Gedrehtes Texas Chicken

Zutaten
1,5 kg Kikok Hähnchen
1 – 2 EL Olivenöl
4 – 5 EL Ankerkraut Texas Chicken

Die Verwendung einer Rotisserie verspricht Entspannung pur. Die Vergrillung eines Kikok-Hähnchens hingegen verspricht Genuss pur.

Unsere Familie liebt das gelbliche (durch das Carotin aus dem Mais) saftige Fleisch und schätzt es sehr, dass die Tiere ohne Antibiotika aufgewachsen sind. Dafür geben wir gerne ein wenig mehr Geld aus. Kein Wunder, dass die Nachfrage zur Zeit höher ist, als die Verfügbarkeit.

Wenn Samstags einmal wieder viel zu erledigen ist oder man sich Sonntags ein straffes Tagesprogramm vorgenommen hat, muss die Zubereitung des Essens schnell vonstattengehen…
Die Zubereitung eines gedrehten Texas Chickens ist ein Kinderspiel. Während die Briketts in einem großen, zu 2/3 gefüllten, Anzündkamin zum glühen gebracht werden, muss das Hähnchen sparsam mit Olivenöl bepinselt werden.

Anschießend wird das Hähnchen gleichmäßig von innen und aussen mit dem Ankerkraut Texas Chicken Rub bestreut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es geschmacklich kaum einen Unterschied macht, ob man den Rub für eine längere Zeit, über mehrere Stunden einwirken lässt oder die Haut sogar im Vorfeld einritzt. Meine persönliche Meinung ist, dass ihr euch diese Zeit sparen könnt.

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Nun werden die Briketts gleichmäßig in zwei Holzkohlekörbe verteilt und sich gegenüberstehend auf den Kohlerost gestellt. Dazwischen wird eine Abtropfschale positioniert, die das herunterlaufende Fett auffängt, damit der Grill nicht allzu sehr verunreinigt wird. Sobald der Grill auf eine Gartemperatur von ca. 180 – 200 Grad eingeregelt wurde, kann der Spieß mit dem gerubbten Hähnchen eingehängt und anschließend der Deckel geschlossen werden. Mein Setup lautet (je nach Wetterbedingung) untere Luftzufuhr auf 1/4 offen und obere Entlüftung auf 3 mm offen.

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Die Garzeit wird u. a. von dem Gewicht des Hähnchens mitbestimmt. Bei der angestrebten Gartemperatur von 180 Grad benötigt ein Hähnchen ca. 1 Stunde pro 1 kg Gewicht. Das verwendete 1,5 kg Hähnchen sollte somit nach genau 90 Minuten fertig gegart sein. Der korrekte Garpunkt wird bei einem Kikok-Hähnchen übrigens auch über das kleine, in der Brust steckende, Einwegthermometer angezeigt. Sobald der kleine rote Knopf ca. 1 cm herausschaut, ist der perfekte Garpunkt erreicht.

Während das Hähnchen sich in Ruhe dreht, mähe ich in der Zwischenzeit immer gerne den Rasen oder erledige kleine Einkäufe. Was ich damit sagen will ist, dass der Garvorgang (je nach Grill-Erfahrung) nicht betreut werden muss.
Nach ca. 80 – 85 Minuten wage ich erstmals einen Blick ins Innere des Grills…

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…das sieht doch wieder einmal absolut vielversprechend aus!

Ich lasse das Hähnchen noch weitere ca. 7 Minuten weiterdrehen und erwarte einen von aussen krossen, würzigen und von innen mehr als saftigen Gockel.

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Die Verteilung der Teilstücke ist in unserer Familie immer schon im Vorfeld geregelt. Die Kinder wollen das Brustfleisch und die Eltern freuen sich auf die Keulen und die Flügel.

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Als Beilage passt von Pommes Frites, über einen leichten grünen Salat, bis hin zu Kartoffelsalat und Nudelsalat so gut wie alles.

Das Hähnchen, in Kombination mit dem Texas Chicken Rub von Ankerkraut, schmeckte grandios! Der Rub schmeckt leicht rauchig, kein bisschen süß, ausgewogen gesalzt und besitzt eine leichte Schärfe. Einfach perfekt!

