Dry Aged Ribeye Steak mit Jalapeno Poppers (light)

Wenn bei uns wieder einmal ein tolles Stück Fleisch auf dem Grill gelegt werden soll, stellt sich oft die Frage, welche Beilage es dazu geben soll. Neben den fast schon Standard-Beilagen wie Country Potatoes, KrautsalatChampignonpfanne & Co., haben sich bei uns seit vielen Jahren die Jalapeno Poppers in der Light-Variante etabliert.

Im Gegensatz zu den aufwendig in Teig gewälzten und anschließend frittierten Jalapeno Poppers, bedienen wir uns der Faulenzer-Variante mit nur sehr wenigen Zutaten und Arbeitsschritten.

Zutaten
800 g Dry Aged Ribeye Steak (yourbeef.de)
15 Jalapenos
150 g Frischkäse
250 g Bacon

Trotz der sehr schmackhaften Jalapeno Poppers, ist unser heutiger Hauptdarsteller selbstverständlich das 800 g Dry Aged Ribeye Steak von (yourbeef.de).

Zubereitung der Jalapeno Poppers

Die Jalapenos längs mit einem scharfen Messer teilen. Dabei aus optischen Gründen versuchen, den Stil während des Schnitts mit zu halbieren.

Mit einem kleinen Teelöffel das Kerngehäuse sorgfältig entfernen.

Die halbierten Jalapenos mit Frischkäse füllen und anschließend mit einer Bacon-Scheibe umwickeln. Der uns vorliegende Bacon war sehr dick, weshalb wir die jeweiligen Scheiben halbierten.

Das Dry Aged Ribeye Steak unter direkter hoher Hitze von beiden Seiten grillen und anschließend zum Erreichen der Kerntemperatur von ca. 54°C in den indirekten Bereich legen. Bei der Gelegenheit auch die Jalapeno Poppers auflegen und für ca. 20 – 30 Minuten bei ca. 150°C garen.

Nachdem das Steak tranchiert wurde, die weichen Jalapeno Poppers mit dem krossen Bacon einfach dazulegen und zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak mit Macaire-Kartoffeln und Speckbohnen

Das letzte Flat Iron Steak von yourbeef.de hat so gut geschmeckt, dass wir uns unbedingt ein weiteres bestellt haben. Beim damaligen Steak lautete der Begleiter Pastinaken-Spaghetti, dieses Mal Macaire-Kartoffeln. Wie man diese macht, erfahrt ihr im folgenden Rezept.

Übrigens, man nennt das aus dem oberen Teil der Rinderschulter geschnittene Stück Fleisch aus dem Grund Flat Iron, weil es an ein alte flaches Bügeleisen (engl. Flat Iron) erinnert.

Zutaten
600 g Flat Iron Steak (yourbeef.de)
250 g vorgekochte grüne Bohnen
12 Baconscheiben

für die Macaire-Kartoffeln
300 g Kartoffeln
4 – 5 Baconscheiben
1 kl. Stückchen Speck
2 TL Hartweizengrieß
1 kl. Strauß Petersilie
1 Eigelb
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 kleine Zwiebel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Während die Kartoffeln kochen, die klein gewürfelte Zwiebel und die 4 – 5 klein geschnittenen Baconscheiben mit einem kleinen Stückchen Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten.

Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzufügen.

Die fertig gegarten und gepellten Kartoffeln stampfen, ein Eigelb, 2 TL Hartweizengrieß und die Zwiebel-Bacon-Masse untermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, sowie Meersalz und Muskat würzen.

Aus der Kartoffelmasse jeweils 2 – 3 cm dicke Rollen formen und anschließend in 1,5 – 2 cm dicke „Taler“ schneiden. Damit die Rollen nicht so sehr kleben, die Arbeitsfläche vorher mit Mehl bestäuben.

Während das Flat Iron Steak scharf angegrillt wird, die in Baconscheiben eingewickelten vorgekochten grünen Bohnen und die Macaire-Kartoffeln auflegen.

Der Anblick des aufgeschnittenen Flat Irons und sein Geschmack löst eine wahre Freude aus!

Auf Sauce wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde später ein wenig ausgelassener Speck über das Fleisch und die Macaire-Kartoffeln gegossen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

bigBBQ-Triple-Burger 2018 mit Süßkartoffel Pommes

Jedes Jahr erneut, stellen wir euch an dieser Stelle den von uns kreierten und favorisierten Burger des jeweiligen Jahres vor. Dieser Burger besteht aus Einzelzutaten, die uns im Laufe der letzten Monate ganz besonders gut geschmeckt haben und die unseres Erachtens perfekt zusammenpassen.

Neben den wahnsinnig leckeren Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns von yourbeef.de, sind wir riesige Fans des Tomaten-Paprika-Relishs und der Knoblauchmayonnaise. Und klar… Bacon geht immer!

Selbstverständlich kann der von uns zusammengebaute bigBBQ-Triple-Burger 2018 auch als Single-Burger mit nur einem Patty zubereitet werden. – Schließlich verändert sich am Geschmack dadurch nichts.

