Gin Tonic Striploin Steak

Heute zeigen wir euch etwas, was es nach unseren Internet-Recherchen in dieser Art wahrscheinlich noch nie oder erst sehr selten gegeben hat. – Ein für 80 min. in 52 °C warmen Gin Tonic gegartes Striploin Steak, welches auf dem Beefer XL vollendet wurde.

Wenn ihr nun denkt, dass ist doch Quatsch, dann müssen wir euch gleich von Anfang an diesen Zahn ziehen. – Dieses Steak ist der absolute Hammer! Es ist geschmacklich der Knüller schlechthin! – Und so wird es gemacht…

Zutaten
300 g Dry Aged Striploin Steak (yourbeef.de)
300 ml Gin (Fieldfare Diemel Dry Gin)
1.000 ml Fever-Tree Indian Tonic Water
1 Bio-Orange
Ankerkraut Rosa Pfeffer

Als Fleisch wählten wir ein 300 g schweres, wunderschönes Dry Aged Striploin Steak von yourbeef.de. Wenn es um Gin geht, präferieren wir selbstverständlich unseren Lieblings-Gin: Fieldfare Diemel Dry Gin aus dem nördlichsten Zipfel von Hessen. Diesen stellten wir schon einmal hier vor.

Nun wird 1 Liter Tonic Water und 0,3 Liter Gin mit ein paar Perlen rosa Pfeffer und einigen Orangenzesten in einem Topf verrührt. Den Topf auf das Caso Design TC 2100 Thermo Control stellen, den Temperaturfühler in das Wasser eintauchen und eine Gartemperatur von 52 °C einstellen.

Nun badet das Steak für ca. 80 min. im puren Gin Tonic. Der große Vorteil vom Caso Design TC 2100 Thermo Control ist, dass er wie beim Sous Vide Garer die voreingestellte Temperatur hält – und das auch schon bei sehr geringer Menge Flüssigkeit!

Wer ihn noch nicht kennt, der Caso Design TC 2100 Thermo Control ist für einen Anschaffungspreis von unter(!) 100 Euro übrigens ein echter Allrounder. – Ein Induktionskochfeld für das gradgenaues Braten und Kochen, SousVide, Warmhalten u.v.m. Ein detaillierter Test-Bericht folgt!

Nach spätestens 80 min. hatte unser Steak die vorgegebene Kerntemperatur von 52 °C erreicht und wird nun, ohne Salz und Pfeffer, im Beefer XL vollendet.

Voila, fertig ist das ist Gin Tonic gebadete Striploin Steak.

Ihr werdet es kaum glauben aber ein solch saftiges, fast spritziges Steak, habe ich selten gegessen. Der Gin Tonic kommt geschmacklich unbeschreiblich intensiv rüber und passt durch seine leichte Süße unwahrscheinlich gut zum Striploin Steak.

Ich habe es schon sehr oft geschrieben aber DAS(!) müsst(!) ihr unbedingt einmal nachgrillen. Es schmeckt einfach grandios!

Guten Appetit!

Baked Beans

150 – 200 g gewürfelter Bacon
1 feingewürfelte große Zwiebel
3 EL Grafschafter Sirup
3 EL brauner Zucker
3 Gläser weiße Bohnen
3 EL Ahornsirup
3 EL Barbecue-Sauce
1,5 EL Senfmehl
2 EL Worcester-Sauce
2 EL Apfelessig
grobes Rauchsalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10 – 15 Jalapeño-Ringe

Baked Beans sind sehr einfach und vor allem schnell zuzubereiten und gelten als die perfekte Barbecue-Beilage. Die leicht rauchige und süße Speise schmeckt nicht nur zu Fleisch. – Baked Beans stellen ein vollständiges Gericht dar und schmecken auch zu einer einfachen Scheibe Brot oder zu Baguette.

Den gewürfelten Bacon im Feuertopf (Dutch Oven) auslassen und darin die feingewürfelte große Zwiebel anschwitzen.

Die Bohnen zusammen mit einem guten Schuss Wasser hinzugeben.

Nun folgt der braune Zucker und alle anderen o. a. Zutaten, bis auf die Jalapeño-Ringe.

Nachdem alle Zutaten hinzugefügt wurden, sorgfältig verrühren und anschließend bei geschlossenem Deckel (ca. 8 aufgelegte Briketts) ca. 20 Minuten lang köcheln.

Je nach Schärfeverlangen 10 – 15 Jalapeño-Ringe unterheben und heiß genießen.

Viel Spaß beim „Nachdopfen“ und einen guten Appetit!

