromen im Korn, geben ihm die Gold-Bernstein-schimmernde Farbe und das exklusive Aroma, welches uns u. a. an einen guten Whiskey erinnert. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass mich der Geschmack so sehr anspricht!

Bevor wir nun zum Thema „Steak aus gelagerten Korn“ kommen, nachfolgend noch einige Informationen zu den drei hochwertigen Flaschen.

Alter Heydt 1860er

Während der „Alter Heydt 1860er“ die Namensgebung vom Gründungsjahr der privaten Kornbrennerei erbte, reifte er über 5 Jahre hinweg in diversen Fasstypen mit unterschiedlichsten Vorbelegungen. Da der „Alter Heydt 1860er“ jedem schmeckt, ist er laut Hendrik Heydt „everybody´s darling“.

Seine Eckdaten: „Alter Heydt 1860er“; 34,1% vol.; 0,5 l, 18,00 EUR

In diesen Fässern reift der „Alter Heydt 1860er“.

Übrigens, alle Fässer sind verplombt und dürfen nur im Beisein des Zolls geöffnet werden.

Edition III – Jahrgang 2018

Anders beim „Edition III – Jahrgang 2018“, bei dem ein Teil des Weizen-Korns zunächst jahrelang in ehemaligen Sherry-Fässern reift und der andere Teil in ehemaligen Cognac-Fässern. Anschließend vollenden die beiden getrennt gereiften Destillate zusammen in ehemaligen Bourbon-Fässern. Bei unserem Besuch in der privaten Kornbrennerei konnten wir uns sogar davon überzeugen, dass es sich nicht um irgendwelche Bourbon-Fässer handelt, sondern um ganz bestimmte: Es sind ehemalige Jack Daniel´s Fässer, des berühmten Tennessee-Whiskeys aus Lynchburg (USA).

Seine Eckdaten: „Edition III – Jahrgang 2018“; 40,4% vol.; 0,7 l, 33,00 EUR; Limitiert auf 1.604 Flaschen

Edition S9

Die auf 1.192 Flaschen limitierte Edition S9 reifte 7 Jahre lang in einem ganz besonderen Fass, in dem zuvor ein schwerer Oloroso Sherry lagerte. Die Flasche der „Edition S9“ ist wunderschön und ähnelt einem Parfum Flakon. Man sieht gleich auf dem ersten Blick, dass in dieser Flasche etwas ganz Besonderes schlummert.

Eine kleine Anekdote am Rande, die ich hoffentlich verraten darf: Rechtzeitig vor vollendeter Reifung der Edition S9, erinnerte Hendrik Heydt seine Kollegen wiederholt daran, dass noch ein Name für die neuste Edition gefunden werden musste. Nachdem viele Namensvorschläge besprochen wurden, jedoch noch keiner auf jedermanns Gegenliebe stieß, fiel der Vorschlag, die neue Edition aus Fass „S9“ doch einfach „Edition S9“ zu nennen.

Seine Eckdaten: „Edition S9“; 35% vol.; 0,5 l, 45,00 EUR; Limitiert auf 1.192 Flaschen

Auf dem folgenden Bild ist das besondere „S9“-Fass zu erkennen.

Die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass im Fass „S11“ (oben links im Folgebild) ein ähnlich guter gelagerter Korn reift und er es wert sei, zu einer neuen Edition abgefüllt zu werden.

Zubereitung des „Alter Heydt 1860er“ Steaks

Zutaten
1 Dry Aged Galicien Entrecôte (Gourmetfleisch.de)
0,5 l Alter Heydt 1860er (1 Flasche)
0,5 l Wasser
3 EL Grafschafter Sirup

Den kleinen Topf mit dem gelagerten Korn füllen.

0,5 Liter Wasser hinzufügen, anschließend das Caso Induktionskochfeld auf 52°C einstellen und den Temperaturfühler in die Flüssigkeit eintauchen.

