Gefüllte Hähnchenbrust

Erneut präsentieren wir euch ein unglaublich leckeres Rezept, welches mit nur sehr wenig Zutaten auskommt und sehr schnell zubereitet ist.

Wenn wir an die Zubereitung eines Hähnchens denken, fallen uns als erstes Zutaten wie z. B. Ananas, Mango oder Curry ein. Anders bei unserer gefüllten Hähnchenbrust, welche lediglich mit Frischkäse und Soft-Pflaumen gefüllt und mit eurem Lieblings-Hähnchen-Gewürz gewürzt wird.

Zutaten
4 x Hähnchenbrust
250 g Frischkäse
8 – 10 Soft-Pflaumen
Lieblings-Hähnchen-Gewürz (z. B. Ankerkraut Gipfelstürmer)
Salat und Gemüse nach Wahl

Zubereitung der gefüllten Hähnchenbrust

Die zwei Hähnchenbrust-Paare teilen und anschließend von Fett und Sehnen befreien.

Mit einem sehr langen scharfen Messer (z. B. Tranchiermesser o. Filetiermesser) eine Tasche in die Hähnchenbrüste schneiden.

Die Soft-Pflaumen klein schneiden.

Frischkäse, Soft-Pflaumen und ca. 2 EL des Hähnchen-Gewürzes gleichmäßig vermengen.

Die Frischkäse-Pflaumen-Masse in die Hähnchenbrüste stopfen und anschließend mit einem Zahnstocher oder einer Rouladennadel verschließen.

Die mittleren Gasbrenner des Grills, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II vollständig aufdrehen.

Die gefüllten Hähnchenbrüste im mittleren Bereich des Grills auf den sehr heißen gusseisernen Grillrosten scharf angrillen.

Sobald sich ausreichend Röstaromen gebildet haben und sich die Hähnchenbrüste leicht von den Grillrosten lösen, diese in den indirekten Bereich verlagern und anschließend die Energiezufuhr auf ca. 150°C Gartemperatur verringern.

Sobald die Kerntemperatur von ca. 72 – 75°C erreicht wurde, die Hähnchenbrüste aufschneiden und servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Maishähnchen an überbackene Auberginen mit Fetacreme

Durch Zuhilfenahme eines Pelletgrills, wie z. B. dem Moesta-BBQ Sheriff, kann man sich voll und ganz um die eigentliche Zubereitung des Grillmenüs kümmern und verleiht dem Grillgut nebenbei noch ein leckeres Raucharoma. Da wir unser heutiges Rezept bei einer Gartemperatur von durchgängig ca. 180°C zubereiten, hält sich die Rauchentwicklung jedoch in Grenzen und untermalt stattdessen den feinen Eigengeschmack.

Zutaten

1,5 kg Maishähnchen (von Kreutzers)
Lieblings-Hähnchen-Rub (z. B. Ankerkraut Texas Chicken)

für die Auberginen
Cocktailtomaten
2 mittelgroße rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 – 5 EL Tomatenmark
1/2 Glas Gemüsebrühe
gutes Olivenöl
1 – 2 TL Thymian
1 – 2 TL Estragon
1 – 2 TL Rosmarin
feines Meersalz
guter Pfeffer

für die Fetacreme
150 – 200 g Schafskäse
150 – 200 ml Joghurt
guter Pfeffer
feines Meersalz

Das gesamte Menü wird auf dem Moesta-BBQ Sheriff zubereitet.

Vorbereitungen für die Auberginen mit Fetacreme

Die Auberginen unter fließendem Wasser säubern und anschließend längs mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die dünneren Enden der Aubergine und die roten Zwiebeln in Würfel schneiden, die Cocktailtomaten vierteln sowie den Thymian, Estragon und Rosmarin hacken.

5 – 7 EL Olivenöl mit den gehackten Gewürzen vermengen und anschließend die Auberginenscheiben damit beidseitig bestreichen.

Währenddessen den Moesta-BBQ Sheriff auf ca. 180°C vorheizen. Dazu den Pelletbehälter mit ausreichend Pellets füllen. Wir nutzen die Original Moesta-BBQ Buche Pellets.

Die mit den Kräutern und Olivenöl benetzten Auberginen auf den Grillrost legen und anschließend weich grillen.

Der Sheriff verrichtet seine Arbeit außerordentlich gut, sodass die Auberginenscheiben nach wenigen Minuten weich gegrillt sind und tollen Röstaromen entstanden sind.

Nun sollten die Auberginenscheiben vom Grillrost genommen und warm gehalten werden.

Die restlichen Zutaten für die Auberginen bereitstellen.

Zunächst die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in eine mit Olivenöl benetzten Pfanne andünsten.

Tomatenmark hinzufügen und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Nun die restlichen Auberginenwürfel und Tomaten hinzufügen und anschließend einige Minuten lang kochen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitung des Maishähnchens

Das Maishähnchen gründlich unter fließendem Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit dem Lieblings-Hähnchen-Gewürz bestreuen.

