Flat Iron Steak mit Macaire-Kartoffeln und Speckbohnen

Das letzte Flat Iron Steak von yourbeef.de hat so gut geschmeckt, dass wir uns unbedingt ein weiteres bestellt haben. Beim damaligen Steak lautete der Begleiter Pastinaken-Spaghetti, dieses Mal Macaire-Kartoffeln. Wie man diese macht, erfahrt ihr im folgenden Rezept.

Übrigens, man nennt das aus dem oberen Teil der Rinderschulter geschnittene Stück Fleisch aus dem Grund Flat Iron, weil es an ein alte flaches Bügeleisen (engl. Flat Iron) erinnert.

Zutaten
600 g Flat Iron Steak (yourbeef.de)
250 g vorgekochte grüne Bohnen
12 Baconscheiben

für die Macaire-Kartoffeln
300 g Kartoffeln
4 – 5 Baconscheiben
1 kl. Stückchen Speck
2 TL Hartweizengrieß
1 kl. Strauß Petersilie
1 Eigelb
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 kleine Zwiebel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Während die Kartoffeln kochen, die klein gewürfelte Zwiebel und die 4 – 5 klein geschnittenen Baconscheiben mit einem kleinen Stückchen Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten.

Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzufügen.

Die fertig gegarten und gepellten Kartoffeln stampfen, ein Eigelb, 2 TL Hartweizengrieß und die Zwiebel-Bacon-Masse untermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, sowie Meersalz und Muskat würzen.

Aus der Kartoffelmasse jeweils 2 – 3 cm dicke Rollen formen und anschließend in 1,5 – 2 cm dicke „Taler“ schneiden. Damit die Rollen nicht so sehr kleben, die Arbeitsfläche vorher mit Mehl bestäuben.

Während das Flat Iron Steak scharf angegrillt wird, die in Baconscheiben eingewickelten vorgekochten grünen Bohnen und die Macaire-Kartoffeln auflegen.

Der Anblick des aufgeschnittenen Flat Irons und sein Geschmack löst eine wahre Freude aus!

Auf Sauce wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde später ein wenig ausgelassener Speck über das Fleisch und die Macaire-Kartoffeln gegossen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

bigBBQ-Triple-Burger 2018 mit Süßkartoffel Pommes

Jedes Jahr erneut, stellen wir euch an dieser Stelle den von uns kreierten und favorisierten Burger des jeweiligen Jahres vor. Dieser Burger besteht aus Einzelzutaten, die uns im Laufe der letzten Monate ganz besonders gut geschmeckt haben und die unseres Erachtens perfekt zusammenpassen.

Neben den wahnsinnig leckeren Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns von yourbeef.de, sind wir riesige Fans des Tomaten-Paprika-Relishs und der Knoblauchmayonnaise. Und klar… Bacon geht immer!

Selbstverständlich kann der von uns zusammengebaute bigBBQ-Triple-Burger 2018 auch als Single-Burger mit nur einem Patty zubereitet werden. – Schließlich verändert sich am Geschmack dadurch nichts.

Zutaten
Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns (yourbeef.de)
Cheddar
Bacon-Scheiben
Pimientos de Padrón (o. Bratpaprika)
Blattsalat

für die Knoblauchmayonnaise
1 kleine Tasse Mayonnaise
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Meersalz nach Geschmack
0,25 TL Kurkuma
1 TL hellen Balsamicoessig
1 TL Saft einer Orange

für die Tomaten-Paprika-Relish
8 Tomaten
1 gewürfelte grüne Paprikaschote (nicht auf dem Bild)
3 EL brauner Zucker
3 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 fein geschnittene Chilischote
1 kräftigen Schuss Essig

für die Süßkartoffel Pommes
3 große Süßkartoffeln
100 g Speisestärke
100 g Rapsöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten-Paprika-Relish

Die Tomaten zwei Minuten lang in heißes Wasser tauchen, um anschließend die Haut besser abziehen zu können.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und anschließend die fein gewürfelte Zwiebel und die 3 fein geschnittenen Knoblauchzehen darin dünsten. Unter ständigem Rühren später auch die gewürfelte grüne Paprikaschote und die fein geschnittene Chilischote hinzufügen.

