Ibérico Secreto an Feigen Chutney

Schon wieder ist es dieses unglaublich schmackhafte Secreto des Ibérico Schweins, welches uns dieses Mal an Feigen Chutney und einer Scheibe Graubrot wiederholt eine wahre Gaumenfreude bereiten wird.

Doch das Ibérico Schwein hat noch einige weitere „geheime“ Cuts zu bieten. – Schaut euch auch gerne einmal unsere letzten Rezepte zum Lomo, Presa und Pluma an!

Möchtet auch ihr in den Genuss dieses tollen Fleisches von Albers kommen, dann nutzt bei eurer Erstbestellung unbedingt den Rabattcode „bigbbq“. – So erhaltet ihr einen Rabatt von 15 % auf euren gesamten Einkauf!

Zutaten
400 g Jiménez 100% Ibérico Secreto (von Albers)
1 Graubrot

für das Feigen Chutney
1 Gemüsezwiebel
150 g getrocknete Feigen
1 frische Feige (optional zur Dekoration)
1 TL Senfkörner
1 EL Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml guter Rotwein
4 EL Apfel-Balsamico
Saft einer halben Zitrone
feines Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Limettenpfeffer)
1 EL Honig
gutes Olivenöl

Zubereitung des Feigen Chutneys

Die Gemüsezwiebel und die kleine Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden.

Die getrockneten Feigen ebenfalls in kleine Würfel schneiden, sowie den Rosmarin klein hacken.

Die gewürfelte Gemüsezwiebel und die Knoblauchzehe in einen mit Olivenöl benetzten Kochtopf anschwitzen und anschließend mit dem Honig karamellisieren. Wir verwendeten dazu den optionalen Burner (Infrarot-Seitenbrenner) des Schickling-Grill PremioGas XL II, welchen wir auf die kleinste Stufe stellten.

Sobald die Zwiebeln beginnen Farbe anzunehmen, mit dem Rotwein ablöschen und anschließend den Apfel-Balsamico, die gewürfelten Feigen, die Senfkörner und den Rosmarin hinzufügen.

Das Chutney unter gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten lang einkochen lassen, mit dem Saft der Zitrone, Salz und Pfeffer würzen und anschließend in ausgekochten Marmeladengläser abfüllen.

Zubereitung des Ibérico Secretos

Das schmackhafte Jiménez 100% Ibérico Secreto bedarf keiner großen Vorbereitung. Das Fleisch sollte ca. 45 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnommen werden, sodass es Raumtemperatur annehmen kann und im Kern nicht mehr allzu kalt ist. 5 – 7 Minuten vor dem Grillen wird das Secreto beidseitig mit Salzflocken bestreut. – Wir verwenden dazu gerne Murray River Salt Flakes.

Nachdem der Grill auf sehr hohe direkte Hitze vorbereitet wurde und der gusseiserne Rost sehr heiß ist, werden die überschüssigen Salzflocken vom Fleisch abgeschüttelt. Das Secreto wird nun beidseitig für jeweils ca. 2 – 3 Minuten gegrillt. Je nach gewünschtem Gargrad, kann das Secreto nach dem scharfen Grillen, zum Nachziehen in den indirekten Bereich des Grills verlagert werden.

Wir präferieren an der dicksten Stelle des Secretos eine Kerntemperatur von ca. 58 – 60°C.

Nach dem Aufschneiden wird sichtbar, dass das Jiménez 100% Ibérico Secreto mehrere Garstufen bietet, sodass für jeden Geschmack der Gäste etwas dabei sein wird.

Wir empfehlen zum super-zartem und unglaublich schmackhaften Secreto am Feigen Chutney lediglich eine Scheibe Graubrot.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Reibekuchen Variationen v. d. Moesta-BBQ PAN´BBQ

Kennt ihr noch die Zeiten, als man nach dem Braten von Fisch oder Reibekuchen, den Geruch 1 – 2 Tage lang nicht aus der Küche herausbekam? – Diese Tage sind bei uns schon lange gezählt, denn solch geruchsintensive Gerichte werden bei uns ausschließlich Outdoor zubereitet.

Ganz besonders hilfreich ist dabei die Moesta-BBQ PAN´BBQ (zum Testbericht…): Ob geruchsintensive Gerichte wie z. B. Wiener Schnitzel, Pfannkuchen, Fisch, Reibekuchen usw. oder XXL-Gerichte für große Grill-Events, bei denen Pilzpfannen, Gemüsepfannen, Paellas usw. zubereitet werden, ist die Moesta-BBQ PAN´BBQ die perfekte Lösung.

In diesem Rezept geht es um die bei uns so sehr geliebten Reibekuchen, die wir Erwachsene gerne in den unterschiedlichsten Variationen essen. Im Gegensatz dazu, verputzen unsere Kinder die auch Kartoffelpuffer genannten frittierten „Kartoffelnester“ gerne mit Zucker oder Apfelmus.

Zutaten
für die Reibekuchen
2 kg Kartoffeln
3 Eier
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
75 g Mehl
Meersalz

1,5 – 2 l Rapsöl
Räucherlachs
Creme Fresh
Sauerkraut
Matjes
Apfelmus
Dill
Schnittlauch

Zubereitung des Reibekuchen-Teigs

Die Kartoffeln mit dem Sparschäler schälen, ggf. waschen, gut abtrocknen und anschließend mit einer groben scharfen Reibe reiben.

Die Zwiebeln klein schneiden, zu den geriebenen Kartoffeln geben, mit Salz würzen und schlussendlich die Eier und das Mehl unterheben. Sollte der Teig noch zu flüssig sein, weiteres Mehl hinzufügen.

Vorbereitung der PAN´BBQ

Damit sich das Rapsöl nicht in einer Ecke sammelt, sollte die Moesta-BBQ PAN´BBQ eben ausgerichtet werden. Wir bewerkstelligen das immer mit einer kleinen Mini Wasserwaage.

