Bacon Camembert Bomb

Zutaten
500 g Gehacktes vom Rind
ca. 16 Scheiben Bacon
1 Camembert o. Brie
1 kleine Zwiebel, klein gewürfelt
Lieblings-BBQ-Rub (z. B. bigBBQ-Spice)
Lieblings-BBQ-Sauce
Meersalz
Tortilla Chips gesalzen
1 – 2 Paprikas, in Streifen geschnitten
Preiselbeeren, eingemacht

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Das Gehackte mit der klein gewürfelten Zwiebel vermischen und großzügig mit eurem Lieblings-BBQ-Rub und Meersalz würzen.

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Den Camembert von unten und den Seiten gleichmäßig mit einem „Mantel“ aus dem Gehackten bedecken.

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Die Baconstreifen sternförmig auf eine Zedernholzplanke ausbreiten…

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…und anschließend das Gehackte damit verpacken.

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Nun wird die Bacon Camembert Bomb in den indirekten Bereich des auf ca. 180 °C vorgeheizten Grills gestellt. Ich verwendete dazu Kirsch-Pellets in meinem Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill und wählte 176 °C. Da ich noch einige Baconscheiben übrig hatte, veredelte ich damit Chicorée, sowie Nektarinen mit Salbei.

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Nach ca. 40 Minuten hatte die Bacon Camembert Bomb eine Kerntemperatur von ca. 50 °C, sodass nun das erste Mal mit BBQ-Sauce gemoppt werden konnte.

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Da nun genug „Klebstoff“ an den Baconscheiben haftete, wurden die Enden der Scheiben jeweils hochgedreht.

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Die Temperatur drehte ich für die letzten 15 – 20 Minuten auf „High“ (220 °C), bis eine Kerntemperatur von ca. 75 °C erreicht war.

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Fertig ist die Bacon Camembert Bomb, angerichtet mit Preiselbeeren und Tortilla Chips.

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Nun wird die Oberfläche des Camemberts über Kreuz eingeschnitten, sodass mit den gesalzenen Tortilla Chips oder mit den in Streifen geschnittenen Paprikas der flüssige Käse gedippt werden kann. Alternativ kann selbstverständlich auch mit Brot, Brötchen, Baguettes o. ä. gedippt werden.

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Sobald die Bacon Camembert Bomb etwas abgekühlt ist und der Käse wieder fester geworden ist, können einzelne Stückchen in Kuchenform geschnitten und zusammen mit den Preiselbeeren euren Gästen gereicht werden.

Die perfekte kleine Mahlzeit für die gesellige Runde!

Maischolle Finkenwerder Art vom Grill

Die junge, ca. 35 – 45 cm lange Scholle, die im Mai z. B. aus der Nordsee gefangen wird, nennt sich Maischolle. Sie ist bekannt für ihr besonders zartes Fleisch. Es gibt viele Zubereitungsmöglichkeiten, wie z. B. die in Wood Wraps gegarten Schollen-Filets oder die der Zubereitung nach Finkenwerder Art. Erstere Methode kennt ihr bereits von bigBBQ.de, letztere möchte ich euch heute zeigen. Soviel vorab, sie schmeckt unfassbar lecker!

Zutaten
3 – 4 Schollen
Olivenöl
3 große, klein geschnittene Zwiebeln
250 g gewürfelter Katenschinken
1 Bio-Zitrone
Murray River Salt Flakes
Beilagen (optional)
Bohnen
Bacon
Kartoffeln

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Wenn ihr einen Fischhalter verwendet, wie den Weber Fisch- und Gemüsehalter, werden die Schollen in selbigen eingeklemmt und können bei mittlerer Temperatur schonend zusammen mit den anderen Zutaten garen. Solltet ihr die Schollen direkt auf den Rost legen wollen, benötigen sie nicht all zu lange, ihr könnt also später anfangen sie zu grillen, habt jedoch den Nachteil des Klebens der Haut auf dem Rost und könnt sie dadurch schlechter wenden.

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Zwischen den Schollen werden einfach ein paar Stückchen Zitrone eingeklemmt, die später auf dem Teller gelegt werden können.

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Während die Schollen im Fischhalter und die Bohnen im Baconmantel bei geschlossenem Deckel schon gegrillt werden, werden auf dem Seitenkochen zur gleichen Zeit die Zwiebeln angebraten.

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Wie schon vor einigen Tagen beim Unboxing des Weber Spirit E-330 Premium GBS erwähnt, genieße ich den leistungsstarken Seitenkocher, der mich nicht mehr in die Küche laufen lassen lässt. Sobald die Zwiebeln teils glasig und angeröstet sind, werden sie vorübergehend aus der Pfanne genommen.

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Nun lässt man den gewürfelten Katenschinken in der Pfanne zergehen und brät ihn leicht an. Des Weiteren hängte ich den Warmhalterost ein und positionierte die Bohnen im Speckmantel darüber. Die Schollen bekommen nun noch einmal ganz kurz von unten volle Hitze.

