BBQ Guru UltraQ und DynaQ im Praxistest

Kennt ihr den BBQ Guru? – Wir haben den guten alten Helfer bereits im Jahre 2011 auf der zwölften World Barbecue Championship im 25 km entfernten Gronau kennengelernt und arbeiten seit vielen Jahren, im Zusammenspiel mit den unterschiedlichsten Grills und Smoker mit ihm.

Die Funktionsweise eines BBQ Gurus ist schnell erklärt: Der Controller (BBQ Guru) misst mit einer Temperatursonde die Temperatur im Grill bzw. im Smoker und bläst bei Unterschreitung der individuellen Solltemperatur Luft (Sauerstoff) zur glühenden Grillkohle, damit diese anschließend mehr Hitze abgibt.

Diese Methodik ist spätestens dann unglaublich komfortabel und beruhigend, wenn Fleisch (Pulled Pork, Brisket, Short Ribs & Co.) über einen langen Zeitraum und ggf. nachts mit gleichbleibender Temperatur gegart werden soll. Selbst wenn die Umgebungstemperatur nachts um 10°C fällt oder tagsüber bei direkter Sonneneinstrahlung um 20 – 30°C steigt, garantiert der BBQ Guru eine stets gleichbleibende Gartemperatur.

Bevor wir vor etlichen Jahren mit dem ambitionierten Grillen begannen, gab es zuvor auch schon den BBQ Guru in gefühlt unzähligen verschiedenen Versionen, welche seine Fans auf der ganzen Welt fanden. Wir konnten in den vergangenen Jahren mit den beiden letzten Versionen „BBQ Guru CyberQ WiFi“ und „BBQ Guru CyberQ Cloud“ unsere allerbesten Erfahrungen machen, hatten uns jedoch immer schon gewünscht, dass eine eigens für den BBQ Guru programmierte App erscheint, um ihn auch aus der Ferne komfortabel zu kontrollieren und zu regeln.

Nun ist es endlich soweit – die beiden ab Anfang Juli 2020 erscheinenden BBQ Gurus „UltraQ“ und „DynaQ“ wurden sowohl technisch als auch optisch rundum neu gestaltet. Uns von bigBBQ.de wurde die Möglichkeit geboten, bereits Wochen vor der Markteinführung einen detaillierten Blick auf die beiden BBQ Guru Neulinge zu werfen und sie auf Herz und Nieren zu testen.

Der Lieferumfang des BBQ Guru UltraQ

Der Lieferumfang schwangt je nach gewähltem Kit, sprich je nachdem welchen Grill man ansteuern möchte.

Das uns vorliegende Rundum-Sorglos-Paket nennt sich „UltraQ BBQ Temperatur Control Universal Kit“ und beinhaltet folgende Einzelteile:

UltraQ BBQ Temperatur Control
– 1 x BBQ Guru UltraQ
– 1 x 5-in-1 Magnethalterung
– 1 x Netzstecker

Guru Universal Adapter
– 1 x Universal Adapter zum Anschluss an die meisten mittelgroßen bis XL Keramik-Grills, Weber Smokey Mountain Cooker usw.

Gargut- und Garraum-Fühler
1 x Temperaturfühler für Gargut (Food-Temp)
1 x Temperaturfühler für Garraum (Pit-Temp)

Lüfter
1 x BBQ Guru Pit Viper Fan (Medium Fan)

Anschlusskabel BBQ Guru Edition
1 x Spiralkabel zum Anschluss an den integrierten Lüfter des Monolith Classic oder LeChef in der BBQ Guru Edition

Dieses große Kit erlaubt es uns, den UltraQ an so gut wie jeden beliebigen Holzkohlegrill oder Smoker anzuschließen.

Sichtung der Einzelteile

BBQ Guru UltraQ

Der BBQ Guru UltraQ besteht aus einem Kunststoffgehäuse und ist die Schaltzentrale des gesamten Systems.

Der UltraQ besitzt insgesamt 6 Anschlüsse:

– PWR: Zum Anschluss des mitgelieferten 230 Volt Netzteils
– FAN: Zum Anschluss des optionalen Lüfters wie z. B. BBQ Guru Pit Viper Fan, BBQ Guru Pit Bull (Large) Fan oder mit dem Spiralkabel zum Anschluss an den integrierten Lüfter des Monolith Classic oder LeChef in der BBQ Guru Edition
– PIT: Zum Anschluss des Temperaturfühlers zur Überwachung der Garraumtemperatur
– FOOD 1 – FOOD 3: Zum Anschluss von 3 unabhängig voneinander zu überwachenden Kerntemperaturfühlern für das Grillgut

Der große weiße Rahmen mit dem schräg gestellten kurzen Strich im unteren rechten Bereich des UltraQ symbolisiert den Grossbuchstaben „Q“ und kann in unterschiedliche Farben leuchten, um diverse Status-Meldungen anzeigen zu können.

Die unterschiedlichen, durch Farben dargestellten Status-Meldungen

Blauer Rahmen

Sobald der Grill sich noch in der Aufheizphase befindet, also die voreingestellte Garraumtemperatur noch nicht erreicht wurde, leuchtet der blaue Rahmen. Sollte der UltraQ im laufenden Betrieb plötzlich und unerwartet den blauen Rahmen zeigen, deutet das darauf hin, dass möglicherweise nicht mehr ausreichend Holzkohle im Grill vorhanden ist, weshalb die Garraumtemperatur sinkt.

Roter Rahmen

Sobald die voreingestellte Garraumtemperatur erreicht wurde, leuchtet der rote Rahmen.

Roter Rahmen mit Impulsanzeige

Ein pulsieren der beiden linken und rechten Stege des Q-Rahmens deutet darauf hin, dass der Lüfter arbeitet. Das passiert im späteren Betrieb in der Regel kontinuierlich, damit in dem vom Controller bestimmten Rhythmus Sauerstoff über den Lüfter in den Garraum hineingeblasen wird, um die voreingestellte Gartemperatur aufrechtzuhalten.

Sollte hingegen der gesamte Ring des Q-Rahmens pulsieren deutet das darauf hin, dass ein visueller Alarm ausgelöst wurde.

Farbiger Strich im Q-Rahmen

Roter Strich: Anzeige der aktuellen Gartemperatur (PIT-Fühler)
Oranger Strich: Anzeige der Kerntemperatur des Kerntemperaturfühlers FOOD 1
Grüner Strich: Anzeige der Kerntemperatur des Kerntemperaturfühlers FOOD 2
Blauer Strich: Anzeige der Kerntemperatur des Kerntemperaturfühlers FOOD 3

LED-Anzeige

Die große LED-Anzeige ermöglicht die deutliche Anzeigen der Temperaturen auch bei hellen Lichtverhältnissen.

Taster an der linken Seite des UltraQ

An der linken Seite des UltraQs befinden sich 3 Taster. Durch das kurze Drücken des mittleren Tasters kann zwischen den einzelnen Temperaturen (PIT, FOOD 1 – FOOD 2) gewählt werden.

Durch längeres Drücken des mittleren Tasters gelangt man in den Modus zur Anpassung der Soll-Temperatur, welche durch die mit „+“ und „–“ symbolisierten Tasten jeweils nach oben und nach unten korrigiert werden können.

Durch längeres Drücken der „–“-Taste, wird das „Display Scanning“ aktiviert. Nun werden im LED-Display fortlaufend die einzelnen Temperaturen von PIT sowie FOOD 1 – 3 angezeigt, sodass nicht mehr manuell umgeschaltet werden muss.

Die 5-in-1 Magnethalterung

Im Lieferumfang des UltraQ ist die 5-in-1 Magnethalterung enthalten. Die 2-teilige Halterung wird durch eine Schraube und eine Mutter werkzeuglos zusammengeschraubt. Genauso wie die 4 Standfüße aus Gummi den sicheren Stand garantieren, bietet der integrierte Neodym-Magnet (kräftiger Dauermagnet) die Möglichkeit, die Halterung an magnetischen Flächen haften zu lassen.

Die 4 Gummifüße werden ebenfalls werkzeuglos in den Standfuß gedrückt. Alternativ kann die Halterung, an den Stellen für die Gummifüße, durch Zuhilfenahme von 4 Schrauben auch an eine Wand befestigt werden.

Der UltraQ muss nurmehr ganz einfach in die Halterung hinein geklickt werden. Anschließend kann die Neigung der 5-in-1 Magnethalterung stufenlos bestimmt werden.

Anschluss des Lüfters

Der uns vorliegende Lüfter mit der Bezeichnung „BBQ Guru Pit Viper Fan“ ist für den Betrieb der allermeisten kleinen und mittleren Keramikgrills, Smoker und Grills gedacht. Sollte ein sehr großer Smoker angesteuert werden müssen, greift man eher zum kräftigeren Lüfter mit der Bezeichnung „BBQ Guru Pit Bull Fan“.

Der Anschluss des „BBQ Guru Pit Viper Fan“ erfolgt durch das fest installierte Kabel an den UltraQ-Anschluss „PIT“.

Die auszuströmende Luftmenge kann durch die fest eingebaute und stufenlos einstellbare Blende bestimmt werden. Zum Betrieb unserer Grills wie z. B. Monolith Classic, Monolith Icon, Weber Summit Charcoal, Weber Kugelgrill usw. öffnen wir die Blende auf ca. 50 Prozent.

Zum Anschluss des Lüfters wird für die allermeisten Grills bzw. Smoker der „Guru Universal Adapter“ benötigt.

Dieser kann werkzeuglos in die Belüftungsöffnungen der meisten Keramikgrills, egal ob Monolith, Big Green Egg, Kamado Joe u.v.m. geklemmt werden.

