Asia Speed Ribs vom Holzkohle Backburner

3-2-1 Spare Ribs beschreibt die sehr beliebte Methode, wie Spare Ribs in dem mittlerweile fast schon klassischen Stil zubereitet werden. Einziger Wermutstropfen bei dieser Zubereitungsmethode ist die kostbare Zeit von mindestens 6 Stunden, welche für die köstlichen Spare Ribs geopfert werden müssen, die vom Geschmack und der Zartheit des Fleisches her jedoch fast unerreichbar sind.

Wer Abstriche in der Konsistenz des Fleisches in Kauf nehmen möchte, sollte sich unbedingt dieses Rezept zu Gemüte führen, bei dem die Spare Ribs in deutlich unter einer Stunde zubereitet werden, das Fleisch jedoch etwas fester am Knochen hängt.

Zutaten
2 x 500 g Spare Ribs (von Kreutzers)
1 Chili
1 – 2 Frühlingszwiebeln
Wasabisesam

für die Asia Marinade
1 – 2 EL Sesamöl
1 daumengroßes Stück Ingwer
Saft einer halben Limette
1 – 2 gehackte Knoblauchzehen
1 TL Fünf-Gewürze-Pulver
5 EL Hoisin-Sauce
8 EL Sojasauce
5 EL Honig

Vorbereitung des Grills

Die Grillroste sowie den Warmhalterost des Grills, in unserem Fall der Schickling-Grill Premio XL II entnehmen, den Holzkohle Backburner (hier im ersten Praxis-Test…) sowie den Rotisserie-Motor anschrauben und anschließend den Drehspieß einhängen.

Die Briketts (Greek Fire Briketts) eines prall gefüllten Anzündkamins zum Glühen bringen.

Die glühenden Briketts in den Holzkohle Backburner verteilen.

Einfach unglaublich, wie sehr hoch die direkte Hitzestrahlung der Briketts aus dem Holzkohle Backburner ist. – Perfekt für Speed Ribs!

Zubereitung der Asia Speed Ribs

Ingwer und Knoblauchzehen klein hacken sowie die Limette halbieren.

Alle o. a. Zutaten für die Asia Marinade bereitstellen.

Alle Zutaten für die Asia Marinade in einer ausreichend großen Schüssel gleichmäßig verrühren.

Die Silberhaut der Spare Ribs entfernen, mehrmals großzügig mit der Asia Marinade bestreichen und anschließend idealerweise für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Die marinierten Spare Ribs auf den Drehspieß aufstecken und anschließend ein weiteres Mal mit der Asia Marinade bestreichen.

Den Drehspieß einhängen und bei geschlossenem Deckel garen.

Hin und wieder alle paar Minuten mit der überschüssigen Marinade aus der Schüssel bestreichen.

Nach nicht einmal 15 Minuten haben die Spare Ribs bereits Farbe angenommen.

Damit die Spare Ribs nicht zu dunkel werden, sollten sie nun mit Alufolie bedeckt und weitere ca. 30 – 45 Minuten gegart werden.

Servieren der Asia Speed Ribs

Die Asia Speed Ribs mit Wasabisesam bestreuen und anschließend mit Frühlingszwiebel- der Chili-Röllchen dekorieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Butterzarter Pulpo (Oktopus)

Die Zubereitung eines butterzarten Pulpos (Oktopus) ist super einfach. Alles was man dazu benötigt, ist ein fangfrischer Pulpo, ein Kochtopf mit Wasser, ein paar Knoblauchzehen, Lorbeerblätter, Olivenöl, Rosmarinzweige und etwas länger als eine Stunde Zeit.

Genauso wie unser Fleisch, beziehen wir unseren fangfrischen Pulpo von Kreutzers.

Zutaten
1 kg küchenfertiger Pulpo – Oktopus (von Kreutzers)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
1 Zitrone
1 Knolle Knoblauch
10 Lorbeerblätter
5 Zweige Rosmarin
frische Petersilie

Pulpo aus dem Kochtopf

Die Zubereitung im Kochtopf ist super einfach und garantiert ein perfektes Ergebnis.

Zunächst muss das Beißwerkzeug des Pulpos entfernt werden. Dieses befindet sich im Zentrum des Pulpos, an dem die 8 Arme zusammenlaufen, erkennbar durch einen schwarzen Punkt.

Das Beißwerkzeug wird ohne großen Kraftaufwand von der gegenüberliegenden Seite herausgedrückt und anschließend entsorgt.