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Ganz zum Schluss werden die Zwiebeln und der Schinken miteinander verrührt und alles zusammen angerichtet.

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Sieht das nicht fantastisch aus? Weil die Sonne gerade eben noch einmal durch kam und es so schön ist, hier noch einmal ein Detailbild. Die Maischolle wird einzig und allein mit ein wenig Murray River Salt Flakes gewürzt.

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Zusammengefasst kann ich eigentlich nur eines sagen: Wer das noch nicht probiert hat, der versäumt etwas Einzigartiges.

Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL

Zutaten
Patties selbstgemacht
(oder z. B. ADLA-Gourmet Dry Aged Tajima Wagyu)
6 – 8 Scheiben Bacon
Feldsalat
Tomate
Gurke
Aioli
Curry-Ketchup

Buns (nach diesem Rezept)

für die Avocado Creme
2 reife Avocados
1 Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen
2 EL frischen Zitronen- o. Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung der Avocado Creme

Die Avocados schälen, den Stein entfernen und zusammen mit den in Würfel geschnittenen Knoblauch, der Zwiebel und dem Naturjoghurt pürieren.
Nun mit den frischen Zitronen- o. Limettensaft, dem Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken.
Die Avocado Creme mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.

Beefen und Belegen

Den Bacon in einem flachen Gastro-Behälter mit Olivenöl, im mittleren Bereich des Beefers kross grillen.

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Die Patties (zusammen 350 g) im obersten Bereich des Beefers, jeweils für ca. 45 – 60 Sekunden beefen.

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Da ich im Vorfeld große Buns backte, diese in drei Teile aufschneiden, um beide Patties unter zu bekommen.
Ich belegte den Burger, von unten nach oben betrachtet, mit folgenden Zutaten:
– Unterteil des Buns
– Feldsalat
– Avocado Creme
– erstes Pattie
– Aioli
– Mittelteil des Buns
– Bacon
– Avocado Creme
– zweites Pattie
– Tomaten
– Gurken
– Curry-Sauce
– Oberteil des Buns
…und schon ist er fertig – der Dry Aged Wagyu Burger Avocado-Bacon XXL – für den etwas größeren Hunger.

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Fazit
Die Zusammenstellung der Zutaten war geschmacklich sehr gelungen und das Fleisch mega-saftig! Sehr interessant auch, die leichte schärfe der Wasabi-Sesam-Samen. Sie hatten im Backofen jedoch leider ihre leuchtende Farbe verloren, jedoch nicht ihre Schärfe. Rundum ein tolles Geschmackserlebnis, bei dem man schnell zum Wiederholungstäter werden kann.

Wurstlollies

Zutaten
Holzspieße
150 g Emmentaler Käse
4 EL Lieblings-BBQ-Rub
16 Scheiben Bacon
4 gebrühte Würstchen

Seit vielen Jahren gibt es für unsere Familie und unseren Gästen hin und wieder leckere Wurstlollies. Sie gelten als Alternative für die normale Bratwurst oder als Appetizer vor einem langen BBQ-Abend. Auch auf Kindergeburtstagen sind die Lollies aus Fleisch ein willkommener Snack.

Zum Erstellen der Wurstlollies bedarf es nur einige wenige Zutaten. Die gebrühten Würstchen werden der Länge nach in jeweils 4 Scheiben geschnitten. Fragt einfach euern Metzger, ob er das für euch erledigt – meiner erledigt das in wenigen Sekunden!

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Der Emmentaler Käse wird in Würfel geschnitten und großzügig in euren Lieblings-BBQ-Rub gewälzt. Ich finde, dass Don Marcos´s Pigwing ideal dazu passt!

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Nun wird jeweils eine Scheibe Bacon um einen gerubbten Käsewürfel gewickelt.

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Nun jeweils eine Wurstscheibe um das „Päckchen“ wickeln und dann mit einem langen Holzspieß fixieren.

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Die 16 Spieße werden Sternförmig auf den Grillrost gelegt. Da der Outdoorchef Ascona 570 G durch das Trichter-System eine 100 prozentige indirekte Fläche zur Verfügung stellt, kann die Menge der Lollies problemlos verdoppelt oder verdreifacht werden. Bei konventionellen Holzkohle-Grills sollte die Fläche über der Glut freigelassen werden.

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Die Spieße sollten nun von jeder Seite, bei ca. 200 Grad Celsius, ungefähr 10 min gegart werden. Sobald die Wurstlollies die gewünschte Farbe angenommen haben können sie serviert werden.

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Die Spieße lassen sich sehr schön in einem selbstgemachten Halter präsentieren. Dazu verwende ich gern ein einfaches, mit Alufolie verkleidetes Holzbrettchen, welches unter Verwendung eines Holzbohrer mit einzelnen Löcher versehen wurde.

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Die Wurstlollies schmecken nicht nur als Partysnack vom Spieß, sondern selbstverständlich auch als Hauptspeise mit z. B. Country Potatoes.

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Genial einfach und dazu noch sehr lecker! Viel Spaß beim Nachgrillen.