Zutaten
Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns (yourbeef.de)
Cheddar
Bacon-Scheiben
Pimientos de Padrón (o. Bratpaprika)
Blattsalat

für die Knoblauchmayonnaise
1 kleine Tasse Mayonnaise
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Meersalz nach Geschmack
0,25 TL Kurkuma
1 TL hellen Balsamicoessig
1 TL Saft einer Orange

für die Tomaten-Paprika-Relish
8 Tomaten
1 gewürfelte grüne Paprikaschote (nicht auf dem Bild)
3 EL brauner Zucker
3 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 fein geschnittene Chilischote
1 kräftigen Schuss Essig

für die Süßkartoffel Pommes
3 große Süßkartoffeln
100 g Speisestärke
100 g Rapsöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten-Paprika-Relish

Die Tomaten zwei Minuten lang in heißes Wasser tauchen, um anschließend die Haut besser abziehen zu können.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und anschließend die fein gewürfelte Zwiebel und die 3 fein geschnittenen Knoblauchzehen darin dünsten. Unter ständigem Rühren später auch die gewürfelte grüne Paprikaschote und die fein geschnittene Chilischote hinzufügen.

Wir erledigen das sehr gerne in unsere Kenwood Cooking Chef Gourmet, da sie das Kochen und das Rühren für uns übernimmt.

Wenn die Paprika angefangen hat weich zu werden, die Tomaten hinzufügen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und so lange weiterrühren, bis er geschmolzen ist. Nun noch einige Minuten weiter köcheln und zum Schluss den Ahornsirup und den Essig hinzufügen.

Knoblauchmayonnaise

Die o. a. Zutaten sorgfältig verrühren und anschließend ggf. mit Meersalz nachwürzen.

Süßkartoffel Pommes

Die Süßkartoffeln schälen, mit einem sehr scharfen Messer in gleich große Streifen schneiden und anschließend für ca. 1 Stunde in eine Wasserschale legen. Dabei wird den Kartoffel-Streifen die Stärke entzogen.

Die Kartoffel-Streifen nach dem Wässern sorgfältig mit einem Küchentuch abtrocknen und anschließend mit Speisestärke bestäuben. Das gelingt am besten in einem Gefrierbeutel.

Die Kartoffel-Streifen unter Zugabe von Rapsöl bei ca. 200°C auf einer Plancha oder auf dem Backblech garen, dabei gelegentlich wenden.

Nach ca. 45 Minuten sind die Süßkartoffel Pommes fertig. Von außen super-knusprig und von innen schön weich.

Grillen des Bacons, der Patties und der Pimientos de Padróns

Während die Bacon-Scheiben in einer gusseisernen Pfanne knusprig gegrillt werden, die Patties auflegen und unter direkter hoher Hitze grillen, ganz zum Schluss jeweils den Cheddar auf die Patties legen und zum Schmelzen bringen.

Später auch die Pimientos de Padróns auflegen und ebenfalls kurz unter direkter hoher Hitze angrillen.

Der Zusammenbau bigBBQ-Triple-Burger 2018

Der Zusammenbau des Burgers startet von unten nach oben beschrieben wie folgt:

– Bun Unterseite
– Blattsalat
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Pimientos de Padróns
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak mit Pastinaken-Spaghetti

Habt ihr schon einmal Pastinaken gegessen? Ich persönlich kenne sie nur von früher in Verbindung mit Baby-Nahrung von meinen Kindern in der Geschmacksrichtung „Pastinaken-Kartoffel“ oder so ähnlich. Trotzdem hat mich schon immer einmal interessiert, welche leckeren Gerichte man mit Pastinaken so zaubern kann? Ich hatte Glück und bin fündig geworden…

Zutaten
1 kg Pastinaken
600 g Flat Iron Steak o. ä. (z. B. von yourbeef.de)
200 g rote Cocktailtomaten
5 Zweige Thymian
1 Stückchen Butter
Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
75 ml Orangensaft
Zucker
2 EL Ahornsirup
1 Schuss Balsamico-Creme

Basis ist dieses tolle 613 g schwere Flat Iron Steak von yourbeef.de. Es sollte ca. zwei Stunden vor der Vergrillung Raumtemperatur annehmen.

Die „Schale“ der Pastinaken mit einem Sparschäler entfernen.

Mit einem Julienneschneider oder wie in unserem Fall mit dem Lurch Spiralschneider die Pastinaken in Form von Spaghetti schneiden.

Während auf dem Grill das Steak mit hoher Temperatur von beiden Seiten für jeweils ca. 2 x 90 Sekunden gegrillte wird –in unserem Fall der Schickling Edelstahl PremioGas XL (hier im Praxistest) –  kann auch schon die mit zerlassener Butter aufgesetzte gusseiserne Pfanne mit Cocktailtomaten gefüllt werden.