Anschließend erfolgt die Luftzufuhr ausschließlich über den vom UltraQ geregelten Lüfter.

Einige Grills bzw. Smoker besitzen bereits ab Werk einen eingebauten Anschluss für den Lüfter eines BBQ-Gurus, wie z. B. unser Monolith Icon. Zu Demonstrationszwecken installierten wir am Monolith Icon anstelle des UltraQs einen DynaQ (zum Vergleich später mehr).

Vorbildlich: Auch der Weber Summit Charcoal besitzt einen fest verbauten Anschluss zur Aufnahme eines Lüfters für einen BBQ Guru.

Noch praktischer haben es die Besitzer eines Monolith Classic oder LeChef in der BBQ Guru Edition. Diese Modelle besitzen bereits einen fest verbauten Lüfter, welcher durch Zuhilfenahme eines speziellen Spiralkabels angeschlossen wird.

Der UltraQ im Praxiseinsatz

Sobald der UltraQ über das mitgelieferte Netzteil angeschlossen wurde, kann auch schon losgelegt werden.

Grundvoraussetzung für die automatische Temperatursteuerung ist der Anschluss des PIT-Fühlers. Dieser kann dank der Krokodilklemme an dem Grillrost befestigt werden.

Zunächst wird die Holzkohle, in unserem Fall Marabu von McBrikett mit z. B. dem Mono Lighter entzündet.

Die Entlüftung des geschlossenen Deckels wird nun so lange vollständig geöffnet, bis die voreingestellte Gartemperatur bis auf ca. 25 – 30°C erreicht wurde. Anschließend wird die Entlüftung bis auf einen 3 – 5 mm schmalen Spalt geschlossen.

Die restliche Arbeit überlässt man nun den BBQ Guru UltraQ: Dieser kontrolliert nun durch den PIT-Temperaturfühler die vorherrschende Gartemperatur und bläst wohldosiert die benötigte Sauerstoffmenge in den Garraum. Den Aufheizvorgang symbolisiert der UltraQ durch einen blau leuchtenden Rahmen.

Auch ohne die Nutzung einer Smartphone-App über Bluetooth, WLAN oder Cloud ist der BBQ Guru UltraQ Out-of-the-box einsatzbereit.

Sobald die gewünschte Gartemperatur erreicht wurde, kann auch schon das Gargut (z. B. Pulled Pork) aufgelegt und auf Wunsch mit einem FOOD-Temperaturfühler verkabelt werden.

Fortan leuchtet der Rahmen nur noch rot und pulsiert hin und wieder an den beiden linken und rechten Stegen des Q-Rahmens, was auf die Aktivität des Lüfters hindeutet.

Das spätere Gesamtergebnis überzeugt: Nach ca. 12,5 Stunden ist das Pulled Pork mit einer Gartemperatur von 94°C fertig gegart, ohne das ein einziges Mal in den Garprozess eingegriffen werden musste oder eine menschliche Kontrolle nötig war.

Die Nutzung des UltraQs durch die Smartphone-App

Das gesamte Leistungsspektrum mit allen Features ist erst durch die Nutzung der App „BBQ Guru“ gegeben. Diese kann für iOS-Nutzer im AppStore und für Android-Nutzer im Play Store kostenlos geladen werden.

Nachdem die App „BBQ Guru“ das erste Mal geöffnet wurde, wird nach Erlaubnis zur Verwendung von Bluetooth gefragt.

Nachdem die Erlaubnis zur Nutzung von Bluetooth erteilt wurde, werden alle in der Umgebung verfügbaren BBQ Gurus aufgelistet.

Das ausgewählte Gerät kann nun individuell umbenannt werden. Wir nennen unseren UltraQ fortan „bigBBQ UltraQ“.

Als nächstes wird im Internet automatisch nach der neuesten Firmware gesucht, ggf. geladen und auf den UltraQ gespielt.

Das war schon alles – sodass nun via Bluetooth auf den UltraQ zugegriffen werden kann und auf einem Blick alle Temperatur-Stände sowie Lüfter-Aktivität u.v.m. abgelesen werden können.

Links oben in der App können die Controller-Settings aufgerufen werden, über dessen Menü-Einträge individuelle Einstellungen wie z. B. WLAN- und Cloud-Verbindungen, Alarm usw. getätigt werden können.

Um die Reichweite zwischen dem BBQ Guru UltraQ und der App zu erhöhen, empfehlen wir die Verbindung ins heimische WLAN und zum Internet-Dienst „ShareMyCook“ vorzunehmen. Dazu sollte man sich einmalig beim kostenlosen Dienst „ShareMyCook“ anmelden und das eigene WLAN-Netz aus einer Liste aller im Umkreis erreichbaren WLAN-Netzwerke auswählen.

Auch das war schon alles, sodass fortan neben Bluetooth auch die WLAN- und Cloud-Verbindung zur Verfügung steht. Dadurch ist es möglich, von quasi jedem Punkt der Erde auf seinen BBQ Guru UltraQ zuzugreifen.

In den Settings kann des Weiteren eingestellt werden, ob der farbige Rahmen des UltraQs leuchten soll oder dunkel bleibt. Außerdem können verschiedene „Smart Cook Settings“ ausgewählt werden, hinter denen sich für die unterschiedlichen Smoker optimierte Lüfter-Einstellungen verbergen. Wir verwenden für unseren Monolith Classic das Smart Cook Setting 2 und haben damit sehr gute Erfahrungen.

Bei aktiven „Open Lid Detect“ wird erkannt, wenn der Deckel während des Garprozesses geöffnet wurde und dadurch ein erheblicher Temperaturabfall zustand kam.

Wurde die Funktion „Display Scanning“ aktiviert, werden im LED-Display fortlaufend die einzelnen Temperaturen von PIT sowie FOOD 1 – 3 angezeigt, sodass nicht mehr manuell umgeschaltet werden muss.

Die entsprechenden Zieltemperaturen von Gartemperatur und Kerntemperaturen können nach dem auswählen der entsprechenden Kacheln in der App ganz einfach vorgegeben werden. In unserem Fall liegt die PIT-Zieltemperatur bei 120°C und die Zielkerntemperatur des Temperaturfühlers 1 bei 94°C.

Unten links kann sehr übersichtlich abgelesen werden, dass die Aktivität des Lüfters während der Aufheizphase noch bei 100 Prozent liegt.

Die Funktion „Cook Ramp“ garantiert, dass die angegebene Kerntemperatur nicht überschritten und dadurch ein „Überkochen“ vermieden wird.

Durch die entsprechenden Symbole im oberen Bereich (roter Kreis) wird die jeweilige Verbindungsart zum UltraQ angezeigt.

Sollte aus unerfindlichen Gründen keine Verbindung möglich sein, wird dieser Zustand durch ein rotes Quadrat mit einem Kreuz symbolisiert.

Der gesamte Temperaturverlauf des Garprozesses kann durch einen Klick auf den entsprechenden Button ganz einfach aufgezeichnet und in der App angezeigt werden.

Da der UltraQ auch mit dem Internet-Dienst „ShareMyCook“ verbunden ist, können sowohl der Temperaturverlauf des Garprozesses als auch alle anderen Einstellungen bis ins kleinste Detail via Webbrowser vorgenommen werden.

Die Unterschiede zwischen dem UltraQ und dem DynaQ

Die größten Unterschiede zwischen dem UltraQ und dem DynaQ liegen darin, dass der DynaQ auf folgende Features verzichten muss, jedoch weniger kostet:

– nur Bluetooth (kein WLAN und Cloud)
– nur 1 Anschluss für einen FOOD-Temperaturfühler (keine drei)
– kein LED-Display
– 59 EUR (ca. 22 %) günstiger

Preise

Unverbindliche Preisempfehlungen ohne Gewähr. Verfügbar ab Anfang Juli 2020.

UltraQ – Guru Version 379,90 EUR
UltraQ – Universal Set 469,90 EUR
UltraQ – nur Controller 258,90 EUR

DynaQ – Guru Version 319,90 EUR
DynaQ – Universal Set 399,90 EUR
DynaQ – Controller 199,90 EUR

Die Guru Versionen enthalten neben dem eigentlichen BBQ Guru (UltraQ bzw. DynaQ) folgenden Lieferumfang:
1 x 5-in-1 Magnethalterung
1 x Netzstecker
1 x BBQ Guru Edition Spiralkabel
1 x Temperaturfühler für Gargut (Food-Temp)
1 x Temperaturfühler für Garraum (Pit-Temp)

Die Universal Set Versionen enthalten zusätzlich zum Lieferumfang der Guru Version folgenden Lieferumfang, jedoch kein Spiralkabel:
1 x BBQ Guru Pit Viper Fan (Medium Fan)
1 x Universal Adapter zum Anschluss an die meisten mittelgroßen bis XL Keramik-Grills, Weber Smokey Mountain Cooker usw.

Für alle anderen in diesem Artikel nicht aufgeführten Grills bzw. Smoker stehen unzählige verschiedene Adapter zur Verfügung. Dazu einfach euren Fachhändler befragen.

Fazit

Es ist unseres Erachtens schon immer so gewesen. – Wer einen BBQ Guru besitzt, kann garantiert deutlich besser schlafen! Selbstverständlich läuft ein Keramikgrill per se schon äußerst stabil, jedoch kann er immense von äußeren Einflüssen resultierende Temperaturunterschiede nicht immer selbstständig ausreichend ausgleichen, weshalb der BBQ Guru eine nützliche Hilfe darstellt.

Die Wahl des jeweils benötigten Sets wird vom eigenen Grill bzw. Smoker vorgegeben und kann jederzeit durch unzählige Adapter erweitert werden.

