Albers Wagyu Burger mit Spargel, Bacon und Erdbeeren

Wie klingt das…? – Kross gegrillter, um zarte Spargelspitzen gelegter Bacon, mit süßen Erdbeeren und einer frischen Kräutercreme, an einem super saftigen Wagyu Patty, zwischen einem frisch gebackenen Bun.

Im Gegensatz zum grünen Spargel, den es mittlerweile das ganze Jahr über zu kaufen gibt, sind frische Erdbeeren in der Regel nur in der Zeit zwischen Mai und Juli (spätestens August) erhältlich. Nutzt die Zeit und grillt diesen Burger unbedingt nach! – Die Kombination der Zutaten ist wirklich der absoluter Knaller!

Zutaten
(für 4 Personen)
4 x Albers Jack´s Creek Wagyu Burger Patties
4 x selbstgemachte Buns (nach diesem Rezept…)
4 x Cheddar in Scheiben
Rucola
ca. 16 Stangen grüner Spargel
8 Streifen Bacon (z. B. Duroc Bacon v. Albers)
Erdbeeren
Lieblings BBQ-Sauce (z. B. Blues Hog)

für die Kräuter-Creme
250 ml Miracel Whip Classic
1/2 Päckchen Iglo 8 Kräuter
200 g Schmand
2 – 4 fein gehackte Knoblauchzehen

Betonenswert ist, dass die Albers Wagyu Burger Patties aus hochwertigen stark marmorierten Muskelfleisch bestehen und daher auch ein wenig kostspieliger sind. – Aus eigener Erfahrung können wir jedoch bestätigen, dass sich der Aufpreis garantiert auszahlt!

Zubereitung der Kräuter-Creme

2 – 4 Knoblauchzehen fein hacken, sowie die Kräuter, den Schmand und die Mayonnaise bereitstellen.

Alle o. a. Zutaten für die Kräuter-Creme gleichmäßig verrühren.

Zubereitung des mit Bacon umwickelten Spargels

Für unseren Wagyu Burger benötigen wir nur das Beste vom Spargel – die Spargelspitzen. Diese werden mit einem scharfen Messer von den Spargelstangen abgeschnitten. Die übrig gebliebenen Stangen können später gekocht und zu einem anderen Essen gereicht werden.

Jeweils eine Spargelspitze in einen halben Streifen Bacon einwickeln.

Die Hälfte der glühenden Briketts, eines zu 3/4-tel gefüllten Anzündkamins, in einen Holzkohlekorb schütten und in eine Ecke des Kugelgrills stellen. Über die daraus entstandene, gegenüberliegende indirekte Zone eine keramische Grillplatte stellen und bei geschlossenem Deckel (ca. 190°C) kurz vorheizen. Anschließend den mit Bacon umwickelten grünen Spargel auflegen und knusprig grillen.

Zubereitung der Wagyu Patties

Die andere Hälfte der im Anzündkamin befindlichen glühenden Briketts in einen weiteren Holzkohlekorb schütten, den Sear-Grate-Einsatz (falls noch nicht geschehen) in den GBS-Grillrost einsetzen und bei geschlossenem Deckel auf maximale Temperatur vorheizen.

Die Wagyu Patties auf den gusseisernen Sear-Grate-Einsatz legen und für jeweils ca. 45 – 60 Sekunden von beiden Seiten grillen.

Die Patties nach dem scharfen Angrillen in den indirekten Bereich versetzen, jeweils eine Scheibe Cheddar auflegen und bei geschlossenem Deckel schmelzen lassen.

Servieren des Wagyu Burgers mit Spargel, Bacon und Erdbeeren

Die Burger-Buns aufschneiden und auf dem Grillrost, mit der Schnittfläche nach unten gerichtet, noch einmal aufwärmen.

Die untere Hälfte des Buns zunächst mit Rucola belegen und anschließend das Patty mit dem geschmolzenen Cheddar auflegen. Nun folgen die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren, eine Schicht Kräuter-Creme, der mit Bacon umwickelte grüne Spargel und ein Teelöffel BBQ-Sauce.