Das Maishähnchen bei einer Gartemperatur von ca. 180°C garen. Je Kilogramm Hähnchen werden ca. 60 Minuten Garzeit benötigt.

Während das Maishähnchen gart, die Auberginen in eine Auflaufform legen und anschließend mit der warmen Sauce bedecken.

Die Fetacreme ist sehr schnell angerührt – dazu ganz einfach den Schafskäse und den Joghurt verrühren, ggf. mit Mineralwasser verdünnen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Auberginen, neben der roten Sauce, mit der Fetacreme bedecken.

Die Auflaufform für die letzten 20 – 25 Minuten in den Sheriff geben und bei 180°C mit garen.

Die Fetacreme kurz vor dem Servieren mit gutem Olivenöl beträufeln.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Entenbrust an Kartoffelpüree mit Cranberry-Orange-Sauce

Von innen rosa gegart und von außen eine durchgehend krosse Haut. – In diesem Rezept zeigen wir euch, wie sehr einfach es ist, Entenbrust auf dem Punkt genau zu garen. Alles was ihr dazu benötigt ist eine Pfanne oder, wie in unserem Fall, eine Plancha. Entgegen der Zubereitung diverser anderer Speisen, wird die Pfanne oder Plancha nicht vorgeheizt, stattdessen wird das Fleisch mit der Hautseite nach unten direkt auf die kalte Plancha gelegt.

Zutaten
2 x 350 g Entenbrust (von Kreutzers)
mehlig kochende Kartoffeln
Butter
Milch
Meersalz
weißer Pfeffer
Muskatnuss (frisch gerieben)
1 Orange
Kresse
Schalotten
Stokes Cranberry-Orange-Sauce (von Sydney & Frances)
Radieschen

Zum Einsatz kommt wiederholt der Schickling-Grill PremioGas XL II mit der neuen Plancha.

Zubereitung des Kartoffelpürees

Während der Zubereitung der Entenbrüste, können auf dem Seitenkocher (Burner) bequem die Kartoffeln gekocht werden. Die garen Kartoffeln im noch heißen Zustand pellen und anschließend zusammen mit ausreichend Butter stampfen. Dabei soviel Butter hinzumengen, bis die Konsistenz passt, einen Schuss Milch hinzufügen und anschließend mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Zubereitung der Entenbrüste

Damit beim Grillen bzw. Braten der Entenbrüste eine durchgehende Kruste entsteht, sollte das Fleisch mit der Hautseite nach unter in die kalte Pfanne oder, wie in unserem Fall, in die kalte Plancha gelegt werden.

Erst anschließend sollte der Grill erhitzt werden, sodass die Haut sich nur sehr langsam erwärmt und das Fett ebenso langsam nach und nach heraustritt.

Sobald das erste Fett herausgetreten ist, die Hitzezufuhr leicht erhöhen, sodass die Haut in ihrem eigenen Fett brät.

Sobald die Haut goldbraun und kross geworden ist, die Entenbrüste wenden und auf der anderen Seite ebenfalls scharf anbraten. Das Fleisch anschließend in den indirekten Bereich (z. B. Warmhalterost) legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60°C weitergaren.

Zubereitung der Cranberry-Orange-Sauce

Während die Entenbrüste nachgaren, die Schalotten schälen und anschließend in dicke Ringe schneiden. Die Orange ebenfalls in Scheiben schneiden.

Zunächst werden die Schalotten- und Orangenscheiben im Fett der Entenbrusthaut gebraten. Sollte die Fettmenge nicht ausreichen, kann gutes Olivenöl hinzugefügt werden.

Sobald die Schalotten- und Orangenscheiben Farbe angenommen haben, werden 2 – 3 EL Stokes Cranberry-Orange-Sauce hinzugefügt und ggf. mit Salz und Pfeffer nachgewürzt.

Servieren der Entenbrust an Kartoffelpüree mit Cranberry-Orange-Sauce

Die rosa gebratene Entenbrust in Tranchen schneiden und anschließend auf das Kartoffelpüree-Bett drapieren.

Unter jeder Schalottenscheibe einen TL Cranberry-Orange-Sauce platzieren und anschließend mit dünngeschnittenen Radieschenscheiben und Kresse garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pollo Fino mit Winterlichem Hokkaido Salat

Das Fleisch des Hähnchenoberschenkels, auch Beinfilet genannt, ist der saftigste und zarteste Teil des ganzen Hähnchens und zudem sehr geschmacksintensiv.

Bei Pollo Fino handelt es sich um den ausgelösten und gerollten Oberschenkel mit Haut. Wer diese kleinen schmackhaften Teilchen schon einmal kosten durfte, wird fortan sicherlich ein ganz großer Fan davon.

