Picanha von der Moesta BBQ-Rotisserie

Zutaten
1 kg Tafelspitz
Meersalz

Nach der Moesta-Pizzaring-Einweihung ist nun der Erstbetrieb der Rotisserie an der Reihe.
Alle Details zur Hardware könnt ihr beim Unboxing des Smokin´PizzaRing – Komplettpaket XXL nachlesen.

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Nachdem die in einem Anzündkamin befindlichen Greek Fire-Holzkohlebriketts durchgeglüht waren, wurden sie in zwei Holzkohlekörbe verteilt und in die Mitte den Kugelgrills positioniert. Wichtig ist, dass die direkt ausgestrahlte Hitze der Briketts sehr hoch ist, damit auf der Oberfläche des Fleisches in kürzester Zeit Röstaromen entstehen.
Der Tafelspitz wurde von mir in 4 Teile geschnitten. Dabei sollte die Fettschicht auf alle Fälle nicht entfernt werden! Das Fett verleiht dem Picanha erst den leckeren Geschmack. Zwei der Fleischteile wurden auf den Drehspieß gefädelt und lediglich mit Meersalz bestreut. Der Spieß ist sehr spitz, sodass das Aufspießen sehr leicht vonstatten ging. Die anderen beiden Teile vergrillte ich erst etwas später auf der gleichen Art und Weise.

Auf geht´s – den Spieß in den Ring gesetzt und den Motor eingeschaltet. Der Batterie betriebene Motor dreht den Spieß gleichmäßig und ohne jegliche Probleme.

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Damit das heruntertropfende Fett sich nicht entzündet, sollte auf alle Fälle der Deckel geschlossen und ggf. die beiden Holzkohlekörbe jeweils etwas weiter nach außen geschoben werden.

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Nach einigen Umdrehungen und noch nicht einmal 8 min. Grillzeit konnte die erste Tranche abgeschnitten werden.

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Wie man auf dem Bild sehen kann, ist die nur wenige Millimeter dünn abgeschnittene Tranche von der Innenseite Medium und sehr saftig. Die Außenseite ist hingegen schön kross. Wahrhaftig ein absoluter Genuss!
Nach dem ersten Tranchieren wird der Spieß sofort wieder eingehängt, der Motor eingeschaltet, der Deckel aufgelegt und weitere ca. 2,5 bis 4 Minuten gegrillt. Während dieser Zeit hatte das wunderschöne Stück Fleisch wieder Farbe angenommen und es konnte erneut tranchiert werden.

Auf dem Tellerbild kann man sehr schön die beiden Seiten der Tranchen betrachten. Von außen kross und von innen saftig. Einfach Superklasse!

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Ich kann jedem nur ans Herz legen, dieses tolle, relativ günstige und einfach zu beschaffene Fleisch einmal zu probieren. Ich bin immer wieder vom Geschmack begeistert! Fragt doch bei eurem nächsten Einkauf an der Fleischtheke oder bei euren nächsten Metzgerei-Besuch einfach mal nach Tafelspitz und probiert es selbst einmal aus! Ihr werdet es nicht bereuen!

Noch einmal zur Hardware – wieder einmal bin ich schwer begeistert vom großen Moesta-BBQ Smokin´PizzaRing – Komplettpaket XXL.
Was die Grillplatz-Auswahl angeht, ist man durch den Batterie betriebenen Motor sehr flexibel, denn Strom aus der Steckdose ist nicht von Nöten.

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Apropos Strom – wer auf Batterien verzichten möchte, kann sich für relativ wenig Geld von Moesta auch das optionale Netzteil bestellen. Aber auch für Diejenigen, die immer eine Stromquelle in der Nähe besitzen und vor allem einen flüsterleisen Motor betreiben möchten hat Moesta eine Lösung: Rotisserie MOTOR 230V „flüsterleise.
In eigener Sache: Witzigerweise lässt sich die Rotisserie auch mit dem Original Weber Rotisserie-Motor betreiben und sieht dem von Moesta angebotenen Motor zum Verwechseln ähnlich (Bild unten: Original Weber Rotisserie-Motor).

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Die perfekte Pizza vom Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XL

Zutaten
für den Teig (ca. 7 Pizzen à ca. 30 cm)
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

Falls ihr Teig für mehr oder weniger als 7 Pizzen herstellen wollt, könnt ihr die nachfolgende Tabelle nutzen. Zum Anzeigen einfach die Zahl der anzuzeigenden Einträge erhöhen.

