Schweinefilet mit Käse-Kräuter-Füllung

Das Schweinefilet ist bei uns in der Familie seit eh und je unglaublich beliebt. Es ist einfach zu beschaffen und preislich sehr attraktiv. Mit unserer Käse-Kräuter-Füllung und der cremigen Sauce wird das zarte Fleisch zu einem Genuss.

Zutaten
1 – 2 Schweinefilets (z. B. LaMila Duroc Filet v. Albers)
1 – 2 EL Ankerkraut Kräuter der Provence
feines Meersalz
Ankerkraut Paprika rosenscharf
Ankerkraut Majoran
1 – 2 EL Speisestärke
gutes Olivenöl
150 g Gratinkäse

150 g Sahnejoghurt
200 ml Gemüsebrühe
2 kleine frische Zwiebeln
frische Petersilie

Die heutige Vergrillung nutzen wir dazu, unseren neuen Schickling-Grill Premio XL II einzuweihen.

Da die Vorbereitungen keiner langen Zeiten bedürfen, werden zunächst die Briketts im Anzündkamin zum Glühen gebracht.

Das Schweinefilet längs aufschneiden. Damit die Füllung während des Grillens nicht hinaustritt, das Fleisch nicht zu tief oder zu weit am äußeren Rand einschneiden.

Die entstandene Tasche mit ca. 2/3tel des Gratinkäses und Kräuter der Provence füllen.

Die Tasche sorgfältig mit Rouladennadeln verschließen und anschließend mit Meersalz und Paprikapulver würzen.

Mittlerweile müssten die Briketts im Anzündkamin durchgeglüht sein. – Diese werden nun in den Grill geschüttet.

Das Schweinefilet unter direkter Hitze von allen Seiten scharf angrillen, anschließend vom Grill nehmen und warm halten.

In einer mit Olivenöl benetzten Grillschale fein gewürfelte Zwiebeln anbraten.

Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Sahnejogurt einrühren mit Speisestärke binden und anschließend das Schweinefilet in die Sauce legen. Die Schale sollte in den indirekten Bereich des Grills platziert werden.

Das Fleisch mit Sauce übergießen und anschließend den restlichen Gratinkäse darüberstreuen.

Bei einer Gartemperatur von ca. 200°C ca. 20 Minuten lang bei geschlossenem Deckel garen. Die Ziel-Kerntemperatur beträgt ca. 65°C.

Als Beilage ist so gut wie alles passend: Reis, Nudeln, Kroketten, Kartoffeln, Kartoffel-Ecken u.v.m. oder wie in unserem Fall Bulgur.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Ibérico Lomo mit Tomaten-Kräuter-Haube von der Kirschholz Planke

Bereits des Öfteren schwärmten wir vom „Jiménez 100% Ibérico“, der spanischen schwarzfüßigen Cerdo Iberico-Rasse, welche von Albers vertrieben wird. Das durch die Eichelmast hervorgerufene, sehr marmorierte rötliche Fleisch, welches ein nussiges Aroma verspricht, ist eine ganz andere Kategorie von Schweinefleisch, die unseres Erachtens mit keinem anderen Schweinefleisch zu vergleichen ist.

Nach dem Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück), widmen wir uns dieses Mal dem Jiménez 100% Ibérico Lomo, dem Lendenfiletstück, welches wir mit einer Tomaten-Kräuter-Haube veredeln und anschließend an Mozzarella mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing servieren.

Zutaten
800g Jiménez 100% Ibérico Lomo von Albers
gutes Olivenöl
1 EL frischer Thymian
1 EL frischer Rosmarin
1 EL frische Petersilie
2 EL getrocknete Tomaten
1 EL frischer Zitronenabrieb
1 EL frischer Knoblauch

für Mozzarella mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing
1 – 2 Kugeln Mozzarella
1 reife Mango
4 EL Himbeeressig
1 – 2 EL Honig
5 EL gutes Olivenöl
0,5 rote Chilischote
1 kleine rote Zwiebel
1 Hand voll Koriander
Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)

1 x Moesta-BBQ HolzPlanke XXL (2er Set aus Kirschholz)

Zubereitung des Ibérico Lomo von der Kirschholz Planke

Zunächst muss das Ibérico Lomo pariert werden. Dazu werden mit einem scharfen Messer Fette und Sehnen vom Fleisch entfernt.

Charakteristisch für das Ibérico ist u. a. die wunderschöne kräftig-rote Farbe des Fleisches, die Rindfleisch zum Verwechseln ähnlich ist.

Für die Tomaten-Kräuter-Haube werden Thymian, Rosmarin, Petersilie, getrocknete Tomaten, Zitronenabrieb und Knoblauch klein gehackt.