Während das Steck auf dem praktischen Ablagerost des Grills auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C gart, können nun die Pastinaken-Spaghetti hinzugefügt und ca. 4 Minuten später die restlichen Zutaten wie Thymianblätter, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Orangensaft, eine Prise Zucker, Ahornsirup und ein Schuss Balsamico-Creme hinzugefügt werden.

Nachdem die Pastinaken-Spaghetti weicher geworden aber immer noch bissfest geblieben sind, können sie zusammen mit dem Steak serviert werden.

Das Steak mit einem scharfen Messer, wir nutzen das Nesmuk Exklusiv C90, tranchieren und anschließend mit dem Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter würzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Gin Tonic Striploin Steak

Heute zeigen wir euch etwas, was es nach unseren Internet-Recherchen in dieser Art wahrscheinlich noch nie oder erst sehr selten gegeben hat. – Ein für 80 min. in 52 °C warmen Gin Tonic gegartes Striploin Steak, welches auf dem Beefer XL vollendet wurde.

Wenn ihr nun denkt, dass ist doch Quatsch, dann müssen wir euch gleich von Anfang an diesen Zahn ziehen. – Dieses Steak ist der absolute Hammer! Es ist geschmacklich der Knüller schlechthin! – Und so wird es gemacht…

Zutaten
300 g Dry Aged Striploin Steak (yourbeef.de)
300 ml Gin (Fieldfare Diemel Dry Gin)
1.000 ml Fever-Tree Indian Tonic Water
1 Bio-Orange
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Als Fleisch wählten wir ein 300 g schweres, wunderschönes Dry Aged Striploin Steak von yourbeef.de. Wenn es um Gin geht, präferieren wir selbstverständlich unseren Lieblings-Gin: Fieldfare Diemel Dry Gin aus dem nördlichsten Zipfel von Hessen. Diesen stellten wir schon einmal hier vor.

Nun wird 1 Liter Tonic Water und 0,3 Liter Gin mit ein paar Perlen rosa Pfeffer und einigen Orangenzesten in einem Topf verrührt. Den Topf auf das Caso Design TC 2100 Thermo Control stellen, den Temperaturfühler in das Wasser eintauchen und eine Gartemperatur von 52 °C einstellen.

Nun badet das Steak für ca. 80 min. im puren Gin Tonic. Der große Vorteil vom Caso Design TC 2100 Thermo Control ist, dass er wie beim Sous Vide Garer die voreingestellte Temperatur hält – und das auch schon bei sehr geringer Menge Flüssigkeit!

Wer ihn noch nicht kennt, der Caso Design TC 2100 Thermo Control ist für einen Anschaffungspreis von unter(!) 100 Euro übrigens ein echter Allrounder. – Ein Induktionskochfeld für das gradgenaues Braten und Kochen, SousVide, Warmhalten u.v.m. Ein detaillierter Test-Bericht folgt!

Nach spätestens 80 min. hatte unser Steak die vorgegebene Kerntemperatur von 52 °C erreicht und wird nun, ohne Salz und Pfeffer, im Beefer XL vollendet.

Voila, fertig ist das ist Gin Tonic gebadete Striploin Steak.

Ihr werdet es kaum glauben aber ein solch saftiges, fast spritziges Steak, habe ich selten gegessen. Der Gin Tonic kommt geschmacklich unbeschreiblich intensiv rüber und passt durch seine leichte Süße unwahrscheinlich gut zum Striploin Steak.

Ich habe es schon sehr oft geschrieben aber DAS(!) müsst(!) ihr unbedingt einmal nachgrillen. Es schmeckt einfach grandios!

Guten Appetit!

CASO DESIGN Dry-Aged Cooler – 28 Tage Reifung Teil 2

…Die Fortsetzung nach 28 Tagen. Ihr erinnert euch? – Hier ist der zweite Teil meines 28-tägigen Fleischreife-Experiments mit dem neuen Dry-Aged Cooler von CASO DESIGN. Zum Nachlesen des ersten Teils, bitte hier entlang…

Am ersten Tag bestückte ich den Dry-Aged Cooler mit diesem schönen Stück Fleisch (frisch geschlachtetes, 5,112 kg schweres Bone-in Ribeye der Simmentaler Färse).

Zur Erinnerung: Ich stellte das Gerät auf eine Temperatur von 2 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 %.
Nach 2 Tagen ließ sich schon recht deutlich erkennen, dass sich die rote Färbung des Fleisches intensivierte und an der Außenseite trocknete.

Die Trocknung konnte man am 6. Tag noch viel deutlicher erkennen. Mich erinnerte die Färbung an eine luftgetrocknete Mettwurst. – Ich hätte sofort reinbeißen können. :-)

Zwischenzeitlich überprüfte ich nach genau 14 Tagen den Verbrauch des Wassers. Der mit 5,2 Liter Wasser gefüllte Wassertank verbrauchte bis dato ganz genau 805 ml Wasser. Das Fleisch sah wie folgt aus.