Anzahl PizzenMehlHartweizengrießSalzWasserHefeOlivenöl
7850 g100 g20 g500 ml40 g30 ml
1121 g14 g3 g71 ml6 g4 ml
2243 g29 g6 g143 ml11 g9 ml
3364 g43 g9 g214 ml17 g13 ml
4486 g57 g11 g286 ml23 g17 ml
5607 g71 g14 g357 ml29 g21 ml
6729 g86 g17 g429 ml34 g26 ml
8971 g114 g23 g571 ml46 g34 ml
91093 g129 g26 g643 ml51 g39 ml
101214 g143 g29 g714 ml57 g43 ml
111336 g157 g31 g786 ml63 g47 ml
121457 g171 g34 g857 ml69 g51 ml

für die Sauce
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

Zur Herstellung des Teigs werden nur wenige Zutaten benötigt. Eine bestimmte Zutat macht jedoch den Erfolg eines guten Pizzateigs aus – es ist das Mehl vom „Typ 00“. Dieses Mehl ist in „normalen“ Supermärkten nur sehr schwer zu finden und kostet, wenn man es dann gefunden hat, bis zu 3 EUR/kg. Besser ist, sich das Mehl vom „Typ 00“ aus dem Großmarkt zu besorgen, wo man es für 5,71 EUR/10!kg bekommt. Auf dem folgenden Bild seht ihr das teure Mehl im kleinem 1 kg-Gebinde.

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Zuerst wird das Mehl, der Hartweizengrieß, das Salz und die Prise Zucker vermischt. Zum Anrühren des Hefeansatzes wird lediglich die Hefe in lauwarmen Wasser aufgelöst. Nun die trockenen Zutaten mit dem feuchten Zutaten langsam verrühren. Zum Schluss wird das Olivenöl hinzugefügt.

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Der Teig sollte jetzt ca. 8 – 10 Minuten durchgeknetet werden. So lange, bis er aufhört zu kleben und sich glatt anfühlt.

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Der Pizzateig sollte nun in eine große Schüssel gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Am Besten ist es, wenn ihr den Teig für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellt, da kann er schön langsam aufgehen und kann später umso besser dünn ausgerollt werden. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ihr den Pizzateig 24 Stunden und länger im Kühlschrank lasst, denn er wird eher besser als schlechter.

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Kommen wir nun zur Herstellung der Pizzasauce. Auch das ist unwahrscheinlich einfach. Auf dem folgenden Bild seht ihr die wichtigsten Zutaten. Im Hintergrund ist übrigens das große und viel günstigere 10 kg-Gebinde Mehl zu sehen.

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Zuerst wird in einem Topf etwas Olivenöl erhitzt und anschließend zum Anschwitzen die Zwiebeln und der Knoblauch hinzugefügt. Nun werden die geschälten Tomaten hinzugegeben und alles zum Köcheln gebracht. Nachdem die Sauce ca. 20 Minuten lang reduziert wurde, enthält sie nur noch ganz wenige Stückchen. Wer sich daran stört, kann die Sauce nun mit einem Pürierstab weiter zerkleinern. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Oregano abgeschmeckt.

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Diese große Menge Sauce ist für ca. 22 – 24 Pizzen gedacht. Ihr solltet die überschüssige Menge einfach in ausgekochte Marmeladengläser füllen und bis zum nächsten Einsatz an einem kühlen Ort lagern.

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Ich komme bei den oben angegebenen Mengenangaben auf ca. 6 Gläser, die für drei Mal 8 – 9 Pizzen ausreichen.

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Sobald der Pizzateig im Kühlschrank fertig aufgegangen ist, könnt ihr euren Grill aufheizen. Ich verwende für meinen Kugelgrill immer gerne die lang anhaltenden sehr heißen Holzkohlebriketts von Greek-Fire. Damit der Pizzastein später keine direkte Hitze von unter erfährt, werden die Briketts nur im hinteren Bereich des Grills aufgelegt.

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Auf dieses Glutbett legt ihr nun 3 – 4 Scheite Holz, die sofort anfangen werden lichterloh zu brennen und dadurch die dringend benötigte Hitze erzeugen.