Die Wahl zwischen dem UltraQ und DynaQ sollte in der Regel sehr schnell entschieden sein. Grob gesagt, besitzt der DynaQ im Gegensatz zum UltraQ nur einen Temperaturfühler-Anschluss und verfügt über kein LED-Display, kein WLAN, keine Cloud-Funktion und muss via Bluetooth mit der kostenlosen BBQ Guru App gesteuert werden. Da wir uns wünschten, auch aus der Ferne auf unseren BBQ Guru zuzugreifen, konzentrierten wir uns bei dem Praxistest mehr auf den UltraQ und all seinen Funktionsumfang.

Sogar ohne App ist der UltraQ Out-of-the-box umgehend einsatzbereit und bereitete an diverse Grills wie z. B. dem Monolith Classic (mit und ohne BBQ Guru Edition), dem Monolith Icon und dem Weber Summit Charcoal stets beste Ergebnisse mit ausgesprochen gleichbleibenden Gartemperaturen.

Die Soll-Temperaturen können direkt am Gerät mit nur 3 Tastern eingestellt werden und über das gut ablesbare LED-Display abgelesen werden. Sobald „Display Scanning“ aktiviert ist werden fortlaufend die einzelnen Temperaturen von PIT sowie FOOD 1 – 3 angezeigt, sodass nicht mehr manuell umgeschaltet werden muss.

Der große weiße Rahmen mit dem schräg gestellten kurzen Strich im unteren rechten Bereich des UltraQ ist gerade im dunkeln aus viele Meter Entfernung sehr gut ablesbar und zeigt diverse Status-Meldungen an.

Noch komfortabler gelingt die Einstellung via schnell eingerichteter kostenloser BBQ Guru Smartphone App, in der auch diverse andere Funktionen wie z. B. „FAN RUN“, „COOK RAMP“, Alarme und gesamte Temperaturverläufe einzelner Garprozesse aufgezeichnet werden können.

Leider stand der Amazon Skill „Alexa Voice Control“ in Deutschland nicht zum Download zur Verfügung, weshalb wir die Smart Home Funktionen wie z. B. „Alexa, wie ist die Temperatur von FOOD 1?“ nicht testen konnten.

Wie so oft bei neuen Apps, kann bei der Software jedoch noch ein wenig optimiert werden. Manchmal ist nämlich nicht ganz klar, weshalb man unterwegs keinen Cloud-Empfang mehr hat. Deaktiviert man jedoch ganz kurz Bluetooth, funktioniert wieder alles wie gewünscht. Des Weiteren muss man in der der App hin und wieder das „ShareMyCook“-Passwort neu eingeben, was etwas nervig ist. Nicht sehr schlimm aber uns ist außerdem aufgefallen, dass es App-intern Rundungsprobleme bei der Eingabe der Zieltemperaturen gibt.

Die BBQ Guru App wird ständig weiterentwickelt, weshalb wir sicher sind, dass mit der Zeit noch einige Funktionen mit hinzukommen werden und die kleinen Kinderkrankheiten bald der Vergangenheit angehören. Zusammengefasst funktionierte hardwaretechnisch alles rundum tadellos und mit der App lässt sich gut arbeiten. Wir sind oberglücklich mit unseren kleinen fleißigen Helferchen.

Beide Daumen hoch für die neuen BBQ Gurus UltraQ und DynaQ!

Produktvorstellung: Moesta-BBQ Thermometer No.2

Vor über drei Jahren überraschte uns der Grill- und Grillzubehör-Hersteller Moesta-BBQ mit seinem ersten Einstichthermometer. Wir von bigBBQ.de hatten seinerzeit dieses Thermometer genauer unter die Lupe genommen und in einem aufwendigen Praxistest (zum Testbericht…) mit unserem Referenzthermometer SuperFast Thermapen verglichen: Die Ergebnisse sprachen für sich, sodass wir dem ersten Moesta-BBQ Thermometer No.1 eine Kaufempfehlung aussprechen durften.

Vor wenigen Wochen holte Moesta-BBQ zum zweiten Paukenschlag aus und brachte mit dem „Thermometer No.2“ ein weiteres Einstichthermometer auf dem Markt, welches der ersten Version (No.1) in einigen Punkten voraus sein soll. Wir wollten natürlich herausfinden, in welchen Punkten die neue Version des Einstichthermometers der vorherigen überlegen ist und wiederholten den damaligen Test unter neuen Gegebenheiten.

Lieferumfang Moesta-BBQ Thermometer No.2

Das neue Einstichthermometer wird in einem sehr stabilen hochwertigen Pappkarton mit integriertem weichen Schaumstoffkern geliefert. In diesem Schaumstoffkern ist das Thermometer stets vor dem Zerkratzen und anderen äußeren Einflüssen geschützt.

Obwohl das Moesta-BBQ Thermometer No.2, wie sein Vorgänger zuvor, sehr intuitiv zu bedienen ist, liegt der Verpackung eine kurze Bedienungsanleitung bei.

Die Bedienungsanleitung beschreibt sehr übersichtlich die jeweiligen Funktionen, die sich hinter den 3 Bedienungsknöpfen verbergen. Des Weiteren werden einige wichtige Funktionen und technische Daten genannt.

Unser erster Eindruck

Das ca. 86 g leichte Thermometer No.2 ist unseres Erachtens deutlich formschöner als sein Vorgänger und lässt sich sowohl mit kleinen als auch mit großen Händen sehr gut halten. Auf seiner Front prangt im linken Bereich das große Moesta-BBQ-Logo und in der Mitte das Firmensignet.

Die zum Betrieb notwendige Knopfbatterie vom Typ CR 2032 ist im Lieferumfang enthalten und befindet sich bereits einsatzbereit im auf der Rückseite angeordneten Batteriefach.

Zur Nutzung des Thermometers muss lediglich der Temperaturfühler ausgeklappt und anschließend in das Grillgut gesteckt werden.

Das Moesta-BBQ Thermometer No.2 im Detail

Sobald der Temperaturfühler des Thermometers ca. 36 Grad ausgeklappt wurde, schaltet sich dieses unmittelbar und verzögerungsfrei ein und nach dem Einklappen wieder aus.

Sollte man vergessen haben das Thermometer einzuklappen, schaltet sich dieses nach ca. 10 Minuten automatisch aus und schont dadurch die Batterie.

Die ca. 112 mm lange Sensor-Sonde ist 3 mm stark, besteht aus Edelstahl und verjüngt sich nach 92 mm auf ca. 2 mm. – Das dünne Ende der Sensor-Sonde garantiert, dass beim Messen keine all zu großen Löcher hinterlassen werden und dadurch das Herauslaufen des Fleischsaftes minimiert wird.

Die Temperaturbeständigkeit und Genauigkeit wurde vom Hersteller für den Bereich von -50 bis 300 °C definiert. Während die Reaktionszeit 3 – 4 Sekunden beträgt, liegt die Messgenauigkeit bei +/- 1 °C.

Die Funktionen der 3 Bedienungsknöpfe sind wie folgt definiert:

– Button Oben: Zwischen °C und °F umschalten
– Button Mitte: Blaue LCD-Beleuchtung einschalten
– Button Unten („Hold“): Die aktuell angezeigte Temperatur einfrieren

Nachdem der mittlere Bedienknopf gedrückt wurde, schaltet sich die blaue Beleuchtung für das LCD-Display ca. 5 Sekunden lang ein, wodurch die angezeigte Temperatur im dunkeln perfekt abgelesen werden kann.

Das neue Moesta-BBQ Thermometer No.2 hat jedoch noch mehr zu bieten. – Im Innern wurde ein Magnet verbaut, mit dem das Thermometer sehr bequem an magnetischen Oberflächen, wie z. B. Grill-Seitenablagen fixiert werden kann.

Alternativ zum Magnet, kann auch die runde Aussparung des Thermometer No.2 zum Aufhängen genutzt werden.

Erstellung einer Messserie

Wie bei unserem damaligen detaillierten Test des Thermometer No.1, zogen wir wiederholt das Thermapen, als unser Referenzthermometer zu unserem Test hinzu und tauchten die Sensor-Sonde parallel zum Thermometer No.1 und No.2 ca. 3 cm tief in das Wasser eines Wasserkochers. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Wasserkochers filmten wir das Steigen der Temperatur und werteten später die möglicherweise unterschiedlichen Reaktionszeiten der 3 Thermometer aus.

Wie im ersten Test (zum Testbericht…) ermittelten wir nahezu exakte Werte von allen drei Thermometern. Im darauf folgenden Test wurde die Schnelligkeit der drei Thermometer getestet. Das Moesta-BBQ Thermometer No.1 lag wie im Jahre 2016, zeitlich etwa 2 – 3 Sekunden hinter der Messgeschwindigkeit des SuperFast Thermapen 3, wogegen das neue Thermometer N0.2 nur 1 – 2 Sekunden hinter dem Referenzthermometer lag, was in der Praxis unserer Meinung nach kaum auffällt.

Das neue Moesta-BBQ Thermometer No.2 begleitet uns bereits seit ca. 3 Wochen bei unseren vielen Vergrillungen und bereitete uns dabei stets große Freude.

