Klassiker: Hamburger Royal TS mit Bacon

Bereits über viele Jahre hinweg, ist unser absoluter Lieblingsburger immer noch der selbstgemachte Hamburger Royal TS mit Bacon. Das Schöne an diesem Burger ist vor allem, dass er unglaublich schnell zuzubereiten ist und bisher jedem aus unserer Familie, Verwandten- und Freundeskreis geschmeckt hat. Hin und wieder gibt es vielleicht die ein oder andere Person, die die Tomatenscheibe vor dem Verzehr des Burgers lieber zur Seite legt. – Ansonsten ist der Hamburger Royal TS mit Bacon Everybody’s Darling!

Zutaten
4 x 150 g Black Angus Burger Patties (Albers)
4 super weiche Burger Buns (Rezept)
8 Streifen LaMila Duroc Bacon (Albers)
4 Scheiben Cheddar
2 große dünn geschnittene Tomaten
Lollo Rosso Salat (oder Eisbergsalat)
2 – 3 kleine sehr fein geschnittene Zwiebeln

für die Royal TS Sauce
1 Tasse Mayonnaise
1,5 TL Zwiebelpulver
0,25 TL Knoblauchpulver
Saft von eingelegten Gurken (optional)

Zubereitung der Buns

Wir sind der Meinung, dass selbstgemachte Buns immer noch am allerbesten schmecken und kaum durch gekaufte Versionen ersetzt werden können.

Bereits seit vielen Jahren bereiten wir unsere super weichen Buns nach folgendem Rezept zu und sind vom Ergebnis immer wieder völlig begeistert: Hier entlang…

Der Teig der Buns besteht nur aus wenigen Zutaten und kann bereits am Vortag oder am frühen Morgen ganz bequem zubereitet werden.

Nach dem Formen der einzelnen Buns, sollten die Teiglinge noch circa eine Stunde lang auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech an einem warmen Ort aufgehen. Das anschließende Backen ist in ca. 18 Minuten erledigt.

Zubereitung der Royal TS Sauce

Das tolle dieser Sauce ist u. a., die super einfache Zubereitung und der frische stimmige Geschmack. Die weiße Sauce ist eine tolle Alternative zu Ketchup, roter BBQ-Sauce & Co.

Eine Tasse Mayonnaise mit 1,5 TL Zwiebelpulver und 0,25 TL Knoblauchpulver vermischen und optional mit etwas Saft von eingelegten Gurken würzen. Anschließend zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Unser Lieblings-Patty

Wie ihr auf unserem Blog regelmäßig verfolgen konntet, haben wir in den vergangenen sieben Jahren dutzendweise Burger-Patties zubereitet. Neben dem selbst gewolften Fleisch und anschließend per Hand geformten Patty, kristallisierte sich ein Fertig-Patty zu unserem absoluten Liebling, den wir jederzeit in unserem Gefrierschrank bereitliegen haben: Der 150 g Black Angus Burger Patties von Albers.

Mehr über Albers Burger Patties, könnt ihr in diesem Artikel lesen: Albers Burger Patty Tasting.

Grillen der Patties und der Bacon Streifen

Die Bacon Streifen auf den Grill legen und bei direkter, mittlerer Hitze das Fett auslassen.

Sobald die Bacon Streifen anfangen leicht knusprig zu werden, an die Seite des Grillrosts legen, um sie warm zu halten.

Die Patties auf den für direkte, hohe Hitze vorbereiteten Grill legen und ca. 120 Sekunden lang auf der ersten Seite grillen. Es sollten sich ansehnliche, leckere Röstaromen bilden. Die Patties wenden und anschießend die aufgeschnittenen Burgerbrötchen mit der Schnittseite nach unten auf den Rost legen.

Die einzelnen Patties jeweils mit Cheddar Scheiben belegen.

Zum Schmelzen des Käses, bei der Verwendung eines klassischen Grills, den Deckel schließen. Bei der Zubereitung auf einem Schwenkgrill oder auf einer Feuerplatte, eine feuerfeste Grillhaube verwenden.

Sobald der Käse geschmolzen ist, die Patties, den Bacon und die Buns vom Grill nehmen.

Zusammenbau des Hamburger Royal TS

Beim Original Burger wird als Erstes der Boden des Buns mit dem Patty belegt. Anschließend folgen 2 dünn geschnittene Tomatenscheiben, Streifen eines geschnittenen Eisbergsalats, ein paar sehr fein geschnittene Zwiebeln und ein großer Esslöffel von der weißen Sauce. Zu guter Letzt den Deckel des Buns auf den Zutatenberg drücken. Ggf. Bacon verwenden.

Wir bereiten unseren Burger ein wenig anders zu.

  1. Boden des Buns
  2. Lollo Rosso Salat
  3. Patty mit Cheddar
  4. Tomatenscheibe
  5. sehr fein geschnittene Zwiebeln
  6. weiße Sauce
  7. Bacon Streifen
  8. Deckel des Buns

Noch sehr viel leckerer als das Original! – Super-saftiger und herzhafter Pattie, frisches Gemüse und eine tolle weiße Würzsauce.

