Gegrillte Südoldenburger Gans vom Gasgrill

Traditionen müssen gewahrt bleiben! – Bei uns in der Familie ist es seit eh und je Tradition, dass zum Weihnachtsfest eine Gans gegrillt wird. In den letzten Jahren bereiteten wir unsere Gänse ausschließlich auf der Rotisserie unseres Kugelgrills zu (zum letzten Rotisserie-Rezept…). Da sich Gasgrills weiterhin auf dem Siegeszug befinden und den guten alten Holzkohlegrill immer weiter verdrängen, widmen wir uns dieses Jahr der Zubereitung auf dem Gasgrill ohne Rotisserie.

Was jedoch im Gegensatz zur Wahl des Grilltyps selbstverständlich gleich bleibt, ist die Bezugsquelle unserer Gans. – Diese lassen wir uns ausschließlich von Albers Food liefern, denn hier sind wir uns sicher, allerbeste Fleischqualität geliefert zu bekommen! Die von Albers Food angebotene Südoldenburger Gans ist in den Gewichten von 4 kg, 4,5 kg und 5 kg erhältlich und kann ganz bequem im Albers Food Online-Shop bestellt werden.

Albers Food beschreibt die Gans wie folgt:

Wer schon mal in der Gastronomie völlig begeistert war von einem supersaftigen Gänsebraten mit knuspriger Krustenhaut, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Oldenburger Hafermastgans auf den Teller bekommen. Diese absolute Spitzenqualität stammt von Tieren, die ganzjährig bei Wind und Wetter auf den schier endlosen grünen Weiden rings um Oldenburg artgerecht leben und mit hochwertigem Getreidefutter aufgezogen werden. Die Tiere werden betriebsnah schonend geschlachtet und selbstverständlich trocken gerupft – ideale Voraussetzungen für die perfekte Gans zwischen dem Martinstag und dem Weihnachtsfest.

Möchtet auch ihr in den Genuss dieses tollen Fleisches von Albers kommen, dann nutzt bei eurer Erstbestellung unbedingt den Rabattcode „bigbbq“. – So erhaltet ihr einen Rabatt von 15 % auf euren gesamten Einkauf!

Zutaten
4 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
Meersalz
2 – 3 EL frischer Thymian
4 mittelgroße Zwiebeln
Kartoffelknödel
Erbsen und Möhren
1 EL Cranberries
geriebenen Parmesan
Blumenkohl
guter Rotwein (z. B. Carnivor Zinfandel)

für den Rotkohl
1/2 Kopf Rotkohl
1 mittelgroße Zwiebel
1/3 Liter Gemüsebrühe
1 – 2 Äpfel
1 EL Zucker
2 EL Rotwein Essig
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
3 EL Rotwein
Meersalz

Zubereitung der Gans

Damit sich aus der Gans herauslaufendes Fett beim Grillen sammeln kann, diese auf den Rost einer Ofenform legen. – Wir verwenden dazu die Koncis Ofenform mit Rost.

Jeweils 1 – 2 EL Thymian, Pfeffer und Salz zu einer Gewürzmischung vermengen.

Die Gans unter fließendem Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend von innen und von außen mit der Gewürzmischung einreiben.

3 mittelgroße Zwiebeln halbieren, die Gans damit füllen und anschließend zunähen. Wir verwenden dazu ca. 10 cm lange Rouladennadeln aus Edelstahl.

Die gefüllte und gewürzte Gans, mit der Brustseite nach oben gerichtet in den indirekten Bereich des zuvor auf ca. 170°C vorgeheizten Grills legen. Im Falle des Schickling-Grill PremioGas XL II werden dazu die beiden äußeren Brenner gezündet und die beiden inneren Brenner ausgeschaltet gelassen.

