US Bone In Ribeye im Caveman Style mit Folienkartoffeln

Grillen wie die Höhlenmenschen…!? Heute zeigen wir euch, wie selbst dickgeschnittene Steaks ohne Verwendung eines Grillrosts eine perfekt durchgehende Kruste mit tollen Röstaromen erhalten und dabei im Kern zart und saftig bleiben. Dazu legen wir das Steak direkt und unverhüllt auf die sehr heißen Grillkohlen, ohne einen Grillrost oder eine Pfanne zu verwenden.

Mit dieser, auch Caveman Style genannten Zubereitungsart, werdet ihr garantiert eure Grillgäste beeindrucken können! Wir geben zu, dass diese Art der Zubereitung alles andere als bequem und alltagstauglich ist. – Genauso sicher sind wir uns allerdings, dass auch ihr Gefallen am Caveman Style finden werdet und euch mindestens einmal diesen Spaß gönnen solltet.

Achtung: Wir empfehlen ausschließlich unbehandelte Grillkohle oder Briketts ohne Bindemittel zu verwenden und diese mit einem chemiefreien Zünder vollständig durchzuglühen.

Zum Einsatz kommt dieses Mal ein wunderschönes 1,4 kg schweres US Bone In Ribeye von Kreutzers.

Zutaten
1,4 kg US Ribeye (Entrecôte) Bone In (von Kreutzers)
4 große Kartoffeln
200 g saure Sahne
150 g Schinkenspeckwürfel
1 Bund frischen Schnittlauch

Vorbereitung den Grills

Alle Grillroste aus dem Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Premio XL II von Schickling-Grill, entnehmen und anschließend einen großen vollen Anzündkamin Holzkohle zum Durchglühen bringen.

Bei der Auswahl des Brennstoffs ist es wichtig, dass keine Briketts oder Holzkohlen mit chemischen Bindemitteln oder Brandbeschleunigern verwendet werden. Wir verwenden beim Steak grillen im Caveman Style die Premium Holzkohle Marabu von McBrikett und erhalten dadurch allerhöchste Temperaturen und eine Kohle, die durch ihren sehr hohen Kohlestoffgehalt sehr sauber verbrennt und wenig Asche hinterlässt.

Sobald die Kohle im Anzündkamin durchgeglüht ist, wird sie auf dem Kohlerost geschüttet. Wir haben mit dem Laserthermometer nachgemessen: Die Grillkohle ist zwischen 700 und 800°C heiß. – Ideal zum Grillen im Caveman Style!

Das Grillen des Steaks im Caveman Style

Wie immer sollte das Fleisch ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnommen werden. – In dieser Phase hat es ausreichend Zeit Zimmertemperatur anzunehmen und ist im Kern nicht mehr all zu kalt.

Unmittelbar bevor das Steak direkt auf den Hitzeherd gelegt wird, sollte noch einmal die entstandene Asche von den Kohlen gepustet werden.

Wie beim „echten Grillen“ mit Grillrost dauert es nun ca. 60 – 90 Sekunden, bis das Fleisch gewendet werden muss und der gegenüberliegenden Fläche ebenfalls Röstaromen verliehen werden müssen.

Da das Steak im Kern des Fleisches noch lange nicht gar ist, wird es fern ab der sehr heißen Grillkohle in den indirekten Bereich des Grills gelegt und anschließend bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C weitergegart.

Zubereitung der Folienkartoffeln mit saurer Sahne, Schinkenspeck und Schnittlauch

Die vorgekochten großen Kartoffeln großzügig in Alufolie einwickeln.

Die Alufolie-Päckchen zwischen der Holzkohle legen und warm werden lassen. Sehr viel länger dauert der Garvorgang, wenn noch nicht vorgekochte Kartoffeln in die Holzkohle gelegt werden.

Zum Anbraten der Schinkenspeckwürfel eine kleine Grillschale auf die Holzekohle und den Kartoffeln stellen, heiß werden lassen und anschließend kurz anbraten.

Zu guter Letzt den Schnittlauch klein schneiden sowie die saure Sahne und die Schinkenspeckwürfel für die Folienkartoffeln bereitstellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pizzasonne mit Simmentaler Entrecôte

Pizza ist nicht gleich Pizza. Für die einen muss eine perfekte Pizza nach italienischer Art einen hauchdünn knusprig gebackenen Teig besitzen und neben der sämigen Tomatensauce, lediglich mit Oregano, Knoblauch und Käse belegt sein, hingegen andere z. B. eine Pizza nach amerikanischer Art vorziehen, bei der der Teig sehr viel höher ist und mit reichlich Zutaten belegt wurde.

Unsere Pizzasonne geht einen ganz anderen ganz Weg und differenziert sich neben dem Aussehen, welches einer Sonne ähnelt, durch Zutaten wie Gorgonzola, Mango und Walnüssen sowie den ersatzlosen Verzicht auf Käse und versteht sich dadurch eher als Zwischendurch- oder Party-Pizza.

