Test Big and Bold Flavors: Rotwein-Rinderfilet mit Drillingen u. Carnivor Wines

Beim letzten Rezept „Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines“, aus der Foodparing-Reihe „Test Big and Bold Flavors“ ging es darum, den Rotwein Carnivor Zinfandel mit dem Bürgermeisterstück (Tri-Tip) zu pairen. – Dieses ist uns außerordentlich gut gelungen!

Dieses Mal haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den Rotwein Carnivor Cabernet Sauvignon mit dem Rinderfilet von der Metzgerei „Der Ludwig“ zu pairen. Dieses Vorhaben wurde von uns nahezu wortwörtlich genommen, denn wir garten das Filet direkt und ohne Folie in den leicht mit Wasser verdünnten Carnivor Cabernet Sauvignon. – Klingt verrückt, ist es auch ein bisschen, schmeckt jedoch gigantisch!

Zutaten
335 g Rinderfilet
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
1,0 l Rotwein (Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015)
0,5 l Wasser

für die Rosmarin-Drillinge
500 g kleine festkochende Kartoffeln
gutes Olivenöl
frischer Rosmarin
frischer Thymian
2 Knoblauchzehen
Meersalz
Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung des Rinderfilets

Im Gegensatz zum mehrfach ausgezeichneten halbtrockenen Carnivor Zinfandel, besitzt der mindestens so gute Carnivor Cabernet Sauvignon einen etwas weniger schweren Charakter und passt unseres Erachtens somit besonders gut zum Rinderfilet.

Zunächst wird das Rinderfilet vom Fett befreit.

Um Rotwein zu sparen, sollte ein relativ kleiner Topf benutzt werden, in dem das Filet geradeso liegend hineinpasst. Mit 1 Liter Carnivor Cabernet Sauvignon und 0,5 Liter Wasser füllen.

Den Topf auf die CASO Induktionskochplatte stellen, den Temperaturfühler der Kochplatte in die Rotwein-Wasser-Mischung tauchen und anschließend eine Zieltemperatur von 52°C einstellen. Nun sorgt die Kochplatte im Zusammenspiel mit dem Temperaturfühler dafür, dass die eingestellte Temperatur niemals überschritten wird.

Das Rinderfilet für ca. 2 Stunden in der Rotwein-Wasser-Mischung garen.

Zubereitung der Drillinge

Die Zubereitung der Drillinge ist super-einfach! – In einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel das Olivenöl mit frisch gehackten Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen, Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer vermischen und anschließen die vorgekochten Drillinge darin wälzen und für cirka eine Stunde einwirken lassen.

Die Drillinge für ca. 20 Minuten in den auf ca. 180 – 200 °C vorgeheizten Grill, Backofen oder in der Heißluftfriteuse garen.

Servieren des Rindersteaks und der Drillinge

Das Rinderfilet auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von allen Seiten kurz angrillen. 40 – 60 Sekunden sind dabei schon fast ausreichend. – Leider ist durch die starke dunkelrote Verfärbung des Fleisches das Branding kaum zu erkennen.

Das Rotwein-Rinderfilet, mit seinem zarten rosafarbenen Kern tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss würzen und die Drillinge dazu servieren. Dazu ein Glas Carnivor Cabernet Sauvignon reichen.

Fazit

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr das Rinderfilet innerhalb von nur zwei Stunden den fruchtigen Geschmack des Carnivor Cabernet Sauvignon angenommen hat.

Noch besser – das Filet hat nahezu kein bisschen Fleischsaft verloren. – Zur besseren Vorstellung ein Video: Hier entlang…

Beide Daumen hoch für die Kombination aus Fleisch und Wein und viel Spaß beim Nachgrillen!

Weitere Informationen zum Wein und dem Fleisch im ersten Teil von Test Big and Bold Flavors.

Grillrost und Plancha für die Weber Pulse-Serie von Grillrost.com im Test

Die Weber Elektro-Grills Pulse 1000 und 2000 sind nun schon seit fast einem Jahr auf dem Markt erhältlich. – Daher wird es in unseren Augen Zeit, sich frühzeitig um die Beschaffungsmöglichkeiten von Ersatzrosten zu kümmern. – Denn irgendwann wird es soweit sein, dass der Original-Grillrost anfängt Rost anzusetzen, heruntergefallen und dadurch gebrochen ist oder (das gibt es immer wieder) man mit Gussrosten nicht „warm geworden“ ist.