Wir erledigen das sehr gerne in unsere Kenwood Cooking Chef Gourmet, da sie das Kochen und das Rühren für uns übernimmt.

Wenn die Paprika angefangen hat weich zu werden, die Tomaten hinzufügen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und so lange weiterrühren, bis er geschmolzen ist. Nun noch einige Minuten weiter köcheln und zum Schluss den Ahornsirup und den Essig hinzufügen.

Knoblauchmayonnaise

Die o. a. Zutaten sorgfältig verrühren und anschließend ggf. mit Meersalz nachwürzen.

Süßkartoffel Pommes

Die Süßkartoffeln schälen, mit einem sehr scharfen Messer in gleich große Streifen schneiden und anschließend für ca. 1 Stunde in eine Wasserschale legen. Dabei wird den Kartoffel-Streifen die Stärke entzogen.

Die Kartoffel-Streifen nach dem Wässern sorgfältig mit einem Küchentuch abtrocknen und anschließend mit Speisestärke bestäuben. Das gelingt am besten in einem Gefrierbeutel.

Die Kartoffel-Streifen unter Zugabe von Rapsöl bei ca. 200°C auf einer Plancha oder auf dem Backblech garen, dabei gelegentlich wenden.

Nach ca. 45 Minuten sind die Süßkartoffel Pommes fertig. Von außen super-knusprig und von innen schön weich.

Grillen des Bacons, der Patties und der Pimientos de Padróns

Während die Bacon-Scheiben in einer gusseisernen Pfanne knusprig gegrillt werden, die Patties auflegen und unter direkter hoher Hitze grillen, ganz zum Schluss jeweils den Cheddar auf die Patties legen und zum Schmelzen bringen.

Später auch die Pimientos de Padróns auflegen und ebenfalls kurz unter direkter hoher Hitze angrillen.

Der Zusammenbau bigBBQ-Triple-Burger 2018

Der Zusammenbau des Burgers startet von unten nach oben beschrieben wie folgt:

– Bun Unterseite
– Blattsalat
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Pimientos de Padróns
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak mit Pastinaken-Spaghetti

Habt ihr schon einmal Pastinaken gegessen? Ich persönlich kenne sie nur von früher in Verbindung mit Baby-Nahrung von meinen Kindern in der Geschmacksrichtung „Pastinaken-Kartoffel“ oder so ähnlich. Trotzdem hat mich schon immer einmal interessiert, welche leckeren Gerichte man mit Pastinaken so zaubern kann? Ich hatte Glück und bin fündig geworden…

Zutaten
1 kg Pastinaken
600 g Flat Iron Steak o. ä. (z. B. von yourbeef.de)
200 g rote Cocktailtomaten
5 Zweige Thymian
1 Stückchen Butter
Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
75 ml Orangensaft
Zucker
2 EL Ahornsirup
1 Schuss Balsamico-Creme

Basis ist dieses tolle 613 g schwere Flat Iron Steak von yourbeef.de. Es sollte ca. zwei Stunden vor der Vergrillung Raumtemperatur annehmen.

Die „Schale“ der Pastinaken mit einem Sparschäler entfernen.

Mit einem Julienneschneider oder wie in unserem Fall mit dem Lurch Spiralschneider die Pastinaken in Form von Spaghetti schneiden.

Während auf dem Grill das Steak mit hoher Temperatur von beiden Seiten für jeweils ca. 2 x 90 Sekunden gegrillte wird –in unserem Fall der Schickling Edelstahl PremioGas XL (hier im Praxistest) –  kann auch schon die mit zerlassener Butter aufgesetzte gusseiserne Pfanne mit Cocktailtomaten gefüllt werden.

Während das Steck auf dem praktischen Ablagerost des Grills auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C gart, können nun die Pastinaken-Spaghetti hinzugefügt und ca. 4 Minuten später die restlichen Zutaten wie Thymianblätter, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Orangensaft, eine Prise Zucker, Ahornsirup und ein Schuss Balsamico-Creme hinzugefügt werden.

Nachdem die Pastinaken-Spaghetti weicher geworden aber immer noch bissfest geblieben sind, können sie zusammen mit dem Steak serviert werden.