Technischen Daten des Moesta-BBQ Thermometer No.2

– Edelstahl-Sensor-Sonde
– integriertes Magnet
– runde Aussparung zum Aufhängen
– LCD Beleuchtung (blau) durch drücken des Buttons (Licht)
– Temperaturbeständig und genau bei -50 bis 300 °C
– Reaktionszeit: 3 – 4 Sekunden
– Messgenauigkeit: +/- 1 °C
– Gewicht: 86 g
– Aktivierung durch Ausklappen des Temperaturfühlers oder durch drücken eines beliebigen Buttons
– CE-Kennzeichnung
– Automatische Abschaltung nach ca. 10 min. bei Nichtbenutzung (Batterie schonend)
– Temperatur einfrieren durch HOLD-Taste
– Batterietyp: 1 x Knopfbatterie CR 2032 (ist im Lieferumfang enthalten)
– Länge der Edelstahl-Sensor-Sonde: 112 mm
– Stärke der Edelstahl-Sensor-Sonde: 3 mm (verjüngt nach 92 mm auf 2 mm)
– Lieferung im hochwertigen Pappkarton mit integrierten weichen Schaumstoffkern
– Preis: 29,90 EUR (Amazon)

Fazit

Das neue Moesta-BBQ Thermometer No.2 ist mit einem Preis von 29,90 EUR (Amazon) ca. 10 EUR teurer als sein Vorgängermodell, welches parallel immer noch verkauft wird. Der Aufpreis von 10 EUR ist unseres Erachtens jedoch absolut gerechtfertigt.

Das Thermometer No.2 ist formschöner und wirkt dadurch auch eleganter. Im Vergleich zum No.1, erhält es durch das höhere Gewicht auch automatisch einen hochwertigeren Gesamteindruck. Es liegt mit seinen ca. 86 g sehr gut in der Hand und besitzt im Vergleich zum Vorgängermodell eine etwas schnellere Reaktionszeit. Das LCD-Display ist sowohl bei hellem Wetter, als auch bei Dunkelheit, durch das zuschaltbare blaue Licht, sehr gut ablesbar.

Die Aufbewahrung erfolgt im mitgelieferten hochwertigen Pappkarton mit integriertem weichen Schaumstoffkern. Das kurzzeitige Ablegen während des Grillens via Magnet (fixiert an magnetischen Flächen) oder z. B. hängend an einem Haken ist sehr nützlich.

Sowohl das schnellere und hochwertigere Moesta-BBQ Thermometer No.2, als auch das etwas günstigere Moesta-BBQ Thermometer No.1 sind beides sehr gute Einstichthermometer, denen wir unsere ausdrückliche Kaufempfehlung aussprechen.

Gewinnspiel: 3 x MEATER – das kabellose Thermometer im Wert von 300 Euro

Durch die Unterstützung von Apption Labs (MEATER), könnt ihr einen von insgesamt drei MEATER – das kabellose Thermometer im Gesamtwert von zusammen 300,– EUR gewinnen.

ACHTUNG: Wer das Gewinnspiel nicht abwarten kann, erhält bis zum 11.8.2018 mit dem Gutscheincode „BIGBBQ10“ 10 Prozent Rabatt auf den MEATER im Online-Shop!!!

Gewinnspielzeit abgelaufen, Siegerin/Sieger ermittelt!

Die Glücksfee durfte die/den Siegerin/Sieger aus ca. 500 Kommentaren über diesen Blog und der bigBBQ-Fanseite auswählen.
Gewonnen haben folgende Personen und wurden bereits über ihren Gewinn informiert. Herzlichen Glückwunsch!

– Giuseppe B.
– Sandra Mü.
– Ben N.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
 Klicke „Gefällt mir“ auf der Facebook-Fanseite von Apption Labs (MEATER).
Schritt 2: Schreibe einen Kommentar in diesen Beitrag, wem der MEATER – das kabellose Thermometer ebenfalls gut gefallen könnte.
Wenn du willst, kannst du diesen Beitrag auch gerne teilen.

oder…

Ohne Facebook:
Schritt 1: Abonniere den Newsletter (ganz unten in der Mitte vom Webseiten-Fuß).
Schritt 2: Schreibe ins Kommentar-Feld dieses Beitrags, wem der MEATER – das kabellose Thermometer ebenfalls gut gefallen könnte.

Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir einer von insgesamt drei Original MEATER im Wert von zusammen 300,– EUR direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 5.8.2018. Der/die Gewinner/in wird am 6.8.2018 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Einen ausführlichen Produkttest des hier verlosten MEATERs findet ihr hier…

Meater – Das kabellose Thermometer mit (quasi) unbegrenzter Reichweite

Mittlerweile bereits einige Wochen auf dem Markt: Der Meater – Das kabellose Bluetooth-Thermometer mit vielen technischen Raffinessen wie z. B. dem parallelen Messen von Kern- und Gar-Temperatur und einer quasi unbegrenzten Reichweite!

Packungsinhalt

Der Meater wird in einem schicken, sehr stabilen kleinen Karton geliefert.

Auf der Rückseite des Kartons ist eine Kurzanleitung aufgedruckt: 1. Schutzfolie der Batterie entfernen und eine Stunde aufladen, 2. Meater App installieren und den Anweisungen folgen. Soviel vorab: Klingt super einfach, ist es auch garantiert!

Nachdem der Deckel abgehoben wurde, wird der Ladeblock mit dem Meater und die beidseitig bedruckte etwas ausführlichere Anleitung sichtbar.

Ganz wichtig: Der sehr prominent aufgebrachte Sicherheits-Sticker auf dem Meater weist darauf hin, dass der gesamte Bereich, von der Spitze bis deutlich hinter der Einkerbung, im Fleisch stecken muss! – Nur so kann garantiert werden, dass die „Technik“ im Meater vor Temperaturen über 100°C geschützt wird.

Der Block zum Aufladen den Meaters besteht aus Holz. Sobald der Meater in den Block gelegt wird, beginnt der Ladevorgang. Laut Hersteller sind mit einer AAA-Batterie bis zu 100 Ladungen möglich.

Auf der Vorderseite des Ladeblocks befindet sich ein Taster und eine kleine LED. Wird der Taster betätigt und die LED leuchtet grün, ist die eingebaute AAA-Batterie bereit zum Laden des Meaters.

Apropos Batterie: Eine relativ dünne und sehr leichte Leiste mit integrierten Neodym-Magneten bedeckt den „Batterie-Kasten“.

Auch der Ladeblock selbst wurde auf der Rückseite mit zwei Neodym-Magneten versehen, sodass er an jeder magnetischen Oberfläche (Grill, Kühlschrank o. ä.) haftet.

Der Meater besteht aus Edelstahl und lässt sich durch Zuhilfenahme eines feuchten Tuches sehr einfach reinigen. Er ist zwar nicht spülmaschinentauglich, wohl aber spritzwassergeschützt.

Der Meater ist exakt 13 cm lang und besitzt einen Umfang von 6 mm. An der Spitze wird die Kerntemperatur bis 100°C ermittelt, am anderen Ende die Umgebungstemperatur bis 275°C. Der verjüngte Teil des Meaters ist sehr spitz, sodass er trotz des relativ großen Durchmessers mühelos in das Grillgut eindringt.

Die Software

Zur Nutzung des Meaters ist die Smartphone- u./o. Tablet-App „MEATER“ unabdinglich. Sie steht für iOS und Android in den dafür vorgesehenen App-Stores kostenlos zur Verfügung. Zur Zeit des Tests stand die deutsche Version leider noch nicht zum Download bereit.

Nach dem Start der App wird der Meater per Bluetooth gesucht. Sobald der Meater aus dem Ladeblock entnommen wird, meldet er sich in der App als neues Gerät.

Umgehend wird die Kerntemperatur (Internal) angezeigt.

Nicht wundern, denn die Gartemperatur wird erst angezeigt, sobald die Gartemperatur einen Unterschied von 5°C zur Kerntemperatur anzeigt. Das simulieren wir dadurch, in dem wir den Gartemperatur-Fühler mit der Hand berühren.

Soll es losgehen? – Einfach den großen blauen Button „Setup Cook“ drücken und anschließend ein vordefiniertes, ein angepasstes oder ein vorheriges (Previous Cook) Setup wählen.

Nachdem der Button „Start Cook“ betätigt wurde, folgt ein Hinweis über die korrekte Platzierung des Thermometers in dem Grillgut.

Das war schon alles! Auf dem nun folgenden Screen werden nebeneinander die Ist- und Soll-Temperatur, sowie die Gartemperatur angezeigt.

Der Fortschritt wird sehr übersichtlich in einer Grafik angezeigt. In dieser Grafik ist später auch ersichtlich, wann genau das Grillgut fertig gegart ist.

Des Weiteren zeichnet die App den gesamten Temperaturverlauf auf und speichert ihn für eventuelle spätere Betrachtungen. Ein Export ist zurzeit nicht möglich.

Erwähnenswert ist des Weiteren die Möglichkeit, Zeit- oder Temperatur-bezogene individuelle Alarme auszuwählen.

Die Reichweite

Das größte Highlight bei unserem Test ist die quasi unbegrenzte Reichweite!

Bluetooth® Smart

Zur Steuerung von Musik, Licht u.v.m. hängt in unserer Grill-Remise ein sehr günstiges Amazon Fire HD, an dem der Meater per Bluetooth angeschlossen ist. Die reine Bluetooth-Reichweite des Meaters beträgt, je nachdem ob der Temperaturfühler in einer Pfanne, Ofen, Kugelgrill, Keramikgrill usw. befindet, bis zu 10 Meter.

MEATER Link WiFi

Mit einem weiteren Smartphone oder Tablet lässt sich die Reichweite auf das gesamte Wlan erweitern. Dazu muss die MEATER App ebenfalls auf dem anderen Gerät installiert und geöffnet sein. Das Gerät, an dem der Meater angemeldet ist, fungiert dann als Wlan-Repeater.

MEATER Cloud

Sollen die Temperaturen auch außerhalb des Wlans ausgelesen werden, dient der lebenslang kostenlose MEATER Cloud Account.

Dieser Account muss auf dem jeweiligen anderen Gerät ebenfalls ausgewählt sein.