Einfach Klasse und so sehr einfach zuzubereiten!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Burger Patty Tasting

Auch zur vierten Runde der Albers Challenge 2018, hat sich der Fleisch-Spezialist aus Düsseldorf etwas Tolles einfallen lassen. Neben feinstem Fleisch-Cuts vom Rind, Schwein und Geflügel, bietet Albers u. a. eine recht beträchtliche Auswahl an hochwertigen Burger Patties.

Allen Teilnehmern der Albers Challenge wurden insgesamt 9 Patties (5 Sorten) zur Verfügung gestellt, wobei der Initiator des Wettbewerbs uns wie immer die Freiheit gab, die Ware nach unseren persönlichen Vorstellungen zu testen und zu präsentieren.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal sind es die 9 vorgestellten Patties!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Um die einzelnen Patties miteinander vergleichen zu können, sind wir nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, sie nicht identisch zuzubereiten, sondern sie ganz gezielt nach ihren Erfordernissen individuell zu grillen bzw. zu braten, individuell mit Zutaten zu belegen und schlussendlich unter der Berücksichtigung des Verkaufspreises individuell zu bewerten.

Vorstellung der Patties

Die Patties wurden einzeln in Folie verpackt und gefroren geliefert.

Folgende Patties traten den Vergleich an:

Kobe-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 32,50 €
Relativ helles Fleisch, was wahrscheinlich dem relativ hohen Fettanteil geschuldet ist. Sehr weich, sehr fettig, was bei Fleischkennern jedoch auf hohe Gegenliebe trifft!

Jack’s Creek Wagyu-Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ dunkles Fleisch mit sehr hellem Fettanteil. Nach unserer Einschätzung relativ grob gewolftes Fleisch. Die Patties sahen unglaublich appetitlich aus!

Nebraska Greater Omaha Gold Label Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Die Farbe des Fleisches war nicht einheitlich. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolftes Fleisch.

Black Angus Burger; Gewicht: 150 g, Preis/Stk. 4,85 €
Ähnliche visuelle Eigenschaften wie beim Wagyu-Burger. Fleischfarbe nicht ganz so kräftig aber der Gesamteindruck wieder äußerst appetitlich.

Dry Aged Burger; Gewicht: 227 g, Preis/Stk. 5,85 €
Relativ helles Fleisch. Nach unserer Einschätzung etwas feiner gewolfte und mit mehr Druck gepresste Patties. Die Form erinnert an einer Blume.

Alle Patties dufteten im aufgetauten Zustand herrlich nach frischem Fleisch und machten Appetit!

Die Burger-Zutaten

Als Zutaten für die perfekten Burger suchten wir die unserer Meinung nach geeignetsten Rezepte aus jahrelanger Erfahrung aus.

– Super weiche Burger Buns (Rezept)
– Red Onions (Rezept)
– Knoblauchmayonnaise (Rezept)
– Tomaten-Paprika-Relish (Rezept)
– Eingelegte Gurkenscheiben
– Salat (Lollo Rosso)
– Cheddar Käse Scheiben
Albers LaMila Duroc Bacon; 250 g; 6,50 €

Alle Zutaten wurden noch am selben Tag für unsere Gäste frisch zubereitet.

Auch das Fett des Bacons wurde erst ganz kurz vor der Vergrillung auf dem gusseisernen Grillrost ausgelassen und anschließend knusprig gegrillt.

Die Vergrillung der Patties

Beim Kobe-Burger Patty waren wir natürlich am neugierigsten. – Ein solches Prachtexemplar habe selbst ich noch nicht gesehen, geschweige denn gegessen. Gut, dass es an diesem Tag draußen nicht all zu warm war, so konnten die Patties an der frischen Luft schonend auftauen.

Zubereitet wurde das Kobe-Patty in der gusseisernen Pfanne, die auf ca. 160°C vorgeheizt wurde. Ohne einen einzigen Tropfen Öl, Butter oder Fett, wurde das Patty in die heiße gusseiserne Pfanne gelegt. Sofort begann das Fett kontinuierlich zu schmelzen, in dem das Fleisch schließlich selbst gebraten wurde.

Nach ca. 90 Sekunden wurde auch die andere Seite gebraten. Die Kerntemperatur lag bei ca. 44°C und stieg im Burger noch um weitere ca. 4 – 5°C an.

Belegt wurde der Kobe-Burger mit einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish.

Zur Verkostung wurde der Burger in vier Teile geschnitten. Alle vier Probanden waren sich einig: Geschmacklich war der dezent mit Burger-Zutaten belegte Kobe-Burger eine wahre Wonne. Des Weiteren beeindruckte uns das saftige Fleisch. Beim Anschnitt lief das Fett regelrecht aus dem Patty, was sich später beim Hineinbeißen noch einmal wiederholte. Einfach gigantisch!

Die Wagyu-, Nebraska- und Black Angus-Burger-Patties wurden jeweils urtypisch für jeweils 120 Sekunden pro Seite auf dem gusseisernen Grillrost gegrillt.

Sowohl Wagyu-Burger als auch Nebraska- und Black Angus-Burger wurden neben einem Blatt Lollo Rosso und jeweils einem Esslöffel Knoblauchmayonnaise und Tomaten-Paprika-Relish, mit Red Onions und mit Bacon belegt.

