bigBBQ-Triple-Burger 2018 mit Süßkartoffel Pommes

Jedes Jahr erneut, stellen wir euch an dieser Stelle den von uns kreierten und favorisierten Burger des jeweiligen Jahres vor. Dieser Burger besteht aus Einzelzutaten, die uns im Laufe der letzten Monate ganz besonders gut geschmeckt haben und die unseres Erachtens perfekt zusammenpassen.

Neben den wahnsinnig leckeren Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns von yourbeef.de, sind wir riesige Fans des Tomaten-Paprika-Relishs und der Knoblauchmayonnaise. Und klar… Bacon geht immer!

Selbstverständlich kann der von uns zusammengebaute bigBBQ-Triple-Burger 2018 auch als Single-Burger mit nur einem Patty zubereitet werden. – Schließlich verändert sich am Geschmack dadurch nichts.

Zutaten
Stauferico-Burger-Patties mit Brioche-Buns (yourbeef.de)
Cheddar
Bacon-Scheiben
Pimientos de Padrón (o. Bratpaprika)
Blattsalat

für die Knoblauchmayonnaise
1 kleine Tasse Mayonnaise
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Meersalz nach Geschmack
0,25 TL Kurkuma
1 TL hellen Balsamicoessig
1 TL Saft einer Orange

für die Tomaten-Paprika-Relish
8 Tomaten
1 gewürfelte grüne Paprikaschote (nicht auf dem Bild)
3 EL brauner Zucker
3 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
1 fein gewürfelte Zwiebel
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
1 fein geschnittene Chilischote
1 kräftigen Schuss Essig

für die Süßkartoffel Pommes
3 große Süßkartoffeln
100 g Speisestärke
100 g Rapsöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten-Paprika-Relish

Die Tomaten zwei Minuten lang in heißes Wasser tauchen, um anschließend die Haut besser abziehen zu können.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und anschließend die fein gewürfelte Zwiebel und die 3 fein geschnittenen Knoblauchzehen darin dünsten. Unter ständigem Rühren später auch die gewürfelte grüne Paprikaschote und die fein geschnittene Chilischote hinzufügen.

Wir erledigen das sehr gerne in unsere Kenwood Cooking Chef Gourmet, da sie das Kochen und das Rühren für uns übernimmt.

Wenn die Paprika angefangen hat weich zu werden, die Tomaten hinzufügen. Sobald es kocht, den Zucker zugeben und so lange weiterrühren, bis er geschmolzen ist. Nun noch einige Minuten weiter köcheln und zum Schluss den Ahornsirup und den Essig hinzufügen.

Knoblauchmayonnaise

Die o. a. Zutaten sorgfältig verrühren und anschließend ggf. mit Meersalz nachwürzen.

Süßkartoffel Pommes

Die Süßkartoffeln schälen, mit einem sehr scharfen Messer in gleich große Streifen schneiden und anschließend für ca. 1 Stunde in eine Wasserschale legen. Dabei wird den Kartoffel-Streifen die Stärke entzogen.

Die Kartoffel-Streifen nach dem Wässern sorgfältig mit einem Küchentuch abtrocknen und anschließend mit Speisestärke bestäuben. Das gelingt am besten in einem Gefrierbeutel.

Die Kartoffel-Streifen unter Zugabe von Rapsöl bei ca. 200°C auf einer Plancha oder auf dem Backblech garen, dabei gelegentlich wenden.

Nach ca. 45 Minuten sind die Süßkartoffel Pommes fertig. Von außen super-knusprig und von innen schön weich.

Grillen des Bacons, der Patties und der Pimientos de Padróns

Während die Bacon-Scheiben in einer gusseisernen Pfanne knusprig gegrillt werden, die Patties auflegen und unter direkter hoher Hitze grillen, ganz zum Schluss jeweils den Cheddar auf die Patties legen und zum Schmelzen bringen.

Später auch die Pimientos de Padróns auflegen und ebenfalls kurz unter direkter hoher Hitze angrillen.

Der Zusammenbau bigBBQ-Triple-Burger 2018

Der Zusammenbau des Burgers startet von unten nach oben beschrieben wie folgt:

– Bun Unterseite
– Blattsalat
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Bacon
– Knoblauchmayonnaise
– Patty mit Cheddar
– Tomaten-Paprika-Relish
– Pimientos de Padróns
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

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Produktvorstellung: CASO DESIGN TC 2100 – Das Multitalent

Kochen, Braten, Warmhalten, Sous-Vide-Garen u.v.m. – Einigen von euch ist er bereits in unseren letzten Berichten aufgefallen, der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control. Häufig bekommen wir seitdem immer wieder Fragen von Grill-Fans gestellt, wie genau dieses Gerät heißt, was es alles kann und vor allem was es kostet.

Sehr vereinfacht gesagt handelt es sich beim TC 2100 um ein Induktionskochfeld mit einem schnurgebundenen Thermometer.

Eine kleine Anekdote vorab

Auf dem im September 2017 stattgefundenen Ruhrpott-BBQ traf ich Marco am Stand von CASO DESIGN. Dieser zeigte mir das flache, recht unscheinbare hell-grau-beige Induktionskochfeld. Die berührungsempfindlichen Tasten (Sensor-Touch) des Bedienelements und die Leuchtdioden verrieten mir Technik pur, was mein Interesse noch einmal steigen ließ. Marco erzählte mir ausführlich und begeistert, dass dieser kleine Kasten viel mehr sei als ein Induktionskochfeld und führte mir anschließend einige Beispiele vor.

Nach seiner Präsentation kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und wollte nur noch den Preis wissen. – Ehrlich gesagt wollte ich den Preis gar nicht so genau wissen, denn meine Vermutung war, dass dieser sicherlich weit entfernt von Gut und Böse sei. Doch weit gefehlt: Der CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control sollte für einen Preis von ca. 100 EUR auf den Markt kommen. – Sofort stand fest, den muss ich haben!

Was ist so besonders am TC 2100?