Nun kann, wo immer man sich aufhält, die Temperatur vom Meater zu Hause abgelesen werden. – Egal ob man eine Edge-, 3G-, LTE- oder eine andere Wlan-Verbindung beim Einkaufen, in der U-Bahn oder auf der Arbeit besitzt!

Der Meater in der Praxis

Bei all unseren Tests hat sich der Meater wacker geschlagen! Ob bei einem dünneren oder einem dickeren Steak, beim Pulled Pork oder in der Brust steckend bei einem Hähnchen auf der Rotisserie.

Perfekt: Wenn das Grillgut groß genug ist und man den Meater in Schneidrichtung einsteckt, ist nach dem Anschnitt noch nicht einmal ein Einstich-Loch sichtbar!

Technische Daten

– Material: Edelstahl
– Spritzwassergeschützt
– Sehr einfach zu reinigen
– Bluetooth 4.0 (Reichweite bis 10 Meter)
– Max. Kerntemperatur: 100°C
– Max. Gartemperatur: 275°C
– Messungen bis zu 24 Stunden mit einer Akku-Ladung
– Maße: 130 mm (Länge); 6mm Durchmesser
– Mitgelieferte Lade- und Aufbewahrungsstation
– Magnetische Ladestation
– 100 Ladungen mit einer AAA-Batterie
– Ladezeit: 1 Stunde
– Zustand der AAA-Batterie durch LED ersichtlich
– Vollholz
– Preis: 99,50 EUR (Amazon)

Fazit

Der Meater hat uns tatsächlich positiv überrascht und uns zum Meater-Fan werden lassen! Das Aussehen von Meater, Ladestation und Verpackung ist mehr als ansehnlich! Die Qualität der verwendeten Materialien sind sehr hoch! Die Handhabung ohne Kabel, Schalter o. ä. mehr als einfach! Die App ist zurzeit zwar nur in englischer Sprache vorhanden, jedoch absolut selbsterklärend.

Wir hätten im Vorfeld nicht gedacht, den Meater so oft verwendet zu haben. Einziger Wermutstropfen ist unseres Erachtens der zwar hohe aber sehr wahrscheinlich auch gerechtfertigte Preis von 99,50 EUR.

Beide Daumen hoch für den Meater! – Dem wohlmöglich technisch ausgefeiltesten und vielleicht besten Thermometer auf dem Markt!

Der Meater kann z. B. hier erworben werden…

P.S. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die demnächst erscheinende Amazon Alexa Unterstützung, die es zurzeit nicht als deutschen Alexa-Skill gibt, sowie die Browser-Unterstützung für z. B. Mac und PC.

GrillEye Pro Plus Thermometer Testbericht / Erfahrungsbericht

Ende 2016 sorgte das griechische Unternehmen G&C, mit der Vorstellung ihres Bluetooth-Thermometers GrillEye (hier im ausführlichen Test), für Aufsehen und zauberte vielen Grill-Fans ein breites Lächeln ins Gesicht. Die Key-Features des Thermometers lauteten damals u. a.:

6 Messfühleranschlüsse, Bluetooth-Reichweite von bis zu 100 Meter, sehr schnelle Smartphone-App, einfach Bedienung u.v.m.

Doch wie so oft im Leben lässt sich Gutes häufig noch einmal verbessern! – Das dachte sich auch G&C und entwickelte nach ihrem bisherigen Verkaufsschlager GrillEye das nagelneue GrillEye Pro Plus, u. a. mit folgenden zusätzlichen(!) Funktionen:

– WLAN zur Erhöhung der Reichweite (Hybrid-Wireless-Konnektivität)
– 8 Messfühleranschlüsse
– integrierter Akku
– Magnetische Unterseite
– Apple Watch App
– Display auch in der Sonne sehr gut ablesbar
u.v.m.

Der Verpackungsinhalt besteht aus folgenden Teilen:

– 1 x Grilleye Pro Plus
– 1 x USB-Kabel zum Aufladen des Akkus
– 2 x Grilleye Fleisch-/Umgebungstemperatur-Fühler (Kabellänge ca. 115 cm)
– 2 x GrillEye Fühlerhalterung (zum Aufwickeln des Kabels)
– 2 x GrillEye Sonde-Halter für dem Grillrost
– Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch

Im Gegensatz zum kantigen und relativ großen Grilleye, besteht das Grilleye Pro Plus aus einem zylinderförmigen, auf der Seite liegenden Gehäuse.

Das 2,7 Zoll-Display mit aktiver Matrix ist ausreichend groß und wie vom Hersteller bereits angepriesen, in der Sonne sehr gut ablesbar.

Das eigentliche Gehäuse, bestehend aus rotem Kunststoff, steht auf einer gummierten Fläche und ist somit vor dem Verrutschen auf glatten Flächen geschützt.

Des Weiteren befindet sich im Boden ein starker Magnet, der das Thermometer an Metallflächen (z. B. Grill-Fronten) haften lässt.

Je nachdem in welcher Position das Gehäuse steht oder hängt und aus welcher Perspektive auf das Display geschaut werden soll, lässt sich der schwarze Kunststoff-Kern inkl. Display entsprechend um 360° verstellen.

Die Rotation des Displays erfolgt über eine Drehbewegung der großen „Schraube“ am rechten Rand des Gehäuses.

Des Weiteren befindet sich auf der rechten Seite der Ein-/Ausschalter und die Buchse, in der durch das Einstecken des mitgelieferten USB-Kabels der Akku im Innern des Thermometers an einem handelsüblichen USB-Netzteils geladen werden kann.

Der vollständig aufgeladene Akku hält laut Herstellerangeben im WLAN-Betrieb ca. 48 Stunden. Eine vollständige Ladung des Akkus wird mit 2,5 Std. angegeben.

Die linke Seite des Gehäuses lässt alle „Kontroll-Freaks“ aufhorchen: Ganze 8(!) durchnummerierte Buchsen hält das GrillEye Pro Plus vor, um 8 Temperaturfühler anschließen zu können. Mit dieser opulenten Anzahl von Temperaturfühler-Anschlüssen ist es z. B. möglich, 2 nebeneinander stehende Grills (Garräume) mit jeweils 3 unterschiedlichem Grillgut zu kontrollieren.

In dem Lieferumfang des Geräts sind zwei GrillEye Temperatur-Fühler enthalten. Diese können wahlweise zur Ermittlung der Temperatur für Fleisch- oder der Umgebungstemperatur verwendet werden. Die Temperatur-Fühler sind jeweils auf den beiden GrillEye Fühlerhalterungen aufgewickelt.

Um den Temperatur-Fühler zur Messung der Umgebungstemperatur des Grillraums zu verwenden, werden die GrillEye Sonden-Halter auf den Grillrost geklemmt und die Temperatur-Fühler in dessen eingesteckt.

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Vor dem Ersteinsatz sollte der Akku des GrillEye Pro Plus zunächst einmal vollständig geladen werden. In unserem Fall schließen wir dazu eine leistungsfähige Powerbank an. Übrigens: Das Gerät kann während der Ladephase nicht ausgeschaltet werden.

Nachdem der Akku geladen wurde und das Smartphone (iPhone X) bereit liegt, kann es auch schon losgehen.

Sobald das GrillEye Pro Plus eingeschaltet wurde, symbolisiert ein blinkendes Bluetooth-Zeichen (oben rechts) die Bereitschaft zur Bluetooth-Kopplung mit einem Smartphone.

Auf dem Smartphone wird die für iOS und Android kostenlos zur Verfügung gestellte App „GrillEye Pro“ installiert und anschließend aufgerufen.

Unmittelbar nach dem App-Start wird das eingeschaltete Thermometer automatisch gekoppelt.

Nachdem der „Lass und grillen“-Button bestätigt und die mitgelieferten Temperaturfühler angeschlossen wurden, werden auch schon umgehend die Temperaturen der jeweiligen Temperaturfühler auf dem Display des GrillEye Pro Plus und in der App angezeigt.

Die erfolgreiche Kopplung wird in der App des Smartphones, sowie auf dem Display des Thermometers jeweils mit Bluetooth-Symbolen angezeigt.

Zusätzlich wird oben rechts im Display der Smartphone-App und im Thermometer-Display die jeweilige Übertragungsqualität durch 5 Punkte angezeigt.

Drückt man auf das jeweilige ausgegraute Uhr/Wecker-Symbol, kann ein individueller Time eingestellt werden.

Nach der jeweils abgelaufenen Zeit schlägt die Smartphone- und Apple Watch-App, sowie das GrillEye Pro Plus laut Alarm und symbolisieren diesen zusätzlich visuell auf den jeweiligen Bildschirmen.

Auf dem jeweils ausgegrauten Temperatursymbol des Home-Screens kann eine gewünschte Temperatur vorgegeben werden.

Die jeweiligen Kategorien besitzen zum Teil noch einmal Unter-Kategorien, wie z. B. das Rind (Beef).

Die jeweils vorgegebene Temperatur wie z. B. „Beef Medium Rare (54 °C)“ lässt sich sowohl auf dem Home-Screen der App ersehen…

…als auch auf dem GrillEye Pro Plus-Display.

Selbstverständlich lässt sich auch jede vorgegebene Temperatur ganz individuell modifizieren.

Was nicht fehlen darf, ist die Vorgabe eines bestimmten Temperaturbereichs. Sobald dieser Bereich verlassen wird, sendet die Smartphone-App, die Apple Watch und das GrillEye Pro Plus einen Alarm.

Des Weiteren lässt die App es zu, den Temperaturverlauf des jeweiligen Fühlers aufzuzeichnen.

In den Optionen der App lassen sich die ausgelösten Alarm-Meldungen auslesen, löschen sowie diverse Einstellungen tätigen.

