Grillrost und Plancha für die Weber Pulse-Serie von Grillrost.com im Test

Die Weber Elektro-Grills Pulse 1000 und 2000 sind nun schon seit fast einem Jahr auf dem Markt erhältlich. – Daher wird es in unseren Augen Zeit, sich frühzeitig um die Beschaffungsmöglichkeiten von Ersatzrosten zu kümmern. – Denn irgendwann wird es soweit sein, dass der Original-Grillrost anfängt Rost anzusetzen, heruntergefallen und dadurch gebrochen ist oder (das gibt es immer wieder) man mit Gussrosten nicht „warm geworden“ ist.

Wie ihr auf unserem Blog in der Vergangenheit wiederholt lesen konntet, sind wir beim Thema Grillroste immer wieder bei der Firma Grillrost.com gelandet. Sei es der Zusatz-Grillrost für unser damaliges Big Green Egg, die Ersatz-Grillroste für den Weber Go Anywhere, die Ersatz-Grillroste für die Weber Q-Serie, die Grillplatte (Plancha) für den Weber Spirit u.v.m.? – Immer wieder leistete das Team von Grillrost.com perfekte Arbeit zu fairen Preisen.

Drum überrascht es uns auch nicht, dass Grillrost.com bereits seit geraumer Zeit Ersatz-Grillroste für die Weber Pulse-Serie anbietet. – Aber nicht nur das: Wie schon bei der Weber Q-Serie, hat das Team um Matthias Krumm auch an die passende Plancha (Grillplatte) gedacht.

Grillrost und Plancha für den Weber Pulse 2000

Zum Test wurden uns die beiden Produkte Edelstahl-Grillrost (2-teilig) und Edelstahl-Placha (Grillplatte) zur Verfügung gestellt.

Der 2-teilige Grillrost besteht aus 4 mm starkem Edelstahl und wurde exakt auf das Maß des Original-Grillrostes gefertigt.

Wir können uns immer wieder an die überaus saubere Verarbeitung der Grillrost.com Metallteile ergötzen. Alle Kanten wurden wie immer entgratet und bilden dadurch keinerlei Verletzungsgefahren.

Richtig hübsch: Seit einiger Zeit findet sich auch das Flammen-Symbol, welches aus dem Firmen-Signet stammt, in den Produkten von Grillrost.com wieder.

Alternativ zur linken Grillrost-Hälfte, kann auch die optionale Plancha (Grillplatte) verwendet werden.

Auch die Plancha ist aus 4 mm starkem Edelstahl gefertigt und kommt dadurch richtig schwer und stabil daher.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Der 2-teilige Grillrost aus Edelstahl wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Einbuchtung des Grills platziert.

Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, ist er der Form des Grills exakt angepasst.

Wird die linke Grillrost-Hälfte entfernt, kann sie durch eine dafür vorgesehene Plancha ersetzt werden.

Auch hier ist wieder deutlich zu erkennen, wie Grill, Grillrost und Plancha aufeinander angepasst sind und eine Einheit bilden.

Kleiner Hinweis nebenbei: Solltet ihr noch nicht an einen Austausch eurer Original-Grillroste denken, so denkt bitte unbedingt über die separate Plancha als Ergänzung zu euren Original-Rosten nach. Auch diese Kombination ist möglich und vereint die Vorteile aus der Edelstahl- und Gusseisen-Welt.

Edelstahl-Grillroste im Einsatz

Nach unserer langjährigen Erfahrung mit Grillrosten aus Edelstahl, empfehlen wir sie vor dem Ersteinsatz mit Trennspray (z. B. Barbecue Spray) einzusprühen.

Anschließend den Grill voll aufheizen, sodass das eingebrannte Öl eine schöne Patina bildet, auf die das Grillgut nicht haftet.

Als Erstes legten wir ein Dry Aged Kotelett vom Duroc Schwein auf.

Bei Schweinefleisch ist es in der Regel immer etwas schwieriger eine tolle Kruste hinzubekommen. – Das ist uns jedoch sehr gut gelungen.

Zur besseren Veranschaulichung, zwei zusätzliche Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Anschließend ging es weiter mit Würstchen, Steak, Fisch u.v.m…. Wie zu erwarten, heizte der Edelstahl-Grillrost sehr schnell auf, übertrug seine Hitze perfekt an das Grillgut und ließ das Grillgut – selbst den Fisch(!) – nicht haften!

Edelstahl-Plancha (Grillplatte) im Einsatz

Nachdem die Edelstahl-Plancha aufgelegt wurde, wird sie vor dem Ersteinsatz ebenfalls mit Trennspray eingesprüht und anschließend eingebrannt.