Wem der Einsatz von Fleisch durch den luftgetrockneten Schinken noch nicht ausreicht, reichen wir ein leckeres deutsches Simmentaler Entrecôte vom Online-Shop Kreutzers.

Gegrillt wird dieses Mal auf dem Holzkohlegrill Premio XL II von Schickling-Grill.

Zutaten
450 g Simmentaler Entrecôte (von Kreutzers)
75 g luftgetrockneter Schinken
100 ml Sahne
100 g Gorgonzola
1/2 gewürfelte Mango
6 EL gehackte Walnüsse
Rucola
Ankerkraut Chiliflocken
Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)

für den Teig
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Olivenöl
350 g Mehl
180 ml Wasser
1 EL Zucker
Meersalz

Zubereitung der Pizzasonne

Die o. a. Zutaten für den Pizzateig zu einem glatten Teig verrühren und anschließend ca. eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, einen vollen Anzündkamin guter Briketts (Greek Fire) durchglühen lassen und anschließend zu jeweils einer Hälfte auf der linken und rechten Seite des Kohlerosts verteilen.

Die Sahne und den Gorgonzola in einem Stieltopf über der direkten Hitze der Briketts zum Schmelzen bringen.

Die Sahne-Gorgonzola-Sauce abkühlen lassen und währenddessen die halbe Mango in Würfel sowie den luftgetrockneten Schinken in Scheiben schneiden und die Walnüsse hacken.

Den Teig durch Zuhilfenahme eines Nudelholzes so flach und rund ausrollen, dass dieser auf den Pizzastein Platz findet.

Den Teig auf den Pizzastein heben, im inneren Bereich mit 4 Schnitten über Kreuz einschneiden und anschließend den äußeren Ring großzügig mit der Sahne-Gorgonzola-Sauce bestreichen.

Die Sahne-Gorgonzola-Sauce leicht mit gutem Pfeffer, Meersalz und Chiliflocken würzen und anschließend mit Schinken, Walnüssen und Mango belegen.

Die Spitzen der 8 inneren Dreiecke nach aussen legen und am Ende leicht andrücken.

Den Pizzastein in den indirekten Bereich des auf ca. 200°C vorgeheizten Grills legen und anschießend ca. 18 – 22 Minuten lang backen.

Sobald der Pizzateig aufgegangen ist und eine gold-braune Farbe angenommen hat, ist die Pizzasonne verzehrfertig.

Zubereitung des Simmentaler Entrecôte

Wie auf den Bildern zuvor zu erkennen ist, verwendeten wir neben den 3 Standard-Grillrost-Segmenten aus Edelstahl, einen weiteren aus Gusseisen. Wir versprechen uns dadurch, dass die gespeicherte Hitze aus dem Gusseisen noch sehr viel besser auf das Steak übertragen wird und sich dadurch in kürzester Zeit ausreichend köstliche Röstaromen bilden.

Das Fleisch ca. eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, die Verpackung aufschneiden und Raumtemperatur annehmen lassen.

Das Simmentaler Entrecôte von beiden Seiten ca. 90 – 120 Sekunden scharf angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen, auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C nachgaren und nach einer kurzen Ruhephase von ca. 4 – 5 Minuten in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Corn Pudding mit Australischem Entrecôte

Mit einem Entrecôte, auch Rib Eye genannt, kann man bei Steak-Kennern nichts falsch machen! Noch besser, wenn es von ausgesprochen hoher Güte ist, wie das Australien Entrecôte von Kreutzers. Ein 350 g – 450 g Steak ist preislich immer noch recht erschwinglich und bereitet in dünnen Tranchen geschnitten, als Appetizer angerichtet, selbst bis zu 4 Personen eine wahre Gaumenfreude.

Unsere heutige Empfehlung für eine tolle Steak-Beilage beruht auf den Erfahrungen des 1-jährigen USA-Aufenthalts (Stipendiums) unserer Tochter und ihrer dort gewonnenen Vorliebe für Corn Pudding, auch Mais Pudding genannt. Corn Pudding lässt sich unglaublich schnell zubereiten, schmeckt süßlich, überraschend leicht und ist in den USA eine sehr beliebte Beilage zu Thanksgiving.

Zutaten
450 g Australien Entrecôte (von Kreutzers)
Ankerkraut Zitronen-Flockensalz (optional)
6 Scheiben Bacon
12 Cherrytomaten
2 – 3 Dosen Mais
3 Eier
3 EL Butter
400 ml Kondensmilch o. Milch mit sehr hohem Fettanteil
1 – 2 TL Ankerkraut Rohrzucker
frisch geriebene Ankerkraut Muskatnuss
feines Meersalz
guter Pfeffer

Zubereitung des Corn Puddings

Die o. a. Zutaten für den Corn Pudding bereitstellen.

Zunächst die Eier mit einem Schneebesen verquirlen, die Milch hinzufügen und anschließend mit Rohrzucker, Meersalz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Ja nach Vorlieben, ca. 2/3-tel bis 3/4-tel des Mais mit einem Stabmixer grob zerkleinern.