Zu den super zarten Pollo Fino servieren wir einen Winterlichen Hokkaido Salat mit Kräuterseitlingen und Bacon.

Zutaten
1 kg Pollo Fino (von Kreutzers)
Hähnchengewürz (z. B. Ankerkraut Jamaican Jerk Chicken)
150 g Kräuterseitlinge
6 Bacon Streifen
1 EL gehackte Haselnusskerne
1/2 Hokkaido-Kürbis
0,5 TL Currypulver
0,5 TL Paprikapulver, edelsüß
1 Radicchio

für das Dressing
7 EL gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
5 – 6 EL Kräuteressig
3 EL Honig
feines Ankerkraut Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
1 kleine Zwiebel

Zubereitung des Winterlichen Hokkaido Salats

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II auf ca. 200°C indirekte Hitze vorbereiten.

Dazu werden die Greek Fire Briketts eines zu 2/3 gefüllten Anzündkamins durchgeglüht. Die Briketts auf eine Hälfte des Kohlerosts ausschütten und anschließend eine mit Olivenöl benetzte gusseiserne Pfanne aufheizen.

Währenddessen den Hokkaido-Kürbis teilen, das Fruchtfleisch entfernen, eine Hälfte in ca. 1 bis 1,5 cm dünne Spalten schneiden und anschießend in die gusseiserne Pfanne geben. Alternativ können die Hokkaido-Spalten auch auf dem Rost gegrillt werden.

Die Kräuterseitlinge putzen, längs teilen und ebenfalls mit in die Pfanne geben.

Einen ordentlichen Schuss Olivenöl hinzugeben.

Die Bacon Streifen in kleine Stücke schneiden, in die Pfanne geben und anschließend mit Salz, Paprika und Curry würzen.

Bei geschlossenem Deckel so lange garen, bis die Hokkaido-Spalten weich sind, dabei hin- und wieder wenden.

Zubereitung der Pollo Fino

Die Pollo Fino aus der Packung entnehmen, gründlich unter fließendem Wasser abwaschen und anschließend trocken tupfen.

Die Pollo Fino beidseitig mit einem Hähnchengewürz der Wahl bestreuen. Wir nutzen dazu Ankerkraut Jamaican Jerk Chicken.

Die Pollo Fino beidseitig über der direkten Hitze grillen.

Damit die zarten Hähnchenteile nicht anbrennen, müssen diese in regelmäßigen Abständen gewendet werden. Sobald sie rundherum schön knusprig gegrillt und eine Kerntemperatur von ca. 80°C erreicht wurde, sollten sie heiß serviert werden.

Zubereitung des Salat-Dressings

Alle o. a. Zutaten für das Salat-Dressing in eine Schüssel geben und mit einem Rührbesen verquirlen. Anschließend die klein geschnittene Zwiebel hinzugeben. Nun die Blätter des Radicchio freilegen.

Wir empfehlen den Pfanneninhalt mit gehackten Haselnüssen zu betreuen und ggf. mit Salz, Paprikapulver und Curry nachzuwürzen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Spicy Chicken Wings mit Bacon vom Moesta-BBQ Turnado

Die unseres Erachtens bequemste und zugleich coolste Art Chicken Wings zu grillen ist die auf dem Turnado von Moesta-BBQ (zu unserem Praxis-Test…).

Die Vorteile der selbstdrehenden kleinen Spieße liegen auf der Hand: Zum Einen wird das Grillgut auf dem Spieß von allen Seiten gleichmäßig gegart, zum Anderen läuft das austretende Fett und der Fleischsaft immer wieder um das Grillgut herum, aromatisiert es und schützt es vor dem Austrocknen.

Der Anblick der selbstdrehenden Spieße fasziniert und bereitet unglaublich viel Freude, weil jede der neun einzelnen Grillspieß-Aufnahmen sich immer entgegengesetzt der vorherigen drehen und der Turnado dadurch zum Blickfang für eure Gäste wird.

Damit die Zubereitung, alternativ zu unseren sonst bekanntlich recht umfangreichen Rezepten, schneller vonstatten geht, bedienen wir uns eines fertigen Rubs und einer BBQ-Sauce, die unglaublich gut zu unseren Spicy Chicken Wings passt.

Für alle Drehspieß-Fans möchten wir unbedingt noch einmal auf den neuen batteriebetriebenen Moesta-BBQ Rotisserie Motors aufmerksam machen, der im Gegensatz zum bisherigen Modell flüsterleise läuft.

Der Motor ist sowohl für den Betrieb an dem Moesta-BBQ Smokin‘ Pizzaring mit Rotisserie-Erweiterung als auch für den Moesta-BBQ Turnado gedacht. Der neue flüsterleise Motor wird mit 2 Batterien vom Typ Mono D betrieben, die den Drehspieß für ca. 30 Stunden antreiben.