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Apropos Hitze. Zur Sicherheit hatte ich zuvor die Kunststoffrollen des Deckelhalters demontiert, da sie ansonsten schmelzen würden.

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Nun erfolgt das Setup des Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XL, welches ich euch bereits vor ein paar Tagen in diesem Bericht erklärte.

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Sobald das Thermometer des Pizza-Rings die 275 Grad-Grenze erreicht hat, kann angefangen werden Pizza zu backen! Bei mir zeigten die beiden Thermometer bei einer Außentemperatur von gerade einmal 4 Grad folgende Temperaturen an. Pizza-Ring ca. 350 Grad; Deckelthermometer ca. 400 Grad.

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Spätestens bei diesen Temperaturen kann es losgehen. Ich startete mit einer kleinen Mini-Pizza für meinen ungeduldigen hungrigen 4-jährigen Sohn. ;-)

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Danach ging es Schlag auf Schlag. Der Pizzateig ließ sich völlig unproblematisch dünn ausrollen und wurde zuerst mit der Pizzasauce bestrichen, danach der Käse und erst zum Schluss mit dem Belag, wie im folgenden Bild zu sehen ist. Achtet bitte darauf, dass die Saucenspiegel ca. 1,5 bis 2 cm vor dem Rand endet, denn an genau diesen freien Stellen wird der Pizzateig beim Backen besonders schön kross.

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Damit die Pizza quasi wie von selbst vom Pizzaschieber auf den Pizzastein rutscht, wird der Schieber zuvor mit etwas Hartweizengrieß bestreut. Nach ca. 4 Minuten sieht die Pizza wie folgt aus.

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Gleich hinterher die nächste Pizza Salami…

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…und dann eine Pizza mit Pilzen, Zwiebeln, Gorgonzola und später noch mit Rucola…

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In der Bärlauchzeit darf natürlich eine leckere Pizza mit Cocktailtomaten, Mozzarella und Bärlauch nicht fehlen…

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Auch Pulled Pork ist wie geschaffen für eine Pizza…

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Und so ging es Schlag auf Schlag im 4 Minuten- bis (je nach Belag) 5 Minuten-Takt weiter. Der Boden wurde super-kross und der Belag war immer gar. So muss eine Pizza aussehen und schmecken!
Probiert das Pizzateig- und Saucen-Rezept unbedingt aus, es schmeckt genial und ist völlig einfach in der Herstellung!

Ich muss wirklich sagen, dass sich der Pizza-Ring aus dem „Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XL“ grandios geschlagen hat. Er funktioniert wie eine Eins und lässt für mich keine Wünsche mehr offen.

Seht euch dazu auch noch einmal das Unboxing des gesamten Pakets an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielseitig dieses Set ist. Damit macht ihr euren Kugelgrill zu einem Multi-Talent! Einer der wenigen Sachen, die ihr damit nicht machen könnt ist das Kochen. Aber auch dafür hat Moesta-BBQ seit einiger Zeit eine Antwort – den WOK´N BBQ, welchen ihr „hier“ in Aktion sehen könnt.

Whisky-Jägersauce für Rindersteaks u. Bratwürste

Zutaten
für die Sauce
400 g Pilze (bevorzugt frische o. getrocknete Steinpilze)
2 EL Olivenöl
3 fein gewürfelte Schalotten
1 fein gehackte Knoblauchzehe
Fleur de Sel
Pfeffermischung
1 EL Thymian gerebelt o. frisch (bevorzugt)
200 ml Rinderfond o. Rinderbouillon (bevorzugt)
150 ml Sahne o. Schmand (bevorzugt)
2 EL Schnittlauch
40 ml Whisky
wahlweise
Rindersteak o. Bratwurst

Heute möchte ich euch eine sehr einfach zuzubereitende Sauce vorstellen, die super zu Rindersteaks und Bratwürste schmeckt. Mit dieser Whisky-Jägersauce verwandelt ihr eure Bratwurst zu einer absoluten Gourmet-Wurst. Toll ist an diesem Rezept vor allen Dingen, dass die Zutaten untereinander unwahrscheinlich gut zu variieren und durch weitere Gewürze zu ergänzen sind.

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Zuerst solltet ihr euren Anzündkamin in Betrieb nehmen. Während der AZK die Briketts entzündet, kann er idealerweise als Kochstation genutzt werden. Dazu verwende ich immer gerne die sogenannte “Do – azk – app”.