3 EL Butter in einer gusseisernen Pfanne, wie z. B. der Petromax fp30h schmelzen und anschließend die inneren Ränder damit einfetten.

Den Mais in die Pfanne geben und mit der Butter verrühren.

Die Ei-Milch-Mischung in die Pfanne geben, mit dem Mais vermischen und anschließend in den indirekten Bereich des Grills stellen. Die Cherrytomaten mit einem scharfen Messer anstechen und anschließend ebenfalls in den indirekten Bereich legen.

Während der Corn Pudding bei ca. 180°C gart, die Baconscheiben grillen und anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Während das Ei beginnt zu stocken, die Cherrytomaten in den Corn Pudding drücken.

Zubereitung des Australien Entrecôte

Das Australien Entrecôte (von Kreutzers) ca. 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Grill bzw. den Infrarotbrenner, in unserem Fall der Burner des Schickling-Grill PremioGas XL II auf maximale Temperatur aufheizen.

Das Fleisch beidseitig großzügig mit z. B. Zitronen-Flockensalz bestreuen.

Das Entrecôte für jeweils ca. 30 – 45 Sekunden von beiden Seiten grillen.

Das Steak zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C, in den indirekten Bereich des Grills oder auf dem Warmhalterost legen.

Zu dem Corn Pudding mit Australischem Entrcôte servieren wir den zuvor klein geschnittenen Bacon.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

John Stone Ribeye an Frischkäserolle mit Pistazien u. Cranberries

Neben der Frischkäserolle mit Pistazien, Walnüssen, Cranberries und Honig, ist der heutige Hauptdarsteller ein John Stone Ribeye Steak (Dry Aged) von Albers Food.

Das von John Stone aus Irland stammende und von Albers in Deutschland vertriebene Ribeye Steak (Entrecôte) wird wochenlang trocken gereift (Dry Aged) und beeindruckt durch seinen intensiven Fleischgeschmack.

Bei dieser Gelegenheit stellen wir euch unseren neuen Oberhitzegrill „O.F.B.“ von Otto Wilde Grillers vor, welcher auf einer ausziehbaren Standfläche unserer Burnout Kitchen steht.

Das optimale Team zur Zubereitung eines perfekten Steaks: Der „O.F.B.“ von Otto Wilde Grillers zum scharfen Angrillen von Steaks und der Monolith Classic zum Nachgaren auf die gewünschte Kerntemperatur.

Zutaten
600 g John Stone Ribeye Steak, Dry Aged (von Albers Food)
Ankerkraut Steak & BBQ Salzflocken
1 Baguette
300 g Frischkäse
2 EL Honig
ca. 30 Pistazien
ca. 30 Cranberries
ca. 4 – 5 Walnüsse
1 Messerspitze gehackten Rosmarin
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung der Frischkäserolle mit Pistazien, Walnüssen, Cranberries und Honig

Den gekühlten Frischkäse in Form der späteren Rolle auf Frischhaltefolie streichen.

Die Frischhaltefolie an der Längsseite anheben und damit den Frischkäse zu einer Rolle formen. Sparsam mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Die Walnüsse knacken, sowie die Pistazien schälen und zusammen mit den Cranberries klein hacken und vermischen.

Die Walnuss-Pistazien-Cranberries-Mischung auf einer sauberen Arbeitsfläche verteilen und anschließend die Frischkäserolle darauf abrollen und ggf. mit einem Messer andrücken.

Vor dem Servieren mit Honig beträufeln.

Zubereitung des John Stone Ribeye

Damit das Fleisch im Kern nicht zu kalt ist, ca. 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Oberhitzegrill, in unserem Fall der O.F.B. von Otto Wilde Grillers, an die Gasflasche anschließen und vorheizen. Wir nutzen dazu einen speziellen Gas-Schlauch mit Schnellkupplung, welcher ganz einfach an der in unserer Burnout Kitchen eingelassenen Gassteckdose angeschlossen wird.

Übrigens, die dazu notwendige Gasflasche steht im Unterschrank auf einer ausziehbaren Standfläche.

Damit eine schmackhafte Salzkruste entsteht, das Steak beidseitig großzügig mit Steak & BBQ Salzflocken bestreuen und durch Zuhilfenahme des O.F.B. eine leckere durchgehende Kruste verleihen.

Das scharfe Angrillen mit dem O.F.B. geht unglaublich schnell. – Wir haben die komplette Zubereitung des Steaks in bewegten Bildern festgehalten. – Hier entlang…

Anschließend gart das Steak im Monolith Classic bei einer Gartemperatur von ca. 150°C, auf eine Kerntemperatur von ca. 52°C und wird nach einer kurzen Ruhephase von ca. 5 Minuten tranchiert.

Das John Stone Ribeye von Albers Food würzten wir mit Ankerkraut Finest Pepper. Die Frischkäserolle mit Pistazien u. Cranberries schmeckt ausgezeichnet auf Baguette-Scheiben oder kleine Party-Brötchen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

US Cowboy Steak mit Blumenkohl-Steaks an Joghurt-Tahine-Dressing

Wie bereits so oft zuvor, freuen wir uns auch dieses Mal wieder ganz besonders auf das sehr hochwertige Fleisch aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Das mit dem Gold Label ausgezeichnete Fleisch von Albers stammt von der Greater Omaha Packers Company (GOP), denen Farmer angehören, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren!