Nach dem Kobe-Burger schmeckte den Testern der Wagyu-Burger am allerbesten, gleichauf gefolgt vom Black Angus-Burger und kurz dahinter der Nebraska-Burger. Bis auf den Nebraska-Burger behielten die beiden anderen Patties ihre Größe bei, hingegen der Nebraska-Patty schrumpfte und dabei höher wurde. – Dem Geschmack und der Saftigkeit tat das hingegen keinen Abbruch.

Bei den beiden 227 g schweren Dry Aged Patties wollten wir es noch einmal so richtig krachen lassen, packten den Cheddar Käse aus und legten zusätzlich noch ein paar Scheiben eingelegte Gurken auf.

Was soll ich sagen: Auch der letzte Kandidat gab eine grundsolide Figur ab. Nur im direkten Vergleich zu den anderen Burgern war zu beobachten, dass die Patties sehr viel fester gepresst waren aber dennoch sehr gut schmeckten.

Fazit

Für welchen Patty man sich auch entscheidet, schmecken tun sie alle! Der Kobe-Burger spielte durch seinen Geschmack und seiner Saftigkeit zwar in einer ganz anderen Liga, dennoch muss man berücksichtigen, dass er mit 32,50 € / 150 g sehr viel kostenintensiver ist als die anderen.

Sowohl der Wagyu-Burger als auch der Black Angus-Burger spielen ebenfalls in einer sehr hohen Liga. Sehr saftiges Fleisch, gepaart mit einem tollen Geschmackserlebnis. Der Nebraska-Burger und der Dry-Aged-Burger belegten hingegen die beiden hinteren Plätze. Der Nebraska-Burger wegen seiner Verformung und der Dry-Aged Burger wegen den relativ fest gepressten Pattys, der allerdings auch die hungrigsten Burger-Freunde satt bekommt.

Übrigens: Alle Albers Burger Patties werden aus besten, hochmarmorierten Muskelfleisch geformt!

Hier könnt ihr euch noch einmal einen sehr guten Überblick über alle o. a. Albers Burger-Patties verschaffen und ggf. euer eigenes spaßiges Burger-Tasting veranstalten.

Red Onion Burger mit Dry Aged Red Heifer Patties, Pulled Pork u. Curry Buns

Wieder einmal stehen bei uns die leckeren Dry Aged Red Heifer Patties und Curry Buns von eatventure.de auf dem Grillplan. Immer gut für einen perfekten Burger, wenn man zusätzlich noch ein wenig Pulled Pork eingefroren hat, welches sich sehr gut zusammen mit Barbecue Sauce auf einer gusseisernen Platte erwärmen lässt.

Ein weiteres absolutes Highlight sind die Red Onions, die ich vor kurzem erstmals in einem Burger-Restaurant aß. Der absolute Knaller! Die müsst ihr ebenfalls unbedingt einmal probieren!

Zutaten
Curry Burger Buns
Dry Aged Red Heifer Patties
Rucola
Pulled Pork
eingelegte Jalapenos
Cheddar Scheiben o. geriebenen Käse
Barbecue Sauce Cola
Mayonnaise

für die Red Onions
500 g rote Zwiebeln
25 ml Rhabarbersaft
Abrieb einer 1/2 Zitrone
250 ml heller Balsamico
100 ml Honig
2 EL frischen Thymian
0,5 TL Chiliflocken
0,25 TL Meersalz

Die roten Zwiebeln in Ringe schneiden.

Den hellen Balsamico, den Honig und den Rhabarbersaft in einen Topf zum Kochen bringen und anschließend die Zwiebelringe im Sud garen.

Den Abrieb einer 1/2 Zitrone, den frischen Thymian, die Chiliflocken und das Meersalz hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Ggf. in Einmachgläser füllen.

Die Dry Aged Red Heifer Patties unter hoher direkter Hitze für ca. 4 – 5 Minuten von jeder Seite grillen (medium), anschließend in den indirekten Bereich legen und mit Cheddar Scheiben oder geriebenen Käse belegen.

Das Pulled Pork auf einer gusseisernen Platte erwärmen und dabei mit Barbecue Sauce vermengen.

Und nun geht es zum Burger-Bau (von unten nach oben):

– Curry-Bun Unterseite
– Barbecue Sauce
– Dry Aged Red Heifer Patty mit Käse
– Rucola
– Red Onions (reichlich!!!)
– Pulled Pork mit Barbecue Sauce
– eingelegte Jalapenos
– Mayonnaise
– Curry-Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Wildschweinburger Deluxe

Zutaten
Wildschwein Burger Patties á 180 g (z. B. von eatventure)
Pulled Wildschwein (z. B. nach dem Rezept)
Burger-Buns (z. B. nach dem Rezept)
Cheddar Käse Scheiben
Lollo Rosso
Lieblings BBQ-Sauce (z. B. The Barbecue)

für die Zwiebelmarmelade
250 g Zwiebeln o. Schalotten
250 g Zucker
1/4 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL gemahlener Chili
1 TL gemahlener Thymian
1/4 TL Meersalz
1 Flasche Rotwein

Die Zwiebeln oder Schalotten schälen und in dünne Stückchen/Streifen schneiden.