Wie ihr auf unserem Blog in der Vergangenheit wiederholt lesen konntet, sind wir beim Thema Grillroste immer wieder bei der Firma Grillrost.com gelandet. Sei es der Zusatz-Grillrost für unser damaliges Big Green Egg, die Ersatz-Grillroste für den Weber Go Anywhere, die Ersatz-Grillroste für die Weber Q-Serie, die Grillplatte (Plancha) für den Weber Spirit u.v.m.? – Immer wieder leistete das Team von Grillrost.com perfekte Arbeit zu fairen Preisen.

Drum überrascht es uns auch nicht, dass Grillrost.com bereits seit geraumer Zeit Ersatz-Grillroste für die Weber Pulse-Serie anbietet. – Aber nicht nur das: Wie schon bei der Weber Q-Serie, hat das Team um Matthias Krumm auch an die passende Plancha (Grillplatte) gedacht.

Grillrost und Plancha für den Weber Pulse 2000

Zum Test wurden uns die beiden Produkte Edelstahl-Grillrost (2-teilig) und Edelstahl-Placha (Grillplatte) zur Verfügung gestellt.

Der 2-teilige Grillrost besteht aus 4 mm starkem Edelstahl und wurde exakt auf das Maß des Original-Grillrostes gefertigt.

Wir können uns immer wieder an die überaus saubere Verarbeitung der Grillrost.com Metallteile ergötzen. Alle Kanten wurden wie immer entgratet und bilden dadurch keinerlei Verletzungsgefahren.

Richtig hübsch: Seit einiger Zeit findet sich auch das Flammen-Symbol, welches aus dem Firmen-Signet stammt, in den Produkten von Grillrost.com wieder.

Alternativ zur linken Grillrost-Hälfte, kann auch die optionale Plancha (Grillplatte) verwendet werden.

Auch die Plancha ist aus 4 mm starkem Edelstahl gefertigt und kommt dadurch richtig schwer und stabil daher.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Der 2-teilige Grillrost aus Edelstahl wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Einbuchtung des Grills platziert.

Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, ist er der Form des Grills exakt angepasst.

Wird die linke Grillrost-Hälfte entfernt, kann sie durch eine dafür vorgesehene Plancha ersetzt werden.

Auch hier ist wieder deutlich zu erkennen, wie Grill, Grillrost und Plancha aufeinander angepasst sind und eine Einheit bilden.

Kleiner Hinweis nebenbei: Solltet ihr noch nicht an einen Austausch eurer Original-Grillroste denken, so denkt bitte unbedingt über die separate Plancha als Ergänzung zu euren Original-Rosten nach. Auch diese Kombination ist möglich und vereint die Vorteile aus der Edelstahl- und Gusseisen-Welt.

Edelstahl-Grillroste im Einsatz

Nach unserer langjährigen Erfahrung mit Grillrosten aus Edelstahl, empfehlen wir sie vor dem Ersteinsatz mit Trennspray (z. B. Barbecue Spray) einzusprühen.

Anschließend den Grill voll aufheizen, sodass das eingebrannte Öl eine schöne Patina bildet, auf die das Grillgut nicht haftet.

Als Erstes legten wir ein Dry Aged Kotelett vom Duroc Schwein auf.

Bei Schweinefleisch ist es in der Regel immer etwas schwieriger eine tolle Kruste hinzubekommen. – Das ist uns jedoch sehr gut gelungen.

Zur besseren Veranschaulichung, zwei zusätzliche Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Anschließend ging es weiter mit Würstchen, Steak, Fisch u.v.m…. Wie zu erwarten, heizte der Edelstahl-Grillrost sehr schnell auf, übertrug seine Hitze perfekt an das Grillgut und ließ das Grillgut – selbst den Fisch(!) – nicht haften!

Edelstahl-Plancha (Grillplatte) im Einsatz

Nachdem die Edelstahl-Plancha aufgelegt wurde, wird sie vor dem Ersteinsatz ebenfalls mit Trennspray eingesprüht und anschließend eingebrannt.