Nun werden ca. 5 – 7 EL gutes Olivenöl hinzugefügt.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling PremioGas XL II, auf maximale Temperatur aufheizen und anschließend das Ibérico Lomo von beiden Seiten scharf angrillen. Währenddessen sollte auch eine Seite der Moesta-BBQ HolzPlanke XXL auf den heißen Rost gelegt werden. – Durch das starke Erhitzen entsteht der erste feine Rauch der Holzplanke, welcher später dezent in das Fleisch eindringt.

Nachdem auf dem Ibérico Lomo beidseitig Röstaromen entstanden sind, wird es auf die Holzplanke gelegt.

Die Tomaten-Kräuter-Haube gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen und anschließend in den indirekten Bereich, des auf ca. 150°C vorgeheizten Grill legen. Damit das Fleisch saftig bleibt, sollte eine Kerntemperatur von 60°C auf keinen Fall überschritten werden.

Zubereitung des Mozzarellas mit Mangoscheiben und fruchtigem Dressing

Die reife Mango schälen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Für das fruchtige Dressing Himbeeressig, Honig und Olivenöl in eine Schale verrühren und anschließend mit Meersalz und Pfeffer würzen. Des Weiteren die Zwiebeln in dünne halbe Ringe und die halbe Chilischote in sehr kleine Stückchen schneiden.

Servieren des Ibérico Lomo mit Tomaten-Kräuter-Haube von der Kirschholz Planke

Auf einer Servierplatte die Mango-Scheiben auslegen und anschließend mit den in Scheiben geschnittenen Mozzarella-Kugeln, Zwiebeln und Chili belegen. Mit fruchtigem Dressing beträufeln, mit klein geschnittenen Koriander bestreuen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer sparsam würzen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Back to the roots: Albers Duroc Nacken mit Schichtsalat

Erinnert ihr euch noch zurück? – Wie waren damals eure ersten Grill-Gehversuche? – Wir starteten vor vielen Jahren standesgemäß mit Würstchen und mariniertem Nackenfleisch von der Fleischtheke unseres Supermarktes und legten diese auf einen für heutige Verhältnisse recht spartanisch ausgestatteten Grill.

Nach dem Geschmack und dem Duft dieser ersten durchaus erfolgreichen Grill-Erfahrungen sehnen wir uns oftmals spätestens dann zurück, wenn in unserer Nachbarschaft an warmen Tagen wieder einmal der Duft von mit Spiritus angezündeter Holzkohle emporsteigt.

Back to the roots: Genau dieses zuvor geschilderte Erlebnis möchten wir erneut erleben und unser mit Paprika- und Kräuter-Gewürz mariniertes Fleisch auf einem Grill ohne viel Schnickschnack zubereiten und dazu einen leckeren Schichtsalat reichen.

Als Grill dient uns ein mit Holzscheiten angefeuerter Schwenkgrill (grillrost.com), auf dem wir Duroc Nackensteaks von Albers grillen. Die alte Schweinerasse Duroc bietet ein geschmacklich ausgesprochen leckeres Fleisch und liegt preislich dennoch im preislichen Mittelfeld.

Zutaten
2,3 kg LaMila Duroc Nacken (Albers)
Paprika-Rub wie z. B. Ankerkraut Rote Sau Gewürz
Kräuter-Rub wie z. B. Ankerkraut Grüner Eber

für den Schichtsalat
2 Paprikaschoten
2 Romana-Salat
120 g Cheddar am Stück
1 Zwiebel
4 Tomaten
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
Taco-Chips

für die Salat-Sauce
200 g Joghurt mild
4 TL Tomatenketchup
1 TL scharfe Gewürzpaste
Meersalz
frischer Koriander
1 kl. Tasse Mayonnaise
4 EL Limettensaft
3 EL Milch

Zubereitung der Nackensteaks

Der ca. 2,3 kg schwere Nacken wird in ca. 2,5 – 3 cm dicke Scheiben geschnitten. Bei jeder einzelnen Scheibe wird die sehr beeindruckende, für Schweinefleisch eher untypische Marmorierung sichtbar, die für ein herausragendes Merkmal steht.

Die Nackensteaks werden zu jeweils einem Drittel mit einem Paprika-Rub, einem Kräuter-Rub und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Damit das Fleisch nicht kalt auf dem Grill kommt, sollte es nun abgedeckt ein bis zwei Stunden Zimmertemperatur annehmen.

Die Holzscheite in einer unter dem Schwenkgrill gestellten Feuerschale verbrennen. Sobald ausreichend Glut vorhanden ist, den Grillrost des Schwenkgrills ganz nach oben ziehen und anschließend die Nackensteaks auflegen.