Den Zucker in einem Topf karamellisieren und anschließend die Zwiebeln hinzufügen. Während hin und wieder umgerührt wird, den gemahlenen Ingwer, Chili und Thymian hinzufügen.

Zum Schluß die gesamte Flasche Rotwein hinzufügen und den Topfinhalt so lange einkochen, bis eine Konsistenz entstanden ist, die an Marmeladen erinnert.

Während die Patties gegrillt werden, sollte auch schon das Pulled Wildschwein erwärmt werden. Am Besten geht das in einer gusseisernen Pfanne oder wie bei uns auf einer Plancha.

Zum Finish mit Cheddar Käse werden kleine Fleisch-Flächen zusammengeschoben, die der Größe der Patties ähneln. Nun muss der Käse bei geschlossenem Grilldeckel schmelzen.

Einfach herrlich, wie der Cheddar Käse sich dem Pulled Wildschwein anschmiegt.

Der Wildschweinburger Deluxe wird in folgender Reihenfolge zusammengebaut (v.u.n.o.).

– Burger-Bun Boden
– Zwiebelmarmelade
– Salat
– Patty mit Cheddar Käse
– Zwiebelmarmelade
– Pulled Wildschwein mit Cheddar Käse
– BBQ-Sauce
– Burger-Bun Deckel

Unglaublich saftig, wild und lecker!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

bigBBQ-Triple-Burger 2018 mit Süßkartoffel Pommes

Jedes Jahr erneut, stellen wir euch an dieser Stelle den von uns kreierten und favorisierten Burger des jeweiligen Jahres vor. Dieser Burger besteht aus Einzelzutaten, die uns im Laufe der letzten Monate ganz besonders gut geschmeckt haben und die unseres Erachtens perfekt zusammenpassen.

Neben den wahnsinnig leckeren Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns von yourbeef.de, sind wir riesige Fans des Tomaten-Paprika-Relishs und der Knoblauchmayonnaise. Und klar… Bacon geht immer!

Selbstverständlich kann der von uns zusammengebaute bigBBQ-Triple-Burger 2018 auch als Single-Burger mit nur einem Patty zubereitet werden. – Schließlich verändert sich am Geschmack dadurch nichts.

Zutaten
Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns (yourbeef.de)
Cheddar
Bacon-Scheiben
Pimientos de Padrón (o. Bratpaprika)
Blattsalat

für die Knoblauchmayonnaise
1 kleine Tasse Mayonnaise
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Meersalz nach Geschmack
0,25 TL Kurkuma
1 TL hellen Balsamicoessig
1 TL Saft einer Orange

für die Tomaten-Paprika-Relish
8 Tomaten
1 gewürfelte grüne Paprikaschote (nicht auf dem Bild)
3 EL brauner Zucker
3 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 fein geschnittene Chilischote
1 kräftigen Schuss Essig

für die Süßkartoffel Pommes
3 große Süßkartoffeln
100 g Speisestärke
100 g Rapsöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten-Paprika-Relish

Die Tomaten zwei Minuten lang in heißes Wasser tauchen, um anschließend die Haut besser abziehen zu können.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und anschließend die fein gewürfelte Zwiebel und die 3 fein geschnittenen Knoblauchzehen darin dünsten. Unter ständigem Rühren später auch die gewürfelte grüne Paprikaschote und die fein geschnittene Chilischote hinzufügen.

Wir erledigen das sehr gerne in unsere Kenwood Cooking Chef Gourmet, da sie das Kochen und das Rühren für uns übernimmt.

Wenn die Paprika angefangen hat weich zu werden, die Tomaten hinzufügen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und so lange weiterrühren, bis er geschmolzen ist. Nun noch einige Minuten weiter köcheln und zum Schluss den Ahornsirup und den Essig hinzufügen.

Knoblauchmayonnaise

Die o. a. Zutaten sorgfältig verrühren und anschließend ggf. mit Meersalz nachwürzen.

Süßkartoffel Pommes

Die Süßkartoffeln schälen, mit einem sehr scharfen Messer in gleich große Streifen schneiden und anschließend für ca. 1 Stunde in eine Wasserschale legen. Dabei wird den Kartoffel-Streifen die Stärke entzogen.

Die Kartoffel-Streifen nach dem Wässern sorgfältig mit einem Küchentuch abtrocknen und anschließend mit Speisestärke bestäuben. Das gelingt am besten in einem Gefrierbeutel.

Die Kartoffel-Streifen unter Zugabe von Rapsöl bei ca. 200°C auf einer Plancha oder auf dem Backblech garen, dabei gelegentlich wenden.

Nach ca. 45 Minuten sind die Süßkartoffel Pommes fertig. Von außen super-knusprig und von innen schön weich.

Grillen des Bacons, der Patties und der Pimientos de Padróns

Während die Bacon-Scheiben in einer gusseisernen Pfanne knusprig gegrillt werden, die Patties auflegen und unter direkter hoher Hitze grillen, ganz zum Schluss jeweils den Cheddar auf die Patties legen und zum Schmelzen bringen.