Eine Plancha ist sehr flexibel einsetzbar! – Nachfolgend einige Beispiele:
– Meeresfrüchte – vor allem kleine Teile wie z. B. Schrimps
– Kleines, filigranes Gemüse wie z. B. Erbsenschoten, Pilze in Scheiben, grüner Spargel
– Bacon und dünn geschnittene edle Fleischtranchen (Kobe usw.)
– Pfannkuchen, Arme Ritte, Crêpes, Pan Cakes, Omeletts
– Spiegelei, Rührei
u.v.m.

Auch von dieser Vergrillung zeigen wir euch zur besseren Veranschaulichung zwei Videos: Hier entlang… und hier entlang…

Die Reinigung der Plancha ist kinderleicht: Mit einem Spachtel oder einem Pfannenwender einfach die Reste an den rechten Rand der Plancha schieben und anschließend in die Fettauffang-Schale fallen lassen.

Zahlen, Daten und Fakten (laut Herstellerangaben)

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 430 mm x 320 mm (43,0 cm x 32,0 cm)
Preis: 149 EUR (Amazon)

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 2000er Baureihe
Hersteller: Grillrost.com
Passend für: Alle Weber Grills der Pulse 2000er Serie
Material: Komplett aus lebensmittelechtem Edelstahl
Materialstärke: 4 mm starker Edelstahl
Grundmaße: 215 mm x 320 mm (21,5 cm x 32,0 cm)
Preis: 59 EUR

Des Weiteres erhältlich für die 1000er Baureihe:

Edelstahl Grillrost für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 129 EUR

Edelstahl Grillplatte für Weber Pulse 1000er Baureihe
Preis: 59 EUR

Fazit

Wie bereits bei vielen anderen Grillrost-Tests von der Firma Grillrost.com, sind wir wieder einmal absolut überzeugt von dem verwendeten Material, der Verarbeitung und dem Nutzen. Vor allem die Plancha (Grillplatte) hat uns wieder einmal sehr überzeugt. Die Kombination aus Grillrost und Plancha ist ganz einfach praktisch und für uns nicht mehr wegzudenken.

Test Big and Bold Flavors: Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten u. Carnivor Wines

Foodparing ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Gemeint ist damit herauszufinden, welche Lebensmittel in welcher Kombination perfekt harmonieren und geschmacklich bestens zueinander passen.

Bei der vom Hersteller hochwertiger Weine „Carnivor Wines“ ins Leben gerufenen Aktion „Test Big and Bold Flavors“ geht es darum, ausgesuchte Fleisch-Cuts mit ihren hochwertigen Rotweinen zu vereinen.

Folgende Foodparing-Darsteller stehen für unsere 3-teilige Serie zur Verfügung.

Fleisch & Co. von „Der Ludwig“
(einem der besten handwerklichen Steakhersteller Deutschlands)

– 1.100 g Tri Tip (Bürgermeisterstück)
– 430 g Asche Aged Entrcôte
– 335 g Rinder Filet
– Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)

Zur Fleischqualität von „Der Ludwig“ muss man als eingefleischter Steak-Fan nicht mehr viel erzählen. Dirk Ludwig überrascht seine Kunden immer wieder mit neuen Reifeverfahren wie Asche- oder Aqua-Aged und lässt die Steak-Freude permanent aufs Neue aufleben. Ein Metzger – so emsig und innovativ wie er im Buche steht. In einem früheren Artikel berichteten wir schon einmal ausführlich über „Der Ludwig“, schaut gerne einmal rein…

Rotweine von „Carnivor Wines“
– Carnivor Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015
– Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015

Wir von bigBBQ.de würden auf keinen Fall von uns behaupten wollen, dass wir Weinkenner sind – jedoch sind wir überzeugt davon zu wissen, was den meisten unserer Leser schmeckt!

Kennt ihr das auch? – Ihr habt bei perfekter abendlicher Stimmung bei guten Freunden am Kamin oder im traumhaften Sommer-Urlaub einen wohlschmeckenden Rotwein getrunken. Nachdem ihr euch das Flaschenetikett gemerkt und euch den Wein nach Hause bestellt habt merkt ihr, dass er euch nicht mehr so sehr mundet, wie er es beim ersten Mal getan hat. – So erging es uns in der Vergangenheit ganz häufig!