Eine Plancha ist sehr flexibel einsetzbar! – Nachfolgend einige Beispiele:
– Meeresfrüchte – vor allem kleine Teile wie z. B. Schrimps
– Kleines, filigranes Gemüse wie z. B. Erbsenschoten, Pilze in Scheiben, grüner Spargel
– Bacon und dünn geschnittene edle Fleischtranchen (Kobe usw.)
– Pfannkuchen, Arme Ritte, Crêpes, Pan Cakes, Omeletts
– Spiegelei, Rührei
u.v.m.

Auch von dieser Vergrillung zeigen wir euch zur besseren Veranschaulichung zwei Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Die Reinigung der Plancha ist kinderleicht: Mit einem Spachtel oder einem Pfannenwender einfach die Reste an den rechten Rand der Plancha schieben und anschließend in die Fettauffang-Schale fallen lassen.

Zahlen, Daten und Fakten (laut Herstellerangaben)

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 430 mm x 320 mm (43,0 cm x 32,0 cm)
Preis: 149 EUR (Amazon)

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 215 mm x 320 mm (21,5 cm x 32,0 cm)
Preis: 59 EUR

Des Weiteres erhältlich für die 1000er Baureihe:

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 129 EUR

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 59 EUR

Fazit

Wie bereits bei vielen anderen Grillrost-Tests von der Firma Grillrost.com, sind wir wieder einmal absolut überzeugt von dem verwendeten Material, der Verarbeitung und dem Nutzen. Vor allem die Plancha (Grillplatte) hat uns wieder einmal sehr überzeugt. Die Kombination aus Grillrost und Plancha ist ganz einfach praktisch und für uns nicht mehr wegzudenken.

Longjob (Pulled Beef) vom Weber Pulse 2000 Elektrogrill

Wir zeigen euch in diesem Artikel, wie es auch Balkon-Grillern in Großstädten oder Grillern in Wohngebieten, in denen es verboten ist mit Gas oder Holzkohle zu grillen, gelingt, große Fleischstücke über einen sehr langen Zeitraum unbeaufsichtigt auf einen Elektrogrill zu garen. Um die Gartemperatur von ca. 115°C verlässlich zu halten, vertrauen wir dem integrierten iGrill des Elektrogrills Weber Pulse 2000.

Den typischen Rauschgeschmack der entsteht, wenn Wood Chips, Wood Chunks oder Räucherboxen und -Pipes in Holzkohle- oder Gasgrills verwendet werden, können wir mit einem Elektrogrill nur sehr schlecht nachstellen. Entweder spritzt man den äußersten Zentimeter des Fleisches mit Liquid Smoke, bestreut es ca. 12 Stunden zuvor mit Rauchsalz oder verwendet einen externen Rauchgenerator. Wir hatten uns für die Rauchsalz-Variante entschieden.

Zutaten
ca. 3 kg Rindernacken (z. B. American Beef)
Rauchsalz (z. B. Ankerkraut Hickory Rauchsalz)
Lieblings-Rub für Rind (z. B. Ankerkraut Brisket)

Den Rindernacken mit Rub bestreuen, einreiben und idealerweise für ca. 12 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Damit das Fleisch nicht direkt auf den Grillrost liegt und heruntertropfendes Fett nicht direkt auf die ausgeschaltete Heizschleife tropfen kann, legten wir es auf einen separaten Grillrost, der wiederrum auf eine Grillplatte mit Löchern lag.

Das Fleisch versahen wir mit einem Temperaturfühler, der wiederrum mit dem integrierten iGrill des Weber Pulse 2000 verbunden war. Den Grill stellten wir auf eine Garraumtemperatur von 115°C ein, dabei nutzten wir lediglich die rechte Heizschleife.

In der Weber iGrill App stellten wir um 20.44 Uhr als Ziel-Kerntemperatur 94°C ein.

Während der Grillzeit beobachteten wir, dass bei der Temperaturvorgabe von 115°C, der Grill zwischen 105°C und 120°C pendelte. Bei der Temperaturvorgabe von 120°C pendelte er hingegen zwischen 120°C und 140°C.

Nach 15 Stunden und 11 Minuten informierte uns die App darüber, dass der „Fühler 1“ die Zieltemperatur fast erreicht hat.

Nach weiteren 2 Stunden waren auch die letzten 2°C geschafft, sodass nach genau 17 Stunden und 10 Minuten das Pulled Beef die Ziel-Kerntemperatur von 94°C erreicht hatte.