Je nach Außentemperaturen, werden ca. 1 – 1,5 Anzündkamine durchgeglühte Briketts benötigt.

Die Briketts werden gleichmäßig auf dem Kohlerost des Grills verteilt. Auf dem folgenden Bild sind sehr gut die drei Pfannenhalter zu erkennen, die ganz einfach am Pizzaring befestigt werden.

Nachdem die PAN´BBQ auf den Pizzaring gestellt wurde, werden ca. 1,5 – 2 l Rapsöl in die Pfanne gegossen und auf ca. 180°C erhitzt. Die Temperatur kontrollieren wir stichprobenartig mit einem Einstechthermometer.

Zubereitung der Reibekuchen

Den Teig portionsweise in das heiße Fett geben und anschließend von beiden Seiten gold-braun braten.

Am allerbesten schmecken die Reibekuchen, wenn sie ganz heiß aus der PAN´BBQ serviert werden.

Wir Erwachsene versuchen immer neue Variationen: Unsere Top-Empfehlungen sind mit Räucherlachs und Creme Fresh, mit Matjes und Zwiebelringen oder ganz einfach mit Sauerkraut.

Viel Spaß beim Nachbraten und einen guten Appetit!

Link zu Moesta

Moesta-BBQ Pellet-Grill Sheriff – Vorstellung u. Erfahrung

Am Donnerstag, dem 14.11.2019 war es endlich soweit: Der ganz besondere Tag, an dem Moesta-BBQ in der „Black Sheriff Night“ seinen neuen Pellet-Grill „Sheriff“ einem ausgewählten Händlerkreis vorgestellt hat. Ebenso teilten sich drei ausgesuchte ambitionierte Blogger (BBQpit, LivingBBQ u. bigBBQ) die Ehre, bei dieser offiziellen Vorstellung in Löhne bei Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) mit dabei zu sein.

Wie man es von früheren Moesta-BBQ-Veranstaltungen gewohnt ist, war auch dieser Tag von vorne bis hinten perfekt durchgeplant und wurde durch diverse „Magic Moments“ sowie Grill-Leckereien begleitet.

Während die Gäste mit dem Shuttleservice nach und nach vom Hotel zum Moesta-BBQ Headquarter gebracht wurden, empfing das freundliche Moesta-BBQ-Team sie bei Außentemperaturen von ca. 6°C mit heißem weißen Glühwein. Zwischen mehreren wärmenden Feuersäulen wurden die Gäste vom Infotainment-Magier Philo Kotnik unterhalten, der mit atemberaubenden Kartentricks die Zeit wie im Fluge vergehen ließ.

Als alle Gäste eingetroffen waren, wurde das Programm in den gemütlichen Räumlichkeiten der Grillschule weitergeführt. In diversen äußerst interessanten Vorträgen informierten Marcello, Alex und Felix beginnend von Moesta-BBQs Geschichte, über die Gegenwart, bis hin zu zukünftigen Plänen. Ein bisschen erinnerte uns der Ablauf an die legendären Keynotes des US Hard- und Softwareentwicklers Apple, nur das heute keine neue iPhone-Generation vorgestellt werden sollte, sondern ein Pellet-Grill. – Super gemacht!

Wir müssen zugegeben, dass uns die Zahlen von dem bis vor wenigen Monaten nebenberuflich betriebenen Startup-Unternehmen Moesta-BBQ sehr beeindruckt haben. Nachfolgend ein kleiner Auszug:

– Gründungsjahr 2012
– Aktuell 150 Produkte
– 2012 – 2018 ausschließlich im B2C-Bereich tätig
– Seit 2018 Start des B2B-Bereichs mit zurzeit 60 Händlern
– Über 15.000(!) verkaufte PizzaRinge
– usw.

Nach jedem Vortrag folgte jeweils ein „Magic Moment“ und daran angeschlossen eine Leckerei des 4-Gänge-Menüs, beginnend mit Pizza vom Pizzaring, gefolgt von einem Thai-Curry mit Huhn von der BBQ-Disk / Wok sowie als dritter Gang Duroc-Schinken und schlussendlich Kuchen aus dem Sheriff Pellet-Grill.

Vorstellung des Sheriff Pellet-Grill

Dann war es endlich soweit: Der Moment, auf den alle warteten: „Ein neuer Sheriff ist in der Stadt.“

Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit enthüllten Marcello und Alex den Pellet-Grill „Sheriff“. Der Grill, der Moesta-BBQ ab diesen Zeitpunkt vom Grillzubehör-Hersteller zum Grill-Hersteller katapultierte. – Herzlichen Glückwunsch!!!

Der Sheriff ist nach eigenen Aussagen Moesta-BBQs der erste Grill für den Markt von Morgen. – Seit 2015 in Deutschland entwickelt und konstruiert.

Moesta-BBQs Versprechen:

– Hochwertige Materialien
– Edelstahl Doppelwandigkeit
– Intuitive Bedienung mit eigens entwickelter Steuereinheit
– Temperaturen bis zu 330°C
– Individuelles Design
– Preis: ab 1.399 EUR

Schön sieht er aus! – Und anders sieht er aus! Das ist kein Zufall, denn Moesta-BBQ legte von Anfang an sehr viel wert auf ein eigenes Design. Die bei z. B. Fenstern, Türen, Garagentoren und Briefkästen bereits vielfach verwendete Lackierung DB 703 matt (Eisenglimmer), verleiht dem Sheriff einen, wie wir finden, klassischen „Industrial Style“.

Auf dem Deckel des Sheriffs prangt das riesengroße Firmen-Logo, welches durch seine erhabene Prägung zum Anfassen verleitet und sowohl optisch als auch haptisch sehr ansprechend ist.

Genauso auffällig sind die beiden Räder des Sheriffs. Sie erinnern uns an Niederquerschnittsreifen eines Sportwagens und verleihen dem Pellet-Grill eine gewisse Dynamik.