Circa 5 Knoblauchzehen schälen und anschließend mit dem Messerrücken platt drücken. Die platt gedrückten Knoblauchzehen, zusammen mit den Lorbeerblätter in einen großen mit Wasser gefüllten Kochtopf geben und anschließend das Wasser zum Kochen bringen.

Den Pulpo für ca. 5 Sekunden in das kochende Wasser tauchen, anschließend wieder herausheben und diesen Vorgang weitere zweimal wiederholen. Durch diesen Vorgang wird u. a. verhindert, dass die Haut aufplatzt oder Risse bekommt.

Nun darf das Wasser mit dem Pulpo nicht mehr kochen, sondern nur noch sieden.

Nach einer gewissen Zeit verfärbt sich das Wasser  leicht lila.

Nach ca. 55 Minuten beginnt die Haut bei unserem ca. 1 kg schweren Pulpo abzuplatzen: Der Pulpo ist fertig gegart und verfügt über eine butterzarte Konsistenz.

Nachdem die Energiezufuhr des Induktionskochfelds (Caso Design TC2100 – hier im Testbericht…) abgeschaltet wurde, kann der Pulpo bis zum Verzehr weiterhin im Sud verbleiben. – Sogar über Nacht, dann jedoch im Kühlschrank. Vor dem Servieren sollten jedoch die beiden Augen herausgedrückt und anschließend entsorgt werden

Servieren des Pulpos

Nachdem die 8 Arme des Pulpos mit einem scharfen Messer abgetrennt wurden, werden diese in einer gusseisernen Pfanne (Petromax fp30h) mit reichlich gutem Olivenöl, Knoblauch und Rosmarinzweigen angebraten, mit Meersalz gewürzt, mit frischer Petersilie garniert und anschließend mit frischem Baguette gegessen. Alternativ kann der Pulpo selbstverständlich auch gegrillt werden.

Viel Spaß bei der Zubereitung und einen guten Appetit!

Übrigens! – Wir haben den Test gemacht und bereiteten neben dem Kochtopf-Pulpo einen weiteren Pulpo im Sous-Vide-Verfahren zu.

Das Ergebnis: Der 5 Stunden lang im 76°C warmen Sous-Vide-Bad gegarte Pulpo war gut bis befriedigend zart, jedoch nicht zu vergleichen mit dem butterzarten Kochtopf-Pulpo!!!

Smoked Tafelspitz vom Moesta-BBQ Sheriff mit Heidelbeer-Salat

Bei unserem letzten Moesta-BBQ-Besuch boten uns die beiden Geschäftsführer Alex und Marcello die Möglichkeit, ihren neuen Pelletgrill Sheriff erstmals auf Herz und Nieren zu prüfen.

Neben vielen anderen Köstlichkeiten bereiteten wir ein unglaublich leckeres geräuchertes Tafelspitz zu und reichten dazu einen frischen Heidelbeer-Salat. Ein Rezept, welches ihr unbedingt einmal nachgrillen solltet!

Zutaten
1,6 kg US Picanha – Tafelspitz (von Kreutzers)
Ankerkraut Dalmatiner Rub (alternativ grobes Meersalz, Pfeffer und Knoblauch)
gewürfelter Feta Käse
1/2 rote Zwiebel
1 Dose Mais
250 g Heidelbeeren
1 Salatgurke
5 EL Walnüsse
frische Petersilie

für das Dressing
3 – 4 EL Saft einer Limette
2 – 3 TL Honig
1 – 2 EL Olivenöl
feines Meersalz (z. B. von Ankerkraut)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Zitronen- o. Limettenpfeffer)

Zubereitung des Heidelbeer-Salats

Die Zubereitung des Heidelbeer-Salats bedarf nur wenig Zeit und kann am besten während des Garens des Tafelspitzes erledigt werden.

Für das Dressing, das Olivenöl und den Limettensaft mit einem Schneebesen verrühren und anschließend mit Honig, Salz und Pfeffer würzen.

Eine halbe rote Zwiebel in grobe Würfel schneiden, 2 – 3 EL frische Petersilie hacken, die Salatgurke zunächst längs vierteln und anschließend in Scheiben schneiden. Alle weiteren Zutaten, wie den Mais, die Walnüsse, die Heidelbeeren und den Feta Käse bereitstellen.

Sobald der Heidelbeer-Salat zum Fleisch serviert werden soll, alle Zutaten grob vermischen und anschießend mit dem Dressing übergießen sowie mit der gehackten Petersilie garnieren.

Zubereitung des Tafelspitz

Neben dem Moesta-BBQ Sheriff Pellet-Grill, ist unser Hauptdarsteller natürlich dieses 1,6 kg schwere US Picanha (von Kreutzers).

