Apfel-Hokkaido Toasties mit Rucola

Heute zeige ich euch einen sehr leckeren Appetizer, der perfekt in die Erntezeit des Kürbis passt. Das Gericht kann super-einfach und in Windeseile zubereitet werden.

Zutaten
Weizen Toasties, kleine Roggenbrötchen o. Pizzateig
Hokkaido-Kürbis
Rucola
Apfel
Parmaschinken oder Bacon
Zwiebel
Crème fraîche
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Während der Grill mit aufgelegtem Pizzastein auf ca. 250 °C aufheizt, werden mit einem Käsehobel dünne Scheiben (mit Schale) eines Stückchen Hokkaido-Kürbis und eines Apfels gehobelt.

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Die Hälften eines Toasties jeweils mit einem Esslöffel voll Crème fraîche bestreichen und mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Anschließend mit den Scheiben des Kürbis, des Apfels, einer halben Scheibe des Parmaschinkens oder Bacons und mit halben Ringen einer Zwiebel belegen.

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Nach einer Garzeit von ca. 5 Minuten die Apfel-Hokkaido Toasties vom Pizzastein nehmen, mit frischem Rucola belegen und den Gästen servieren.

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Alternativ können anstelle der Weizen Toasties auch kleine Roggenbrötchen oder Pizzateig verwendet werden.

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Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.

Calzone vom Grill

Bei mir war die, aus der Kindheit allzu sehr beliebte Calzone, schon fast in Vergessenheit geraten. Als ich vor kurzem im Zubehörbereich bei Outdoorchef die Calzone-Presse sah, packte mich das Verlangen nach einer dieser leckeren gefüllten Taschen im Pizzateigmantel. Klar, werden sich jetzt viele sagen, zum Calzone formen benötigt man doch nicht zwangsläufig eine Presse – das stimmt gewiss, aber trotzdem muss man zugeben, dass sie für den Ungeübten eine sehr nette Hilfe darstellt.

Zutaten
Pizzateig nach diesem Rezept
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

für die Sauce nach diesem Rezept
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

für die Füllung
gekochter Schinken
frische Pilze
oder
frischer Spinat
Mais
frische Pilze
und jeweils geriebenen Käse
1 Eigelb

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Nachdem der Pizzateig nach diesem Rezept zubereitet wurde, jeweils einen Teigling auf Größe der Presse dünn ausrollen und anschließend mit der Unterseite der Presse ausstanzen.

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Den kreisrunden Teig auf die Presse legen, am Rand leicht andrücken, und eine Hälfte mit den o. a. Zutaten (z. B.: Sauce, gekochter Schinken, frische Pilze, geriebener Käse) belegen.

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Den Rand des Teigs leicht mit Wasser benetzen (klebt besser), dann die gesamte Form zusammenklappen und an den Rändern anpressen.

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Während der Vorbereitungen den Grill mit Pizzastein auf ca. 300 Grad Celsius aufheizen.

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Nun die Calzone auf den Pizzastein legen und nach der Hälfte der Garzeit ggf. mit Eigelb bestreichen. Das Eigelb sorgt später für die gold-gelbe-Farbe.

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Nach ca. 12 Minuten ist die erste Calzone fertig.

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Von außen kross und von innen saftig – auch die Pilze sind sehr gut durchgegart.

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Nun geht es Schlag auf Schlag. Mehrere Varianten mit Spinat, Mais, Pilze und Käse; einige davon mit Doppel-Käse.

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Calzone ist eine tolle Alternative bzw. Ergänzung zu Pizza. Probiert das auch ruhig einmal aus, es schmeckt riesig!