Ein Induktionskochfeld bietet im Gegensatz zu einer normalen Herdplatte per se u. a. folgende Vorteile:

– Der Kochtopf oder die Bratpfanne ist unwahrscheinlich schnell heiß
– Wasser kann in Windeseile zum Kochen gebracht werden und ersetzt ggf. den Wasserkocher
– Die Temperatur kann sehr schnell geändert und fein justiert werden
– Sicherheit und Sparsamkeit: Nur der Kochtopf wird heiß, dass Kochfeld bleibt (relativ) kalt

Zu den o. a. Vorteilen kommt beim CASO TC 2100 Thermo Control hinzu, dass ein schnurgebundener Temperaturfühler angeschlossen werden kann, der das Leistungsspektrum des Geräts noch einmal zusätzlich erweitert.

Das Thermometer überwacht nicht nur das Gargut und meldet ggf. das Erreichen der vorgegebenen Temperatur, sondern es bringt das Induktionskochfeld auf Wunsch dazu, den gesamten Koch- oder Bratvorgang zu beenden.

Damit nicht genug: Durch das externe Thermometer bekommt der TC 2100 permanent mitgeteilt, welche Temperaturen zurzeit vorherrschen und ob ggf. nachgeregelt werden muss. Dadurch ist es möglich eine vorgegebene Temperatur einer Flüssigkeit exakt zu halten.

Beispiel 1

Eine Suppe soll auf exakt 80°C gehalten werden. Dadurch kocht sie nicht über, brennt nicht an (Dichteabhängig) und ist umgehend bereit zum Verzehr.

Beispiel 2 (Sehr interessant für Steak-Fans)

Ein zuvor vakuumiertes Steak kann in ein Wasserbad mit einer vordefinierten Temperatur gelegt (Sous-Vide) und anschließend scharf angegrillt werden. Das Gleiche funktioniert selbstverständlich auch mit diversen anderen Speisen wie Schweinebauch, Fisch, Spargel, Brokkoli u.v.m.

Die Inbetriebnahme

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung sollte man sich vor der Inbetriebnahme auf alle Fälle zu Gemüte führen. Sie enthält viele Anwendungsbeispiele und erklärt die Vorgänge Schritt für Schritt.

Das schnurgebundene Thermometer wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Buchse an der rchten Seite des Induktionskochfeldes gesteckt.

Achtung: Das Kochgeschirr muss unbedingt aus Metall sein, magnetische Eigenschaften haben und eine plane Bodenplatte besitzen. Wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, ob das vorhandene Kochgeschirr für Induktionskochflächen geeignet ist, kann ein Magnet-Test durchgeführt werden. Wird der Boden vom Magneten kräftig angezogen, steht dem Einsatz nichts mehr im Wege.

Bei Verwendung des externen Thermometers, wird dieses in die mitgelieferte Halterung gesteckt und anschließend von innen an dem Kochtopf befestigt.

Nachdem der 230 Volt Netzstecker in die Steckdose gesteckt und der Topf auf die Platte gestellt wurde, kann es auch schon losgehen.

Betrieb im Leistungsmodus

Zum „normalen“ Kochen oder Braten wird die Taste „Level“ gedrückt (Standard-Leistungsstufe: 8). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Leistungsstufen 1 – 12 variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (internes Thermometer)

Zum Kochen, Braten oder Warmhalten mit einer vordefinierten Temperatur wird die Taste „Temp“ gedrückt (Standard-Temperatur: 120°C). Nun kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 60 – 240°C variiert werden.

Betrieb im Temperaturmodus (externes Thermometer)

Zum gradgenauen Kochen oder Braten mit dem externen Thermometer wird die Taste „Temp“ gedrückt. Das Thermometer zeigt die aktuell gemessene Temperatur des Fühlers an. Bei einem weiteren Druck auf die „Temp“-Taste kann mit den Tasten + / – zwischen den Temperaturstufen 40 – 160°C (in 1°C-Schritten) variiert werden.

Zusätzlich zu den o. a. Betriebsmodi stehen des Weiteren der Timer-Modus und diverse Direktfunktionen zur Verfügung.

Das Sous-Vide-Garen in der Praxis

Für ein medium-rare zubereitetes Steak, wird im Temperaturmodus eine Wassertemperatur von 52 – 54°C eingestellt. Das im Wasserbad hängende externe Thermometer misst permanent die Ist-Temperatur des Wassers und gibt diese Werte zurück an das Induktionskochfeld.

In der Praxis hat sich bewährt, dass ein Sous-Vide zubereitetes Steak, nachdem es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, zum Erzeugen der Kruste (Branding) anschließend einige Sekunden lang von beiden Seiten auf den heißen Grillrost, in die heiße Pfanne oder in den Beefer geführt wird.

Die extrem hohen Temperaturen lassen die Kerntemperatur meist noch einmal um ca. 2°C steigen, sodass die gewünschte Ziel-Kerntemperatur kontrolliert erreicht werden kann.

Vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt, wird u. a. durch diese Kombination das perfekte Steak zubereitet.

Das Sous-Vide garen in der Praxis (Version 2.0)

Einen Schritt weiter kann gegangen werden, wenn auf den Vakuumbeutel verzichtet und anstelle dessen das Wasser durch eine andere Flüssigkeit ersetzt wird. – Denkbar wäre Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin Tonic.

Dazu werden 4 – 5 Gläser Gin Tonic benötigt und anschließend die Temperatur der Flüssigkeit auf 52°C eingestellt.

Nun wird das Steak direkt in dem Gin-Tonic gegart.

Anschließend wird, in unserem Fall durch den Beefer XL, das Steak vollendet.

