Das Moesta-BBQ Festival 2018 in Löhne

Selbst einige Tage nach dem am vergangenen Wochenende stattgefunden Moesta-BBQ-Festival 2018, kreisen meine Gedanken immer noch ständig um das perfekte Grill-Spektakel der Superlative! Zu schön und intensiv waren die vielen Eindrücke und Erlebnisse an den beiden Tagen des 16. und 17. Juni 2018!

Wie die meisten Grill-Fans über die sozialen Medien bereits erfahren haben, gewann ich mit meinem Teamkollegen, Blogger-Freund und Namensvetter Olly von Living BBQ den großen Titel und dürfen uns fortan „1. Sieger Moesta-BBQ Festival 2018“ nennen! Wie es dazu kam und viele weitere Informationen rund um die Veranstaltung lest ihr im Folgenden.

Die Einladung

Bereits viele Monate vor dem Festival 2018 informierten mich die beiden Moesta-BBQ-Köpfe Alexander Möhle (Alex) und Marcel Stabenow (Marcello) darüber, dass nach dem erfolgreichen Moesta-BBQ Riverside Battle 2016 eine Fortsetzung geplant sei. Zuviel wollten mir die beiden Macher nicht verraten aber immerhin hörte ich ganz deutlich heraus, dass das neue Event 2018 riesig und spektakulär werden sollte und alles zuvor Stattgefundene in den Schatten stellen sollte.

Meine Aufgabe als Betreiber des erfolgreichen Grill- und BBQ-Blogs bigBBQ.de sollte sein, in einem 2-köpfigen Team im Grill-Battle gegen 8 weitere Teams, darunter hochkarätige Namen wie Roel Westra von Pitmaster X, Jörn von BBQ aus Rheinhessen, den Sizzle Brothers u.v.m. zu bestehen.

Ich muss euch sicherlich nicht großartig erzählen, dass außer Frage stand, diese Einladung auszuschlagen. Zu groß war die Vorfreude die vielen bekannten (Video-)Blogger wiederzusehen, zu quatschen und bei dem einem oder anderen eiskalten Gin Tonic mit Alex und Marcello über ihre vielen erfolgreichen Grill-Tools fachsimpeln.

Unsere Aufgabe

Die Aufgabe von unserem Team, bestehend aus Olly und mir bestand darin, vier Grill-Teller für die Jury in jeweils sechs Kategorien zu kreieren.

Dazu stand uns ein 57er Weber Kugelgrill zur Verfügung und selbstverständlich das gesamte Zubehörprogramm von Moesta-BBQ: Vom Pizzaring und Pizzastein, der Rotisserie, der PAN´BBQ, dem Churrassco-Set und dem WOK´N BBQ bis hin zu Thermometern, Burger-Ringen, BBQ-Gin, Gewürzen und sogar Outdoor-Möbeln u.v.m.

Folgende Disziplinen standen auf dem Tagesplan:

Samstag (16.06.2018)
– PAN´BBQ (11.00 – 12.45 Uhr)
– Churrassco (12.45 – 14.45 Uhr)
– Rotisserie (14.45 – 16.45 Uhr)
– Pizza (16.45 – 18.45 Uhr)

Sonntag (17.06.2018)
– Burger (11.00 – 12.45 Uhr)
– WOK´N BBQ (12.45 – 14.45 Uhr)

Die Location

Die gesamte Veranstaltung fand auf dem Landschafts- und Kulturpark Aqua Magica Gelände in Löhne statt. Das Moesta-BBQ-Orga-Team kümmerte sich in monatelanger Vorbereitungszeit darum, dass nichts dem Zufall überlassen wurde. Vor dem Veranstaltungs-Gelände konnten Fahrer bequem ihre Fahrzeuge auf dem großen überwachten Parkplatz abstellen. Das Festival-Gelände bot saubere Toiletten, Krankenwagen/Sanitäter die in der Not schnell zur Stelle waren, Gastronomie, Show-Bühnen, diverse Food-Trucks u.v.m., sowie die unterschiedlichsten Hersteller von Outdoor-Küchen, BBQ-Saucen, Messern, Messerschleifer, Grills, Gewürzen, Briketts/Kohle und und und…

Für uns (Video-)Blogger wurde ein großer eingezäunter Grill-Bereich eingerichtet. Von dort aus hatten wir direkten Zugang zu unseren vorbestellten Speisen im Kühlwagen, sowie einen barrierefreien Weg zu den Kaltgetränken.

Grill-Battle-Start

Gang 1: Süße Burger

Unser Team mit der Nr. 5 startete für sich das Grill-Battle mit einem süßen Burger.

Der süße Burger bestand aus einem frittierten Berliner, der ähnlich wie ein Burger-Bun aufgeschnitten wurde und anschließend mit Zutaten belegt wird. Zum Zwecke des frittierens, füllten wir die PAN´BBQ mit ganzen sieben Liter Rapsöl und erhitzten den Inhalt auf exakt 175°C. Das ging sehr viel einfacher, als man es sich im Vorfeld gedacht hätte. Mit den durchgeglühten Briketts eines nicht allzu vollen Anzündkamins sorgt man zuvor für die nötige Grundhitze und heizt anschließend nur noch mit ein paar schlanken Holzscheiten nach.

Unserem größten Respekt galt dem Hefeteig, der eigens dafür frisch zubereitet wurde und der damit verbundenen Gehzeit. Aus Sicherheitsgründen kneteten wird noch einen zweiten Teig.

Anschließend wurde der „Berliner-Bun“ mit Erdbeer-Marmelade und Vanille-Sauce bestrichen, sowie mit einem dunklen Cookie und den Apfelschalen (Salat-Imitation) eines grünen Apfels belegt.

Nach der Teller-Abgabe des ersten Gangs machten wir uns auch schon an die Arbeit des nächsten Durchlaufs. Währenddessen hörten wir über die Lautsprecher die ersten Stimmen zum ersten Gang der Jury, die vom Moderator Rene Kaplick interviewt worden waren. Die Jury-Mitglieder, bestehend aus den zwei amtierenden Grill-Weltmeistern Oliver Sievers und Klaus Breinig, sowie Alex und Marcello verliehen unserem süßen Burger den 4. Platz.

Gang 2: Adana Kebab

Die Zubereitung des nächsten Gangs musste über das Moesta-BBQ Churrassco-Set erfolgen. Dazu verwendeten wir kräftig gewürztes Lammfleisch, welches wir im Adana Kebab-Style um die Churrassco-Spieße kneteten. Das scharf angegrillte Lammfleisch wurde auf einem Wrap serviert, der wiederrum mit frischem Gemüse, einem leckeren Joghurt-Dip und einer genialen Gesamtwürzung veredelt wurde.

Das vollständige Rezept kann hier nachgelesen werden…

Zu unserem Erstaunen hörten wir die ersten lobenden Stimmen aus den Lautsprechern, aus Richtung der Jury: 3. Platz für den Adana Kebab!

Olly und ich blödelten nach der Bekanntgabe des, im Gegensatz zum 1. Gang um einem Punkt verbesserten Ergebnisses, ein wenig rum, dass es nun doch so weitergehen dürfte und nach Platz 4 und 3 sicherlich der Platz 2 angemessen sei. ;-)

Gang 3: Bacon Wrapped Kalbskarree mit Country Potatoes und Pilzpfanne

Der 3. Gang stand ganz im Zeichen der Rotisserie, sprich dem Drehspieß des Moesta-BBQ Pizzarings.

Zunächst wurde ein Teppich aus Bacon-Scheiben ausgelegt. Das Kalbskarree wurde sehr großzügig mit frischen Kräutern und Gewürzen bestreut, im Bacon-Teppich aufgewickelt, auf den Drehspieß geschoben und anschließend bei ca. 150°C unter indirekter Hitze bei geschlossenem Deckel gegrillt.

Zwischenzeitlich wurden die Zutaten für die Country Potatoes und die Pilzpfanne vorbereitet.

Da uns nur ein einziger Grill zur Verfügung stand und dieser durch die Rotisserie im oberen Bereich belegt war, stellten wir zwei GN-Behälter auf den Kohlerost neben den Briketts und garten darin die beiden Beilagen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn der Bacon um das von innen perfekt gegarte und saftige Kalbskarree war super kross und die Beilagen auf den Punkt gegart.

