3-2-1 Spareribs

Immer wieder ist im Zusammenhang mit der Spareribs Zubereitung von der 3-2-1-Methode die Rede. Wir klären auf, was die 3-2-1-Methode ist und wie sie auch bei der Verwendung mit einem Gasgrill angewendet werden kann.

Die Bedeutung der Zahlen „3-2-1“?
Die Zahlen stehen für die 3 unterschiedlichen Garphasen/-Zeiten.
Die „3“ steht für 3 Stunden räuchern bei ca. 115°C.
Die „2“ steht für 2 Stunden dampfgaren bei ca. 140 – 150°C.
Die „1“ steht für 1 Stunde glasieren bei ca. 150°C.

Zutaten
1,5 – 3,0 kg Jiménez 100% Ibérico Rippchen von Albers
1 L Apfelsaft, Cidre (Apfelschaumwein) o. Bier
Lieblings BBQ-Rub (z. B. Ankerkraut Magic Dust)
Lieblings BBQ-Sauce
Hickory Wood Chips (z. B. Axtschlag Räucherchips)

für den Coleslaw
1 mittel-großer Weißkohl
2 kleine Karotten
1 sehr klein gewürfelte halbe Zwiebel
220 ml Mayonnaise
2 EL Weinessig
3 EL Zucker
1/2 – 1 TL Selleriesamen (z. B. aus Apotheke)
70 ml süße Sahne
Saft einer halben Zitrone
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Die Spareribs gründlich unter fließendem Wasser reinigen und anschließend trocken tupfen.

Zuerst muss die auf der Innenseite vorhandene, sogenannte Silberhaut von den Spareribs entfernt werden. Diese kann relativ einfach mit einem Schälmesser angehoben und anschließend unter Zuhilfenahme eines Küchentuchs in einem Rutsch abgezogen werden.

Nun werden die Spareribs mit eurem Lieblings-Rub eingerieben. Ich verwende dazu gerne Ankerkraut Magic Dust.

Die Spareribs idealerweise in Alu- oder Frischhaltefolie einpacken und über Nacht zum Einwirken in den Kühlschrank legen.

Phase „3“
Den Grill auf ca. 115°C einregeln und die Spareribs in den indirekten Bereich legen oder in einen Spareribs-Halter stellen.
Bei Verwendung eines Kugelgrills werden einige Hickory Wood Chips auf die glühenden Kohlen gelegt. Dieser Vorgang wird je nach Vorliebe des rauchigen Geschmacks noch einige Male wiederholt.

Beim Gasgrill, wie in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II, werden die Wood Chips in eine aus Alufolie gefalteten Tasche gefüllt und direkt auf die Aromaschienen platziert.

Während es beim Holzkohlegrill unmittelbar nach dem Auflegen der Wood Chips anfängt zu rauchen, dauert es im Gasgrill ca. 5 – 7 Minuten.

Wir empfehlen übrigens nur trockene Wood Chips zu verwenden. Wir sind der Meinung, dass andernfalls eher ein Wasser/„Qualm“-Gemisch empor steigt, statt dem gewünschten zarten Rauch.

Je nach Menge der verwendeten Wood Chips, raucht es ca. 10 – 15 Minuten lang.

Die Spareribs verweilen insgesamt 3 Stunden in der Phase 3. Während dieser Zeit wird das Fleisch in regelmäßigen Abständen mit etwas Apfelsaft/Cidre besprüht oder bestrichen. Nach 3 Stunden im Gasgrill sehen die Spareribs in etwa wie folgt aus, aus dem Holzkohlegrill meist etwas dunkler.

Phase „2“
Nun wird in eine Ofenform mit Rost oder einem anderen geeigneten Behälter ca. 0,5 Liter Apfelsaft, Cidre oder Bier gefüllt – selbstverständlich können auch Weine oder andere Flüssigkeiten verwendet werden. Je nach Menge der Spareribs wird auf dem Ofenform-Rost der platzsparende Spareribs-Halter gestellt oder das Fleisch direkt aufgelegt.

Die gesamte Schale wird „luftdicht“ mit Aluminiumfolie verschlossen. Diese Form wird bei indirekter Hitze für weitere 2 Stunden, bei ca. 140 – 150 Grad, in den Grill gestellt.

Nach 2 Stunden müssen die Spareribs ganz vorsichtig ausgepackt und auf dem Grillrost gelegt werden. Vorsichtig deshalb, weil das Fleisch schon fast von selbst vom Knochen fällt – „Fall off the Bone“ (FOTB).