Je nach Intensität der Hitze, den Grillrost vollständig herunterlassen. Nach ca. 2 – 3 Minuten den Grillrost nach oben ziehen, die Nackensteaks wenden und anschließend wieder herunterlassen. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis das Fleisch den gewünschten Garpunkt erreicht hat.

Zubereitung des Schichtsalates

Die o. a. Zutaten für die Salat-Sauce vermischen und anschließend mit Meersalz würzen und mit frisch gehacktem Koriander verfeinern.

Den Mais und die Kidneybohnen getrennt voneinander in einem Sieb unter Wasser reinigen. Die Paprikaschoten entkernen und anschließend in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in Ringe, die Tomaten in Achtel und den Cheddar in Würfel schneiden. Den Strunk des Romana-Salates entfernen und anschließend die Blätter in Streifen schneiden.

In einer großen Schüssel oder in kleineren Gläsern das Gemüse schichten. Zum Schluss mit der Salat-Sauce übergießen und mit grob zerkleinerten Taco-Chips bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Vor dem Grillen gesalzen – Albers Ibérico Presa

Vor einigen Wochen veröffentlichte ich das Rezept „Albers Ibérico Presa mit Mango Caprese u. Weizenbrot“ und freute mich über das super saftige und schmackhafte „Jiménez 100% Ibérico“, dem Kernmuskel des aus dem Nacken eines schwarzfüßigen spanischen Cerdo Iberico Schwein separat ausgelösten Presas.

Das ca. 700 – 800 g schwere Presa hatte ich von beiden Seiten scharf angegrillt und anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150°C auf eine Kerntemperatur von ca. 60°C gegart. Das Ergebnis schmeckte mir ausgesprochen gut! – Am leckersten fand ich die Röstaromen, also die scharf angegrillten Flächen, die direkten Kontakt mit dem Grillrost hatten.

Da ich im Besitz eines weiteren 750 g Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück) war, wollte ich es dieses Mal auf eine andere Art zubereiten.

Soll vor dem Grillen gewürzt werden?

Die Frage, ob Fleisch vor dem Grillen oder erst nach dem Grillen gewürzt werden soll, wird mir und wahrscheinlich vielen anderen ambitionierten Grillern immer wieder gestellt. Meine Antwort ist seit eh und je dieselbe: Gewürze wie Pfeffer, die leicht verbrennen können, sollten auf keinen Fall vor dem Grillen aufgetragen werden. Anders beim Salz. – Werden z. B. milde Salzflocken unmittelbar vor dem Grillen auf das Fleisch gestreut, bilden sie, zusammen mit dem beim Grillen austretenden Bratensaft, eine dünne ausgesprochen schmackhafte Salzkruste.

Viele Griller befürchten jedoch, dass das Salz dem Fleisch die Flüssigkeit entziehen würde. – Das stimmt nicht, denn die kurze Zeit zwischen dem Auftragen der Salzflocken und dem unmittelbar darauf folgenden Grillen ist viel zu kurz.

Auf keinen Fall möchte ich an dieser Stelle über die Maillard-Reaktion, der Pyrolyse oder anderen Wissenschaften schreiben. – Dazu fehlt mir auch ganz einfach das tiefe Wissen. Viel lieber möchte ich dazu aufrufen, offen für andere Methoden zu sein und hin und wieder eingespielte, vermeintlich perfekte Vorgehensweisen zu überdenken, zu verbessern und ggf. anzupassen.

Maximale Röstaromen an Schwein und Geflügel

Wiederholt mache ich mir vor dem Grillen von Schwein und Geflügel Gedanken darüber, wie ich in kürzester Zeit maximale Röstaromen an Schweinefleisch und Geflügelfleisch bekomme. Meine Erfahrung ist nämlich, dass auf Rind, Lamm und Wild in kürzester Zeit sehr viel intensivere Röstaromen entstehen als bei anderen Fleischsorten.

Die ersten vier nun folgenden Vorgehensweisen habe ich u. a. bisher getestet und erhielt dadurch befriedigende Ergebnisse. Die vierte Vorgehensweise möchte ich mit euch zusammen durchführen.