Die vollständigen Rezepte können hier nachgelesen werden:
A. Bacon Wrapped Kalbskarree
B. Country Potatoes
C. Pilzpfanne

Ergebnis der Jury: 1. Platz

Gang 4: Pizza Margherita mit Tomate, Mozzarella und Basilikum

Der Pizza-Gang sollte im Gegensatz zu den drei anderen Gängen wesentlich entspannter ablaufen: Pizzaring zwischen Grill-Kessel und Deckel aufgelegt, glühende Briketts in den hinteren Bereich, Pizzastein aufgelegt und später noch ein paar Holzscheite dazu. – So der Plan!

Leider stellte sich nach der Vorbereitung der Pizza, also kurz vor dem Backen heraus, dass wir zu großzügig mit unseren von zu Hause mitgebrachten Holzscheiten gewesen sind, sprich zu viele Scheite an andere Teams abgegeben hatten, sodass wir selbst in die Not gekommen waren. Schlussendlich haben wir es allerdings trotzdem hinbekommen, dass unsere Pizza pünktlich aus dem Grill kam und zur Jury gebracht werden konnte.

Das vollständige Rezept kann hier nachgelesen werden…

Das Ergebnis konnte sich angesichts der harten Konkurrenz, einem von Moesta-BBQ gesponserten echten(!) italienischen Grillteam, sehen lassen.

Ergebnis der Jury: 3. Platz (Grillteam Italien wie erwartet Platz 1!)

Gang 5: Erdbeer Spargel Burger

Am nächsten Tag ging es mit einem tollen Burger Rezept weiter.

Auf dem Kugelgrill wurde zuvor der grüne Spargel knusprig gegrillt und anschließend nur die Spargelköpfe weiterverwendet und zu den frischen Erdbeeren mit der Erdbeer-Sauce gelegt. Als Burger-Patties verwendeten wir frisch gewolftes Entrecôte. Die Patties wurden auf den Punkt genau gegrillt, sodass das Innere Fleisch medium und die äußere Hülle schön kross war und schlussendlich mit zwei Scheiben zerlaufenden Cheddarkäse überbacken wurde.

Das vollständige Rezept kann hier nachgelesen werden…

Ein Anblick den man nicht widerstehen kann. – Dachte sich auch die Jury und verlieh uns aus diesem Grund ein weiteres Mal den 1. Platz!

Gang 6: Chicken auf Gemüse fruchtiger Art aus dem WOK´N BBQ

Der letzte Gang musste vom WOK´N BBQ zubereitet werden. Bereits im Vorfeld konnten wir uns sehr gut vorstellen, dass unser Gericht „Chicken auf Gemüse fruchtiger Art“ geschmacklich sehr gut ankommen könnte, wir uns zum Anrichten jedoch etwas ganz besonderes einfallen lassen müssten. Zu viel stand auf einmal auf dem Spiel, den jüngst aufgeholten Rückstand auf die ersten Plätze wohlmöglich schon wieder abgeben zu müssen.

Als erstes wurde der schwarze Reis gekocht. Dazu stellten wir einen GA-Behälter auf den WOK´N BBQ, legten nur einige wenige Briketts auf und brachten das Wasser zum Kochen. Anschließend musste der Reis ca. 20 Minuten lang köcheln und wurde dann in einen Kunststoffbehälter luftdicht verschlossen und warm gehalten.

Währenddessen wurde das Hähnchenfleisch in lange dünne Streifen geschnitten, eingelegt und das Gemüse entsprechend klein geschnitten.

Nachdem alle Zutaten bereitgestellt wurden, musste es schnell gehen, denn alles musste auf den Punkt genau gegart werden. Das leichte Gemüse für sich, das Fleisch für sich und das dickere Gemüse für sich. Anschließend kommen alle Zutaten mit weiteren Saucen wieder zusammen in den Wok und werden folglich auf die Sekunde genau auf den Tellern angerichtet und der Jury übergeben.

Das vollständige Rezept kann hier nachgelesen werden…

Ausklang des Grill Battles und Siegerehrung

Nachdem der letzte Gang abgegeben war, fiel uns erst einmal ein Stein vom Herzen. Man hätte es erst gar nicht für möglich gehalten aber an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ganze sechs Menüs an nur einem Kugelgrill zu kreieren ist ganz schön sportlich! Auf den Erfolg hatten sich alle Teams erst einmal auf ein kleines Bierchen versammelt.

Anschließend ging es in Richtung Showbühne. Dort hatten alle (Video-)Blogger die Möglichkeit, sich und ihre Tätigkeiten rund um das schönste Hobby der Welt vorzustellen.

Dann hieß es noch einige Minute auszuharen, bis die Sieger-Teams schlussendlich genannt und auf die Bühne gebeten wurde. Allen Teams konnte man die Spannung quasi aus dem Gesicht lesen.

Dann war es endlich so weit! Nachdem nacheinander die Teams um Platz 3 und Platz 2 genannt wurden legte der Moderator Rene Kaplick eine Schweigesekunde ein, die sich anfühlte wie lange 5 Minuten: 1. Sieger des Moesta-BBQ Festival 2018: bigBBQ und Living BBQ! – YEAH!

Unglaublich aber wahr, wie Olly und ich uns von einem Gang zum anderen Gang nach vorne gearbeitet hatten. Hier die Platzierungen aller Teams:

Den 2. Platz teilten sich die Teams Redstyle Cooking & Westwood BBQ zusammen mit tobiasgrillt.de. – Herzlichen Glückwunsch! Auch den anderen Teams SizzleBrothers, Pitmaster X, BBQ aus Rheinhessen – Udenheim BBQ, BBQlicate, BBQ Rules, Bar-B-Kuh, Mutterschiff, BBQ Altperlach, Moesta-BBQ Italia gratulieren wir für ihre genialen Grill-Kreationen vom Kugelgrill mit dem tollen Zubehör von Moesta-BBQ.

Den allergrößten Dank gilt Alex und Marcello von Moesta-BBQ, ihren vielen Helfern und der Jury: Von der Organisation und Vorbereitung, bis hin zur Unterbringung der Teams, den gemütlichen Abenden und dem anstrengenden aber super spaßigen Wettbewerb: Es hat wirklich alles 1A geklappt. – Selbst das Wetter hattet ihr im Griff! – VIELEN VIELEN DANK dafür!!!

Bildquelle: www.moesta-bbq.com

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Durch die Unterstützung von Gourmetfleisch.de, könnt ihr jeweils eines von drei(!) Gourmetpaketen „BBQ“ im Wert von 300,– EUR gewinnen.

Die BBQ-Gourmetpakete enthalten folgende Spezialitäten (8 Steaks):
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Gourmetfleisch.de beschreibt die Gourmetpakete wie folgt:

Für versierte und angehende Grillmeister!
Hier ist alles drin: Provenienz, Aufzucht, Haltung, Zuschnitt! Die globale Mischung macht’s! 450 g-starke Männerportionen aus dem Nacken des American Beef, Black Angus Entrecote mit smartem Fettrand, irisches Entrecote mit charmantem Fettauge und rare, superschlanke Simmentaler Steakhüfte aus dem Bayernland. Jedes ein Fleischgedicht für sich. Gemeinsam eine kleine Offenbarung. Wann haben Sie schon einmal ein Mahl in andächtigem Schweigen verbracht? Ausprobieren und leise schmatzend schwelgen. Nicht länger abwarten…

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

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Teilnahmeschluss ist der 30.04.2018. Der/die Gewinner/in wird am 01.05.2017 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 3

…Fortsetzung von Teil 2.

Nach Imanols Führung bei Txogitxu waren wir natürlich erst einmal alle sehr geflashed und hätten am liebsten umgehend den Grill angeworfen. – Verrückterweise muss das auch Imanols Plan gewesen sein, denn nach dem Besuch lud er uns in den Social Club „El Sauce“ ein, dem er angehört, um mit uns zusammen zu kochen und zu speisen.

Social Club „El Sauce“

Ein Social Club ist vergleichbar mit einem Männer Kochclub. Es gibt eine relativ große Küche und viele Sitzgelegenheiten, ähnlich wie in einer Gastwirtschaft. Zu Stoßzeiten treffen sich mehrere Gruppen. Eine einzige Person kocht jeweils für seine Gruppenmitglieder und verwöhnt sie mit seinen Kochkünsten. Wenn alle gegessen und getrunken haben wird ein Körbchen rumgereicht. Anschließend legt jedes Mitglied so viel Geld in das Körbchen, wie er es für angemessen hält.