Zutaten
1 kg Chicken Wings (von Kreutzers)
Euer Lieblings-Rub (z. B. Saus-Guru Raspberry Rub Pitmaster Collection)
Eure Lieblings-BBQ-Sauce (z. B. Saus-Guru Raspberry & Chipotle Pitmaster Collection)
8 Scheiben Bacon
Frühlingszwiebeln
1 – 2 rote Chilis

Zubereitung der Spicy Chicken Wings

Die Chicken Wings unter fließendem Wasser gründlich waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen, großzügig mit euren Lieblings-Rub bestreuen und anschließend auf die einzelnen Spieße stecken.

Die durchgeglühten Briketts (Greek Fire Briketts) eines vollen großen Anzündkamins auf den Kohlerost des Kugelgrills verteilen. Den Moesta-BBQ Turnado auf den Rand des Kugelgrills setzen, die Spieße einsetzen und anschließend gold-braun grillen.

Zwischenzeitlich den Bacon kross grillen, mit einem scharfen Messer zerkleinern und anschließend die Frühlingszwiebeln zu Ringen sowie die rote(n) Chili(s) klein schneiden.

Hier könnt ihr euch die drehenden Chicken Wings auf dem Moesta-BBQ Turnado anschauen…

Nachdem die Spicy Chicken Wings gold-braun gegrillt wurden, partiell mit BBQ-Sauce beträufeln sowie mit Bacon, Frühlingszwiebeln und Chili bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Link zu Moesta

Kikok Hähnchen mit Country Potatoes (Potato Wedges)

Neben Rind- und Schweinefleisch ist Geflügel immer wieder eine tolle Alternative bei der Kreation unserer Grillgerichte.

Ob auf einer Bierdose drapiert, auf dem Drehspieß gesteckt oder flach auf den Grillrost platziert. – Die Zubereitung eines Grillhähnchens ist fast ein Kinderspiel und bedarf so gut wie keiner Vorbereitung.

Wir präferieren die Zubereitung auf der Rotisserie (Drehspieß). Die Vorteile einer Rotisserie liegen auf der Hand. – Zum Einen wird das Grillgut auf dem Spieß von allen Seiten gleichmäßig gegart, zum Anderen läuft das austretende Fett und der Fleischsaft immer wieder um das Grillgut herum, aromatisiert dieses und schützt es vor dem Austrocknen.

Wir zeigen heute, wie unser Schickling-Grill PremioGas XL II um einen Drehspieß erweitert wird und wie wir anschließend darauf ein Kikok Hähnchen grillen werden.

Zutaten
2 Kikok Maishähnchen
1 kg kleine festkochende Kartoffeln
guter Ketchup (z. B. The Original Australian Tomato Ketchup von Sydney & Frances)

für das Hähnchengewürz
1 EL Meersalz
1 TL Paprika rosenscharf
1 TL Ankerkraut Paprika edelsüß
0,25 TL Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
1 – 2 Messerspitzen gestoßenen Kreuzkümmel

für die Marinade der Country Potatoes
2 – 3 EL gutes Olivenöl
1,5 TL Ankerkraut Paprika edelsüß
1 TL Ankerkraut Paprika geräuchert
0,5 TL Ankerkraut Paprika rosenscharf

Montage des Drehspießes (Rotisserie)

Die Erstmontage des Schickling-Grill Drehspießes ist in ca. 5 Minuten abgeschlossen. Es müssen lediglich die beiden Spieß-/Motor-Halterungen an den Grill und anschließend der Motor daran angeschraubt werden.

Jeweils 4 Schrauben und Muttern werden für die Spieß-/Motor-Halterungen benötigt, die fortan auch bei Nichtverwendung montiert bleiben dürfen. Die anderen beiden Schrauben und Muttern dienen der Befestigung des Motors.

Der Drehspieß wird zunächst in den Motor geschoben und anschließend in die Spieß-Halterungen gelegt. Dieser Vorgang erfolgt werkzeuglos.

Zur Befestigung des Grillgutes, beinhaltet das Set zwei Einzelspießhalter und einen Doppelspießhalter. Damit ausreichend Platz unter dem Grillgut besteht, werden die Grillroste für die gesamte Zeit des Betriebes entfernt.

Zubereitung des Hähnchens

In einem Mörser 1 – 2 Messerspitzen Kreuzkümmel stoßen.

Anschließen die übrigen Zutaten, wie Meersalz, Paprika rosenscharf, Paprika edelsüß und Pfeffer dazumischen.

Die Maishähnchen gründlich mit Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit einigen sehr wenigen Tropfen Olivenöl benetzen. Das Hähnchengewürz gleichmäßig auf die Hähnchen verteilen und anschließend auf den Grillspieß stecken.

Den Grill durch Zuhilfenahme der maximal aufgedrehten beiden äußeren Gasbrenner auf ca. 180 – 190°C vorheizen und anschließend den Grillspieß in die Halterung hängen.