Das ausführliche Rezept kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Merkmale und technische Daten (laut Herstellerangaben)

• Gradgenaues Braten und Kochen dank innovativem Thermo Control – Thermometer
• FineTemp: bis auf 1°C genau
• Perfekt für SousVide, zum Warmhalten von Speisen oder dem punktgenauen Braten von Fleisch und Fisch
• Intuitive Sensor-Touch Bedienung
• Leistungsstarke 2100 Watt
• Präzisionskochen mit Smart Control auf 12 unterschiedlichen Leistungsstufen
• Timer-Funktion von 1 – 180 Minuten
• Temperaturvorwahl ca. 60 – 240 °C einstellbar
• Inkl. praktischem Halter für das Thermometer

Maße (BxHxT) 280 x 60 x 370 mm
Gewicht 2,23 kg
Leistung 2100 Watt
Spannung 230 V / 50 Hz

Fazit

Der Nutzen des vielseitig zu verwendenden CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control ist für den unschlagbaren Preis von +/– 100 EUR so sehr hoch, dass das Induktionskochfeld unseres Erachtens ein Must-Have für viele Haushalt sein kann.
Die einzigen beiden Nachteile sind, dass das Gerät nicht lautlos betrieben werden kann (lautet Gebläse) und nur eine zulässige Last von 6 kg angegeben ist.
Neben den o. g. Einsatzgebieten verwenden wir das Induktionskochfeld auch sehr oft als weiteres Kochfeld in unserer Küche. Neben der Möglichkeit des Kochens, Bratens und Warmhaltens wertet die Fähigkeit des Sous-Vide-Garens den TC 2100 erneut auf. Durch die Verwendung von nur sehr wenig Flüssigkeit, können anstelle von Wasser auch andere Flüssigkeiten wie Bier, Wein, Apfelsaft oder wie in unserem Fall Gin-Tonic zum direkten Garen des Fleisches verwendet werden!
Beide Daumen hoch für das Multitalent CASO DESIGN TC 2100 Thermo Control!

American Porterhouse Steak mit Pilzen gefüllten Süßkartoffeln

Das Objekt der Begierde ist heute dieses tolle, ganz genau 1 Kilogramm schwere American Porterhouse Steak von Gourmetfleisch.de.
Kaum vorzustellen aber im Juni 2011, also vor 7 Jahren, aß ich bereits mein allererstes Porterhouse Steak. – Ebenfalls American Beef, ebenfalls von Gourmetfleisch.de, ebenfalls geschmacklich erste Klasse und super-zart (zu den „historischen“ Bildern…)!

Umso mehr freute ich mich auf die heutige Vergrillung und schwenkte gedanklich von der damaligen, auf die heutigen Vergrillung.

Zutaten
1.000g American Porterhouse Steak (Gourmetfleisch.de)
4 Süßkartoffeln
hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)
gutes Olivenöl
500 g Champignons
2 EL Weißweinessig Creme
2 EL Ahornsirup
1 Frühlingszwiebel
1 Dose Kidneybohnen

Für das Topping:
200 g Sauerrahm
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Saft einer Zitrone
Kräuter (optional)

Die Süßkartoffeln mit Öl und Salz einreiben und für ca. 60 Minuten bei 180°C indirekter Hitze im Grill oder im Backofen garen.

Die Champions mit einem Pinsel putzen, vierteln, und zusammen mit der klein geschnittenen Frühlingszwiebel und ein wenig Olivenöl in einer gusseisernen Pfanne unter mittlerer direkter Hitze garen.

Nun mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen, die abgetropften Kidneybohnen, die Weißweinessig Creme und den Ahornsirup hinzufügen und anschließend so lange einkochen lassen, dass die meiste Flüssigkeit verflogen ist.

Währenddessen das Porterhouse Steak beidseitig großzügig mit Murray River Saltflakes oder Fleur De Sel bestreuen und wie immer jeweils für ca. 60 – 90 Sekunden in der 10.00 Uhr-Stellung auf den auf maximaler Temperatur vorgeheizten gusseisernen Grillrost legen (hier im Video…).

Anschließend das Steak auf die 2.00 Uhr-Stellung drehen und weitere 60 – 90 Sekunden scharf angrillen. Mit der anderen Seite des Porterhouse Steaks gleichermaßen verfahren.

Das Steak zum Nachgaren bei einer Gartemperatur von ca. 150°C so lange indirekt nachgaren, bis eine Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht wurde.

Zwischenzeitlich sind nicht nur die Süßkartoffeln und das Pfannengemüse fertig gegart…

…sondern auch das Porterhouse Steak hat seine vorgegebene Kerntemperatur von ca. 52°C erreicht und kann nun tranchiert werden.

Einfach wundervoll dieser Anblick: Eine tolle Kruste mit butterzartem gold-gelben Fett.

Ganz zum Schluss muss nur noch das Topping, bestehend aus dem Sauerrahm, dem Meersalz, dem frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, dem Zitronensaft und den optionalen Kräutern angerührt werden.

Kurz vor dem Servieren die Süßkartoffeln längs aufschneiden, mit dem Pfannengemüse füllen und anschließend mit dem Topping beträufeln.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Gewinnspiel: 6 Original Zippo Feuerzeuge im Wert von 270 Euro

Durch die Unterstützung von Zippo, könnt ihr eines von insgesamt sechs Original Zippo Feuerzeugen (drei Designs) im Wert von zusammen 270,– EUR gewinnen.

Gewinne in nur 2 Schritten!

Mit Facebook:
Schritt 1:
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Schritt 2: Schreibe einen Kommentar in diesen Beitrag, wem das Zippo Feuerzeug ebenfalls gut gefallen könnte.
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oder…

Ohne Facebook:
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Schritt 2: Schreibe ins Kommentar-Feld dieses Beitrags, wem das Zippo Feuerzeug ebenfalls so gut gefallen könnte.

Das war schon alles – und mit ein wenig Glück wird dir eines von insgesamt sechs Original Zippo Feuerzeugen (drei Designs) im Wert von zusammen 270,– EUR direkt vom Hersteller nach Hause geschickt! Viel Glück!

