Hot Dog Cheese Rolls

Nach dem äußerst positiven Feedback unseres letzten Fußball-WM-Grill-Rezept-Tipp „Pulled Chicken Chili Nachos“, folgt auch schon der nächste Rezept-Tipp.

Auch dieses Mal haben wir wieder sehr großen Wert darauf gelegt, dass das Gericht nur wenige Zutaten enthält und dadurch sehr schnell zuzubereiten ist. Wenn man keine große Lust hat die Cheese-Sauce selbst zu kochen, werden im Grunde genommen nur 3 Zutaten benötigt. – Fertigteig, Würstchen und Cheese-Sauce.

Uns persönlich schmeckt die Cheese Sauce so gut, dass wir gleich die zweifache Menge gekocht haben. Damit können wir abends die Rest-Sauce gemütlich mit Nachos knabbern.

Zutaten (je nach Pfannen-Größe)
2 Rollen Croissant Fertigteig
12 Wiener Würstchen

für die Cheese-Sauce (doppelte Menge)
3 EL Butter
3 EL Mehl
400 ml Milch
400 g Cheddar Käse
0,5 TL Salz
0,5 TL Cayenne Pfeffer

Den Croissant Fertigteig aus der Packung nehmen, die perforierten Dreiecke auslegen und jeweils in drei mehr oder weniger gleichmäßige Streifen schneiden. Aus 2 Rollen (á 6 Dreiecke) entstehen somit 36 Streifen.

12 Wiener Würstchen dritteln, sodass ebenfalls 36 kleine Würstchen entstehen.

Jeweils ein Würstchen in einen Streifen einwickeln.

Die Würstchen-Röllchen in eine gusseiserne Pfanne stellen. Im Zentrum der Pfanne, je nach Größe ein bis zwei feuerfeste Förmchen stellen. In den Förmchen wird später die Cheese Sauce gefüllt und warm gehalten.

Die gusseiserne Pfanne bei ca. 180 – 190°C indirekte Hitze für ca. 20 – 30 Minuten bei geschlossenem Deckel im Grill backen.

Während die Hot Dog Rolls garen, den Cheddar Käse reiben.

Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf zum Schmelzen bringen und nach und nach das Mehl dazu rühren. Anschließend unter ständigen Rühren die Milch dazugeben.

Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Cayenne Pfeffer würzen und schlussendlich den Cheddar Käse hinzufügen.

Die Cheese Sauce sollte eine leicht zähflüssige cremige Konsistenz besitzen.

Nach ca. 20 – 30 Minuten ist der Croissant Fertigteig vollständig ausgebacken, sodass die Cheese Sauce in die feuerfesten Förmchen gefüllt werden kann.

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und auf viele weitere Siege der deutschen Elf!

DoggieRoast – der HotDog Röster u.v.m. im Praxistest

Kennt ihr das Problem? Man legt die Grillwurst in das Hotdog-Brötchen, gibt Ketchup, Mayonnaise oder sonstige Saucen hinzu, und kaum macht man den ersten Bissen, triefen auch schon so sehr die flüssigen Zutaten aus dem Hotdog-Brötchen heraus, dass man sich beschmiert, nur weil das Brötchen vollkommen aufgeweicht ist.
Gegen solch ein Malheur und für viele andere Zusatzfunktionen vertreibt Moesta-BBQ in Kooperation mit KlausGrillt und Westwood-BBQ den DoggieRoast.

Der DoggieRoast ist 180 mm breit, 70 mm hoch, aus ca. 1 mm starkem und ca. 290 g schweren Edelstahl gefertigt und wird einzeln oder vergünstigt im 2er-Set verkauft.

Die primäre Funktion des DoggieRoasts besteht darin, ein Hotdogbrötchen von innen zu rösten und von außen zu erwärmen, es somit aufzufrischen. Durch die Röstung von innen können sehr viel weniger flüssige Zutaten wie Ketchup oder Mayonnaise in das Hotdogbrötchen einziehen und es matschig werden lassen. Selbst ein 1 – 3 Tage altes Hotdogbrötchen kann durch den DoggieRoast aufgefrischt werden, wird angenehm warm und bleibt länger formstabil.