Mit den Rotweinen Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel hatten wir dieses Gefühl überhaupt nicht! Wir hatten jeweils eine Flasche der beiden Sorten zur Degustation zu unseren Freunden und zu unseren Eltern mitgenommen und im Vorfeld auch zu Hause genossen. – Sie schmeckten uns jedes Mal vorzüglich. Mit und ohne ein Essen. – Der Zinfandel, halbtrocken, etwas schwerer mit Charakter und der mehrfach bei Wettbewerben mit Gold ausgezeichnete Cabernet Sauvignon etwas fruchtiger.

Zutaten
1.100 g Tri-Tip (Bürgermeisterstück)
Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher)
Rotwein (Carnivor Zinfandel, Jahrgang 2015)

für das Kartoffelpüree mit Zwiebelringen
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Markenbutter
Salz und Pfeffer
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
Muskat-Nuss

für die Rotwein-Schalotten
100 g Zucker
250 ml Rotwein (Carnivor Zinfandel)
100 ml Rotweinessig
250 g Schalotten
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Tri Tips

Da wir das Tri Tip, auch Bürgermeisterstück genannt, in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box garen möchten und unbedingt vermeiden wollen, dass der Fettdeckel im Heu schmilzt und ggf. das Heu und die Holz-Box einweicht, wird dieser mit einem scharfen Messer entfernt.

Den heruntergeschnittenen Fettdeckel bei geringer bis mittlerer Temperatur in einer gusseisernen Pfanne zum Schmelzen bringen.

Im dem daraus gewonnenen Fett das Tri Tip von beiden Seiten kurz anbraten. Das Fleisch gart dadurch quasi in seinem eigenen Fett!

Das Tri Tip trocken tupfen und anschließend in einer mit frischen Heu gefüllten Holz-Box legen. Damit die Holz-Box kein Feuer fängt, diese bei ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills legen und zur Kerntemperaturkontrolle mit einem Messfühler versehen. – Die Zieltemperatur lautet 52°C.

Zubereitung der Rotwein-Schalotten

Den Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze zum Karamellisieren bringen. Den Wein und den Weinessig zusammen in einem weiteren Topf erhitzen und anschließend den karamellisierten Zucker damit ablöschen. Nun die Schalotten hinzufügen, ca. 15 – 20 Minuten lang einkochen und schlussendlich mit Salz und Pfeffer würzen. – Ggf. noch einmal einen frischen Schuss Wein hinzufügen.

Zubereitung des Kartoffelpürees

Kartoffeln kochen, anschließend stampfen und dabei Milch und Butter hinzufügen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel in einen Topf mit Olivenöl braten.

Tri-Tip mit Rotwein-Schalotten und Carnivor Zinfandel

Einen Teil des Tri Tips tranchieren, mit Ankerkraut „Der Ludwig“ Endboss (Steak-Finisher), der übrigens ebenfalls von Dirk Ludwig vertrieben wird, würzen und das Kartoffelpüree mit den gebratenen Zwiebelringen bedecken. Dazu die Rotwein-Schalotten und ein Glas Carnivor Zinfandel servieren.

Volltreffer

Die Kombination aus zarten, medium gegrillten Tri Tip mit leichtem Heu-Flavor, den intensiven Rotwein-Schalotten und den gebratenen Zwiebelringen auf dem Kartoffelpüree und den mit Gold ausgezeichneten halbtrockenen Zinfandel harmoniert nicht nur an Gaumen und Zunge, sondern auch in den Augen der Gäste. – Das Tri-Tip, in der mit Heu gefüllten Holzbox, macht richtig etwas her! Der Steak-Finisher Endboss, setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. – Bestes Fleisch und Steak-Finisher „gepared“ mit ausgezeichnetem Carnivor Zinfandel Rotwein.

Viel Spaß beim Nachgrillen und bei der Weinverköstigung!

Freut euch auf die nächsten beiden Foodparing-Teile unter dem Motto: Test Big and Bold Flavors

Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs mit Baked Beans

Zur mittlerweile fünften Runde der Albers Challenge 2018, rief Albers alle sechs Challenge-Teilnehmer auf, Short Ribs zuzubereiten. Wie ihr in den vergangenen vier Challenge-Beiträgen bereits sehen konntet, bietet Albers nur absolut hochwertiges Fleisch der Spitzenklasse an. – Auch bei den Short Ribs! Hierbei handelt es sich um die Greater Omaha Gold Label Short Ribs. Bereits im Artikel „Porterhouse Steak (Nebraska-Beef) – Gold Label“ berichteten wir über das phänomenale Fleisch, welches von Angus-Rindern aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammt. Detailliertere Infos im Porterhouse-Artikel oder hier…