Phase „1“
Jetzt muss das Fleisch das erste Mal mit BBQ-Sauce bestrichen werden. Ich verwende dazu gerne die MSB-BBQ-Sauce oder eine geeignete BBQ-Sauce aus dem Supermarkt. Damit die „Glaze“ ordentlich trocknen kann, sollte der Grill nun auf eine Temperatur von ca. 150 Grad eingeregelt werden. Das Bestreichen der Spareribs sollte noch weitere 2 – 3 Mal, jeweils nach ca. 10 – 15 min., wiederholt werden.

Damit nichts anbrennt, solltet ihr zwischendurch die Färbung kontrollieren.
Nach spätestens 1 Stunde sind die Spareribs fertig. Ich verkürze diese Zeit meist auf eine halbe Stunde.

Zubereitung des Coleslaws

Die äußeren unschönen Blätter entfernen und den Weißkohl vierteln.

Jeweils den Strunk herausschneiden und anschließend mit einem Brotmesser dünne Scheiben des Weißkohls heruntersägen. Diese zerfallen in feine Streifen, die man je nach Belieben weiter verkleinern kann.

Die halbe Zwiebel mit einem Messer in sehr kleine Würfel schneiden und die beiden geschälten kleinen Karotten mit einer Küchenreibe zerkleinern.

Zur Zubereitung der Sauce, die Mayonnaise, den Weinessig, den Zucker, die Selleriesamen (in einem Mörser kurz angestoßen), die Sahne und den Saft einer halben Zitrone glatt rühren und anschließend mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

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Nun alle Zutaten sorgfältig miteinander verrühren und am besten über Nacht in dem Kühlschrank ziehen lassen. Je nach Größe des Weißkohls sollte nur ein halber oder dreiviertel Kopf verwendet oder die Menge der Sauce erhöht werden.

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Ich genieße meinen Coleslaw am Liebsten etwas grober geschnitten, damit er nicht so naß und schwer ist und für lange Zeit schön knackig bleibt.

Servieren der Spare Ribs

Die 3-2-1-Spareribs können nun im Ganzen, in 2er-Streifen oder in 1er-Streifen serviert werden. Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Als Ergänzung solltet ihr euch auch diesen Bericht anschauen. Dort verwende ich den Kugelsmoker von grillrost.com – eine sehr große Hilfe, um die Gartemperatur stabil zu halten. Des Weiteren verzichte ich auf die „Phase 2“.
Im Bericht 3-2-1 Dicke Rippe geht es um die fleischreichere Variante der Spareribs.
Im Bericht Geflügel- u. Spareribs-Halter – Produkttest (Santosgrills) testete ich einen günstigen aber sehr guten Spareribs-Halter.

Wood Wraps vs. Wood Plank (derhobbykoch.de)

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Was schmeckt besser? Was ist günstiger? Was ist cooler?
bigBBQ.de ist in Zusammenarbeit mit derhobbykoch.de dieser Frage auf den Grund gegangen und kam nach einem ausführlichen Test zu einem interessanten Ergebnis.

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Zu den Protagonisten

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Weber Wood Wraps Zedernholz
Maße: 190 x 190 mm
8 Stück, Preis: 11,99 EUR

Wood Wraps sind dünne „Holz-Blätter/Papiere“, man könnte auch „Furniere“ sagen. Sie lassen sich im feuchten Zustand sehr gut gegen die Faserrichtung aufwickeln und anschließend durch den Einsatz des mitgelieferten dicken Fadens mit einer Schleife oder eines Knotens fixieren. Mit Wood Wraps lassen sich die unterschiedlichsten Fleisch-Arten, Gemüse-Sorten und Teilstücke von Obst garen. Die Wood Wraps können aus hygienischen Gründen, als auch durch Gründe der relativ dünnen Beschaffenheit, nur ein einziges Mal verwendet werden.

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Weber Räucherbrett Zedernholz, klein
Maße: 300 x 150 mm, 11 mm stark
2 Stück, Preis: 13,99 EUR

Wood Planks (Räucherbretter) hingegen sind ca. 11 mm starke Holzplanken, die ebenfalls in Wasser eingeweicht werden sollten. Das Grillgut wird direkt auf die Planke gelegt. Die Räucherbretter lassen sich, nach meiner Erfahrung zu beurteilen, mindestens 5 bis 10 Mal verwenden.