Damit später ausreichend Rauch an das Fleisch gelangt, sollte zunächst der Fettdeckel entfernt werden, welcher die wundervolle Marmorierung offen legt.

Das Fleisch großzügig mit dem Dalmatiner Rub einreiben.

Nun wird der Moesta-BBQ Sheriff Pellet-Grill mit Buchen-Pellets vorgeheizt, das Fleisch aufgelegt und anschließend der Smoke-Modus für ca. 20 Minuten eingeleitet. In diesen 20 Minuten erzeugt der Sheriff außergewöhnlich viel Rauch, welches direkt in das Fleisch einzieht und es geschmacklich veredelt.

Nach dem Smoke-Modus folgt der Garprozess bei einer Gartemperatur von ca. 140°C. Nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten (kann je nach Fleischbeschaffenheit u.v.m. variieren) zeigte der der Controller, über dem im Fleisch gesteckten Temperaturfühler, eine Kerntemperatur von 54°C an. Das Tafelspitz war fertig und durfte vor dem Anschneiden nun noch ca. 10 – 15 Minuten lang ruhen.

Was uns u. a. auffiel: Der Moesta-BBQ Sheriff ist durch seine Doppelwandigkeit so sehr gut gedämmt, dass der Deckel während des Betriebs (bei 140°C) von außen nur lauwarm wurde. Infolgedessen ist der Energieverbrauch des Moesta-BBQ Sheriffs sehr gering.

Nachdem das ausgesprochen saftige und zugleich zarte Smoked Tafelspitz in dünne Scheiben aufgeschnitten wurde, würzten wir das Fleisch mit Salzflocken sowie fermentierten Pfeffer und richteten den Heidelbeer-Salat an.

Der Rauch im Übrigen ist unter Berücksichtigung der relativ kurzen Zeit sehr gut in das Fleisch eingezogen und unterstrich geschmacklich das unglaublich leckere Fleisch.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Australian Wagyu Roastbeef an Asia Grünkohl

Wie besagt es eine alte Weisheit? – Nachdem der erste Frost gekommen ist, schmeckt der Grünkohl am allerbesten. Anstelle den Grünkohl jedoch in Form eines Eintopfs zuzubereiten, haben wir für euch eine sehr viel coolere und wie wir finden außergewöhnliche Zubereitungsweise.

Asia Grünkohl aus dem Wok ist nicht nur sehr schnell zubereitet, sondern schmeckt durch die typischen asiatischen Zutaten wie z. B. Chili, Ingwer und Sojasauce auch unglaublich leicht, frisch und lecker!

Zutaten
250 g Wagyu „Kobe Style“ – Roastbeef 8+ (von Kreutzers)
Rapsöl
300 g Grünkohl
1 Chili
1 Knoblauchzehe
Saft einer halber Limette
1 – 2 kleine Zwiebeln
1 – 2 EL Sojasauce
1 Daumengroßes Stück Ingwer (optional)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Limettenpfeffer)
feines Meersalz

Zubereitung des Asia Grünkohls

Die Zwiebeln in Würfel schneiden, die Chili entkernen, ebenfalls klein schneiden, die Knoblauchzehe hacken und anschließend die Limette durchschneiden.

Während die Schneidarbeiten für das Gemüse erledigt werden, die große Wok Auflage (hier im Praxistest) für den Schickling-Grill PremioGas XL II einsetzen und anschließend den Grill auf maximale Temperatur aufheizen.

Da es im Umgang mit dem Wok immer sehr schnell gehen muss, sollten auch die anderen Zutaten wie Rapsöl, Grünkohl, Sojasauce, Salz und Pfeffer bereitgestellt werden.

Den Wok mit Rapsöl oder einem anderen hocherhitzbaren Öl benetzen und darin Knoblauch, Zwiebeln, Chili und optional den Ingwer dünsten.

Sobald das Gemüse beginnt Farbe anzunehmen, den Grünkohl hinzugeben.

Bei ständigem Rühren ca. 5 Minuten lang braten, mit Sojasauce und Limettensaft ablöschen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Zubereitung des Australian Wagyu Roastbeefs

Den Burner (Infrarotbrenner) rechtzeitig einschalten und vorheizen. Das Steak beidseitig mit Murray River Salt Flakes bestreuen und anschießend von beiden Seiten jeweils ca. 1 Minute lang grillen.

Nach dem scharfen Grillen ggf. für einige Minuten in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grills legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C garziehen.