Die Vorgehensweise ist so einfach wie genial. – Während der Grill mit hoher Temperatur vorgeheizt wird, werden die DoggieRoasts von Anfang an über die direkte Hitze auf den Grillrost platziert und dabei mit aufgeheizt. Sobald der Grill auf die gewünschte Gartemperatur eingeregelt wurde, können auch schon die Würstchen aufgelegt und gegrillt werden.

Kurz bevor die Würstchen fertig gegrillt sind, werden die Hotdogbrötchen zu zweidrittel auf der Längsseite aufgeschnitten und anschließend für ca. 2 – 3 Minuten auf die DoggieRoasts gesetzt. Solltet ihr sehr frische Hotdogbrötchen verwenden ist es ratsam, die DoggieRoasts zuvor mit Öl oder Trennspray einzubrennen, damit sie nicht am Metall haften bleiben.

Je nachdem wie intensiv die gewünschte Bräunung ausfallen soll, wird die Röstzeit variiert.

Übrigens, wenn ihr ein tolles Rezept für super-weiche Hamburger- und Hotdog-Brötchen sucht, kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen. Im Gegensatz zu den geschliffenen Hamburger-Buns, werden die Teiglinge für die Hotdog-Brötchen einfach länglich gerollt.

Zum Füllen der Hotdogbrötchen bereitete ich ein tolles Gurken-Relish, bestehend aus folgenden Zutaten zu:

Zutaten

1 Salatgurke
1 feingewürfelte rote Zwiebel
3 EL fein gehackten frischen Koriander
2 frisch gepresste Limetten
1 EL Honig
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Des Weiteren:
eingelegte geviertelte Gurken
eingelegte Peperoni
Tomatenscheiben
feingewürfelte Zwiebeln
grüner Kräutersenf

Genügend feuchte Zutaten also, um das mit dem DoggieRoast geröstete Hotdogbrötchen zu füllen und die Formstabilität zu prüfen. Sieht dieser Hotdog nicht zum Anbeißen aus? – …und selbst nach mehreren Minuten saugte sich das Hotdogbrötchen immer noch nicht mit Flüssigkeit voll.

Kommen wir zu einem weiteren Einsatzzweck. Jeder DoggieRoast besitzt an einer Seite 2 Nasen zum Einhängen in die dazu korrespondierenden Löcher eines weiteren DoggieRoasts.

Sobald dieses „verkettete“ Duo um 180 Grad gewendet wird, entstehen zwei V-förmige Einbuchtungen zur Aufnahme von jeweils einem Hotdogbrötchen. Zur besseren Veranschaulichung setzte ich zwei Hotdogbrötchen in die Einbuchtungen. Der DoggieRoast fungiert somit quasi als dritte Hand, sodass man zwei freie Hände zum Füllen beibehält. Des Weiteren können in den Einbuchtungen platzierte Hotdogbrötchen z. B. perfekt mit Käse überbacken werden.

Ein DoggieRoast hat auch noch eine weitere Funktion. Die beiden Löcher in den Wänden dienen zur Aufnahme des Temperaturfühlers eines Thermometers. Dadurch kann ganz bequem auf Rosthöhe die Gartemperatur gemessen werden.

Damit nicht genug! Paarweise aufgestellte DoggieRoasts eignen sich auch sehr gut zur Aufnahme von Spießen.

Idealerweise passen türkische Kebab-Spieße haargenau in die dafür vorgesehenen Aussparungen, sodass sie sich exakt in 90 Grad-Schritten drehen lassen.

Des Weiteren lassen sich auf DoggieRoasts auch sehr gut Portionsforellen, Doraden o. a. ganze Fische setzen. Der Vorteil liegt bei einem „stehenden“ Fisch auf der Hand, denn die Fischhaut kann nicht mehr auf dem Grillrost kleben bleiben.