Prüfen, ob sich der Grillspieß mit dem Grillgut frei rotieren lässt und anschließend ca. 1,5 Stunden lang rotieren. Als Faustformel für die Garzeit gilt für uns: Das Gewicht des schwersten Hähnchens in kg ist gleich die Garzeit in Stunden. Beispiel: Ein Hähnchen wiegt 1,2 kg und das andere Hähnchen wiegt 1,5 kg, ergibt eine Garzeit von maximal 1,5 Stunden.

Das Ermitteln des korrekten Garpunktes ist bei einem Kikok-Hähnchen übrigens noch einfacher, da in der Brust des Hähnchens jeweils ein Einwegthermometer steckt. Sobald der kleine rote Knopf ca. 1 cm herausschaut, ist der perfekte Garpunkt erreicht.

Zubereitung der Country Potatoes (Potato Wedges)

Die kleinen festkochenden Kartoffeln mit einem scharfen Messer in 8-tel Spalten schneiden.

Zur Zubereitung der Marinade die o. a. Mengen Olivenöl, Paprika edelsüß, Paprika geräuchert und Paprika rosenscharf verrühren.

Die Kartoffelspalten gleichmäßig mit der Marinade vermengen.

Die marinierten Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei ca. 200°C, ca. 30 Minuten lang backen. Nach Ablauf der Hälfte der Zeit die Kartoffelspalten wenden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gegrillte Brieftauben mit Bratkartoffeln und Gemüse

Täubchen sind in der Spitzengastronomie seit jeher eine absolute Delikatesse. Das Fleisch wird meist geschmort zubereitet oder zu einer Taubensuppe verarbeitet.

Wir auf dem Lande genießen den Vorteil, dass es fast in jeder Siedlung ein bis zwei Taubenzüchter gibt, über die man hin- und wieder ein paar küchenfertige Brieftauben beziehen kann.

Grundvoraussetzung für die Zubereitung auf dem Grill ist, dass die Brieftauben sehr jung sind und somit erst relativ wenige Flugkilometer auf der Brust haben. Je älter eine Taube ist, desto zäher ist auch ihr Fleisch.

Wir von bigBBQ.de haben 3 frische küchenfertige Brieftauben erworben und zeigen euch, wir sehr einfach diese gegrillt werden können.

Zutaten
3 – 4 Brieftauben (frisch u. küchenfertig vom Züchter)
600 g Kartoffeln
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
400 g Pimientos de Padrón (Bratpaprika)
250 g Cocktailtomaten
1 Feta- o. Schafskäse (150 g)
4 klein gehackte Knoblauchzehen
gutes Olivenöl
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Ankerkraut Kräuter der Provence
1/2 TL Ankerkraut Chiliflocken

Zubereitung der Pimientos de Padrón mit Tomaten u. Feta

Eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillschale großzügig mit gutem Olivenöl benetzen und darin gleichmäßig die gehackten Knoblauchzehen legen.

In die Mitte der Pfanne die Pimientos de Padrón legen, sowie außen herum die Cocktailtomaten platzieren. Die Cocktailtomaten sollten jeweils mit einem Messer eingestochen werden, damit sie später nicht unkontrolliert aufplatzen.

Den Fetakäse mit etwas gutem Olivenöl, Chiliflocken und frischen o. getrockneten Kräutern würzen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180°C indirekte Hitze vorbereiten und bei geschlossenem Deckel, zunächst ohne dem Schafskäse, ca. 10 – 15 Minuten garen.

Sobald die Pimientos de Padrón eingefallen sind, das Gemüse wenden und den Fetakäse hinzufügen.

Zubereitung der Bratkartoffeln

Die Schale der Kartoffeln mit einem Sparschäler entfernen und anschließend in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls würfeln und zusammen mit den Kartoffel-Würfel in die mit Olivenöl benetzte geschmiedete Pfanne legen.

Durch Zuhilfenahme des Infrarot-Seitenbrenners (Burner) die Kartoffeln gold-braun braten. Zum Schluss mit frisch gemahlenem Pfeffer und Meersalz würzen und ggf. mit gehackter Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Brieftauben

Die küchenfertigen Brieftauben unter fließendem Wasser reinigen, trocken tupfen und anschließend durch Zuhilfenahme einer Geflügelschere halbieren.

Die Innenseiten jeweils mit frisch gemahlenen Pfeffer und feinem Meersalz würzen.

Die Brieftaubenhälften mit der Innenseite nach unten gerichtet, auf den gusseisernen Grillrost in die indirekte Zone des Grills legen. Sobald das Brustfleisch eine Kerntemperatur von ca. 65 – 70°C erreicht hat, das Fleisch wenden und anschließend die Haut über der direkten Hitze, unter ständiger Beobachtung bräunen.