„Unser“ Social Club hat genau 150 (Vereins-)Mitglieder, die sich in einem großen Schaukasten verewigt haben.

Parallel zu uns war auch noch eine weitere Gruppe anwesend, von der ein Herr im gestandenen Alter für seine lustige Gruppe kochte.

Da der sehr große Gasherd viele Kochstationen besaß, die rundherum von allen Seiten bedient werden konnten, stand man sich in der Küche „normalerweise“ nicht im Gehege. – Bis wir Blogger kamen, denn jeder wollte aufregende Bilder und Videos von tollem Fleisch & Co. erhaschen.

Apropos Fleisch: Klar, dass sich Imanol nicht lumpen ließ und kiloweise leckeres Txogitxu zur Verfügung stellte.

Was wir dort alles so gegessen und getrunken haben bekomme ich gar nicht mehr so genau zusammen. – Viel zu schön war die Atmosphäre, in geselliger Runde bei feinstem Wein zusammensitzend und in einer regelmäßigen Taktung mit neuen Delikatessen verwöhnt zu werden. – Da hatte man zeitweise die Kamera und das Smartphone vergessen und genoss stattdessen z. B. frittierte Würstchen.

Unfassbar lecker war auch folgendes Tatar. Anstelle es zu Wolfen, wurde es mit einem scharfen Messer mühevoll klein geschnitten und mit den Händen geformt.

Anschließend wurde das Tatar von beiden Seiten scharf angebraten und großzügig gesalzen.

Schlussendlich wurde es mit frischen Zwiebeln, sowie mit Salat und Olivenöl serviert. Freunde – das(!!!) war der absolute Knaller und wird zu Hause auf alle Fälle einmal nachgegrillt.

Zwischenzeitlich wurden immer mal wieder Txogitxu Txuletons zubereitet.

Zuerst wurde das Steak auf den Knochen gestellt, damit das Fleisch auch dort Wärme annehmen konnte.

Anschließend wurde das Fleisch gebraten/gegrillt, bis eine Kerntemperatur von ca. 42 – 45°C erreicht wurde. – Genauso wie ich es bereits im 2. Teil (Cider House ZAPIAIN) beschrieben hatte.

Besonders positiv stimmte mich das Ergebnis von dem Fleisch der Oberschale.

Nie hätte ich gedacht, dass das Fleisch so sehr zart und schmackhaft wäre!

Wer mich fragt, wie ich den Geruch und den Geschmack von Txogitxu beschreiben würde, antworte ich folgendes: Der Geruch erinnert meines Erachtens stark an Weide, Gras, Heu, Milch und Thymian. Auf der Zunge verspüre ich eine leicht rahmige Note von Buttermilch. Das Fleisch ist per se gut im Biss, dabei jedoch alles andere als zäh! Es erfolgt die Offenbarung beim Kauen – eine sehr lange und intensive Geschmacksexplosion! Erst das Fett macht Txogitxu zu dem, was es ist. Also schneidet das Fett auf gar keinen Fall ab oder kommt auf die Idee es zu stutzen!

Traditionelle Pintxos

Nach dem Besuch im Social Club besuchten wir am späteren Abend noch die ein oder andere Pintxo Bar und vertrauten dabei den Empfehlungen unseres Guides Tim.

Nachfolgend eine Bildauswahl sehr leckerer Pintxos die wir alle probierten.

Der Christian von Küchenjunge.de ist in einem seiner Berichte detaillierter auf das Thema Pitxo-Bars eingegangen, weshalb ich euch seinen tollen Bericht auf alle Fälle ans Herz lege.

Chill out time

Nach den vielen Erlebnissen musste zwischenzeitlich auch einmal ausgespannt werden. Dazu nutzten wir die eine oder andere Gelegenheit und trafen uns z. B. auf der Dachterrasse unseres Hotels…

Am frühen Morgen bei bestem Wetter am Strand zum Frühstücken…

Nachts in den Kneipen…

Oder in der „freien Zeit“ wieder einmal auf dem Weg in die Stadt um ein leckeres Gläschen Wein zu trinken…

Oder um ganz einfach an den tollen Stränden der wunderschönen Buchten auszuruhen…

…aber dann folgte auch meist schon wieder das nächste Spektakel. ;-)

13 + 1 Gänge Menü im A Fuego Negro

Neben den traditionellen Pintxos lernten wir im A Fuego Negro auch die moderneren Pintxo-Varianten kennen, die in Richtung Molekularküche gingen.

Ich drücke es mal so aus: Hier war alles fetziger, cooler, moderner und anders. Die Telleruntersetzer waren im Schallplatten-Look, die Tisch-Deko bestand aus Musikkassetten.

Die Wände wurden größtenteils mit Musikplakaten tapeziert…

…und an den Wänden hingen diverse verrückte Puppen.

Uns erwartete an diesem Abend, neben sehr gutem Wein, ein 13-Gänge Menü welches interessanter nicht mehr sein konnte. Des Weiteren gesellte sich zu den 13 Pintxos noch ein Kobe-Mini-Burger.

Dieser (positiv) verrückte Abend rundete unsere San Sebastián Food-Tour noch einmal richtig ab und trug u. a. dazu bei, dass wir diese spannende Reise nie wieder vergessen und immer in allerbester Erinnerung behalten werden.

Neben meinen Blogger-Freunden gebührt unserem Gastgeber Bernhard Möllers GmbH aus Köln und Txogitxu meinem allergrößten Dank.

Allen Anderen sei empfohlen: Donostia San Sebastián ist eine Reise wert und Txogitxu muss ein jeder einmal genossen haben! Probiert es aus!

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 2

…Fortsetzung von Teil 1.

Nach unserem Besuch im Don Serapio ging es zurück ins Hotel. Einige von uns legten sich kurz aufs Ohr, andere trafen sich an der Hotel-Bar auf ein leckeres Bierchen und wieder andere telefonierten mit ihren Familien in Deutschland.

Cider House ZAPIAIN

Am Abend wurden wir mit dem Bus zum Cider House ZAPIAIN gebracht.

Imanol Jaca erklärte uns, dass dieses Haus für ca. 4 Wochen im Jahr seine Pforten öffnet und in der Region die Nummer 1 im Bereich Apfelwein sei.

Während dieser Zeit treffen sich u. a. viele Kochclubs (Social Clubs), um den jungen Apfelwein zu verköstigen und schließlich ihren Jahresbedarf zu bestellen.

Der Apfelwein gärt je nach Sorte u. a. in alten Eichenfässern. Es ist wirklich sehr beeindruckend zu sehen, wie die riesigen Fässer in einer sehr langen Halle aneinandergereiht liegen.

Den ganzen langen Abend lang stand ein Mitarbeiter des ZAPIAIN in dem langen Gang und schenkte den Gästen den erfrischend fruchtigen und süffigen Apfelwein aus den unterschiedlichen Fässern aus. Dabei entfernte er jeweils für kurze Zeit einen kleinen langgezogenen Gummi-Korken, sodass die Gäste ihre Gläser in den Strahl halten konnten und sie damit füllten.

Währenddessen standen in einem großen Vorraum die vielen Gruppen gesellig an Ihren Stehtischen, tranken ihren Apfelwein und aßen von einem mehrgängigen Menü, welches jedoch an diesem Abend „angeblich“ Nebensache gewesen sei. – Nicht für uns! – Denn zum Essen und Genießen waren wir doch schließlich erschienen und freuten uns aus diesem Grund bereits auf das noch folgende Mahl.

Auch an diesem Abend ging es für uns u. a. wieder um Txogitxu, weshalb der Grillmeister bereits dabei war seinen riesigen Grill mit Holzkohle zu befeuern.

Ein neugieriger Blick in die Küche verriet uns, das es Fleisch-technisch um meterweise dieser schönen Stücke Txogitxu Txuleton gehen wird. Laut Imanol „nur“ Cider House Qualität aber ich kann schon jetzt verraten, es schmeckte wahnsinnig gut!