Später auch die Pimientos de Padróns auflegen und ebenfalls kurz unter direkter hoher Hitze angrillen.

Der Zusammenbau bigBBQ-Triple-Burger 2018

Der Zusammenbau des Burgers startet von unten nach oben beschrieben wie folgt:

– Bun Unterseite
– Blattsalat
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Pimientos de Padróns
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!

Die Fette Kuh in Köln

Auf Einladung von „Die Fette Kuh“, trafen sich vorgestern mehrere Grill- u. Food-Blogger sowie Fotografen zu einem kleinen Come Together in die Kölner Südstadt. Folgende Namen waren u. a. anwesend:

Bacon Bakery
BBQlicate
bigBBQ.de
Don Caruso BBQ
Fleischbotschafter
Jay´s Aviation Photography
JPS Foodlove
Missy´s Kitchen
Tobias Oehlke
Wissen schmeckt

Da ich 200 km von Köln entfernt wohne, habe ich es zuvor leider erst ein einziges Mal in den Kult-Imbiss geschafft. Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Besuch erinnern: Damals aß ich einen Cheeseburger mit extra Bacon und als Beilage Fritten, welche einen positiv bleibenden Eindruck hinterließen.

Beim gegenwärtigen Besuch stand auf dem Plan, dass Martin Block (Küchenchef) und Walter Schnerring (Inhaber) die Gäste, entgegen dem Standard-Repertoire, quer durch das Angebot von „Die Fette Kuh“ führen sollte.

Als Begrüßungsgetränk wurde uns ein sehr erfrischender Gin Tonic gereicht. Der „Gin de Cologne“ wird erst seit 2017 in Köln-Ehrenfeld gebrannt und besticht mit seinen insgesamt 12 Botanicals u. a. durch Zitronen, Orangen und Limetten sowie Lavendel- und Hibiskusblüten. – Sehr zu empfehlen!

Nun folgten, mit einigen Tellern handgeschnitten Fritten, die sagenumwobenen hausgemachten Saucen, die da wären:

„Fat Cow“ Sauce
BBQ-Sauce
Nachbrenner Hot Sauce
Chili Ketchup
Chipotle Chili Mayo
Mayo,
Trüffel Mayo
Curry Mayo
Aioli
Salbei Tomate Mayo

Übrigens, für nur einem Euro extra erhaltet ihr jeweils zwei dieser zusätzlichen hausgemachten Saucen. Ich empfehle euch auf alle Fälle ein paar dieser Saucen zu testen – ich finde alle mehr als genial!

Wo ich schon einmal dabei bin Tipps zu verteilen: Der Montag und Dienstag soll für Kurzentschlossene der perfekte Tag sein „Die Fette Kuh“ zu besuchen. An den anderen verbleibenden Tagen ist es schon bald an der Tagesordnung, dass ihr einige Zeit auf einen freien Platz warten müsst. – Nur gut so, denn die vielen Gäste zeugen für die exzellente Qualität der stets frischen Zutaten!

Zu den Fritten reichte uns Martin das, zusammen mit Freigeist Bierkultur entwickelte Avocado Ale, welches wir standesgemäß aus ausgehöhlten Avocados tranken. Eine mega coole Idee, die ich zuvor noch nie gesehen hatte.

Apropos Bier – „Die Fette Kuh“ bietet in vielen Geschmacksrichtungen auch seine eigenen Gerstensäfte an.

Nun war es an der Zeit, dass wir den ersten Burger zu uns nehmen durften. Es handelte sich um einen Cheeseburger, mit dem der Kult-Imbiss auf die hohe Fleisch-Qualität seiner Patties hinwies.

Ich muss zugeben, dass ich mir zuvor noch nie einen Burger mit der Garstufe medium-rare bestellt hatte. – Aus den Geschmackserlebnis resultierend, bestelle ich mein Patty fortan nur noch so!

Ach ja, der Käse ist immer frei wählbar: Cheddar, Gruyere o. Büffelmozzarella.

Ein kurzer Rückblick zur Erklärung: Wer es bis dato noch nicht mitbekommen hat, Anfang März besuchte ich mit einigen Bloggern das im spanischen Baskenland gelegene San Sebastián, dem Ort, aus dem die besten Steaks der Welt stammen.

Martin und Walter erwarben damals aus der Fabrik Txogitxu einen wunderschönen Rinderrücken, welchen sie zu Burger-Patties verarbeiten wollten. Soviel vorab, das war ein sehr guter Plan, denn genau einer dieser Burger wurde uns Fleisch-Fans angeboten und ließ die Genießer am langen Tisch erst einmal vor Begeisterung verstummen!

Damit sich niemand wundert: Jeder der Burger wurde an dem Abend geviertelt, damit man sich an ihm nicht satt essen konnte.

Da uns im Land der besten Steaks der nur sehr kurz angegrillte Tatar geschmacklich so sehr flashte, überraschte uns Martin mit einem Solchen. Später aßen wir ihn mit dem hauseigenen „Die Fette Kuh“ Burger Pfeffer.