2 EL Grafschafter Sirup in die Flüssigkeit rühren.

Das Steak für ca. 3 Stunden in die Flüssigkeit legen. Nach ca. einer Stunde sollte das relativ flache Steak im Kern bereits die 52°C erreicht haben. Die weiteren 2 Stunden dienen dazu, dass immer mehr Alkohol verfliegt und immer mehr Aromen in das Fleisch ziehen.

Nach 3 Stunden das Steak aus der Flüssigkeit nehmen, anschließend mit einem Küchentuch sehr gut trocknen.

Dem Steak im Beefer XL, für ca. 30 – 45 Sekunden je Seite, eine durchgehende Kruste verleihen.

Es erwartet euch eine wunderschöne Steak-Kruste.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, sollte es je nach Vorlieben ganz leicht mit Fleur De Sel gesalzen werden.

Ein absoluter Hochgenuss, mit einem unbeschreiblichen, nie dagewesenen Fleischgeschmack. Bei nächster Gelegenheit werde ich meine Steaks auf alle Fälle auch in dem gelagerten Korn der anderen beiden Flaschen baden lassen. – Bis dahin schenke ich zukünftig für meine Gäste öfter mal einen ein und freue mich auf die verwunderten Gesichter, wie lecker gelagerter Korn schmecken kann!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Eins noch: In den uralten Gewölben des Fasskellers sah ich während meines Besuchs noch unendlich viele weitere Fässer, deren Inhalt in einigen Jahren fertig gereift sein werden. Darunter nicht nur gelagerter Korn, sondern auch weitere ganz besondere Schätzchen. – Lasst euch in den nächsten Jahren überraschen!

Irish Beef Cote de Boeuf mit Mexican Paprika u. Guacamole

Heute stelle ich euch ein leicht mexikanisch angehauchtes Rezept vor, welches garantiert der gesamten Familie schmecken wird! Die mit Crème fraîche beträufelten und mit Guacamole-Dip servierten gefüllten Paprikas passen hervorragend zu einem kräftigen 1 kg Steak, wie dem Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf.

Zutaten
1 kg Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf (gourmetfleisch.de)
Crème fraîche

für die gefüllten Paprikas (Mexican Style)
4 große rote Paprikaschoten
1 fein gewürfelte Zwiebel
150 g Cheddar-Käse
1 Dose Kidneybohnen
1 gute Hand voll gekochter Reis
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
2 TL Koriander, frisch o. pulverisiert
3 TL Paprika edelsüß
0,25 TL Cayennepfeffer
1 Dose Mais
200 ml Salsa
2 geraspelte Karotten
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
Meersalz
gutes Olivenöl

für den Guacamole-Dip
2 reife Avocados
Saft einer halben Zitrone
2 – 3 fein geschnittene Knoblauchzehen
2 fein gewürfelte Tomaten o. Cocktailtomaten
1 EL Joghurt, natur
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Guacamole-Dip

Nachdem die Avocados halbiert worden sind, den Kern entfernen, mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch entnehmen und anschließend mit einer Gabel zu einer weichen Masse zerdrücken.

Der weichen Masse den Saft einer halben Zitrone, die fein geschnittenen Knoblauchzehen, die fein gewürfelten Tomaten und den Joghurt hinzufügen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen.

Zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung gefüllte Paprikas (Mexican Style)

Die großen roten Paprikas unter fließendem Wasser reinigen und anschließend den Deckel abschneiden, sowie mit einem Schälmesser das Kerngehäuse entfernen.

Mit gutem Olivenöl die feingewürfelte Zwiebel und die feingeschnittenen Knoblauchzehen andünsten und anschließend die o. a. Gewürze hinzufügen.

Die geraspelten Karotten, den Mais, die Kidneybohnen, den Reis, die Salsa und die Hälfte des Cheddar-Käses hinzufügen, unter ständigem Umrühren erhitzen und mit Meersalz abschmecken.