Pork Belly Burnt Ends

Zutaten
1 kg Schweinebauch
BBQ-Rub (z. B. bigBBQ Spice)
BBQ-Sauce (z. B. BBQ-King BBQ Sauce)
Honig
Butter

Pork Belly Burnt Ends sind nach wie vor in aller Munde. Verrückterweise blieben uns die kleinen, in Würfelform geschnittenen Fleischhäppchen mit süßer karamellisierter Kruste und zartem, saftigem und gesmoktem Schweinefleisch bislang verwehrt. – Bis heute, denn nun haben wir sie auch zubereitet und sind vollends begeistert!

Die Schwarte vom Schweinbauch trennen und darauf achten, dass ein wenig Fett stehen bleibt. Am Besten geht das mit einem sehr langen Messer. Wir verwenden dazu die Giesser Premium Cut Serie.

Die Rippenknochen und Knorpel aus dem Fleisch lösen.

Den Schweinebauch in ca. 2 – 3 cm breite Streifen schneiden.

Nun die Streifen in 2 – 3 cm breite Würfel schneiden.

Die Schweinebauchwürfel großzügig mit BBQ-Rub bestreuen…

…und anschließend gleichmäßig in das Fleisch einmassieren. Idealerweise über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die einzelnen Würfel 2 Stunden lang indirekt bei ca. 120°C garen.

Wir verwenden dazu den Weber Summit Charcoal und geben zur Rauchentwicklung zwei bis drei große Stücke Axtschlag Whiskey Chunks auf die glühenden Greek Fire Briketts.

Nach der 2-stündigen Rauchphase werden die Würfel in eine feuerfeste Form gegeben und großzügig mit Honig und Butter bedeckt.

Die feuerfeste Form wird sorgfältig mit Alufolie verschlossen und verweilt weitere 1,5 Stunden auf dem Grill.

Durch den karamellisierten Honig haben die kleinen Pork Bellys bereits Glanz angenommen und sind nach wie vor sehr saftig. Wer es nicht mehr aushält, kann nun bereits zugreifen.

Wir ziehen es jedoch vor, die kleinen Würfelchen mit leckerer BBQ-Sauce zu veredeln. Dazu wird das Fleisch in eurer Lieblings-BBQ-Sauce gewälzt und kommt für die letzte halbe Stunde auf den Grill.

Das war auch schon alles! Sehr einfach in der Zubereitung, jedoch etwas zeitaufwendig. – Zeit, die man jedoch auf jeden Fall einmal investieren sollte, denn der Geschmack ist einfach einzigartig und schmeckt garantiert Jung und Alt!

Guten Appetit und viel Spaß bei Nachgrillen!

Rustikales Dinkelbrot

Zutaten
1 kg Dinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
20 g Salz
2 EL grobe Brotgewürzmischung
600 ml lauwarmes Wasser

Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und dem zuvor vermengten Mehl, Salz und der Brotgewürzmischung beifügen. Alles mit dem Knethaken gut verkneten. Wir nutzen dazu die Kenwood Cooking Chef Gourmet.

Anschließend für ca. 45 – 60 Minuten gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig noch einmal mit den Händen durchkneten und anschließend auf den Pizzastein des zuvor auf ca. 210°C vorgeheizten Grills legen. Nach ca. 50 – 60 Minuten ist das Brot fertig gebacken. – Zur Überprüfung einfach die Klopfprobe machen.

Ein leckeres Brot kann so besonders schmecken. – Dieses rustikale Dinkelbrot tut es! Ein wenig gute Butter, schwarzes Hawaiisalz und eine Prise bunter Pfeffer reichen bereits aus.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Caso FoodManager App im Praxistest

Kommen euch einige, dieser immer wiederkehrenden nervigen Fragen ebenfalls bekannt vor?

„Heute Abend habe ich kurzfristig zwei Freundinnen zum Grillen eingeladen, haben wir noch genügend Roastbeef?“
„Muss die Wildschweinkeule von vor ca. einem halben Jahr nicht endlich mal vergrillt werden?“
„In welcher Schublade liegen eigentlich die beiden übrig gebliebenen Patties?“
„Reicht der Lachs im Eisschrank noch für vier Personen?“
„Wann haben wir das letzte Mal Fleisch bestellt?“…

Damit diese und ähnlich lästige Fragen fortan ein Ende nehmen, entwickelte CASO DESIGN die kostenlose Smartphone- und Tablet-App „Caso FoodManager“.