Genauso spannend fanden wir die Idee, Blumenkohl als Steaks zuzubereiten. Während in der Blumenkohl-Marinade die Gewürzmischung Ras El Hanout Anwendung fand, wird im Joghurt-Tahine-Dressing die Sesam-Paste Tahine benutzt. – Sowohl Ras El Hanout als auch Tahine verwendeten wir zum erstem Mal. Das Rezept fanden wir übrigens im Buch Fire & Smoke, welches wir sehr spannend fanden und unbedingt einmal selbst zubereiten wollten.

Übrigens: Das US Cowboy Steak wird in den USA auch „Ribeye Bone In“ genannt und ist sozusagen ein Entrecôte am Knochen.

Wie immer gilt: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Zutaten
Greater Omaha Gold Label Cowboy Steak (von Albers)
Ankerkraut Steak & BBQ Salzflocken
2 große Köpfe Blumenkohl
2 – 3 EL Cranberries
2 EL frischer Koriander

für die Blumenkohl-Marinade
6 EL gutes Olivenöl
2 EL Ras El Hanout
2 TL feines Meersalz
4 Knoblauchzehen

für das Joghurt-Tahine-Dressing
4 EL griechischer Joghurt
2 EL Tahine
1 EL gutes Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung des Blumenkohls

Die Blätter der beiden Blumenkohlköpfe entfernen und anschließend mit einem scharfen Messer jeweils zwei ca. 3 cm breite Scheiben mittig herausschneiden.

In einer kleinen Schale die Blumenkohl-Marinade, bestehend aus 6 EL gutem Olivenöl, 2 EL Ras El Hanout, 2 TL feinem Meersalz und 4 Knoblauchzehen anrühren.

Die Blumenkohl-Steaks in einer großen Schale beidseitig mit der Marinade bestreichen.

Anschließend für ca. zwei Stunden im Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Zubereitung des Joghurt-Tahine-Dressings

Für das Joghurt-Tahine-Dressing die Zutaten, bestehend aus 4 EL griechischen Joghurt, 2 EL Tahine, 1 EL gutem Olivenöl und einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Damit das Dressing gießfähig wird, entsprechend Mineralwasser einrühren. Das Joghurt-Tahine-Dressing mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und anschließend ebenfalls in den Kühlschrank stellen.

Grillen des US Cowboy Steaks und der Blumenkohl-Steaks

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180 – 200°C indirekte Hitze vorbereiten. Die Blumenkohl-Steaks zunächst in den indirekten Bereich des Grills legen und bei geschlossenem Grilldeckel weich werden lassen. Um die Blumenkohl-Steaks zu bräunen, kurz in den direkten Bereich legen.

Zubereitung des Greater Omaha Gold Label Cowboy Steaks

Das Cowboy-Steak ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. – So kann das Fleisch Zimmertemperatur annehmen und ist im Kern nicht mehr zu sehr kalt.

Den Grill auf maximale Temperatur vorheizen und anschließend das Steak auf den sehr heißen Grillrost legen. Wir nutzen dazu den „Burner“, einem bis zu 800°C heißen Infrarot-Seitenbrenner.

Nach ca. 30 – 45 Sekunden wenden und anschließend die andere Seite ebenfalls grillen.

Das Steak nach dem scharfen Angrillen in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grill, zu den Blumenkohl-Steaks legen und so lange garen, bis die Kerntemperatur 52°C (medium-rare) erreicht hat.

Servieren des US Cowboy Steak mit Blumenkohl-Steaks

Das Greater Omaha Gold Label Cowboy Steak in Tranchen schneiden und ggf. mit Steak & BBQ Salzflocken und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. Die Blumenkohl-Steaks mit einem Teil des Joghurt-Tahine-Dressings übergießen und anschließend mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und Cranberries versehen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Ribeye mit Kräuterhaube

Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr möchten wir gemeinsam mit unseren Liebsten vor der Bescherung etwas ganz Besonderes vom Grill speisen. Damit für den Gastgeber das Fest nicht zu einer Tortur wird, gibt es in vielen Familien relativ einfache Gerichte wie z. B. Würstchen mit Kartoffelsalat.

Wir möchten euch ebenfalls ein relativ einfaches Gericht zum Weihnachtsfest präsentieren, welches euren Gäste trotzdem begeistern, wahrscheinlich sogar zum Staunen bringen wird.

Wir empfehlen euch dieses Jahr ein Ribeye vom Kanadischen Black Angus. Das hochqualitative Fleisch von Don Carne hat uns bereits auf unserer Mallorca-Reise im Oktober diesen Jahres überzeugt.