Und nun heißt es nur noch: „Zubeißen und genießen“! Wir verraten euch vorab: Dieser Burger ist die geschmackliche Offenbarung schlechthin!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Aktion: Verwendet bei eurer Albers-Erstbestellung den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Pfefferspießbraten – Rettet Omas Sonntagsbraten

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sehr Oma oder Uroma sonntags zu jedem erdenklichen Anlass den Mittagstisch aufgefahren hatten? – Ich rieche und schmecke es noch heute. – Hackbraten, Rollbraten, Schweine- oder Rinderbraten, Kaninchen, Gans und und und… Dazu Beilagen wie Salzkartoffeln, Kroketten oder Knödel, sowie Gemüse in Form von leckerem Rotkohl, Blumenkohl, Erbsen oder Möhren.

Nur noch sehr seltener komme ich in den Genuss, an einem solch prall gefüllten und mit viel Liebe zubereiteten Mittagstisch sitzen zu dürfen. – Das hat sich auch Camillo von doncaruso-bbq.de gedacht und kurzerhand zum Sonntagsbraten-Revival aufgerufen.

Mit dabei sind folgende meiner Freunde:

Christina von farbbecher.de mit Fleisch von fleischerei-eckart.de
Camillo von doncaruso-bbq.de mit Fleisch von oberpfalz-beef.de
Christian von kuechenjunge.com mit Fleisch von der-ludwig.de
Christian von westwood-bbq.de mit Fleisch von oberpfalz-beef.de
Marcel von bbqlicate.de mit Fleisch von metzgerei-brath.de
…und wir von bigBBQ.de mit Fleisch von yourbeef.de

Schaut auch bei ihnen unbedingt einmal vorbei, welch tolle Menüs sie kreiert haben. Wir sind absolut begeistert von der Vielfalt! Nicht zu vergessen sind die an der Aktion teilnehmenden o. a. Metzgereien, die ihr Handwerk über viele Generationen weitergegeben haben und dafür garantieren, dass der Sonntagsbraten nach dem gleichen Rezept gewürzt und gebunden wurde.

Der Hauptdarsteller unserer Aktion „Rettet Omas Sonntagsbraten“ ist natürlich der 2,5 kg schwere Pfefferspießbraten von yourbeef.de ! Dieser wird nach der Bestellung fix und fertig bei euch zu Hause angeliefert. Er besteht aus einem Schweinehals, kaltgeräuchertem Bacon und grünem Amazonas Pfeffer.

Zutaten
ca. 2,5 kg Pfefferspießbraten (yourbeef.de)
1 kg Wurzelgemüse
0,5 L Gemüsebrühe
400 ml Bratenfond
1 Glas Rotwein
250 ml Hollandaise
Bohnen
Erbsen und Möhren
Blumenkohl
Brokkoli
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Pfefferspießbraten

Der Braten kann selbstverständlich direkt auf dem Grillrost im indirekten Bereich gegart werden – wir präferieren jedoch das Grillen auf der Moesta-BBQ Rotisserie. Das Garen mit dem Drehspieß hat den entscheidenen Vorteil, dass herunterlaufende Bratensäfte durch die Rotierung immer wieder aufgefangen werden und das Fleisch per se gleichmäßiger erhitzt wird.

Zur Temperaturüberwachung wird die Messsonde in das Fleisch gesteckt. Damit sich das Kabel beim Drehen des Thermometers nicht im Garraum verheddert, kann man es durch die Spießführung durchführen, wodurch es sich ständig mit dreht.

Zur späteren Zubereitung der Sauce wird das gewaschene, jedoch ungeputzte Wurzelgemüse kleingeschnitten.

Das Wurzelgemüse in eine Abtropfschale geben und anschließend die Gemüsebrühe und den Rotwein hinzugießen.

Das Grill-Setup sieht wie folgt aus: Zwei nach außen positionierte Holzkohlekörbe bilden im Zentrum des Grills die indirekte Zone, in der die Abtropfschale gestellt wird.