Beispiel-Zubehör

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Nasi Goreng aus dem WOK’N BBQ

Zutaten
500 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Möhren
2 Lauchzwiebeln
1 kl. Dose Champignons
2 Esslöffel Erdnüsse (optional)
250 g Reis
1 Paprikaschote
1 Hand voll Erbsen
3 EL Sojasauce
1 TL Ingwerpulver
1 EL Currypulver
1 TL Kurkuma
1 TL Sambal Oelek
Öl
Salz u. Pfeffer

Es ist wieder einmal WOK’N BBQ-Time! Dieses Mal möchte ich euch ein tolles Nasi Goreng vorstellen, welches ich Outdoor mit dem schon oft von mir verwendeten Kugelgrill-Aufsatz garte.

Erstmals sind von mir, die sehr hohe Temperaturen versprechenden, Hartholz-Briketts in Verwendung.

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Die Briketts sägte ich in der Mitte durch und startete mit einem halben Anzündkamin Holzkohle- und 3 halben Hartholz-Briketts. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – es kam eine Höllenhitze zustande.

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Beim Wokken muss es schnell gehen, deshalb empfiehlt es sich die Zutaten schon im Vorfeld vorzubereiten und griffbereit hinzustellen.

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Zuerst werden die klein geschnittenen Hähnchenbrustfilets mit Currypulver, Salz und Pfeffer gewürzt und scharf angebraten.

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Anschließend folgen die Erdnüsse (optional) und in einer weiteren Phase die Lauchzwiebeln mit den Zwiebeln und dem Knoblauch.

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Danach folgen die kleingeschnittenen Möhren, die Champignons, die Paprika und die Erbsen.

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Nun werden die Erdnüsse und das Fleisch wieder hinzugefügt.

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Ganz zum Schluss wird der vorgekochte Reis hinzugefügt und anschließend mit Ingwerpulver, Kurkuma, Sambal Oelek und Sojasauce gewürzt und ggf. mit etwas Wasser verdünnt.

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Ein schnell zubereitetes super leckeres Essen für die ganze Familie!

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Weihnachtsgans von der Rotisserie

Zutaten
1 Gans
Backpflaumen
Äpfel
Zwiebeln
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Es sind nun noch genau 2 Wochen bis Weihnachten! Habt ihr schon daran gedacht, eure Weihnachtsgans rechtzeitig vorzubestellen? Dann aber schnell… das Rezept dazu bekommt ihr hier!

Ich bevorzuge Gänse, die den ganzen Sommer und Herbst lang Auslauf hatten, von privat gefüttert wurden und frei von Medikamenten sind. Ein solches Prachtexemplar bekomme ich regelmäßig von meinem Nachbarn. Dieses Mal versorgte er mich mit einer Warzenente (auch Flugente genannt) mit einem Gewicht von 3 kg. Es ist eine Kreuzung aus Gans und Ente. Sie besitzt einen sehr geringen Fettansatz und einen hohen Brustfleischanteil.

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Ich bevorzuge es, den Bürzel aus der Gans zu schneiden. Der Bürzel ist das Schwänzchen der Gans indem die Talgdrüse enthalten ist. Sie schmeckt recht tranig und ist somit alles andere als schmackhaft.

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Nun wird die Gans von innen und außen mit einer Mischung aus Salz und frischgemahlenen schwarzen Pfeffer gewürzt.

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Anschließend mit Backpflaumen, klein geschnittene Äpfel und Zwiebeln gefüllt.

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Die Öffnungen der Gans werden ganz einfach mit Küchengarn zugenäht…

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…auf den Spieß gesteckt und die Füße und Flügel zusammengebunden.

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Der Grill wird auf 180 Grad indirekte Hitze eingeregelt. Dazu werden 2 Holzkohlekörbe, mit dem Inhalt eines halb-gefüllten großen Anzündkamin, mit Briketts gefüllt. In die Mitte wird eine Fett-Auffangschale platziert.