  1. Um die Röstaromen auch an Schweinefleisch und Geflügelfleisch zu bekommen, achte ich peinlichst genau darauf, dass das Fleisch mit einem Küchentuch trocken getupft wird und verleihe dem Grillgut, wie beim Braten, oftmals einen hauchdünnen Film aus Rapsöl.
  2. Durch Zucker wird die Bräunung des Fleisches ebenfalls beschleunigt. Dazu etwas Traubenzucker in Wasser auflösen und das Fleisch unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels damit dünn einstreichen.
  3. Selbstverständlich ist auch stärkere Hitze ein Garant für eine kräftigere Bräunung.
  4. Salzflocken unmittelbar vor dem Grillen auftragen.
  5. Salzflocken eine halbe Stunde vor dem Grillen auftragen, um dem Fleisch oberflächlich etwas Wasser zu entziehen.

Auch von sehr erfahrenen Köchen höre ich immer wieder, dass sie ihr Fleisch bereits eine halbe Stunde vor dem Grillen salzen. Das wollte ich auch einmal ausprobieren und wählte dazu das Presa.

Um sehr viele Röstaromen zu erhalten, verdoppelte ich die Fläche, die direkten Kontakt mit dem Grillrost haben wird. Dazu schnitt ich das Fleisch längst in zwei gleich große dünne Steaks.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie ausgesprochen toll die Marmorierung des Presas ist und wie kräftig die rote Farbe leuchtet. Kaum vorstellbar, dass es sich tatsächlich um Schwein und nicht um Rind handelt!

Die beiden Steaks werden nun großzügig mit milden Salzflocken bestreut. Da die Steaks relativ dünn sind, habe ich nur jeweils eine Seite gewürzt. Nun muss das Salz 30 Minuten lang einwirken. Bereits nach ca. 15 Minuten bildet sich auf dem Fleisch ein dünner feuchter Film.

Nach weiteren 15 Minuten schüttelte ich überschüssige Salzflocken ab und legte das Fleisch auf den vorgeheizten gusseisernen Grillrost.

Nach ca. 45 Sekunden wurden die Steaks gewendet und von der anderen Seite weitere 45 Sekunden gegrillt. Anschließend wurden die Steaks in den indirekten Bereich des Grills gelegt und verweilten bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C.

Wie auf dem oberen Bild zu erkennen, bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein beeindruckendes Branding und eine tolle Kruste. – Und das bei Schweinefleisch!!!

Zugegebenermaßen sieht das Brandings auf dem Bild etwas dunkel aus. In der Realität ist es jedoch dunkel-braun und schmeckt keineswegs verbrannt!

Einige Videosequenzen der Vergrillung mit Detailaufnahmen.

Von innen rosa und extrem saftig und von außen super-kross! Die vorgesalzene Seite des Fleisches hatte eine sehr viel intensivere Bräunung erhalten, als die ungesalzene Seite (Unterseite der 4. Tranche von oben rechts).

Fazit

Bisher bestreuten wir unser Fleisch immer unmittelbar vor dem Grillen mit Salzflocken und erhielten eine ausreichende bis befriedigende Bräunung des Fleisches. Sehr viel positivere Ergebnisse erhielten wir, als das Fleisch eine halbe Stunde vor dem Grillen mit milden Salzflocken bestreut wurde. Diese entzogen dem Fleisch oberflächlich das Wasser und unterstützten beim Grillen auf dem sehr heißen gusseisernen Rost, die Bildung einer sehr guten Bräunung.

Im 9. Part des verlinkten Videos ist sehr gut zu erkennen, dass die nicht gesalzene Unterseite des Fleisches keine bis wenig Bräunung erhielt.

Mich interessiert eure Erfahrung! – Salzt ihr euer Fleisch vor dem Grillen oder erst danach?

Wir werden unsere „Versuchsreihe“ nach und nach fortführen und berichten an dieser Stelle über unsere neuesten Erfahrung. Schaut also öfter mal wieder in diesen Artikel.

Albers Ibérico Presa mit Mango Caprese u. Weizenbrot

Je populärer in den letzten Jahren das Grillen in Deutschland geworden ist, trauen sich unseren Beobachtungen zufolge immer mehr Grill-Einsteiger zu, ein schönes Rindersteak zu grillen. Viele Grill-Fans sehen Rindersteaks immer noch als die Königsdisziplin an, was viele andere Fleischsorten wie z. B. Wild, Geflügel oder Schwein, unfairerweise ins Hintertreffen geraten lassen. – Wir sehen das anders: Die qualitativ hochwertige Fleischvielfalt ist einfach so unglaublich hoch, dass es sich stets lohnt, einen Blick über den Rindfleisch-Tellerrand zu wagen.

Wenn es neben hochqualitativen Rindfleisch, auch um Geflügel-, Schwein- und Lammfleisch geht, solltet ihr unbedingt einen Blick in das große Fleischsortiment von Albers werfen. – Wir werden auch weiterhin für euch ein sehr breites Spektrum von Fleisch-Rezepten abbilden, die nicht immer etwas mit Rind zu tun haben werden.