Der Grill sollte auf eine Gartemperatur von ca. 180°C eingeregelt worden sein. Zum Erreichen der angestrebten Kerntemperatur von ca. 72 – 75°C, wird der Grill bei geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden benötigen.

Kurz vor Ablauf der Garzeit wird in der Küche die Sauce und das Gemüse vorbereitet. Zur Zubereitung der Sauce, den Gemüsefond aus der Abtropfschale gießen, mit Bratenfond auffüllen, zusammen erhitzen und anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Ggf. mit einer Mehlschwitze andicken.

Die Erbsen und Möhren werden mit Zucker und die Bohnen mit Salz und Pfeffer gewürzt und erwärmt. Die Röschen des Blumenkohls und des Brokkolis herausschneiden und jeweils ca. 10 Minuten lang kochen. Den Blumenkohl mit Muskatnuss würzen und mit angerösteten Mandelsplittern bestreuen. Das gesamte Gemüse auf einer Servierplatte verteilen und anschließend mit Sauce Hollandaise übergießen.

Der Bacon des Pfefferspießbraten sollte mittlerweile Farbe angenommen und schön kross geworden sein.

Den sehr heißen Pfefferspießbraten mit feuerfesten Handschuhen vom Spieß nehmen und anschließend in Scheiben schneiden.

Als Beilage empfehlen wir Salzkartoffeln, Knödel oder Kroketten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Flat Iron Steak mit Macaire-Kartoffeln und Speckbohnen

Das letzte Flat Iron Steak von yourbeef.de hat so gut geschmeckt, dass wir uns unbedingt ein weiteres bestellt haben. Beim damaligen Steak lautete der Begleiter Pastinaken-Spaghetti, dieses Mal Macaire-Kartoffeln. Wie man diese macht, erfahrt ihr im folgenden Rezept.

Übrigens, man nennt das aus dem oberen Teil der Rinderschulter geschnittene Stück Fleisch aus dem Grund Flat Iron, weil es an ein alte flaches Bügeleisen (engl. Flat Iron) erinnert.

Zutaten
600 g Flat Iron Steak (yourbeef.de)
250 g vorgekochte grüne Bohnen
12 Baconscheiben

für die Macaire-Kartoffeln
300 g Kartoffeln
4 – 5 Baconscheiben
1 kl. Stückchen Speck
2 TL Hartweizengrieß
1 kl. Strauß Petersilie
1 Eigelb
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 kleine Zwiebel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Während die Kartoffeln kochen, die klein gewürfelte Zwiebel und die 4 – 5 klein geschnittenen Baconscheiben mit einem kleinen Stückchen Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten.

Zum Schluss die klein geschnittene Petersilie hinzufügen.

Die fertig gegarten und gepellten Kartoffeln stampfen, ein Eigelb, 2 TL Hartweizengrieß und die Zwiebel-Bacon-Masse untermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, sowie Meersalz und Muskat würzen.

Aus der Kartoffelmasse jeweils 2 – 3 cm dicke Rollen formen und anschließend in 1,5 – 2 cm dicke „Taler“ schneiden. Damit die Rollen nicht so sehr kleben, die Arbeitsfläche vorher mit Mehl bestäuben.

Während das Flat Iron Steak scharf angegrillt wird, die in Baconscheiben eingewickelten vorgekochten grünen Bohnen und die Macaire-Kartoffeln auflegen.

Der Anblick des aufgeschnittenen Flat Irons und sein Geschmack löst eine wahre Freude aus!

Auf Sauce wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde später ein wenig ausgelassener Speck über das Fleisch und die Macaire-Kartoffeln gegossen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label

Mit dem 1,8 kg(!) schweren Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers stellen wir euch ein ganz besonderes Stück Fleisch vor.

Dieses qualitativ hochwertige Fleisch stammt von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Die mit dem Albers Gold Label ausgezeichneten Steaks garantieren nur allerbestes Fleisch:
– Prime Grade steht für größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung.
– Choice Grade hingegen steht für hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

Albers hat uns (bigBBQ.de) und fünf weiteren Food-Bloggern die Möglichkeit gegeben, dieses besondere Fleisch zu verkosten und hat uns anschließend nach unserer Meinung gefragt (s. Fazit).