Die Frontablage und dessen Halterung ist optional und wird somit nicht standardmäßig mitgeliefert. – Um eine der drei zurzeit angebotenen Ablagen zu montieren, muss zusätzlich die Halterung mitbestellt werden. Das hat den Vorteil, dass auch fremde Ablage-Designs, welche z. B. zur eventuell bereits vorhandenen Outdoorküche passen, verwendet werden können.

Die Frontablage ist abklappbar, sodass der Pellet-Grill bei Nichtverwendung platzsparender ist.

Ebenfalls auffällig ist die riesige Pellet-Box. Sie fasst ca. 13 kg Pellets und garantiert einen unterbrechungsfreien 30-stündigen Betrieb bei ca. 130°C Garraum-Temperatur.

Eine auf der Rückseite angebrachte Klappe dient der vollständigen Entnahme der Pellets aus der Pellet-Box, für z. B. dem Wechsel zwischen diversen Pellet-Sorten.

Sollte der Pellet-Vorrat einmal zur Neige gehen, informiert ein Warnsignal über diesen Zustand.

Am Gehäuse der Pellet-Box bietet die Sheriff-Control-Unit ein sehr intuitives Bedienkonzept.

Mittels direkt anwählbaren Funktionstasten (Sensor 1, Sensor 2, Smoke, Warm, Timer), befindet sich neben dem Einschaltknopf das sogenannte „Fire Wheel“, mit dem z. B. Temperaturen in 5 Grad-Schritten ausgewählt (drehen) und bestätigt (drücken) werden können.

Der Einschaltknopf leuchtet zunächst blau und schaltet nach dem Erreichen von 60°C auf die Farbe rot um.

Die Temperatur-Range des Sheriffs umfasst 75°C – 320°C und eignet sich somit sowohl zum Warmhalten, als auch zum Pizza backen.

Zur Kontrolle der Kerntemperatur, bietet die Sheriff-Control-Unit zwei Buchsen zum Anschluß von jeweils einem Temperaturfühler.

Im Innern des Sheriffs dominiert Edelstahl. – Der gesamte Garraum ist doppelwandig und garantiert somit schnelles Aufheizen und energiesparenden Betrieb.

Während die Hauptgrillfläche des unteren Bereichs 65 x 45 cm misst, bietet die obere Etage standardmäßig 65 x 25 cm und optional, durch den Erwerb einer weiteren 2. Ebene, zusätzliche 65 x 25 cm. – Das sind in der Summe ganze 0,62 qm und somit ausreichend Platz für (wahrscheinlich) weit über 25 kg Schweinenacken, zum Smoken von Pulled Pork.

Professionell: Der Deckel des Sheriffs bietet neben seiner Doppelwandigkeit zusätzlich noch ein langlebiges Dichtungsband.

Die im Zentrum des Grillkessels angeordnete Feuerbox wird zunächst durch einen Hitzeverteiler und des Weiteren durch ein sehr großes Leitblech für Fett und Fleischsäfte abgedeckt.

Zahlen und Daten

Pellet-Grill Sheriff von Moesta-BBQ

– individuelles Design (Industrial Style)
– hochwertige Materialien
– sehr großer Garraum
– Grillfläche unten 65 x 45 cm
– Grillfläche oben 65 x 25 cm
– Edelstahl Doppelwandig (schnelles Aufheizen und energiesparend)
– Temperatur-Bereich: 75°C – 320°C
– intuitive Bedienung (Control-Unit mit Fire Wheel)
– 2 Temperatursensoren
– regulierbare Smoker-Laufzeit
– Timer
– Warmhaltefunktion
– große Pellet-Box (ca. 13 kg Pellets)
– Pelletsensor (Warnsignal vor Leerlauf)
– Pellet Entleerungsklappe
– Frontablage (3 Designs) u. Halterung (beides optional)
– 2. Grillfläche oben 65 x 25 cm (optional)
– lieferbar ab April 2020
– Preis: ab 1.399 EUR

Weitere bewegte Bilder aus unserer Instagram-Story…

Fazit

Das Warten hat sich tatsächlich gelohnt! – Nachdem Moesta-BBQ bereits auf der Spoga 2018 eine der ersten Vorab-Version des neuen Pellet-Grills „Sheriff“ vorstellte, hat sich in den darauffolgenden Monaten sehr viel getan.

Den Jungs von Moesta-BBQ ist es gelungen, mit dem Sheriff einen großen, robusten und intuitiv zu bedienenden Pellet-Grill auf den Markt zu bringen und dabei ihr individuelles und sehr ansprechendes Design nicht aus den Augen gelassen. Ohne viel Schnickschnack kommt jeder Griller, egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, umgehend zu Top Grill-Ergebnissen.

Wie ihr es von uns gewohnt seid, sind wir sehr bemüht, so schnell wie möglich den Sheriff in unserer Grill-Remise stehen zu haben, um euch weitere Eindrücke zu schildern. – Bis dahin beide Daumen hoch für den neuen Sheriff in der Stadt!

Weitere Informationen vom Hersteller…

 

US T-Bone Steak an Williams Birne mit Estragonbutter

Wie ihr wisst, lieben wir ganz besonders die Greater Omaha Gold Label Porterhouse- bzw. T-Bone Steaks von Albers. Das seht ihr allein schon daran, wie sehr oft wir diese unglaublich zarten und schmackhaften Steaks in unseren fast schon unzähligen Grill-Sessions grillen.

Immer wieder geben wir euch neue Ideen auf dem Weg, wie ihr euer Fleisch mit diversen Chutneys, Saucen, Toppings, Beilagen usw. in Szene setzen könnt.

Immer öfter stellen wir allerdings fest, dass weniger manchmal mehr ist. – Genauso ist auch wieder das heutige Rezept entstanden, in dem aus relativ wenigen und einfachen Zutaten ein Festmahl zubereitet wurde.

Um dem US T-Bone Steak an Williams Birne mit Estragonbutter noch die Krone aufzusetzen, reichten wir fermentierten Pfeffer.

