Hochbeete und Frühbeete von besserernten.de

Ende des letzten Jahres haben wir uns dazu entschlossen, unsere kompletten Außenanlagen rund um das Haus umzugestalten: Neue Terrassenüberdachung (Gartenzimmer), neue Pflasterungen, bei der Gelegenheit auch neue Drainagen und einen neuen Naturgarten-Bereich.

Neben den altbewährten, recht clean gestalteten bigBBQ-Grillbereich mit neuem Gartenzimmer und Lounge zum Entspannen, planten wir einen neu gestalteten Naturgarten-Bereich mit Nutzgarten, in dem wir zukünftig Kräuter und Gemüse ernten möchten.

Es kam uns mehr als gelegen, als wir davon erfuhren, dass besserernten.de, ein sehr kompetenter Partner im Holzmarkt, in die Herstellung und Vermarktung sehr hochwertiger Hochbeete und Frühbeete eingestiegen ist. Unser vollstes Vertrauen galt von Anfang an dem sehr freundlichen und kompetenten Team von besserernten.de, ein Unternehmensbereich von steda, bei dem wir zuvor bereits unsere Grill-Remise und unser Gartenzimmer erworben hatten.

Obwohl die Hochbeete gegen einen Aufpreis auch fertig montiert versendet werden können, entschieden wir uns mit der Unterstützung unseres Freundes Willi von „Willi macht das!“ für den kostengünstigeren Selbstaufbau.

Neben den passgenau vorgefertigten Einzelteilen beinhaltet jedes Hochbeet auch das gesamte zum Aufbau notwendige Befestigungsmaterial wie z. B. Edelstahlschrauben, Winkel, Gewindestangen usw.

Preis-Tipp: Nur für kurze Zeit wurden die Preise des gesamten Sortiments um 10% reduziert. Weitere 5% Rabatt erhaltet ihr mit dem Rabattcode: „bigbbq5“.

Die Qual der Wahl

Die Hochbeete von besserernten.de werden in 5 unterschiedlichen Höhen angeboten: 30, 46, 62, 78 und 94 cm.

Des Weiteren stehen 3 unterschiedliche Breiten von 170, 200 und 230 cm und die beiden Farben natur und grau zur Auswahl.

Während die aus Lärchenholz gefertigten Balken in der Standard-Ausführung eine Stärke von 6 cm aufweisen, bieten die jeweiligen Luxusausführungen vom Typ „Massiv“ eine extrem robuste & massive Stärke von 8 cm.

Jedes Hochbeet ist jederzeit und problemlos mit einem Glasaufsatz erweiterbar.

Neben den Hochbeeten sollte auch dem Zubehör ein Blick gewidmet werden: Neben Noppenfolien, Schutzgitter, Unterlegriegel usw. stehen auch solarbetriebene Bewässerungsanlagen, Beleuchtungen, Heizungen und vieles mehr zur Auswahl.

Wir entschieden uns schlussendlich für folgende Kombination:

– 2 x Hochbeet „Massiv“, natur, B: 200 x T: 120 cm (78 cm hoch)
– 1 x Hochbeet „Massiv“, natur, B: 200 x T: 120 cm (46 cm hoch)
– 1 x Frühbeet-Aufsatz für Hochbeet, natur, hoch (150 cm hoch)
– 3 x Wühlmausgitter 220 x 110 cm für Hochbeete bis 2,3 m
– 3 x Noppenfolie 500 cm (Höhe 100 cm) für Hochbeete
– 3 x Unterlegriegel aus Vollkunststoff für Hochbeete
– 1 x Solarbetriebenes Bewässerungsset für Hochbeete bis max. 3 QM Grundfläche
– 1 x Solarbetriebenes Beleuchtungsset für Hochbeete

Lieferung und Versand

Sehr gespannt waren wir, in welcher Form die unglaublich stabilen Hochbeete geliefert werden und wie sie an ihren Bestimmungsort gelangen. Da der Firmensitz von besserernten.de nur unweit von unserem Zuhause entfernt ist, lieferte ein firmeneigener LKW die bestellten Waren und hob diese durch Zuhilfenahme eines Ladekrans von der Straße aus, über die frisch gepflanzte Hecke auf unser Grundstück.