Des Weiteren ist dieser Beitrag Teil der „Albers Challenge 2018“, in der alle sechs Food-Blogger bis Ende des Jahres jeweils monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 1,8 kg Label Porterhouse Steak. Alles was ihr tun müsst um dieses riesige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (1. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten
1,8 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak (Albers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer

für die Bacon-Parmesan-Potatoes
500 g Drillinge
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Parmesan
375 g Bacon-Streifen

für das Chimichurri
2 Pflanzen Petersilie
1 Limette o. halbe Zitrone
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili
Fleur De Sel
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
gutes Olivenöl
Thymian frisch
Oregano frisch o. getrocknet

Bevor das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers zubereitet wird, gilt es erst einmal ein paar kleine Vorbereitungen zu treffen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann das Steak vorab aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es nicht zu kalt auf dem Grill kommt und bereits ein wenig „Zimmertemperatur“ annehmen konnte.

Chimichurri

Ein Chimichurri ist sehr schnell zubereitet, passt 100-prozentig zu Beef und schmeckt himmlisch.

Die Knoblauchzehen und die Schalotte klein schneiden, sowie die Blätter des Thymians zupfen. Die drei Zutaten in einen Mörser gründlich zerreiben.

Die frische Petersilie klein schneiden, ebenfalls dem Mörser hinzufügen und weiter zerreiben, anschließend den Saft einer halben Zitrone oder einer Limette hinzufügen.

Nun wird so lange mit Olivenöl aufgefüllt, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Fleur De Sel und Oregano abschmecken, sowie eine in kleine Würfel geschnittene Chili hinzufügen, dann 2 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Krosser Bacon

Die Bacon-Streifen in kleine „Würfel“ schneiden.

Das Fett der Bacon-Streifen bei mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne auslassen.

Damit der Bacon vom Fett getrennt werden kann, Selbigen auf einem Küchentuch ausbreiten.

Bacon-Parmesan-Potatoes

Die Drillinge kurz vor dem Grillen vorkochen, längs halbieren und anschließend auf den auf ca. 180°C vorgeheizten Grill in die indirekte Zone zu legen.

Nachdem die Drillinge mit Fleur De Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gewürzt wurden, großzügig mit frisch geriebenen Parmesan belegen.

Kurz vor dem Servieren mit krossem Bacon belegen.

Das Grillen vom Porterhouse Steak

Nach der Pflicht kommt die Kür, auf die wir uns schon sehr lange Zeit gefreut haben!

Das wunderschöne Porterhouse Steak wird beidseitig nacheinander großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreut und direkt, unter sehr hoher Hitze auf dem gusseisernen Rost von jeder Seite für jeweils ca. zwei bis drei Minuten scharf angegrillt.

Solange die Keramik des Big Green Eggs noch nicht vollständig aufgeheizt ist, wird dieser durch Zuhilfenahme des Conveggtors und des Edelstahl-Rosts auf indirekte Hitze umgebaut, sodass das Steak bei einer Gartemperatur von ca. 140°C auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C ziehen kann.

Nach einer Ruhephase von ca. 5 – 10 Minuten wird angeschnitten. Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, wie fantastisch groß der Anteil des super-zarten Filets ist.

Nach der perfekten Vergrillung folgen die perfekten Begleiter: Köstliches Chimichurri und fermentierter Pfeffer, sowie als Beilage die Bacon-Parmesan-Potatoes.

Fazit

Das Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers hat uns tatsächlich umgehauen! Die Vergrillung eines 1,8 kg schweren Steaks ist selbst für erfahrene Griller immer noch ein echtes Erlebnis. Allein schon der Anblick des rohen Steaks mit dem sehr großen Filet-Anteil hat uns verzückt. Im Gegensatz zu vielen anderen Cuts ist Filet zwar sehr zart, jedoch in der Regel weniger geschmacksintensiv. – Anders beim Nebraska-Beef: Das Filet bringt durch seine relativ(!) starke Marmorierung per se die allerbesten Vorraussetzungen mit, einen intensiven Geschmack zu hinterlassen und super-zart zu sein.