Die Paprikas auf den leicht geölten Boden einer feuerfesten Form (z. B. gusseiserne Pfanne) stellen, mit der zuvor zubereiteten Masse füllen und mit dem restlichen Cheddar-Käse bedecken.

Die Paprikas bei ca. 180°C für ca. 45 Minuten im indirekten Bereich garen.

Zubereitung des Dry Aged Irish Beef Cote de Boeuf

Während die Paprikas garen, den gusseisernen Rost des Grills auf maximale Hitze aufheizen und das Steak bereit halten.

Das Steak für jeweils ca. 60 Sekunden auf der 10.00 Uhr-Stellung und auf der 2.00 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite ebenso verfahren.

Nach dem scharfen Angrillen das Steak in den indirekten Bereich des Grills legen, ggf. mit einem Temperatur-Messfühler versehen und bis zu einer Temperatur von ca. 52°C garziehen lassen.

Das wunderschöne Steak vor dem Aufschneiden für ca. 4 – 5 Minuten ruhen lassen.

Die gefüllten Paprikas erst kurz vor dem Servieren mit Crème fraîche beträufeln und den Guacamole-Dip beistellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Biru Wagyu Ribeye Steak – ShioMizu Aged mit Johannisbeer-Chutney

Zutaten
450 g Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure
500 g frische Johannisbeeren
150 ml Mangosaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 Apfel
4 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml weißer Balsamico-Essig
3 EL brauner Zucker
1 EL Rosa Pfeffer
1 TL Chili Flocken
1 TL Ingwer (frisch o. gemahlen)
1 TL Senfkörner
3 EL getrocknete Cranberries

Bevor das Johannisbeer-Chutney zubereitet wird, das Steak eine Stunde vorher herauslegen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann und die angestrebte Kerntemperatur später schneller erreicht wird.

Die Marmorierung des Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure ist einfach der absolute Knaller!

Zunächst die Johannisbeeren von den Stielen zupfen, die Cranberries klein schneiden, sowie die Schalotten pellen und den Apfel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in einen Topf mit Olivenöl andünsten, anschließend die gewürfelten Äpfel hinzufügen und anschwitzen. Nun mit dem braunen Zucker karamellisieren und anschließend mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen.

Die restlichen Zutaten, bis auf den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Dabei immer wieder gut umrühren und die Früchte an der Topfwand mit einem Esslöffel so gut es geht zerquetschen.

Den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und noch einmal für ca. 4 Minuten unter ständigen Umrühren kochen lassen.

Das Johannisbeer-Chutney in ausgekochte Gläser füllen und anschließend auf den Kopf stellen.

Damit eine durchgehende gleichmäßige Kruste entsteht, das Steak in einer geschmiedeten oder gusseisernen Pfanne mit sehr wenig oder keinem Öl braten oder ganz typisch auf dem Grillrost zubereiten.

Sobald das Steak eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht hat, zwei bis drei Minuten lang ruhen lassen, mit einem scharfen Messer tranchieren und anschließend mit dem Johannisbeer-Chutney servieren.

Sagenhaft, wie gut das sehr geschmacksintensive, super-zarte Biru Wagyu Ribeye Steak mit dem fruchtig-scharfen Johannisbeer-Chutney harmoniert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Im Zuge der „Albers Challenge 2018“ stellten wir euch im letzten Monat das wunderschöne 1,8 kg(!) schwere Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers vor. – Ein absolutes Traumsteak! Kaum vorzustellen, dass keine 4 Wochen später, in der zweiten Challenge-Runde, bereits das nächste unvorhersehbare Highlight folgt:

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Dieses brillant marmorierte Rib Eye Steak (Entrecôte) wurde mit dem Marmorierungsgrad (Marbling Score) MS 7–8 eingestuft. Vereinfacht gesagt, bedeutet die Einstufung MS 7–8 (von max. 12) Güteklasse „sehr gut“.