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In einem Stieltopf werden, zusammen mit 2 EL Olivenöl, die Pilze (bevorzugt frische o. getrocknete Steinpilze) gold-gelb angebraten. Ich entschied mich dieses Mal für gefrorene Mischpilze.

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Währenddessen werden die Schalotten in kleine Würfel geschnitten und die Knoblauchzehe fein gehackt.

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Nun werden die Schalotten, der Knoblauch und der Thymian dem Topf hinzugefügt und mit Fleur de Sel und eurer bevorzugten Pfeffermischung abgeschmeckt. Zwischendurch wird immer wieder umgerührt.

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Sobald die Pilzmischung einreduziert wurde, wird sie mit einem ordentlichen Schuss Whisky abgelöscht.

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Nun wird die Mischung mit Rinderfond o. Rinderbouillon (bevorzugt) und Sahne o. Schmand (bevorzugt) aufgegossen…

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…und sollte noch einige weitere Minuten lang vor sich hin köcheln – ggf. etwas andicken und später mit Schnittlauch verfeinern. Danach den Kochtopf warm halten.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich um das Rindersteak und die Bratwürste zu kümmern. Dazu wird ein argentinisches Entrecote lediglich mit Murray River Salt Flakes gewürzt, auf die Grill Grates gelegt und bis zu einer Kerntemperatur von 54 Grad gegart.

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Nachdem das Steak fertig gegart war, konnten sich die Bratwürste auch schon sehen lassen.

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Und hier seht ihr nun das Ergebnis eurer Bemühungen.
Eine Gourmet-Whisky-Jägerwurst in der Original Pappschachtel…

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…und ein argentinisches Entrecote auf Whisky-Jägersauce mit Pesto-Nudeln.

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich nicht entscheiden kann was mir besser schmeckt. Die Whisky-Jägerwurst schmeckt richtig edel und hat, dünn geschnitten, nichts mehr mit einer normalen Bratwurst zu tun. Der absolute Wurst-Knaller!
Im Gegensatz dazu, ließ sich das tolle Zusammenspiel zwischen der Whisky-Jägersauce und dem Entrecote des zweiten Gerichts schon im Vorfeld erahnen. Es schmeckte ebenfalls gigantisch gut.
Ich kann jedem nur empfehlen, diese einfache aber besondere Sauce einmal nachzukochen. Es lohnt sich wirklich!

Schweinebraten mit Haselnusskruste u. Rosmarinmöhren

Zutaten
für den Braten
1 kg Kotelettbraten
1,5 TL grobes Meersalz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g fein gehackte Haselnusskerne
2 EL fein gehackter Rosmarin
2 EL fein gewürfelte Schalotten
1 fein gehackte Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
für das Gemüse
500 g Möhren
1 EL Olivenöl
1 EL fein gehackter Rosmarin
0,5 TL grobes Meersalz
0,5 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 Zitrone

Ende letzten Jahres kam ich in den Genuss, ein Fleisch-Probierpaket von Die Fleischgeniesser zu testen. Damals testete ich zuerst das Rumpsteak und das Ribeye-Steak, hingegen ich den Kotelettbraten vom niederbayerischen Landschwein einfrierte. Diesen holte ich gestern Abend (also ca. 3 Monate später) aus dem Gefrierschrank und legte ihn in den Kühlschrank, um ihn langsam über Nacht auftauen zu lassen und am nächsten Tag mit einer Haselnusskruste zu veredeln.

Das Fleisch sollte etwa eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen werden, um Raumtemperatur anzunehmen.

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In der Zwischenzeit werden die fein gehackten Haselnusskerne, unter mittlerer Hitze, in einer Pfanne leicht angeröstet…

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…und anschließend zusammen mit den Rosmarin, den Schalotten und dem Knoblauch vermischt.

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Nun wird das Fleisch auf dem gusseisernen Rost, unter hoher Hitze, von allen Seiten scharf angegrillt und vorerst wieder vom Grill genommen.

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Der Braten wird auf die Fettauflage gelegt, mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer gestreut und auf der Oberseite mit Olivenöl eingepinselt. Anschließend gleichmäßig mit der Haselnussmischung abgedeckt.

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Jetzt muss der Grill auf indirekte Hitze umgebaut werden, dazu einfach die Holzkohlekörbe von innen nach außen verschieben. In die indirekte Zone wird nun der Braten in einen geeigneten Bräter, Alu- oder Edelstahlbehälter gestellt.