Wir haben das Porterhouse Steak zu sechst gegessen und variierten während unserer Verköstigung immer wieder zwischen Beef mit Murray River Salt Flakes, Fermentiertem Pfeffer und Chimichurri. Manchmal ist weniger mehr! – Die Beilage überzeugte ebenfalls, obwohl sie nur auf das Wesentlichste reduziert war.

Ein Hammer-Steak, welches wir immer wieder bestellen und nach o. a. Methode grillen würden!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Bacon wrapped Kalbskarree von der Rotisserie

Ein mit Bacon umwickeltes Kalbskarree von der Rotisserie ist nicht nur eine Augenweide bei euren Gästen, sondern verzückt auch deren Gaumen. Dazu frische Pfifferlinge und Champignons mit guten jungen Kartoffeln. – Ein Festessen! – So wird´s gemacht…

Zutaten
ca. 2,5 kg Kalbskarree
ca. 20 Streifen Bacon
Meersalz (o. Ankerkraut Sel Gris)
Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Synphonie)
frischer Thymian
frischer Rosmarin
500 g Pfifferlinge
500 g Champignons
1 gr. Zwiebel
2 – 3 Knoblauchzehen

Aus den Bacon-Streifen ein Bacon-Netz in der Breite des Kalbskarrees „weben“. Auf der oberen Seite die Streifen überstehen lassen. – Sie dienen später zum „ankleben“. Für diejenigen, die zuvor noch kein Bacon-Netz gewebt haben, können sich an diese Anleitung halten

Das Kalbskarree großzügig beidseitig mit Meersalz (o. Sel Gries) und frisch gemahlenen Pfeffer würzen und den frischen Thymian und Rosmarin hinzufügen. Anschließend in das Bacon-Netz wickeln.

Während die Briketts (z. B. Greek Fire) in einem kleinen Anzündkamin zum Glühen gebracht werden…

…den Spiess längst durch das Fleisch schieben, mit den beiden Krallen fixieren…

…und anschließend mit Küchengarn zu einem Paket verschnüren.

Die durchgeglühten Briketts auf die beiden sich gegenüberliegenden, an den Kesselwänden positionierten Holzkohlekörbe füllen, den Grill auf ca. 150°C einregeln und anschließend den Spiess einhängen.

Zur Kontrolle der Kerntemperatur den Temperaturfühler in das Fleisch stecken. Mit der Rotisserie von Moesta-BBQ geht das ganz einfach. – Damit das Kabel des Fühlers beim Drehen des Thermometers sich nicht im Garraum verheddert, kann man das Kabel problemlos durch die Spießführung durchführen.

Nun lässt man das Kalbskarre bei geschlossenem Deckel ca. 90 Minuten drehen, bis die Kerntemperatur von ca. 58°C erreicht wurde. In diesen ca, 1,5 Stunden kann der Bacon das Kalbskarree vor dem Austrocknen schützen und ausreichend Fett auslassen, sodass er schön knusprig wird.

Während der Garzeit die Pilze putzen, vierteln und zusammen mit der klein geschnittenen Zwiebel und den Knoblauchzehen in einer gusseisernen Pfanne mit etwas Butter braten und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und ggf. einige Kräuter hinzufügen.

Nachdem das Küchengarn entfernt wurde, kann angeschnitten werden. Von innen durchgehend(!) super saftig und von aussen eine tolle Bacon-Kruste!

Je nach Geschmack sollte nun noch einmal mit Sel Gries und Pfeffer nachgewürzt werden.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Crispy Bacon Cheese Mignons mit Spinat

Zutaten
1 Schweinefilet
ca. 12 Bacon-Streifen
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
BBQ-Sauce
frischer Blattspinat
Cheddar
Rapsöl
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Das Fett der Bacon-Streifen in einer gusseisernen Pfanne auslassen, knusprig braten und anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Während der Grill, in meinem Fall der Weber Summit Charcoal, auf eine Gartemperatur von ca. 160 °C eingeregelt wird, das Schweinefilet großzügig mit BBQ-Rub einreiben, mit einem Kerntemperaturfühler versehen und anschließend in den indirekten Bereich des Grills platziert.