Alternativ zu den Bratkartoffeln können z. B. auch mit Pimientos de Padrón, Tomaten u. Feta belegte Baguette-Scheiben gereicht werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Gegrillte Südoldenburger Gans vom Gasgrill

Traditionen müssen gewahrt bleiben! – Bei uns in der Familie ist es seit eh und je Tradition, dass zum Weihnachtsfest eine Gans gegrillt wird. In den letzten Jahren bereiteten wir unsere Gänse ausschließlich auf der Rotisserie unseres Kugelgrills zu (zum letzten Rotisserie-Rezept…). Da sich Gasgrills weiterhin auf dem Siegeszug befinden und den guten alten Holzkohlegrill immer weiter verdrängen, widmen wir uns dieses Jahr der Zubereitung auf dem Gasgrill ohne Rotisserie.

Was jedoch im Gegensatz zur Wahl des Grilltyps selbstverständlich gleich bleibt, ist die Bezugsquelle unserer Gans. – Diese lassen wir uns ausschließlich von Albers Food liefern, denn hier sind wir uns sicher, allerbeste Fleischqualität geliefert zu bekommen! Die von Albers Food angebotene Südoldenburger Gans ist in den Gewichten von 4 kg, 4,5 kg und 5 kg erhältlich und kann ganz bequem im Albers Food Online-Shop bestellt werden.

Albers Food beschreibt die Gans wie folgt:

Wer schon mal in der Gastronomie völlig begeistert war von einem supersaftigen Gänsebraten mit knuspriger Krustenhaut, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Oldenburger Hafermastgans auf den Teller bekommen. Diese absolute Spitzenqualität stammt von Tieren, die ganzjährig bei Wind und Wetter auf den schier endlosen grünen Weiden rings um Oldenburg artgerecht leben und mit hochwertigem Getreidefutter aufgezogen werden. Die Tiere werden betriebsnah schonend geschlachtet und selbstverständlich trocken gerupft – ideale Voraussetzungen für die perfekte Gans zwischen dem Martinstag und dem Weihnachtsfest.

Zutaten
4 kg Südoldenburger Gans (Albers Food)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Pfeffer Symphonie)
Meersalz
2 – 3 EL frischer Thymian
4 mittelgroße Zwiebeln
Kartoffelknödel
Erbsen und Möhren
1 EL Cranberries
geriebenen Parmesan
Blumenkohl
guter Rotwein (z. B. Carnivor Zinfandel)

für den Rotkohl
1/2 Kopf Rotkohl
1 mittelgroße Zwiebel
1/3 Liter Gemüsebrühe
1 – 2 Äpfel
1 EL Zucker
2 EL Rotwein Essig
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
3 EL Rotwein
Meersalz

Zubereitung der Gans

Damit sich aus der Gans herauslaufendes Fett beim Grillen sammeln kann, diese auf den Rost einer Ofenform legen. – Wir verwenden dazu die Koncis Ofenform mit Rost.

Jeweils 1 – 2 EL Thymian, Pfeffer und Salz zu einer Gewürzmischung vermengen.

Die Gans unter fließendem Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend von innen und von außen mit der Gewürzmischung einreiben.

3 mittelgroße Zwiebeln halbieren, die Gans damit füllen und anschließend zunähen. Wir verwenden dazu ca. 10 cm lange Rouladennadeln aus Edelstahl.

Die gefüllte und gewürzte Gans, mit der Brustseite nach oben gerichtet in den indirekten Bereich des zuvor auf ca. 170°C vorgeheizten Grills legen. Im Falle des Schickling-Grill PremioGas XL II werden dazu die beiden äußeren Brenner gezündet und die beiden inneren Brenner ausgeschaltet gelassen.

Nachdem die Gans ca. 1 Stunde lang bei geschlossenem Deckel garte, für ca. 20 Minuten auf die Brustseite legen. – Dadurch kann noch mehr Fett ungehinderter ablaufen. Nachdem die Gans nach ca. 20 Minuten wieder zurückgedreht wurde, diese mit einem spitzen Gegenstand, wie z. B. einer Fleischgabel einstechen und bei geschlossenem Deckel weitere ca. 2 Stunden garen, bis die Gans völlig durchgegart ist und eine Kerntemperatur von ca. 90°C aufweist.

Sollte die Gans kurz vor dem Ende der Garzeit noch nicht die gewünschte Bräune erhalten haben, die Garraumtemperatur des Grills kurzzeitig auf ca. 200 – 220°C erhöhen.

Zur Zubereitung der Sauce können die in einem Beutel mitgelieferten Innereien, sowie der Hals klassischerweise in Rotwein, Wasser und Gemüse ausgekocht, entfettet und reduziert werden. Zum kurzen Anbraten der Innereien eignet sich ganz besonders gut das aufgefangene Fett aus der Ofenform. Nachdem die Ofenform aus dem Grill entnommen wurde, kann die Gans direkt auf dem Grillrost warm gehalten werden.