Teilnahmeschluss ist der 27.05.2018. Der/die Gewinner/in wird am 28.05.2018 unter allen Teilnehmern ermittelt und umgehend benachrichtigt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Weise in Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Alle Produkt-Infos der verlosten Original Zippo Feuerzeuge und vieles mehr hier…

Auberginen-Feta-Röllchen mit Buletten

Auberginen-Feta-Röllchen sind absolut geniale vegetarische Begleiter, die sowohl autark in Form eines Appetizers, als auch in Form einer Fleischbeilage punkten. Durch die Aufrollung der Auberginen-Scheiben, der Verschnürung durch den Schnittlauch-Halm und der cremigen Füllung sehen sie auf dem ersten Blick relativ aufwändig aus. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. – Sie sind super-schnell zuzubereiten und können ggf. bereits einen Tag zuvor vorbereitet werden.

Zutaten
2 Auberginen
0,5 Zitrone
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
0,5 Peperoni
2 – 3 Zweige Minze
1 Bund Schnittlauch
250 g Rucola
150 g Feta
2 EL Olivenöl
1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette A.O.C.
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
1 klein gewürfelte Zwiebel
500 g Gehacktes halb Schwein/halb Rind
Ankerkraut Buletten & Frikadellen

Den Stil der gewaschenen Auberginen entfernen, längs in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit ein wenig Olivenöl beidseitig auf einer Feuerplatte, Plancha, Pfanne oder auch in den indirekten Bereich des Grills garen, bis die Scheiben anfangen weich zu werden.

In der Zwischenzeit kann bereits damit begonnen werden, das Fleisch, in unserem Fall Buletten, aufzulegen. Das Gehackte der Buletten wurde zuvor mit dem Gewürz Ankerkraut Buletten & Frikadellen und einer klein gewürfelten Zwiebel gewürzt.

Die weichen Auberginen-Scheiben zum Abkühlen zur Seite legen und in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Dazu den Rucola, einige Halme Schnittlauch, die Minze, die klein geschnittene Knoblauchzehe, die halbe entkernte und kleingeschnittene Peperoni, den gehackten Feta, den Saft der Halben Zitrone, 2 EL Olivenöl und 1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette in einer Schüssel gleichmäßig vermengen. Zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

Auf jeweils dem Ende einer Auberginen-Scheibe ca. einen Löffel Füllung geben, aufrollen und anschließend mit einem Schnittlauch-Halm zusammenbinden.

Vor dem Servieren mit Ankerkraut Piment d´Espelette bestäuben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Longjob (Pulled Beef) vom Weber Pulse 2000 Elektrogrill

Wir zeigen euch in diesem Artikel, wie es auch Balkon-Grillern in Großstädten oder Grillern in Wohngebieten, in denen es verboten ist mit Gas oder Holzkohle zu grillen, gelingt, große Fleischstücke über einen sehr langen Zeitraum unbeaufsichtigt auf einen Elektrogrill zu garen. Um die Gartemperatur von ca. 115°C verlässlich zu halten, vertrauen wir dem integrierten iGrill des Elektrogrills Weber Pulse 2000.

Den typischen Rauschgeschmack der entsteht, wenn Wood Chips, Wood Chunks oder Räucherboxen und -Pipes in Holzkohle- oder Gasgrills verwendet werden, können wir mit einem Elektrogrill nur sehr schlecht nachstellen. Entweder spritzt man den äußersten Zentimeter des Fleisches mit Liquid Smoke, bestreut es ca. 12 Stunden zuvor mit Rauchsalz oder verwendet einen externen Rauchgenerator. Wir hatten uns für die Rauchsalz-Variante entschieden.

Zutaten
ca. 3 kg Rindernacken (z. B. American Beef)
Rauchsalz (z. B. Ankerkraut Hickory Rauchsalz)
Lieblings-Rub für Rind (z. B. Ankerkraut Brisket)

Den Rindernacken mit Rub bestreuen, einreiben und idealerweise für ca. 12 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Damit das Fleisch nicht direkt auf den Grillrost liegt und heruntertropfendes Fett nicht direkt auf die ausgeschaltete Heizschleife tropfen kann, legten wir es auf einen separaten Grillrost, der wiederrum auf eine Grillplatte mit Löchern lag.

Das Fleisch versahen wir mit einem Temperaturfühler, der wiederrum mit dem integrierten iGrill des Weber Pulse 2000 verbunden war. Den Grill stellten wir auf eine Garraumtemperatur von 115°C ein, dabei nutzten wir lediglich die rechte Heizschleife.

In der Weber iGrill App stellten wir um 20.44 Uhr als Ziel-Kerntemperatur 94°C ein.

Während der Grillzeit beobachteten wir, dass bei der Temperaturvorgabe von 115°C, der Grill zwischen 105°C und 120°C pendelte. Bei der Temperaturvorgabe von 120°C pendelte er hingegen zwischen 120°C und 140°C.

Nach 15 Stunden und 11 Minuten informierte uns die App darüber, dass der „Fühler 1“ die Zieltemperatur fast erreicht hat.

Nach weiteren 2 Stunden waren auch die letzten 2°C geschafft, sodass nach genau 17 Stunden und 10 Minuten das Pulled Beef die Ziel-Kerntemperatur von 94°C erreicht hatte.

Den Temperaturverlauf der Vergrillung kann ebenfalls in der App abgelesen werden. Nachfolgend ein Auszug der ersten ca. 2,5 Stunden und der letzten ca. 2,5 Stunden.

Selbstverständlich interessierte uns brennend, wieviel Strom der Weber Pulse 2000 während der Session verbrauchte und wie sich der Verbrauch auf das Portemonnaie auswirkte.

Der Grill verbrauchte 0,38 KWh, was in 17 Stunden und 10 Minuten ca. 1,64 EUR entspricht. Unseres Erachtens finanziell ein sehr positives Ergebnis!

Immer wieder interessant. – Während der Grillzeit verformte sich das Fleisch relativ stark.

Da wir das Pulled Beef erst am Abend essen wollten, verpackten wir es in Alufolie und legten es zusammen mit warmen Wasserflaschen für einige Stunden in eine Iso-Box.