Während der weiteren Reifezeit, veränderte sich das Fleisch rein äußerlich nur noch marginal. Das nachfolgende Bild des Fleisches am 21. Tag.

Kleiner Zwischenfall (mein Fehler). Zwischen den Tagen 12 und 21 bildete sich an der Rückwand des Innenraums Eis. Durch die einzelnen kleinen ausgestanzten Schlitze der Rückwand konnte ich erblicken, dass sich das Eis nicht nur Richtung Innenraum, sondern auch in Richtung Innenwand-Hohlraum ausbreitete.

Damit die Funktion des Gerätes nicht beeinträchtigt wird, entschloss ich mich kurzerhand dazu, das Fleisch für ca. 2 Stunden in einen handelsüblichen Kühlschrank zwischenzulagern und den Dry-Aged Cooler abzutauen. Das funktionierte mit folgendem Trick sehr einfach und vor allem sehr schnell. Ich stellte einen Topf mit kochendem Wasser in den Kühlraum und verschloss die Tür. Diesen Vorgang wiederholte ich weitere 2 Mal nach jeweils 30 Minuten, sodass das Eis in dieser Zeit vollständig schmolz.

Am nächsten Tag kontaktierte ich die CASO-DESIGN-Hotline. Ein freundlicher Mitarbeiter versicherte mir, dass das entstandene Eis die eigentlichen Funktionen „Kühlung“ und „Luftbefeuchtung“ keineswegs beeinträchtigen würden. Naja, ich bin halt auf Nummer „Sicher“ gegangen und suchte anschließend nach der Ursache. Diese war anscheinend recht schnell gefunden, denn das Gerät stand zu nah an der Zimmerwand. In der Bedienungsanleitung stand es sogar schwarz auf weiß: „Das Gerät benötigt zum korrekten Betrieb eine ausreichende Luftströmung. Lassen Sie 15 cm Freiraum um das Gerät herum.“ Diesen Aufbauhinweis sollte man also stets ernst nehmen, denn während der restlichen Betriebszeit bildete sich tatsächlich kein neues Eis. – Ich hatte das Gerät einfach ein paar Zentimeter nach vorne gezogen.

Zwischenzeitlich überprüfte ich den exakten Stromverbrauch des Gerätes. In der Bedienungsanleitung ist dieser mit folgenden Werten angegeben: Leistung: 60 W; Energieverbrauch pro 24 Stunden in KW: 0,38

Hier die Werte im Real-Betrieb, die leider höher ausfielen (ohne Gewähr). Diesen Test wiederholte ich weitere zwei Male, immer mit den selben Ergebnissen.

Nun interessierte mich natürlich brennend, wie hoch die Stromkosten nach 28 Tagen wären. Eine 10-stündige Messung bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20 °C sollte dazu aussagekräftige Ergebnisse liefern. Selbstverständlich habe ich zu Hause nur einen handelsüblichen Stromzähler, der nicht geeicht ist. Rechnung: (0,38 KWh / ca. 10 Std.) x 24 Std. x 28 Tage x 0,29 EUR (Durschnitt Deutschland) = 7,40 EUR (ohne Gewähr)
Die Kosten sind somit ungefähr doppelt so hoch wie in den technischen Daten der Betriebsanleitung angegeben.

Aber nun zurück zum Fleisch, welches nach 28 Tagen schlussendlich wie folgt aussah.

Bei kalten Außentemperaturen, draußen in der Sonne fotografiert, sah das Fleisch wie folgt aus.

Die Messer sind gewetzt.

Doch bevor ich anfing zu schneiden, wollte ich den Gewichtsverlust nach genau 28 Tagen ermitteln.

Ausgangsgewicht: 5,112 kg – Gewicht nach 28 Tagen: 4,392 kg = Gewichtsverlust: 720 g

Nun löste ich den Knochen aus…

…und wog diesen anschließend.

Dieser brachte stolze 1,675 kg auf die Waage.

Danach parierte ich das Ribeye…

…und wog anschließend das weggeschnittene Fett und vertrocknete Fleisch.

Übrig geblieben sind diese 3 wunderschönen Stücke Fleisch.

Diese wurden anschließend mit dem CASO DESIGN VC 100 vakuumiert.

Zwei der beiden schönen Stücke gingen für spätere Einsätze in den Gefrierschrank, eines davon 2 Tage später in das Sous-Vide-Bad. Dazu verwendete ich den CASO-Design SousVide Garer SV 200.

Der Stab lässt sich ganz einfach in ein mindestens 23 cm hohes Gefäß setzen und erwärmt dort mein vakuumiertes 28 Tage selbst-gereiftes Ribeye im Wasserbad auf eine Kerntemperatur von exakt 52 °C, in einer quasi umfunktionierten Kühlbox. Ein wie ich finde absolut geniales System!

Nach dem Erreichen der gewünschten Kerntemperatur, landete das schöne Fleisch für ca. 45 – 60 Sekunden je Seite auf dem Beefer.