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Während der Braten bei geschlossenem Deckel bei einer Temperatur von ca. 200 Grad gart, werden die Möhren längst geteilt bzw. (je nach Stärke) ggf. geviertelt und in ca. 4 – 5 cm lange Stückchen geschnitten. In einer weiteren Schüssel werden die Möhrenstücke zusammen mit dem Olivenöl, Rosmarin, Meersalz und Pfeffer vermischt. Nach ca. 30 min. sollten die Möhrenstücke mit zum Braten gegeben werden.

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Sobald der Braten eine Kerntemperatur von ca. 60 bis 63 Grad angenommen hat, sollte er vom Grill genommen und locker in Alufolie eingewickelt werden. In dieser Zeit entspannt sich das Fleisch und erkaltet nicht.

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Währenddessen werden die Holzkohlekörbe wieder in die Mitte des Grills verschoben, sodass die Möhrenstücke noch einmal für ca. 10 min., unter ständigem umrühren, von innen weich und außen kross gebraten werden.

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Anschließend folgt der Anschnitt.

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Der Teller wird mit Zitronenspalten und einem Rosmarinzweig garniert, als Beilage dienen krosse Kroketten aus der Fritteuse.

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Das Ergebnis lautet – 1A-Fleischqualität, sowie geschmacklich und optisch ein absolutes Gedicht! Wieder einmal ein Festessen vom Grill.

Gebratene Asianudeln mit Blattspinat

Zutaten
250 g asiatische Bratnudeln
1 kl. in Würfel geschnittene Zwiebel
1 kl. in Würfel geschnittene Knoblauchzehe
1 in Streifen geschnittene Karotte
100 g Blattspinat o. Mangold
100 g halbierte Zuckerschoten
100 g Sojasprossen
100 g Bambussprossen
4 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln
1 kl. Stk. Ingwer in dünne Scheiben geschnitten
1 Chilischote, in Ringe geschnitten
1 EL kleingehackte Erdnüsse
15 EL Sojasauce
2 TL Austernsauce
3 EL Erdnussöl

Ich muss zugeben, dass mir die asiatische Küche in letzter Zeit immer mehr Spaß macht.
Dieses Mal möchte ich euch ein rein vegetarisches Rezept vorstellen. Jetzt mögen einige vielleicht denken, „wie bitte?“, „überhaupt kein Fleisch?“ und ich kann mit gutem Gewissen antworten, dass dieses tolle Gericht kein Fleisch benötigt, um euch glücklich zu machen. Glaubt ihr nicht? – Dann probiert es aus, hier ist das Rezept.

Die asiatischen Bratnudeln werden nach Packungsanleitung gekocht, kalt abgeschreckt und zur Seite gestellt. In der Zwischenzeit werden die o. a. Zutaten vorbereitet und griffbereit in die Nähe des Woks positioniert. Nun wird der Wok mit 3 EL Erdnussöl erhitzt.

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Zuerst wird die in Würfel geschnittene Zwiebel und die Knoblauchzehe für ca. 1 – 2 min. erhitzt.

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Danach wird die in Streifen geschnittene Karotte und die halbierten Zuckerschoten für ca. 2 – 3 min. angebraten.

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Gleich danach folgt der Blattspinat…

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…gefolgt von den vorgekochten Nudeln.

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Da der Wok sehr viel heißer wird als ein normaler Kochtopf, ist es wichtig, die Zutaten ständig umzurühren. Nun werden die Frühlingszwiebel- und Chiliringe, Bambus- und Sojasprossen, sowie die Ingwerscheiben und die kleingehackten Erdnüsse hinzugefügt.

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Schlussendlich wird die Soja- und Austernsauce untergehoben und noch einmal ordentlich durchgebraten.

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Fertig sind die gebratenen Asianudeln mit Blattspinat, welche heiss serviert ein wahrer Genuss sind!

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Guten Appetit! Mehr vom Wok im bigBBQ-Spezial.

