Schweinelachsbraten in Alpenhain Camembert Creme mit Champignons

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und der Winter steht vor der Tür. Für uns beginnt damit auch die etwas ruhigere Zeit, in der man zusammen mit seiner Familie gemütlich im Warmen sitzt und gemeinsam zum Beispiel einen leckere Sonntagsbraten isst und dabei einen guten Wein oder Sekt genießt.

Ein solches Festessen muss nicht automatisch mit sehr viel Aufwand verbunden sein. Wir zeigen euch in diesem Rezept, wie ihr mit nur wenigen Handgriffen einen überaus schmackhaften Schweinelachsbraten mit Champignons und einer pfiffigen Camembert-Sahne-Sauce zubereitet.

Neben dem Fleisch ist unser heutiger Hauptdarsteller die Alpenhain Camembert Creme vom Typ Schnittlauch, aus der wir die unglaublich leckere Camembert-Sahne-Sauce zubereiten.

Zutaten
ca. 2 kg BIO Schweine Lachs (von Kreutzers)
3 x Alpenhain Camembert Creme Schnittlauch
600 g Champignons
1 mittelgroße Zwiebel
300 g Schlagsahne
300 ml Wasser
frische Petersilie
Kräuter der Provence
geräuchertes Paprikapulver
guter Pfeffer
Meersalz oder Salzflocken
gutes Olivenöl

Zubereitung des Schweinelachs

Damit der Schweinelachsbraten im Kern nicht mehr all zu kalt ist und Zimmertemperatur annehmen kann, ca. 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Des Weiteren ein geeignetes Thermometer, wie z. B. der Meater Plus zur Überwachung der Kerntemperatur bereitlegen.

Den Grill, in unserem Fall der Weber Genesis II EX-335 auf mindestens 250°C vorheizen.

Den Schweinelachs beidseitig mit milden Salzflocken bestreuen.

Den Schweinelachs von beiden Seiten scharf angrillen.

Nach nur wenigen Sekunden entstehen schmackhafte Röstaromen.

Die Meater Plus Nadel in die dickste Stelle des Schweinelachs stecken.

Das Fleisch in den indirekten Bereich des Grills legen und anschließend bei geschlossenem Deckel und einer Gartemperatur von ca. 180°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C garen.

Zubereitung der Alpenhain Camembert Creme mit Sahne und Champignons

Die Champignons reinigen und anschließend in dünne Scheiben schneiden sowie die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

Auf dem Seitenkochfeld des Grills zunächst die Zwiebel in einem mit Olivenöl benetzten Topf andünsten und anschließend die Champignons hinzugeben, kurz anbraten, zusammenfallen lassen und zu guter Letzt mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Pilze aus dem Topf nehmen und warm halten, anschließend 300 ml Wasser zum Kochen bringen und die Alpenhain Camembert Creme bereitstellen.

Die Alpenhain Camembert Creme nach und nach in das heiße Wasser geben und anschließend zu einer Creme verrühren.

300 ml Sahne hinzufügen, kurz aufkochen lassen und anschließend mit Kräuter der Provence, geräuchertes Paprikapulver, Pfeffer und Meersalz würzen.

Die Champignons zurück in die Camembert-Sahne-Sauce geben.

Sobald der Schweinelachsbraten die angestrebte Kerntemperatur erreicht hat, in Scheiben schneiden und anschließend mit der der Sauce und den Champignons in einer Kasserolle oder Auflaufform übergießen.

Die Kasserolle abdecken und ca. 24 Stunden lang im Kühlschrank durchziehen lassen.

Servieren des Schweinelachsbraten in Alpenhain Camembert Creme mit Champignons

Die Kasserolle mit dem Schweinelachsbraten ca. 4 Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und anschließend bei ca. 200°C im indirekten Bereich des Grills, bis zu einer Kerntemperatur von ca. 70°C zu Ende garen. Währenddessen den Braten hin und wieder mit der Sauce übergießen.