Das Ribeye am Stück vereint viele Vorteile: Anstelle einzelne Steaks zu grillen, macht ein mächtiger Fleischbraten durch seine Größe viel mehr her! Wurde das Fleisch bei Temperaturen von unter 150°C schonend gegart, ist nahezu jedes der späteren Fleischtranchen gleichmäßig gegart. Des Weiteren veredelt die in unserem Rezept umgesetzte Kräuterhaube das sehr saftige und äußerst aromatische Fleisch. Je nach Anzahl der Gäste, kann das Fleischstück entsprechend groß gewählt und bequem bestellt werden.

Zutaten
ca. 1,5 kg Kanadisches Black Angus Ribeye (Don Carne)

für die Fleisch-Marinade
2 EL Worcestersauce
3 EL hochwertiges Olivenöl
5 EL Sherry
1 TL frisch gestoßener Pfeffer

für die Kräuterhaube
5 EL hochwertiges Olivenöl
2 – 3 fein gehackte Knoblauchzehen
2 EL frischer Salbei
2 EL frischer Thymian
3 EL frische Petersilie
1 EL frische Rosmarin

für die Bratkartoffeln
500 g fest kochende Kartoffeln
100 g fein gehackte Zwiebeln
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für das Paprikagemüse
200 g Paprika
200 g Spitzpaprika
5 – 10 geviertelte Oliven
100 g fein gehackte Zwiebeln
1 fein gehackte Knoblauchzehe
2 EL Petersilie
80 ml Gemüsefond
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Vorbereitung des Ribeyes

Das ca. 1,5 kg schwere Ribeye von Sehnen und überschüssigen Fett befreien.

Für die Fleisch-Marinade 1 TL Pfeffer-Körner in einem Mörser zerkleinern. Anschließend mit Worcestersauce, Olivenöl und Sherry anrühren.

Mit einem Silikonpinsel die Marinade auf das Ribeye übertragen und anschließend zum Einziehen für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung der Bratkartoffeln

Während die Marinade in das Ribeye einzieht, die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Später in einer geschmiedeten Pfanne kross braten, zum Schluss die fein gehackten Zwiebeln hinzufügen und anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Zubereitung des Paprikagemüses

Die Paprika und Spitzpaprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die fein gehackten Zwiebeln und die Knoblauchzehe in Olivenöl andünsten, mit Gemüsefond ablöschen, die Paprikastreifen hinzufügen und weich garen. Zum Schluss die geviertelten Oliven hinzufügen und mit Petersilie, Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Zubereitung des Ribeyes mit Kräuterhaube

Das zuvor marinierte ganze Ribeye unter sehr hoher direkter Hitze von allen Seiten für jeweils ca. 60 Sekunden angrillen, sodass ausreichend Röstaromen entstehen.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf ca. 150°C indirekte Hitze umbauen und das Ribeye bis zu einer Kerntemperatur von ca. 44°C vorerst darin garen.

Sobald die Kerntemperatur erreicht wurde, das Ribeye mit einer Kräuterhaube, bestehend aus Olivenöl, Knoblauch, Salbei, Thymian, Petersilie und Rosmarin bedecken. Anschließend bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52 – 54°C weitergaren.

Nachdem die Kerntemperatur erreicht wurde, dass Fleisch vom Grill nehmen und ca. 5 – 8 Minuten lang ruhen lassen, dann aufschneiden.

Servieren des Ribeyes mit Kräuterhaube

Das saftige Ribeye als solches ist allein schon durch seine Kräuterhaube der absolute Star auf dem gedeckten Weihnachtstisch. Neben unserer Beilagen-Empfehlung von Bratkartoffeln und Paprikagemüse, können wir auch Kartoffelsalat oder Kartoffelgratin empfehlen.

Viel Spaß beim Nachgrillen, einen guten Appetit und ein tolles Weihnachtsfest!

Übrigens: Letzter Bestelltag vor dem Weihnachtsfest ist der 19.12.2018! Zur Don Carne Produktauswahl…

Original Kobe Ribeye Steak mit japanischem Spinatsalat

Während in den letzten Jahren viele Grill-Fans mit Begeisterung meinen Blog durchstöberten, wurde ich immer wieder gefragt: „Hast du eigentlich auch schon mal Kobe gegrillt?“ Meine Antwort lautete bisher immer „jein“. – Ja, weil ich in der Vergangenheit tatsächlich schon Millimeter dünne aber immerhin Original Kobe-Abschnitte vergrillt habe und nein, weil ich diese dünnen Läppchen nicht nach meiner präferierten Garmethode zubereiten konnte. – Zu schnell war das dünn geschnittene Fleisch gar, ohne das sich dabei irgendwelche Röstaromen bilden konnten.

Bis heute! – Denn in der sechsten Runde der von Albers Food ausgerufenen Albers Challenge ist unsere Aufgabe, ein 500 g Original Kobe Ribeye Steak zu grillen.