Unser heutiger Hauptdarsteller ist dieses 1,2 kg schwere und wunderschön anzusehende Greater Omaha Gold Label T-Bone Steak.

Zutaten
1,2 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse/T-Bone Steak
Ankerkraut Fermentierter Pfeffer
Ankerkraut Steak & BBQ Flocken
3 Birnen „Williams“

für die Estragon-Butter
1/2 Bund Estragon
150 g Butter
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone
feines Meersalz
grobes Meersalz

Zubereitung der Estragonbutter

Die gezupften Estragonblätter mit einem scharfen Messer klein hacken.

Die Butter kurz anwärmen, sodass sie weich wird und anschließend zusammen mit den Estragonblättern und dem Orangen- und Zitronen-Abrieb verrühren und mit dem Meersalz (halb grob / halb fein) abschmecken.

Grillen der Williams Birnen

Während der Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180°C indirekte Hitze aufheizt, werden die Birnen längs halbiert und durch Zuhilfenahme eines Esslöffels entkernt.

Die halbierten Birnen, mit der Schnittfläche nach unten gerichtet, so lange auf den heißen Grillrost der direkten Zone legen, bis Grillstreifen (Brandings) enstanden sind.

Die Birnen mit jeweils einem Esslöffel Estragonbutter füllen.

Die gefüllten Birnen in den indirekten Bereich des Grills legen und ca. 25 – 35 Minuten lang garen, bis sie weich geworden sind.

Grillen des T-Bone-Steaks

Damit das mächtige T-Bone-Steak Raumtemperatur annehmen kann, ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.

Während die außenliegende Infrarot-Zone des PremioGas XL II aufheizt, das Fleisch beidseitig großzügig mit Salzflocken bestreuen.

Das Steak jeweils ca. 45 – 60 Sekunden lang von beiden Seiten grillen. – So entsteht eine leckere durchgehende Salzkruste.

Zum Erreichen der Kerntemperatur von ca. 52 – 53°C, das mit einem Kerntemperatur-Fühler versehene Steak in den indirekten Bereich des Grills legen und die Garraumtemperatur auf ca. 150°C reduzieren.

Die Steak-Tranchen nach dem Aufschneiden großzügig mit fermentiertem Pfeffer bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Cuttworxs Black´n WOOD Schneidebrett im Praxistest

Immer noch auf der Suche nach dem perfekten Schneidebrett/Schneidestation oder nach einem ganz besonderen Geschenk? – Bereits vor einigen Jahren berichteten wir über das kleine, aus St. Wendel-Hoof (Saarland) stammende Unternehmen Cuttworxs, welches sich neben der Herstellung von Messerleisten und Messerblöcken, auf die Konstruktion und Fertigung von Schneidebrettern und Schneidestationen spezialisiert hat.

Damals testeten wir u. a. die „Big Cuttworxs“ genannte Arbeitsstation, sowohl in der Variante „Schwarznuss Infinity“ als auch in „Black“ und sind nach wie vor von der Verarbeitung, Optik und Funktion mehr als überzeugt (zum Praxistest…). Ähnlich sah es auch im Jahre 2018 die Jury des German Design Awards und kürte das Big Cuttworxs in der Kategorie Excellent Product Design Kitchen zum German Design Award Winner.

Die Vorliebe für die Cuttworxs Schneidebretter zeigen wir von bigBBQ.de auf unseren mittlerweile schier unzähligen Rezept-Bildern, in denen wir das Material immer wieder aufs neue strapazieren und nach den zahlreichen Einsätzen erneut staunen, wie formstabil und robust die Materialien sind, sodass unsere Schneidebretter selbst nach mehreren Jahren immer noch wie neu aussehen.

Das Gutes ihm nicht Gut genug ist, spiegelt sich bei Cuttworxs Frontmann Carsten Schneider so wieder, dass er immer wieder aufs Neue an Schneidestationen tüftelt und es ihm immer wieder gelingt, Funktion und Design so zu vereinen, um Grill- und Küchen-Fans ein durchdachtes Arbeitsgerät zu bieten, an dem sie viele Jahre Spaß haben.

Das Cuttworxs Black´n WOOD

Das neueste Produkt in der Cuttworxs-Familie ist die sogenannte Schneidestation „Black´n WOOD“. Zurzeit werden folgende vier Ausführungen angeboten:

Cuttworxs Black´n WOOD Eiche
Cuttworxs Black´n WOOD Hirnholz Fagacae
Cuttworxs Black´n WOOD Pure Black
Cuttworxs Black´n WOOD Walaba Stauseeholz

Wir haben uns in den letzten Wochen die beiden zuletzt genannten Ausführungen detaillierter angeschaut und einem Praxistest unterzogen.

Das Cuttworxs Black´n WOOD, in der Ausführung Walaba Stauseeholz ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass weniger manchmal sehr viel mehr ist. Wie auf den folgenden Bildern zu erkennen ist, fügt sich das Black´n WOOD optisch unglaublich gut in unsere Outdoorküche ein.

Das Walaba Stauseeholz ist alles andere als alltäglich und zieht mit seiner, wie wir finden, außergewöhnlichen Färbung die Blicke magisch auf sich. Das südamerikanische Stauseeholz stammt aus einem überfluteten Stausee und lag über viele Jahre unter Wasser. Die daraus entstandene natürliche Imprägnierung verhilft dem Hartholz zu einer bemerkenswerten Resistenz gegenüber Wasser, Pilzen u.ä.

Der Aufbau des Cuttworxs Black´n WOOD

Das Cuttworxs Black´n WOOD besteht aus nur drei Teilen: Das beidseitig verwendbare Schneidebrett, der pulverbeschichtete Rahmen aus Edelstahl und schlussendlich die Wanne. Sowohl der Rahmen als auch die Wanne sind spülmaschinengeeignet.