Der nagelneue Burger Pfeffer wurde in mühsamer Arbeit zusammen mit Ankerkraut entwickelt und enthält sechs verschiede Pfeffer-Sorten: schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, Tellicherry Pfeffer, grüner Pfeffer, Roter Kompott und Cayennepfeffer.

Kommen wir zum Burger der Woche: Ein 200 g schweres Luma Beef Patty im Sesam-Brioche-Bun u. a. mit Tomatenmarmelade, roten Zwiebeln und Romanasalat. Der absolute Knaller, von dem ich am liebsten mehr als ein Viertel gegessen hätte, jedoch aus „Platzgründen“ nicht mehr konnte!

Übrigens, alle Patties (Standard-Gewichte) lassen sich auch verdoppeln:
120 g verdoppelt auf 240 g für 2,50 EUR extra oder 200 g verdoppelt auf 400 g für 3,50 EUR extra.
Für die Vegetarier gibt es jeden Burger als Veggie-Variante.

Zeit für ein Bier: Dieses Mal das wiederrum von Martin mitentwickelte Sweet Potato Ale. – Ich fand es so süffig-mild, dass es nicht bei einer einzigen Flasche blieb.

Als Martin zu etwas späterer Stunde zwei Dino-Steaks präsentierte, fielen fast allen Gästen die Augen raus! Zwei Txogitxu Txuletóns (Kotelett), hierzulande als Oma Kuh (8 – 20 Jahre alt) bekannt.

Die Vergrillung ging relativ schnell vonstatten, da die empfohlene Kerntemperatur bei nur 42°C – max. 45°C liegt.

Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen sondern auch schmecken lassen. – Sehr sogar! Der absolute Knaller!

Immer wieder wurde zwischendurch der neue Burger Pfeffer hinzugezogen. Auf nachfolgendem Bild auf einem Stück Txogitxu Txuletón.

Verrückt (der Körperfülle wegen) aber wahr! – Ganz zum Schluss wurden wir noch einmal mit Chilli-Cheese Fritten beglückt. Die Fritten wurden zusammen mit Chilli con Carne, mit Cheddar überbacken und mit Sour Cream & Chiliketchup übergossen. Ich musste sie probieren und fand sie ebenfalls Klasse!

Ein wahnsinnig geglückter Abend ging zu Ende, an dem sich gewiss alle Gäste gerne wieder zurück erinnern werden. Ich für meine Person assoziiere ab sofort mit Köln „Die Fette Kuh“ und danach den Kölner Dom und werde fortan öfter als Gast dort anzutreffen sein.

Vielen Dank an Martin und Walter für das tolle Erlebnis! Ihr seid tolle Gastgeber!

Pulled Wildschwein Burger

Pulled Pork ist aus der Grill- und BBQ-Szene schon seit Langem nicht mehr wegzudenken. Der Garvorgang ist zwar sehr zeitaufwendig, jedoch die Zubereitung unwahrscheinlich einfach und deshalb so beliebt. Eine besondere Alternative zu Pulled Pork aus dem Schwein ist Wildschweinfleisch. Das Fleisch wird bei dem folgenden Rezept mit einem zum Wildfleisch passendem Rub eingerieben und anschließend u. a. mit Wild-Preiselbeeren, Camembert und Birnen serviert. Eine Delikatesse, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

Zutaten
Nacken am Knochen vom Wildschwein
(z. B. 2 x 2,5 kg)

Buns (Rezept)
Salat
Wild-Preiselbeeren, eingelegt
Camembert
Birnen, eingelegt
BBQ-Sauce (z. B. BBQ-King auf Pflaumenbasis)

für den Rub:
1 EL Thymian
1 EL Rosmarin
1 EL Estragon
1 EL Oregano
1/2 EL Pfeffer (z. B. Pfeffer Symphonie)
1 EL Salz (z. B. Rosa Bergsalz)
1 EL Paprika edelsüß
6 x Wocholderbeeren (ganz)
8 x Piment (ganz)

Mit einem Stößel die o. a. Zutaten für den Rub in einem Mörser zerkleinern.

Den Rub gleichmäßig in das Fleisch einreiben und optimalerweise über Nacht im Kühlschrank einwirken lassen.

Je nach Vorlieben wird das Fleisch zuvor mit der Marinadenspritze (Testbericht) mit Gemüsebrühe gespritzt.

Den Grill, in unserem Fall ein Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill, auf 107°C einregeln, anschließend das Fleisch auflegen und ggf. mit Temperaturfühlern versehen.

Nach ca. 12 Stunden ist die Kerntemperatur von 94°C erreicht sodass das Pulled Wildschwein fertig gegart ist.

Nun die beiden saftigen Wildscheinnacken pullen.

Den Pulled Wildschwein Burger wie folgt zusammenbauen (von unten nach oben):

– Boden vom Bun
– Salat
– Fleisch
– BBQ-Sauce
– Camembert
– Wild-Preiselbeeren
– Birnen
– Deckel vom Bun

Guten Appetit beim saftigen Pulled Wildschwein Burger.

Luma Aged USA Wagyu Burger mit Rotkohl im Laugenbrötchen

In Anlehnung an dem „Saupreiß“ des Burger Unsers (unsere Rezension…) stelle ich euch heute den „Luma Aged Laugen-Burger mit Rotkohl“ vor. Soviel vorweg. – Er schmeckt absolut fantastisch und muss von jedem Burger-Fan einmal nachgegrillt und gekostet werden.