Heute widmen wir uns einem erstklassigen Schweinefleisch, dem „Jiménez 100% Ibérico“. Die spanische schwarzfüßige Cerdo Iberico-Rasse bietet, u. a. hervorgerufen durch die Eichelmast, sehr marmoriertes rötliches Fleisch, welches ein nussiges Aroma verspricht. Anders als bei der deutschen Zerlegung, wird der Kernmuskel des Nackens in Spanien separat ausgelöst. – Dieser Kernmuskel nennt sich Presa.

Um die Größe des Presas deutlicher darzustellen, haben wir es in die Hand genommen. Es ist zwischen ca. 700 – 800 g schwer.

Zutaten
800 g Jiménez 100% Ibérico Presa (Schulterstück)

für den Mango Caprese
4 große dünn geschnittene Tomaten
1 Paket Mozzarella-Kugeln
frisches Basilikum
1 in Würfel geschnittene Mango
1–2 EL Balsamico-Essig
4 EL gutes Olivenöl
Meersalz (z. B. Steak & BBQ Salzflocken)
Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Synphonie)

für das Weizenbrot
Monolith Brot-Baukasten für feines Weizenbrot
(Alternativ-Rezept: Rustikales Dinkelbrot)
Olivenöl
Wasser
Hefe

Zubereitung des Weizenbrotes

In einem großen Topf die Backmischung, zusammen mit der in der Anleitung angegebenen Menge Olivenöl, Wasser und Hefe kneten.

Die Teigmasse in die mit der Backpapier ausgelegten mitgelieferten Holzbackform legen. So lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Teigmasse ca. 1 cm unter dem Rand gestiegen ist.

Den Grill auf ca. 180 – 200°C vorheizen. Die Holzbackform in den indirekten Bereich des Grills stellen und ca. 45 Minuten lang bei geschlossenem Deckel backen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Zubereitung der Mango Caprese

Auf einer Servierplatte dünn geschnittene Tomatenscheiben auslegen. Darüber die in Würfel geschnittene Mango und die Mozzarella-Kugeln drapieren. Erst kurz vor dem Servieren sparsam mit Meersalz und Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl und Balsamico-Essig beträufeln und frisches Basilikum auflegen.

Zubereitung des Ibérico Presas

Das Fleisch sollte ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnommen werden, damit es im Kern nicht mehr als zu kalt ist.

Den Grill, in unserem Fall der Monolith Classic, auf direkte hohe Hitze einregeln. Das Fleisch unmittelbar vor dem Grillen großzügig mit Salzflocken bestreuen und anschließend auf den heißen Grillrost legen.

Beide Seiten des Fleisches für jeweils ca. 2 – 3 min. grillen. Das Fleisch anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen und bei einer Gartemperatur von ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C garen.

Das Fleisch vor dem Anschnitt ca. 5 Minuten lang ruhen lassen.

Anders als bei herkömmlichen Schweinefleisch, ist unserer Erfahrung nach 60°C die perfekte Kerntemperatur für das Ibérico Presa. – So bleibt es super saftig und schmeckt herrlich nussig!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pfefferspießbraten – Rettet Omas Sonntagsbraten

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sehr Oma oder Uroma sonntags zu jedem erdenklichen Anlass den Mittagstisch aufgefahren hatten? – Ich rieche und schmecke es noch heute. – Hackbraten, Rollbraten, Schweine- oder Rinderbraten, Kaninchen, Gans und und und… Dazu Beilagen wie Salzkartoffeln, Kroketten oder Knödel, sowie Gemüse in Form von leckerem Rotkohl, Blumenkohl, Erbsen oder Möhren.

Nur noch sehr seltener komme ich in den Genuss, an einem solch prall gefüllten und mit viel Liebe zubereiteten Mittagstisch sitzen zu dürfen. – Das hat sich auch Camillo von doncaruso-bbq.de gedacht und kurzerhand zum Sonntagsbraten-Revival aufgerufen.

Mit dabei sind folgende meiner Freunde:

Christina von farbbecher.de mit Fleisch von fleischerei-eckart.de
Camillo von doncaruso-bbq.de mit Fleisch von oberpfalz-beef.de
Christian von kuechenjunge.com mit Fleisch von der-ludwig.de
Christian von westwood-bbq.de mit Fleisch von oberpfalz-beef.de
Marcel von bbqlicate.de mit Fleisch von metzgerei-brath.de
…und wir von bigBBQ.de mit Fleisch von yourbeef.de

Schaut auch bei ihnen unbedingt einmal vorbei, welch tolle Menüs sie kreiert haben. Wir sind absolut begeistert von der Vielfalt! Nicht zu vergessen sind die an der Aktion teilnehmenden o. a. Metzgereien, die ihr Handwerk über viele Generationen weitergegeben haben und dafür garantieren, dass der Sonntagsbraten nach dem gleichen Rezept gewürzt und gebunden wurde.