Mich erwarteten Tranchen eines wahnsinnig zarten und saftigen Ribeyes. Geschmacklich wie ich es erwartete! Ich beschreibe den Geschmack immer gerne mit den Worten buttrig und nussig. – Einfach genial! – „Experiment“ 100-prozentig geglückt!

Fazit

Die Stabilität von Temperatur und Luftfeuchtigkeit war nach diversen Zwischenprüfungen stets gegeben. Der Dry-Aged Cooler roch weder von außen noch von innen nach irgendwelchen Gerüchen. Der Wasserverbrauch lag nach 28 Tagen bei exakt 1.700 ml. Somit hätte der Tank noch ausreichend Vorrat gehabt, um die Reifezeit von weiteren 28 Tagen und noch viel länger erneut zu durchlaufen. Der tatsächliche Stromverbrauch war ungefähr doppelt so hoch wie in der Bedienungsanleitung angegeben. Die Kosten beliefen sich nach 28 Tagen auf ca. 7,40 EUR (ohne Gewähr). Die Lautstärke des Dry-Aged Coolers ist in einem Wohnraum absolut erträglich. Sie fällt meines Erachtens minimal höher aus als bei einem normalen Kühlschrank.

Der Gewichtsverlust des Fleisches lag nach 28 Tagen Reifung bei 14 %. Es wurden 17 % Fett und vertrocknetes Fleisch weggeschnitten. Der Knochen wog 33 % des Ausgangsgewichts. Vom Ausgangsgewicht blieben 36 % reines Fleisch über. Das Auslösen des Knochens bereitete mir durch den Einsatz eines geeigneten Messers keinerlei Probleme.

Der Geschmack des Fleisches war wie zu erwarten buttrig und nussig, halt typisch Dry-Aged. Super-lecker! Das Fleisch war wahnsinnig zart und saftig.

Das Gefühl, mehrmals täglich an seinem Fleisch vorbei zu gehen, es also beobachten zu dürfen, ist einfach genial. So albern es auch klingt, baut man regelrecht eine Beziehung mit seinem Fleisch auf. Man freut sich 28 Tage lang auf den Anschnitt und wenn es dann so weit ist, ist man traurig, dass dann alles vorbei zu sein scheint. Mit der anschließenden Verköstigung geht der Spaß allerdings noch einmal weiter.

Je nach Einkaufspreis des Fleisches kann sich nun jeder Kauf-Interessierte anhand meiner Erfahrungswerte individuell ausrechnen, ob die Reifung sich für ihn/sie zu Hause lohnt. Eines kann ich jedoch jedem garantieren, der 28-tägige Spaß ist nicht zu unterschätzen und zudem unbezahlbar!

In nächster Zeit werde ich auch andere Fleisch-Sorten wie Schwein und Wild aber auch ganz andere Lebensmittel wie z. B. Käse reifen lassen.

Der Dry-Aged Cooler von CASO DESIGN macht einfach riesig Spaß! Der tatsächlich gemessene Stromverbrauch ist zwar höher als angegeben, jedoch hält der Dry-Aged Cooler in allen anderen Bereichen das, was er verspricht. Ich kann mit gutem Gewissen verlauten lassen, dass die unverbindliche Preisempfehlung von 799 EUR meines Erachtens mehr als angemessen ist und gebe dem Gerät eine klare Kaufempfehlung.

Zum Nachlesen aller Zahlen, Daten und Fakten des Dry-Aged Coolers, empfehle ich auch den ersten Teil zu lesen – Bitte hier entlang..

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

IMG_6039

Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

CASO DESIGN Dry-Aged Cooler – Unboxing u. Inbetriebnahme Teil 1

Wenn es um die Wahl den Fleisches geht, wissen aufmerksame bigBBQ.de-Leser unlängst, dass ich am liebsten bestes Dry Aged Beef speise und dieses so gut es geht fotografisch in Szene setze. Oft werde ich gefragt, wo ich mein Dry Aged Beef kaufe. Die Antwort ist mehr als einfach. – Da ich in meiner Region noch keinen Metzger gefunden habe der meinen Ansprüchen im Bezug auf Dry Aged Beef genügt, beziehe ich mein Fleisch aus dem Online-Fleischhandel meiner beiden Kooperationspartner. Der Bezug ist immer spielend einfach. – Fleisch auf der Website auswählen, Wunschtermin eintragen, Art der Bezahlung auswählen und einige Tage später klingelt auch schon der Postbote und bringt das frische ungefrorene Fleisch, durch gefrorene Kühlakkus stets wohlgekühlt, an meine Haustür. So weit, so gut, irgendwann gewöhnt man sich an alles. Mit der Zeit eigentlich alles andere als aufregend.