WLAN-Funktion

Zur Erhöhung der Reichweite integrierte G&C zur bestehenden Bluetooth-Verbindung eine WLAN-Verbindung (Hybrid-Wireless-Konnektivität). Zur Aktivierung sollte bei der Erst-Einrichtung, oder später manuell in den Einstellungen, das eigene WLAN-Netzwerk ausgewählt werden.

Anschließend muss das WLAN-Passwort eingegeben werden. Da die App unser relativ langes Passwort aus dem DSL-Router nicht angenommen hatte, sind wir dem Fehler nach sehr zeitintensivem Troubleshooting auf die Schliche gekommen. Die uns zur Verfügung stehende App- und Firmware-Version lässt nur Passwörter mit einer 18-stelligen Zeichen-Länge zu.

Bis G&C den Fehler in einer späteren Software-Version behoben hat, nutzen wir als Workaround unser Gast-Netzwerk mit einem kürzeren Passwort.

Anschließend wird die erfolgreiche WLAN-Kopplung in der App (WiFi-Zeichen), sowie auf dem Display des Thermometers angezeigt.

Im kombinierten Bluetooth-/WLAN-Modus (Hybrid Modus) ist es nun tatsächlich möglich, sich mit seinem Smartphone so weit wegzubewegen, wie sehr das WLAN-Netzwerk ausreicht. Sind Smartphone und Thermometer nah genug beisammen, wird die Energiesparende Bluetooth-Übertragung genutzt, andernfalls das WLAN-Netzwerk.

Da wir im Haus und auf unserem Grundstück verteilt einen Router, einen Repeater und eine Powerline betreiben und geschickt aufgestellt haben, bot uns die Smartphone-App in jeder Ecke unseres Grundstückes und viele Meter darüber hinaus volle Empfangsbereitschaft.

Selbstverständlich ist auch ein Zugriff per VPN, z. B. beim Einkaufen möglich.

Diejenigen, die eine Apple Watch besitzen können sich noch einmal freuen. – Was das (Ur-)GrillEye-Thermometer/App vermissen ließ, bietet die GrillEye Pro App. – Eine native Apple Watch App, die die jeweiligen Temperaturen bequem am Handgelenk anzeigen lässt.

 

Ganz zum Schluss führten wir den obligatorischen 100°C-Test mit einem Wasserkocher durch. Beide mitgelieferten Temperaturfühler des GrillEye Pro Plus, sowie das Referenzthermometer zeigten zur selben Zeit exakt die selben Werte von 100°C an.

Eigenschaften auf einem Blick

+ 8(!) Temperaturproben gleichzeitig (dazu müssen 6 zusätzliche Temperatur-Fühler erworben werden)
+ Sehr großes übersichtliches 2,7 Zoll-Display (in der Sonne sehr gut ablesbar)
+ integrierter Akku
+ Magnetische Rückseite
+ Gleichzeitige Anzeige von Soll- und Ist-Temperatur
+ Sehr stabile hochwertig verarbeitete Temperatur-Fühler, die individuell als Kern- oder Umgebungstemperatur-Fühler eingesetzt werden können
+ Die Griffe der Temperatur-Fühler sind durchgängig aus Metall
+ Die Temperaturfühler messen Temperaturen bis 300 °C und halten bis 380 °C aus
+ Die Temperaturfühler dürfen mit Wasser in Berührung kommen und sollen laut Hersteller keinen Schaden von sich tragen
+ Stabile Bluetooth-/WLAN-Verbindung mit sehr hoher Reichweite in Abhängigkeit der WLAN-Reichweite im Haus/Grundstück
+ Sehr einfach zu bedienende App
+ Apple Watch App
– WLAN-Passwort nur bis zu 18 Zeichen lang (Stand: 20.06.2018)

Fazit

Dem griechischen Unternehmen G&C ist es mit dem nagelneuen GrillEye Pro Plus tatsächlich gelungen, dass ohnehin schon perfekte GrillEye noch einmal zu verbessern und durch folgende Features aufzuwerten:

– WLAN zur Erhöhung der Reichweite (Hybrid-Wireless-Konnektivität)
– 8 Messfühleranschlüsse
– integrierter Akku
– Magnetische Rückseite
– Apple Watch App
– Display auch in der Sonne sehr gut ablesbar

Die Software ist in diesem relativ frühen Stadium hier- und -dort zwar noch etwas holprig, jedoch wird ein zukünftiges Update sicherlich die meisten Fehler beheben (WLAN-Passwort nur 18-stellig, temp. Absturz beim Anzeigen der ausgelösten Alarme, Fehler in der Lokalisation usw.).

Wir empfehlen uneingeschränkt und aus absoluter Überzeugung sowohl das neue GrillEye Pro Plus mit erweitertem Leistungsumfang als auch das bereits seit ca. 1,5 Jahren erhältliche und kostengünstigere GrillEye! Der Testbericht / Erfahrungsbericht des legendären GrillEyes ist hier nachzulesen.

Das GrillEye kann z. B. via Amazon Prime zu einem Preis von 109,90 EUR hier vorbestellt werden und wird ab ca. 25.06.2018 lieferbar sein.
Ein weiterer „Grill Eye Temperaturfühler 2 in 1“ schlägt z. B. hier mit 23,38 EUR zu Buche.

GrillEye Thermometer Testbericht / Erfahrungbericht

Post aus dem Online-Shop derhobbykoch.de! Schon häufiger arbeitete bigBBQ.de mit dem erfolgreichen Landshuter Unternehmen, mit Know-how für alle ambitionierten Köche und Griller, zusammen. Umso mehr freute mich die Anfrage, ob ich als einer der ersten Blogs weltweit das neueste Grill-Thermometer, welches es zurzeit auf dem Markt gibt, testen möchte.

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Auf den Inhalt des Päckchens hatte ich schon einige Zeit lang gewartet und nun ist es endlich da. – Das nigelnagelneue Grillthermometer des ehemaligen Distributors des sehr bekannten iGrills. Das neue Thermometer der Firma G&C hört auf den Namen GrillEye.

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Der Inhalt besteht aus folgenden Teilen:
– 1 x GrillEye Thermometer
– 2 x GrillEye Fleisch-/Umgebungstemperatur-Fühler (Kabellänge ca. 115 cm)
– 2 x GrillEye Fühlerhalterung
– 2 x GrillEye Sonden-Halter für den Grillrost
– 2 x AA Batterien
– Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch

Ausgepackt sieht das ganze wie folgt aus:

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Zuallererst werden die beiden mitgelieferten Batterien in das von der Rückseite des Thermometers erreichbare Batteriefach eingelegt. Dieses lässt sich ohne Zuhilfenahme von Werkzeug öffnen. Auf der Rückseite befindet sich des Weiteren oben rechts der Alarmlautsprecher und unten links der AN/AUS-Schalter.

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In dem Lieferumfang des Geräts sind zwei GrillEye Temperatur-Fühler enthalten. Diese können wahlweise zur Ermittlung der Temperatur für Fleisch- oder der Umgebungstemperatur verwendet werden. Die Temperatur-Fühler sind jeweils auf den beiden GrillEye Fühlerhalterungen aufgewickelt.

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Um den Temperatur-Fühler zur Messung der Umgebungstemperatur des Grillraums zu verwenden, werden die GrillEye Sonden-Halter auf den Grillrost geklemmt und die Temperatur-Fühler in dessen eingesteckt.

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Die Batterien sind eingelegt und die Temperatur-Fühler ausgepackt. Durch den beweglichen Aluminium-Bügel lässt sich das GrillEye aufrecht stellen.

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An dem GrillEye lassen sich 6(!) Temperatur-Fühler gleichzeitig anschließen! Dazu sind jeweils drei durchnummerierte Klinken-Buchsen auf der linken sowie auf der rechten Seite vorgesehen. Des Weiteren besitzt das GrillEye in der unteren Mitte der Gehäusefront einen Kopplungsbutton.

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Das GrillEye ist nun startbereit und das SmartPhone (iPhone 7) liegt bereit.

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Sobald das GrillEye eingeschaltet ist, symbolisiert es durch eine im 5-Sekundentakt blinkende grüne Diode im Display seine Bereitschaft und zeigt unmittelbar die Ist-Temperatur des jeweiligen Fühlers an. Die Temperaturen werden im 2-Sekundentakt (nicht wie angegeben im 5 Sekundentakt) angezeigt. Während der Temperaturwert von Fühler „1“ im Display angezeigt wird, leuchtet die rote Diode an Buchse „1“. Bei Fühler „2“ leuchtet die rote Diode an der Buchse „2“ usw. Da ich die obigen, bisher gezeigten Bilder mit einem Blitzlicht aufgenommen habe, werden leider die Display-Werte „ausgeblitzt“. Aus diesem Grund wechsele ich in diesem schlecht beleuchteten Raum gelegentlich auf das iPhone und fotografiere blitzlos.

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Nachdem die für iOS und Android kostenlos erhältliche Smartphone-App „GrillEye“ installiert und aufgerufen wurde, zeigt sie sich nach dem Start mit folgendem Bild.

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Bluetooth ist am Smartphone aktiv, das GrillEye ist eingeschaltet und nun kann der „Start“-Button in der App betätigt werden.

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Sobald das GrillEye gefunden wurde, wird der Benutzer aufgerufen, den „Kopplungsbutton“ am Gerät zu betätigen. Währenddessen leuchtet eine weiße Diode im Display des GrillEyes.

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Anschließend wird die erfolgreiche Kopplung durch die App bestätigt.

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Nachdem der „Fertig“-Button betätigt wurde, werden umgehend die Temperaturen der jeweiligen Fühler in der App angezeigt.