Der FoodManager dient der Verwaltung eures Gefrierguts in euren Kühlgeräten und den entsprechenden Schubladen. Die App gliedert die eingefrorenen Lebensmittel in die Kategorien Fleisch, Fisch, Geflügel usw. und erinnert euch rechtzeitig an das Ablaufdatum. Ein ganz besonderes Feature ist, dass Kühlgeräte mit Familienangehörigen oder Freunden geteilt werden können. Damit sieht z. B. Benutzer A unter iOS bei der Arbeit, was Benutzer B unter Android zu Hause hinzugefügt oder entnommen hat. – Alle Mitbenutzer sind stets auf dem neuesten Stand!

Wir haben uns die App genauer angeschaut und einem ausführlichen Praxistest unterzogen.

Installation

Die Caso FoodManager App ist kostenlos im App Store für iOS und im Play Store für Android erhältlich. Die iOS-Version z. B. nimmt eine Größe von 60,4 MB nach der Installation ein und liegt in den Sprachen Deutsch und Englisch vor.

 

Erstkonfiguration

Zunächst muss man sich mit seinem Benutzernamen und Passwort anmelden. Dieses Konto erstellt man unter „Registrieren“ direkt in der App oder per Webbrowser unter www.casoapp.com

 

Die entsprechenden Benutzerdaten eingegeben und ein Profilbild hinterlegen.

 

Unter „Einstellungen“ wird zum einem der Zeitpunkt bestimmt, an dem an die Haltbarkeit des jeweiligen Produktes erinnert wird und zum anderen der Zeitpunkt festgelegt, an dem die App an die Überfälligkeit erinnert.

Nun werden alle verfügbaren Kühlgeräte eingegeben und des Weiteren die zur Verfügung stehenden Kühlfächer, ggf. mit Angabe der maximalen Temperatur, hinterlegt.

Nutzung der Primär-Funktionen

Nach erfolgreicher Ersteinrichtung können auch schon die ersten Waren eingelesen werden.

Zur Visualisierung der späteren Waren, kann optional ein Foto erstellt werden.

Ebenfalls optional, kann nun der abgedruckte QR-Code der den Caso Folienbeutel beiliegenden Aufklebern eingescannt werden.

Übrigens, alle neuen Original Caso Folienbeutel beinhalten diese Aufkleber!

Nachdem die Ware fotografiert und der QR-Code eingelesen wurde, wird der Datensatz mit den jeweiligen Angaben zu Inhalt, Menge, Ablageort, Datum der Verpackung usw. versehen.

Und schon ist die erste Ware erfasst! Alle Daten werden direkt in die Cloud von Caso gespeichert, sodass auch andere Familienmitglieder oder Freunde auf Wunsch des Inhabers Zugriff auf die Daten haben.

Gemeinsame Nutzung der Daten

Wie bereits erwähnt, ist die gemeinsame Nutzung der Daten ein sehr interessantes Feature der App. Dazu wird unter „Einstellungen“ das jeweilige Kühlgerät freigegeben.

Nun wird über das Recht entschieden, ob der Mitbenutzer nur lesen, benutzen oder sogar verwalten darf.

Zu guter Letzt wird die Einladung per E-Mail, WhatsApp o. ä. an dem Empfänger versendet.

Der Empfänger erhält anschließend den Link, und somit die Einladung zur Mitnutzung des freigegebenen Kühlergerätes (hier am Beispiel eines Android-Smartphones).

Der Besitzer des freigegebenen Kühlgerätes hat weiterhin den Überblick darüber, wem er einer Mitbenutzung zugestimmt hat und kann diese jederzeit modifizieren oder sogar entziehen.

 

Wie im obigen Bild zu erkennen, teile ich das Kühlgerät „Liebherr NoFrost“ im Hauswirtschaftsraum mit meiner Frau Nicole.

Weitere Funktionen

Über die allgemeine Suche oder der Suche in den jeweiligen Kategorien, können zu jeder Zeit die Waren wiedergefunden werden. Unter dem Menü-Punkt „Fällige Speisen“ informiert die App über Waren, die möglichst bald verzerrt werden sollten.

Fazit

Nie mehr nach Gefrorenem suchen, nie mehr längst vergessene Waren durch Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgen müssen, besser planen können, stets den Überblick über all seine Lebensmittel behalten!

Genau das verspricht die von CASO DESIGN entwickelte Smartphone- und Tablet-App „Caso FoodManager“ und hält ihr Versprechen zu 100 Prozent!

Das Einlesen der Lebensmittel geht super-schnell, ist sehr einfach und macht Spaß!

Beide Daumen hoch für die neue Must-Have-App auf der Startseite meines iPhones.