Bevor wir jedoch in den Genuss des leckeren Fleisches kamen, wurden uns Omeletts mit Zwiebelfüllung gereicht. Wie sollte es anders sein? – Es war das beste Omelett meines Lebens!

Sehr erwähnenswert war auch der Bacalao (Kabeljau). Festes Fleisch, welches sehr saftig war. Eine absolute Delikatesse!

Nun endlich wurden unsere langersehnten Txuletons (Koteletts) aufgelegt.

Die Vergrillung in Deutschland wäre ungefähr so: Von beiden Seiten jeweils in der 10.00 Uhr- und 2.00 Uhr-Position für ca. 90 Sekunden unter maximaler Temperatur angrillen und anschließend im indirekten Bereich bei niedrigerer Garraumtemperatur bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C gar ziehen lassen.

Nicht mit Txogitxu in San Sebastián! Hier wird das Steak unter permanenter direkter Hitze auf den Mega-heißen Grill gelegt und wiederholt durch Zuhilfenahme einer Fleischgabel schonungslos in das Fleisch gestochen und dabei gewendet. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von ca. 42 – 45°C erreicht hat. Ihr habt richtig gelesen, im Baskenland wird das Fleisch der Oma Kuh rare gegessen, was dann ungefähr so aussieht.

Und die Basken haben Recht! So gegrillt ist das Fleisch sehr zart, saftig und von Natur aus geschmacklich äußerst intensiv! – Ein Gedicht!

Später am Abend wurde auch der Raum mit den jüngsten Apfelweinen geöffnet und Selbiger verköstigt. Dabei erzählte uns der Chef des ZAPIAIN alle Zahlen, Daten und Fakten seines Unternehmens.

Im Laufe des Abends wurden noch weitere Leckereien wie Käse und Walnüsse gereicht.

Zum Ende des Abends, als bereits einige Gäste die Lokalität verlassen hatten, lud uns der Chef auf eine ganz persönliche und heimliche Verkostung seiner hochprozentigen Spirituosen wie z. B. dem weißen und bernsteinfarbigen Sagardoz ein.

Neben dem Txogitxu Txuleton war diese geheime Degustation hinter verschlossenen Türen mein absolutes Highlight des Tages!

Man kann sich bestimmt vorstellen, wie sehr gut wir nach diesem perfekten Abend schlafen konnten!

Die Markthallen von San Sebastián

Am nächsten Morgen ging es in die Markthallen von San Sebastián. Dort erwartete uns eine Vielfalt diverser frischer Waren wie selbstverständlich Fleisch in Hülle und Fülle.

Noch beeindruckender fand ich jedoch die Auswahl von frischem Fisch. Für mich als Angler eine wahre Augenweide!

Aber auch der in Salz getrocknete Bacalao und somit haltbar gemachter Fisch beeindruckte mich sehr. Beim Anblick der Stücke konnte man sich kaum vorstellen, dass diese später in der Pfanne zubereitet noch schmecken könnten. Doch weit gefehlt, genau diesen Fisch aßen wir am Vorabend im Cider House ZAPIAIN und genossen es sehr.

Der getrocknete Fisch wird übrigens vor dem Braten in Wasser eingelegt, damit er sich wieder mit Flüssigkeit vollsaugen kann. Bei der Trocknung werden dem Fisch keinerlei Mineralstoffe entzogen und auch der Geschmack bleibt völlig enthalten!

Ich gebe zu, etwas erschreckt war ich beim Anblick der Glasaale. Nicht über den Preis von 620 EUR/kg, sondern eher darüber, dass die vom Aussterben bedrohte Baby-Aale überhaupt angeboten werden dürfen.

Wie konnte es in der Tapas-Hauptstadt anders sein, machten wir auf dem Markt wiederholt Bekanntschaft mit „Pintxos“, der baskischen Antwort auf die spanischen Tapas. Diese kleinen filigranen Häppchen werden sehr mühsam zubereitet und sind jedes Einzelne für sich ein kleines Kunstwerk.

Beim Anblick dieser Köstlichkeiten kann man sich kaum entscheiden, welches man als Erstes und welches als Nächstes essen möchte.

Ich entschied mich mit einigen anderen meiner Begleiter an diesem Morgen für ein Champagner-Frühstück. Dieses bestand aus einem Glas Champagner, einer Tasse Kaffee, einem Glas Orangensaft, einem Omelett und einem Brot mit Schinken für sage und schreibe nur 11 EUR!

Txogitxu Fabrik

Am späten Vormittag erreichten wir die Fabrik Txogitxu.

Dort führte uns Imanol Jaca durch seine heiligen Fleischhallen. Beim Betreten der Hallen roch alles sehr angenehm nach Metzgerei.

Viele Fleisch-Kenner schwören drauf und sind der Meinung, dass Txogitxu das Beste Fleisch der Welt sei.

Wie bereits in den vorherigen Teilen unserer Food-Tour-Serie angedeutet, steckt hinter dem Firmennamen Txogitxu (ausgesprochen: Tschotschitschu) eine Großmetzgerei aus San Sebastián mit dem Gründer Imanol Jaca.

Aus langer Tradition werden im Baskenland alte Milchkühe sehr lange am Leben gehalten. Sie werfen jährlich ein Kalb und standen ihr Leben lang auf der Weide. Erst ca. 17 Jahre alte Kühe und einige weitere ausschlaggebende Punkte sind für Imanol Jaca von Bedeutung, dass er einer Milchkuh die höchste Qualitätsstufe zuweist. Wider Erwarten reifen hier die Kühe höchstens 14 Tage.

Übrigens, kommen die Kühe nicht zwangsläufig alle aus dem Baskenland. Viele Kühe werden aus dem gesamten spanischen Raum, sowie aus Portugal, Deutschland und einigen weiteren Ländern importiert.

Erst als Imanol Jaca begann das Fleisch ins Ausland zu exportieren wurden Gourmets in aller Welt aufmerksam auf das wohlmöglich beste Fleisch der Welt. Seitdem ist der Hype nicht mehr zu stoppen, sodass Txogitxu stetig expandiert und zurzeit dabei ist eine neue Fabrik zu bauen.

Unterschiedliche Mitarbeiter verrichteten an diversen Stationen ihre Arbeiten.

Überall sah man die imposanten Rinderhälften hängen, die getrennt ihres Alters und ihrer Güte aufgehängt wurden.

Im Gegensatz zum in ZAPIAIN gegessenen Fleisch mit Cider House Qualität, sahen wir sehr viele Rücken mit der Güteklasse PREMIUM (rechts im obigen Bild).

Des Weiteren sahen wir Rücken anderer Güteklassen.

Es war sehr beeindruckend, die vielen alten Milchkühe mit ihrer charakterisierenden gelben Fettauflage zu sehen!

In folgenden Kartonagen werden die einzelnen Cuts der Kühe aber auch halbe Rücken verschickt.

Während dieser Führung ging Imanol Jaca auf unsere Fragen ein und erklärte alles sehr anschaulich.

Lest in Teil 3 unserer San Sebastián Food-Tour, was uns an diesem Tag noch alles so erwartete!

San Sebastián Food-Tour – Die Txogitxu Reise, Teil 1

Ich bin immer noch mehr als beeindruckt über die vor einigen Tagen stattgefundene kulinarische Reise nach Spanien und möchte euch, nachdem ich so langsam meine Gedanken wieder geordnet habe, unbedingt an meine Freude teilhaben.

Sicherlich haben schon einige unserer Facebook- und Instagram-Abonnenten oder unserer App-Leser unter dem Hashtag „sansebastianfoodtour“ die vielen Bilder und Videos gesehen. – Nachfolgend nehme ich euch noch einmal gesammelt mit auf unsere Tour und berichte etwas detaillierter über das Erlebte.

Ziel unserer Reise war die Stadt Donostia San Sebastián im spanischen Baskenland. Die Stadt mit ca. 186.000 Einwohnern liegt an einer wunderschönen Bucht im Norden Spaniens, unweit der französischen Grenze.

Neben uns waren folgende Blogger und Genuss-Nomaden mit an Bord:

Martin von Bacon Bakery
Camillo von Don Caruso BBQ
Walter von Die Fette Kuh
Thomas von Fleisch Botschafter
Christian von Küchenjunge
Stefan von Poggegrillt

Gastgeber war die Bernhard Möllers GmbH aus Köln, u. a. Fleisch-Importeur vom berühmten Txogitxu – sozusagen dem Hauptdarsteller unserer Food-Tour.