Die Lieferung in anderen Teilen Deutschlands erfolgt durch eine Spedition, die die Hochbeete auf Paletten verpackt frei Bordsteinkante liefert.

Aus Platzgründen ließen wir uns den Glasaufsatz gesondert liefern. Zu unserer Überraschung war auch diese Lieferung auf ein riesiges Einweggestell verschnürt und konnte wiederum Dank des Ladekrans punktgenau auf unserem Grundstück abgestellt werden.

Sichtung der Einzelteile

Alle zum Aufbau der Hochbeete notwendigen passgenau vorgefertigten Einzelteile und Befestigungsmaterialien wurden auf den Paletten samt Bedienungsanleitungen mitgeliefert.

Ganz besonders beeindruckte uns das wahnsinnig lange Einweggestell des Glasaufsatzes, auf dem sowohl die vorgefertigten Giebelelemente als auch die Glasschiebewände und die Dachscheiben u.v.m. sicher verpackt ihren Platz fanden.

Auf dem folgenden Bild sind bereits die Schienenprofile, die Laufleisten sowie die Schwellen und Pfetten zu erkennen.

Die Montage der Hochbeete

Bevor mit der eigentlichen Montage der Hochbeete begonnen werden konnte, musste der Bestimmungsort zunächst freigeräumt werden. Ein eigens für die Hochbeete entstandener Platz sollte zum Herzstück des neuen bigBBQ-Gartens werden, welcher sich neben dem Gartenzimmer, abseits des eigentlichen Grillbereichs, hinter einem Staketenzaun befinden sollte.

Damit die Hochbeete später einen stabilen Untergrund besitzen, wurden einfache Betonplatten passgenau und in Waage ausgerichtet.

Auch der spätere Abstand zwischen den 3 Hochbeeten musste dabei bereits berücksichtigt werden. Für die jeweiligen Abstände wählten wir exakt 60 cm, welcher sich später im Praxiseinsatz als perfekt erwies.

Den detaillierten Aufbau der Hochbeete möchten wir euch am Beispiel des niedrigen Hochbeets zeigen: Die 10 Einschlagmuttern wurden in die beiden unteren kurzen und unteren langen Holzbalken eingeschlagen.

Die ersten 4 Holzbalken wurden auf einer freien ebenen Stelle im Garten ausgelegt.

Es musste peinlichst genau darauf geachtet werden, dass sich bei den folgenden Arbeitsschritten die Einschlagmuttern zunächst oben befinden.

Nun wurden die einzelnen Holzbalken an den Ecken von innen durch Winkel mit Edelstahlschrauben befestigt.

Sollten die optionalen Unterlegriegel mitbestellt worden sein, werden diese auf die Holzbalken gelegt und durch Edelstahlschrauben fixiert.

Die relativ schweren Unterlegriegel aus Vollgummi bieten der untersten Holzbalkenreihe einen zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit und werden ebenfalls passgenau auf das Hochbeet zugeschnitten ausgeliefert.

Auf folgendem Bild ist sehr gut zu erkennen, wie die Hochbeete auf den zuvor ausgerichteten Betonplatten liegen und durch die schwarzen Unterlegriegel kein direkter Kontakt zum Untergrund besteht.

Zurück zu unserem niedrigen Hochbeet: Nachdem die unterste Holzbalkenreihe verschraubt und um 180° gewendet wurde, konnte diese auf den Betonplatten gesetzt werden. Anschließend wurden die 4 darüberliegenden Holzbalkenreihen ebenfalls aufgelegt.

Im nun folgenden Schritt wurden die Gewindestangen von oben durch die vorgebohrten Löcher der Holzbalken geschoben und in die im untersten Holzbalken vorhandenen Einschlagmuttern geschraubt. Sollte dieser Vorgang nicht auf Anhieb klappen, können einzelne Holzbalkenreihen auch wieder abgesetzt und nacheinander wieder aufgesetzt werden.