Der sehr kräftige pulverbeschichtete Rahmen aus Edelstahl besteht aus nur einem einzigen Teil. Der ca. 2.690 g schwere Rahmen wurde mit vier Antirutschfüßen aus Silikon versehen und steht unglaublich stabil.

Die vier herausstehenden Edelstahlbeschläge des Schneidebrettes liegen stabil in den dafür vorgesehenen Mulden des Rahmens.

Das beidseitig verwendbare Schneidebrett hat auf der einen Seite zwei sich gegenüberliegende Saftrinnen und ist auf der anderen Seite vollkommen eben.

Der Arbeitsbereich des ca. 23 mm starken und ca. 2.710 g schweren Schneidebrettes beträgt ganze 440 x 300 mm und ist somit 110 mm schmaler und 80 mm niedriger als das Big Cuttworxs Schwarznuss Infinity und dadurch auch sehr viel handlicher. Zur besseren Veranschaulichung der Größe, legten wir ein großes Küchenmesser auf das Schneidebrett.

Die Funktion des Cuttworxs Black´n WOOD

Die Funktion des Cuttworxs Black´n WOOD ist sehr schnell erklärt. – Die beim Schneiden von Obst, Gemüse und Fleisch anfallenden Reste können ganz einfach in die dafür vorgesehene, leicht herausziehbare Wanne geschoben werden.

Der beim Tranchieren von Fleisch herauslaufende Saft kann über die eingefräste Saftrinne in die Wanne laufen, sodass sowohl das Schneidebrett, als auch der gesamte Arbeitsplatz stets sauber bleibt.

Die Reinigung des Cuttworxs Black´n WOOD erweist sich als sehr einfach und angenehm. Sowohl die Wanne, als auch das eigentliche Schneidebrett passen sehr gut in handelsübliche Abfalleimer, sodass mit einem Wisch eines angefeuchteten Küchentuches, Speisereste entfernt und in den Eimer befördert werden können.

Die Ausführung „Hirnholz Fagacae“ des Cuttworxs Black´n WOOD

Mit der Ausführung Hirnholz Fagacae, bietet Cuttworxs eine weitere unglaublich schöne Holzausführung an.

Im Gegensatz zum Längsholz, wird das sogenannte Hirnholz, Stirnholz oder auch Kopfholz verarbeitete Holz quer zur Faser geschnitten.

Die Ausführung „Pure Black“ des Cuttworxs Black´n WOOD

Ebenso wie das Cuttworxs Black´n WOOD Walaba Stauseeholz…

…ist auch die Ausführung „Pure Black“ eine Augenweide.

Im Gegensatz zu den Holzausführungen, ist die gesamte Kunststoffausführung „Pure Black“, bestehend aus Platte, Wanne und Systemrahmen vollständig spülmaschinentauglich. Bei allen Ausführungen ist dank der beiden seitlichen Aussparungen die gesamte dreiteilige Einheit bequem tragbar. Alle angebotenen Schneidebretter sind untereinander auswechselbar und 100 Prozent kompatibel zum Systemrahmen.

Auf folgendem Bild ist die leichte Schräglage des Schneidebrettes gut zu erkennen, die dazu dient, das Flüssigkeiten in Richtung der ausgezogenen Wanne fließen können.

Nachfolgend einige Impressionen, die das Cuttworxs Black´n WOOD als sehr hübsch anzusehendes Servier- und Präsentierbrett zeigen.

Zahlen, Daten und Fakten (Herstellerangaben)

Cuttworxs Black´n WOOD in den Varianten Pure Black und Walaba Stauseeholz

– Multifunktionelles Designbrett
– Variante 1: Massives Walaba Stauseeholz in durchgehender Lamelle mit 23 Millimeter Stärke
– Variante 2: Profi HD-PE 500 Kunststoff (spülmaschinentauglich) mit 20 Millimeter Stärke
– Schneidebretter austauschbar u. kompatibel zum Systemrahmen
– Großer Arbeitsbereich 440 x 300 mm
– Rahmen aus Edelstahl, schwarz pulverbeschichtet
– Beschläge aus Edelstahl
– Antirutschfüße aus Silikon
– Tragbare Einheit
– Beidseitig verwendbar
– Große, durchgehend ebene Schnittfläche
– Kippfunktion
– Saftablauf durch Schräge
– Inklusive einer Auffangwanne 4 cm, hitzebeständig bis 220°
– Spülmaschinentauglicher Rahmen und Wanne
– Physiologisch unbedenklich

Preise

Cuttworxs Black´n WOOD Eiche 159 EUR
Cuttworxs Black´n WOOD Hirnholz Fagacae 159 EUR
Cuttworxs Black´n WOOD Pure Black 169 EUR
Cuttworxs Black´n WOOD Walaba Stauseeholz 149 EUR (ausverkauft, zurzeit nur 2. Wahl)

Fazit

Das neue Cuttworxs Black´n WOOD hat uns sowohl optisch als auch funktionell mehr als überzeugt. Die beiden von uns getesteten Varianten „Walaba Stauseeholz“ und „Pure Black“ sind beide sehr hochwertig verarbeitet, was dem Betrachter unmittelbar ins Auge sticht und begehren weckt.

Die Maße der Arbeitsfläche beträgt ganze 440 x 300 mm und ist somit groß genug für alle erdenklichen Küchenarbeiten und klein genug, um es bequem zu transportieren und platzsparend zu verstauen.

Die eingefrästen Saftrinnen erwiesen sich beim Tranchieren von Fleisch als sehr nützlich. Die leichte Schräglage des Schneidebrettes garantiert, dass Flüssigkeiten in die herausziehbaren Wanne befördert werden. Die Wanne besitzt eine Höhe von 4 cm und ist aus diesem Grund auch sehr gut dazu geeignet, höhere Schnittabfälle problemlos aufzunehmen.