Geräucherter Lachs mit Orangen-Ingwer-Sauce

Zutaten
für die Orangen-Ingwer-Sauce
2 EL Olivenöl
1 EL frisch gepresster Orangensaft
1 EL Sojasauce
2,5 TL frisch geriebener Ingwer
1 TL fein gewürfelter Knoblauch
1 TL fein abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
für das Gemüse
1 EL Olivenöl
1 kg Grünkohlblätter (harte Stengel entfernt u. in mundgerechte Stücke gezupft)
225 g Blattspinat (harte Stengel entfernt)
etwas Meersalz
außerdem
1 ganzes Lachsfilet mit Haut (1 – 1,5 kg)
Olivenöl
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wie schon in der letzten Woche, möchte ich euch wieder ein tolles Rezept aus dem neuen Buch “Weber’s Wintergrillen” vom US-Erfolgsautor Jamie Purviance vorstellen. Das im GRÄFE UND UNZER Verlag erschienene Buch kommt im hochwertigen Hardcover daher, brilliert mit Tipps und Tricks rund um´s Wintergrillen und bietet vielfältige Rezepte mit Pfiff aus den unterschiedlichsten Rubriken. Dieses Mal…

Festtagsgerichte: Geräucherter Lachs mit Orangen-Ingwer-Sauce

Während die Zedernholzplanke(n) für ca. 2 Stunden wässern, kann in der Zwischenzeit die Orangen-Ingwer-Sauce unter Zuhilfenahme der o. a. Zutaten vermischt und der Lachs mit Olivenöl bestrichen werden.
Der Grill wird auf ca. 260 Grad direkte Hitze vorbereitet. Anschließend werden die noch nassen Zedernholzplanken über die direkte Hitze gelegt und der Grill mit dem Deckel geschlossen.

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Nach wenigen Minuten fangen die Planken an zu rauchen – sobald sie anfangen zu knacken, ist es Zeit sie in den indirekten Hitzebereich zu verlagern und zu wenden.

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Die eingeölten Lachsfilets werden mit der Hautseite nach unten auf die angekokelten Seiten der Planken gelegt.

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Nun müssen die Lachsfilets nur noch mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer gewürzt werden.

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Damit die Lachsfilets noch ein wenig zusätzlichen Rauch aufnehmen können, habe ich 2 Stunden in Wasser eingelegte Späne von alten Zedernholzplanken mit auf die Glut gelegt.
Während des Garens wird der Fisch 2 – 3 Mal mit ca. 1/3 der Orangen-Ingwer-Sauce bestrichen.

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Während der Fisch auf den heißen Zedernholzplanken weitergart, sollte das Gemüse zubereitet werden.

Den Grünkohl bei mittlerer Hitze in einem mit Öl benetzten Topf für ca. 2 Minuten dünsten. Sollte dabei zuviel Wasser verdampfen, können einige Esslöffel Wasser hinzugefügt werden. Nun den Spinat zum Grünkohl hinzufügen und weitere 2 Minuten weiterdünsten. Zum Schluss die restliche Orangen-Ingwer-Sauce unterheben und mit Meersalz würzen.

In der Zwischenzeit sollte der Lachs die angepeilte Kerntemperatur von 56 Grad erreicht haben. Die Filets sehen schon richtig goldig aus!

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Mit ein wenig Reis wird unser Essen zu einem echten Festtagsgericht. Vor allem das vorerst von mir so unterschätzte Gemüse überzeugt mich geschmacklich nun umso mehr! Zeit zum Servieren!

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Gefüllte Bratäpfel mit Haselnussstreuseln

Zutaten
für die Streusel
4 EL Haferflocken
4 EL brauner Zucker
4 EL klein gehackte Haselnusskerne
1 TL fein abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Prise Salz
2 EL fein gewürfelte kalte Butter
2 EL Marzipanmasse (optional)
außerdem
4 große / 6 kleine Äpfel
180 ml Orangensaft
Vanilleeis

Heute möchte ich euch ein tolles Rezept aus dem neuen Buch “Weber’s Wintergrillen” vom US-Erfolgsautor Jamie Purviance vorstellen. Das im GRÄFE UND UNZER Verlag erschienene Buch kommt im hochwertigen Hardcover daher, brilliert mit Tipps und Tricks rund um´s Wintergrillen und bietet vielfältige Rezepte mit Pfiff aus den unterschiedlichsten Rubriken.

Süßes & Getränke: Gefüllte Bratäpfel mit Haselnussstreuseln

Der Grill wird auf ca. 180 Grad indirekte Hitze vorbereitet.