Im nun folgenden Arbeitsgang wurden nach dem Aufsetzen der obersten Holzbalkenreihe die Unterlegscheiben über die Gewindestangen gelegt und mit Muttern gekontert. Vor dem finalen Festziehen der Muttern wurden die Holzbalken durch klopfen mit einem Gummihammer seitlich korrekt ausgerichtet.

Um zu guter Letzt die Holzbalken in der Breite und Länge zu verbinden, wurden in jede zweite Holzbalkenreihe jeweils 4 Winkel geschraubt, was am Beispiel der höheren Hochbeete wie folgt aussieht.

Schlussendlich musste nur noch die oberste Balkenreihe aufgelegt und anschließend mit Edelstahlschrauben verschraubt werden. – Fertig!

Das Befüllen der Hochbeete

Zum Schutz vor Wühlmäusen ist dringend zu empfehlen, das optionale Wühlmausgitter mitzubestellen. Durch die enge Maschenweite wird verhindert, dass sich Nager von unten in das Hochbeet begeben und die Pflanzen beschädigen.

Zusätzlich sollte die ebenfalls optional erhältliche unverrottbare Noppenfolie zum Schutz vor Staunässe mitbestellt werden. Sowohl das Wühlmausgitter als auch die Noppenfolie haben wir durch verzinkte Pappnägel an dem Holz befestigt.

Mit Wühlmausgitter und Noppenfolie ausgestattet, kann nun mit dem eigentlichen Befüllen der Hochbeete begonnen werden.

Damit die Kräuter, das Gemüse und die Blumen später optimal mit Nährstoffen versorgt werden, sammelten wir über einen längeren Zeitraum folgende Naturprodukte, welche wir von unten nach oben schichteten:

– Grob zerkleinerte Sträucher und Äste
– Grassoden
– Buntes Laub
– Kaninchen- und Pferdemist mit Stroh
– Schafwolle
– Komposterde

Durch die Verrottung der einzelnen Schichten entsteht zum einen Wärme und zum anderen besonders wertvolle Nährstoffe, die die Pflanzen zum schnellen und kräftigen Wachstum benötigen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Beeten, in denen lange Reihen des gleichen Gemüses gepflanzt werden, werden in einem Hochbeet selbst kleinere Lücken mit z. B. Ringelblumen, Tagetes o. ä. bepflanzt, welche Insekten anlocken sollen, die wiederum die Pflanzen bestäuben. Das Ergebnis sind besonders große und gesunde Pflanzen.

Zu diesem Zeitpunkt waren alle notwendigen Vorbereitung getroffen, um sofort mit der Bepflanzung der Hochbeete zu beginnen. Während wir am Rande eines der beiden höheren Hochbeete unsere zwischengeparkten Erdbeerpflanzen zurücksetzten, säten wir des Weiteren Salat, Spinat, Radieschen und Frühlingszwiebeln.

Soviel vorab: Nach noch nicht einmal 4 Wochen ernteten wir bei einer durchschnittlichen Außentemperatur von ca. 5 – 7°C unsere ersten Radieschen. Super saftig und ganz mild im Geschmack. Ok – das ist nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit wuchsen die Radieschen im niedrigsten der 3 Hochbeete, unter dem Glasaufsatz und wurden tagsüber durch die Sonneneinstrahlung ordentlich erwärmt.

Der in unterschiedlichen Höhen und Längen erhältliche Glasaufsatz verwandelt das Hochbeet in ein sehr elegantes Gewächshaus.

Die Montage des Glasaufsatzes

Durch die passgenau zugeschnittenen Holzelemente, der vormontierten Giebelelemente, der guten Montageanleitung sowie der Hilfe von Willi, gestaltete sich der Aufbau des Glasaufsatz als relativ einfach.

Zunächst wurden die beiden Giebelelemente auf die oberen Balkenreihe geschraubt.

Nach den Giebelelementen folgten die oberen beiden Schwellen, die Firstfette, die beiden unteren Fußfetten und das Auflegen der beiden Dachscheiben mit den Abstandshaltern und das anschließende Verschrauben.

Zum Schluss mussten die Bürsten in die Schienenprofile gezogen, letztere anschließend an die Giebelelemente und die Fußpfette geschraubt werden.