Herkunft

Dieses ganz besondere Wagyu Rib Eye Steak stammt von der Jack’s Creek Farm, einem australischen Familienunternehmen aus Willow Tree (New South Wales), etwa 300 km nördlich von Sydney. Die Gegend ist u. a. für ihr gemäßigtes Klima und ihre zuverlässigen Niederschläge bekannt. – Die ideale Grundlage für beste Rinderzucht! Im Jahr 1991 begannen die Züchter David und Phillip Warmoll die japanischen Black-Wagyu-Bullen der Tajima-Rasse aus Kobe mit den australischen Black-Angus-Rinder zu kreuzen. Daraus wurde der Verkaufsschlager: Jack’s Creek Wagyu.

Die Spitzenqualität ist seit langer Zeit international anerkannt: In den Jahren 2015 und 2016 erhielt die Jack’s Creek Farm jeweils die Auszeichnung „Bestes Steak der Welt“. – Daher auch die Bezeichnung „Weltmeistersteak“.

Übrigens: Wem Fleisch des Marbling Scores 7–8 zu kostspielig ist, erhält bei Albers neben dem noch hochwertigerem Fleisch des MS 9+ auch das kostenbewusste MS 5–6.

Zur Erinnerung: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 600 g schwere Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) im Wert von 138,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (2. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten

600 g Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)
Gold Flakes (Blattgold)
3 Artischocken

für den Dipp
90 g Crème fraîche
135 g Joghurt
3 EL Zitronensaft
15 g Senf
150 g Mayonnaise
1 EL frisch geschnittene Petersilie
1 EL Apfelessig
1 TL brauner Zucker
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung Artischocken und Dip

Die Artischocken mit einem sehr scharfen Messer längs teilen. Aus Gründen der Ästhetik den Stil dran lassen (nicht essbar).

Mit einem Teelöffel die innere Blüte und das Heu ausstechen.

Damit die Schnittflächen sich nicht zu stark verfärben, sehr schnell mit einigen Tropfen des Saftes einer Zitrone beträufeln.

Nun werden die Artischocken-Hälften für ca. eine halbe Stunde gedünstet. In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Dip vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Steak

Das Steak sollte mindestens eine Stunde vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank entnommen werden.

In einer gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne (je nach Vorlieben) etwas Rapsöl (relativ geschmacksneutral) stark erhitzen und anschließend das Steak von jeder Seite für ca. 60 Sekunden anbraten. Alternativ kann auf das Öl gänzlich verzichtet und/oder selbstverständlich auch der Grill, Beefer o. ä. verwendet werden.

Nachdem sich ausreichend Röstaromen entwickelt haben, dass Steak in die indirekte Zone des Grills verlagern und bei einer Gartemperatur von max. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von max. 52°C garen. In der Zwischenzeit die Schnittflächen der gedünsteten Artischocken über direkter Hitze für ca. 5 – 7 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Servieren des Steaks

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Steak weder vor dem Grillen, noch nach dem Grillen würzen werden. – Noch nicht einmal mit gutem Pfeffer oder mit „einfachem“ Salz. Wir wollten unbedingt den unverfälschten puren Geschmack des sagenumwobenen Fleisches genießen.

Trotzdem erschien es uns vom Gefühl her als nicht angemessen genug, mit dem tollen Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak nichts weiteres mehr anzustellen. Aus diesem Grund unterstrichen wir unsere Freude und Spannung damit, die Steak-Enden mit Gold Flakes (Blattgold) zu verzieren. Das von uns verwendete Blattgold (23,75 Karat) gehört zu der Klasse der Lebensmittelfarbstoffe mit der Bezeichnung E 175, ist geschmacksneutral und darf in geringen Mengen bedenkenlos verzerrt werden.