Das Steak ganz kurz ruhen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Moesta-BBQ PizzaCover Flex (Modell 2021)

Für Fans knuspriger Pizzen ist Moesta-BBQ alles andere als ein Unbekannter und beschert sowohl den Holzkohlegrillern mit dem Smokin‘ PizzaRing als auch den Gasgrillern mit dem PizzaCover das geeignete Zubehör zur Zubereitung einer perfekten Pizza auf dem heimischen Grill.

Viele Gasgrills besitzen einen sehr hohen Deckel, dessen Hitze beim Öffnen nahezu vollständig entweicht und anschließend erneut aufgeheizt werden muss. Nicht selten ist der Pizzateig bereits fertig gegart, während der Pizzabelag noch nicht einmal richtig warm geworden ist.

Verlässliche Abhilfe schafft das Moesta-BBQ PizzaCover Flex: Das nur 10 cm flache PizzaCover Flex heizt innerhalb kürzester Zeit den relativ geringen Rauminhalt auf, indem es die Hitze aller Gasbrenner bündelt.

Das PizzaCover Flex sorgt für die essenzielle Oberhitze, um den Belag der Pizza durch sehr hohe Temperaturen in kürzester Zeit zu garen, während der aufgegangene Pizzaboden auf dem heißen Pizzastein nicht verbrennt.

Das Moesta-BBQ PizzaCover Flex (Modell 2021)

Könnt ihr euch noch daran erinnern, als wir vor nicht ganz 4 Jahren das erste Moesta-BBQ PizzaCover Flex für den Gasgrill vorstellten (zum Artikel…)?

Dieses Jahr wartet das innovative Unternehmen aus Löhne (Nordrhein-Westfalen) mit einem gänzlich neuen PizzaCover-Modell auf, welches wir euch auf alle Fälle im Detail vorstellen möchten.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell, verfügt das PizzaCover Flex (Modell 2021) in der Mitte über einen Stein aus Cordierit welches die Eigenschaft besitzt, sich relativ schnell aufzuheizen und die Hitze sehr gut zu speichern. Diese Eigenschaft des Cordierit-Steins macht sich das PizzaCover Flex zu Nutze, indem die gespeicherte Hitze direkt zum Garen des Pizzabelags genutzt wird, während der Pizzaboden durch den darunterliegenden Pizzastein (ebenfalls aus Cordierit) aufgeht und dem Pizzateig des Weiteren die Feuchtigkeit entzieht, damit er ausgesprochen knusprig wird.

Der Zusammenbau des Moesta-BBQ PizzaCover Flex (Modell 2021)

Neben dem eigentlichen PizzaCover, ist in dem Set des Weiteren der Pizzaschieber No.1 und der runde Pizzastein mit einem Durchmesser von 36,5 cm enthalten.

Der Pizzaschieber No.1 verfügt über 4 kleine Schrauben, welche durch Zuhilfenahme des mitgelieferten Schraubendrehers, zur Befestigung der Schaufel, in den Griff geschraubt werden.

Des Weiteren empfehlen wir den optionalen Pizzaschneider Pizzacut Vol. 2, mit dessen Hilfe sich eine Pizza noch schneller, praktischer und sauberer teilen lässt.

Damit der stoßempfindliche Stein aus Cordierit nicht beschädigt wird, wird das PizzaCover Flex in einem sehr stabilen Karton geliefert, welcher mit diversen Füllmaterial ausgestattet ist.

Zur besseren Veranschaulichung des Lieferumfangs, haben wir alle enthaltenen Einzelteile aufgereiht.

Bis auf den Stein aus Cordierit, besteht das gesamte PizzaCoverFlex aus rostfreiem Edelstahl.

Das PizzaCoverFlex besitzt zwei Außenwangen, welche den Stein aus Cordierit aufnehmen.

Die Rückwand des PizzaCover Flex besteht aus zwei Edelstahl-Schienen, welche sich der Breite des Covers anpassen.

Das Herz des PizzaCoverFlex bildet der ca. 15 mm starke Stein aus Cordierit. Seine kleine rechteckige Aussparung dient der Aufnahme des mitgelieferten Thermometers.

Als Befestigungsmaterial werden 6 Unterlegscheiben, 12 Hutmuttern und 12 Schrauben mitgeliefert. Achtung: Die 12 Schrauben unterscheiden sich nur geringfügig in ihrer Länge! Während die längeren Schrauben zur Befestigung der flexiblen Rückwand im hinteren Bereich dienen, werden die geringfügig kürzeren Schrauben im vorderen Bereich benötigt.

Die eigentliche Montage des PizzaCover Flex gestaltet sich durch Zuhilfenahme der Montageanleitung (auf dem Karton des Cordierit-Steins) als sehr einfach.