Während das Schweinefilet gart, wird der knusprige Bacon in kleine Stücke geschnitten.

Nach ca. 10 Minuten, wird das Schweinefilet unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels mit der BBQ-Sauce eingepinselt.

Sobald die (vorerst) angestrebte Kerntemperatur von ca. 45 °C erreicht wurde, wird das Schweinefilet vom Grillrost genommen und in ca. 4 cm breite Stücke geschnitten.

Währenddessen wird der frische Blattspinat mit ein wenig Rapsöl benetzt und in einer kleinen Lochpfanne gegart. Das geht ganz schnell und dauert höchstens 2 – 3 Minuten.

Nun werden die Filetstückchen jeweils mit Blattspinat und einer dicken Scheibe Cheddar belegt und im indirekten Bereich des Grills so lange weitergegart, bis der Cheddar anfängt flüssig zu werden.

Sollte euer BBQ-Rub nicht würzig genug sein, den Blattspinat ggf. mit ein wenig frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreuen. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von ca. 58 – 60 °C erreicht haben.

Nun wird reichlich klein geschnittener Bacon in den Cheddar gedrückt.

Von innen super-saftig und von außen mega-knusprig und extrem würzig.

Diese Zubereitungsmethode ist unwahrscheinlich einfach und effektiv. – Grillt das unbedingt einmal nach! Ihr und eure Grill-Gäste werdet begeistert sein!

Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky

Zutaten
1 – 2 Schweinefilets
1 Päckchen Gorgonzola
ca. 20 Scheiben Bacon
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
1 Bund Estragon
1 Bund Petersilie
Whisky
Planken aus einem Whisky-Fass

Krosser Bacon mit dezenter Rauchnote von außen und saftiges Schweinefilet mit einer sehr schmackhaften Füllung von innen. – Dieses Rezept könnte ich wirklich jede Woche essen! Wer es nicht kennt, sollte es unbedingt einmal nachgrillen. Die Zutaten sind zu jeder Jahreszeit erhältlich, finanziell durchaus erschwinglich und die Zubereitungszeit ist angenehm kurz.

Das Schweinefilet auf einen Bacon-Teppich oder -Netz auslegen, je nach Vorlieben ggf. in der Mitte teilen und längst ca. 2 – 3 cm tiefe Taschen einschneiden. Diese Taschen mit Gorgonzola, frisch gehacktem Estragon und Petersilie füllen und einen guten Schuss Whiskey hinzufügen.

Anschließend das Fleisch ringsherum großzügig mit BBQ-Rub bestreuen. Ich verwende dazu den bigBBQ-Spice, denn er beinhaltet die nötige Würzung, die exakt zu diesem Gericht passt. Alternativ kann jedoch auch ein anderer BBQ-Rub verwendet werden.

Mit dem Bacon das Schweinefilet gut verschließen und anschließend auf eine Whisky-Planke positionieren. Den Grill, in meinem Fall den Traeger Pro Series 22, auf ca. 200 °C Gartemperatur einregeln und das Fleisch im indirekten Bereich bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60 °C garen.

Nun kann das schmackhafte Bacon Wrapped Schweinefilet mit Gorgonzola-Kräuter-Füllung u. Whisky angeschnitten werden.

Weil das Fleisch so sehr saftig ist und so toll aussieht, nachfolgend noch eine Detail-Aufnahme.

Ob (Brat-)Kartoffeln, Kroketten, Country-Potatoes, Reis, Baguette oder sonst etwas – für die Wahl der Beilage sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich entschied mich für Blätterteig-Sticks mit Sesam und Kartoffelcreme-Dipp.

Probiert es aus und grillt es nach! – Guten Appetit!