Flammkuchen Variationen vom Grill

Zutaten
für den Teig
0,5 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
600 g Mehl, Typo 00
300 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz
6 EL Olivenöl

für den Belag
250 g Schmand
150 g Crème fraîche
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Variante 1 (Elsässer Art)
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
250 g Speckwürfel

Variante 2a u 2b
Walnüsse
Frühlingszwiebeln, grob in Ringe geschnitten
Ziegenkäse (2b)

Variante 3
Feigen, in Scheiben geschnitten
Ziegenkäse
Honig

Einen gelungenen Flammkuchen auf dem heimischen Grill zu backen ist super einfach. Zuerst einmal muss der Teig angesetzt werden – und das ist überhaupt nicht so aufwändig, wie es sich zuerst anhört.
Temperaturen über 350 Grad Celsius machen den Flammkuchen erst zu einem gelungenen Flammkuchen! Das ist ganz einfach zu erzielen mit einem Pizzastein und einem leistungsstarken Gasgrill, wie z. B. den Outdoorchef Ascona, einen Keramikgrill oder einen Holzkohlekugelgrill, optimaler Weise mit einem speziellen Pizzaring wie der von Moesta-BBQ.

Der Teig

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Den halben Würfel frische Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und anschließend so lange verrühren, bis eine Flüssigkeit entsteht.

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Mit den o. a. Mengenangaben das Mehl, Salz, Öl, Wasser und die flüssige Hefe in einer großen Schüssel mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine oder eures Mixers und zusätzlich noch einmal mit euren Händen zu einem glatten Teig verkneten.

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Anschließend ca. 45 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

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Während der Teig geht, kann in der Zwischenzeit der Schmand mit der Crème fraîche verrührt und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer gewürzt werden.
Den Teig ein weiteres Mal mit der Hand durchkneten, je nach gewünschter Größe in 5 bis 7 kleine Portionen teilen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
Wer Gäste erwartet und diese nach Ankunft nicht länger warten lassen möchte, kann die Teiglinge auch schon im Vorfeld dünn (2 – 3 mm) ausrollen und getrennt durch Backpapier stapeln.

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Flammkuchen backen

Damit der Flammkuchen später besser von der Pizzaschaufel rutscht, wird die Schaufel zuvor mit Hartweizengrieß bestreut. Anschließend den dünn ausgerollten Teig auf die Pizzaschaufel legen, großzügig mit der Schmand-Creme bestreichen und je nach Variation mit den o. a. Zutaten belegen.

Variante 1 – Elsässer Art

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Variante 2a – Frühlingszwiebeln/Walnüsse

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Variante 2b – Frühlingszwiebeln/Walnüsse/Ziegenkäse

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Variante 3 – Feige/Ziegenkäse/Honig

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Guten Appetit!

Mini Pizza vom Beefer

Vor Kurzem schoss es mir wieder durch den Kopf, dass ich unbedingt einmal eine Mini Pizza mit dem Beefer backen wollte.
Zum Glück hatte ich noch einen unbenutzten 3 cm hohen Perfetta Pizzastein inkl. Holzschaufel in meinem Grill-Schuppen deponiert und eine Stunde Zeit übrig.

Zuerst legte ich zur Bestimmung der Größe den Grillrost des Beefers auf den Pizzastein und zeichnete die Form nach.

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Dann schraubte ich eine Trennscheibe für Stein auf die Flex und schnitt die vorgezeichnete Form aus.

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Auf der mitgelieferten Holzschaufel wurde ebenfalls die Größe vorgezeichnet…

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…und schlussendlich auf Rostbreite minus ca. 3 cm Breite reduziert.

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Zwischenzeitlich sorgte ich vor und legte einen eingefrorenen Teigling zum Auftauen aus dem Gefrierschrank. Hier im Übrigen das aus meiner Sicht perfekte Pizzateig-Rezept dazu.

Ich legte den Pizzastein zum Aufheizen für ca. 15 Minuten bei höchster Temperatur in den Beefer. Anschließend bereitete ich eine Pizza vor, welche ich mit der angepassten Pizzaschaufel auf den Stein schob.

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Nun regelte ich das Gas auf die „Sparstellung“ runter und sah der Pizza beim Backen zu.

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Es dauerte keine 80 Sekunden, da war die Pizza auch schon fertig.