Das Einsetzen der Glasschiebewände war nach dem Aufkleben der beiden Laufschienen ebenfalls sehr schnell erledigt.

Die Hochbeete mit Glasaufsatz im Detail

Herzlich Willkommen im bigBBQ-Garten und unseren neuen Hochbeeten.

Unsere 3 neuen Hochbeete aus Lärchenholz stellen einen wahrhaften Blickfang in unserem neuen Naturgarten-Bereich dar und bieten mit ihrem Außenmaß von jeweils 200 x 120 cm mehr als ausreichend Platz für viele Kräuter, Gemüse und Blumen.

Alle 3 Hochbeete besitzen eine Holzstärke von ganzen 8 cm! – Das sieht nicht nur gut aus, sondern hält sicherlich ein ganzes Leben lang. Im Gegensatz zu den beiden vorderen Hochbeete mit einer Höhe von 78 cm, bietet das hintere Hochbeet mit einer Höhe von 46 cm zusätzlich einen 150 cm (Traufhöhe) hohen Glasaufsatz.

Die anfangs ersten Pflanzen sind heutzutage überhaupt nicht mehr wieder zu erkennen. Nur zu gut gedeihen diese bei den etwas höheren Temperaturen und bieten uns tagtäglich stets frisches Gemüse und Kräuter (Bild-Updates folgen am Ende des Artikels in Form von neuen Impressionen).

Der gesamte Aufbau war durch die Hilfe unseres handwerklich geschickten Freundes in kurzer Zeit erledigt.

Besonders hervorzuheben ist neben den eigentlichen Hochbeeten die unglaublich hohe Qualität des Glasaufsatzes. Dieser verfügt über insgesamt 8 Glasschiebewände aus 8 mm Sicherheitsglas ESG.

Die Glasschiebewände schweben dank der eingebauten kleinen Rollen förmlich mühelos und ungehindert über die Laufschienen.

Im Gegensatz zu den Glasschiebewänden besteht die feste Verglasung der Giebelseiten aus 6 mm Sicherheitsglas ESG.

An besonders warmen sonnigen Tagen lassen sich die Glasschiebewände an der Seiten sammeln.

Die beiden Dachscheiben aus 8 mm Sicherheitsglas VSG verfügen über eine UV+ Spezialbeschichtung und abgerundete Ecken.

Zahlen, Daten und Fakten (laut Herstellerangaben)

Hochbeet „Massiv“ natur (versch. Breiten) x T120 cm (versch. Höhen)

Außenmaß: Tiefe 120 cm
Höhen: 30, 46, 62, 78 o. 94 cm
Breiten: 170, 200 o. 230 cm
Holzstärke: 8 cm
Farben: natur o. grau
Material: Lärche o. Douglasie

Lieferumfang:
Dieses Hochbeet wird in passgenau vorgefertigten Einzelteilen geliefert. Dies ermöglicht einen einfachen und schnellen Aufbau.

Holz:
Hochwertige Lärche / Douglasie (kein Anstrich notwendig). Hinweis: Die Fan-Editionen bestehen aus hochwertigem Fichtenholz. Extrem robuste Bauweise aus massiven 8 cm dicken Holzbalken. Alle Holzbauteile sind fein gehobelt und vom Tischler vorgefertigt & vorgebohrt, dadurch kinderleichter Aufbau binnen kurzer Zeit als zusätzlicher Schutz gegen Verziehen und Verdrehen vom Holz, wird die ganze Konstruktion mit verzinkten Gewindestangen fixiert.

Glas:
Feste Verglasung an den Giebelseiten mit 6 mm Sicherheitsglas ESG. Flexible Glasschiebewände (je nach Beetmaß 3- oder 4-teilig) an beiden langen Seiten aus 8 mm Sicherheitsglas ESG. Dachscheiben aus 8 mm Sicherheitsglas VSG (kein Plexiglas) mit Spezialbeschichtung UV+ und abgerundeten Ecken. Verbesserte Luftzirkulation (KEIN HITZESTAU) sowie Vermeidung von Schwitzwasser (Dauerhafter Schutz für das Holz) durch minimalen Abstand zwischen Dachverglasung und Holzkonstruktion.