Der Sinn Wood Wraps und Wood Planks einzusetzen ist, dass während des Garprozesses feiner Rauch in das Grillgut zieht und es zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis verfeinert. Die Weber Wood Wraps sind in 2 verschiedenen Holz-Varianten erhältlich, Zedern und Erle. Die Weber Räucherbretter gibt es nur aus Zedernholz.

Genug zur Theorie – jetzt wird „geplankt“ und „gewraped“.

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Zuerst wird die Holzplanke ca. 90 Minuten lang in Wasser eingeweicht. Für die letzten 30 Minuten kommen die Wood Wraps ebenfalls mit ins Wasserbad. Alternativ können die Wood Wraps auch in diversen Flüssigkeiten wie z. B. Rotwein eingeweicht werden. Das verleiht dem Grillgut einen weiteren geschmacklichen Kick.

In der Zwischenzeit werden für den Test die beiden baugleichen Grills vorbereitet. Gleiches Volumen im Kessel, gleiche Menge Briketts und gleiche Gartemperatur (180 Grad).

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Zum Test schnitt ich von einem großen Lachsfilet 4 ähnlich große Stücke und würzte sie sparsam mit folgenden Zutaten.
– Sesamöl
– schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
– Murray River Saltflakes
– etwas brauner Zucker

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Zwei der vier Stücke wurden in Wood Wraps eingewickelt, die beiden anderen Filets wurden auf die vorgeheizte und schon leicht qualmende Holzplanke positioniert.
Die Holzplanke sollte so lange über direkte Hitze vorgeheizt werden, bis das Zedernholz anfängt zu knacken.

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In jeweils eines der dicksten Filets steckte ich zur Kerntemperatur-Überwachung die Sonde meiner beiden Thermometer. Vom einwandfreien Zustand der Thermometer überzeugte ich mich am Vortag. Beide Thermometer zeigten in ein und dem selben Grillgut identische Temperaturen an.

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Die Teilnehmer stehen unter direkter Hitze auf ihren Start-Positionen. Auf los geht´s los … die Deckel geschlossen halten bis zu einer Kerntemperatur von genau 56 Grad.

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Holzplanke
Während der Garzeit entwickelte die Holzplanke kontinuierlich sehr feinen Rauch, der aus den Lüftungsschlitzen des Deckels heraustrat. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Holzplanke kein Feuer fängt, andernfalls sollte man die Planke in den indirekten Bereich verschieben.

Wood Wraps
Die Wood Wraps verursachen im Gegensatz zu den Holzplanken, trotz direkter Hitze, kaum den gewünschten Rauch. Auffallend war hingegen, dass die gewünschte Kerntemperatur von 56 Grad schon nach 8 Minuten erreicht wurde. – Die Holzplanke hingegen benötigte mehr als die doppelte Zeit, nämlich 20 Minuten.

Geschmacksprobe
Bedingt durch die geringe Garzeit kostete ich zuerst den Lachs aus den Wood Wraps. Meine erste Feststellung war, dass es das saftigste Lachsfilet meines Lebens war. Der Geschmack war gut aber nicht spektakulär. Rauch konnte ich leider nicht schmecken. Vielleicht sollte man die Furniere nächstes Mal weniger wässern und den Lachs kräftiger mit z. B. Kräutern würzen.

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Anders beim Lachs von der Planke. – Er war minimal weniger saftig, hatte jedoch den tollen Rauchgeschmack, den der Wood Wraps Lachs vermissen ließ.

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Zahlen, Daten, Fakten

Wood Wrap
+ schnelles garen
++ sehr cooles Aussehen, ideal in kleiner Gesellschaft
+ sehr saftiges Grillgut
– Preis/Wood Wrap 1,50 EUR für ein einziges(!) Lachsfilet
– kaum Rauch-Aroma am Grillgut

Räucherbrett
+ hübsches Aussehen, ideal für große Gesellschaften
+ saftiges Grillgut
++ sehr gutes Rauch-Aroma
– Preis/Räucherbrett/mind. 5 x Benutzung 1,40 EUR für mehrere(!) Lachsfilets

Auswertung
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine vollbelegte Lachsplanke bei Gästen einen genauso großen Wow!-Effekt auslösen kann wie das zeremonielle Auspacken eines Wood Wraps, kann der Sieger nur Holzplanke heißen. Apropos „vollbelegte Planke“. – Weber bietet die Holzplanken auch in einem größeren Format von 400 x 195 mm an! Ausschlaggebend für das positive Urteil für die Holzplanke war jedoch die Eigenschaft, dass die „Dosis“ Rauch sehr gut geregelt werden kann, in dem die Planke zwischen den Zonen direkte/indirekte Hitze verschoben werden kann. Trotz des eindeutigen Siegers bleibt der Wood Wrap für mich eine tolle Alternative. Denn er sieht mega-cool aus und hinterlässt bleibenden Eindruck bei deinen Gästen!