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Nach ca. 1 Stunde/kg, was in meinem Fall ca. 3 Stunden entspricht, hat die Gans die angepeilte Kerntemperatur von ca. 83 Grad erreicht. Um später daraus eine tolle Sauce zu kochen, wird das Fett aus der Auffangschale in einen Topf gegossen.

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Um eine krosse Haut zu erhalten, wird ab diesem Zeitpunkt die Zu- und Abluft am Grill vollständig geöffnet. Während die Gartemperatur steigt, wird die Gans mit Wasser besprüht.

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Weitere 20 Minuten später ist die Gans fertig gegart und hat eine super-krosse Haut bekommen.

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Zur Herstellung der Sauce wird ein Teil der Füllung püriert, mit dem aufgefangenen Fett und mit Hühnerbrühe vermengt und mit einer Mehlschwitze angedickt. Gewürzt wird mit Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
Als Beilage empfehle ich z. B. Rosenkohl, Bohnen, Brokkoli und Kroketten.

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Als Vorspeise empfehle ich Rucola mit Ziegenkäse und Schinken auf Balsamico und als Nachspeise Quark-Soufflé mit Himbeeren (Rezept hier…).

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Ein schönes Weihnachtsfest und guten Appetit!

Satéspieße

Zutaten
für die Marinade
500 g Kikok Hähnchenbrustfilet
1 EL Honig
60 ml Teriyakisauce
2 TL Sesamöl
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Koriander
0,5 TL Chilipulver
für die Sauce (optional)
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
150 g körnige Erdnussbutter
2 EL Teriyakisauce
125 ml Kokoscreme
2 EL süße Chilisauce

Die Kikok Hähnchenbrustfilets in lange dünne Streifen schneiden und diese ziehharmonikaförmig auf in Wasser eingeweichte Holzstäbchen fädeln.
Mit einem Schneebesen die Zutaten für die Marinade verschlagen und anschließend die Spieße darin mind. 2 Stunden marinieren.

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Den Grill auf mittlere Hitze einregeln und dann die Satéspieße auf 2 zuvor in Alufolie eingepackten Ziegelsteine legen. Diese Methode hat den Vorteil, dass das Fleisch nicht am Rost kleben bleibt und des Weiteren der nötige Abstand zur Glut gewährleistet ist.

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Die Satéspieße immer wieder mit der restlichen Marinade bestreichen bis ausreichend Röstaromen entstanden sind…

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…sodass die Kohlekörbe unter den Spießen in den indirekten Bereich gezogen werden können.
Ich bewerkstellige das immer gerne durch Zuhilfenahme eines Metallstabs.

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Nun noch einmal mit der restlichen Marinade bestreichen und ggf. indirekt weitergaren, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde.

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Die Satéspieße schmecken ausgezeichnet zu Reis oder können mit einer Erdnussbutter-Sauce verzehrt werden. Ob im kalten oder warmen Zustand ein Gedicht!
Für die Sauce eine kleingeschnittene Zwiebel in einem EL Öl glasig dünsten und mit den restlichen Zutaten (150 g körnige Erdnussbutter, 2 EL Teriyakisauce, 125 ml Kokoscreme, 2 EL süße Chilisauce) zu einer sämigen Sauce einköcheln.

Ich bevorzugte an diesem Tag Reis an Bambussprossen und Erbsenschoten. Probiert das einmal aus!

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Maple Pigwing Drumsticks

Zutaten
Don Marco´s Pig Wing Seasoning
Ahornsirup

Wenn es mal wieder schnell gehen muss aber trotzdem köstlich schmecken soll…

Vor Kurzem war ich Gast bei der 2. Steinfurter Grillmeisterschaft, bei dem auch ein Don Marco´s Verkaufsstand vertreten war. An dem Stand wurden Chickenwings gereicht, von denen ich auch unbedingt einmal kosten musste. Diese hatten mich geschmacklich so sehr umgehauen, dass ich mehr über das Rezept erfahren wollte und euch diese Geschmacksexplosion nicht vorenthalten möchte.