Nachdem die Gans ca. 1 Stunde lang bei geschlossenem Deckel garte, für ca. 20 Minuten auf die Brustseite legen. – Dadurch kann noch mehr Fett ungehinderter ablaufen. Nachdem die Gans nach ca. 20 Minuten wieder zurückgedreht wurde, diese mit einem spitzen Gegenstand, wie z. B. einer Fleischgabel einstechen und bei geschlossenem Deckel weitere ca. 2 Stunden garen, bis die Gans völlig durchgegart ist und eine Kerntemperatur von ca. 90°C aufweist.

Sollte die Gans kurz vor dem Ende der Garzeit noch nicht die gewünschte Bräune erhalten haben, die Garraumtemperatur des Grills kurzzeitig auf ca. 200 – 220°C erhöhen.

Zur Zubereitung der Sauce können die in einem Beutel mitgelieferten Innereien, sowie der Hals klassischerweise in Rotwein, Wasser und Gemüse ausgekocht, entfettet und reduziert werden. Zum kurzen Anbraten der Innereien eignet sich ganz besonders gut das aufgefangene Fett aus der Ofenform. Nachdem die Ofenform aus dem Grill entnommen wurde, kann die Gans direkt auf dem Grillrost warm gehalten werden.

Zubereitung des Rotkohls

Den Strunk des Rotkohls herausschneiden und anschließend mit einem scharfen Brotmesser feine Streifen hobeln. Eine fein gewürfelte mittelgroße Zwiebel und die beiden feingewürfelten Äpfel in einem mit Olivenöl benetzten Topf andünsten. Zunächst den Zucker, dann den Rotwein und anschließend den Essig hinzufügen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und anschließend das Lorbeerblatt und die beiden Nelken hinzufügen und ca. 10 – 15 Minuten leicht köcheln lassen. Zum Schluss mit Meersalz abschmecken.

Servieren des Menüs

Die von außen unglaublich krosse und von innen sehr saftige Gans auf einer Servierplatte positionieren und vor den Augen der Gäste durch Zuhilfenahme einer Fleischgabel und einem Tranchiermessers oder einer Geflügelschere zerlegen.

Wir empfehlen zu unserer prachtvollen Gans entweder Kartoffel- oder Semmelknödel. – Sie schmeckt allerdings auch hervorragend zu Salzkartoffeln oder Kroketten.

Zu dem Gemüse, wie in unserem Fall Erbsen, Möhren, Blumenkohl und Rotkohl, reichen wir eine helle Gemüse-Sauce. Während die Erbsen mit geriebenen Parmesan bestreut wurden, werden die Möhren mit einem Esslöffel voll Cranberries garniert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Test Big and Bold Flavors: Asche Aged Ribeye mit Rotweinbirne u. Carnivor Wines

Auf geht es in die dritte und vorerst letzte Runde unserer Serie: Test Big and Bold Flavors!

In den vergangenen beiden Runden stellten wir euch das Tri-Tip am Rotwein Carnivor Zinfandel und das Filet am Carnivor Cabernet Sauvignon vor. Lest euch unbedingt einmal die beiden vorherigen Artikel durch, wie wir das tolle Fleisch mit dem erstklassigen Rotwein pairen.

Durch die vorherigen Artikel sind euch mittlerweile auch die beiden Rotweine von „Carnivor Wines“ bekannt. – Einen der beiden, nämlich den Carnivor Zinfandel, verwendeten wir abermals für das nun folgende Rezept und kombinierten es mit in Asche gereiftem Ribeye von der Metzgerei „Der Ludwig“.

Zutaten
430 g Asche Aged Ribeye (Entrecôte)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für die Rotweinbirnen
5 Birnen
350 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)
75 ml Rotweinessig
8 EL Ahornsirup

für den Linseneintopf
350 g Linsen
1 l Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
50 g getrocknete Cranberries
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 Bund frisch gehackte Petersilie
1 
Stange Porree

Zubereitung des Linseneintopfes

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit ein wenig Öl in einem Topf andünsten. Die Brühe und die Linsen hinzugeben, zum Kochen bringen und weitere ca. 30 Minuten lang weich kochen.