Vielen Dank an derhobbykoch.de für das zur Verfügung gestellte Testmaterial und den tollen Give Aways.

Memphis Style Ribs

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Nachdem die Beef Ribs mit Butt Glitter Rub eingerieben wurden, verweilten sie 4 Stunden im Kühlschrank zum Durchziehen.

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Mit dem Mini-Anzündkamin 8 Briketts zum Glühen bringen und den Smokenator mit weiteren 30 Briketts bestücken.

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Den kleinen Behälter mit Wasser befüllen und den Grill auf 110 Grad Gartemperatur einregeln.
Nun werden die Beef Ribs aufgelegt, sowie der Smokenator mit (in Wasser getränkten) Hickoryholz bestückt.

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Während der Grill mit den Ribs vor sich „hinsmoked“, wird auf dem anderen Grill (im Hintergrund) das Mittagessen vorbereitet.

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Wie gewohnt, musste ich nach 3 Stunden den Wasserbehälter des Smokenator auffüllen. Ansonsten hatte ich 6 1/2 Stunden lang nichts mit dem Grill zu tun.

Nachfolgend noch einmal die korrekte Vorgehensweise im Umgang mit dem Smokenator.

  1. 30 – 35 gute! kalte Briketts in den Smokenator schütten
  2. Wasserwanne befüllen
  3. Jeweils 4 durchgeglühte Briketts in die beiden runden Löcher
  4. Untere und obere Lüftung komplett offen bis 100 Grad…
  5. …dann obere Lüftung 3 mm offen; untere Lüftung 1/4 offen – startklar bei GT 110 – fertig

Fazit
Quick and Dirty und trotzdem Low and Slow. So umschreibe ich einmal die schnelle, weil unproblematische Zubereitungsmethode von Memphis Style Ribs, die trotz allem lange, weil 6 1/2 Stunden dauerte. Ergebnis waren saftige Beef Ribs mit leicht bis mittleren Biss. Den Kindern gefiel es, die Erwachsenen freuen sich hingegen schon auf die nächsten 3-2-1 Ribs vom Schwein.

Irish Beef alla Fiorentina (Beef-Tester)

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Heute kam mein Beef-Tester-Gourmet-Paket, ausgerufen von Irishbeef.de und geliefert von Otto-Gourmet, auf den heißen Grill.

Hier die Protagonisten im gefrorenen Zustand.

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2 x 280 g Irish Hereford Strip Loin „dry aged“
2 x 280 g Irish Hereford Ribeye „dry aged“
2 x 800 g Irish Hereford T-Bone
Macht zusammen ca. 2,7 kg Fleisch.

Leider saßen am Tisch lediglich 3 wirklich echte Fleischesser, sodass ich 1 T-Bone (für schlechte Zeiten) im Gefrierschrank ließ.

Da meine T-Bones bzw. Porterhouse-Steaks (sie hatten wirklich einen sehr großen Filet-Anteil) nicht vom „Cianina Rind“ stammen, konnte ich das Gericht natürlich nicht „Bistecca Fiorentina“ nennen, sondern bezeichnete es als „Irish Beef alla Fiorentina“.

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Zutaten
2 T-Bone- / Porterhouse-Steaks
6 EL Olivenöl
4 Zweige Rosmarin
4 Knoblauchzehen
2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
2 TL Fleur de Sel
1 TL frischer Oregano

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Knoblauch und Oregano klein hacken und mit dem Salz und Pfeffer vermischen. Anschließend die mit Olivenöl bestrichenen Steaks damit einreiben und zusammen mit den Rosmarin-Zweigen in einen Gefrierbeutel für ca. 12 Stunden marinieren.