Zunächst werden die beiden Außenwangen jeweils mit den Rückwänden verschraubt. Damit sich der Cordierit-Stein später leicht einschieben lässt, sollten die Schrauben vorerst nur ganz leicht angezogen werden.

Wie bereits erwähnt, finden die 6 geringfügig längeren Schrauben in dem hinteren Bereich Verwendung.

Zu guter Letzt wird der Cordierit-Stein in die beiden Außenwangen geschoben und das Thermometer festgeschraubt.

Das nachfolgende Bild zeigt das Moesta-BBQ PizzaCover Flex im vollständig zusammengeschobenen Zustand und misst dadurch eine Breite von 60 cm.

Im vollständig ausgezogenen Zustand verfügt das PizzaCover Flex über eine Breite von ganzen 90 cm!

Durch seine flexible Breite fasst das PizzaCover Flex sogar alle Gasbrenner unseres relativ großen Weber Genesis II EP-435 GBS ein.

Bei sehr breiten Gasgrills ist es sogar möglich, zwei runde Pizzasteine gleichzeitig zu betreiben.

Das Moesta-BBQ PizzaCover Flex (Modell 2021) im Praxistest

Für unseren Praxiseinsatz bemühen wir unseren mittelgroßen Gasgrill PremioGas XL II von Schickling-Grill, auf dem das PizzaCover Flex ebenfalls perfekt passt.

Da das Cover eine Tiefe von 40 cm besitzt, unser Grillrost jedoch tiefer ist, kann das Cover entweder an dem vorderen Bereich oder an die Rückwand des Grills geschoben werden.

Unsere späteren Erfahrungen zeigten, dass das PizzaCover Flex um ca. 10°C höhere Temperaturen erreichte, sobald es an den vorderen Rand des Grillrosts betrieben wird.

Nach ca. 15 Minuten zeigte das Thermometer eine Temperatur von ca. 310°C an, weitere ca. 15 Minuten später kletterte die Temperatur auf ca. 350°C. Zu berücksichtigen ist, dass die Außentemperatur an diesem Tag lediglich 5°C bot.

Neben dem Pizzateig (zum Rezept…), standen alle benötigten Zutaten wie z. B. Thunfisch, Zwiebeln, Salami, Kochschinken, luftgetrockneter Schinken, Pilze sowie geriebener Käse und Tomatensauce bereit. Übrigens: Wir empfehlen die Aufbewahrung der Teiglinge in der Moesta-BBQ PizzaBox (Teigling-Gärbox).

Bevor die Pizza belegt wird, muss der Teigling mit der Hand kreisrund auf der bemehlten Arbeitsplatte ausgebreitet werden. Wir empfehlen die Pizzaschaufel zunächst mit Hartweizengrieß zu bestreuen, den ausgerollten Pizzateig darauf zu platzieren und erst dann zu belegen. Dadurch rutscht die Pizza sehr viel besser von der Pizzaschaufel und klebt nicht.

Starten wir zunächst mit einer Salami-Pizza…

…welche wir bereits nach ca. 5 Minuten fertig gebacken unter dem PizzaCover Flex hervorziehen.

Während die erste Pizza garte, bereiteten wir auch schon die nächste Pizza zu.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Deckel des eigentlichen Grills niemals geschlossen werden muss. Dadurch besteht die Möglichkeit, der Pizza quasi live beim Garen zuzuschauen und anschließend durch Zuhilfenahme der Pizzaschaufel barrierefrei herauszuheben.

Nun ging es Schlag auf Schlag: Nach der Salami-Pizza folgte eine Pizza mit Kochschinken, luftgetrockneten Schinken und Pilzen. Perfekt: Obwohl die Pizza nur ca. 5 Minuten zum Garen benötigte, sind während dieser Zeit die frischen Pilze schön weich geworden und besaßen an den Seiten leichte Röstaromen.

Neben einer ausgesprochen lecken Pizza, belegt mit Spinat und Feta-Käse, folgte als übernächstes eine köstliche Thunfisch-Pizza mit Zwiebeln.

Während dieser Zeit behielt das PizzaCover Flex stetig seine Temperatur und garantierte im 5-Minuten-Takt, dass eine Pizza wie die andere aussah.

Nachdem unsere Familie 4 Pizzen unmittelbar nach dem Backen aßen, bereiteten wir weitere 7 Pizzen vor, die wir anschließend im Tiefkühlschrank einfroren und zu einem späteren Zeitpunkt nach Bedarf im Backofen wieder aufbacken werden.