Unmittelbar vor dem Servieren mit frischer Petersilie bestreuen. Wir empfehlen als Beilage zum Beispiel Kartoffeln, Kroketten oder Kartoffelecken.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Drehspieß-Hähnchen mit dem Meater Plus

Wir würden auf keinen Fall behaupten wollen, dass unsere Grillhähnchen perfekt sind oder am allerbesten schmecken aber wir sind uns relativ sicher, dass sie sich geschmacklich nicht mehr viel verbessern lassen.

Grund für unser bescheidenes kulinarisches Geschmackserlebnis ist primär die Fleischqualität: Gerne verwenden wir Kikok-Hähnchen, welche sich u. a. durch ihre gelbliche Fleisch- und Hautfarbe kennzeichnen, die auf den hohen Mais-Anteil im Futtermittel zurückzuführen ist. Kikok Hähnchen wachsen langsamer und ohne Antibiotika auf. Das Fleisch der Kikok Hähnchen ist des Weiteren außergewöhnlich zart und saftig, das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Eine noch bessere Fleischqualität lernten wir mit den BIO-Freilandhähnchen von Kreutzers kennen. Das Fleisch ist zwar nicht ganz so gelblich wie beim Kikok oder Maishähnchen, jedoch noch zarter, noch saftiger und noch geschmackvoller! – Einfach unfassbar gut!

Damit das Hähnchenfleisch nicht austrocknet, ist u. a. die korrekte Kerntemperatur ausschlaggebend. Wir nutzten zur Temperaturüberwachung den Meater Plus, welchen wir in die Brust, der dicksten Stelle des Hähnchens stecken und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 85°C garen. Ein weiterer entscheidender Vorteil des Meater Plus ist, dass er kabellos betrieben wird und sich aus diesem Grund perfekt für die Verwendung mit einem Drehspieß eignet.

Ein weiteres Puzzleteil ist der Einsatz einer Rotisserie. Das auf dem Drehspieß aufgespießte Grillhähnchen fängt den heruntertropfenden eigenen Fleischsaft durch seine Rotation selbst wieder auf, aromatisiert die Haut und lässt sie kross werden.

Ein noch saftigeres Hähnchen mit einer noch krosseren Haut erzielten wir dadurch, in dem wir das Hähnchen für 24 Stunden in eine Brine (Salzlake mit Gewürzen) einlegten. Unseres Erachtens steht jedoch der Aufwand in keinem Verhältnis zu dem marginal besseren Ergebnis, weshalb wir in der Regel auf diesen Vorgang verzichten.

Bei der Auswahl des geeigneten Hähnchen-Gewürz sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wir präferieren eine Mischung, bestehend aus feinem Meersalz, Paprika, Curry und ein wenig Pfeffer. Hin und wieder mengen wir auch Kümmel oder Chili hinzu.

Wie einfach und schnell die Zubereitung eines leckeren Hähnchens durch Zuhilfenahme einer Rotisserie und des Meater Plus tatsächlich ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Zutaten
1 – 1,5 kg BIO-Freilandhähnchen (von Kreutzers)
oder
1 – 1,5 kg Kikok Hähnchen bzw. Maishähnchen (von Kreutzers)

für das Hähnchengewürz
1,5 TL Meersalz
2 TL Paprika edelsüß
0,5 TL Curry
etwas schwarzer Pfeffer

die Hardware
1 x Meater Plus
1 x Rotisserie (Drehspieß)

Das Aufspießen und Würzen des Hähnchen

Nachdem das Hähnchen unter fließendem Wasser gründlich gereinigt und anschließend mit einem Küchentuch trocken getupft wurde, wird es zentriert auf dem Drehspieß geschoben und beidseitig mit den Drehspieß-Krallen fixiert.