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es ein 500 g schweres Original Kobe Ribeye!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Neben diversen Zubereitungsmethoden wie z. B. Shabu-Shabu, bei dem Millimeter dünne Fleischstreifen in kochende Gemüsebrühe bzw. Wasser geschwenkt werden oder Yakiniku, bei dem die Fleischstreifen auf einer Art dünnem Maschenrost ganz kurz über glühend-heiße Kohlen gelegt werden, liebe ich die Teppanyaki-artige Methode: Entweder auf einer sehr heißen Plancha aus Edelstahl oder auf einer gusseisernen Platte bzw. Pfanne.

Damit meine volle Konzentration dem Fleisch gilt, bereitete ich eine sehr leichte aber unglaublich schmackhafte Beilage zu: Japanischer Spinatsalat mit Sesam-Sauce.

Zutaten
500 g Kobe Ribeye Steak (Albers-Food)
500 g frischer Spinat
1 Blatt Nori
2 EL gerösteter Sesam
1 TL Wasabi Sesam (optional)
1,5 EL Reisessig
1,5 EL Reiswein
2 EL Sesampaste
5 EL Sojasauce
1,5 EL Zucker

Zubereitung des japanischen Spinatsalats mit Sesamsauce

In einem Topf mit großem Durchmesser ca. 1 cm hoch Wasser zum Kochen bringen. Die Spinatblätter hinzugeben, zusammenfallen lassen und überflüssiges Wasser abgießen.

In einer kleineren Schüssel den Reisessig, Reiswein, Sesampaste, Sojasauce und Zucker sorgfältig zu einem Dressing verrühren.

Das Dressing in den Spinat rühren und je nach Vorliebe den gerösteten Sesam vollständig unterheben oder erst kurz vor dem Servieren über den japanischen Spinatsalat streuen.

Schlussendlich das Nori-Blatt in kleine Streifen schneiden und ebenfalls unter den japanischen Spinatsalat heben oder auflegen.

Zubereitung des Original Kobe Ribeyes

Das ca. 2 cm starke Ribeye in ebenfalls ca. 2 cm breite Streifen schneiden.

Der Anblick der Marmorierung lässt garantiert das Herz jedes Fleisch-Fans höher schlagen.

Eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillplatte (Plancha) auf eine Temperatur von ca. 250°C erwärmen. Sobald die Temperatur erreicht wurde, die Fleischstreifen ohne Zugabe von Fett in die von uns verwendeten Petromax fp30h auf dem Monolith Classic legen.

Nach sehr kurzer Zeit (ca. 20 Sekunden) hat sich auf der ersten Fleisch-Seite eine tolle Kruste gebildet, sodass nun nacheinander die anderen 3 Seiten gegrillt werden müssen. Wie zuvor bereits angedeutet, hat diese Zubereitungsmethode den Vorteil, dass nahezu die maximale Fläche der Fleischstreifen mit Röstaromen versehen wurde und der Kern des Fleisches medium-rare serviert werden kann.

Volle Aufmerksamkeit für das wahrscheinlich interessanteste, besonderste und leckerste Fleisch der Welt: Original Kobe Ribeye Steak mit einem kleinen japanischen Spinatsalat mit Sesam-Sauce.

Die andere Hälfte des Steaks wurde im Ganzen gegrillt, anschließend in Tranchen geschnitten und teils mit ein wenig Fleur de Sel und teils mit Wasabi-Sesam genossen.

Unter folgendem Link könnt ihr euch die gesamte Vergrillung als Instagram-Story zu Gemüte führen: Hier entlang…

Fazit

Nun kann auch ich bestätigen, dass Original Kobe Fleisch wirklich etwas ganz Besonderes ist: Das unglaublich zarte und geschmackvolle Fleisch sucht wirklich seines Gleichen! Die von mir gewählte Zubereitungsmethode war für meinen Geschmack einfach mehr als perfekt!

Probiert es unbedingt (mindestens) einmal in eurem Leben selbst aus! – Ihr werdet garantiert, wie ich(!), sehr begeistert sein.

Es muss bei eurer nächsten Grill-Session ja auch nicht gleich ein 500 g Kobe Steak für über 200 EUR sein! – Bei Albers Food bekommt ihr auch schon tolle 300 g Stücke für etwas über 100 EUR.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Biru Wagyu Ribeye Steak – ShioMizu Aged mit Johannisbeer-Chutney

Zutaten
450 g Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure
500 g frische Johannisbeeren
150 ml Mangosaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 Apfel
4 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml weißer Balsamico-Essig
3 EL brauner Zucker
1 EL Rosa Pfeffer
1 TL Chili Flocken
1 TL Ingwer (frisch o. gemahlen)
1 TL Senfkörner
3 EL getrocknete Cranberries

Bevor das Johannisbeer-Chutney zubereitet wird, das Steak eine Stunde vorher herauslegen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann und die angestrebte Kerntemperatur später schneller erreicht wird.

Die Marmorierung des Biru Wagyu Ribeye Steak (8 Wochen ShioMizu Aged) von Eatventure ist einfach der absolute Knaller!

Zunächst die Johannisbeeren von den Stielen zupfen, die Cranberries klein schneiden, sowie die Schalotten pellen und den Apfel schälen und würfeln.