Zahlen, Daten und Fakten

Moesta-BBQ PizzaCover Flex

Lieferumfang
1 x PizzaCover Flex mit Thermometer
1 x Pizzastein 36,5 cm
1 x Pizzaschieber No. 1

1 x Pizzacut Vol. 2 (optional)
1 x Pizzabox-Set – Gärbox (optional)

Gewicht: 8 kg
Breite: 600 – 900 mm
Tiefe: 400 mm
Höhe: 100 mm
Material: Edelstahl/Cordierit

Preis: 169,90 EUR

Fazit

Wie schon der mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Smokin‘ PizzaRing für den Kugelgrill, verrichtet das PizzaCover Flex seine Arbeit sehr zuverlässig mit einem sehr entscheidenen Vorteil: Im Gegensatz zur Holzkohle-Variante, bei der nach einer gewissen Zeit immer wieder zusätzliche Holzscheite nachgelegt werden müssen, kann man sich beim PizzaCover Flex voll und ganz auf das Ausrollen und Belegen der Pizza konzentrieren, denn die permanente Gaszufuhr und der Hitzestau unter der Haube garantieren eine stetige Hitze von ca. 350° C, selbst auf einem kleinen Gasgrill!

Die Weiterentwicklung des PizzaCover Flex (Model 2021) hat den entscheidenen Vorteil, dass durch den Einsatz des Cordierit-Steins die Hitze effektiver gespeichert werden kann und der Pizza-Belag noch schneller gart. Des Weiteren bildet das Paket, bestehend aus dem PizzaCover Flex mit Thermometer, dem Pizzastein 36,5 cm und dem Pizzaschieber No. 1 ein Komplettset, dem es an nichts mehr fehlt.

Zusammen mit dem Pizzaschieber und dem Pizzastein macht das PizzaCover Flex einfach nur Spaß und ist der bequeme und sichere Weg zu einer perfekten Pizza!

Hackfleisch Muffins

Mit diesen unscheinbaren gold-braun gegrillten Hackfleisch Muffins überrascht du ganz bestimmt die Gäste deiner nächsten Grill-Party. Sie können bereits vor dem Eintreffen der Gäste vorbereitet werden und sind in Windeseile gegrillt.

Zutaten
für ca. 12 Hackfleisch Muffins
1 kg Hackfleisch (halb Rind / halb Schwein)
4 – 5 EL Lieblings-Rub (z. B. Ankerkraut Porkalypse)
feines Meersalz
125 g Feta
1 Packung Filoteig
1 Paprikaschoten
Frühlingszwiebeln

Zubereitung der Hackfleisch Muffins

Das Hackfleisch, welches zu 50 Prozent aus Rind und 50 Prozent aus Schwein besteht, kräftig mit deinem Lieblings-Rub und Meersalz würzen und anschließend gleichmäßig durchkneten.

Die Paprikaschote unter fließenden Wasser säubern, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.

Den Feta ebenfalls in kleine Würfel schneiden, zusammen mit den Paprikawürfel unter das gewürzte Hackfleisch heben und anschließend 12 gleich große Bällchen formen.

Den Filoteig auslegen, übereinanderlegen und anschließend mit einem scharfen Messer in 9 gleich große Teile schneiden. Je Muffin werden 3 Filoteig-Blättchen benötigt.

Die Vertiefungen der Muffinformen mit Rapsöl einfetten.

Jede Vertiefungen mit jeweils 3 Filoteig-Blättchen auslegen.

In jeder der Vertiefungen ein Hackfleischbällchen legen und anschließend andrücken.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 185°C vorheizen. Dazu die beiden äußeren beiden Gasregler ca. halb aufdrehen. Die Muffinformen auf den Grillrost der in der Mitte entstandenen indirekten Zone stellen und anschließend bei geschlossenem Deckel ca. 25 – 30 Minuten lang garen.

Sobald die Garzeit vorüber ist, sollte der Filoteig gold-braun sein und das Hackfleisch eine Kerntemperatur von ca. 80°C erreicht haben, was mit einem Einstichthermometer überprüft werden kann.

Kurz vor dem Servieren mit in Röllchen geschnittenen Frühlingszwiebeln garnieren. Am allerbesten schmecken die tollen Hackfleisch Muffins zusammen mit einem Kartoffelcreme-, Knoblauch- oder Kräuter-Dip.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gepökelte BBQ Rinderzunge aus dem Rauch

Die schmackhafte Zubereitung und das ästhetische Anrichten einer Rinderzunge ist alles andere als ein Hexenwerk.