Zusammengefasst alle Zahlen und Daten

Maße:
Breite: 180 mm; Höhe: 70 mm; Fußmaß: ca. 65 mm
Material: ca. 1 mm Edelstahl
Gewicht: ca. 290 g
Funktionen:
– Röstet das Hotdogbrötchen von innen
– Frischt das Hotdogbrötchen auf
– Überbackt den Käse im Hotdogbrötchen
– Halterung für Temperaturfühler zur Messung auf Rosthöhe
– In der Länge variabler Spießhalter
– Halter für ganze Fische
Preis:
DoggieRoast einzeln: 15,90 EUR
DoggieRoast 2er-Set: 26,90 EUR

Fazit

Der aus ca. 1 mm starkem Edelstahl gefertigte DoggieRoast lässt sich nicht mal so eben verbiegen. Er ist unverwüstlich, hält ein Leben lang und sieht optisch sehr gut aus. Neben seiner primären Aufgabe das Hotdogbrötchen von innen zu rösten, bietet der DoggieRoast noch viele weitere Funktionen. Die gesamte Funktionsvielfalt bietet der DoggieRoast aber erst im Pärchen, weshalb er neben dem Einzelverkauf auch paarweise zu erwerben ist. Der DoggieRoast wird von mir in die Kategorie Nice-to-Have eingestuft. Ist man jedoch erst einmal Besitzer dieses kleinen Helfers, möchte man ihn auf keinen Fall mehr missen. – Ich für meine Person gebe meine DoggieRoasts jedenfalls nicht mehr wieder her. ;-)

Wurst im Gourmet-Mantel mit selbstgebackenem Baguette

Zutaten
für die Baguettes
500 g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
1/4 Würfel Hefe
300 ml kaltes Wasser
1 Prise Zucker
1,5 TL Salz

Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
2 in Streifen geschnittene Paprikaschoten (grün u. rot)
1 in dicke Scheiben geschnittene Zwiebel
4 Lieblingswürstchen
2 EL Rotweinessig
1 sehr fein geschnittene Knoblauchzehe
1 – 2 Baguettes
4 Scheiben italienischer Hartkäse
3 EL grob gehackte glatte Petersilie

Eure Lieblingswurst in einer Hülle aus frisch gebackenem Baguette, frischem Gemüse und einer italienischen Vinaigrette. Das klingt nicht nur genial, sondern das schmeckt auch wahnsinnig gut! So wird´s gemacht…

Am Abend zuvor alle o. a. Zutaten für das Baguette ca. 5 Minuten lang in der Küchenmaschine verkneten und anschließend in einer großen Schüssel im Kühlschrank (ca. 12 Stunden) langsam gehen lassen.

Am nächsten Tag den sehr klebrigen Teig auf einen bemehlten Tisch legen und mit einem Teigschaber eine lange „Wurst“ formen (nicht kneten).

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Den langen Strang ein paar Mal in sich drehen…

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…und anschließend auf Wunschlänge kürzen.

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Die Teiglinge auf den Pizzastein des auf ca. 240 °C vorgeheizten Grill legen und umgehend die Gartemperatur auf ca. 220 °C reduzieren.

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Je nach gewünschten Bräunungsgrad, die Baguettes ca. 20 – 25 Minuten backen.

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Eine Vinaigrette aus 4 EL Öl, 1 TL Meersalz, 0,5 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und einer fein geschnittenen Knoblauchzehe schlagen.

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In einer Grillschale die Paprikastreifen und die Zwiebelscheiben mit einer Hälfte der Vinaigrette verrühren. Das Gemüse in der Grillschale einige Minuten lang über direkter Hitze grillen, bis sich einige Röstaromen gebildet haben, dann in den indirekten Bereich verlagern.

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In der Zwischenzeit die der Länge nach eingeschnittenen Würste grillen.

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Kurz bevor die Würstchen fertig gegart sind, den Hartkäse in die eingeschnittenen Bereiche legen und zum Schmelzen bringen.

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Währenddessen sollte das Gemüse weich gegrillt sein, sodass die grob gehackte glatte Petersilie untergehoben werden kann.

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Nun werden die Baguettes in ca. 15 cm lange Stücke geschnitten und der Länge nach in 2 noch aneinander haftende Hälften eingeschnitten. Die aufgeschnittenen Baguettes werden jeweils mit einer gefüllten Wurst, sowie einer großzügigen Portion Gemüse bestückt. Darüber wird jeweils ein EL der übrig gebliebenen zweiten Vinaigrette-Hälfte gegossen.

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Guten Appetit!

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