Den gewaschenen Porree in Ringe schneiden, ebenfalls in Öl andünsten und zusammen mit den getrockneten Cranberries unter die weichen Linsen heben. Anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen und schlussendlich mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Rotweinbirnen

Den Rotwein, zusammen mit dem Rotweinessig und dem Ahornsirup in einem Topf zum Kochen bringen und anschließend die Birnen für ca. 8 – 10 Minuten darin garen. Während dieser Zeit die Birnen immer wieder wenden.

Die weichen Birnen aus dem Sud nehmen, warm halten, den Sud weiter einkochen und einen Teil davon in den Linseneintopf einrühren. Den anderen Teil weiter einkochen, bis eine Sirup-artige Masse entsteht.

Zubereitung des Asche Aged Ribeyes

Das Steak von beiden Seiten für ca. jeweils 45 Sekunden im Oberhitzegrill (z. B. Beefer) oder auf dem heißen Grillrost angrillen.

Das Steak unter indirekter Hitze (Gartemperatur: ca. 150°C) bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C gar ziehen lassen.

Anrichten des Asche Aged Ribeyes mit Rotweinbirne, Linseneintopf und Carnivor Zinfandel.

Das Steak tranchieren und mit „Der Ludwig“ Endboss bestreuen. Die Rotweinbirne auf den Linseneintopf drapieren und anschießend mit dem eingedickten Sud dekorieren. Dazu ein Glas Carnivor Zinfandel (Jahrgang 2015) reichen.

Fazit

Spätestens zum Ende unserer dreiteiligen Serie können wir definitiv bestätigen, das die beiden Rotweine Carnivor Zinfandel und Carnivor Cabernet Sauvignon sich perfekt mit Rindfleisch pairen lassen. Würde uns jemand fragen, welchen der beiden Weine wir empfehlen würden, müssten wir antworten, dass beide Sorten auf ihrer eigenen Art und Weise geniale Begleiter zu gegrilltem Rindfleisch sind. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

Beide Daumen hoch für das Asche Aged Ribeye mit Rotweinbirne auf Linseneintopf und Carnivor Wines, sowie Teil 1 und Teil 2 unserer dreiteiligen Foodpairing-Serie.

Test Big and Bold Flavors: Rotwein-Rinderfilet mit Drillingen u. Carnivor Wines

Beim letzten Rezept „Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines“, aus der Foodparing-Reihe „Test Big and Bold Flavors“ ging es darum, den Rotwein Carnivor Zinfandel mit dem Bürgermeisterstück (Tri-Tip) zu pairen. – Dieses ist uns außerordentlich gut gelungen!

Dieses Mal haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den Rotwein Carnivor Cabernet Sauvignon mit dem Rinderfilet von der Metzgerei „Der Ludwig“ zu pairen. Dieses Vorhaben wurde von uns nahezu wortwörtlich genommen, denn wir garten das Filet direkt und ohne Folie in den leicht mit Wasser verdünnten Carnivor Cabernet Sauvignon. – Klingt verrückt, ist es auch ein bisschen, schmeckt jedoch gigantisch!

Zutaten
335 g Rinderfilet
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
1,0 l Rotwein (Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015)
0,5 l Wasser

für die Rosmarin-Drillinge
500 g kleine festkochende Kartoffeln
gutes Olivenöl
frischer Rosmarin
frischer Thymian
2 Knoblauchzehen
Meersalz
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung des Rinderfilets

Im Gegensatz zum mehrfach ausgezeichneten halbtrockenen Carnivor Zinfandel, besitzt der mindestens so gute Carnivor Cabernet Sauvignon einen etwas weniger schweren Charakter und passt unseres Erachtens somit besonders gut zum Rinderfilet.

Zunächst wird das Rinderfilet vom Fett befreit.

Um Rotwein zu sparen, sollte ein relativ kleiner Topf benutzt werden, in dem das Filet geradeso liegend hineinpasst. Mit 1 Liter Carnivor Cabernet Sauvignon und 0,5 Liter Wasser füllen.