Bei der Zubereitung unserer Rinderzunge verzichten wir auf das Kochen in Wasser und dürfen folglich auf den grauen Fleisch-Anblick verzichten. Stattdessen erhält unsere saftige durchgegarte Rinderzunge im Innern eine appetitlich rosa-rote Farbe. Diese wird erreicht, in dem vor dem Smoken 13 Tage lang gepökelt wurde. Schlussendlich erhält unsere Rinderzunge als i-Tüpfelchen kurz vor dem Servieren einen Anstrich einer ganz besonderen BBQ-Sauce.

Zutaten
1.200 g German Simmentaler Rinderzunge (von Kreutzers)
Pökelsalz
Ankerkraut Dalmatiner Rub
Kreutzers x Saus.Guru WagyUmami Sauce

Das Pökeln der Rinderzunge

Die Rinderzuge wird in der Regel frisch oder gekocht vertrieben. Wir präferieren selbstverständlich die frische Variante, da wir sie zunächst pökeln möchten und erst anschließend im Monolith Icon smoken und garen.

Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, befindet sich die grobe raue Haut noch auf dem Fleisch. – Diese belassen wir auch während des gesamten Pökel-Vorgangs auf dem Fleisch und entfernen sie erst anschließend.

Um die 8-prozentige Pökellage anzusetzen, lösen wir 80 g Pökelsalz in einen Liter Wasser auf. Um so wenig Flüssigkeit wie möglich zu verwenden, nutzen wir einen relativ kleinen Topf, in dem die Pökellake die gesamte Rinderzuge bedeckt kann.

Nun heißt es sich in Geduld zu üben, denn die Rinderzunge wird ganze 13 Tage in der 8-prozentigen Pökellake verweilen. Während dieser Zeit sollte der Topf im Kühlschrank gelagert werden.

Smoken der Rinderzunge

Nachdem die 13 Tage verstrichen sind, wird mit einem scharfen Messer die Haut der Rinderzunge entfernt und anschließend gleichmäßig mit dem Dalmatiner Rub (alternativ mit groben Meersalz und Pfeffer) bestreut.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Icon auf ca. 120°C vorheizen und anschließend die Rinderzunge für ca. 5,5 Std. smoken. Damit ausreichend Rauch entsteht, wurden zwischen den Holzkohlen zuvor Hickory-Wood-Chunks verteilt.

Bereits nach 1,5 Stunden hatte die Rinderzunge sichtbar Rauch angenommen.

Nach ca. 5,5 Stunden erreichte die Rinderzunge die angestrebte Kerntemperatur von ca. 92°C und wurde anschließend mit der WagyUmami Sauce bestrichen.

Nachdem die Rinderzunge ca. 15 Minuten lang bei Zimmertemperatur ruhte, wurde angeschnitten.

Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen: Durch das Pökeln erhielt die Zunge eine durchgehend rosa-rote appetitanregende Farbe. Durch die schonende Zubereitung blieb das Fleisch vom dicken Ende bis zur Verjüngung durchgehend saftig.

Beim Kosten der einzelnen Tranchen kam der Rauchgeschmack sehr schön durch und harmonierte mit dem Fleischgeschmack, welcher ein wenig an Kasseler erinnerte. Die besonders extravagante WagyUmami Sauce mit Goldstaub komplettierte das Geschmackserlebnis.

Zusammengefasst hat uns der Geschmack der gepökelten BBQ Rinderzunge aus dem Rauch einfach nur umgehauen, sodass wir unsere Zubereitungsmethode uneingeschränkt weiterempfehlen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tagliatelle mit Joghurt-Gewürzsauce sowie Buttersauce mit Trüffel

Schnell und einfach aber pfiffig und köstlich: Dieses Mal stellen wir euch gleich zwei unglaublich leckere Rezepte auf einmal vor, bei denen gewiss die ganze Familie auf ihre Kosten kommen wird.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen werden die Tagliatelle mit Joghurt-Gewürzsauce lieben! Aber auch an die Fleisch-Fans und an die Gourmets haben wir mit dem neuseeländischen Entrecôte und den schwarzen Wintertrüffel an Tagliatelle mit Buttersauce gedacht.

Zutaten
1 – 2 x 350 g Neuseeländisches Entrecôte (von Kreutzers)
2 x 250 g frische Tagliatelle
2 x 75 g Butter
15 – 20 g (optional) schwarzer Wintertrüffel (von Kreutzers)
1 TL Paprika geräuchert
1 Messerspitze Cayenne
0,5 TL schwarzer Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
1 – 1,5 TL Ankerkraut Zitronen-Flockensalz
1,5 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 EL frische Minze
100 g Naturjoghurt

Während der Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill Premio-Gas XL II aufheizt, die Minze und die Knoblauchzehe klein hacken.