Besonders positiv ist hervorzuheben, dass die Schneidestation aus nur drei Teilen besteht und sehr schnell zu reinigen ist. Der schwarze pulverbeschichtete Rahmen aus Edelstahl ist ebenso wie die Wanne und das aus HD-PE 500 Kunststoff gefertigte Schneidebrett spülmaschinentauglich. Lediglich die Schneidebretter in den Holzausführungen sollten mit der Hand gereinigt und von Zeit zu Zeit mit Leinöl eingerieben werden.

Alle angebotenen Schneidebretter sind beidseitig verwendbar, sodass z. B. auf einer Seite nur Fleisch und Fisch und auf der anderen Seite nur Gemüse und Obst geschnitten werden könnte. – Uns persönlich gefällt die Schneidebrett-Kombination aus einem Holzbrett und einem Kunststoffbrett. Übrigens: Alle erhältlichen Schneidebretter sind 100 Prozent kompatibel zum Systemrahmen und können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden.

Zum Verschenken oder selbst belohnen. – Wir garantieren euch, dass ihr euer Cuttworxs Black´n WOOD oft benutzen werdet und wegen der tollen Optik überhaupt nicht mehr verstauen möchtet. Der Preis ab ca. 150 EUR ist unseres Erachtens durchaus angemessen, weshalb wir der Schneidestation Cuttworxs Black´n WOOD eine ausdrückliche Kaufempfehlung aussprechen!

Veggie-Burger

Dieses Mal stellen wir euch eine tolle fleischlose Burger-Alternative vor. Dieser Burger ist so lecker, dass ihn mit Sicherheit nicht nur Vegetarier lieben werden! Er ist unglaublich schnell zubereitet und kann auch sehr gut bereits im Vorfeld, vor dem Eintreffen der Gäste, vorbereitet werden.

Solltet ihr keinen Zugriff auf die im Rezept angegebene Chilli Mayonnaise haben, könnt ihr stattdessen normale Mayonnaise verwenden und diese mit Chili-Pulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Paprika-Pulver würzen.

Zutaten
Burger Buns (nach diesem Rezept)
1 Aubergine
2 Avocados
2 Fleischtomaten
50 g Kräuterseitlinge
1 Kopf Salat
gutes Olivenöl
Ankerkraut Limettenpfeffer
Ankerkraut Meersalz
Lieblings-Mayo (z. B. Stokes Chilli Mayonnaise)
Lieblings-Ketchup (z. B. Stokes Tomato Ketchup)

Um den Auberginen die Bitterstoffe zu entziehen, in ca. 6 – 8 mm dicke Scheiben schneiden, beidseitig mit groben Meersalz bestreuen und anschließend ca. 30 Minuten lang einwirken lassen.

Die Avocados halbieren, den Kern entfernen, die Schale mit einem scharfen Messer herunterschneiden und anschließend ebenfalls in ca. 6 – 8 mm dicke Scheiben schneiden.

Sowohl die Kräuterseitlinge als auch die Fleischtomaten in Scheiben schneiden. Die Auberginen und die Kräuterseitlinge beidseitig mit gutem Olivenöl bestreichen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II vorheizen und anschließend das Gemüse (außer die Tomaten) über direkter Hitze grillen. Sobald beidseitig schöne Brandings entstanden sind, das Gemüse von der direkten in die indirekten Zone legen und weich werden lassen.

Der Burger setzt sich wie folgt zusammen (von unten nach oben):

– Bun Boden
– Chilli Mayonnaise
– Salat
– Tomate
– Aubergine
– Kräuterseitling
– Avocado
– Ketchup
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Porterhouse Steak mit Ziegenkäse gefüllter Wirsing

Bei diesem 1,7 kg(!) schweren Greater Omaha Gold Label Porterhouse Steak von Albers werden garantiert mehr als 4 – 6 Personen satt!

Um nicht irgendeine, wohlmögliche alltägliche Beilage zu diesem wundervollen Porterhouse Steak anbieten zu müssen, haben wir den Versuch gewagt, Wirsingblätter mit einer Ziegenfrischkäsefüllung zu servieren. Soviel vorab: Unserer Gäste waren restlos begeistert und empfehlen sowohl Haupt- als auch Nebendarsteller ausnahmslos weiter!

Dieses qualitativ hochwertige Fleisch stammt übrigens von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska. Die Rinder dürfen in ihren ersten 8 Lebensmonaten freilaufend auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas und South Dakotas leben. Erst danach ziehen sie in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage lang mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Greater Omaha Packers Company (GOP) gehören Farmer an, die über jahrzehnte eine absolut verlässliche und kontinuierliche Top-Qualität garantieren! Detailliertere Infos hier…

Die mit dem Albers Gold Label ausgezeichneten Steaks garantieren nur allerbestes Fleisch:
– Prime Grade steht für größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung.
– Choice Grade hingegen steht für hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

Zutaten
1,2 kg Greater Omaha Gold Label Porterhouse/T-Bone Steak
5 – 6 große Blätter von einem Wirsing
1 – 2 Schalotten
50 g Pinienkerne
3 EL Sesam
2 TL Sahne
150 – 200 g Ziegenfrischkäse
Paniermehl oder gemahlene Haferflocken
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Ei
Olivenöl

5 – 6 große Blätter des Wirsings abnehmen. Dabei aufpassen, dass die Blätter nicht einreißen und keine Löcher entstehen. In kochenden, leicht gesalzenen Wasser blanchieren.

Die blanchierten Blätter beidseitig trocknen und abkühlen lassen.

In einer Pfanne die Pinienkerne anrösten.

Die Schalotten schälen, in kleine Würfel schneiden und anschließend kurz mit etwas Olivenöl in der Pfanne anschwitzen.

Den Ziegenfrischkäse, zusammen mit der Sahne, den Schalotten und den Pinienkernen in einer Schüssel vermengen und anschließend mit feinem Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

Die Füllung gleichmäßig auf den abgetrockneten Wirsingblättern verteilen.

Die Füllung jeweils auf das gesamte Blatt verstreichen, die Seiten des Blattes einschlagen und anschließend zu einem Päckchen falten.