Als wenn es Albers gewusst hätte: Short Ribs sind unsere absoluten Lieblings-Teilstücke vom Rind. – Vorausgesetzt das Fleisch ist von hoher Qualität, was bei Albers wirklich immer(!) der Fall ist, wird zur Zubereitung der Short Ribs nur ein wenig Salz, Pfeffer, Temperatur im Low´N´Slow-Bereich, Rauch und Zeit benötigt. Dazu findet auf keinen Fall ein besonderer Smoker Verwendung. – Ganz im Gegenteil, denn ein Kugelgrill mit Deckel und ein paar gute Briketts reichen erst einmal völlig aus!

Wie immer der Hinweis: Auch dieser Beitrag ist Teil der „Albers Challenge 2018“, in der sechs Food-Blogger bis zum Ende des Jahres monatlich ihre Rezeptbeiträge posten werden. Jeden Monat gibt es etwas zu gewinnen: Dieses Mal sind es die Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs!!! Alles was ihr tun müsst um diesen hochwertigen Preis zu gewinnen, ist bei der Abstimmung für das tollste Rezept mitzumachen. Der Link und alle weiteren Infos folgen wie immer bald an dieser Stelle. Noch besser: Wenn ihr euch beim Albers Newsletter anmeldet, werdet ihr regelmäßig mit Infos, Angebote und Rezepte versorgt. Zur Anmeldung…

Da die Short Ribs während der Garphase sehr saftig werden, sodass beim späteren Verzehr keinerlei Saucen vonnöten sind, bereiteten wir mit den Baked Beans einen sehr einfachen aber überaus schmackhaften Begleiter zu. Die leicht rauchig-süße Beilage passt perfekt zu den überaus zarten Short Ribs mit dem relativ naturbelassenen Geschmack.

Zutaten
für die Short Ribs
Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs
Ankerkraut Sel Gris (oder Meersalz)
Ankerkraut Tonki-Kong (oder ein anderer guter Pfeffer)

für die Baked Beans
150 – 200 g gewürfelter Bacon
1 feingewürfelte große Zwiebel
3 EL Grafschafter Sirup
3 EL brauner Zucker
3 Gläser weiße Bohnen
3 EL Ahornsirup
3 EL Barbecue-Sauce
1,5 EL Senfmehl
2 EL Worcester-Sauce
2 EL Apfelessig
grobes Rauchsalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10 – 15 Jalapeño-Ringe

Zubereitung der Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs

Die Short Ribs werden von Albers bereits pariert geliefert. Nachdem sie aus ihrer Kunststoff-Verpackung entnommen worden sind, werden sie unter fließendem Wasser gereinigt und anschließend mit einem Küchentuch trocken getupft.

Der Anblick der Short Ribs ist für uns immer wieder beeindruckend! – Im Gegensatz zu z. B. Spareribs, sind die Knochen sehr viel dicker und der Fleischanteil einfach riesig!

Damit sich das Fleisch beim Garen perfekt über dem Knochen nach oben zusammenziehen kann, wird auf der Unterseite der Short Ribs, längs entlang des Knochens, die Fett-/Silberhaut-Schicht eingeschnitten.

Nun werden die Short Ribs großzügig mit Meersalz und gutem Pfeffer eingerieben.

Der Grill bzw. der Smoker sollte auf eine Gartemperatur von ca. 110°C – 115°C eingestellt werden und die Short Ribs in den indirekten Bereich platziert werden. Wir nutzten dazu über Nacht unseren Traeger Pro Series 22 Pellet-Grill. Dort verweilen die Short Ribs ca. 9 Stunden lang, bis sie bei einer leichten Druckprobe mit den Fingern ganz leicht nachgeben, also sehr weich sind und die Fleischsäfte regelrecht herauslaufen.

Zubereitung der Baked Beans

Den gewürfelten Bacon im Feuertopf (Dutch Oven) auslassen und darin die feingewürfelte große Zwiebel anschwitzen.

Die Bohnen zusammen mit einem guten Schuss Wasser hinzugeben.

Nun folgt der braune Zucker und alle anderen o. a. Zutaten, bis auf die Jalapeño-Ringe.