Die Zwiebeln in einen Topf mit Olivenöl andünsten, anschließend die gewürfelten Äpfel hinzufügen und anschwitzen. Nun mit dem braunen Zucker karamellisieren und anschließend mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen.

Die restlichen Zutaten, bis auf den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Dabei immer wieder gut umrühren und die Früchte an der Topfwand mit einem Esslöffel so gut es geht zerquetschen.

Den Mangosaft und den Gelierzucker hinzufügen und noch einmal für ca. 4 Minuten unter ständigen Umrühren kochen lassen.

Das Johannisbeer-Chutney in ausgekochte Gläser füllen und anschließend auf den Kopf stellen.

Damit eine durchgehende gleichmäßige Kruste entsteht, das Steak in einer geschmiedeten oder gusseisernen Pfanne mit sehr wenig oder keinem Öl braten oder ganz typisch auf dem Grillrost zubereiten.

Sobald das Steak eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht hat, zwei bis drei Minuten lang ruhen lassen, mit einem scharfen Messer tranchieren und anschließend mit dem Johannisbeer-Chutney servieren.

Sagenhaft, wie gut das sehr geschmacksintensive, super-zarte Biru Wagyu Ribeye Steak mit dem fruchtig-scharfen Johannisbeer-Chutney harmoniert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Im Zuge der „Albers Challenge 2018“ stellten wir euch im letzten Monat das wunderschöne 1,8 kg(!) schwere Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers vor. – Ein absolutes Traumsteak! Kaum vorzustellen, dass keine 4 Wochen später, in der zweiten Challenge-Runde, bereits das nächste unvorhersehbare Highlight folgt:

Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)

Dieses brillant marmorierte Rib Eye Steak (Entrecôte) wurde mit dem Marmorierungsgrad (Marbling Score) MS 7–8 eingestuft. Vereinfacht gesagt, bedeutet die Einstufung MS 7–8 (von max. 12) Güteklasse „sehr gut“.

Herkunft

Dieses ganz besondere Wagyu Rib Eye Steak stammt von der Jack’s Creek Farm, einem australischen Familienunternehmen aus Willow Tree (New South Wales), etwa 300 km nördlich von Sydney. Die Gegend ist u. a. für ihr gemäßigtes Klima und ihre zuverlässigen Niederschläge bekannt. – Die ideale Grundlage für beste Rinderzucht! Im Jahr 1991 begannen die Züchter David und Phillip Warmoll die japanischen Black-Wagyu-Bullen der Tajima-Rasse aus Kobe mit den australischen Black-Angus-Rinder zu kreuzen. Daraus wurde der Verkaufsschlager: Jack’s Creek Wagyu.

Die Spitzenqualität ist seit langer Zeit international anerkannt: In den Jahren 2015 und 2016 erhielt die Jack’s Creek Farm jeweils die Auszeichnung „Bestes Steak der Welt“. – Daher auch die Bezeichnung „Weltmeistersteak“.

Übrigens: Wem Fleisch des Marbling Scores 7–8 zu kostspielig ist, erhält bei Albers neben dem noch hochwertigerem Fleisch des MS 9+ auch das kostenbewusste MS 5–6.

Zur Erinnerung: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal ist es das 600 g schwere Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) im Wert von 138,– EUR!!! Alles was ihr tun müsst um dieses hochwertige Steak zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen (2. Runde bereits abgelaufen).

Zutaten

600 g Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8)
Gold Flakes (Blattgold)
3 Artischocken

für den Dipp
90 g Crème fraîche
135 g Joghurt
3 EL Zitronensaft
15 g Senf
150 g Mayonnaise
1 EL frisch geschnittene Petersilie
1 EL Apfelessig
1 TL brauner Zucker
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung Artischocken und Dip

Die Artischocken mit einem sehr scharfen Messer längs teilen. Aus Gründen der Ästhetik den Stil dran lassen (nicht essbar).

Mit einem Teelöffel die innere Blüte und das Heu ausstechen.

Damit die Schnittflächen sich nicht zu stark verfärben, sehr schnell mit einigen Tropfen des Saftes einer Zitrone beträufeln.

Nun werden die Artischocken-Hälften für ca. eine halbe Stunde gedünstet. In der Zwischenzeit die o. a. Zutaten für den Dip vermischen und anschließend mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Zubereitung Steak

Das Steak sollte mindestens eine Stunde vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank entnommen werden.

In einer gusseisernen oder geschmiedeten Pfanne (je nach Vorlieben) etwas Rapsöl (relativ geschmacksneutral) stark erhitzen und anschließend das Steak von jeder Seite für ca. 60 Sekunden anbraten. Alternativ kann auf das Öl gänzlich verzichtet und/oder selbstverständlich auch der Grill, Beefer o. ä. verwendet werden.

Nachdem sich ausreichend Röstaromen entwickelt haben, dass Steak in die indirekte Zone des Grills verlagern und bei einer Gartemperatur von max. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von max. 52°C garen. In der Zwischenzeit die Schnittflächen der gedünsteten Artischocken über direkter Hitze für ca. 5 – 7 Minuten auf den heißen Grillrost legen.