Den Topf auf die CASO Induktionskochplatte stellen, den Temperaturfühler der Kochplatte in die Rotwein-Wasser-Mischung tauchen und anschließend eine Zieltemperatur von 52°C einstellen. Nun sorgt die Kochplatte im Zusammenspiel mit dem Temperaturfühler dafür, dass die eingestellte Temperatur niemals überschritten wird.

Das Rinderfilet für ca. 2 Stunden in der Rotwein-Wasser-Mischung garen.

Zubereitung der Drillinge

Die Zubereitung der Drillinge ist super-einfach! – In einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel das Olivenöl mit frisch gehackten Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen, Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer vermischen und anschließen die vorgekochten Drillinge darin wälzen und für cirka eine Stunde einwirken lassen.

Die Drillinge für ca. 20 Minuten in den auf ca. 180 – 200 °C vorgeheizten Grill, Backofen oder in der Heißluftfriteuse garen.

Servieren des Rindersteaks und der Drillinge

Das Rinderfilet auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von allen Seiten kurz angrillen. 40 – 60 Sekunden sind dabei schon fast ausreichend. – Leider ist durch die starke dunkelrote Verfärbung des Fleisches das Branding kaum zu erkennen.

Das Rotwein-Rinderfilet, mit seinem zarten rosafarbenen Kern tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss würzen und die Drillinge dazu servieren. Dazu ein Glas Carnivor Cabernet Sauvignon reichen.

Fazit

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr das Rinderfilet innerhalb von nur zwei Stunden den fruchtigen Geschmack des Carnivor Cabernet Sauvignon angenommen hat.

Noch besser – das Filet hat nahezu kein bisschen Fleischsaft verloren. – Zur besseren Vorstellung ein Video: Hier entlang…

Beide Daumen hoch für die Kombination aus Fleisch und Wein und viel Spaß beim Nachgrillen!

Weitere Informationen zum Wein und dem Fleisch im ersten Teil  und dritten Teil von Test Big and Bold Flavors.

Test Big and Bold Flavors: Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines

Foodparing ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Gemeint ist damit herauszufinden, welche Lebensmittel in welcher Kombination perfekt harmonieren und geschmacklich bestens zueinander passen.

Bei der vom Hersteller hochwertiger Weine „Carnivor Wines“ ins Leben gerufenen Aktion „Test Big and Bold Flavors“ geht es darum, ausgesuchte Fleisch-Cuts mit ihren hochwertigen Rotweinen zu vereinen.

Folgende Foodparing-Darsteller stehen für unsere 3-teilige Serie zur Verfügung.

Fleisch & Co. von „Der Ludwig“
(einem der besten handwerklichen Steakhersteller Deutschlands)

– 1.100 g Tri Tip (Bürgermeisterstück)
– 430 g Asche Aged Entrcôte
– 335 g Rinder Filet
– Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)

Zur Fleischqualität von „Der Ludwig“ muss man als eingefleischter Steak-Fan nicht mehr viel erzählen. Dirk Ludwig überrascht seine Kunden immer wieder mit neuen Reifeverfahren wie Asche- oder Aqua-Aged und lässt die Steak-Freude permanent aufs Neue aufleben. Ein Metzger – so emsig und innovativ wie er im Buche steht. In einem früheren Artikel berichteten wir schon einmal ausführlich über „Der Ludwig“, schaut gerne einmal rein…

Rotweine von „Carnivor Wines“
– Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015
– Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015

Wir von bigBBQ.de würden auf keinen Fall von uns behaupten wollen, dass wir Weinkenner sind – jedoch sind wir überzeugt davon zu wissen, was den meisten unserer Leser schmeckt!