Der Hauptdarsteller unserer Aktion „Rettet Omas Sonntagsbraten“ ist natürlich der 2,5 kg schwere Pfefferspießbraten von yourbeef.de ! Dieser wird nach der Bestellung fix und fertig bei euch zu Hause angeliefert. Er besteht aus einem Schweinehals, kaltgeräuchertem Bacon und grünem Amazonas Pfeffer.

Zutaten
ca. 2,5 kg Pfefferspießbraten (yourbeef.de)
1 kg Wurzelgemüse
0,5 L Gemüsebrühe
400 ml Bratenfond
1 Glas Rotwein
250 ml Hollandaise
Bohnen
Erbsen und Möhren
Blumenkohl
Brokkoli
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung Pfefferspießbraten

Der Braten kann selbstverständlich direkt auf dem Grillrost im indirekten Bereich gegart werden – wir präferieren jedoch das Grillen auf der Moesta-BBQ Rotisserie. Das Garen mit dem Drehspieß hat den entscheidenen Vorteil, dass herunterlaufende Bratensäfte durch die Rotierung immer wieder aufgefangen werden und das Fleisch per se gleichmäßiger erhitzt wird.

Zur Temperaturüberwachung wird die Messsonde in das Fleisch gesteckt. Damit sich das Kabel beim Drehen des Thermometers nicht im Garraum verheddert, kann man es durch die Spießführung durchführen, wodurch es sich ständig mit dreht.

Zur späteren Zubereitung der Sauce wird das gewaschene, jedoch ungeputzte Wurzelgemüse kleingeschnitten.

Das Wurzelgemüse in eine Abtropfschale geben und anschließend die Gemüsebrühe und den Rotwein hinzugießen.

Das Grill-Setup sieht wie folgt aus: Zwei nach außen positionierte Holzkohlekörbe bilden im Zentrum des Grills die indirekte Zone, in der die Abtropfschale gestellt wird.

Der Grill sollte auf eine Gartemperatur von ca. 180°C eingeregelt worden sein. Zum Erreichen der angestrebten Kerntemperatur von ca. 72 – 75°C, wird der Grill bei geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden benötigen.

Kurz vor Ablauf der Garzeit wird in der Küche die Sauce und das Gemüse vorbereitet. Zur Zubereitung der Sauce, den Gemüsefond aus der Abtropfschale gießen, mit Bratenfond auffüllen, zusammen erhitzen und anschließend mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Ggf. mit einer Mehlschwitze andicken.

Die Erbsen und Möhren werden mit Zucker und die Bohnen mit Salz und Pfeffer gewürzt und erwärmt. Die Röschen des Blumenkohls und des Brokkolis herausschneiden und jeweils ca. 10 Minuten lang kochen. Den Blumenkohl mit Muskatnuss würzen und mit angerösteten Mandelsplittern bestreuen. Das gesamte Gemüse auf einer Servierplatte verteilen und anschließend mit Sauce Hollandaise übergießen.

Der Bacon des Pfefferspießbraten sollte mittlerweile Farbe angenommen und schön kross geworden sein.

Den sehr heißen Pfefferspießbraten mit feuerfesten Handschuhen vom Spieß nehmen und anschließend in Scheiben schneiden.

Als Beilage empfehlen wir Salzkartoffeln, Knödel oder Kroketten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kachelfleisch Baguette mit Pimientos de Padrón u. Alabama White BBQ Sauce

Wie klingt das? – Zartes, mit Curry gewürztes Kachelfleisch, an Alabama White BBQ Sauce mit Pimientos de Padróns und Frühlingszwiebeln, in einem knusprigen Baguette.

Die Zutaten in diesem Rezept wurden besonders gut aufeinander abgestimmt und bilden als Einheit ein unglaublich köstliches Baguette.

Zutaten
1 Baguette
0,5 kg Kachelfleisch
3 Frühlingszwiebeln
100 g Pimientos de Padrón (Bratpaprika)

für die Curry-Marinade
2 EL gutes Olivenöl
1 TL Chilli Flocken
0,5 TL Meersalz
1,5 EL Ahornsirup
1,5 EL Curry
2,5 EL Senf

für die Alabama White BBQ Sauce
300 g Mayonnaise
1 EL Senf
1,5 TL Meerrettich-Creme
50 ml Apfelessig (o. 40 ml Apfelsaft u. 10 ml Zitronensaft)
1 TL Knoblauchgranulat
1 EL weißer Pfeffer
0,5 TL Meersalz
1 TL Zucker

Zubereitung der Curry-Marinade

Die o. a. Zutaten für die Curry-Marinade in einer großen Schüssel vermengen.