Die Anreise

Zum gemeinsamen Flug trafen wir uns am Tag des geplanten Abflugs früh morgens am Düsseldorfer Flughafen. Die immense Vorfreude stand jedem einzelnen Teilnehmer quasi ins Gesicht geschrieben. Schließlich ist eine solche Tour alles andere als alltäglich!

Nachdem wir unsere Koffer abgegeben, eingecheckt und unser Gate aufgesucht hatten, hätte es zeitlich umgehend losgehen müssen. Dabei liegt die Betonung auf „hätte müssen“, denn leider wurde unser Flug kurzfristig gestrichen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, mit welch ungläubigen, enttäuschten und teils empörten Gesichtern wir zurück zum Schalter gingen um weitere Details des Flugausfalls zu erfahren.

Unfassbar aber wahr! – Grund des Flugausfalls war ein erstmals nach 30 Jahren auftretender Schneefall in der Region rund um den Zielflughafen Bilbao, der verkehrstechnisch alles zum Erliegen brachte.

Nach einigem Hin und Her stand fest, dass die nächste Maschine erst am nächsten Tag fliegen würde und wir in dem sehr nahegelegenen Maritim Hotel (direkter Zugang zu Flughafen) untergebracht werden. – Sozusagen Glück im Unglück.

Check: Zimmer und Bett ok…

…Bad ok…

…Wellness- und Fitness-Bereich vorhanden…

…und obendrein kostenloses Mittagessen, Abendessen und Frühstück.

Nachdem wir uns auf unseren Zimmern kurz frisch gemacht haben, fuhren wir kurzerhand mit dem Taxi in die Düsseldorfer Altstadt.

In der Düsseldorfer Altstadt

Erste Station war die Brauerei und Wirtschaft „Im Füchschen“, eine uralte rustikale Kneipe. Spätestens nach dem ersten „Füchschen Alt“ stand uns das Grinsen wieder in den Gesichtern.

Später ging es dann in die Uerige Hausbrauerei, ebenfalls eine Wirtschaft mit exzellentem Bier, in der ein humorvoller Angestellter mit lockeren Sprüchen auf der Zunge, frisch gebratene Frikadellen und Mettbrötchen verkaufte.

Auf dem Weg zur x-ten Kneipe kamen wir bei Et Kabüffke Killepitschstube vorbei, an dem wir unbedingt einen Killepitsch tranken mussten. Einfach zu urig, wie der Kräuterlikör aus dem Fenster heraus auf der Straße verkauft wird.

Einige viele Kneipen später landeten wir in der HOLY CRAFT Beer Bar und tranken das ein oder andere leckere Craftbier.

Das nächste kulinarische Highlight folgte umgehend: Chicken Wings im japanischen Restaurant Chimac Plus. Chicken Wings klingen vielleicht einfach, schmecken aber einfach Mega! Best Wings ever!

Der Flug und die Unterkunft

Am nächsten Tag das gleiche Spiel: Koffer abgeben, einchecken, Gate aufsuchen und nun der ganz große Unterschied zum Vortag – Abflug und auf ins Land bzw. in die Stadt der weltbesten Steaks, was von uns überprüft werden sollte!

Nach einer nicht ganz 2-stündigen Flugzeit erreichten wir unseren Zielflughafen Bilbao und wurden anschließend mit dem Bus zu unserem Hotel gebracht. – Keine Spur mehr von Schnee!

Kurzer Check des 4 Sterne-Hotels Zenit: Zimmer, Bett und Bad ok…

…und das dort ausgeschenkte Bier schmeckte ebenfalls vorzüglich!

An der Hotelbar ließ sich bereits erahnen, was uns an den folgenden Tagen fast überall über den Weg laufen wird: „Tapas“ oder wie sie hier im Baskenland genannt werden: „Pintxos“, dazu aber später mehr.

Don Serapio von Imanol Jaca

Unser erster Anlaufpunkt war das Don Serapio von Imanol Jaca. Imanol Jaca ist der Gründer von der Großmetzgerei Txogitxu. Txogitxu ist Fleisch von bis zu 17 Jahre alten Milchkühen. Jetzt wird der ein oder andere Leser sicherlich denken: „Das Fleisch einer so alten Kuh muss doch zäh wie Leder sein!“ – Weit gefehlt: Dieses Fleisch schmeckt mehr als ausgezeichnet und ist unter der Berücksichtigung des empfohlenen Gargrades von ca. 42 – 45°C sehr zart und besonders saftig.

Das Don Serapio liegt an einer sehr befahrenen Straße in San Sebastián.

An der Außentheke können leckere Kleinigkeiten „to go“ gekauft werden. Ich erwarb als Erstes ein großzügig mit Olivenöl bestrichenes Baguette mit Serrano Schinken. – Einfach köstlich!

Betritt man das Geschäft, stößt man unweigerlich auf das Hinweisschild von Txogitxu und sieht einige vielversprechende Stücke, die einem das Wasser im Munde zerlaufen lassen.

Um sich ein Bild über die Preisstruktur des Fleisches zu machen: Txogitxu ist selbst hier in San Sebastián nicht besonders günstig.

Trotzdem ist das Don Serapio sehr gut besucht, weil die Spanier ganz einfach viel mehr Wert auf hochwertige Waren legen als wir Deutsche.

Im Don Serapio gibt es selbstverständlich noch viele andere Köstlichkeiten wie gute Weine…

…Schinken…

…Rindfleisch, Schweinefleisch, Käse usw.

Sehr interessant fand ich z. B., dass die bei uns erhältlichen Spareribs im Don Serapio u. a. lägst-geschnitten verkauft werden.

Dann auf einmal kam Imanol Jaca persönlich „um die Ecke“: Recht bescheiden gekleidet, einen Rucksack auf den Rücken geschnallt, so stand er vor uns. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir den Geschäftsführer von Txogitxu ein wenig anders vorgestellt, weshalb ich den vorerst unscheinbaren Mann im ersten Augenblick völlig übersah. Doch so viel vorab – Imanol ist ein verdammt netter und cooler Typ, der wie ich finde, mehr als auf dem Teppich geblieben ist.

Nach der freundlichen Begrüßung brachte Imanol die eine oder andere Leckerei mit nach draußen an die Stehtische. Von Rotwein und verschiedenen Käsesorten über Schinken und süße Leckereien war so gut wie alles dabei, was uns Genießern das Herz höher schlagen ließ. Nebenbei: Es herrschten angenehme 18°C Außentemperatur!

Zwischenzeitlich beantwortete Imanol den interessierten Gästen geduldig alle ihre Fragen.

Lest in Teil 2 unserer San Sebastián Food-Tour, was uns an diesem Tag noch alles so erwartete!

Weber Pulse – Praxis-Test beim Weber Neuheiten Event 2018

Mittlerweile fest im Terminkalender eines jeden Jahres vermerkt: Das obligatorische Weber Deutschland Neuheiten Event im Januar. – Dieses Mal im Weber Original Store Gründau bei Frankfurt.

Wie bereits im spoga-Bericht 2017 ausführlich beschrieben, stehen bei Weber im Jahre 2018 alle Zeichen auf Smartgrill.

Mit Smartgrill ist der absolut neuartig designte High-Tech Elektrogrill Pulse 1000 und 2000 gemeint. Diese beiden Grills verfügen standardmäßig über mitgelieferte Garraum- und Gargut-Temperaturfühler, dessen Temperatur-Aufzeichnungen unter Zuhilfenahme des eingebauten iGrill 3 mit App-Steuerung für Smartphones respektive Tablets kontrolliert und schlussendlich auch gesteuert werden können (z. B. Halten der Temperatur).