Das überlaufende Fett floss sauber in die Fettauffangschale. Das nächste Mal werden wir allerdings einen Versuch ohne weiteren Rost vornehmen.

Das Fleisch liess sich einwandfrei pullen. Es war zwar definitiv nicht so saftig wie Pulled Pork aber trotzdem alles andere als trocken und somit absolut zufriedenstellend.

Eine gewisse Note von Rauch liess sich durch die Verwendung von dem Rauchsalz erahnen, war jedoch auf keinen Fall so kräftig wie auf einem Holzkohlegrill unter der Verwendung von z. B. Wood Chips.

Alles in allem geschmacklich ein mindestens befriedigendes, wenn nicht gutes und vom Stromverbrauch her sogar ein sehr gutes Ergebnis!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schickling Hybrid Grill KohGa Deluxe im Praxis-Test

Spätestens nach unserer Vorstellung des Gasgrills PremioGas XXL vor einigen Wochen, ist für bigBBQ.de-Leser die Firma Schickling Grill längst kein Unbekannter mehr.
Neben Gasgrills aus Edelstahl bietet Schickling auch sogenannte Hybrid Grills an. Genau einen solchen „Zwitter“ haben wir uns genauer angeschaut und einem ausführlichen Praxis-Test unterzogen.

Holzkohlegrill? Gasgrill? …oder vielleicht beides?

Jahr für Jahr erreichen uns in regelmäßigen Abständen immer wieder Fragen, ob wir eher einen Holzkohlegrill oder einen Gasgrill empfehlen. Diese Fragen können wir selbstverständlich nicht mit einem einzigen Satz beantworten, weshalb wir zunächst einmal Gegenfragen wie diese stellen:

– Wie oft grillst du?
– Was grillst du?
– Hast du Ambitionen zukünftig umfangreichere Dinge zu grillen?
– Hast du mehr Spaß am Essen oder an der Technik / Feuer machen usw.?
– Wieviel Zeit steht dir zur Verfügung?
– Balkon, Terrasse, eigener Garten?
usw.

Sind die ersten Fragen beantwortet, geht es meist in die zweite Runde mit weiteren Detail-Fragen. Manchmal sind die Antworten jedoch relativ diffizil:

– Am Wochenende habe ich Zeit, in der Woche jedoch nicht.
– Oft möchte ich gerne räuchern aber eher selten.
o. ä.

Für diejenigen, die keinen ausreichenden Platz für zwei Grills (Gas u. Kohle) besitzen, es einfach nicht einsehen doppeltes Geld auszugeben oder sich generell nicht zwischen den Gattungen Gas und Kohle entscheiden können, bietet Schickling Grill den Hybrid Grill „KohGa Deluxe Kohle + Gas“ an.

Hybrid Grill KohGa Deluxe

Beim KohGa Deluxe ist der Name Programm: „Koh“ steht für „Kohle“, „Ga“ für „Gas“ und „Deluxe“ für die qualitativ hochwertige Ausführung des Gestells mit Ablage und die optionale Aufnahme für die Gasflasche.

Einige Eckdaten: Der Hybrid Grill KohGa Deluxe garantiert schnelles, unkompliziertes Grillen mit Gas – bietet aber auch über viele Stunden entspanntes Grillen und Smoken mit Holzkohle. Der Umbau von Gas auf Holzkohle und wieder zurück ist schnell erledigt. Das Platzangebot auf dem Grillrost mit einem Durchmesser von 57 cm ist auch für mehrere Gäste gegeben. Die Gasflasche ist sicher am Grillgestell befestigt, der Grill somit umgehend einsatzbereit.

Die Montage

Je nach Ausführung, wird der KohGa Deluxe in 2 – 3 Kartons geliefert.

Die einzelnen Teile sind in Umkartons verpackt und teilweise durch Kabelbinder vor dem Verrutschen gesichert.

Das nachfolgende Bild zeigt einen Überblick aller Teile.

Wie so oft bei Schlickling Grill üblig, sind die Edelstahl-Teile vor dem Zerkratzen durch Folie geschützt, die es gilt vor der Montage abzuziehen.

Die Anzahl von Kleinteilen ist relativ übersichtlich.

Die Gasbrenneinheit ist relativ komplex und sauber verschweißt.

Zunächst werden die schwarzen Metallteile zusammengeschraubt und bilden damit das sehr stabile Gestell mit den zwei Reifen und den höhenverstellbaren Beinen.

Anschließend wird der Rahmen aus Edelstahl zusammengeschraubt und mit dem Grillkessel vereint.

Nach dem Zusammenführen vom schwarzen Gestell und dem Kessel nimmt der Grill so langsam Form an.

Nun wird die Deckelhaltung an den Grillkessel geschraubt.

An dem Grilldeckel wird die zum Deckelhalter korrespondierende Aufnahme, das Deckelthermometer, der Deckelgriff mit dem Hitzeschild und die Entlüftung geschraubt.

Der Deckel wird durch Zuhilfenahme des Schnellverschlusses werkzeuglos an den Kessel befestigt. Dadurch ist es später ganz einfach möglich, den Deckel in Windeseile abzunehmen, um z. B. eine Rotisserie zu verwenden.

Als Ablagetisch wird eine dafür vorgesehene Edelstahlplatte in den überstehenden Rahmen eingesetzt.

Unterhalb des Kessels wird der Asche- und Fettauffangbehälter eingesetzt.

Die Gasbrenneinheit wird von oben in den Grillkessel eingesetzt. Dabei ist darauf zu achten, dass die beiden Stifte des Gasreglers in der zuvor montierten „Gasregelbox“ mit der eingebauten Piezo-Zündung geführt werden.

Die Gasbrenneinheit wird von unten mit einer unter Spannung stehenden Feder fixiert. Anschließend werden die schwarzen Regler auf den Gasreglerstiften gesteckt und der Gasschlauch werkzeuglos in die dafür vorgesehene Aufnahme geschoben.