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Während die Teller schon einige Zeit vorher vorgewärmt wurden, bereitete ich den Grill für extrem hohe Hitze (über 300 Grad) mit spezieller Steak-House-Kohle vor und legte den gusseisernen Rost auf.

Das „T-Bone alla Fiorentina“ bekam direkte Hitze von jeweils 2,5 min. pro Seite und landete anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 110 Grad in einem weiteren Grill und garte bis zu der Ziel-Kerntemperatur von 54 Grad ca. 15 – 20 min. lang.
Nachdem das Steak mit Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut wurde, konnte es weitere 4 Minuten in Alufolie entspannen und wurde anschließend filetiert.

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Nun folgten die 4 dry aged Cuts „Strip Loin“ und „Ribeye“ – einfach mit Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer gewürzt.

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Fazit
Das Irish Beef alla Fiorentina ist das beste Steak, welches ich jemals gegessen habe. Es war unwahrscheinlich zart, saftig und hatte einen herzhaften Geschmack, welches durch das Marinieren noch intensiviert wurde.
Die anderen beiden naturbelassenen Cuts waren relativ dünn, sodass die 90/90 sec. genau richtig gewählt waren. Das Strip Loin hatte einen herzhaften Geschmack und war zart, dass Ribeye zudem noch unwahrscheinlich saftig.
Danke Irishbeef.de für den schönen Abend!

P.S. In der Regel gehe ich nicht näher auf Beilagen ein, jedoch gebührt neben den Salaten und der Pilzpfanne speziell den Rosmarin-Honig-Kartoffeln ein eigener Bericht. Sie waren sensationell und werden zukünftig garantiert öfter serviert. Unbedingt nachgrillen!

Rosmarin-Honig-Kartoffel-Spieße

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Zutaten
(für 4 Portionen)
500 g kleine Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin
50 ml Öl
Salz und Pfeffer
2 Spritzer Zitronensaft
1 EL Honig
1 EL Senf

Die Kartoffeln gut abwaschen und ungeschält in Salzwasser kochen.
Knoblauchzehen und die von den Zweigen gelösten Rosmarinnadeln hacken und zusammen mit den anderen Zutaten und dem Öl vermengen.
Nun werden die gekochten Kartoffeln auf Spieße gesteckt und mit der Marinade bestrichen. So vorbereitet, marinieren die Spieße ca. 12 Stunden im Kühlschrank.
Der für indirekte Hitze vorbereitete Grill wird auf eine Gartemperatur von ca. 180 Grad eingeregelt. Nun benötigen die Kartoffeln ca. 1 Stunde bis sie von innen vollkommen heiss sind.

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Die Rosmarin-Honig-Kartoffeln waren sensationell und werden zukünftig garantiert öfter serviert. Unbedingt nachgrillen!

Edit 15.06.2013
Es fragten mich viele Leser, ob es unbedingt nötig sei die Kartoffeln erst zu kochen. Das wollte ich auch wissen und machte den Test.

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Die Antwort lautet „ja!„, die Kartoffeln müssen unbedingt vorgekocht werden, denn nur so schmecken sie wie das Original! In ungekochten Kartoffeln kann die Marinade leider nicht einziehen.
Des Weiteren dauerte es eine gefühlte Ewigkeit (90 min.) bis die Kartoffeln gar waren – obwohl ich sie schon relativ klein geschnitten hatte!

Forelle geräuchert

Zutaten
1 Forelle pro Person (ca. 350 g)
60 – 70 g Salz / Liter Wasser
6 EL Buchenspäne

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Die ausgenommenen und gesäuberten Forellen für 12 Stunden in Salzlake einlegen.
Danach trocken tupfen und ggf. 1 – 1,5 Std. abhängen. Je trockener die Forellen sind, desto besser entsteht die gold-braune Färbung beim Räuchern.

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Einen vollen Mini-Anzündkamin (ca. 10 große Briketts) zum Glühen bringen und anschließend in einen Holzkohlekorb schütten.

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Darüber eine Metallplatte legen und zum Anfang 2 EL Buchenspäne drauf streuen. Zwei Mal nach jeweils 15 min. die restlichen Buchenspäne auf die Metallplatte streuen und den Deckel des Kugelgrills schnell wieder schließen, damit so wenig wie möglich Wärme und Rauch entweicht.
Nun die Tropfwanne unter dem Grillrost stellen und die Forellen auflegen/aufstellen. Damit ausreichend Rauch an allen Seiten herankommt, sollten die Forellen sich nicht berühren.