Da ich heute leider keine Hähnchenflügel zur Hand hatte, nahm ich mit Hähnchenschenkel vorlieb. In einen Gefrierbeutel füllte ich die Hähnchenschenkel mit einem guten Schuss Olivenöl und 1,5 EL Pig Wing Rub. Nun das Fleisch so lange durchkneten, bis sich das Gewürz gleichmäßig verteilt hat. Im günstigsten Fall über Nacht im Kühlschrank einwirken lassen, andernfalls, wenn es schnell gehen muss, sofort auf den Grill legen. Der Grill sollte für indirekte Hitze vorbereitet und für eine Gartemperatur von ca. 220 Grad über 30 – 45 min. eingeregelt worden sein.

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Nach ca. 25 min. werden die Drumsticks erstmals mit Ahornsirup bestrichen. Nach weiteren 5 – 7 min. wiederholt man diesen Vorgang.

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Nach spätestens 45 min. erwarten euch leckere Maple Pigwing Drumsticks. Geschmacklich der absolute Hammer – sehr würzig, dezent nach Bacon, Sesam und exotisch süß durch den Ahornsirup. Unbedingt nachgrillen!

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Gong Bao Chicken aus dem WOK’N BBQ

Zutaten
400 g Kikok Hähnchenbrust, geschnetzelt
1 EL Mehl
50 g Erdnüsse, ungesalzen
1 Zwiebel, kl. gewürfelt
2 Knoblauchzehen, kl. gewürfelt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Chilischote, gehackt (optional)
1,5 EL Zucker
50 ml Wasser o. Reiswein
1 EL Essig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Stückchen (daumengroß) Ingwer, gehackt
20 ml Sojasauce
Öl
Salz

Alle Zutaten vorbereiten und griffbereit neben dem Wok stellen.

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Den Boden des Wok mit einem kräftigen Schuss Öl bedecken…

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…und anschließend stark erhitzen.

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In der Zwischenzeit die geschnetzelte Hähnchenbrust in Mehl wenden…

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…und scharf anbraten.

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Das angebratene Fleisch aus dem Wok nehmen, ggf. etwas Öl nachfüllen und dann die Erdnüsse anbraten.

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Die angebratenen Erdnüsse aus dem Wok nehmen…

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…die Zwiebeln, den Knoblauch und Ingwer anbraten (u. optional eine kl. gehackte Chilischote)…

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…die Frühlingszwiebeln hinzufügen…

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…mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.

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Nun das Fleisch und die Erdnüsse wieder hinzugeben und mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz würzen.

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Mit Wasser (o. Reiswein) und Sojasauce ablöschen, kurz aufkochen lassen und heiß servieren.

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Wie so oft ist Reis die passende Beilage zum Gong Bao Chicken.

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Sehr sehr lecker! Es lohnt sich dieses Gericht auf alle Fälle einmal „nachzuwokken“!

Yakitori

Zutaten
2 Bund Frühlingszwiebeln
700 g Kikok Hähnchenbrust
für die Yakitori-Sauce:
250 ml Sojasauce
150 g Zucker
125 ml Mirin (süßer Reiswein)
1 Frühlingszwiebeln (weißer Bereich sehr klein gewürfelt, grüner Bereich in Ringe geschnitten)
1 Knoblauchzehe, sehr klein gewürfelt
1 daumengroße Ingwer, klein gewürfelt
1 Spritzer Zitrone

Vor der Zubereitung die Holzspieße ca. 2 Stunden wässern.

Alle Zutaten für die Yakitori-Sauce in einen Topf verrühren und zum Kochen bringen. Bei niedriger Stufe für weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig wird.

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In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in ca. 4 cm lange Stückchen schneiden…

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…und anschließend zusammen mit der ebenfalls in ca. 4 cm lange Stückchen geschnittenen Hähnchenbrust abwechselnd auf Holzspieße stecken.

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Den Grill für sehr hohe direkte Hitze vorbereiten und anschließend die Spieße für ca. 4 Minuten grillen. Damit die Holzspieße kein Feuer fangen, etwas Alufolie unterlegen.

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Die Spieße wenden…

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…und mehrmals großzügig mit der Yakitori-Sauce bestreichen.

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Nachdem die zweite Seite ebenfalls 4 Minuten gegrillt wurde, die Spieße komplett auf die Alufolie legen und ebenfalls mehrfach großzügig mit der Yakitori-Sauce bestreichen.