Fazit

Es ist einfach unvorstellbar, wie sehr dieses Steak quasi auf der Zunge schmilzt. Der extrem hohe intramuskuläre Fettanteil lässt das Steak buttrig zart werden, sodass das Fleisch so gut wie gar nicht gekaut werden muss. Geschmacklich ebenso spannend ist das Fett, welches sich rund um den Muskel ansammelt. – Befindet sich dieses zwischen Zunge und Gaumen und wird leicht komprimiert, zerplatzt es quasi wie eine ganz weiche Praline und setzt eine Geschmacksexplosion in Gang.

Das Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) hat uns und unsere beiden Gäste mehr als überzeugt. Einziger Wermutstropfen ist der relativ hohe Preis, der unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt ist!

Flat Iron Steak mit Macaire-Kartoffeln und Speckbohnen

Das letzte Flat Iron Steak von yourbeef.de hat so gut geschmeckt, dass wir uns unbedingt ein weiteres bestellt haben. Beim damaligen Steak lautete der Begleiter Pastinaken-Spaghetti, dieses Mal Macaire-Kartoffeln. Wie man diese macht, erfahrt ihr im folgenden Rezept.

Übrigens, man nennt das aus dem oberen Teil der Rinderschulter geschnittene Stück Fleisch aus dem Grund Flat Iron, weil es an ein alte flaches Bügeleisen (engl. Flat Iron) erinnert.

Zutaten
600 g Flat Iron Steak (yourbeef.de)
250 g vorgekochte grüne Bohnen
12 Baconscheiben

für die Macaire-Kartoffeln
300 g Kartoffeln
4 – 5 Baconscheiben
1 kl. Stückchen Speck
2 TL Hartweizengrieß
1 kl. Strauß Petersilie
1 Eigelb
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 kleine Zwiebel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Während die Kartoffeln kochen, die klein gewürfelte Zwiebel und die 4 – 5 klein geschnittenen Baconscheiben mit einem kleinen Stückchen Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten.

Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzufügen.

Die fertig gegarten und gepellten Kartoffeln stampfen, ein Eigelb, 2 TL Hartweizengrieß und die Zwiebel-Bacon-Masse untermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, sowie Meersalz und Muskat würzen.

Aus der Kartoffelmasse jeweils 2 – 3 cm dicke Rollen formen und anschließend in 1,5 – 2 cm dicke „Taler“ schneiden. Damit die Rollen nicht so sehr kleben, die Arbeitsfläche vorher mit Mehl bestäuben.

Während das Flat Iron Steak scharf angegrillt wird, die in Baconscheiben eingewickelten vorgekochten grünen Bohnen und die Macaire-Kartoffeln auflegen.

Der Anblick des aufgeschnittenen Flat Irons und sein Geschmack löst eine wahre Freude aus!

Auf Sauce wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde später ein wenig ausgelassener Speck über das Fleisch und die Macaire-Kartoffeln gegossen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label

Mit dem 1,8 kg(!) schweren Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers stellen wir euch ein ganz besonderes Stück Fleisch vor.

Dieses qualitativ hochwertige Fleisch stammt von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Die mit dem Albers Gold Label ausgezeichneten Steaks garantieren nur allerbestes Fleisch:
– Prime Grade steht für größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung.
– Choice Grade hingegen steht für hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

Albers hat uns (bigBBQ.de) und fünf weiteren Food-Bloggern die Möglichkeit gegeben, dieses besondere Fleisch zu verkosten und hat uns anschließend nach unserer Meinung gefragt (s. Fazit).

Des Weiteren ist dieser Beitrag Teil der „Albers Challenge 2018“, in der alle sechs Food-Blogger bis Ende des Jahres jeweils monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 1,8 kg Label Porterhouse Steak. Alles was ihr tun müsst um dieses riesige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (1. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten
1,8 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak (Albers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer

für die Bacon-Parmesan-Potatoes
500 g Drillinge
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Parmesan
375 g Bacon-Streifen

für das Chimichurri
2 Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gutes Olivenöl
Thymian frisch
Oregano frisch o. getrocknet

Bevor das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers zubereitet wird, gilt es erst einmal ein paar kleine Vorbereitungen zu treffen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann das Steak vorab aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es nicht zu kalt auf dem Grill kommt und bereits ein wenig „Zimmertemperatur“ annehmen konnte.