Nun werden die einzelnen Päckchen paniert: Zunächst durch das Ei ziehen und anschließend in der Paniermehl/Sesam-Mischung wälzen.

Den Grill, in unserem Fall der Burnhard Fat Fred auf ca. 200°C vorheizen und anschließend die Päckchen auf der gusseisernen Wendeplatte gold-braun braten.

Zum Grillen des Porterhouse Steaks die beiden Infrarot-Brenner vorheizen.

Das Fleisch von beiden Seiten scharf angrillen.

Das Porterhouse Steak nach dem scharfen Angrillen in den indirekten Bereich des Grills legen und bei einer auf ca. 150°C reduzierten Gartemperatur, bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52 – 53°C nachziehen lassen.

Bevor das Porterhouse Steak tranchiert wird, ca. 5 – 10 Minuten lang ruhen lassen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Duroc Schweinebauch-Pralinen mit Berliner Kartoffelsalat

Schweinefleisch mit Kartoffelsalat ist die wahrscheinlich beliebteste deutsche Grill-Kombination. Neben den leckeren Steaks aus Nacken, Schulter und Schinken, bietet das Schwein neben dem Filet noch viele weitere attraktive Cuts. – Eines ist z. B. der Bauch, aus dem die leckeren Baconscheiben, die knusprigen Bauchscheiben oder Sous-Vide gegarte zarte „Schweinebauch-Pralinen“ entstehen.

Bei uns geht es in diesem Rezept ebenfalls um Pralinen aus dem Schweinebauch, jedoch veredelt mit einer krossen Kruste. Dazu gesellt sich Berliner Kartoffelsalat, welcher gänzlich auf Mayonnaise verzichtet und mit Apfelstückchen und Frühlingszwiebel-Röllchen veredelt wurde.

So ein Schweinebauch ist preislich relativ erschwinglich und schlägt mit nur 99 Cent/100 g zu Buche. Gebt bei eurer Albers-Erstbestellung unbedingt den Rabattcode „bigbbq“ an. – So erhaltet ihr einen Rabatt von 15 % auf euren gesamten Einkauf!

Zutaten
1,5 kg LaMila Duroc Bauch
200 g Tafelsalz
Lieblings-Rub (z. B. Ankerkraut Magic Dust)

für den Berliner Kartoffelsalat
1 kg festkochende Kartoffeln
1 EL Kümmel
5 – 6 Gewürzgurken
1 fein gewürfelte Zwiebel
1 fein geschnittene Knoblauchzehe
1 – 2 TL Senf
3 TL Zucker
90 ml Gurkenflüssigkeit
40 ml Weißweinessig
90 ml Distelöl
1 klein gewürfelter Apfel
2 Frühlingszwiebeln
feines Meersalz
guter Pfeffer

Zubereitung des Berliner Kartoffelsalats

Während die ungeschälten Kartoffeln mit einem Esslöffel Salz und einem Esslöffel Kümmel in Wasser garen, wird in der Zwischenzeit die Vinaigrette verrührt.

Die Zwiebeln in kleine Würfel, sowie den Apfel und die Gurken in dünne Scheiben schneiden. Alle Weiteren o. a. Zutaten bereitstellen.

Das Distelöl, Weißweinessig und Gurkenwasser, zusammen mit dem Senf und dem Zucker, sowie etwas Salz und Pfeffer mit einem Pürierstab vermengen, anschließend die fein gewürfelten Zwiebeln und die fein geschnittene Knoblauchzehe unterrühren.

Die Kartoffeln abgießen, abschrecken, pellen und in kleine mundgerechte Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel abwechselnd die Kartoffel-, Gurken- und Apfelscheiben, sowie die Vinaigrette schichten.

Den Kartoffelsalat so lange wie möglich in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen. Vor dem Servieren gut umrühren, ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit Frühlingszwiebel-Röllchen belegen.

Zubereitung des knusprigen Duroc Schweinebauchs

Den LaMila Duroc Schweinebauch von der Unterseite und den Seiten mit eurem Lieblings-Rub einreiben, dabei die Schwarte sauber lassen.

Den Bauch umdrehen und anschließend die Hautseite sehr dick mit handelsüblichen Salz bedecken.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180°C indirekte Hitze vorheizen. Dazu werden lediglich die beiden äußeren Gasbrenner aufgedreht und der Schweinebauch auf dem Gitterrost einer feuerfesten Schale positioniert.

Der Schweinebauch gart nun 60 Minuten lang bei geschlossenem Deckel. Während dieser Zeit entzieht das Salz der Schwarte die Feuchtigkeit, sodass sie später schön knusprig wird.

Nach 60 Minuten wird die sich gebildete Salzplatte abgehoben und entsorgt.

Nun wird die Gartemperatur auf ca. 230 – 250°C erhöht und ca. 25 – 35 Minuten weiter gegart. Während dieser Zeit poppt die Schwarte auf und wird dabei super knusprig!

Den LaMila Duroc Schweinebauch nach Belieben in kleine Würfel oder Scheiben schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Spare Ribs Burger m. Sauerkraut u. heller Burger-Sauce

Die Zubereitung von Spare Ribs ist eine der Standard-Disziplinen des ambitionierten Grillers. Ob mit der 3-2-1-Methode, der 5-0-0,5-Methode, der Speed-Ribs-Methode usw. – Spare Ribs sind und bleiben ein unglaublich leckeres und dadurch sehr beliebtes Grillgericht!

Als wir vor kurzem wieder einmal die erstklassigen Ibérico Rippchen von Albers nach klassischer Methode zubereiteten, waren wir am überlegen, wie wir die Spare Ribs alternativ in Szene setzen könnten und kamen darauf, sie in einem Laugenbrötchen mit Sauerkraut und heller Burger-Sauce zu präsentieren.