Weitere Informationen hier…

Preis-Tipp: Nur für kurze Zeit wurden die Preise des gesamten Sortiments um 10% reduziert. Weitere 5% Rabatt erhaltet ihr mit dem Rabattcode: „bigbbq5“.

Fazit

Bereits vor der Anschaffung der neuen Hochbeete von besserernten.de hatten wir unsere ersten Erfahrungen mit selbstgebauten Paletten-Hochbeeten gemacht und freuten uns stets über die ertragreiche Ernte. Leider mussten wir uns bereits nach noch nicht einmal 3 Jahren von unseren Eigenbauten trennen, da diese den äußeren Wettereinflüssen nicht dauerhaft stand gehalten hatten und stattdessen schnell zerfielen.

Ganz anders die sehr robusten neuen Hochbeete von besserernten.de, welche passgenau aus Lärchenholz gefertigt werden. Ein Holz, welches auch bei unserer mittlerweile über 4 Jahre alte Grill-Remise zum Einsatz kam und durch seine Stabilität und Widerstandsfähigkeit perfekt für den Einsatz im Außenbereich geeignet ist. Sehr praktisch ist, das Lärchenholz auch beim Einsatz im Außenbereich keinen Wetterschutz in Form von Anstrichen benötigt.

Die Lieferung der neuen Hochbeete erfolgte auf den Tag genau und der Aufbau gelang Dank der guten Aufbauanleitung perfekt.

Da unser Grundstück nach der Umgestaltung der Außenanlagen sehr einsichtig ist, werden wir von vielen Spaziergängern auf unsere neuen Hochbeete angesprochen. Neben den eigentlichen Hochbeeten ist der Glasaufsatz das absolute Highlight und zieht dadurch die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Ständig hören wir Kommentare wie: „Ich habe noch nie ein so schönes Gewächshaus gesehen! Wo kann man das kaufen?“.

Die neuen Hochbeete von besserernten.de sind bei uns erst wenige Wochen im Einsatz, jedoch genießen wir bereits jetzt schon die rückenschonende Höhe und erfreuen uns an die sehr hohe erste Ernte.

Qualität hat ganz klar ihren Preis – wir vertreten jedoch die Meinung, dass es sich in diesem Fall definitiv lohnt etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich dafür dauerhaft an den neuen Hochbeeten zu erfreuen.

Impressionen

Bau der bigBBQ Grill-Remise

Kennt ihr das? Ihr möchtet dann grillen, wenn ihr(!) Lust dazu habt und nicht wie es euch das Wetter vorschreibt!? OK, ich muß zugeben, dass ich mich noch nie habe vom Wetter beeinflussen lassen. Eher würde ich mir eine Regenjacke und Gummistiefel anziehen, als auf das Grillen am wohlverdienten Wochenende zu verzichten. Schaut mal hier…

Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Situationen schlechten Wetters nicht unbedingt herbeisehne. – Wer tut das auch schon gerne?

Immer wieder hatte ich mir aus diesem Grund gedacht, dass über kurz oder lang eine Grillüberdachung gebaut werden müsste. Zu diesem Thema gibt es natürlich unendlich viele Überlegungen, Möglichkeiten und Lösungen.

– „echte“ fest installierte Outdoor-Küche ohne Überdachung?
– Outdoorküche mit Sonnensegel?
– kleines Gartenhäuschen mit Dachüberstand?
– extra-Raum für Grills oder nachts zurück in die Garage stellen?
– mit oder ohne Rauchabzug?
– mit oder ohne integrierte Sitzecke?
– ausschließlich als Grillhütte verwendbar?
– auch als Partyraum nutzbar?
– Strom, Wasser, Gas, Satellitenfernsehen?
usw.

In der Zeit vieler ausgiebiger Überlegungen besuchte ich im September 2016 die spoga in Köln. Dort lernte ich die Firma steda kennen, die über ihren Online-Auftritt www.steda-online.de deutschlandweit bekannt und anerkannt ist für Gartenhäuser von klein bis sehr groß, Terrassenüberdachungen aller Arten, Carports u.v.m.