Zubereitung des Rotkohls

Den Strunk des Rotkohls herausschneiden und anschließend mit einem scharfen Brotmesser feine Streifen hobeln. Eine fein gewürfelte mittelgroße Zwiebel und die beiden feingewürfelten Äpfel in einem mit Olivenöl benetzten Topf andünsten. Zunächst den Zucker, dann den Rotwein und anschließend den Essig hinzufügen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und anschließend das Lorbeerblatt und die beiden Nelken hinzufügen und ca. 10 – 15 Minuten leicht köcheln lassen. Zum Schluss mit Meersalz abschmecken.

Servieren des Menüs

Die von außen unglaublich krosse und von innen sehr saftige Gans auf einer Servierplatte positionieren und vor den Augen der Gäste durch Zuhilfenahme einer Fleischgabel und einem Tranchiermessers oder einer Geflügelschere zerlegen.

Wir empfehlen zu unserer prachtvollen Gans entweder Kartoffel- oder Semmelknödel. – Sie schmeckt allerdings auch hervorragend zu Salzkartoffeln oder Kroketten.

Zu dem Gemüse, wie in unserem Fall Erbsen, Möhren, Blumenkohl und Rotkohl, reichen wir eine helle Gemüse-Sauce. Während die Erbsen mit geriebenen Parmesan bestreut wurden, werden die Möhren mit einem Esslöffel voll Cranberries garniert.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kikok Hähnchen Piri-Piri mit Piri-Piri-Sauce

Einmal Kikok Hähnchen, immer Kikok Hähnchen. – So ist es auch uns nach dem ersten Verzehr des maisgelben, saftigen und überaus schmackhaften Kikok Hähnchens von Albers ergangen. Unsere präferierte Zubereitungsweise für ein von außen krosses und von innen saftiges Hähnchen ist die auf dem Grillspieß.

Dieses Mal möchten wir euch jedoch eine andere Zubereitungsweise vorstellen: Piri-Piri. Nach Informationen von meinem Arbeitskollegen Fabio, mit portugiesischer Abstammung, bezeichnet Piri-Piri scharfe portugiesische Gerichte, die vornehmlich über Holzkohle gegrillt werden und durch den direkten Kontakt mit dem Feuer viele Röstaromen bieten. Zugleich steht Piri-Piri aber auch für eine sehr würzige Sauce mit den Grundzutaten Chili, Paprika, Zitrone und Öl.

In der Ursprünglichen Variante wird das Hähnchen großzügig mit Piri-Piri-Sauce bestrichen und anschließend beidseitig gegrillt. Da bei uns in der Familie nicht alle scharf essen, bestreuen wir unser Hähnchen mit einer leckeren Hähnchen-Gewürzmischung und würzen erst im Nachhinein individuell mit Piri-Piri-Sauce.

Zutaten
1,5 kg Kikok Maishähnchen von Albers
Ankerkraut Tikka Masala
5 rote Chilischoten
1 rote Paprikaschote
2 EL Paprika edelsüß
1 EL Paprika rosenscharf
5 – 8 fein gehackte Knoblauchzehen
Saft von 2,5 Zitronen
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
Meersalz

Zubereitung der Piri-Piri-Sauce

Die Chili- und Paprikaschoten waschen, entkernen und anschließend in Streifen und/oder Ringe schneiden sowie die Knoblauchzehen fein hacken.

Das Gemüse zusammen mit dem Saft der Zitronen in einem feuerfesten Topf ca. 15 – 20 Minuten kochen lassen.

Das weiche Gemüse etwas erkalten lassen, in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

Die restlichen Zutaten wie Paprika edelsüß und rosenscharf, Rotweinessig und Olivenöl hinzufügen und anschließend mit Meersalz würzen.

Zubereitung des Kikok Maishähnchens

Das Maishähnchen auf die Brust legen und anschließend durch Zuhilfenahme eines kräftigen scharfen Messers oder einer Geflügelschere das Rückgrat herausschneiden.

Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben legen, leicht auseinanderklappen und mit einer Hähnchen-Gewürzmischung, wie z. B. Ankerkraut Tikka Masala einreiben. Alternativ kann auf die Gewürzmischung verzichtet werden, stattdessen wird das Hähnchen mit der Piri-Piri-Sauce eingestrichen.

Das Hähnchen über direkter Hitze auf den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II legen und von beiden Seiten bei mehrmaligem Wenden kross angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 80°C garen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Wachteln vom Turnado Spießdreher

Neben dem vielen hochwertigen Rind- und Schweinefleisch, welches Woche für Woche auf unseren Grills zubereitet wird, gesellt sich neben Fisch auch immer wieder einmal Geflügel dazu. Wenn wir an Geflügel denken, kommt uns als Erstes das Kikok Hähnchen im Sinn. Wie angenehm, dass die Auswahl von hochqualitativen Geflügel sehr viel größer ist, als das mittlerweile sehr beliebte und durch seinem sehr guten Ruf bekannten gelben Maishähnchen.