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Wenn die Rückenflosse sich nach 60 – 75 min. leicht abziehen lässt sind die Forellen gar. Alternative kann man auch gegen die Bauchdecke drücken – diese sollte eine ähnliche Festigkeit besitzen, als wenn man auf seine Nasenspitze drückt.
Normalerweise lässt man die Forellen nun 2 Stunden abkühlen und geniest sie kalt. Ich mag sie allerdings auch sehr gerne warm mit einer Scheibe Weißbrot und frischer Butter.
Das nächste mal räuchere ich die Forellen hängend in meinem neu erworbenen Weber Smokey Mountain Cooker 57.

Pulled Pork und Buns nach Okraschote

Die 3,5 kg Schweine-Schulter am Knochen wurde 5 Stunden vorher mit 1/2 Liter Marinade gespritzt und anschließend gerubbt mit Steven Raichlen’s BASIC BARBECUE RUB.

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Das Setup, bestehen aus einem Mignonring und einer Wasserschale in der Mitte, wurde vorbereitet. Ich startete mit 7 vorgeglühten Briketts.

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20.00 Uhr: Nun kam der „Klumpen“ in den Bratenkorb und bekam ein Thermometer verpasst. Gartemperatur ist ca. 125 Grad unter dem Deckel, ca. 100 Grad auf Rosthöhe. Ein extremer Unterschied wie ich fand (…aber normal).
Ich plante ca. 16 Stunden ein, sprich am nächsten Tag Mittags um 12.00 Uhr sollte es Pulled Pork mit einer Kerntemperatur von 92 Grad geben!

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Nun noch ein paar Hickory-Holzspäne auf die Kohle verteilt…

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…und schon war es schön am rauchen. Das garantierte einen tollen Rauchring!

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Zwischendurch immer wieder mit der Spritzmarinade besprüht, damit nichts austrocknet.
Zwischenstände der Kerntemperatur:
20.00 Uhr: Beginn
22.20 Uhr: 47 Grad
02.00 Uhr: 59 Grad
03.30 Uhr: 62 Grad
09.00 Uhr: 78 Grad
09.30 Uhr: 80 Grad
11.30 Uhr: 85 Grad
12.00 Uhr: 87 Grad (2. Plateauphase zu Ende)
12.05 Uhr: 88 Grad

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Um 12.05 Uhr (nach 16 Stunden), war leider Schluss weil unsere Gäste warteten. Nächstes Mal werde ich 2 – 3 Stunden länger einplanen.
In der Zwischenzeit bereitete ich die Buns und die Sauce vor.

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Buns nach Okraschote (link)

Zutaten
1 Ei
10 g Salz
30 g Zucker
230 ml Wasser
500 g Mehl Typ 405
1 Stk. Trockenhefe oder ein halber Würfel Frischhefe
40 g weiche Butter
25 g Milchpulver (oder Kaffeeweißer)
1 EL etwas geschmolzene Butter

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Steven Raichlen’s BASIC BARBECUE MOB

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Dann wurde gepulled! Es war relativ saftig für eine Schulter und so gut wie fettfrei.

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Die Menge sollte reichen für 4 Erwachsene und 2 Kinder – und sie reichte auch!

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Gut sah´s aus und toll hat´s geschmeckt. Lob gab es von allen Seiten.

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Um es beim nächsten Mal noch saftiger hinzubekommen, werde ich einen Schweine-Nacken kaufen. Des Weiteren werde ich den Krautsalat selber machen.

Grafschafter Nachrichten Sommertraum: Lachs auf Buchenplanke, Hähnchen-Saltimbocca, Auberginen Caprese, Mediterrane Brötchen, Ziegenkäse auf Basilikum-Rucola-Salat

„Oliver Gawryluk aus Schüttorf entscheidet GN-Leserwettbewerb für sich.“
…aus Grafschafter Nachrichten vom 09.08.2012 u. 10.08.2012.

Mit diesen 5 Gerichten konnte ich die Jury überzeugen:
Lachs auf Buchenplanke
– Hähnchen-Saltimbocca
– Auberginen Caprese
– Mediterrane Brötchen
– Ziegenkäse auf Basilikum-Rucola-Salat
Zum Fotografieren hatte ich im Zubereitungs-Stress leider keine Zeit.
Das Nachfolgende Bild wurde mir freundlicherweise vom Redakteur zur Verfügung gestellt.