Nachdem alle Zutaten hinzugefügt wurden, sorgfältig verrühren und anschließend bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten lang köcheln.

Das Anrichten der Short Ribs mit den Baked Beans

Während die Baked Beans garen, kann ggf. noch ein Baguette aufgeknuspert werden. Mittlerweile sollte auch der Garvorgang der Short Ribs soweit fortgeschritten sein, dass nun aufgetischt werden kann. Je nach Schärfe-Vorliebe der Gäste, den Baked Beans einige Jalapeño-Ringe hinzufügen.

Solltet ihr noch nie in eurem Leben gute Short Ribs gegessen haben, müsst ihr das schnellstens nachholen: Albers Greater Omaha Gold Label Short Ribs !

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Buchvorstellung: Just Steaks von Onkel Kethe

Das Buch „Just Steaks“ von Kevin Theermann, euch ganz bestimmt viel besser bekannt als Onkel Kethe, ist Ende August 2018 im Heel Verlag erschienen. Ich habe das Buch bereits gelesen und verrate euch, ob sich der Kauf lohnt.

Erster Eindruck

Das gebundene Buch hat einen relativ dunkel bedruckten matten Einband, bei dem der Buchtitel UV lackiert wurde. Auffallend beim Durchblättern sind die vielen großen ganzseitigen Fotos und die relativ kurzen Rezept-Anleitungen und Zutatenlisten. Auf den Fotos sind erst einmal nur Steaks zu erkennen – das jedoch in einer mega-tollen Anordnung und Farbe!

Die Botschaft

Onkel Kethe zeigt euch in seinem Buch, wie man Steaks in seiner einfachsten Form zubereitet. Absolut puristisch mit sehr wenigen Zutaten werden die verschiedensten Fleischsorten und Cuts zubereitet. Nur auserwählte Kräuter und Gewürze sollten den Fleischgeschmack unterstützen. – Wichtig hierbei ist, immer die Qualität des Fleisches im Blick zu behalten!

Aufbau des Buches

Am Anfang des Buches wird der Leser kurz in die Welt der Steaks eingewiesen: Verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten, Gargrade und Grill-Werkzeuge werden vorgestellt. Anschließend folgt eine Unterteilung in drei Kapiteln: Rind, Schwein und Beilagen. Bei den Beilagen handelt es sich vorwiegend um Steak-Saucen und -Dips. Den Abschluss bildet der Überblick über einige ausgewählte Gewürze und Grill-Tools.

Inhalt des Buches

Das Buch beginnt auf den Seiten 4/5 mit dem Inhaltsverzeichnis und der Erklärung der Legende. Auf den Seiten 6/7 gibt Onkel Kethe sein Vorwort. Steak ist nicht gleich Steak – und das möchte Onkel Kethe dem Leser näher bringen.

Onkel Kethe ist gelernter Koch und hat schon viele Erfahrungen mit Steaks in seinem alten Beruf und als Blogger gesammelt. Seine Leidenschaft und Erfahrungen möchte er an den Leser weitergeben.

Weiter geht es auf den Seiten 10/11 mit den einzelnen Zubereitungsmöglichkeiten: Was ist z. B. der Unterschied zwischen dem direkten und dem indirekten Grillen und was ist Beefen und Sous Vide garen?

Um das passende Steak zu finden, kann auf Seite 12/13 sein eigener Fleischtyp bestimmt werden. Zunächst wählt man seine Vorlieben aus und landet anschließend beim entsprechenden Steak: Rumpsteak, Skirt Steak oder Filet sind nur einige der vielen Cuts für die es im nachfolgenden Bereich viel Rezepte gibt.

Auf den Seiten 14/15 werden die Gargrade und Kerntemperaturen erklärt – wobei es bei Onkel Kethe keinen Gargrad nach „medium“ gibt!

Danach wird das Zubehör, wie z. B. Einstichthermometer, Fleischwender und Mörser auf den Seiten 16/17 erklärt. Einige Fakten und Tricks werden auf den Seiten 18/19 verraten, bis auf den Seiten 22–72 das Kapitel Rind beginnt.

Sehr schön werden auf den Seiten 22/23 noch einmal die diversen Rinder-Cuts vorgestellt.