Den Temperaturverlauf der Vergrillung kann ebenfalls in der App abgelesen werden. Nachfolgend ein Auszug der ersten ca. 2,5 Stunden und der letzten ca. 2,5 Stunden.

Selbstverständlich interessierte uns brennend, wieviel Strom der Weber Pulse 2000 während der Session verbrauchte und wie sich der Verbrauch auf das Portemonnaie auswirkte.

Der Grill verbrauchte 0,38 KWh, was in 17 Stunden und 10 Minuten ca. 1,64 EUR entspricht. Unseres Erachtens finanziell ein sehr positives Ergebnis!

Immer wieder interessant. – Während der Grillzeit verformte sich das Fleisch relativ stark.

Da wir das Pulled Beef erst am Abend essen wollten, verpackten wir es in Alufolie und legten es zusammen mit warmen Wasserflaschen für einige Stunden in eine Iso-Box.

Das überlaufende Fett floss sauber in die Fettauffangschale. Das nächste Mal werden wir allerdings einen Versuch ohne weiteren Rost vornehmen.

Das Fleisch liess sich einwandfrei pullen. Es war zwar definitiv nicht so saftig wie Pulled Pork aber trotzdem alles andere als trocken und somit absolut zufriedenstellend.

Eine gewisse Note von Rauch liess sich durch die Verwendung von dem Rauchsalz erahnen, war jedoch auf keinen Fall so kräftig wie auf einem Holzkohlegrill unter der Verwendung von z. B. Wood Chips.

Alles in allem geschmacklich ein mindestens befriedigendes, wenn nicht gutes und vom Stromverbrauch her sogar ein sehr gutes Ergebnis!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Hähnchen v. d. Weber PULSE 2000 Rotisserie

Über Hähnchen von der Rotisserie haben wir bereits sehr häufig berichtet. Wir favorisieren seit langer Zeit die Zubereitung durch Zuhilfenahme der Moesta-BBQ-Rotisserie auf dem Weber Mastertouch GBS 57 cm.

Wie ihr in den vergangenen Artikeln verfolgen konntet, ist uns der Weber PULSE 2000 ans Herz gewachsen. – Wir wollten wissen, wie schlägt sich die neue Rotisserie und wie schmeckt ein Hähnchen von einem Elektrogrill?

Bei dieser Gelegenheit testeten wir eine neue Hähnchengewürzmischung, von der wir uns viel versprechen.

Zutaten
2 TL Paprikapulver
0,5 TL hochwertiger Pfeffer
3 TL Fleur De Sel
1,5 TL Currypulver
1 TL Chiliflocken
1 EL Zitronensaft
4 – 6 EL Olivennöl
1 klein geschnittene Knoblauchzehe

Alle o. a. Zutaten mischen.

Es sollte nur so viel Olivenöl hinzugefügt werden, dass eine Art Paste entsteht.

Das Kikok-Hähnchen gleichmäßig mit der Paste einreiben und anschließend auf den Drehspieß positionieren.

Den Grill auf 180°C vorheizen, den Drehspieß einhängen und den Deckel während des Garvorgangs geschlossen halten.

Info: Wie auf den ersten Bildern zu erkennen ist, planten wir zum Start des Grillvorgangs, einen flachen GN-Behälter auf den Grillrost zu legen. Dieser sollte das heruntertropfende Fett auffangen. Leider war unser Hähnchen sehr schwer und besaß einen großen Umfang, weshalb die Flügel über den GN-Behälter schliffen und selbigen durch die Rotation mitzogen. Aus diesem Grund verzichteten wir gänzlich auf einen Behälter und bemerkten zum Schluss, dass ein solcher auch nicht notwendig ist.

Unsere Faustformel für die Berechnung der Garzeit ist ganz einfach: Eine Stunde Garzeit (180°C) pro Kilogramm Fleisch. Unser 2 kg Hähnchen würde demnach 2 Stunden zum Garen benötigen. Um nichts zu verpassen, stellten wir den Timer der iGrill-App sicherheitshalber auf 1,5 Stunden ein.

Auf dem nachfolgendem Bild ist erkennbar, wie die Stellung der beiden Regler für eine Gartemperatur von 180°C ist. Einmal auf die Zieltemperatur eingestellt, hält der Weber Pulse 2000 selbstständig die voreingestellte Temperatur.

Nach nicht ganz 2 Stunden war das Hähnchen fertig gegart.