Dem Aufruf von Weber folgten mehr als ein Dutzend Grill- und BBQ-Blogs (in alphabetischer Reihenfolge), die da wären:

www.baconbakery.de (Martin)
www.baconzumsteak.de (Thomas)
bar-b-kuh.de (Marcus)
bbqlicate.de (Marcel)
bbqpit.de (Thorsten)
bbqrules.de (Marco)
bigbbq.de (Olly)
www.feuerglutundherzblut.de (Nico)
www.livingbbq.de (Olly)
www.meat-in.de (Christian)
www.onkel-kethe.de (Kevin)
www.poggegrillt.de (Stefan)
tobiasgrillt.de (Tobias u. Anni)
www.waldstadtbbq.de (Björn)
webergrilljunkie.de (Andreas)

Nachdem wir mit dem Shuttle, vom im Hotel stattgefunden Come-Together abgeholt und zum Store gebracht wurden, begrüßten uns die Gastgeber recht herzlich und informierten uns anschließend detailliert über die Europa-Produktneuheit 2018, dem Weber Pulse 1000 und 2000.

Im Gegensatz zum Weber Pulse 1000 mit 1.800 Watt, verfügt der Weber Pulse 2000 über 2.200 Watt und besitzt zwei nebeneinander liegende und getrennt steuerbare Heizelemente. Aus diesem Grund kann der 2000er perfekt zum indirekten Grillen verwendet werden, was dem 1000er nur durch das optional erhältliche Weber Hitzeschild mit dazugehörigen Grillrost ermöglicht wird. Beide Modelle verfügen über pflegeleichte porzellanemaillierte Grillroste aus Gusseisen.

Das komplette Bedienelement kann zum Schutz vor Diebstahl und Feuchtigkeit von der Grillkammer entfernt und anschließend in ein dafür vorgesehenes Case geschützt aufbewahrt werden.

Zur Reinigung kann die innere Auskleidung vom Deckel und Kessel in der Spülmaschine gereinigt werden.

Genug der Theorie, nun dürfen die 3 Weber Pulse 1000 und 6 Weber Pulse 2000 in Betrieb genommen werden. Als ganz besonderes Highlight rief Weber dabei zu einer Challenge in Dreier-Teams auf, deren Aufgabe es war, Klassiker auf dem Grill neu zu interpretieren. Hauptgewinn: Jeweils einen Weber Pulse 2000 mit Rollwagen für jedes Mitglied des Gewinner-Teams. – Wow!

Der Warenkorb konnte sich mehr als sehen lassen. Neben frischem Gemüse gab es Rind, Schwein und Geflügel in Hülle und Fülle und in feinster Qualität!

Während der ca. 7-stündigen Veranstaltung konnten die Teilnehmer zwischendurch immer wieder ihren Durst an der üppig ausgestatteten Theke löschen und viele interessante Gespräche führen.

Nun ging es an die, nach meinem persönlichen Geschmack, wunderschönen Grills. Die Aufheizphase eines Weber Pulse 2000 auf 300°C lag übrigens bei unter 20 Minuten (Außentemperatur ca. 6°C).

Alle Pulse 2000 waren mit einer Ablage (Rollwagen) ausgestattet. Diese lässt sich wahlweise rechts oder links installieren.

Da alle 9 Grills größtenteils unter Volllast liefen, wurden theoretisch bis zu 23.000 Watt gleichzeitig verbraucht. Beeindruckend: Zum Schutz vor Überlastung, sorgte der Weber Original Store Gründau mit großen Kabeldurchschnitten vor.

Äußerst beliebt bei allen Testern: Die neue Grillplatte für den Pulse 1000/2000.

Beim Grillen, Tranchieren und Kosten des ersten Steaks waren alle mit dabei. Von außen leckere Röstaromen und von innen super saftig.

Nun ging es Schlag auf Schlag. An jedem Pulse gab es etwas zu probieren und zu bestaunen. – Geschmacklich immer(!) hervorragend und kein Unterschied zu einem Holzkohle- oder Gasgrill!

Auch der Gockel von der Weber Pulse Rotisserie war eine Augenweide.

Übrigens, die Rotisserie ist in der Breite ausziehbar und dadurch passend für den Weber Pulse 1000 und 2000.

Die daraus entstandenen Kreationen konnten sich mehr als sehen lassen. Hier eine kleine Auswahl…

Preise

PULSE 1000: 699 EUR
PULSE 2000: 849 EUR
PULSE 1000 mit Stand: 849 EUR
PULSE 2000 mit Rollwagen: 999 EUR
Drehspieß: 199,99 EUR
Grillplatte: 59,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 1000 mit Stand): 69,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (1000/2000 mit Rollwagen): 79,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 1000): 29,99 EUR
Premium-Abdeckhaube (Pulse 2000): 34,99 EUR

Fazit

Der Pulse hält was Weber verspricht!
An diesem Abend wurde ausschließlich und ununterbrochen an den 9 Pulse gegrillt. Sowohl der Pulse 1000, als auch der Pulse 2000 hinterließen mächtig Eindruck! – Die porzellanemaillierten Grillroste aus Gusseisen zauberten wunderschöne Brandings auf das Fleisch. Die Grillplatte machte einfach nur Spaß und ist für Bacon, Meeresfrüchte, Bratkartoffeln, Spargel, Pancakes, Steaks u.v.m. schon fast ein Must-Have! Beide Modelle erreichten in kürzester Zeit Temperaturen von über 300°C. Voreingestellte Temperaturen wurden elektronisch vollautomatisch gehalten – und das bei Wind und Wetter, bei Kälte und bei Hitze. Noch besser: Es lässt sich geschmacklich kein Unterschied zu einem Holzkohle- oder Gasgrill erkennen.

Ich freue mich darauf, in Kürze über weitere Details vom Weber Pulse berichten zu können. – Bleibt dabei!

Fieldfare – und unsere Vorliebe für Gin Tonic

Spätestens nach dem 1. Grilltank Original im Jahre 2015, im Weber Original Store Berlin, hatte es mich schließlich auch gepackt. – Die Vorliebe für Gin Tonic.

Für mich persönlich fing es damals so an, dass einer der Grilltank-Jungs nach getaner Arbeit, eine Flasche Berliner Brandstifter (Gin) aus dem Ärmel zauberte. Während die Gin Tonic Fans umgehend hell auf begeistert waren und jubelten, schauten sich die anderen Teilnehmer das Spektakel neugierig aber zaghaft aus der Ferne an. Ich gebe zu – bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich den berühmten Longdrink zuvor auch noch nicht zu mir genommen und kannte ihn gegenwertig nur aus Erzählungen vom großen Gin-Boom.

Gleich nach meiner ersten Verkostung an diesem Tag stand bereits fest, dass dieses erste Glas Gin Tonic auch gewiss nicht mein letztes Glas gewesen sein sollte. – Nur zu gut schmeckte mir die Kombination, aus dem typischerweise ein Gin Tonic besteht: 1 Teil Gin, 3 – 4 Teile Tonic Water und meist eine Scheibe/Schnitz/Zeste Limette oder Zitrone, in einem Glas mit Eiswürfeln serviert.

Gin ist nicht gleich Gin

Die meist farblose Spirituose hat einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent. Ein Gin besteht aus sehr vielen Kräutern und Gewürzen, den so genannten Botanicals (Pflanzenstoffe), unter denen klassischerweise Wacholderbeeren und meist Koriander, Orangen- und Zitronenschalen zählen. Jeder Hersteller hat sein eigenes Geheimrezept, welches seinen Gin einzigartig macht.

Charakteristisch für einen Hendrick´s Gin ist z. B. der Zusatz von Damaszener-Rosen und holländischen Salatgurken, weshalb viele Genießer ihn unter dem Zusatz von Gurkenscheiben trinken. – Klingt vielleicht etwas komisch, schmeckt jedoch sagenhaft gut!

Der aus dem Schwarzwald stammende Monkey 47 verdankt hingegen seiner Rezeptur die Zahl „47“ in seinem Namen, denn es finden exakt 47 Botanicals den Einzug. Neben dem typischen Wacholderaroma können des Weiteren Zitrus-, feinblumige-, sowie leicht pfeffrige Noten entdeckt werden.

Zu vielfältig und interessant im Geschmack sind also die vielen unterschiedlichen Gins dieser Welt, als das meines Erachtens jemand behaupten könnte, dass es den(!) einen, besten(!) Gin geben würde.

Mein derzeitiger Lieblings-Gin: Fieldfare – Diemel Dry Gin

Nach den mittlerweile dutzend und mehr von mir verkosteten unterschiedlichen Gins der letzten Jahre, hat sich ein ganz bestimmter Tropfen herauskristallisiert. Auf dem im Juli 2017 stattfindenden 1. Grilljunkies-Treffen im Kasseler Weber Originalstore lernte ich bei einer Verkostung Fieldfare – Diemel Dry Gin kennen und lieben.