Wenn sich die Online-Fleischbestellung langsam aber sicher alltäglich wird, sucht man händeringend nach neuen spannenden Erfahrungen. Bei mir war es so, dass ich mich nach einiger Zeit immer intensiver mit dem Thema beschäftigte, woher eigentlich die Rinder stammen, aus denen mein Fleisch gewonnen wird und wie u. a. der jeweilige Reifevorgang vonstatten geht. Nach diversen Fleisch-Zerlegekursen und -Seminaren weiß ich mittlerweile schon recht gut, aus welchen Körperregionen die jeweiligen Cuts des Rindes stammen. Ich finde es jedoch immer wieder sehr spannend zuzusehen, nein – man könnte es auch beruhigend nennen, wie die einzelnen Fleischstücke in den Reifeschränken der Metzger liegen oder auch hängen. Immer öfter werden Fleisch-Reifeschränke auch in z. B. Restaurants oder bei Grill-Fachhändlern gesichtet. Leider war die Anschaffung eines solchen Dry Aging Schranks bisher immer mit immensen Kosten verbunden und aus diesem Grund für mich privat indiskutabel gewesen. – Bis heute! Denn ab sofort gibt es den Dry-Aged Cooler von CASO DESIGN für einen, wie ich finde, unwahrscheinlich fairen Preis von 799 EUR. Auf diesen idealen Zeitpunkt hatte ich gewartet und mir den Dry-Aged Cooler einmal genauer angeschaut.

Am 7.2.2017 ist mein Traum in Erfüllung gegangen und der CASO DESIGN Dry-Aged Cooler wurde von einer Spedition geliefert.
Durch die Hilfe einer zweiten Person brachten wir den ca. 40 kg schweren Karton in meine Grill-Remise.

Nachdem das Umreifungsband des Kartons entfernt wurde, ließ sich der übergestülpte Deckel ganz einfach nach oben über den Korpus des Dry-Aged Coolers heben. Geschützt wurde dieser rundherum durch Styroporplatten.

Die Spannung stieg. – Es musste nur noch die Folie abgenommen werden.

Nun steht er da. Die Außenseiten geheimnisvoll tief schwarz, die Front-Glasscheibe aus getöntem UV-beständigen Isolierglas mit einem breiten Rahmen aus Edelstahl. Sehr viel schöner und hochwertig anmutender als auf allen zuvor von mir betrachteten Bildern aus dem Internet!

Nach dem Öffnen der Tür kam zum Vorschein, dass viele Kunstoff- und Metall-Teile zum Kratz- und Schmutz-Schutz mit Folie überzogen waren, welche sich sehr einfach abziehen ließen. Des Weiteren befanden sich die Zubehörteile in der untersten Ebene des Gerätes.

Das Zubehör besteht aus folgenden Teilen (v.l.n.r.):
– 1 Abtropfblech
– 3 Metall-Lagerböden
– 1 Bedienungsanleitung
– 4 Fleischer-Haken
– 2 Schlüssel zum Abschließen der Tür
– 2 Schrauben für den Türgriff
– 1 Metallaufhängung
– 1 Türgriff
– 2 Tanks, jeweils für Frisch- u. Kondenswasser (bereits im Gerät)

Als Erstes wurden durch Zuhilfenahme eines Kreuzschraubendrehers die beiden Schrauben des Türgriffs angeschraubt.

Dann wurden die 3 Metall-Lagerböden auf den frei verstellbaren Haltern gesetzt.

Ganz oben wurde die Metallaufhängung aufgelegt, an der sich die 4 mitgelieferten Fleischer-Haken hängen lassen.

Und das war alles in Allem auch schon alles. Es musste lediglich der Türgriff angeschraubt werden, alles andere wurde nur an die dafür vorgesehenen Stellen gelegt oder gehängt.

Zur Inbetriebnahme musste der linke Frischwassertank mit Wasser gefüllt werden. Dieser nimmt bis zur Markierung des Maximal-Stands ca. 5,2 Liter Wasser auf. Die gelbe filterähnliche Matte steht Anfangs zu ca. 6/7tel im Wasser. Aus dem letzten 1/7tel der Matte kann das Wasser sehr gut verdunsten. In der oberen, hinteren Aussparung des Tanks, findet der in der darüber liegenden Ebene installierte Lüfter Platz, welcher die Wasserverdunstung aus dem Wassertank über die Rückwand transportiert und im gesamten Gerät verteilt. Im rechten Teil des Tanks befindet sich ein elektronisch überwachter Schwimmer, der ständig den Wasserstand überprüft. Sollte sich dieser unter der Markierung des Minimal-Stands befinden, gibt das Gerät sehr laute Töne von sich und zudem fängt das Display an zu blinken.

In dem rechten Wassertank führt ein Wasserschlauch, der das überschüssige Wasser aus dem Gerät aufnimmt.

Die Display-Einheit besitzt vier Tasten.

Die 1. Taste von rechts schaltet den Dry-Aged Cooler jeweils ein und wieder aus.