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Drückt man auf das jeweilige ausgegraute Uhr/Wecker-Symbol, kann ein individueller Time eingestellt werden.

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Nach der jeweils abgelaufenen Zeit schlägt die App laut Alarm und symbolisiert diesen zusätzlich visuell auf dem Bildschirm.

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Auf dem jeweils ausgegrauten Temperatursymbol des Home-Screens kann eine gewünschte Temperatur vorgegeben werden.

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Die jeweiligen Kategorien besitzen zum Teil noch einmal Unter-Kategorien, wie z. B. das Rind.

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Die jeweils vorgegebene Temperatur wie z. B. „Schwein (74 °C)“ lässt sich sowohl auf dem Home-Screen der App ersehen…

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…als auch auf dem GrillEye-Display, klein im unteren Bereich.

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Selbstverständlich lässt sich auch jede vorgegebene Temperatur ganz individuell modifizieren.

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Was nicht fehlen darf, ist die Vorgabe eines bestimmten Temperaturbereichs. Sobald dieser Bereich verlassen wird, sendet das Smartphone einen Alarm.

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Des Weiteren lässt die App es zu, den Temperaturverlauf des jeweiligen Fühlers aufzuzeichnen.

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In den Optionen der App lassen sich die ausgelösten Alarm-Meldungen auslesen sowie noch einige Einstellungen tätigen.

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Soviel zur Theorie – auf zum Praxistest.

Zu diesem Zweck füllte ich einen Wasserkocher mit Wasser und tauchte die beiden GrillEye Temperaturfühler sowie als Referenzgerät, ein SuperFast Thermapen 3, in das Wasser.

Sowohl im unteren Temperaturbereich…

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…als auch in einem etwas höheren Temperaturbereich zeigten alle Temperatur-Fühler nahezu die gleichen Ergebnisse an.

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Spätestens nachdem das Wasser eine Temperatur von 100 °C angenommen hatte, konnte auf allen Displays das gleiche Ergebnis abgelesen werden.

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Zum Schluss testete ich noch einmal die Reichweite der Bluetooth-Verbindung. Als Erstes legte ich das Thermometer in den Schuppen und wanderte gemächlich durch alle Räume unseres Hauses. – Die Verbindung war stets vorhanden. Als Nächstes ging ich nach draußen und wanderte die Straße entlang. Erst nach ca. 100 Metern brach die Verbindung zusammen. Dieser Zustand wurde mir durch die App mit einem Alarm gemeldet.

Anschließend prüfte ich, ob es auch schon eine Apple Watch App gab. Die Recherche ging leider negativ aus. Nachdem ich den gesamten Test erfolgreich beendete, wollte ich das GrillEye mit eingesteckten Temperatur-Fühlern in meine Grill-Zubehör-Schublade legen. Leider fiel mir dabei auf, dass sich bei eingesteckten Klinkensteckern der Alu-Bügel nicht mehr in die Grundposition bringen ließ und das Thermometer aus diesem Grund unnötigerweise zu viel Platz einnahm. – Aber ja doch, dass ist klagen auf hohem Niveau.

Fazit
Wie sagt man so häufig? – Das Gerät tut das, wozu es gebaut wurde – und das mit Bravur. Die Highlights des Geräts sind ganz klar folgende:
+ 6(!) Temperaturproben gleichzeitig (dazu müssen 4 zusätzliche Temperatur-Fühler erworben werden)
+ Sehr übersichtliches Display in der App und am GrillEye
+ Gleichzeitige Anzeige von Soll- und Ist-Temperatur; im 2-Sekundentakt je Temperatur-Fühler
+ Sehr stabile hochwertig verarbeitete Temperatur-Fühler, die individuell als Kern- oder Umgebungstemperatur-Fühler eingesetzt werden können
+ Die Griffe der Temperatur-Fühler sind durchgängig aus Metall
+ Die Temperaturfühler messen Temperaturen bis 300 °C und halten bis 380 °C aus
+ Die Temperaturfühler dürfen mit Wasser in Berührung kommen und sollen laut Hersteller keinen Schaden von sich tragen
+ Stabile Bluetooth-Verbindung bis zu 100 Meter Reichweite, in Abhängigkeit von z. B. Wänden
+ Sehr einfach zu bedienende App
– Keine Apple Watch App

Durch die vielen Pluspunkte empfehle ich das GrillEye ausnahmslos! Das GrillEye kann zu einem Preis von 89,99 EUR hier erworben werden.
Ein weiterer „Grill Eye Temperaturfühler 2 in 1“ schlägt z. B. mit 19,99 EUR zu buche.

Vielen Dank an derhobbykoch.de für das Testgerät!

Moesta-BBQ Thermometer No.1 gegen SuperFast Thermapen 3

Vor Kurzem brachte Moesta-BBQ ihr neues Einstich-Thermometer auf dem Markt, das Moesta-BBQ Thermometer No.1. Das Interessanteste an diesem Thermometer ist erst einmal der Preis. Dieser liegt in der Einführungszeit bei lässigen 14,90 Euro. Aber wie so oft, ist günstig nicht immer gut, deshalb hat bigBBQ.de sich das Thermometer einmal näher angeschaut und es gegen den Mercedes unter den Einstich-Thermometern, dem ca. 60 Euro teuren SuperFast Thermapen 3 (Referenz im Grill- und BBQ-Bereich) antreten lassen.

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Die technischen Daten des Moesta-BBQ Thermometer No.1:
– Edelstahl-Sensor-Sonde
– Temperaturbeständig und genau bei -50 bis 300 °C
– Reaktionszeit: 4 – 7 Sekunden
– Messgenauigkeit: +/- 2 °C
– Aktivierung durch Ausklappen des Temperaturfühlers oder durch ON/OFF-Button
– CE-Kennzeichnung
– Automatische Abschaltung bei Nichtbenutzung
– Temperatur halten durch HOLD-Taste
– Batterietyp: 1 x AAA (nicht im Lieferumfang enthalten)

Die technischen Daten des SuperFast Thermapen 3:
– schnelle Temperaturmessung in weniger als 3 Sekunden!
– ergonomisches, wasserabweisendes Gehäuse
– Aktivierung durch Ausklappen des Temperaturfühlers
– CE-Kennzeichnung
– Messbereich: 49,9 bis 299,9 °C
– Genauigkeit: ±0,4°C (-49,9 bis 199,9 °C), sonst +/-1 °C
– „Biomaster“ Kunststoff- Zusatz zur Vermeidung von Bakterien- Wachstum
– Auflösung 0,1°C oder 1°C, einstellbar über Switch im Batteriefach
– große Digitalanzeige: 14 mm
– lange Batterie-Lebensdauer: 1.500 Std.
– Automatische Abschaltung bei Nichtbenutzung, vom Anwender über Switch im Batteriefach abschaltbar
– Batterietyp: 2 x CR2032, 3V (vorinstalliert)

Dem SuperFast Thermapen 3 wurde ein Kalibrierungs-Zertifikat mit Top-Werten beigelegt, weshalb ich selbiges mit gutem Gewissen als Referenz-Gerät ins Rennen schickte.

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Das Moesta-BBQ Thermometer No.1 wird in einer sehr stabilen Box geliefert.

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Der Temperaturfühler des Moesta-BBQ Thermometer No.1 ist mit 112 mm nur 2 mm kürzer als das des SuperFast Thermapen 3. Die Dicke der Temperaturfühler sind mit 3 mm bei beiden Thermometern identisch. Die Spitze des Moesta-BBQ Thermometer No.1 verjüngt sich nach 20 mm auf ca. 2 mm und beim SuperFast Thermapen 3 nach 14 mm auf ca. 1,5 mm. Beide Spitzen hinterlassen in Steaks also nicht die unbeliebten großen Einstichlöcher.

Um die beiden Thermometer gegeneinander antreten zu lassen, wurden sie zusammen an eine Apparatur gehängt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Spitzen der Temperaturfühler auf exakt einer Höhe standen.

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Danach wurde der Wasserkocher mit Wasser befüllt und unter die Thermometer positioniert, sodass die Temperaturfühler ca. 3 cm tief in das Wasser tauchten. Anschließend wurden die Thermometer und der Wasserkocher eingeschaltet.

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Dieser Vorgang wurde als Video aufgezeichnet:

Anschließend wurde das Video Sekunde für Sekunde analysiert. Die sich daraus ergebenden Werte wurden in eine Tabelle geschrieben.

Tabelle als PDF: Thermometer-Vergleich_

Thermometer-Vergleich_

Wie sich in der Vergrößerung des Diagramms ablesen lässt, steigt die Temperatur der beiden Thermometer nahezu identisch. Nur sehr selten, also kaum erwähnenswert, hinkt das Moesta-BBQ Thermometer No.1 zeitlich etwas hinterher.

Anschließend wurde die Schnelligkeit der beiden Thermometer getestet. Auch dieser Versuch wurde als Video aufgezeichnet.

Dort ist etwas deutlicher zu erkennen, dass das Moesta-BBQ Thermometer No.1 zeitlich etwa 2 – 3 Sekunden hinter der Messgeschwindigkeit des SuperFast Thermapen 3 liegt.

Fazit
Das Moesta-BBQ Thermometer No.1 überrascht sehr. Ich hätte im Vorfeld nie gedacht, dass dieses äußerst günstige Thermometer messtechnisch mit einem Profi-Einstich-Thermometer mithalten kann. Einzig die Geschwindigkeitsdifferenz von 2 – 3 Sekunden und die etwas schlechtere Haptik unterscheidet es zum Profi-Gerät. Meines Erachtens ist ein weiterer Vorteil vom Moesta-BBQ Thermometer No.1, dass es sich durch den ON/OFF-Button auch bei bereits ausgeklapptem Temperaturfühler einschalten lässt und das es sich nach der Benutzung in die relativ hochwertige Box zurücklegen lässt.