Der englische Name Fieldfare heißt in die deutsche Sprache übersetzt Wacholderdrossel, hingegen die Diemel ein Fluss ist, der durch das hessische Diemeltal fließt. Im Diemeltal werden vom Hersteller Diemelstrand UG & Co. KG, eine kleine Familien-Manufaktur aus Liebenau-Ostheim, die süßlich und aromatischen Wacholder selbst gepflückt und u. a. mit Koriander, Kardamom und Wakame Alge perfekt ergänzt. Unter den insgesamt 21 Botanicals zählen des Weiteren Zitrusnoten von Orange, Grapefruit und Sanddorn, die dem Gin eine besondere Frische verleihen aber trotzdem feinkomplex erscheinen lassen.

Zum Verdünnen des gewonnenen Destillats in Diemelstrands eigener Destille auf 45 Volumenprozent, dient entmineralisiertes Ostheimer Quellwasser. Abgefüllt, mit einem Naturkorken verschlossen, etikettiert und auf einem verplombten Kartonetikett am gewickelten Hanfband signiert, wird Fieldfare standesgemäß in Handarbeit.

Neben Limettenscheiben schmeckt mir Fieldfare-Gin mit Orangenzesten am allerbesten. Des Weiteren teste ich von Zeit zu Zeit immer wieder Mal unterschiedliche Tonic Water und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Fieldfare Gin mit Fever Tree Indian Water mein persönlicher Favorit ist.

Fieldfare – Diemel Dry Gin, der erste Gin Nordhessens, kostet 34,50 EUR (0,5 l) und kann hier bestellt werden.

Übrigens: Auch bei unserem Sieg in der letzten Beef Battle Folge der 2017er Staffel spielte bei Stefan (poggegrillt.de) und mir Gin eine wichtige Nebenrolle beim Verfeinern des Zwiebelconfits, als Beilage für das Teres Major.

Freut euch auf zukünftige Rezepte mit Fieldfare Gin und auf frisch-spritzige Gin Tonics!

Gut Glut, Prost und bis bald!

Spoga Impressionen 2017, Grill Neuheiten 2018

Wie jedes Jahr um die gleiche Zeit, haben wir auch bei unserem diesjährigen spoga-Besuch 2017 Ausschau nach den Grill-Trends für 2018 gehalten und euch einige interessante Informationen mitgebracht.

Weber

Den Anfang machte in Halle 1 wie immer die Firma Weber. Unter dem Motto „High-Tech Grill für zu Hause“ stellte Weber die beiden brandneuen Geräte PULSE 1000 und PULSE 2000 vor. Bei dieser Gerätekategorie handelt es sich um leistungsstarke strombetriebene Grills. Nicht nur perfekt für diejenigen, die auf ihrer Terrasse, dem Balkon oder im Schrebergarten keine Holzkohle- oder Gasgrills verwenden dürfen, sondern auch für diejenigen gedacht, denen Holzkohlegrills zu umständlich sind oder die einen zu großen Respekt vor gasbetriebene Grills besitzen.

Der PULSE 1000 verfügt über 1.800 Watt und wird durch ein Heizelement betrieben.

Der PULSE 2000 ist größer und verfügt hingegen über 2.200 Watt und wird durch zwei nebeneinander liegenden Heizelementen betrieben, die getrennt voneinander geregelt werden können. Aus diesem Grund ist natives indirektes Grillen dem 2000er Modell vorbehalten. Mit dem 1000er Modell hingegen kann nur mit Weber Hitzeschild und dem dazugehörigen Grillrost indirekt gegrillt werden.

Beide Modelle verfügen über porzellanemaillierte Grillroste aus Gusseisen, die bekanntlich die Hitze sehr gleichmäßig verteilen und vor allem für die tollen Brandings von Steaks verantwortlich sind.

Da erstmals das iGrill in einem Weber-Grill fest integriert wurde, kann nach dem Auspacken sofort losgelegt werden. Nachdem die Temperatur über den/die Regler eingestellt wurde, hält der PULSE dank eingebauter Garraumüberwachung selbstständig die gewünschte Temperatur, während über den mitgelieferten Temperaturfühler die Kerntemperatur des Grillguts ermittelt und auf Wunsch über die Weber iGrill App via Bluetooth auf dem Display des Smartphones oder Tablet anzeigt wird.

Zum Schutz vor Wasser oder Diebstahl kann das komplette Bedienelement nach dem Grillen aus der Grillkammer gezogen und anschließend säuberlich in ein dafür vorgesehenes Case gelegt werden.

Apropos säuberlich: Die innere Auskleidung des Deckels und der Grillkammer lassen sich herausnehmen und in der Spülmaschine reinigen.
Optional ist auch ein Drehspieß erhältlich. Er ist in der Länge variabel und passt dadurch sowohl auf den PULSE 1000, als auch auf den 2000.

Interessant und beeindruckend: Die sehr umfangreiche, als App erhältliche Bedienungsanleitung, beinhaltet eine moderne AR-Integration (Augmented Reality). Zum erstmaligen Connecten richtet man die Kamera seines Smart Devices auf den PULSE, damit anschließend alle Original-Bedienelemente per AR beschrieben werden können.

Der PULSE 1000 ist wahlweise mit einem Tisch (Stand) und der PULSE 2000 wahlweise mit einem Rollwagen erhältlich und ab dem 1. Februar 2018 erhältlich.

Weber Master-Touch GBS Limited Edition Red, 57 cm
Zum Weihnachtsgeschäft kommt ein roter 57er Weber Master-Touch auf dem Markt. Er verfügt u. a. über eine knallige rote Farbe, die wirklich(!) Spitze aussieht, einem Edelstahl-Rost, Genesis II-Räder und einem kleinen roten Spielzeug-Grill für den Junior-Griller.

Des Weiteren gibt es aus der Weber-Halle der spoga 2017 noch einige kleinere Neuigkeiten zu berichten. Ein roter Genesis II 410 GBS Limited Edition Crimson, das Buch Weber´s Greatest Hits (zur 1. Buch-Rezension), ein Spielzeug Smokey Joe, Geschirr (z. B. Suppenschüssel, Weber Kettle Plus (mit GBS) usw.

Weiter ging es von Halle 1 in die Hallen 7 und 8, in denen sich alle weiteren Grill- und Grillzubehör-Hersteller tummelten.

Outdoorchef

Outdoorchef zeigte, wie letztes Jahr bereits, seine neuen Gasgrills, die es 2017 leider nicht rechtzeitig in den Verkauf geschafft hatten (Bericht vom letzten Jahr).

Komplettiert wurde die opulente Auswahl durch neues Zubehör wie z. B. einen Durch Oven inkl. Stand, Universal Rack mit Fettauffangschale, Barbecue Wok und einem neuen Gourmet Check Dual BT.

Im Gegensatz zum beliebten kabelgebundenen Modell, wird die Temperatur per Smartphone/Tablet via Bluetooth abgelesen.

Der größte Pluspunkt ist meines Erachtens jedoch nach wie vor der Messfühler, der sowohl Kern- als auch Garraumtemperatur ablesen kann.

Petromax

Wie bei vielen anderen Herstellern stand auch bei Petromax bzw. Feuerhand die Feuerplatte (für den Pyron) mit auf dem Plan der Produkt-Neuheiten 2018.

Des Weiteren wurden die neuen Feuertopf-Briketts und diverse andere Produkte wie z. B. Perkolator Perkomax, die schon erhältliche Muffinform mf6, ein Prototyp einer gasbetriebenen Kochstelle auf Basis des Feuertisches fe90 u.v.m. gezeigt.

Broil King

Neben Produktpflege und einigen modifizierten (zusätzlichen) Geräten standen bei Broil King für uns die neuen „Einbauschränke“ im Fokus. Diese sind fahrbar, lassen sich nach eigenem Geschmack verkleiden und ganz einfach zu einer tollen Outdoorküche zusammenstellen.

Looftlighter

Wie bereits schon letztes Jahr angekündigt, zeigte Looftlighter die akkubetriebe Version seines Stabs, zum sekundenschnellen Anzünden von Holzkohle. Der Verkaufsstart in den USA ist 2018.