Die 2. Taste von rechts schaltet bei einmaligem kurzen Drücken die blaue LED-Beleuchtung ein. Das blaue Licht schaltet sich automatisch nach 4 Stunden wieder aus und dient lediglich dem Show-Effekt.
Viel wichtiger ist hingegen das weiße, sehr schwache UV-Licht. Dieses wird durch langer Betätigung (über 5 Sekunden) der 2. Taste von rechts eingeschaltet. Es dient zur antibakteriellen Wirkung und ist für das menschliche Auge schädlich. Sobald die Tür geöffnet wird, schaltet sich das UV-Licht aus Sicherheitsgründen aus. Wird die Tür wieder geschlossen, schaltet sich das UV-Licht wieder von selbst an. Achtung: Wird die Stromversorgung unterbrochen und später wieder aufgenommen, muss das UV-Licht erneut manuell eingeschaltet werden. Da man das UV-Licht bei normaler Außenbeleuchtung sehr schlecht von außen erkennt, wird der eingeschaltete Zustand mit einem blinken der 2. Taste von rechts symbolisiert.

Über die 3. Taste von rechts kann zwischen der Display-Anzeige der aktuellen Temperatur und der aktuellen Luftfeuchtigkeit gewechselt werden.

Über die 4. Taste von rechts kann die jeweilige Soll-Temperatur (1 – 22 °C in 1 °C-Schritten) und -Luftfeuchtigkeit (50 % – 85 % in 1 %-Schritten) eingestellt werden.
Bei längerem gleichzeitigen Betätigen der Tasten 3. und 4. von rechts, kann zwischen °C und °F gewechselt werden.

Damit der CASO DESIGN Dry-Aged Cooler sicher steht, befinden sich 3 große Standfüße und ein kleiner Stellfuß unter dem Gerät.

Wirklich toll und sehr hochwertig sieht er aus und passt farblich genial zu den warmen Naturfarben meiner Grill-Remise. Nachfolgend noch einige Impressionen.

Beim Studieren der Bedienungsanleitung laß ich, dass die empfohlene Betriebstemperatur von 10 °C nicht unterschritten und von 32 °C nicht überschritten werden soll. Leider herrschten zu der Zeit (Anfang Februar) noch Nacht-Temperaturen von unter 0 °C, weshalb ich es vorzog, das nicht für den Außenbereich konzipierte Gerät sicherheitshalber in die warme Küche zu holen.

Bis zum Empfang meines vorbestellten Fleisches, ließ ich den Dry-Aged Cooler 48 Stunden lang erfolgreich ohne Fleisch laufen, um die Stabilität von Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu überprüfen.

Die Inbetriebnahme

Bei der Online-Fleischbestellung bei yourbeef.de wählte ich ein frisch geschlachtetes, 5,112 kg schweres Bone-in Ribeye der Simmentaler Färse. Färse sagt aus, dass es sich um ein weibliches Rind handelt, welches noch nicht gekalbt hat. Es liefert somit besonders hochwertiges und zartes Fleisch.
Am 10.2.2017 war es dann endlich soweit und mein Fleisch wurde geliefert.

Bevor ich das Fleisch in den Dry-Aged Cooler stellte, wischte ich das komplette Gerät aus hygienischen Gründen von innen mit reinem Essig aus und ließ dessen flüssige Restspuren einige Minuten lang rückstandslos verfliegen.

Nun durfte das gute Stück auf dem mittleren Metall-Lagerboden Platz nehmen und sollte dort 28 Tage lang reifen.

Bereits Tage zuvor sprach ich mit einigen mir bekannten Fleisch-Spezialisten und informierte mich über die geeignete Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Durch seine jahrelangen Erfahrungen mit Fleischreifeschränken hörte ich schlußendlich vertrauensvoll auf meinen Freund Tobias Walker, der mir zu einer Temperatur von 2 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 % riet.

Nun noch schnell die Tür verschlossen, welche lange Zeit nicht mehr geöffnet werden sollte!

Ich möchte schon heute feststellen, dass das Gerät optisch wirklich etwas her macht und sich spielerisch einfach bedienen läßt. Ich bin auf die nächsten 28 Tage sehr gespannt!

Wie es weiter geht, erfahrt ihr im nächsten Teil des CASO DESIGN Dry-Aged Cooler Berichts u. a. mit diesen Themen:

– Stabilität von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
– Visuelle Veränderung der Fleischoberfläche
– Eventuell auftretende Gerüche
– Wasserverbrauch
– Tatsächlicher Stromverbrauch
– Lautstärke
– Gewichtsverlust
– Schneiden des Rückens
– Geschmack des Fleisches
– Das Gefühl, mehrmals täglich an seinem Fleisch vorbei gehen zu dürfen
– Welche Lebensmittel können noch gereift werden?
– End-Fazit
u.v.m.