Das Steak mit einem scharfen Messer, wir nutzen das Nesmuk Exklusiv C90, tranchieren und anschließend mit dem Ankerkraut Fleur de Sel Kräuter würzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Gin Tonic Striploin Steak

Heute zeigen wir euch etwas, was es nach unseren Internet-Recherchen in dieser Art wahrscheinlich noch nie oder erst sehr selten gegeben hat. – Ein für 80 min. in 52 °C warmen Gin Tonic gegartes Striploin Steak, welches auf dem Beefer XL vollendet wurde.

Wenn ihr nun denkt, dass ist doch Quatsch, dann müssen wir euch gleich von Anfang an diesen Zahn ziehen. – Dieses Steak ist der absolute Hammer! Es ist geschmacklich der Knüller schlechthin! – Und so wird es gemacht…

Zutaten
300 g Dry Aged Striploin Steak (yourbeef.de)
300 ml Gin (Fieldfare Diemel Dry Gin)
1.000 ml Fever-Tree Indian Tonic Water
1 Bio-Orange
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Als Fleisch wählten wir ein 300 g schweres, wunderschönes Dry Aged Striploin Steak von yourbeef.de. Wenn es um Gin geht, präferieren wir selbstverständlich unseren Lieblings-Gin: Fieldfare Diemel Dry Gin aus dem nördlichsten Zipfel von Hessen. Diesen stellten wir schon einmal hier vor.

Nun wird 1 Liter Tonic Water und 0,3 Liter Gin mit ein paar Perlen rosa Pfeffer und einigen Orangenzesten in einem Topf verrührt. Den Topf auf das Caso Design TC 2100 Thermo Control stellen, den Temperaturfühler in das Wasser eintauchen und eine Gartemperatur von 52 °C einstellen.

Nun badet das Steak für ca. 80 min. im puren Gin Tonic. Der große Vorteil vom Caso Design TC 2100 Thermo Control ist, dass er wie beim Sous Vide Garer die voreingestellte Temperatur hält – und das auch schon bei sehr geringer Menge Flüssigkeit!

Wer ihn noch nicht kennt, der Caso Design TC 2100 Thermo Control ist für einen Anschaffungspreis von unter(!) 100 Euro übrigens ein echter Allrounder. – Ein Induktionskochfeld für das gradgenaues Braten und Kochen, SousVide, Warmhalten u.v.m. Ein detaillierter Test-Bericht folgt!

Nach spätestens 80 min. hatte unser Steak die vorgegebene Kerntemperatur von 52 °C erreicht und wird nun, ohne Salz und Pfeffer, im Beefer XL vollendet.

Voila, fertig ist das ist Gin Tonic gebadete Striploin Steak.

Ihr werdet es kaum glauben aber ein solch saftiges, fast spritziges Steak, habe ich selten gegessen. Der Gin Tonic kommt geschmacklich unbeschreiblich intensiv rüber und passt durch seine leichte Süße unwahrscheinlich gut zum Striploin Steak.

Ich habe es schon sehr oft geschrieben aber DAS(!) müsst(!) ihr unbedingt einmal nachgrillen. Es schmeckt einfach grandios!

Guten Appetit!

Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest

Ganz selbstbewusst(!) – dass Wichtigste zuerst: „Diesen Burger müsst ihr unbedingt nachgrillen, denn er schmeckt fantastisch!!!“

Bei der Kreation dieses Burgers habe ich bewusst auf Ketchup oder Barbecue-Sauce und übermäßig viel Salat und Gemüse verzichtet. Anstelle Patties typischerweise aus Rindfleisch zu formen, verwendete ich ausschließlich das Fleisch des Stauferico Schweins von yourbeef.de. Verfeinert wurde das Prachtexemplar mit einem krossem Kartoffelnest, Bacon Jam und einfacher Mayonnaise.

Zutaten
weiche Buns (nach diesem Rezept)
Bacon Jam (nach diesem Rezept)
Kartoffelnester (nach diesem Rezept)
Stauferico Pattes

Cheddar (Käse)
Salat (z. B. Lollo rosso)
Mayonnaise
frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer (z. B. Ankerkraut Bunter Pfeffer)

Zuallererst werden die super-weichen, bereits dutzende Male erfolgreich gebackenen, Burger-Buns nach diesem Rezept gebacken.