Zutaten
Laugen-Brötchen
Patties (Luma Aged USA Wagyu Beef)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
Dijon-Senf
Radieschen
Kresse
Cheddar (Scheiben)

für den Rotkohl
1/4 frischer Rotkohl
1 EL brauner Zucker
1 TL Honig
1 Prise gemahlener Piment
2 Lorbeerblätter
1 angedrückte Knoblauchzehe
1 Msp. Chilli
1 Prise Meersalz
300 ml heller Balsamessig
50 ml Apfelsaft
Zesten einer 1/2 Orange
1 Spritzer Zitronensaft
Rapsöl

Damit der Rotkohl lange durchziehen kann, ihn am besten am Vortag zubereiten.

In einem Topf den braunen Zucker zusammen mit dem Honig karamellisieren, anschließend Meersalz, Chilli, Piment, Lorbeerblätter und Knoblauch hinzufügen und mit dem Balsamessig und Apfelsaft ablöschen. So lange köcheln lassen, bis der Sud etwa auf die Hälfte reduziert ist. Während des Köchelns den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Orangenzesten, Zitronensaft und Rapsöl zum Sud geben, abschmecken und anschließend durch ein feines Sieb passieren. Die Flüssigkeit über den Rotkohl gießen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Luma Aged USA Wagyu Beef Patties.

Die Patties werden im Beefer XL zubereitet. Erst bei niedriger Temperatur im unteren Bereich schonend erwärmen…

…und anschließend im oberen Bereich knusprig beefen. – Besser geht es meines Erachtens nicht.

Zu guter Letzt mit jeweils einer Scheibe Cheddar belegen und zerlaufen lassen.

Die untere Laugenbrötchen-Hälfte großzügig mit Dijon-Senf bestreichen, das Patty drauflegen, mit Radieschen-Scheiben, Rotkohl und Kresse belegen.

Eine absolut perfekte Kombination: Auf dem Beefer XL zubereitete Luma Aged USA Wagyu Beef Patties (danke an Klaus Breinig) mit Rotkohl, Radieschen und Kresse im Laugenbrötchen.

Ein wahrer Genuss! – Viel Spaß beim Nachgrillen!

Buchvorstellung: Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch

Das Buch „Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch“ von Jord Althuizen ist am 31.08.2017 im Heel Verlag erschienen. Ich habe mir das Buch für euch schon einmal angesehen.

Erster Eindruck

Das gebundene Buch mit 224 Seiten kommt mit viel Schwarz daher: Ein dunkel gehaltener Einband, ganzseitige Fotos mit meist dunklem Hintergrund und sehr großen Lettern. Die Fotos sind sehr detailreich und zeigen meist Fleisch, Fleisch und vor allem Fleisch… aber auch viele Fotos von dem amerikanischen Way of BBQ. Unglaublich, aber ich habe beim Durchblättern quasi schon fast den Rauch gerochen! Ein unwahrscheinlich cooler Style!

Die Botschaft

Hier geht es um BBQ – amerikanisches BBQ! Jord Althuizen ist BBQ-Weltmeister und nimmt uns mit auf seine Reise, wie er amerikanisches BBQ kennen- und vor allem liebenlernte. BBQ ist viel mehr als nur eine Sammlung von Rezepten wie z. B. Pulled Pork, Brisket & Co. – BBQ ist ein eigener Lifestyle!

Aufbau des Buches

Das Buch gliedert sich in zwei Bereiche. Im ersten Teil wird BBQ-Grundwissen vermittelt. Es gibt in Amerika nicht das eine ultimative BBQ, sondern je nach Region unterschiedliche Geschmacksausrichtungen. BBQ-Begriffe wie Brisket, wichtige Ausrüstungsgegenstände und Techniken werden gezeigt und erklärt. Im zweiten Teil gibt es um gefühlt unzählige BBQ-Rezepte. Die Gliederung beschränkt sich hier nicht nur auf die klassischen Rubriken wie Rind, Schwein und Hähnchen. Es werden immer wieder Kapitel eingeschoben, in denen dem Leser der gesamte BBQ-Kosmos gezeigt wird: z.B. erklärt das Kapitel Pitmaster, dass dieser weit mehr als nur ein Chefkoch ist.

Inhalt des Buches

Das Buch startet mit einem Vorwort vom Niederländer Jord Althuizen: Eher zufällig lernte er bei einem Besuch in Amerika echtes amerikanisches Barbecue kennen und ist seitdem fasziniert vom Essen und dem Lifestyle.

Auf den ersten 53 Seiten werden die wichtigsten Grundlagen zum BBQ erklärt. BBQ-Begriffe auf Seite 13-14 werden sehr verständlich erklärt. Ausrüstung, Technik und Brennmaterial werden anschaulich beschrieben. Viele schöne Grundrezepte für Rubs, Saucen und Salsas folgen, damit die Gerichte den typischen BBQ-Geschmack bekommen.