Nachfolgend noch einige wichtige technische Daten:

Gehäusefarbe: Edelstahl
Leistung: 60 Watt
Maße (BxHxT mm): 395 x 875 x 595 mm
Gewicht: 38,5 kg
Energieklasse: A
Temperaturbereich: 1 – 22 °C
Luftfeuchtigkeit: 50 – 85 %
Energieverbrauch/Tag (24 Std.): 0,38 KW
Preis (UVP): 799 EUR

Hier geht es zum Teil 2…

Dry Aged Stauferico Kotelett mit Pfirsich-Salsa

Schweinefleisch und Obst passen sehr gut zusammen. Nichts ist also naheliegender, als ein wunderschönes Stück Dry Aged Stauferico Kotelett mit einer fruchtig-pikanten Pfirsich-Salsa zu servieren und dazu herzhafte Bratkartoffeln zu genießen.

Zutaten
Dry Aged Stauferico Kotelett
Ankerkraut Murray River Salz o. ä.
Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg o. ä.
—-
für die Pfirsich-Salsa
2 mittelgroße in kleine Würfel geschnittene Pfirsiche (alternativ süße Nektarinen)
2 mittelgroße in kleine Würfel geschnittene Tomaten
1 sehr fein geschnittene Knoblauchzehe
2 sehr fein geschnittene kleine rote Zwiebeln
3 – 4 sehr fein geschnittene Schalotten
den Saft einer halben Limette
Meersalz
1 – 2 TL Zucker
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frische Kräuter nach Wunsch

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Hauptdarsteller ist neben der genialen Pfirsich-Salsa, dieses Dry Aged Stauferico Kotelett. Wenn Ihr nur normales Schweinefleisch kennt, könnt ihr euch gar nicht vorstellen, wie saftig, geschmackvoll und ursprünglich Schweinefleisch schmecken kann.

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Nachdem ihr alle o. a. Zutaten für die Pfirsich-Salsa in einer Schüssel verrührt habt, mit Salz, Pfeffer und ggf. frischen Kräutern abschmecken und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
Mit einem scharfen Messer überschüssiges Fett (ca. 1 cm stehen lassen) vom Kotelett abschneiden, großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen und anschließend auf den heißen gusseisernen Grillrost des zuvor für direkte hohe Hitze vorbereiteten Grill legen. In dem überschüssigen Fett können in einer geschmiedeten Pfanne die Bratkartoffeln gebraten werden.

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Das Kotelett nun scharf angrillen und zum Erreichen der Kerntemperatur in den indirekten Bereich legen. Wie beim Rindersteak, präferiere ich bei sehr gutem Dry Aged Schweinefleisch ebenfalls eine Kerntemperatur von ca. 54 °C – 56 °C.

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Mehr braucht es nun wirklich nicht zu einem guten Kotelett. Die fruchtig-frische Pfirsich-Salsa mit den herzhaften Bratkartoffeln machen das hochwertige Dry Aged Stauferico Kotelett zum absoluten Geschmackserlebnis.

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Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak vom Spieß

Heute zeige ich euch eine tolle Art der Steak-Zubereitung. Das Flat Iron Steak wird normalerweise in einem Stück gegrillt. Klar, dass das Fleisch bei dieser Zubereitungsmethode nur begrenzt Röstaromen erhält. Deshalb habe ich es einfach in mehrere Streifen geschnitten, auf zwei Spieße gesteckt und einen einfachen aber tollen Salat dazu gereicht.

Die Gemüsestücke, bestehend aus einer Paprika-Ampel und Zwiebeln, werden auf einen Spieß gesteckt und anschließend in das Moesta BBQ Churrasco’BBQ-Set eingehängt.

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Die Holzkohlekörbe werden an die äußeren Seiten des Grillkessels gestellt und stehen sich somit gegenüber. Der Spieß gart indirekt bei geschlossenem Deckel.

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In der Zwischenzeit kann das Flat Iron Steak von yourbeef.de in breite Streifen geschnitten…

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…und anschließend auf zwei Spieße gesteckt werden.

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Sobald das Grillgemüse etwas weicher geworden ist…

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…wird der Gemüsespieß an den äußeren Rand gelegt. Nun werden die Holzkohlekörbe zusammengeschoben und die beiden Fleischspieße aufgelegt. Damit höchste Hitze ans Fleisch kommt, entfernte ich den Pizzaring und stellte das Moesta BBQ Churrasco’BBQ-Set direkt auf den Grillkessel.

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Nachdem ich die Fleischspieße einige Male regelmäßig drehte, bildeten sich in kürzester Zeit deutlich die Röstaromen.

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Ich konnte es nicht sein lassen und musste unbedingt einmal vom guten Fleisch kosten. Dazu schnitt ich den ersten Streifen an und erfreute mich über die äußere krosse Kruste und das weiche, saftige Innere. Der absolute Hammer!

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Mehr als ein wenig Murray River Salt Flakes und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer brauchte es nicht dafür.

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Das Grillgemüse einfach von den Spießen ziehen und mit etwas Olivenöl, Essig und ggf. frischen Kräutern würzen.

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Auch so läßt sich ein größeres Steak in gebührender Weise grillen. Selbstverständlich könnt ihr auch ein leckeres Chimichurri dazu reichen – das würde auch sehr gut dazu passen. Probiert es doch auch einmal aus! Guten Appetit.