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Selbstverständlich legte ich ganz ungeduldig gleich die nächste Pizza auf…

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…und weitere ca. 80 Sekunden später empfing ich die nächste Köstlichkeit. Falls ihr euch jetzt wundert, weshalb ich den Käse entgegen meiner Empfehlung in diesem Bericht auf die Salami legte, findet ihr die Antwort bei meinen beiden Kindern – sie mögen es halt so am Liebsten. ;-)

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Ich bewerte meine kleine Bastelstunde als wirklich gelungen. Die Materialkosten von ca. 20 Euro plus Versandkosten halte ich für sehr angemessen. Das Basteln machte riesig Spaß und die Pizzen schmeckten vorzüglich.

Übrigens, mittlerweile kann man im Zubehör-Shop der Beefer Grillgeräte GmbH auch ein Komplettset, bestehend aus einem Pizzastein inkl. Schieber, in der korrekten Größe erwerben.

Da die Pizzen und Flammkuchen aus dem Beefer in ca. 80 Sekunden fertig gegart sind, halte ich diese Zubereitungsmethode für kleinere Gruppen als sehr geeignet.

Die perfekte Pizza vom Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XXL

Zutaten
für den Teig (ca. 7 Pizzen à ca. 30 cm)
800 g italienisches Mehl „Typ 00“
150 g Hartweizengrieß
20 g Salz
1 Prise Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
30 ml Olivenöl

Falls ihr Teig für mehr oder weniger als 7 Pizzen herstellen wollt, könnt ihr die nachfolgende Tabelle nutzen. Zum Anzeigen einfach die Zahl der anzuzeigenden Einträge erhöhen.

Anzahl PizzenMehlHartweizengrießSalzWasserHefeOlivenöl
7850 g100 g20 g500 ml40 g30 ml
1121 g14 g3 g71 ml6 g4 ml
2243 g29 g6 g143 ml11 g9 ml
3364 g43 g9 g214 ml17 g13 ml
4486 g57 g11 g286 ml23 g17 ml
5607 g71 g14 g357 ml29 g21 ml
6729 g86 g17 g429 ml34 g26 ml
8971 g114 g23 g571 ml46 g34 ml
91093 g129 g26 g643 ml51 g39 ml
101214 g143 g29 g714 ml57 g43 ml
111336 g157 g31 g786 ml63 g47 ml
121457 g171 g34 g857 ml69 g51 ml

für die Sauce
2 große Dosen geschälte Tomaten (oder frische)
2 fein gewürfelte Zwiebeln
2 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Oregano

Zur Herstellung des Teigs werden nur wenige Zutaten benötigt. Eine bestimmte Zutat macht jedoch den Erfolg eines guten Pizzateigs aus – es ist das Mehl vom „Typ 00“. Dieses Mehl ist in „normalen“ Supermärkten nur sehr schwer zu finden und kostet, wenn man es dann gefunden hat, bis zu 3 EUR/kg. Besser ist, sich das Mehl vom „Typ 00“ aus dem Großmarkt zu besorgen, wo man es für 5,71 EUR/10!kg bekommt. Auf dem folgenden Bild seht ihr das teure Mehl im kleinem 1 kg-Gebinde.

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Zuerst wird das Mehl, der Hartweizengrieß, das Salz und die Prise Zucker vermischt. Zum Anrühren des Hefeansatzes wird lediglich die Hefe in lauwarmen Wasser aufgelöst. Nun die trockenen Zutaten mit dem feuchten Zutaten langsam verrühren. Zum Schluss wird das Olivenöl hinzugefügt.

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Der Teig sollte jetzt ca. 8 – 10 Minuten durchgeknetet werden. So lange, bis er aufhört zu kleben und sich glatt anfühlt.

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Der Pizzateig sollte nun in eine große Schüssel gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Am Besten ist es, wenn ihr den Teig für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellt, da kann er schön langsam aufgehen und kann später umso besser dünn ausgerollt werden. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ihr den Pizzateig 24 Stunden und länger im Kühlschrank lasst, denn er wird eher besser als schlechter.