Servieren des Steaks

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Steak weder vor dem Grillen, noch nach dem Grillen würzen werden. – Noch nicht einmal mit gutem Pfeffer oder mit „einfachem“ Salz. Wir wollten unbedingt den unverfälschten puren Geschmack des sagenumwobenen Fleisches genießen.

Trotzdem erschien es uns vom Gefühl her als nicht angemessen genug, mit dem tollen Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak nichts weiteres mehr anzustellen. Aus diesem Grund unterstrichen wir unsere Freude und Spannung damit, die Steak-Enden mit Gold Flakes (Blattgold) zu verzieren. Das von uns verwendete Blattgold (23,75 Karat) gehört zu der Klasse der Lebensmittelfarbstoffe mit der Bezeichnung E 175, ist geschmacksneutral und darf in geringen Mengen bedenkenlos verzerrt werden.

Fazit

Es ist einfach unvorstellbar, wie sehr dieses Steak quasi auf der Zunge schmilzt. Der extrem hohe intramuskuläre Fettanteil lässt das Steak buttrig zart werden, sodass das Fleisch so gut wie gar nicht gekaut werden muss. Geschmacklich ebenso spannend ist das Fett, welches sich rund um den Muskel ansammelt. – Befindet sich dieses zwischen Zunge und Gaumen und wird leicht komprimiert, zerplatzt es quasi wie eine ganz weiche Praline und setzt eine Geschmacksexplosion in Gang.

Das Albers Jack’s Creek Wagyu Rib Eye Steak (MS 7–8) hat uns und unsere beiden Gäste mehr als überzeugt. Einziger Wermutstropfen ist der relativ hohe Preis, der unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt ist!

Dry Aged Steak Burger Deluxe mit Biru Wagyu Markknochen

Zu Knochenmark habe ich meine eigenen Kindheitserinnerungen: Ich sehe noch heute meinen Opa förmlich vor mir, wie er nach dem Verzehr der Rindfleischsuppe die dicken Rinderknochen aufsuchte und die beiden Enden x-mal sehr laut auf den Küchentisch klopfte und mit einem Messer versuchte auch das allerletzte bisschen Mark aus den Knochen zu fummeln. Dieses wertvoll erbeutete Knochenmark aß sehr gerne mit einer dicken Scheibe Brot. Wenn er an einem erfolgsversprechenden Tag einmal sehr viel Knochenmark fand, mischte er es hingegen in einen Natur-Quark mit dicken Nudeln und genoss es umso mehr.

Die von meinem Opa präferierte Kombination Mark/Quark nahm ich als Inspiration, ebenfalls ein Rezept mit Knochenmark zu kreieren. Dabei ersetzte ich Quark durch Joghurt und vermische ihn mit Gurken und Zwiebeln. Da ich das Knochenmark als Burger-Topping verwenden wollte und es sehr kräftig im Geschmack ist, fand ich mit dem Apfel einen süßen sehr geeigneten Gegenspieler.

Herausgekommen ist dieses geniale Rezept mit den folgenden beiden Hauptdarstellern:

– Entrecôte-Abschnitte von einer meiner Fleisch-Reifungen (ca. 7 kg Bone-In Entrecôte von eatventure.de)
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen – einen längst aufgeschnittenen Rinderknochen (eatventure.de)

Zutaten
Dry Aged Biru Wagyu Bone Marrow Markknochen (eatventure.de)
1 Entrecôte o. Steak-Abschnitte
Burger-Buns (z. B. Curry-Buns v. eatventure.de)
1 frische Gurke
1 rote Zwiebel
1 bunter Apfel
Joghurt Natur
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Den Markknochen erst kurz vor dem Vergrillen aus dem Kühlschrank nehmen, da dass in ihm enthaltene Fett sehr schnell schmilzt.

Die Entrecôte-Abschnitte oder alternativ das Steak mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm schneiden.

Aus dem kleingeschnittenen Fleisch einen oder ggf. mehrere Patties formen.

Die frische Gurke, die rote Zwiebel und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Joghurt, das Salz und den Pfeffer bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber PULSE 2000 mit der Weber Grillplatte, vorheizen und bei mittlerer Temperatur das Patty grillen. Kurz vor dem Erreichen der Ziel-Kerntemperatur den Knochen mit der Mark-Seite nach unten auflegen.

Das Steak-Patty auf die Unterseite des Curry-Buns legen und mit Fleur De Sel und hochwertigen Pfeffer würzen.

Als quasi „Kleber“ ein bis zwei Esslöffel Joghurt auftragen und anschließend die Würfel der Gurken, Zwiebeln und Äpfel auflegen.

Als Burger-Topping das Knochenmark auflegen und mit dem Deckel des Burger-Buns verschließen.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr lecker dieser Burger ist, weshalb ich ihn ganz selbstbewusst den „Dry Aged Steak Burger Deluxe“ taufte.

Jedes einzelne kleine Fleischwürfelchen war überaus saftig und der Fleischgeschmack wurde durch das Knochenmark maximiert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit! – Garantiert!