Kennt ihr das auch? – Ihr habt bei perfekter abendlicher Stimmung bei guten Freunden am Kamin oder im traumhaften Sommer-Urlaub einen wohlschmeckenden Rotwein getrunken. Nachdem ihr euch das Flaschenetikett gemerkt und euch den Wein nach Hause bestellt habt merkt ihr, dass er euch nicht mehr so sehr mundet, wie er es beim ersten Mal getan hat. – So erging es uns in der Vergangenheit ganz häufig!

Mit den Rotweinen Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel hatten wir dieses Gefühl überhaupt nicht! Wir hatten jeweils eine Flasche der beiden Sorten zur Degustation zu unseren Freunden und zu unseren Eltern mitgenommen und im Vorfeld auch zu Hause genossen. – Sie schmeckten uns jedes Mal vorzüglich. Mit und ohne ein Essen. – Der Zinfandel, halbtrocken, etwas schwerer mit Charakter und der mehrfach bei Wettbewerben mit Gold ausgezeichnete Cabernet Sauvignon etwas fruchtiger.

Zutaten
1.100 g Tri-Tip (Bürgermeisterstück)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für das Kartoffelpüree mit Zwiebelringen
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Markenbutter
Salz und Pfeffer
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
Muskat-Nuss

für die Rotwein-Schalotten
100 g Zucker
250 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel)
100 ml Rotweinessig
250 g Schalotten
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Tri Tips

Da wir das Tri Tip, auch Bürgermeisterstück genannt, in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box garen möchten und unbedingt vermeiden wollen, dass der Fettdeckel im Heu schmilzt und ggf. das Heu und die Holz-Box einweicht, wird dieser mit einem scharfen Messer entfernt.

Den heruntergeschnittenen Fettdeckel bei geringer bis mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne zum Schmelzen bringen.

Im dem daraus gewonnenen Fett das Tri Tip von beiden Seiten kurz anbraten. Das Fleisch gart dadurch quasi in seinem eigenen Fett!

Das Tri Tip trocken tupfen und anschließend in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box legen. Damit die Holz-Box kein Feuer fängt, diese bei ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills legen und zur Kerntemperaturkontrolle mit einem Messfühler versehen. – Die Zieltemperatur lautet 52°C.

Zubereitung der Rotwein-Schalotten

Den Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze zum Karamellisieren bringen. Den Wein und den Weinessig zusammen in einem weiteren Topf erhitzen und anschließend den karamellisierten Zucker damit ablöschen. Nun die Schalotten hinzufügen, ca. 15 – 20 Minuten lang einkochen und schlussendlich mit Salz und Pfeffer würzen. – Ggf. noch einmal einen frischen Schuss Wein hinzufügen.

Zubereitung des Kartoffelpürees

Kartoffeln kochen, anschließend stampfen und dabei Milch und Butter hinzufügen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel in einen Topf mit Olivenöl braten.

Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten und Carnivor Zinfandel

Einen Teil des Tri Tips tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher), der übrigens ebenfalls von Dirk Ludwig vertrieben wird, würzen und das Kartoffelpüree mit den gebratenen Zwiebelringen bedecken. Dazu die Rotwein-Schalotten und ein Glas Carnivor Zinfandel servieren.

Volltreffer

Die Kombination aus zarten, medium gegrillten Tri Tip mit leichtem Heu-Flavor, den intensiven Rotwein-Schalotten und den gebratenen Zwiebelringen auf dem Kartoffelpüree und den mit Gold ausgezeichneten halbtrockenen Zinfandel harmoniert nicht nur an Gaumen und Zunge, sondern auch in den Augen der Gäste. – Das Tri-Tip, in der mit Heu gefüllten Holzbox, macht richtig etwas her! Der Steak-Finisher Endboss, setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. – Bestes Fleisch und Steak-Finisher „gepared“ mit ausgezeichnetem Carnivor Zinfandel Rotwein.

Viel Spaß beim Nachgrillen und bei der Weinverköstigung!

Freut euch auf die nächsten beiden Foodparing-Teile (Teil 1 und Teil 2) unter dem Motto: Test Big and Bold Flavors