Nur soviel Olivenöl hinzufügen, dass eine relativ dickflüssige „Paste“ entsteht.

Das Kachelfleisch gleichmäßig mit der Paste einmassieren und anschließend zum Einziehen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Die Vergrillung

Die Pimientos de Padrón unter direkter mittlerer Hitze angrillen und anschließend zum Garziehen in den indirekten Bereich des Grills, in unserem Fall der Monolith Classic, verlagern bis sie eingefallen sind.

Das Kachelfleisch zusammen mit dem Baguette auflegen. – Während das Kachelfleisch unter direkter mittlerer Hitze gegrillt wird, wird das Baguette im indirekten Bereich aufgeknuspert.

Das Kachelfleisch ist fast so zart wie Filet und benötigt nur eine Kerntemperatur von ca. 58 – 60°C. – So bleibt es herrlich saftig!

Das Servieren

Das Kachelfleisch in schmale Streifen schneiden.

Das Baguette aufschneiden und die untere Hälfte mit Alabama White BBQ Sauce einstreichen.

Das Kachelfleisch großzügig auf das Baguette verteilen, mit Alabama White BBQ Sauce bedecken und darauf die Frühlingszwiebelringe und die Pimientos de Padrón verteilen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Iberico Secreto mit herzhaften Waffeln

Das Schwein hat sehr viel mehr zu bieten als seine drei wahrscheinlich bekanntesten Teilstücke Nacken, Filet und Schinken. – Eines der etwas unbekannteren Schätzchen nennt sich „Secreto“. Das Secreto, welches auch „falsches Filet“ oder „geheimes Filet“ genannt wird, liegt zwischen dem Rücken und Rückenspeck des Schweins. Dieser in Spanien und Portugal sehr beliebte Cut ist äußerst zart und sehr saftig.

Gourmetfleisch.de vertreibt das „Secreto“ u. a. vom Iberico Schwein. Das sehr agile und im Vergleich zum Hausschwein sehr viel kleinere Schwein besitzt eine schwarze Hautfarbe und wird, je nach Qualitätsstufe, mehr oder weniger stark mit Eicheln gemästet, welche für den leicht nussigen Geschmack des Fleisches verantwortlich sind.

Wir servieren in diesem Rezept das überaus delikate Iberico Secreto an eine herzhafte Waffel und reichen dazu einen Knoblauch-Dip.

Zutaten
367 g Iberico Secreto (Gourmetfleisch.de)
250 g Mehl (Weizen)
4 EL Röstzwiebeln
75 g Margarine
2 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Wasser
2 geraspelte Karotten
1 kleine geraspelte Zucchini
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ankerkraut Basilikum
Ankerkraut Majoran
Ankerkraut Rosa Pfeffer

für den Dip
150 ml Schmand
150 ml Crème fraîche
Ankerkraut Roasted Garlic

Die für ein Schwein untypische, äußerst intensive Marmorierung des Iberico Secretos ist wirklich sehr beeindruckend.

Zubereitung der herzhaften Waffeln

In einer großen Schüssel zunächst das Mehl und das Backpulver gleichmäßig vermischen und anschließend die geraspelten Karotten und die Zucchini, sowie die Margarine, die Eier und die Röstzwiebeln hinzugeben. Alles mit der Küchenmaschine verrühren und dabei soviel Wasser hinzufügen, bis ein sehr zähflüssiger Teig entstanden ist. Schlussendlich mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und mit Meersalz würzen.

Alternativ können auch andere herzhafte Zutaten wie gewürfelter Schinken, getrocknete Tomaten, Feta und diverse frische Kräuter und Gemüse hinzugefügt werden.

Nachdem das Waffeleisen eingefettet wurde (geht sehr gut mit Trennspray), werden die Waffeln gold-gelb gebacken.

Währenddessen das Iberico Secreto auf dem gusseisernen Rost über sehr starker Hitze von beiden Seiten für jeweils ca. 90 Sekunden grillen…

…und anschließend zum Garziehen auf eine Kerntemperatur von ca. 55°C in den indirekten legen.

Servieren des Iberico Secretos mit herzhaften Waffeln

Das Iberico Secreto quer zur Faser in Tranchen schneiden und je nach Geschmack mit ein wenig Murray River Saltflakes würzen.