Auf dem Messestand von steda verliebte ich mich in eine wunderschöne Remise. Eine Remise ist ein Bauwerk, welches u. a. für Fahrzeuge oder Geräte aus der Land- und Forstwirtschaft errichtet wurde. Als ich den Herren von steda von meinem Vorhaben, die Remise als Grillunterstand zu verwenden, erzählte, boten sie mir ihre vollste Unterstützung an. Was genau daraus geworden ist, zeige ich euch in diesem, nun folgenden großzügig bebilderten Bericht.

Zuallererst musste für die Grill-Remise der geeignete Ort auf unserem Grundstück gefunden werden. Wir wählten dazu den hinteren Bereich des Gartens aus. Wir dachten uns, wenn man aus dem Wohnzimmerfenster schaut, wird man die Grill-Remise nicht sehen können und hat weiterhin freie Sicht auf den Garten. Schaut man später hingegen aus der Grill-Remise, sieht man das Haus nicht und man erhält ebenfalls freie Sicht auf den kompletten Garten.

Auf dem folgenden Bild ist zu erkennen, wie wir mit rosa-farbenden Seil den Bereich für die Remise provisorisch kennzeichneten. 6,48 m breit, 3,50 m tief und 3,03 m hoch. Unser Sohn verließ mit sechs Jahren jüngst das Sandkastenalter, sodass der Sandkasten ersatzlos abgerissen werden konnte. Die Schaukel hingegen wollten wir später an einer anderen Stelle im Garten wieder aufbauen. Der Kaninchenauslauf sollte genau dort stehen bleiben, weil hinter den Koniferen der Nachtstall steht. Mittlerweile war schon Oktober, weshalb der Spielrasen vom Sommer schon ein wenig mitgenommen aussah.

Nachdem alle zuvor beschriebenen Objekte aus dem Weg geräumt wurden, hatten wir die ersten Löcher für die Punktfundamente gegraben. Diese maßen 50 x 50 cm und eine frostsichere Tiefe von 80 cm. Anschließend markierten wir informativ ganz grob den Bereich der Pflasterung.

Damit der starke Regen, welcher zu der Zeit tagelang herrschte, nicht die Löcher mit Wasser volllaufen ließ und die Wände ggf. zum Einsturz brachten, wurden diese mit Planen abgedeckt.

Die Löcher sollten mit Beton gefüllt werden, in denen jeweils ein Pfostenanker eingebracht werden sollte. Zum eigenen besseren Verständnis erstellte ich diese Zeichnung.

Den fertigen Beton ließen wir uns von einer Firma anliefern. Der Betonmischer war an einem langen Rohr angeschlossen, welches von der Straßenseite aus durch die Hecke geschoben wurde. Somit hatten wir den fertigen Beton an Ort und Stelle. Nachdem der Beton 2 Tage lang trocknete, wurden die sechs Pfosten in die Pfostenanker gesetzt.

Für den nächsten Tag mussten zuvor alle Akkus für unsere Akku-Bohrer geladen werden, denn es gab viel zu schrauben.

Die senkrechten Pfosten haben ein Kantenmaß von 16 x 16 cm. Die Längsstreben sogar ein Kantenmaß von 16 x 20 cm. Da mussten natürlich alle helfenden Hände mit anpacken!

Schon wenige Zeit später stand das fertige Gerüst.

Noch am selben Tag wurden die Dachlatten angeschraubt und wie es sich gehört der Richtbaum gesetzt.

Erst eine Woche später (Anfang November) wurde das Dach gedeckt.

Da die Tage immer kürzer wurden, entstanden viele der nun folgenden Bilder im dunkeln. Übrigens, für den gesamten Bau der Remise nahm ich keinen einzigen Tag Urlaub. Alle Arbeiten fanden immer nur sehr spät nach Feierabend oder am Wochenende statt.

An diesem Abend wurden die Kabel für Strom und Satelliten-Fernsehen aus der Garage in die Grill-Remise verlegt. Zum reibungslosen Internet-Empfang installierten wir in der Garage einen zusätzlichen WLAN-Repeater.