Das Ergebnis hatte uns schlichtweg umgehauen, weshalb wir euch den Spare Ribs Burger mit Sauerkraut und heller Burger-Sauce ans Herz legen möchten und euch empfehlen, ihn unbedingt auch einmal selbst nachzugrillen!

Für low & slow-Gerichte kommt bei uns immer wieder gerne der Monolith Classic in seinem flexiblen Buggy zum Einsatz.

Zutaten
1,4 kg Ibérico Rippchen (von Albers)
Ankerkraut Italien Garden (Alternativ: Kräuter der Provence)
Ankerkraut Dalmatiner Rub
Sauerkraut
4 Laugenbrötchen
1 in Ringe geschnittene Gemüsezwiebel
Original Barbeque Sauce (von Sydney & Frances)

für die helle Burger-Sauce
4 Blätter Estragon
4 EL Mayonnaise
2 EL grobkörnigen Senf
1 TL Meerrettich
Ankerkraut Limettenpfeffer
Meersalz

Zubereitung der Spare Ribs

Die Silberhaut der Ibérico Rippchen mit dem Schälmesser an einem Ende leicht anheben und anschließend in einem Zug runterziehen und entfernen.

Die Spare Ribs beidseitig zunächst mit Dalmatiner Rub und anschließend mit Italien Garden bestreuen.

Nachdem der Monolith auf ca. 115°C indirekte Hitze eingeregelt wurde, die Spare Ribs in einen Spare Rib Halter stellen und für ca. 4 Stunden garen.

In den ersten beiden Stunden immer mal wieder Smoke Pellets nachlegen.

Nach spätestens 4 Stunden hat sich das Fleisch an den Knochen zusammengezogen und die Spare Ribs sind gar. Nun mit Original Barbeque Sauce oder einer anderen BBQ-Sauce bestreichen, weitere 10 Minuten trocknen lassen und diesen Vorgang noch einmal wiederholen.

Zubereitung der hellen Burger-Sauce

Die o. a. Zutaten für die helle Burger-Sauce bereitstellen.

Die Estragon-Blätter klein hacken und anschließend zusammen mit den anderen Zutaten verrühren.

Der Bau des Burgers

Der Burger wird wie folgt zusammengesetzt (von unten nach oben):

– Laugen-Brötchen-Boden
– Sauerkraut
– Spare Ribs ohne Knochen
– helle Burger-Sauce
– Zwiebelringe
– Laugen-Brötchen-Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Hong Shao Rou aus dem Moesta-BBQ Wok

Auf dem im Sommer 2019 stattgefundenen 1. Meatup Beach, im niederländischen Oostvoorne, überraschte uns Argang von Wissen schmeckt mit einem sagenhaften Gericht aus dem Wok: Hong Shao Rou. Wir von bigBBQ.de waren von dem asiatischen Gericht so sehr begeistert, dass wir es in unserer Grill-Remise kurzerhand unbedingt „nachwokken“ mussten.

Für uns steht seit der ersten Begegnung mit Hong Shao Rou fest, dass es unser neues absolutes Lieblings-Wok-Rezept geworden ist!

Solltet ihr ebenfalls Lust auf dieses Rezept haben, empfehlen wir euch den qualitativ hochwertigen aber preislich relativ erschwinglichen LaMila Duroc Bauch (99 Cent/100 g). Gebt bei eurer Albers-Erstbestellung unbedingt den Rabattcode „bigbbq“ an. – So erhaltet ihr einen Rabatt von 15 % auf euren gesamten Einkauf!

Zutaten
1,5 kg LaMila Duroc Bauch (Schweinebauch) von Albers
3 EL Sesamöl (zum Anbraten)
3 EL Sojasauce
Meersalz
15 Ingwerscheiben
6 klein geschnittene Knoblauchzehen
2 EL klein geschnittenen Ingwer
2 Sternanis
4 EL Zucker
4 EL Sojasauce
4 EL asiatischer Reiswein
1 Hand voll in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln
1 kleine in Ringe geschnittene rote Chili

Das Hong Shao Rou wird auf dem, auf der spoga 2019 vorgestellten Wok-Aufsatz (ab Anfang 2020 erhältlich), der Moesta-BBQ BBQ Disk zubereitet. Einen detaillierten Testbericht über die gusseiserne Feuerplatte könnt ihr hier nachlesen.

Zubereitung des Schweinebauchs

Den LaMila Duroc Bauch in einen Vakuumbeutel legen, mit 3 EL Sojasauce einreiben, leicht salzen, mit Ingwerscheiben belegen und anschließend vakuumieren und einschweißen.

Nun wird der Schweinebauch 24 Stunden lang bei 65°C Sous-Vide gegart.

Den fertig gegarten Schweinebauch kurz abkühlen lassen.

Der Schweinebauch wird zunächst in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten.

Anschließend werden die einzelnen Scheiben in ca. 2 cm breite Streifen geschnitten.

Zubereitung des Hong Shao Rou

Da es beim „Wokken“ immer ganz schnell gehen muss, wird zunächst das gesamte Gemüse geschnitten und alle weiteren o. a. Zutaten bereitgestellt.

Nachdem der Kugelgrill mit der Moesta-BBQ BBQ Disk mit einigen Holzscheiten vorgeheizt wurde, geht es nun Schlag auf Schlag.

Die klein geschnittenen Knoblauchzehen und den Ingwer in Sesamöl anschwitzen.

Den in Streifen geschnittenen Schweinebauch dazugeben und anbraten.

Die beiden Sternanis hinzugeben und weiter knusprig braten.

Mit Zucker, Sojasauce und asiatischem Reiswein karamellisieren und anschließend die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln und die Chili hinzufügen.

Ein Anblick, dem man kaum widerstehen kann. Wie so oft in der asiatischen Küche, empfehlen wir als Beilage Reis.

Viel Spaß beim „Nachwokken“ und einen guten Appetit!

Die gesamte Grill-Session mit der Moesta-BBQ BBQ Disk live bei Instagram: Hier entlang…

Link zu Moesta