Das Hähnchen rundherum mit dem o. a. Hähnchen-Gewürz bestreuen. Wir erledigen diesen Vorgang immer ausnahmslos vor dem Aufschieben des Hähnchens, damit sich weniger Hähnchen-Gewürz von der relativ trockenen Haut des Hähnchens löst.

Den Meater Plus bereitlegen und die kostenlose Meater-App für das Tablet/Smartphone starten.

Das korrekte Einführen der Meater Plus Nadel

Die Meater-Nadel besitzt in der Mitte eine dünne Rille. Diese kennzeichnet, dass die Rille vollständig in das Grillgut hineingesteckt werden muss, um die Elektronik des Meater Plus vor hohen Garraumtemperaturen zu schützen.

Sobald man den Garvorgang in der Meater-App gestartet und die Art des Grillguts ausgewählt hat, informiert die Software sicherheitshalber über das korrekte Einführen ins Grillgut.

Die dickste Stelle des Hähnchens befindet sich im vorderen Bereich der Brust. Durch ein animiertes Bild wird die korrekte Position in der Meater-App gezeigt.

Des Weiteren ist es wichtig darauf zu achten, dass die Meater-Nadelspitze im Innern des Garguts keinen Knochen berührt und im äußeren Bereich frei liegt.

Starten des Grillvorgangs

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II in der Einbauvariante unserer Lareh-Outdoorküche auf ca. 180 – 190°C aufheizen.

Den Drehspieß in die dafür vorgesehenen Halterung legen und bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 85°C garen. Da das Hähnchen nach und nach relativ viel Fett und Fleischsaft verliert, empfehlen wir später eine Fettauffangschale unter das Hähnchen zu stellen.

Nun informiert uns die Meater-App über die geeignete Ablagestelle der Meater Plus Ladestation. Die Meater Plus Ladestation empfängt sowohl die Kerntemperatur als auch die Gartemperatur und übermittelt diese an die Meater-App.

In den ersten Minuten schätzt die Meater-App die Zeit des Grillvorgangs und korrigiert diese ggf. während der gesamten Grill-Session.

Unter Berücksichtigung der vorgegebenen und vorherrschenden Parameter ermittelt die Meater-App in unserem Fall eine Garzeit von ca. einer Stunde.

Kurz bevor die Stunde abgelaufen ist, erreicht das Grill-Hähnchen eine Kerntemperatur von 84°C, sodass wir via Push-Meldung darauf hingewiesen werden, dass Grillgut von der Hitze zu entfernen.

Das Ergebnis kann sich definitiv wieder einmal sehen lassen: Ein von außen perfekt gebräuntes und von innen zartes, saftiges und überaus schmackhaftes Grillhähnchen.

Die Kombination aus sehr guter Fleischqualität, geeignetem Hähnchen-Gewürz, dem Einsatz einer Rotisserie und die Unterstützung des Meater Plus garantieren ein perfektes Ergebnis.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Smoked T-Bone Steak rückwärts gegart

Rückwärtsgaren? – was ist das denn nun schon wieder? Die alten Hasen unter euch wissen es schon längst und nutzen diese Zubereitungsmethode sehr gerne für ihre Steaks. Allen anderen Grill-Fans möchten wir das Rückwärtsgaren unbedingt näher bringen.

Bei der klassischen Zubereitungsmethode eines Steaks, wird das Fleisch auf dem heißen Grillrost, über dem Infrarotbrenner, in der Pfanne, auf der Plancha o. ä. zunächst beidseitig scharf angegrillt/angebraten und anschließend im indirekten Bereich des Grills/Backofen, bei mittlerer Temperatur, bis zur gewünschten Kerntemperatur nachgegart.

Anders beim Rückwärtsgaren, bei dem das Fleisch zunächst bei relativ geringer Garraumtemperatur (ca. 120°C) im indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur (z. B. 55 – 56°C für medium) gegart und anschließend scharf angegrillt wird, um diesem eine schmackhafte Kruste und Brandings (Grillstreifen) zu verleihen.