Die herzhaften Waffeln mit dem Dip, bestehend aus Schmand, Crème fraîche und ca. 1 – 2 EL Ankerkraut Roasted Garlic beträufeln und anschließend mit dem Rosa Pfeffer garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Auberginen-Feta-Röllchen mit Buletten

Auberginen-Feta-Röllchen sind absolut geniale vegetarische Begleiter, die sowohl autark in Form eines Appetizers, als auch in Form einer Fleischbeilage punkten. Durch die Aufrollung der Auberginen-Scheiben, der Verschnürung durch den Schnittlauch-Halm und der cremigen Füllung sehen sie auf dem ersten Blick relativ aufwändig aus. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. – Sie sind super-schnell zuzubereiten und können ggf. bereits einen Tag zuvor vorbereitet werden.

Zutaten
2 Auberginen
0,5 Zitrone
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
0,5 Peperoni
2 – 3 Zweige Minze
1 Bund Schnittlauch
250 g Rucola
150 g Feta
2 EL Olivenöl
1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette A.O.C.
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
1 klein gewürfelte Zwiebel
500 g Gehacktes halb Schwein/halb Rind
Ankerkraut Buletten & Frikadellen

Den Stil der gewaschenen Auberginen entfernen, längs in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit ein wenig Olivenöl beidseitig auf einer Feuerplatte, Plancha, Pfanne oder auch in den indirekten Bereich des Grills garen, bis die Scheiben anfangen weich zu werden.

In der Zwischenzeit kann bereits damit begonnen werden, das Fleisch, in unserem Fall Buletten, aufzulegen. Das Gehackte der Buletten wurde zuvor mit dem Gewürz Ankerkraut Buletten & Frikadellen und einer klein gewürfelten Zwiebel gewürzt.

Die weichen Auberginen-Scheiben zum Abkühlen zur Seite legen und in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Dazu den Rucola, einige Halme Schnittlauch, die Minze, die klein geschnittene Knoblauchzehe, die halbe entkernte und kleingeschnittene Peperoni, den gehackten Feta, den Saft der Halben Zitrone, 2 EL Olivenöl und 1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette in einer Schüssel gleichmäßig vermengen. Zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

Auf jeweils dem Ende einer Auberginen-Scheibe ca. einen Löffel Füllung geben, aufrollen und anschließend mit einem Schnittlauch-Halm zusammenbinden.

Vor dem Servieren mit Ankerkraut Piment d´Espelette bestäuben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Gefüllter Spießbraten vom Grill – Rollbraten von der Rotisserie

Zutaten
1,5 – 2,5 kg Schweinenacken
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
2 Pflanzen frischer Spinat
1 Paprika
5 EL Senf
1 Zwiebel
4 Scheiben gekochter Schinken
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl

Die Knoblauchzehe, die Zwiebel, die Paprika und den Kochschinken würfeln und die Blätter des Spinats von den Stielen zupfen.

In einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl den Knoblauch, die Zwiebeln und die Paprika anschwitzen und anschließend die Spinatblätter hinzufügen.

Nun geht es darum, den Schweinenacken längst „spiralförmig“ aufzuschneiden bzw. dabei quasi abzurollen. Alternativ kann auch eine Schweineschulter verwendet werden, die jedoch weniger saftig sein wird.

Den „aufgeklappten“ Nacken kräftig mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen, anschließend den Senf auftragen.

Nachdem der Senf gleichmäßig verstrichen wurde, den Inhalt der Pfanne und die Kochschinkenwürfel verteilen.

Den Nacken stramm zusammenrollen und mit Küchengarn festzurren.

Den Rollbraten auf den Spieß stecken und mit den beiden Spießgabeln fixieren. Den Grill mit der Moesta-BBQ-Rotisserie auf ca. 200°C indirekte Hitze einregeln, den Fleischspieß einhängen und anschließend mit geschlossenem Deckel solange garen, bis eine Kerntemperatur von ca. 75°C erreicht wurde.

Bei uns erreichte der 2,5 kg schwere Schweinenacken nach ca. 2,5 Stunden die gewünschte Kerntemperatur. Falls das Fleisch während der Garzeit von außen zu dunkel wird, einfach mit einer Lage Alu-Folie umwickeln und weitergaren.

Fertig ist der gefüllte Spießbraten bzw. Rollbraten vom Grill.

Von außen super-kross und von innen schön saftig und herrlich aromatisch.

Alternativ kann der Rollbraten selbstverständlich auch mit Bacon, Pilzen, Feta, Oliven getrockneten Tomaten u.v.m. gefüllt werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

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