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Sobald sich das Fleisch fest anfühlt, sind die Spieße fertig gegart und können serviert werden.

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Die übrig gebliebene Sauce sollte unbedingt zum Dippen verwendet werden.
Die leckeren Yakitori-Spieße schmecken als Vorspeise exzellent. Mit Reisbeilage o. ä. erwartet euch ein tolles Hauptgericht. Vorsicht, die Sauce macht absolut süchtig!

Hähnchenfleisch süß – sauer vom Wok

Zutaten
500 g Kikok Hähnchenbrust

für die Fleischmarinade
Sojasauce
0,5 TL Zucker
0,5 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Mehl
1 EL Speisestärke

2 Möhren
3 Paprikaschoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose Ananas (püriert)
4 Tassen Hühnerbrühe
8 EL Weinessig, rot
4 EL Zucker
Salz
0,5 TL Sambal Oelek
Stärkemehl

bigBBQ.de im Wok-Fieber, dank des Moesta Wok´n BBQ! Heute: Hähnchenfleisch süß – sauer mit Reis.

Die o. a. Zutaten für die Marinade vermischen und anschließend die in kleine Würfel geschnittene Kikok Hähnchenbrust darin ca. 1 – 2 Stunden einlegen. Vor dem Braten das Fleisch in Mehl und Speisestärke wenden.

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Nachdem das Fleisch in dem Moesta Wok´n BBQ Röstaromen angenommen hat, wird es für kurze Zeit wieder aus dem Wok entnommen und warm gehalten.

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Nun werden die in Streifen geschnittenen Möhren, Zwiebeln und Knoblauchzehen angeschwitzt.

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Nun folgen die in Streifen geschnittenen Paprikaschoten.

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Abgelöscht wird alles mit einer zuvor angerührten Flüssigkeit bestehend aus Hühnerbrühe, Weinessig, Zucker, Salz und Sambal Oelek.

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…und der pürierten Ananas.

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Alles kurz aufkochen lassen und zur leichten Bindung etwas Speisestärke hinzufügen.

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Zum Schluss das Fleisch hinzufügen und heiß mit Reis genießen.

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Der Chinese um die Ecke hätte es nicht besser hinbekommen. Das Gericht wird auf alle Fälle noch oft wiederholt!

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Spanische Hähnchenspieße

Zutaten
4 Kikok Hähnchenbrustfilets
200 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
4 TL Chilipulver
2 TL Paprikapulver
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Salz
3 EL Zucker

Zur Zubereitung der köstlichen spanischen Hähnchenspieße sind nur einfache Zutaten vonnöten, die in fast jeder Küche zu finden sind.

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Zuerst wird die Zwiebel, der Knoblauch und die Paprika klein geschnitten und mit den anderen o. a. Zutaten (bis auf das Fleisch) vermengt. Am Besten bedient man sich eines Stabmixers und püriert die Zutaten zu einer geschmeidigen Marinade.
Die Hähnchenbrustfilets in Streifen schneiden und anschließend auf die Metallspieße stecken. Diejenigen, die Holzspieße verwenden möchten, sollten diese zuvor in Wasser einweichen, damit sie nicht Feuer fangen und verbrennen.
Nun die Hähnchenspieße mit der Sauce übergießen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

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Den Grill für direkte, mittlere Hitze vorbereiten und anschließend die erste Seite der marinierten Hähnchenspieße so lange grillen, bis sich deutlich Röstaromen gebildet haben. Danach einmal wenden und mit der anderen Seite genauso verfahren.

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Die spanischen Hähnchenspieße sind warm und kalt ein Genuss.

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Wie die aufmerksamen bigBBQ-Leser bereits wissen, essen wir in unserer Familie, wenn es um Hähnchen geht, ausschließlich Kikok-Hähnchen. Wir lieben das gelbliche (durch das Carotin aus dem Mais) saftige Fleisch und schätzen es sehr, dass die Tiere ohne Antibiotika aufgewachsen sind. Dafür geben wir gerne ein wenig mehr Geld aus. Kein Wunder das die Nachfrage zur Zeit höher ist, als die Verfügbarkeit.
Also – probiert es aus! Es lohnt sich und schmeckt Weltklasse!