An den beiden hinteren äußeren Stellen und in der Mitte der Remise installierten wir jeweils große Verteilerdosen und jeweils mindestens 2 Steckdosen.

Eine weitere Woche später bereiteten wir die Wände vor…

…welche abends gesägt und angeschraubt wurden.

Kleiner Zwischenstand. Das Dach ist drauf, zwei Seitenwände sind angeschraubt und Strom hatten wir auch schon.

Von außen sah die Verschalung wie folgt aus.

Als Nächstes planten wir die Verlegung der Terrassenplatten. Wir entschieden uns für eine graue Keramikplatte (60 x 60 cm) in einer Stärke von 2 cm. Da die Keramikplatten im Bereich der Grills aller Voraussicht nach sowieso mit Fett beschmutzt werden würden, erwarben wir B-Ware für einen relativ schmalen Kurs.

Als Unterbau für die Keramikplatten sollten ca. 30 – 40 cm hoch gelber Sand und ca. 15 – 20 cm hoch HKS-Schotter herhalten. Dazu mussten erst einmal ca. 15 – 20 Kubikmeter schwarze Erde herausgeschaufelt werden. Dazu ließen wir einen kleinen Radlader durch unseren Wall fahren. Achtet einmal auf die beiden rechten Rhododendron-Pflanzen und die dahinter liegende Ilex-Hecke…

…und da war es auch schon passiert. – Man konnte überhaupt nicht so schnell schauen, da war die schwarze Erde mit dem kleinen Radlader herausgefahren und mit einem Traktor nebst Anhänger abtransportiert worden.

Hereingefahren werden mussten hingegen diese 15 Kubikmeter gelben Sand, von einem ganzen Zug.

Noch ist nicht viel gelber Sand eingefahren, doch wenige Zeit später war der kleine Radlader auch schon fertig.

Nun musste die gesamte Fläche nur noch mit einem Rüttler verdichtet werden.

Anschließend wurde der kleine Wall wieder angehäuft und die Pflanzen wieder eingesetzt. Es sah fast so aus, als sei nichts gewesen.

Mittlerweile ist schon Ende November. Einer der Abende wurde dazu genutzt, die Dachrinnen zu installieren. Anstelle sie zu verlöten, wurden diese mit einem Spezialkleber für Dachrinnen verklebt. – Eine einfache und saubere Angelegenheit!

Am nächsten Morgen wurden 8 Tonnen HKS-Spotter angeliefert.

Der erste Schotter wurde noch am selben Abend verteilt. Des Weiteren wurde ein ca. 20 cm breites und ca. 30 cm tiefes Fundament zwischen dem vorderen rechten und mittleren Pfosten gegossen. Dieses Fundament garantiert später eine ebene Fläche für die rollenden Glastüren im rechten Bereich.

Eine Woche später (Anfang Dezember) wurden die ersten Keramikplatten verlegt.

Die äußeren Bereiche wurden jeweils mit 20 cm hohen Rasenkantensteine eingefasst. Vor lauter Vorfreude, durfte mein zu der Zeit nagelneuer Weber Summit Charcoal schonmal Probe stehen.

Wieder eine Woche später beendeten wir erfolgreich das Verlegen der Keramikplatten.

An diesem besonderen Tag durfte nun endlich auch der Megamaster Braai 1200 auf den für ihn vorgesehenen Platz umziehen.

Wieder eine Woche später (Mitte Dezember) klebten wir die Laufleiste für die gläsernen Rolltüren mit einem Spezialkleber auf die Keramikfliesen und schraubten die seitlichen und oben liegenden Führungen in das Holz.

Nun ist auch schon deutlich zu erkennen, dass der rechte Bereich zum Sitzen vorgesehen ist.

Die sehr schweren Glasrolltüren laufen wirklich sehr leicht auf der Laufleiste und bieten einen angenehmen Windschutz ohne Licht zu nehmen.