Chimichurri

Ein Chimichurri ist sehr schnell zubereitet, passt 100-prozentig zu Beef und schmeckt himmlisch.

Die Knoblauchzehen und die Schalotte klein schneiden, sowie die Blätter des Thymians zupfen. Die drei Zutaten in einen Mörser gründlich zerreiben.

Die frische Petersilie klein schneiden, ebenfalls dem Mörser hinzufügen und weiter zerreiben, anschließend den Saft einer halben Zitrone oder einer Limette hinzufügen.

Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Fleur De Sel und Oregano abschmecken, sowie eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen, dann 2 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Krosser Bacon

Die Bacon-Streifen in kleine „Würfel“ schneiden.

Das Fett der Bacon-Streifen bei mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne auslassen.

Damit der Bacon vom Fett getrennt werden kann, Selbigen auf einem Küchentuch ausbreiten.

Bacon-Parmesan-Potatoes

Die Drillinge kurz vor dem Grillen vorkochen, längs halbieren und anschließend auf den auf ca. 180°C vorgeheizten Grill in die indirekte Zone zu legen.

Nachdem die Drillinge mit Fleur De Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gewürzt wurden, großzügig mit frisch geriebenen Parmesan belegen.

Kurz vor dem Servieren mit krossem Bacon belegen.

Das Grillen vom Porterhouse Steak

Nach der Pflicht kommt die Kür, auf die wir uns schon sehr lange Zeit gefreut haben!

Das wunderschöne Porterhouse Steak wird beidseitig nacheinander großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut und direkt, unter sehr hoher Hitze auf dem gusseisernen Rost von jeder Seite für jeweils ca. zwei bis drei Minuten scharf angegrillt.

Solange die Keramik des Big Green Eggs noch nicht vollständig aufgeheizt ist, wird dieser durch Zuhilfenahme des Conveggtors und des Edelstahl-Rosts auf indirekte Hitze umgebaut, sodass das Steak bei einer Gartemperatur von ca. 140°C auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C ziehen kann.

Nach einer Ruhephase von ca. 5 – 10 Minuten wird angeschnitten. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, wie fantastisch groß der Anteil des super-zarten Filets ist.

Nach der perfekten Vergrillung folgen die perfekten Begleiter: Köstliches Chimichurri und fermentierter Pfeffer, sowie als Beilage die Bacon-Parmesan-Potatoes.

Fazit

Das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers hat uns tatsächlich umgehauen! Die Vergrillung eines 1,8 kg schweren Steaks ist selbst für erfahrene Griller immer noch ein echtes Erlebnis. Allein schon der Anblick des rohen Steaks mit dem sehr großen Filet-Anteil hat uns verzückt. Im Gegensatz zu vielen anderen Cuts ist Filet zwar sehr zart, jedoch in der Regel weniger geschmacksintensiv. – Anders beim Nebraska-Beef: Das Filet bringt durch seine relativ(!) starke Marmorierung per se die allerbesten Vorraussetzungen mit, einen intensiven Geschmack zu hinterlassen und super-zart zu sein.

Wir haben das Porterhouse Steak zu sechst gegessen und variierten während unserer Verköstigung immer wieder zwischen Beef mit Murray River Salt Flakes, Fermentiertem Pfeffer und Chimichurri. Manchmal ist weniger mehr! – Die Beilage überzeugte ebenfalls, obwohl sie nur auf das Wesentlichste reduziert war.

Ein Hammer-Steak, welches wir immer wieder bestellen und nach o. a. Methode grillen würden!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!