Damit während des Betriebs kein Fett oder Bratensaft in die Flammen tropft, wird zuvor das „Schutzblech“ über die Brenner gesetzt.

Zum Schluss wird der klappbare, aus Edelstahl gefertigte Grillrost aufgelegt.

Damit die Gasflasche nicht vor jedem Einsatz zum Grill gebracht und erneut angeschlossen werden muss, dient eine Plattform als permanenter Ständer.

Nach dem Zusammenbau des Grills müssen folgende Teile übrig geblieben sein. – Diese müssen gut aufgehoben werden, denn sie finden erst im Holzkohlebetrieb Verwendung.

Auch an einen „Gasflaschenmantel“ hat Schickling gedacht. Er lässt die meist unansehnliche Gasflasche verstecken.

Das mitgelieferte dicke Gummiband wird um die Gasflasche gelegt, gespannt und anschließend auf der Gasflaschenplattform fixiert.

Voilà – fertig ist der auf Gas-Betrieb vorbereitete Hybrid Grill KohGa Deluxe Kohle+Gas und macht eine richtig gute Figur.

Die Inbetriebnahme im Gas-Modus

Zum Zünden wird nach der bekannten Dichtungsprüfung mit Seifenwasser zunächst der Gashahn der Gasflasche geöffnet. Anschließend wird der rechte Gasregler für die beiden inneren Gasbrennerringe leicht eingedrückt, dabei aufgedreht und nach ca. 2 – 3 Sekunden die Piezozündung betätigt. Die Zündung klappt in aller Regel schon beim ersten Mal. Zum Zünden des äußeren Gasbrennerrings mit dem linken Gasregler müssen die inneren Ringe bereits brennen, sodass die Flamme überspringen kann. Anders herum ist es nicht möglich den äußeren Brenner zu entzünden.

Während der letzten Wochen haben wir sehr viele Gerichte auf dem KohGa Deluxe im Gas-Modus zubereitet. In manchen Fällen nutzten wir nur die beiden inneren Brenner zum Erhitzen von z. B. gusseisernen Töpfen/Schalen. Diese entwickeln mehr als ausreichende Leistung, um die teilweise sehr dickwandigen Behältnisse zu erhitzen.

Andere Male nutzten wir nur den äußeren Brenner, um im Zentrum indirekt zu garen oder mit allen Brennern umfangreiche Gerichte zuzubereiten. Nachfolgend ein paar Impressionen, von denen die detaillierten Rezepte in späteren Berichten folgen werden.

Erwähnenswert ist auch die relativ große Ablage. Sie lässt selbst große und schwere Schneidebretter sicher stehen.

Am häufigsten ist bei uns der KohGa Deluxe jedoch als Allrounder „für zwischendurch“ im Einsatz. Ob für ein einfaches Steak, ein leckeres Bratwürstchen oder schmackhafte Cevapcicis. Ob zu zweit oder mit 8 Personen. – Der KohGa Deluxe ist sehr mobil, super-schnell zur Stelle und somit sehr flexibel.

Die Temperaturbereiche im Gasbetrieb

Bei der Vielzahl von Gasgrills, die wir in den letzten 6 Jahren testeten, sind wir noch nie auf ein Modell gestoßen, dessen vom Hersteller angegebene Temperaturangaben mit der Realität exakt übereinstimmen. – Anders beim KohGa Deluxe (Test-Umgebungstemperatur 18°C):

  • Die minimale Temperatur zum low´n´slow Grillen oder Warmhalten mit dem äußeren Brenner liegt bei exakt 100°C (Holzkohle-Entlüftung offen).
  • Die maximale Temperatur zum indirekten Grillen von großem Gargut wie z. große „Braten“, Bacon Bombs, Hähnchen o. ä. liegt bei 200°C.
  • Die maximale Temperatur liegt bei der Nutzung von allen Brennern bei 325°C.

Der Umbau von Gas- auf Holzkohlebetrieb

Der Umbau von Gas- auf Holzkohlebetrieb ist in weniger als 5 Minuten erledigt.

Zunächst wird der Gasschlauch abgezogen.

Nun werden die beiden Knöpfe der Gasregler abgezogen und die untere Spannfeder der Gasbrenneinheit gelöst.

Die Gasbrenneinheit wird nach oben hinausgezogen und an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Die untere Öffnung im Kessel wird von innen durch ein Blech verschlossen, somit kann die Gasregeleinheit montiert bleiben…

…sowie die oberen beiden Öffnungen im Deckel ebenfalls mit Blechen luftdicht abgeschlossen.

Zu guter Letzt wird der Kohlebehälter eingesetzt.

Auch im Holzkohle-Betrieb macht unseres Erachtens der KohGa Deluxe optisch einen sehr schicken und modernen Eindruck.

Die Inbetriebnahme im Holzkohle-Modus

Selbstverständlich wollten wir herausfinden, wie sich der KohGa Deluxe im low’n’slow-Bereich schlägt. Damit wir die Luftzufuhr ganz genau steuern konnten, kennzeichneten wir die jeweiligen Stellungen der Luftzufuhr mit einem wasserfesten Stift am Kessel.

Mit jeweils einer großen Hand voll durchgeglühten Briketts bestückten wir zwei sich gegenüberliegende Bereiche des Kohlerosts, regelten den Grill auf ca. 120°C ein und legten zum Smoken einige Wood-Chips auf.

Unser Vorhaben war, dass wir die Spareribs ohne den Grill großartig nachzuregeln zu müssen, für 5 Stunden bei ca. 120°C smoken.

Nach 5 Stunden bestrichen wir die Spareribs mit BBQ-Sauce und freuten uns über das schmackhafte Ergebnis. Während der 5 Stunden musste die Luftzufuhr des KohGa Deluxe zweimal leicht nachgeregelt werden. Ein Ergebnis, welches unseres Erachtens mehr als vertretbar ist!