Wichtig ist, dass man das Steak bei einer gewünschten Endkerntemperatur von z. B. 56°C bereits 4 – 5°C früher, also bereits bei 51 – 52°C aus der indirekten Zone nimmt, bevor man es anschließend bei hoher Temperatur fertig grillt. Bei diesem letzten Vorgang wird die Kerntemperatur nämlich noch einmal um die fehlenden ca. 4 – 5°C ansteigen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Beim Rückwärtsgaren wird das Fleisch sehr viel stressfreier gegart, sodass sich der Fleischsaft in Ruhe verteilen kann, beim Aufschneiden nicht unkontrolliert austritt und dadurch saftig bleibt.

Des Weiteren gelangt das Steak beim Rückwärtsgaren etwas heißer auf dem Teller und besitzt eine etwas krossere Kruste, ist unseres Erachtens jedoch im Kern geringfügig weniger gleichmäßig gegart, dafür allerdings saftiger.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Fleisch beim Rückwärtsgaren sehr viel besser räuchern lässt, da es bei niedrigeren Temperaturen mehr Rauch annehmen kann.

Ein kleiner Nachteil des Rückwärtsgaren ist hingegen, dass sich die Garzeit im Vergleich zur klassischen Methode um einige Minuten verlängert und durch das nachträgliche scharfe Grillen mit hoher Temperatur ein etwas grauerer, also durchgegarterer Rand entsteht.

Wir möchten euch das Rückwärtsgaren anhand eines ca. 1,2 kg schweren German Heifer Dry Aged T-Bone Steak von Kreutzers zeigen, welches wir auf dem Holzkohlegrill Schickling Grill Premio XL II zubereiten und dabei sanft räuchern, ohne dass das Fleisch anschließend ungewollt wie ein Kassler schmeckt.

Wie so oft, unterstützt uns bei der Garraum- und Kerntemperatur-Kontrolle das Meater+ Thermometer, welches uns über ein Smart-Device wie z. B. Smartphone oder Tablet über die vorherrschenden Temperaturen informiert.

Zutaten
1,2 kg German Heifer Dry Aged T-Bone Steak (von Kreutzers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer (von Ankerkraut)

Hilfsmittel
Wood Chips (z. B. Axtschlag Wood Smoking Chips Hickory)
Meater+

Zubereitung des Steaks

Die Briketts eines halb gefüllten Anzündkamins durchglühen lassen.

Die Nadel des Meater+ zentriert in die dickste Stelle des Steaks stecken und darauf achten, dass die Spitze den Knochen nicht berührt.

Die Briketts auf der rechten und linken Seite des Kohlerosts verteilen, mit geschlossenem Deckel auf ca. 120°C einregeln und anschließend das Steak in den indirekten Bereich des Grills platzieren.

Nach und nach jeweils eine kleine Hand voll Räucherchips sehr dicht an die Briketts legen.

Die neben den Briketts liegenden Räucherchips beginnen anschießend zu rauchen, ohne sofort zu verbrennen.

Da unsere heutigen Gäste ihr Steak gerne medium serviert haben möchten, nahmen wir das Fleisch bereits 4 – 5°C früher, also bei ca. 51 – 52°C vom Grill, bevor wir es über starke direkte Hitze zu Ende grillten.

Die beidseitig verteilten Briketts auf einer Seite sammeln und anschließend den Kohleroste höher stellen, damit das Fleisch näher an der Hitzequelle gegrillt werden kann.

Das Steak einige Sekunden lang beidseitig grillen, sodass schmackhafte Brandings (Grillstreifen) und eine tolle Kruste entstehen.

Das Steak nach einer ca. 5-minütigen Ruhephase mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Das leicht geräucherte German Heifer Dry Aged T-Bone Steak mit fermentiertem Pfeffer und Salzflocken (Murray River Salt Flakes) genießen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!