Dann folgen im größten Kapitel den Buches endlich die vielen äußerst leckeren Steak-Rezepte. – Alle sehr puristisch mit zwar relativ wenigen, dafür jedoch sehr guten Zutaten. Das Tomahawk Steak auf den Seiten 38/39 ist der Klassiker schlechthin, der lediglich mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt wird.

Aber auch das Rumpsteak mit der eher ungewöhnlichen Parmesankruste wird nur mit wenigen Gewürzen, Parmesan und Paniermehl zubereitet.

Alle Rezepte haben ein ganzseitiges Foto, welches so lecker aussieht, dass man es umgehend nachgrillen möchte.

Viele Tipps zu den Rezepten finden sich auf den jeweiligen Seiten mit einem markanten Pfeil dargestellt. Alle Rezepte sind klar und deutlich aufgebaut: Anhand eines Piktogramms (kleine Zeichnung des Tieres) ist ersichtlich, woher der jeweilige Cut stammt. Die Überschriften der einzelnen Rezepte betiteln zugleich die entsprechenden Cuts mit einer groben Beschreibung, welche Zutat ebenfalls mitwirkt. Anschließend folgt die Auflistung der einzelnen Zutaten und eine kleine Legende (Piktogramme) die Aufschluss über folgende Informationen gibt: Kurzer Überblick auf welchem Grill das Rezept zubereitet und ob direkt oder indirekt gegrillt wird. Abschließend wird die Zubereitung des Steaks beschrieben. Da jedoch keine typischen Beilagen besprochen werden, fällt die Zubereitung des Rezepts meist entsprechend kurz aus.

Die Rezepte zum zweiten Kapitel „Schwein“ folgen auf den Seiten 74–111. Den Anfang macht auf den Seiten 76/77 wieder eine Übersicht über die unterschiedlichen Cuts.

Einige kleinere Vorkapitel zum Thema Steak: Das Kachelfleisch auf den Seiten 80/81 gehört für mich zu meinen Lieblingscuts vom Schwein.

Sehr schön die Idee, das Kachelfleisch als Naked Burger zu grillen – ohne Bun also.

Aber auch das Pluma im Asiastyle auf den Seiten 88/89 möchte man am Liebsten sofort nachgrillen! Klar, dass man für den Asienstyle ein paar mehr Zutaten benötigt, wie z. B. für das Secreto purista auf den Seiten 90/91.

Als drittes Kapitel folgen auf den Seiten 112–122 die Beilagen. – Um es gleich vorweg zu nehmen: Beilagen im klassischen Sinne wie Salate oder Gemüse findet man hier nicht. – Vielmehr werden verschiedene Dips und Saucen als Begleiter vorgestellt, denn schließlich geht doch nichts über selbstgemachtes Pesto! – Es gilt immer wieder als absolutes Highlight auf dem Teller!

Den Abschluss bilden auf den Seiten 124–133 diverse Übersichten und Erklärungen zu Salz, Pfeffer, Olivenöl, Messer, Schleifer und viele mehr.

Zu Guter Letzt bildet Onkel Kethes Danke-Wort und die lustige Idee, einige „Leerseiten“ im Buch zum Rausreißen als Grillanzünder zu verwenden, das Schlusswort.

Just Steaks – Onkel Kethe

Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
Verlag: HEEL Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
ISBN-10: 3958437567
ISBN-13: 978-3958437562
Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 2,2 x 25,9 cm
Preis: 20,00 €

Fazit

Steaks über alles! – Das sagt bereits vieles über Kevin Theermanns erstes Grill-Buch aus! Onkel Kethe zeigt mit über 50 Rezepten sehr ausführlich, wie man Rind und Schwein mit ihren jeweiligen Cuts korrekt zubereitet – und das ohne Schnick-Schnack und Chichi! Die Steaks aus Onkel Kethes Rezepten brauchen nur einige, wenige ausgesuchte Zutaten. – Wichtiger ist viel mehr die Qualität des Fleisches und der richtige Umgang mit dem Grill. Da Fleisch jedoch sehr unterschiedlich im Grundgeschmack ist, gibt Onkel Kethe mit seinem Kapitel „Welcher Fleischtyp bist du?“ dem Leser gleich die entsprechende Fleisch-Entscheidungshilfe mit auf dem Weg.

Wir empfehlen das Buch „Just Steaks“ uneingeschränkt allen Steak-Liebhabern!

Hier könnt ihr das Buch versandkostenfrei bei Amazon bestellen.