Grillseminar Smoker (Santos Grills)

Aufmerksame Leser von bigBBQ.de kennen mittlerweile meine Grill-Gewohnheiten und meine Grill-Geräte-Ausstattung. Ich nutze zu Hause primär meine Weber Kugelgrills (mit diversem Zubehör) und unterwegs meinen Cobb Grill. Haben sich mehrere Gäste angekündigt oder sollte ich mich nach einem Long-Job (z. B. Pulled Pork o. ä.) sehnen, nutze ich meinen Weber Smokey Mountain Watersmoker. Soll es schneller als schnell gehen, verwende ich auch gerne den kleinen Weber Gasgrill.
Doch neben meiner persönlichen Ausstattung, sowie diverser Holzkohle-, Gas- u. Pellet-Grills gibt es noch viele weitere Grill- und BBQ-Geräte.
Letztes Wochenende hatte ich beim Santos Grill-Seminar „Smoker“ die Möglichkeit, zwei weitere Geräte-Kategorien kennen zu lernen, einen „echten“ Smoker (von vielen Grillern auch Lok o. Barrel-Smoker genannt) und ein Keramik-Grill (bekannt durch Firmen wie z. B. Monolith, Big Green Egg o. ä.).

Über Santos Grills habe ich in vielen vergangenen Berichten bereits ausführlich geschrieben. Lest euch dazu gerne noch einmal meine letzten beiden Seminar-Artikel „Fisch“ und „Wald & Wild“ durch oder lasst euch einfach von den schönen Bildern berieseln.

Grillseminar Smoker
Bei Santos Grills wird geklotzt und nicht gekleckert! Das spiegelt sich auch in den Grillseminaren wieder, denn hier wird beim Grillgut, sowie beim Grillgerät immer richtig aufgefahren!
Beim Smoker-Seminar erwartet die Gäste Speisen vom Rind, Schwein, Geflügel und Fisch, auf folgenden Grillgeräten zubereitet.

JOEs BARBEQUE SMOKER 20er Chuckwagon

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Monolith

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Napoleon Apollo Smoker

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Durch den Abend führte der sehr kompetente Seminarleiter…

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…unterstützt durch einen Pitmaster, der stets für glühende Holzscheite und qualmende Schornsteine sorgte.

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Während des Seminars standen Weine, Biere, antialkoholische Getränke und diverse Kaffeespezialitäten in reichhaltiger Auswahl zur Verfügung und wurden auf Wunsch vom Personal zubereitet und am Tisch serviert.

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Nachdem der Seminarleiter sicher und kompetent über die an diesem Abend zur Verwendung kommenden Waren dozierte und die einzelnen Schritte der Zubereitung vormachte, wurden unter den Seminarteilnehmern kleine Gruppen gebildet, die die Speisen unter Anleitung fertig stellten.

Zwischendurch gab es immer wieder Appetizer. – Hier in Form von Spareribs, die Stunden zuvor vorbereitet und auf den Punkt gegart auf Tellern serviert wurden.

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Spareribs
Im beeindruckenden 20 Zoll Smoker wurden die Spareribs kräftig gemobbt und zuvor gerubbt. Das Ergebnis ist ein sehr zartes und saftiges Fleisch mit einer ausgewogenen süß-scharfen Note, bei der die Schärfe im Mund sehr schnell wieder verflog. – Perfekt!

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Lachsforellenfilet von der Zedernholz-Planke
Mit leicht gefüllten Magen ging es anschließend zur Vorbereitung der Lachsforellenfilets von der Zedernholz-Planke.

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Die Filets wurden in gleichmäßige Stücke geschnitten und auf die zuvor gewässerten Zedernholz-Planken verteilt. Dazwischen ein Bett aus verschiedensten Kräutern.

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Die auf dem Napoleon Apollo gegarten Filets wurden anschließend per Fingerfood verzehrt.

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Die Kräuter konnten bei dieser Zubereitungsmethode nicht austrocknen, das Aroma blieb zu 100 Prozent erhalten! Unwahrscheinlich köstlich!