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Für die super leckeren Bratäpfel werden nicht viele Zutaten benötigt. Zu den auf dem Bild ersichtlichen Zutaten wird lediglich noch die kühlgelagerte Butter und das Vanilleeis hinzugefügt.

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Die o. a. Zutaten für die Streusel in eine Schüssel vermischen und danach die fein gewürfelte kalte Butter in die Mischung verarbeiten. Nun wird von den Äpfeln jeweils am Stielansatz ein Deckel abgeschnitten und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse bis ca. 1 cm vor dem Boden entfernt. Anschließend die Mischung großzügig in die Äpfel füllen und in eine gusseisernen Pfanne setzen.

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Nachdem die Pfanne in den indirekten Bereich positioniert wurde, kann der Orangensaft hinzugegossen werden. Nun sollte für ca. 30 Minuten der Deckel geschlossen werden.

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Nach einer halben Stunde ist der Orangensud ein wenig eingekocht und die Äpfel sind schon etwas weicher geworden. Nun sollte die Pfanne um 180 Grad gedreht und noch einmal mit geschlossenem Deckel für die gleiche Zeit weiter gegart werden.

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Nach einer weiteren halben Stunde sind die gefüllten Bratäpfel mit Haselnussstreuseln fertig gegart. Prüfen könnt ihr das folgendermaßen – eine Rouladennadel sollte sich widerstandslos von oben bis unten durch den Apfel schieben lassen.
Am Besten schmecken die Bratäpfel mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Orangensud.

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Nasi Goreng aus dem WOK’N BBQ

Zutaten
500 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Möhren
2 Lauchzwiebeln
1 kl. Dose Champignons
2 Esslöffel Erdnüsse (optional)
250 g Reis
1 Paprikaschote
1 Hand voll Erbsen
3 EL Sojasauce
1 TL Ingwerpulver
1 EL Currypulver
1 TL Kurkuma
1 TL Sambal Oelek
Öl
Salz u. Pfeffer

Es ist wieder einmal WOK’N BBQ-Time! Dieses Mal möchte ich euch ein tolles Nasi Goreng vorstellen, welches ich Outdoor mit dem schon oft von mir verwendeten Kugelgrill-Aufsatz garte.

Erstmals sind von mir, die sehr hohe Temperaturen versprechenden, Hartholz-Briketts in Verwendung.

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Die Briketts sägte ich in der Mitte durch und startete mit einem halben Anzündkamin Holzkohle- und 3 halben Hartholz-Briketts. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – es kam eine Höllenhitze zustande.

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Beim Wokken muss es schnell gehen, deshalb empfiehlt es sich die Zutaten schon im Vorfeld vorzubereiten und griffbereit hinzustellen.

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Zuerst werden die klein geschnittenen Hähnchenbrustfilets mit Currypulver, Salz und Pfeffer gewürzt und scharf angebraten.

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Anschließend folgen die Erdnüsse (optional) und in einer weiteren Phase die Lauchzwiebeln mit den Zwiebeln und dem Knoblauch.

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Danach folgen die kleingeschnittenen Möhren, die Champignons, die Paprika und die Erbsen.

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Nun werden die Erdnüsse und das Fleisch wieder hinzugefügt.

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Ganz zum Schluss wird der vorgekochte Reis hinzugefügt und anschließend mit Ingwerpulver, Kurkuma, Sambal Oelek und Sojasauce gewürzt und ggf. mit etwas Wasser verdünnt.

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Ein schnell zubereitetes super leckeres Essen für die ganze Familie!

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Weihnachtsgans von der Rotisserie

Zutaten
1 Gans
Backpflaumen
Äpfel
Zwiebeln
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Es sind nun noch genau 2 Wochen bis Weihnachten! Habt ihr schon daran gedacht, eure Weihnachtsgans rechtzeitig vorzubestellen? Dann aber schnell… das Rezept dazu bekommt ihr hier!

Ich bevorzuge Gänse, die den ganzen Sommer und Herbst lang Auslauf hatten, von privat gefüttert wurden und frei von Medikamenten sind. Ein solches Prachtexemplar bekomme ich regelmäßig von meinem Nachbarn. Dieses Mal versorgte er mich mit einer Warzenente (auch Flugente genannt) mit einem Gewicht von 3 kg. Es ist eine Kreuzung aus Gans und Ente. Sie besitzt einen sehr geringen Fettansatz und einen hohen Brustfleischanteil.