Absoluter Preis-/Leistungssieger ist das 4(!)-mal günstigere Moesta-BBQ Thermometer No.1.

Fairerweise möchte ich erwähnen, dass zur Zeit (Stand: 3.8.2016) das Referenz-Thermometer für 30 Euro im Angebot ist. Wie lange es das Angebot geben wird, ist mir nicht bekannt.

LotusGrill Testbericht (Sponsored Post)

Kennt ihr den LotusGrill und wisst zu was er alles fähig ist?
Vor einigen Tagen bot sich mir die Gelegenheit, den populären Tischgrill über Rauchfreier-Grill.de etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Der in vielen Farben erhältliche 3,7 kg leichte Grill wird in einer farblich abgestimmten Nylon-Tragetasche geliefert.

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Nachdem ich den Karton auspackte, erwartete mich eine zur zuvor gewählten Grillfarbe passende Nylon-Tragetasche. Wie man an dem Ring über dem Reißverschluss erkennen kann, wählte ich die Grillfarbe Anthrazitgrau.

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Alle Farben im Überblick:
– Anthrazitgrau
– Maisgelb
– Limettengrün
– Pflaumenlila
– Mandarinenorange
– Feuerrot
– Weiß
– Edelstahl

In dem Deckel der Tasche befindet sich gut verstaut und griffbereit die 60-seitige, in 11 Sprachen (u. a. DEU, ENG, FRA, NED usw.) geschriebene Bedienungsanleitung.

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Folgende Teile gehören bei jedem LotusGrill mit zum Lieferumfang:
– Betriebsbereiter Grill
– Transporttasche
– Gebrauchsanweisung
– 4 x Mignon Batterien

Damit ich sofort loslegen konnte, wurden dem von mir getesteten Grill noch folgende Teile optional beigelegt (Spezialset „Grillhaube“):
– Brennpaste
– Grillzange (farblich passend)
– Buchenholzkohle
– Grillhaube

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Zuerst muss der Grill auf dem Kopf gestellt werden, um auf der Unterseite werkzeuglos das Batteriefach zu öffnen. Das Fach kann anschließend mit den vier Mignon Batterien bestückt werden.

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Die Funktion des Ventilators wird durch Drehen des Knopfes und anschließendem blauen Lichtkranz quittiert.

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Bevor ich den nun einsatzbereiten anthrazitgrau-farbenden LotusGrill einweihe, werde ich zuvor die einzelnen Teile beschreiben. Der aus Edelstahl bestehende Grillrost hat einen Durchmesser von 32 cm und wird durch eine ca. 3 cm hohe „Reling“ begrenzt. Diese soll u. a. verhindern, das Würstchen vom Rost runterrollen und die Haube tragen.

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Der Grillrost wird durch zwei gegenüberliegende Verriegelungsschnallen aus Edelstahl mit der Grill-Außenhülle fixiert.

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Nun ist der, ebenfalls aus Edelstahl gefertigte, Holzkohlebehälter (bestehend aus Anzündschale, Holzkohlebehälter u. Deckel) frei zugänglich.

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Schlussendlich kann die Edelstahl-Innenschale ggf. zur Reinigung entnommen werden.

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Die Aufgabe

Nachdem alles wieder zusammengebaut war, sollte nun der Praxistest beginnen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 3 Grad Celsius – fast schon ein echtes Wintergrillen. ;-)
Da ich schon im Vorfeld felsenfest davon überzeugt war, dass der LotusGrill kurzgegrilltes Fleisch und Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Würstchen, Nackensteak & Co. mit Bravour meistert, endschied ich mich für ein 1,8 kg schweres Kikok-Hähnchen. Für derlei große Grillteile ist selbstverständlich ein Deckel bzw. Haube notwendig, welches (wie bereits erwähnt) dem Spezialset „Grillhaube“ beiliegt. Die Haube ist für einen Preis von 49,99 EUR auch separat zu beziehen und nur in der neutralen Farbe Grau erhältlich. Die Haube passt haargenau auf die „Reling“ des Grillrostes.

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Die Vergrillung

Als Erstes wurde der Holzkohlebehälter mit der mitgelieferten Buchenholzkohle befüllt. Selbstverständlich kann auch jede andere Kohle oder Briketts verwendet werden.

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Nun wurde etwas Brennpaste auf die Anzündschale aufgetragen und anschließend mit einem Stabfeuerzeug angezündet.

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Nachdem der Holzkohlebehälter auf die Anzündschale gesetzt und der Regler für die Belüftung auf Maximum eingestellt wurde, war die Kohle nach noch nicht einmal vier Minuten vollständig durchgeglüht.

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Nun setzte ich das mit Hähnchen-Spezial-Gewürzsalz bestreute Kikok-Hähnchen auf den Hähnchenhalter und stelle den Lüftungsregler auf ca. 60 Prozent Leistung.

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Zur Entlüftung wurde der Deckel der Haube leicht geöffnet.

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Das Deckelthermometer zeigte eine Temperatur von ca. 125 Grad Celsius an. Da ich jedoch eine Gartemperatur von ca. 160 – 180 Grad Celsius anstrebte, stellte ich den Lüftungsregler wieder auf Maximum ein. Leider blieb die Temperatur bei ca. 130 Grad Celsius, die Buchenholzkohle jedoch verbrannte nach ca. 35 Minuten vollständig.

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Mir blieb nichts anderes übrig als mit feuerfesten Handschuhen die Verriegelungsschnallen zu lösen und den Grillrost mit samt des Hähnchens und der Haube von der Grillschale zu heben. Auf der noch glühenden Restkohle stellte ich stehend vier größere Holzkohlebriketts (Greek Fire) und setzte anschließend wieder die ganze Apparatur auf.

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Die Temperatur stieg sehr schnell wieder auf ca. 125 Grad Celsius. Da das Hähnchen schon ein wenig Farbe angenommen hatte, stellte ich die Exaktheit des Deckel-Thermometers in Frage und kontrollierte die Gartemperatur mit einem elektronischen Thermometer. Das elektronische Thermometer zeigte eine ca. 35 Grad Celsius höhere Temperatur an, weshalb auch zu erklären war, dass das Hähnchen schon Farbe angenommen hatte.

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Die Temperatur konnte über den verbleibenden Zeitraum von ca. 80 Minuten mit 75-prozentiger Lüfterleistung exakt gehalten werden.

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Das Ergebnis

Nach insgesamt ca. 120 Minuten sprang der roter „Nippel“ des in der Hähnchenbrust befindlichen Einwegthermometers raus und signalisierte das fertig gegarte Kikok-Hähnchen.

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Insgesamt vier Erwachsene konnten sich an dem von außen kross-gebräunten und innen saftigen Premium-Hähnchen mit Country Potatoes und Sour Cream satt essen.

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Selbstverständlich hätte auch noch ein sehr viel größeres Exemplar unter der Haube Platz gefunden, was das weiter oben abgebildete Haubenbild beweist.

Die Reinigung des Grills ging anschließend unwahrscheinlich schnell vonstatten. Die Innenschale wurde lediglich mit Spülmittel und Wasser ausgewischt, der Grillrost mit einem Edelstahl-Schwamm gereinigt. Danach sah alles wieder picobello aus.

Obwohl der Grill nun wieder so schön sauber war, reizte es mich unbedingt noch abends ein leckeres Entrecote zu grillen.
Nach der gleichen Prozedur wie oben beschrieben, konnte ich nach ca. 4 Minuten das dünne 180 g Rindersteak auflegen und es von beiden Seiten, jeweils 90 Sekunden lang auf der 10 Uhr- und 2 Uhr-Stellung grillen.

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Die Temperatur lag im Zentrum des Grillrostes (ca. 3 Grad Celsius Außentemperatur) bei ca. 290 Grad Celsius (der Emissionsgrad wurde zuvor manuell korrekt bestimmt).

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Nach dem scharfen Angrillen legte ich das Steak für ca. sieben Minuten an den Rand des Grills und lies es nachgaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54 Grad Celsius. Das Ergebnis war wie erwartet perfekt – außen kross mit vielen Röstaromen und innen herrlich saftig – medium bis medium-rare.

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Das Fazit

Der LotusGrill überzeugt in Farbe, Leistung und Größe. Es ist garantiert für jeden Grill-Fan die passende Farbe mit dabei. Er kann problemlos auf einen Glas- oder Kunststofftisch im Garten gestellt werden, da die Außen- von der Innenhülle getrennt ist und somit relativ kühl bleibt. Das Transport- und Lagermaß ist sehr gering. Der LotusGrill bereitet genauso Steak-Freunden große Freude, wie Experimentierfreudigen- und Gelegenheits-Grillern. Erst die Grill-Haube ermöglicht dem ambitionierten Griller mehr zu grillen als ein einfaches Nackensteak oder ein Würstchen.
Wie mein Erfahrungsbericht zeigt, muss niemand mehr Angst vor großen Grill-Teilen auf kleinen Tischgrills haben, denn sie gelingen mit dem LotusGrill garantiert. Selbst die sehr nah über dem Grillrost hängenden Beine des Hähnchens waren weder verbrannt noch trocken.
Einzig und allein das Deckel-Thermometer der Haube verrichtete seinen Dienst nicht so, wie man es von einem guten Thermometer erwartet.
Für etwas größere Familien gibt es übrigens auch eine große Variante des Grills mit einem Grillrost-Durchmesser von 40,5 cm – der sogenannte LotusGrill XL. Auch das Zubehör-Programm – von der Teppanyakiplatte bis zum Pizzastein – kann sich sehen lassen.
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