Mit diesen Rezepten hat man schon mal eine tolle Grundausstattung für die ersten Gehversuche. Anfangs war bei bigBBQ.de Apfelessig, Worcestershiresauce und Melasse auch nicht Standard in der Küche. Aber genau mit solchen Zutaten gibt es schließlich den typischen Geschmack!

Ab Seite 36 geht es dann um die passenden Getränke zum BBQ: Bier, Wein und Whiskey. Sehr schön finde ich es, dass Jord Althuizen die originalen Getränke genommen hat und nicht europäische „Ersatzgetränke“.

Weiter geht es ab Seite 46 mit dem Vorstellen der unterschiedlichen BBQ-Regionen, die geschmacklich weit auseinander liegen können.

Ab Seite 54 beginnt der zweite Teil mit vielen Rezepten. Den Anfang machen BBQ-Sandwiches, Bites und Snacks. Als Einführung in das Thema wird erst einmal erklärt, dass BBQ nicht ein Synonym für Abendessen ist, sondern auch Frühstück und Mittagessen auf dem Grill zubereitet werden können. Ein Wahnsinns-Bild von einem Pork-Pork-Pork-Burger: Schweinenacken, Pulled Pork und Bauchspeck werden hier gestapelt und mit Chilli-Marmelade und Coleslaw verfeinert!

Aber auch Fisch und Hähnchen landen hier in einem Bun.

Wer z. B. Moink-Balls liebt, der findet auf Seite 74 noch weitere tolle Begleiter fürs BBQ: Hähnchen-Honig-Pops und Atomic-Buffalo-Turds sind sehr coole Fingerfoods.

Weiter geht es ab Seite 80 mit dem Kapitel Competition Q: Hier wird der Wettkampf im BBQ erklärt und die Disziplinen Chicken, Ribs, Pork und Brisket jeweils mit einem Grundrezept vorgestellt. Jedes Team hat natürlich sein eigenes „Geheimrezept“, aber hier sind 4 gute Grundlagen, welche man nach seinem eigenen Geschmack weiterentwickeln kann.

Ab Seite 96 widmet sich Jord Althuizen ganz dem Rindfleisch: Ob puristisch mit Salz, Pfeffer und Rauch, wie bei den Texas Beef Ribs auf Seite 100 oder als Picanha mit Chimichurri auf Seite 115 – im Kapitel Beef finden sich unwahrscheinlich viele unterschiedliche Rezepte!

Ab der Seite 120 wird der Pitmaster vorgestellt, der wie eingehend erwähnt, weit mehr ist als nur ein Küchenchef.

Schwein ist das nächste Kapitel ab den Seiten 128. Hier finden sich die Klassiker Pulled Pork und Spareribs, aber auch Haxen und Nacken. Interessant sind hier vor allem die Tipps für die Zubereitung und die unterschiedlichen Marinaden.

In Chicken & Co. werden Hähnchen, Truthahn und Ente vergrillt. Vor allem der Turducken auf Seite 156 ist ein super Rezept, welches wir schon sehr lange auf unserer nicht enden wollenden todo-Liste stehen haben.

Fisch steht bei vielen Grillern nicht unbedingt auf der Menükarte. Jedoch ist Fisch weder schwierig in der Zubereitung, noch langweilig im Geschmack. Mit z. B. gegrillten Sardinen oder Lachs auf Planke gibt es Abwechslung bei den Fisch-Speisen. Auf jeden Fall werden wir die Riesengarnelen auf Seite 183 demnächst testen. – Garnelen mit Bacon umwickelt!

Das nächste Kapitel wendet sich an „echte Kerle“: Ein ganzes Schwein oder Lamm werden hier gegrillt! Eindrucksvoll, wie das Schwein auf dem Grill liegt – zu sehen auf Seite 196!

Den Abschluss bildet ab Seite 208 das süße Ende. Hier geht es um gegrillte Annanas, Donuts, aber auch um einen süß-salzige Schokotraum auf Seite 212. – Hört sich mega spannend an!

Auf den Seiten 222-223 gibt es abschließend ein Rezeptregister.

Smokey Goodness – Das ultimative BBQ-Buch

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31. August 2017
ISBN-10: 3958435769
ISBN-13: 978-3958435766
Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 3,2 x 28,7 cm
Preis 29,95 €

Fazit

Ein wunderschönes Buch nicht nur zum einfachen Nachgrillen, sondern auch zum Blättern, Abschalten, Träumen und Genießen: Viele große Fotos vermitteln das amerikanische Gefühl vom BBQ. Die Rezepte sind unglaublich authentisch und machen extreme Laune auf den Nachbau. Im Buch Smokey Goodness geht es um Fleisch in allen Variationen! Gemüse und Salate sind nur einfache Statisten, welche in diesem Buch jedoch keinerweise in großem Umfang vermisst werden. Nach dem Studieren des Buches würden wir am liebsten umgehend das nächste BBQ-Event planen! Das ultimative BBQ-Buch bekommt unsere absolute Empfehlung nicht nur für all diejenigen, die authentisches BBQ kennenlernen möchten, sondern auch für alle erfahrenen Pitmaster, die stets ambitioniert sind, ihr Wissen auszubauen.

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.