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Ich bevorzuge es, den Bürzel aus der Gans zu schneiden. Der Bürzel ist das Schwänzchen der Gans indem die Talgdrüse enthalten ist. Sie schmeckt recht tranig und ist somit alles andere als schmackhaft.

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Nun wird die Gans von innen und außen mit einer Mischung aus Salz und frischgemahlenen schwarzen Pfeffer gewürzt.

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Anschließend mit Backpflaumen, klein geschnittene Äpfel und Zwiebeln gefüllt.

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Die Öffnungen der Gans werden ganz einfach mit Küchengarn zugenäht…

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…auf den Spieß gesteckt und die Füße und Flügel zusammengebunden.

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Der Grill wird auf 180 Grad indirekte Hitze eingeregelt. Dazu werden 2 Holzkohlekörbe, mit dem Inhalt eines halb-gefüllten großen Anzündkamin, mit Briketts gefüllt. In die Mitte wird eine Fett-Auffangschale platziert.

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Nach ca. 1 Stunde/kg, was in meinem Fall ca. 3 Stunden entspricht, hat die Gans die angepeilte Kerntemperatur von ca. 83 Grad erreicht. Um später daraus eine tolle Sauce zu kochen, wird das Fett aus der Auffangschale in einen Topf gegossen.

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Um eine krosse Haut zu erhalten, wird ab diesem Zeitpunkt die Zu- und Abluft am Grill vollständig geöffnet. Während die Gartemperatur steigt, wird die Gans mit Wasser besprüht.

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Weitere 20 Minuten später ist die Gans fertig gegart und hat eine super-krosse Haut bekommen.

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Zur Herstellung der Sauce wird ein Teil der Füllung püriert, mit dem aufgefangenen Fett und mit Hühnerbrühe vermengt und mit einer Mehlschwitze angedickt. Gewürzt wird mit Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
Als Beilage empfehle ich z. B. Rosenkohl, Bohnen, Brokkoli und Kroketten.

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Als Vorspeise empfehle ich Rucola mit Ziegenkäse und Schinken auf Balsamico und als Nachspeise Quark-Soufflé mit Himbeeren (Rezept hier…).

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Ein schönes Weihnachtsfest und guten Appetit!

Satéspieße

Zutaten
für die Marinade
500 g Kikok Hähnchenbrustfilet
1 EL Honig
60 ml Teriyakisauce
2 TL Sesamöl
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Koriander
0,5 TL Chilipulver
für die Sauce (optional)
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
150 g körnige Erdnussbutter
2 EL Teriyakisauce
125 ml Kokoscreme
2 EL süße Chilisauce

Die Kikok Hähnchenbrustfilets in lange dünne Streifen schneiden und diese ziehharmonikaförmig auf in Wasser eingeweichte Holzstäbchen fädeln.
Mit einem Schneebesen die Zutaten für die Marinade verschlagen und anschließend die Spieße darin mind. 2 Stunden marinieren.

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Den Grill auf mittlere Hitze einregeln und dann die Satéspieße auf 2 zuvor in Alufolie eingepackten Ziegelsteine legen. Diese Methode hat den Vorteil, dass das Fleisch nicht am Rost kleben bleibt und des Weiteren der nötige Abstand zur Glut gewährleistet ist.

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Die Satéspieße immer wieder mit der restlichen Marinade bestreichen bis ausreichend Röstaromen entstanden sind…

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…sodass die Kohlekörbe unter den Spießen in den indirekten Bereich gezogen werden können.
Ich bewerkstellige das immer gerne durch Zuhilfenahme eines Metallstabs.

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Nun noch einmal mit der restlichen Marinade bestreichen und ggf. indirekt weitergaren, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde.

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Die Satéspieße schmecken ausgezeichnet zu Reis oder können mit einer Erdnussbutter-Sauce verzehrt werden. Ob im kalten oder warmen Zustand ein Gedicht!
Für die Sauce eine kleingeschnittene Zwiebel in einem EL Öl glasig dünsten und mit den restlichen Zutaten (150 g körnige Erdnussbutter, 2 EL Teriyakisauce, 125 ml Kokoscreme, 2 EL süße Chilisauce) zu einer sämigen Sauce einköcheln.

Ich bevorzugte an diesem Tag Reis an Bambussprossen und Erbsenschoten. Probiert das einmal aus!

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