Wie man auf dem Folgebild fast erahnen kann, war das Hähnchen sagenhaft saftig. Nur die Kruste war nicht so kross, wie wir es auf dem Holzkohlegrill gewohnt waren. – Immer noch gut aber nicht perfekt. – Ganz bestimmt lag es aber auch an der eher feuchten Würzung.

Das heruntergetropfte Fett lief während des Grillens schön säuberlich in die Fettauffangwanne, weshalb wir nun wissen, dass ein weiteres Behältnis auf dem Grillrost nicht vonnöten ist.

Zusammenfassend wird von uns festgehalten, dass die Verwendung einer Rotisserie am Weber PULSE 2000 mehr als entspannt ist. – Temperatur einstellen, von der Technik automatisch halten lassen und einige Zeit später kann gegessen werden.

Das Fleisch des Hähnchens war überaus saftig, jedoch war die Haut nur einigermaßen kross, was wir, wie bereits erwähnt, auf die feuchte Würzung zurückführen. Geschmacklich war die Würzung jedenfalls der absolute Knaller. Wer es wie wir etwas würziger mag, sollte hingegen die Salzmenge etwas erhöhen oder später nachsalzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Tomahawk Steak gegrillt mit Avocado und Tomaten-Salsa

Der lang überstehende Knochen, der charakteristisch für ein Tomahawk Steak ist, zieht nicht nur die neugierigen Blicke der Gäste auf sich. Auch für uns ist das Tomahawk Steak immer noch etwas ganz besonderes. – Gerade dann, wenn es vom Irischen Ochsen stammt, denn das Fleisch schmeckt einfach himmlisch und ist immer sehr saftig!

Des Weiteren freuen wir uns darauf, erneut den Weber PULSE 2000 in Betrieb zu nehmen. Vorausgesetzt, dass eine Steckdose ist in der Nähe ist, ist der neue Elektrogrill von Weber sofort betriebsbereit und unseres Erachtens die Steak-Maschine schlechthin.

Zutaten
1,2 kg Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen (Gourmetfleisch.de)
2 – 3 reife Avocados
5 mittelgroße gewürfelte Tomaten
1 fein gewürfelte rote Zwiebel
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
10 – 15 fein gehackte Zweige Petersilie
3 EL gutes Olivenöl
1 – 2 Limetten
1 fein geschnittene rote Chilli
1 EL brauner Zucker
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Hauptdarsteller ist in diesem Rezept selbstverständlich dieses 1,2 kg schwere Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen. Um Raumtemperatur anzunehmen, sollte das Fleisch bereits ca. 2 Stunden vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank genommen und mit einem Küchentuch abgedeckt werden.

Die Tomaten-Petersilien-Salsa ist sehr schnell zubereitet. Dazu werden die Tomaten in Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm geschnitten, sowie die rote Zwiebel, die Knoblauchzehe, die Chili und die abgezupften Petersilien-Stiele klein geschnitten. Nun wird der Saft der Limetten und das Olivenöl hinzugegeben und anschließend mit hochwertigem Pfeffer, Fleur De Sel und braunem Zucker gewürzt. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Das Steak für ca. 60 – 90 Sekunden in der 10.00 Uhr-Stellung auf die auf maximale Temperatur vorgeheizten Hälfte des gusseisernen Grillrosts legen.

Anschließend das Steak auf die 2.00 Uhr-Stellung drehen und weitere 60 – 90 Sekunden scharf angrillen, so entsteht das beliebte Rautenmuster. Mit der anderen Seite des Tomahawk Steaks gleichermaßen verfahren.

Klar, dass man zum Wenden keine Grillzange benötigt. – Dazu dient der lange Knochen (zum Instagram-Post…).

Die Temperatur des Grills auf ca. 140 – 150°C herunterregeln, das Steak zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen und zur Temperaturüberwachung mit einem Temperaturfühler versehen, der am integrierten iGrill angeschlossen wird.

Sobald die Kerntemperatur von 52°C erreicht wurde, sollte das Steak vom Grill genommen werden und bis zum Anschnitt weitere 5 Minuten ruhen.

Während der Ruhezeit des Steaks werden die halbierten Avocados mit der Schnittfläche nach unten für ca. 5 Minuten auf den heißen Grillrost gelegt.

Nun wird das Tomahawk Steak aufgeschnitten. Das Fleisch vom Irischen Ochsen ist unglaublich saftig, die Kruste sehr gelungen!

Kurz vor dem Servieren der Tranchen werden die Avocado-Hälften mit der Tomaten-Petersilien-Salsa gefüllt.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!