Die Reinigung und Pflege

Die Reinigung ist wie bei jedem anderen Kugelgrill sehr einfach. Der Grillrost aus Edelstahl kann mit einer Edelstahl- oder Messing-Bürste gereinigt werden. Der Grillkessel wird am besten mit einem Handfeger ausgefegt. Der Asche- und Fettauffangbehälter wird entnommen und entsprechend entleert.

Damit der Grill nicht verstaubt, bietet Schickling Grill übrigens optional auch die passende Abdeckhaube.

Zahlen, Daten und Fakten (Herstellerangaben)

Produkteigenschaften

• Holzkohlegrill und Gasgrill in einem Kugelgrill
• Kugelgrill Edelstahl – made in Germany
• Sehr stabiles und robustes Untergestell
• Das Material vom Untergestell ist aus pulverbeschichteten Stahl
• Zwei hochwertige Vollgummireifen mit Edelstahlabdeckung
• Zwei höhenverstellbare Schraubfüße – passend für jeden Untergrund
• Grilldeckel aus Emaille inklusive Thermometer
• Die Höhe des Grilldeckels beträgt 23cm
• Der Grilldeckel lässt sich mit einem Handgriff abnehmen
• Hochwertiges Deckelscharnier aus Edelstahl
• Seitenablage aus Edelstahl mit integrierten Haken für Grillzubehör
• Stufenlose Luftzufuhrregelung unterhalb des Kugelgrills
• Entnehmbare Auffangwanne aus Edelstahl – leichte Reinigung
• Der Kugelgrill Edelstahl hat ein Gewicht von 35kg
• Der Durchmesser der Grillfläche beträgt 57cm
• Platz für ca. 22 Würste oder 10 Steaks
• Kombinierbar mit einer großen Auswahl an Grillzubehör

Produkteigenschaften vom Edelstahlbrenner

• Der Gasbrenner Edelstahl besteht aus zwei seperat regelbaren Brennerschleifen
• Der Edelstahlbrenner wird über eine Piezozündung gestartet
• Der Gasbrenner ist mit einer Flammensicherung ausgestattet – Kein ungewollter Gasaustritt möglich
• Der Edelstahlbrenner eignet sich hervorragend für direktes und indirektes Grillen
• Die Brennerleistung beträgt 12kW
• Der Edelstahlbrenner erreicht eine Temperatur von 100°C bis 325°C
• Die Länge vom Gasschlauch beträgt 80cm
• Der Gasschlauch ist mit einer innovativen Schnellkupplung ausgestattet – ohne Werkzeug abnehmbar
• Im Lieferumfang ist ein Druckminderer (50mbar) enthalten

Fazit

Die Montage war dank guter Aufbauanleitung in ca. 90 Minuten bewerkstelligt. Die Verarbeitung durch hochwertige Materialien gewährleistet garantiert eine sehr lange Lebensdauer.

Die beiden inneren Brenner starteten im Gas-Betrieb durch die Piezo-Zündung wiederholt auf Anhieb. Die Zündung des äußeren Brenner, abhängig durch die inneren Brenner ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert jedoch ebenfalls perfekt.

Die Hitzeverteilung über den gesamten Grillrost hinweg ist recht gleichmäßig, jedoch im hinteren Bereich etwas höher. Feature-Request: Ab einer Temperatur von ca. 300°C erhitzt sich der Griff des Deckels so sehr, dass man ihn vorsichtshalber nur mit Hitzeschutzhandschuhen anfassen sollte.

Auch im Holzkohle-Betrieb macht der KohGa Deluxe eine sehr gute Figur. Das Niedrig-Temperatur-Garen über einen langen Zeitraum beherrscht er genauso wie das Backen von Pizza unter Höchsttemperaturen. Die Lüftungssteuerung funktioniert tadellos.

Der Schickling Hybrid Grill KohGa Deluxe Kohle+Gas hat uns absolut positiv überrascht. Er ist unwahrscheinlich schnell einsatzbereit und kann werkzeuglos mit wenigen Handgriffen (unter 5 Minuten) von Gas- auf Holzkohlebetrieb (oder andersherum) umgebaut werden.

Der von uns getestete Grill „KohGa Deluxe Kohle + Gas“ kostet 595 EUR, die „Gasflaschenhalterung KohGa Deluxe 11 kg“ 99,50 EUR. Unserer Meinung nach ein sehr faires Preis-/Leistungsverhältnis!

Beide Daumen hoch für diesen sehr reifen Allround-Grill für sowohl Gas-, als auch Holzkohle-Fans.

Hähnchen v. d. Weber PULSE 2000 Rotisserie

Über Hähnchen von der Rotisserie haben wir bereits sehr häufig berichtet. Wir favorisieren seit langer Zeit die Zubereitung durch Zuhilfenahme der Moesta-BBQ-Rotisserie auf dem Weber Mastertouch GBS 57 cm.

Wie ihr in den vergangenen Artikeln verfolgen konntet, ist uns der Weber PULSE 2000 ans Herz gewachsen. – Wir wollten wissen, wie schlägt sich die neue Rotisserie und wie schmeckt ein Hähnchen von einem Elektrogrill?

Bei dieser Gelegenheit testeten wir eine neue Hähnchengewürzmischung, von der wir uns viel versprechen.

Zutaten
2 TL Paprikapulver
0,5 TL hochwertiger Pfeffer
3 TL Fleur De Sel
1,5 TL Currypulver
1 TL Chiliflocken
1 EL Zitronensaft
4 – 6 EL Olivennöl
1 klein geschnittene Knoblauchzehe

Alle o. a. Zutaten mischen.

Es sollte nur so viel Olivenöl hinzugefügt werden, dass eine Art Paste entsteht.

Das Kikok-Hähnchen gleichmäßig mit der Paste einreiben und anschließend auf den Drehspieß positionieren.

Den Grill auf 180°C vorheizen, den Drehspieß einhängen und den Deckel während des Garvorgangs geschlossen halten.