Spargel-Bacon-Sushi

Der perfekte Appetizer in der Spargelzeit. – Spargel-Bacon-Sushi – Genauer genommen, Spargel-Kartoffel-Bacon-Sushi…

Zutaten
grüner Spargel
hart kochende Kartoffeln
Bacon
Zitrone
Sesam-Samen (optional)

Zunächst werden die Kartoffeln von allen Seiten gerade beschnitten, sodass ein Rechteck entsteht. Einzelne, kleine, gleich große Blöcke schneiden und für ca. 10 Minuten in kochendem Wasser garen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.

Währenddessen einzelne, gleich lange Stücke wie die Kartoffel-Blöcke, schneiden und ebenfalls in kochendes Wasser, mit einem großzügigen Spritzer Zitrone geben. Nach 4 Minuten den Spargel aus dem Wasser entnehmen und ebenfalls mit kaltem Wasser abschrecken.

Mit einer halben Scheibe Bacon jeweils einen kleinen Stapel, bestehend aus der unteren Kartoffel und dem oberen Spargel umwickeln und ggf. solange im Kühlschrank legen, bis die geladenen Gäste erscheinen. – Dann den Grill für direkte Hitze vorbereiten, auf eine Gartemperatur von ca. 250 °C vorheizen und die kleinen Päckchen auf den Grillrost legen.

Sobald der Bacon anfängt kross zu werden, ist der Spargel-Bacon-Sushi fertig und kann bei Bedarf mit etwas Pfeffer und Salz nachgewürzt und ggf. mit Sesam-Samen dekoriert werden.

Guten Appetit!

Bacon Jam (Bacon Marmelade) mit Whisky

Für die meisten von euch längst ein alter Hut. – Bacon Jam! Doch jedes Jahr kommen neue Grill-Begeisterte Leser dazu und haben von der wertvollen gold-gelben Masse noch nie etwas gehört. Bacon Jam besitzt eine marmeladen-artige Konsistenz und schmeckt einerseits süß-sauer, andererseits salzig-scharf und sehr würzig. Die beiden Hauptkomponenten sind Bacon und Zwiebeln.

Bacon Jam ist das ideale Topping für Burger und schmeckt u. a. auch auf Sandwiches, Baguettes, im Salat, zwischen dem Hawaii-Toast, auf dem Frühstücksei u.v.m.

Zutaten
750 g Bacon am Stück oder in dicke Scheiben geschnitten
1 große Gemüsezwiebel
250 g Schalotten
250 g rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
110 g brauner Zucker
2 EL Ketchup o. Barbecue-Sauce
0,5 TL grober Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
0,25 TL Cayenne-Pfeffer
1 TL geräuchertes Paprikapulver
80 ml Aceto Balsamico
150 ml Whisky
100 ml Ahornsirup

Den Bacon am Stück erst in dicke Scheiben und anschließend in ca. 2 cm dicke Stückchen schneiden.

Den gewürfelten Bacon in einer gusseisernen Pfanne bei mittlerer Temperatur auslassen.

Sobald das Fett ausgelassen ist und anfängt zu schäumen, ist der Bacon knusprig.

Der Bacon durch Zuhilfenahme eines Siebes vom Fett trennen. Achtung, die Pfanne ist sehr heiß. Unbedingt Handschuhe tragen!

Die Zwiebeln, Schalotten und Knoblauchzehen grob klein schneiden…

…und in der gusseisernen Pfanne für ca. 8 Minuten glasig dünsten.

Nun kommen die restlichen Zutaten dazu. Erst die flüssigen Zutaten wie Aceto Balsamico, Ahornsirup, Whisky und Ketchup o. Barbecue-Sauce und zum Schluss das Paprikapulver der grobe Pfeffer und der Cayenne-Pfeffer.

Nun wird noch einmal abgeschmeckt und ggf. nachgewürzt, bevor schlussendlich der Bacon wieder hinzugefügt wird.

So lange einkochen, bis eine marmeladen-artige Konsistenz entsteht, die anschließend in ausgekochte Einmachgläser gefüllt werden kann.