Für den danebenliegenden Bereich ließen wir uns etwas anderes einfallen. Da der Grillbereich aller Voraussicht nach gerade im Sommer sowieso immer offen sein wird, ließen wir aus LKW-Plane und dicker Folie eine sogenannte Flexiwand fertigen. Die Flexiwand ist mit Ovalösen am Holz befestigt und lässt sich ganz schnell wieder entfernen. Des Weiteren kann sie im Gesamten hochgerollt werden oder nur im mittleren Drittel. Die drei Drittel sind mit einem sehr stabilen Reißverschluss miteinander verbunden.

Gesagt, getan. – So sieht die fertige Flexiwand von innen aus…

…und so sieht sie von außen aus. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, haben wir auf den vorderen ca. 3 Meter, vor den Keramikplatten, Rollrasen verlegt. Es war gar nicht so einfach, in der ersten kalten Januar-Woche Rollrasen zu erwerben. Die Grenznähe sei Dank, haben es uns die Holländer den Wunsch ermöglicht.

2 Tage später fing es dann aber auch schon an zu schneien und der Winter kehrte erst so richtig ein.

Da mittlerweile alle groben Aufgaben erledigt waren, kümmerten wir uns um die erste Einrichtung. Diese Kombination aus Teak-Holz-Tisch (240 x 100 cm) und Rattan-Sesseln gefiel uns sehr.

Nun war endlich die Zeit eingebrochen, sich Gedanken über die kleinen, feinen Dinge zu machen. Diese Leiste ist wie gemacht für ein Gewürzregal.

Mittlerweile Anfang Februar, setzten wir noch einige übrig gebliebene Keramikplatten von unserer Hauptterrasse am Haus bis hin zur neuen Grill-Remise direkt in den Rasen.

Zwischenzeitlich kümmerten wir uns auch um die Beleuchtung. Wir wählten 8 stufenlos dimmbare LED-Leuchten mit einem angenehm warmen Licht von 2700 Kelvin und setzten diese ganz oben in den Giebel. Durch geschickte Ausrichtung, werfen diese tolle Schatten in die Grill-Remise.

Zwischendurch nutzten wir bereits regelmäßig unsere neue Grill-Remise. Da teilweise noch Minus-Temperaturen herrschten, grillten wir im Eingangsbereich, zwischen der teils aufgerollten Flexiwand. Zu unserer Sicherheit installierten wir noch einen Kohlenmonoxidwarnmelder (CO-Warner.

Für den Ess-Bereich installierten wir zwei unwahrscheinlich tolle Industrie-Lampen. Ein holländischer Antik-Händler bereitete diese ca. 50 Jahre alten Exemplare wieder auf und lackierte sie von innen und außen neu.

Anfang März wurden noch ein paar Blumen-Kübel hinzugefügt. Auch der neue Rollrasen hatte den Winter sehr gut überstanden.

Wenige Tage später fing auch beim „Otto-Normalverbraucher“ so langsam die Grill-Saison an, weshalb wir zusammen mit der Firma steda, vor unserer Grill-Remise einen Info-Spot für den Original steda-Stier-Burger drehten.

Wie auf dem folgendem Bild zu erkennen ist, wurde auch schon der Fernseher installiert. Die nun folgenden Tage werden immer länger und wärmer, weshalb unsere Familie immer öfter in der Grill-Remise verweilt.

Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in den wirklich sehr einfachen Aufbau einer Grill-Remise zeigen konnte. Die Remise ist mittlerweile zu einem Magnet in unserem Garten geworden. Egal ob zu den Essenszeiten oder Zwischendurch, hier in der Remise trifft sich die ganze Familie und manchmal auch der ein oder andere Nachbar, Bekannte und liebe Freund.

Habt auch ihr Interesse an einen Grill-Unterstand, egal in welcher Größe? Dann schaut doch unbedingt einmal auf den Webseiten von steda vorbei und zögert nicht, dem sehr kompetenten Team eure persönliche Anfrage zu senden.

Da wir schon wieder weitere Ideen zum Ausbau und zur Einrichtung der Grill-Remise haben, melden wir uns demnächst mit einem Update zurück. Schaut also gerne immer mal wieder in diesen Beitrag rein.