Die mit Murray River Salt Flakes bestreuten Steaks auf dem Burner (Infrarotbrenner) beidseitig scharf angrillen.

Die beiden Steaks zum Garziehen auf den Warmhalterost legen, anschließend zwei Grillschalen aufheizen und in einer der beiden Schalen ca. 75 g Butter zerlassen.

Währenddessen auf dem Burner einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Sobald das Wasser kocht, die frischen Tagliatelle in den Topf geben und für ca. 4 – 5 Minuten kochen.

Nun muss es schnell gehen – Tomatenmark, geräuchertes Paprika, Cayenne, schwarzer Pfeffer, Zitronen-Flockensalz und frische Minze in die Butter einrühren und anschließend ca. 5 EL des Nudelwassers hinzufügen. Parallel dazu ca. 75 g Butter in der zweiten Grillschale zerlassen und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tagliatelle gleichmäßig auf die beiden Grillschalen verteilen und anschließend unter die heiße Sauce heben.

Erst jetzt die frisch gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und ebenfalls unterheben.

Kurz vor dem Servieren und vor den Augen eurer Gäste den Joghurt auf die Tagliatelle mit der Gewürzsauce geben sowie den Trüffel auf die Tagliatelle mit der Buttersauce hobeln.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

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Tomaten Kapern Chutney u. Olivenbutter an Canadian Bison Ribeye

Auf der nicht endenden Suche nach tollen Steak-Begleitern sind wir auf diese geniale Kombination, bestehend aus einem Tomaten Kapern Chutney und Olivenbutter gestoßen. Beide Begleiter sind sehr einfach und schnell zuzubereiten und schmecken ganz besonders gut zu einem kernigen Steak und einem knusprigen Baguette.

Zutaten
350 g Canadian Bison Ribeye (von Kreutzers)
70 g Parmesan

für die Olivenbutter
250 g Butter
50 g grüne Oliven
50 g schwarze Oliven
grobes Meersalz

für das Tomaten Kapern Chutney
200 g Cocktailtomaten
1 EL Kapern
1 Schalotte
1 – 2 Knoblauchzehen
frischer Thymian
grobes Meersalz (z. B. von Ankerkraut)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Zitronen- o. Limettenpfeffer)
brauner Zucker (z. B. Ankerkraut Rohrzucker)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)

Zubereitung der Olivenbutter

Die grünen und schwarzen Oliven achteln sowie die Butter, das grobe Meersalz und den Pfeffer bereitstellen.

Mit einem Rührgerät die Butter leicht cremig schlagen. Da die Butter zur kalten Jahreszeit im Outdoor-Bereich sehr fest ist, nutzen wir dazu unsere Küchenmaschine, in der wir die Butter zusätzlich noch erwärmen und dadurch weich werden lassen.

Die geachtelten Oliven unter die Butter heben, mit Meersalz und Pfeffer würzen und anschließend auf Backpapier legen.

Die Butter in das Backpapier aufrollen, die Enden jeweils mit einer Schnur zusammenbinden und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung des Tomaten Kapern Chutneys

Die Schalotte und den Knoblauch klein würfeln, 1 EL Thymian klein hacken, die Cocktailtomaten vierteln sowie die Kapern, den braunen Zucker und das Olivenöl bereitstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Premio XL II von Schickling-Grill vorheizen.

Dazu bringen wir die Greek Fire Briketts eines zu 2/3-tel gefüllten Anzündkamins zum Glühen.

In einer kleinen Grillschale die Schalotten- und Knoblauchwürfel anschwitzen.

Kurze Zeit später die Kapern und die Cocktailtomaten hinzufügen.

Nun mit Thymian, Salz, Pfeffer und braunem Zucker würzen und so lange weiter erhitzen, bis die Cocktailtomaten kurz vor dem zerfallen sind.

Das Tomaten Kapern Chutney kann sowohl kalt als auch warm genossen werden.

Zubereitung des Canadian Bison Ribeyes

Damit das Fleisch im Kern nicht all zu kalt ist und später gleichmäßiger gart, sollte es ca. 45 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen werden und Zimmertemperatur annehmen.

Das Fleisch über der direkten Hitze auf dem gusseisernen Grillrost legen, beidseitig scharf angrillen und anschließend im indirekten Bereich des Grill bei ca. 150°C nachgaren lassen.

Wir essen unser Steak am liebsten medium-rare und präferieren daher eine Kerntemperatur von ca. 52 – 54°C. Nachdem die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde, das Steak noch kurz ruhen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Das Steak kurz vor dem Servieren leicht mit Salz und Pfeffer würzen sowie mit groben Parmesan-Stückchen belegen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!