GN Sommertraum Kochen

Auberginen Caprese

Zutaten
2 längliche Auberginen
1 große reife Tomate
1 Stk. Mozarella (ca. 140 g)
8 frische Basilikumblätter
2 El grobes Salz
1 Prise Salz u. Pfeffer
1 Zitrone (2 EL Saft)
5 El Olivenöl
2 Tl Oregano
0,5 – 1 Tl Chilliflocken
3 Knoblauchzehen gehackt
3 El frische glatte Petersilie

Zubereitung
Die Auberginen in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit groben Salz bestreuen.
Für 30 Min. ruhen lassen.
Nach 30 Min. das Salz abwaschen und die Scheiben trocken tupfen.

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In den Blitzhacker:
3 Knoblauchzehen gehackt
3 El frische glatte Petersilie
Danach folgendes hinzumischen:
2 Tl Oregano
0,5 – 1 Tl schwarzer Pfeffer
0,5 – 1 Tl Chilliflocken

Die Auberginen großzügig mit Öl bestreichen und die Gewürzmischung beidseitig auftragen.
Grillen direkt mit hoher Hitze und ggf. weiter mit indirekter Hitze.
Danach runter vom Grill und stehen lassen.

In Würfel schneiden:
1 große reife Tomate
1 Stk. Mozarella (ca. 140 g)
Zerhacken:
8 frische Basilikumblätter
Hinzufügen:
2 El Olivenöl
1 Zitrone (2 EL Saft)

Vor dem Servieren Caprese salzen und pfeffern und auf die Auberginen verteilen.

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Mediterrane Brötchen

Zutaten
175 ml lauwarmes Wasser
350 g Mehl
0,5 Würfel Hefe
1 El Olivenöl
2 gestrichene Teelöffel Zucker
2 gestrichene Teelöffel Salz
50 g getrocknete Tomaten in Öl
10 g Rucula
30 g schwarze Oliven
1 Chillischote
Außerdem:
Pizzastein

Zubereitung
Folgendes in ein Wasserglas und gut einrühren:
175 ml lauwarmes Wasser
0,5 Würfel Hefe

Alles in ein Gefäß:
50 g getrocknete Tomaten in Öl (vorher das Öl entfernen)
10 g Rucula
30 g schwarze Oliven
1 Chillischote ohne Samenkörner!!!

Den ersten Teil in eine größere Schüssel geben und folgendes hinzufügen:
1 El Olivenöl
2 gestrichene Teelöffel Zucker
2 gestrichene Teelöffel Salz
Jetzt langsam nach und nach einrühren das 350 g Mehl und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den zweiten Teil zu dem Teig geben und alles gut durchkneten.

Den Teig ca. 20 min. stehen lassen und dann den Teig in 16 Portionen teilen.

Anschließend auf dem ca. 15 min. vorgeheizten Pizzastein (200 °C) legen und ca. 15 min. backen.

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Ziegenkäse auf Basilikum-Rucola-Salat

Zutaten
1 kleine Zwiebel
150 g Rucola
1 Töpfchen Basilikum
4 Stiele Thymian
2 El Pistazienkerne
250 g Ziegenkäserolle
2 El flüssiger Honig
4 El Olivenöl
3 El Weißwein-Essig
Salz
Pfeffer
Zucker
Außerdem:
Alufolie

Zubereitung
Alles waschen und in eine Schale:
150 g Rucula
1 Töpfchen Basilikum
Danach trocken klopfen

Schälen und in den Blitzhacker:
1 kleine Zwiebel
Anschließend in einen Shaker:
2 El Olivenöl
3 El Weißwein-Essig
eine Prise Salz
eine Prise Pfeffer
eine Prise Zucker
Dann ordentlich shaken.

Schiffchen aus Alufolie falten und mind. 2 El Olivenöl verteilen. Danach ca. 1,5 – 2,0 cm dicke Stücke aus der Ziegenkäserolle schneiden und auf die Schiffchen legen. Betreufeln mit flüssigen Honig, schälen und in den Blitzhacker:
4 Stiele Thymian
2 El Pistazienkerne

Dressing mit Salat vermischen und auf einzelne Teller verteilen.
Thymian/Pistazien auf den Käse streuen und die Schiffchen indirekt bei mittlerer Hitze grillen und gut beobachten das nichts „zerfällt“ (ca. 2 – 4 min.).
1 – 2 Käse auf den Salat.