Aus der o. a. Zutaten-Menge entsteht etwas mehr als 500 ml Bacon Jam, die im Kühlschrank einige Wochen lang gelagert werden kann. Im Kühlschrank wird die Bacon Jam relativ fest, kann jedoch für einige wenige Sekunden lang in die Mikrowelle gestellt werden und ist anschließend wieder streichfähig.

Viel Spaß beim Nachkochen. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen und werdet garantiert zum Wiederholungstäter! Hier ein Beispiel-Burger mit Bacon Jam als Topping.

Belgische Waffeln mit Vanilleeis, Bacon Candy…

Letztes Wochenende fand der #GrilltankOriginal 2016 statt, über den ich bereits hier ausführlich berichtete. Am Vorabend kehrten die Teilnehmer im Göttinger Bacon Supreme ein, in dem wir u. a. ein mega-leckeres Dessert zu uns nahmen. Sofort stand für mich fest, dass ich die Supreme Waffeln, bestehend aus belgischen Waffeln, Bacon, Cranberrys, karamellisierten Erdnüssen, Honig, Vanilleeis und Ahornsirup bei nächster Gelegenheit nachgrillen wollte.

Zutaten
für den Waffelteig
(für ca. 10 – 12 Waffeln)
400 g Mehl
1 Päckchen Vanillinzucker
250 g weiche Butter
3 Eier
1 Prise Salz
1 Würfel frische Hefe
0,5 Tasse lauwarme Milch
0,25 Tasse Wasser
300 g Hagelzucker

Cranberrys, getrocknet u. gezuckert
Erdnüsse
Bacon
brauner Zucker
Honig
Ahornsirup

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Das Wichtigste an diesem genialen Dessert ist u. a. der leckere Bacon Candy. Dieser kann ganz einfach selbst zubereitet werden. Dazu wird der indirekte Bereich des Grills mit Aluminiumfolie ausgelegt. Darauf werden die einzelnen Baconstreifen gelegt und großzügig mit braunem Zucker bestreut.

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Nun wird der Grill auf eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 °C eingeheizt. Schon nach einigen Minuten wird der braune Zucker karamellisieren. Das ist der richtige Zeitpunkt, um die einzelnen Baconstreifen zu wenden und erneut mit braunem Zucker zu bestreuen. Nach weiteren ca. 10 – 15 Minuten ist auch die andere Seite karamellisiert, sodass der Bacon Candy zum Auskühlen aus dem Grill genommen werden muss.

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Als Nächstes muss der Waffelteig zubereitet werden. Dazu die Hefe in lauwarme Milch zerbröseln und auflösen. In einer großen Schüsseln das Mehl, den Vanillinzucker und die Prise Salz verrühren und anschließend mit den Eiern, dem Wasser, die Butter und der Hefemilch vermischen und einige Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig schlagen. Während der Waffelteig ab diesem Zeitpunkt mindestens eine halbe Stunde lang gehen muss, kann währenddessen das Waffeleisen in den Grill gesetzt und aufgeheizt werden.

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Kurz bevor die Waffeln gebacken werden sollen, den Hagelzucker in den Teig einrühren und umgehend mit dem Waffel backen beginnen.

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Die Waffeln wurden übrigens mit dem Weber Waffel und Sandwicheisen auf dem Weber Spirit E-330 Premium GBS zubereitet. Dazu stellte ich die äußeren beiden Brenner auf maximale Leistung und wendete das Waffeleisen jeweils nach der Hälfte der Garzeit (insgesamt ca. 7 min.). Während der Garzeit legte ich einige Erdnüsse auf das Waffeleisen und röstete sie damit ein wenig an.

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Die fertig gebackene belgische Waffel wird auf einen ausrechend großen Teller gelegt und mit zwei Kugeln Vanilleeis (ich verwendete Walnusseis), Bacon Candy, gerösteten Erdnüssen (im Original werden die Erdnüsse karamellisiert) und Cranberrys belegt. Zum Schluss wird das leckere Dessert mit Ahornsirup und Honig beträufelt.

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Ich verspreche, dass euch dieses leckere Dessert mit Sicherheit schmecken wird. Guten Appetit!