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Schafskäse-Taschen
Der Schafskäse wurde zusammen mit einer Masse aus getrockneten Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Öl, Honig und Kräutern in eine Aluminiumpapier-Tasche verschlossen, ca. 20 Minuten erhitzt…

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…und anschießend mit Baguette-Scheiben verspeist. Der absolute Hit!

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Maispoularde
Die gerubbten Mais-Hühnchen fanden auf den Santos-Hähnchenhalter (hier im Test) platz und räucherten anschließend „low and slow“ auf dem Monolith Keramik-Grill.

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Anschließend zerlegte der Seminarleiter die Maispoularden fachgerecht…

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…und servierte sie an den großen Speisetisch. Aussen kross und würzig, innen zart und saftig. – Was möchte man mehr?

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Gefüllte Hähnchen-Roulade
Die Zubereitung der gefüllten Hähnchen-Rouladen war hingegen etwas aufwendiger. Zuerst wurden die Knochen der Hähnchenkeulen ausgelöst.

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Dann wurde das Zitronengras mit Bacon umwickelt und zusammen mit einem Scampi auf das gerubbte Fleisch gelegt und aufgerollt.

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Nachdem die Roulade mit Küchengarn verschnürt wurde, bekam sie auch von der Aussenseite noch ein wenig Rub und Honig.

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Gegart wurde die gefüllte Hähnchen-Roulade auf dem Napoleon Apollo.

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Nach dem Aufschneiden offenbarte sich das leckere Fleisch mit der interessanten Füllung. Ein kleines Träumchen!

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Kalbstafelspitz aus dem Smoker
Zwischenzeitlich war der Tafelspitz im 20 Zoll Smoker fertig gegart und zum Warmhalten im oberen Bereich geparkt worden.

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Gespannt schauten die Seminarteilnehmer beim Anschnitt zu.

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Zartes Kalbsfleisch mit dezentem Raucharoma, erkennbar am äußeren Rauchring.

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Schweinenacken
Es folgte sehr bald der super-saftige Schweinenacken mit einem grandiosen Rub, welcher eine tolle Kruste bildete. Die Schweinenacken-Scheiben waren sehr rauchig, was gut zum Schweinefleisch passte!

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Schweinebauch in Wacholder-Kaffee-Marinade
Auf den obigen Spareribs-Bildern konntet ihr bereits den Schweinebauch erblicken, doch war er zu der Zeit längst noch nicht gar. Nun war es endlich soweit…

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die Spannung stieg…

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und dann das! Dieses tolle Stück Fleisch war vor lauter Saftigkeit nicht zu überbieten. Schaut es euch an…

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Und geschmacklich ebenfalls ein wahrer Genuss! Leider passte langsam aber sicher nichts mehr in die wohlgefüllten Bäuche. – Doch da war doch noch etwas, oder!? – Klar, die T-Bone-Steaks!

Dry Aged T-Bone Steaks aus dem Smoker
Die Dry Aged T-Bone Steaks wurden weder mit Salz noch mit Pfeffer gewürzt. Puristischer geht es nicht!

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Kaum vorstellbar! An den Dry Aged T-Bone Steaks wurde lediglich Rauch gelassen.

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Welch ein toller Anblick!

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Die Seminarteilnehmer versammelten sich um den Ort des Geschehens…

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und konnten die in Tranchen geschnittenen Filet- und Roastbeef-Scheiben genießen.

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Zu den jeweiligen Speisen gab es folgende Beilagen.

Geräucherte Paprika mit Pesto und Ei und geräucherte Kartoffeln
Das Pesto wurde zuvor durch das Vermengen von frischen Kräutern, Pinienkerne u. v. m. hergestellt und in die Paprikaschoten gefüllt.

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Anschließend wurde das Ei hinzugefügt und für ca. 15 min. geräuchert, bis das Ei stockte.

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Spät Abends endete dieser tolle Abend, bei dem jeder Seminarteilnehmer mit vielen interessanten Speisen überrascht wurde und seinen Wissensschatz im Bereich Smoker gewiss erweitern konnte. Absolute Weiterempfehlung!