Info: Wie auf den ersten Bildern zu erkennen ist, planten wir zum Start des Grillvorgangs, einen flachen GN-Behälter auf den Grillrost zu legen. Dieser sollte das heruntertropfende Fett auffangen. Leider war unser Hähnchen sehr schwer und besaß einen großen Umfang, weshalb die Flügel über den GN-Behälter schliffen und selbigen durch die Rotation mitzogen. Aus diesem Grund verzichteten wir gänzlich auf einen Behälter und bemerkten zum Schluss, dass ein solcher auch nicht notwendig ist.

Unsere Faustformel für die Berechnung der Garzeit ist ganz einfach: Eine Stunde Garzeit (180°C) pro Kilogramm Fleisch. Unser 2 kg Hähnchen würde demnach 2 Stunden zum Garen benötigen. Um nichts zu verpassen, stellten wir den Timer der iGrill-App sicherheitshalber auf 1,5 Stunden ein.

Auf dem nachfolgendem Bild ist erkennbar, wie die Stellung der beiden Regler für eine Gartemperatur von 180°C ist. Einmal auf die Zieltemperatur eingestellt, hält der Weber Pulse 2000 selbstständig die voreingestellte Temperatur.

Nach nicht ganz 2 Stunden war das Hähnchen fertig gegart.

Wie man auf dem Folgebild fast erahnen kann, war das Hähnchen sagenhaft saftig. Nur die Kruste war nicht so kross, wie wir es auf dem Holzkohlegrill gewohnt waren. – Immer noch gut aber nicht perfekt. – Ganz bestimmt lag es aber auch an der eher feuchten Würzung.

Das heruntergetropfte Fett lief während des Grillens schön säuberlich in die Fettauffangwanne, weshalb wir nun wissen, dass ein weiteres Behältnis auf dem Grillrost nicht vonnöten ist.

Zusammenfassend wird von uns festgehalten, dass die Verwendung einer Rotisserie am Weber PULSE 2000 mehr als entspannt ist. – Temperatur einstellen, von der Technik automatisch halten lassen und einige Zeit später kann gegessen werden.

Das Fleisch des Hähnchens war überaus saftig, jedoch war die Haut nur einigermaßen kross, was wir, wie bereits erwähnt, auf die feuchte Würzung zurückführen. Geschmacklich war die Würzung jedenfalls der absolute Knaller. Wer es wie wir etwas würziger mag, sollte hingegen die Salzmenge etwas erhöhen oder später nachsalzen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Tomahawk Steak gegrillt mit Avocado und Tomaten-Salsa

Der lang überstehende Knochen, der charakteristisch für ein Tomahawk Steak ist, zieht nicht nur die neugierigen Blicke der Gäste auf sich. Auch für uns ist das Tomahawk Steak immer noch etwas ganz besonderes. – Gerade dann, wenn es vom Irischen Ochsen stammt, denn das Fleisch schmeckt einfach himmlisch und ist immer sehr saftig!

Des Weiteren freuen wir uns darauf, erneut den Weber PULSE 2000 in Betrieb zu nehmen. Vorausgesetzt, dass eine Steckdose ist in der Nähe ist, ist der neue Elektrogrill von Weber sofort betriebsbereit und unseres Erachtens die Steak-Maschine schlechthin.

Zutaten
1,2 kg Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen (Gourmetfleisch.de)
2 – 3 reife Avocados
5 mittelgroße gewürfelte Tomaten
1 fein gewürfelte rote Zwiebel
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
10 – 15 fein gehackte Zweige Petersilie
3 EL gutes Olivenöl
1 – 2 Limetten
1 fein geschnittene rote Chilli
1 EL brauner Zucker
Hochwertiger Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)
Fleur De Sel (z. B. Ankerkraut Fleur De Sel)

Hauptdarsteller ist in diesem Rezept selbstverständlich dieses 1,2 kg schwere Tomahawk Steak vom Irischen Ochsen. Um Raumtemperatur anzunehmen, sollte das Fleisch bereits ca. 2 Stunden vor der Vergrillung aus dem Kühlschrank genommen und mit einem Küchentuch abgedeckt werden.

Die Tomaten-Petersilien-Salsa ist sehr schnell zubereitet. Dazu werden die Tomaten in Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 5 mm geschnitten, sowie die rote Zwiebel, die Knoblauchzehe, die Chili und die abgezupften Petersilien-Stiele klein geschnitten. Nun wird der Saft der Limetten und das Olivenöl hinzugegeben und anschließend mit hochwertigem Pfeffer, Fleur De Sel und braunem Zucker gewürzt. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Das Steak für ca. 60 – 90 Sekunden in der 10.00 Uhr-Stellung auf die auf maximale Temperatur vorgeheizten Hälfte des gusseisernen Grillrosts legen.

Anschließend das Steak auf die 2.00 Uhr-Stellung drehen und weitere 60 – 90 Sekunden scharf angrillen, so entsteht das beliebte Rautenmuster. Mit der anderen Seite des Tomahawk Steaks gleichermaßen verfahren.

Klar, dass man zum Wenden keine Grillzange benötigt. – Dazu dient der lange Knochen (zum Instagram-Post…).

Die Temperatur des Grills auf ca. 140 – 150°C herunterregeln, das Steak zum Nachgaren in den indirekten Bereich legen und zur Temperaturüberwachung mit einem Temperaturfühler versehen, der am integrierten iGrill angeschlossen wird.

Sobald die Kerntemperatur von 52°C erreicht wurde, sollte das Steak vom Grill genommen werden und bis zum Anschnitt weitere 5 Minuten ruhen.

Während der Ruhezeit des Steaks werden die halbierten Avocados mit der Schnittfläche nach unten für ca. 5 Minuten auf den heißen Grillrost gelegt.

Nun wird das Tomahawk Steak aufgeschnitten. Das Fleisch vom Irischen Ochsen ist unglaublich saftig, die Kruste sehr gelungen!

Kurz vor dem Servieren der Tranchen werden die Avocado-Hälften mit der Tomaten-Petersilien-Salsa gefüllt.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!