COBB Grill

Wenig Neues bei Cobb Grill. Die einzige Produkt-Neuheit für 2018 die wir entdecken konnten, war der neue Pizzastein.

BBQ-Scout

Groß, größer BBQ-Scout. Sehr beeindruckend, wie groß BBQ-Scout auf der spoga 2017 auftrat. Unter dem Label des innovativen Unternehmens aus Bad Salzuflen wurden Produkte u. a. von Megamaster, Traeger, Primus, PK (Portable Kitchen) u.v.m. vorgestellt.

Allen voran beeindruckte der aus Aluminium gefertigte PK360 mit seiner einfachen aber genialen Bauweise und Funktion. Er beherrscht sowohl das indirekte als auch das direkte Grillen unter sehr hohen Temperaturen für z. B. das perfekte Steak.

Auch die Größe des nigelnagelneuen gasbetriebenen Keramikgrills Primus beeindruckte sehr. Jeweils zwei der vier Gasregler sind für den Niedriggarbereich, sowie für das Grillen mit hohen Temperaturen konzipiert.

Ebenfalls beeindruckend: Die Potjes von Megamaster decken wirklich jeden Bedarf ab!

Neben den bereits erhältlichen Traeger-Modellen der Pro- und Timberline-Serie wird es 2018 ein Pro-Modell geben welches einige Features der Timberline-Modelle, wie z. B. den nach vorne ziehbaren und arretierbaren Grillrost, dem Wifi-Controller, die große Pellet-Kammer u.v.m. beinhaltet.

Monolith

Auch bei Monolith stand u. a. die Feuerplatte im Fokus des Geschehens. Interessant fanden wir die Bauweise, wie wir sie vorher noch nirgendwo anders gesehen hatten. Das ggf. herunterlaufende Fett wird bei Monoliths Feuerplatte durch eine Bande aufgehalten und im vorderen Bereich sauber und bequem in einem Gastro-Behälter aufgefangen.

Des Weiteren wurden die Wagen und Tische überarbeitet. Alles fühlt sich nun noch wertiger und optisch sehr viel ansprechender an.

Die Monolith-Modelle Classic und Le Chef wird es 2018 in einer BBQ Guru-Edition geben. Das bedeutet, dass der Lüfter ab Werk an bzw. in der Keramik verbaut ist und die Steuereinheit, der neue CyberQ Cloud, mitgeliefert wird.

Wo wir gerade beim Thema Temperaturüberwachung sind, bietet Monolith ab 2018 auch ein neues handliches Thermometer an, an dem ganze sechs Temperaturfühler Anschluss finden.

Auch neu: Die Deckelscharniere der Classic-Reihe wurden durch kräftigere Version ersetzt.

Beefer

Zu guter Letzt informierten wir uns auf dem Stand von Beefer über den neuen fahrbaren Tisch, der sehr gut verarbeitet ist und richtig was hermacht!

Leider hatte das Unternehmen nur eine zweckentfremdete Variante (Kaffee-Tisch) mit im Gepäck, sodass wir auf ein aussagekräftiges Foto verzichten mussten.

Fazit

Freunde, Bekannte, Kooperationspartner, (Video-)Blogger, Grill-Teams, Presse – Die diesjährige spoga war mal wieder ein Klassentreffen par excellence. Es ist unglaublich, wen wir alles getroffen haben und wer uns alles kennt und angesprochen hat!
Folgende Grill- und BBQ-Trends für 2018 haben wir auf der spoga 2017 entdeckt: Pellet-Grills, Outdoorküchen, Feuerplatten und mit Strom betriebene elektronisch gesteuerte Grills.
So schön es auch war, viele der bekannten Gesichter getroffen zu haben und mit vielen netten Menschen ein kleines Gespräch geführt zu haben, blieb nicht allzu viel Zeit zum Erforschen von unentdeckten Neuheiten. Aus diesem Grund konzentrierten wir uns lediglich auf ein gutes Dutzend namhafter Firmen und nehmen uns für das nächste Jahr vor, einen Extra-Tag auf der spoga einzuplanen.

#TagDesGrillens bei Die Kohle-Manufaktur

Als ich vor einiger Zeit von Die Kohle-Manufaktur aus Köln die Einladung zum #tagdesgrillens bekam, wurde mir erst so richtig bewusst, dass ich diesen Tag in Deutschland noch nie zuvor explizit gefeiert hatte. – Das liegt daran, dass es diesen Tag in Deutschland zuvor noch nicht gegeben hat bzw. das dieser bestimmte Tag von niemanden zuvor bestimmt wurde. Ganz anders in anderen Ländern wie z. B. in Südafrika am 24.09. eines jeden Jahres, an dem der National Braai Day gefeiert wird. Nur gut, dass auch mein Heimatland, dank der Kohle-Manufaktur, jetzt auch einen solchen Tag bestimmt hat – nämlich der 8.7.!

Da am 8.7. in Deutschland bereits zahlreiche Grill-Veranstaltungen stattfanden, verschob der Gastgeber das Event um einen Tag nach hinten, welches ganz besondere Vorteile mit sich brachte. Der Sonntag ist bekanntlich im Allgemeinen ein Familientag, weshalb Die Kohle-Manufaktur ausdrücklich auch die gesamte Familie mit einlud. Die kleinen Kids wurden während der gesamten Zeit der Veranstaltung mit Spielchen wie z. B. Dosenwerfen, Seifenblasen pusten, Mini-Tennis, Schminken u.v.m. bespaßt.

Die Location konnte sich wirklich sehen lassen. – Ein rustikal-urbaner Kölner Hinterhof mit Charme begeisterte die angereisten Gäste.

Apropos Gäste, u. a. konnte ich folgende Personen begrüßen, die es sich an den tollen Tischen, bestehend aus z. B. Werkbänken oder Bänken aus Turngeräten gut gehen ließen:

Grill-Insidern ist sicherlich spätestens auf dem letzten Bild ein bekanntes Gesicht aufgefallen. – Genau, es ist Camillo Tomanek von Don Caruso BBQ, unser heutiger Grillmeister und Entertainer.

Camilo zauberte uns Anfangs einen Appetizer in Form einer leckeren Currywurst-Variante und schmackhaften Baguettes mit Kräuterbutter.

Gegrillt wurde auf einem Weber Mastertouch GBS, einem Weber One Touch Original und zwei Höfats Cones.

Zwischen den einzelnen Gängen konnte man sich an mehreren Stellen über die Briketts und der Brennpaste der Kohle-Manufaktur informieren.

Auch der quasi Erfinder der Briketts Frank Stormanns war mit an Bord und plauderte gerne über die Besonderheiten der Rezeptur.

Zurück zum Grillen und dem Start der vielen Fleischgänge. Die Steaks des aus dem spanischen Baskenland stammenden TXOGITXUs sahen vorzüglich aus und schmeckten sehr gut.

Auch die Tomahawk-Steaks vom Kalb versprachen ein Festmahl zu werden.

Zwischen und während der einzelnen Gänge wurde viel gefachsimpelt.

Selbstverständlich wurde man während der gesamten Veranstaltung mit reichlich Getränken versorgt. Allen voran das Bier hatte stets die Ideal-Temperatur.

Immer wieder wurden kleine Köstlichkeiten vergrillt, wie z. B. das folgende Secreto (auch geheimes Schweinefilet genannt) oder das mit Edelschimmelpilz besprüht und gereifte Luma Pork.

Wie bereits zuvor von Camillo angekündigt, sollten sich die Gäste noch ein wenig Platz für das Dessert lassen. Es gab Vanilleeis mit einem gegrillten und gefüllten Pfirsich.

Zum Schluss wurden mit einer Drohne noch ein paar Abschieds-Gruppen-Fotos geschossen.

Ein gelungener 1. #tagdesgrillens neigt sich dem Ende zu.

Selbst ich, der schon seit vielen Jahren Verfechter einer anderen Brikett-Marke ist, konnte bei der Kohle-Manufaktur noch einige Informationen rund um die „schwarzen Eier“ dazulernen.

Vielen Dank für das tolle Familiengrillfest in dieser stilvollen Umgebung, dem fachmännischen Grillmeister und der Mitgebseltüte, über die ich mich zu Hause sehr gefreut habe.