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Fall ihr keinen Bacon Jam mehr im Kühlschrank stehen haben solltet, verwendet bitte dieses Rezept.

Die Kartoffelnester bratet ihr anschließend nach diesem Rezept.

Die Patties werden auf dem sehr heißen, gusseisernen Grillrost unter direkter Hitze mit geschlossenem Deckel von einer Seite scharf angegrillt. Nach dem Umdrehen, werden die Patties jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegt. Sobald der Cheddar vollständig zerlaufen ist, sollte das Fleisch-Innere die Ziel-Kerntemperatur von ca. 55 – 60 °C erreicht haben. Falls die Zeit nicht ausreichte, den Patty noch einige Zeit in der indirekten Zone eures Grills nachziehen lassen.

Der Zusammenbau des Stauferico Burgers mit Bacon Jam u. Kartoffelnest von unten nach oben.

  1. Bun-Boden sparsam mit Bacon Jam einstreichen
  2. Salatblatt
  3. Patty mit zerlaufendem Cheddar
  4. frisch gemahlenen sehr groben bunten Pfeffer
  5. Mayonnaise
  6. Kartoffelnest
  7. Bun-Deckel großzügig mit Bacon Jam einstreichen

Voilà – hier ist er! Der fantastische Stauferico Burger mit Bacon Jam u. Kartoffelnest!

Guten Appetit!

Dry Aged Stauferico Kotelett mit Pfirsich-Salsa

Schweinefleisch und Obst passen sehr gut zusammen. Nichts ist also naheliegender, als ein wunderschönes Stück Dry Aged Stauferico Kotelett mit einer fruchtig-pikanten Pfirsich-Salsa zu servieren und dazu herzhafte Bratkartoffeln zu genießen.

Zutaten
Dry Aged Stauferico Kotelett
Ankerkraut Murray River Salz o. ä.
Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg o. ä.
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für die Pfirsich-Salsa
2 mittelgroße in kleine Würfel geschnittene Pfirsiche (alternativ süße Nektarinen)
2 mittelgroße in kleine Würfel geschnittene Tomaten
1 sehr fein geschnittene Knoblauchzehe
2 sehr fein geschnittene kleine rote Zwiebeln
3 – 4 sehr fein geschnittene Schalotten
den Saft einer halben Limette
Meersalz
1 – 2 TL Zucker
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frische Kräuter nach Wunsch

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Hauptdarsteller ist neben der genialen Pfirsich-Salsa, dieses Dry Aged Stauferico Kotelett. Wenn Ihr nur normales Schweinefleisch kennt, könnt ihr euch gar nicht vorstellen, wie saftig, geschmackvoll und ursprünglich Schweinefleisch schmecken kann.

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Nachdem ihr alle o. a. Zutaten für die Pfirsich-Salsa in einer Schüssel verrührt habt, mit Salz, Pfeffer und ggf. frischen Kräutern abschmecken und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
Mit einem scharfen Messer überschüssiges Fett (ca. 1 cm stehen lassen) vom Kotelett abschneiden, großzügig mit Murray River Saltflakes bestreuen und anschließend auf den heißen gusseisernen Grillrost des zuvor für direkte hohe Hitze vorbereiteten Grill legen. In dem überschüssigen Fett können in einer geschmiedeten Pfanne die Bratkartoffeln gebraten werden.

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Das Kotelett nun scharf angrillen und zum Erreichen der Kerntemperatur in den indirekten Bereich legen. Wie beim Rindersteak, präferiere ich bei sehr gutem Dry Aged Schweinefleisch ebenfalls eine Kerntemperatur von ca. 54 °C – 56 °C.

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Mehr braucht es nun wirklich nicht zu einem guten Kotelett. Die fruchtig-frische Pfirsich-Salsa mit den herzhaften Bratkartoffeln machen das hochwertige Dry Aged Stauferico Kotelett zum absoluten Geschmackserlebnis.

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Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!