Zur Erinnerung aus vorherigen Geflügel-Vergrillungen: Neben dem sehr beliebten Kikok Hähnchen, werden von Albers vor allem Hähnchen, wie z. B. das Landhuhn, das Schwarzfederhuhn und das Maishähnchen, mit dem Gütezeichen Label Rouge vertrieben. Diese Auszeichnung wird vom französische Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei seit 1965 nur ausgewählten Betriebe vergeben, die laut Albers u. a. die Aufzucht in bäuerlichen Kleinbetrieben, artgerechte Auslaufhaltung, natürliches Futter, langsame Aufzucht, strikte Einhaltung aller Hygienevorschriften, Zusammenarbeit mit möglichst nahe gelegenen Schlachthöfen sowie die hundertprozentige Rückverfolgbarkeit eines jeden Tieres zu seinem Bauern nachweisen können.

Heute stellen wir euch mit den Albers Wachteln ein Geflügel der sehr kleinen Art vor, welches jedoch bei Feinschmeckern auf der ganzen Welt bekannt ist.

Zubereitet werden die sechs kleinen Wachteln auf dem Moesta-BBQ Turnado Spießdreher. Die Vorteile der selbstdrehenden kleinen Spieße liegen auf der Hand: Zum Einen wird das Grillgut auf dem Spieß von allen Seiten gleichmäßig gegart, zum Anderen läuft das austretende Fett und der Fleischsaft immer wieder um das Grillgut herum, aromatisiert es und schützt es vor dem Austrocknen.

Zutaten
6 Albers Wachteln
6 kleine festkochende Kartoffeln
2 TL Paprika edelsüß
1,5 TL Meersalz
0,5 TL Ankerkraut Voatsiperifery Urwald Pfeffer
Gemischter Salat
1 Möhre
4 kl. Tomaten
1 Salatgurke
6 Wachteleier

für das Dattel Dressing
3 Datteln
3 EL gutes Olivenöl (z. B. The Sin Oil)
1 EL Senf
1 EL Weißweinesig
1 Spritzer Zitrone

Zubereitung der Wachteln

Unsere sechs Wachteln werden auf dem Moesta-BBQ Spießdreher zubereitet (hier im Test…). Diejenigen, die nicht im Besitz eines solchen Grill-Tools sind, können ihre Spieße selbstverständlich auch per Hand drehen oder auf andere Garmethoden, wie z. B. diese ausweichen.

Einen großen Anzündkamin zu 2/3 mit guten Briketts füllen und diese durchglühen lassen. Die Wachteln auf die Spieße stecken und mit einer Mischung aus 2 TL Paprika edelsüß, 1,5 TL Meersalz und 0,5 TL gestoßenen Ankerkraut Voatsiperifery Urwald Pfeffer gleichmäßig einreiben.

Sollten die Wachteln nicht optimal auf den Spießen stecken und sich später möglicherweise nicht korrekt mitdrehen, kann jeweils eine kleine festkochende Kartoffel in den Körper gesteckt werden.

Die durchgeglühten Briketts auf den Kohlerost des Kugelgrills schütten und dabei zwei sich gegenüberliegende Häufchen bilden, um dadurch einen indirekten Bereich für die Wachteln zu schaffen. Den Motor der Rotisserie starten und anschließend die Wachteln bei geöffneten Deckel ca. 30 Minuten drehen lassen.

Sollte es sehr windig oder regnerisch sein, kann durch das Hinzufügen eines feuerfesten Abstandhalters auf dem Hitzeschild, ganz einfach der Kugelgrill-Deckel aufgelegt werden.

Nach ca. 30 Minuten sind die Wachteln gar. Sollte die Haut noch nicht knusprig genug sein, können die Spieße für einen kurzen Moment über die direkte Hitze versetzt werden.

Zubereitung des gemischten Salats mit Dattel-Dressing

Die Tomaten achteln, die Salatgurke und die Möhre in Stifte schneiden, die Wachteleier kochen und in Hälften schneiden. Alle o. a. Zutaten für das Dressing mit einem Stabmixer pürieren. Sollte das Dressing zu zähflüssig werden, kann es einfach mit Wasser verdünnt werden.

Servieren der Wachteln mit gemischten Salat und Dattel-Dressing

Bereits einige Drehungen über der direkten Hitze reichen aus, um den Wachteln eine krosse Haut zu verleihen.

Um den reinen Geschmack des zarten Wachtel-Fleisches zu genießen, wählten wir als Beilage einen leichten Salat mit einem geschmackvollen Dressing. Alternativ können jedoch auch Kartoffeln, Pommes, Kroketten, Country Potatoes, Reis oder Nudeln gereicht werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!