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Kommen wir nun zur Herstellung der Pizzasauce. Auch das ist unwahrscheinlich einfach. Auf dem folgenden Bild seht ihr die wichtigsten Zutaten. Im Hintergrund ist übrigens das große und viel günstigere 10 kg-Gebinde Mehl zu sehen.

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Zuerst wird in einem Topf etwas Olivenöl erhitzt und anschließend zum Anschwitzen die Zwiebeln und der Knoblauch hinzugefügt. Nun werden die geschälten Tomaten hinzugegeben und alles zum Köcheln gebracht. Nachdem die Sauce ca. 20 Minuten lang reduziert wurde, enthält sie nur noch ganz wenige Stückchen. Wer sich daran stört, kann die Sauce nun mit einem Pürierstab weiter zerkleinern. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Oregano abgeschmeckt.

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Diese große Menge Sauce ist für ca. 22 – 24 Pizzen gedacht. Ihr solltet die überschüssige Menge einfach in ausgekochte Marmeladengläser füllen und bis zum nächsten Einsatz an einem kühlen Ort lagern.

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Ich komme bei den oben angegebenen Mengenangaben auf ca. 6 Gläser, die für drei Mal 8 – 9 Pizzen ausreichen.

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Sobald der Pizzateig im Kühlschrank fertig aufgegangen ist, könnt ihr euren Grill aufheizen. Ich verwende für meinen Kugelgrill immer gerne die lang anhaltenden sehr heißen Holzkohlebriketts von Greek-Fire. Damit der Pizzastein später keine direkte Hitze von unter erfährt, werden die Briketts nur im hinteren Bereich des Grills aufgelegt.

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Auf dieses Glutbett legt ihr nun 3 – 4 Scheite Holz, die sofort anfangen werden lichterloh zu brennen und dadurch die dringend benötigte Hitze erzeugen.

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Apropos Hitze. Zur Sicherheit hatte ich zuvor die Kunststoffrollen des Deckelhalters demontiert, da sie ansonsten schmelzen würden.

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Nun erfolgt das Setup des Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XXL, welches ich euch bereits vor ein paar Tagen in diesem Bericht erklärte.

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Sobald das Thermometer des Pizza-Rings die 275 Grad-Grenze erreicht hat, kann angefangen werden Pizza zu backen! Bei mir zeigten die beiden Thermometer bei einer Außentemperatur von gerade einmal 4 Grad folgende Temperaturen an. Pizza-Ring ca. 350 Grad; Deckelthermometer ca. 400 Grad.

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Spätestens bei diesen Temperaturen kann es losgehen. Ich startete mit einer kleinen Mini-Pizza für meinen ungeduldigen hungrigen 4-jährigen Sohn. ;-)

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Danach ging es Schlag auf Schlag. Der Pizzateig ließ sich völlig unproblematisch dünn ausrollen und wurde zuerst mit der Pizzasauce bestrichen, danach der Käse und erst zum Schluss mit dem Belag, wie im folgenden Bild zu sehen ist. Achtet bitte darauf, dass die Saucenspiegel ca. 1,5 bis 2 cm vor dem Rand endet, denn an genau diesen freien Stellen wird der Pizzateig beim Backen besonders schön kross.

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Damit die Pizza quasi wie von selbst vom Pizzaschieber auf den Pizzastein rutscht, wird der Schieber zuvor mit etwas Hartweizengrieß bestreut. Nach ca. 4 Minuten sieht die Pizza wie folgt aus.

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Gleich hinterher die nächste Pizza Salami…

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…und dann eine Pizza mit Pilzen, Zwiebeln, Gorgonzola und später noch mit Rucola…

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In der Bärlauchzeit darf natürlich eine leckere Pizza mit Cocktailtomaten, Mozzarella und Bärlauch nicht fehlen…

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Auch Pulled Pork ist wie geschaffen für eine Pizza…

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Und so ging es Schlag auf Schlag im 4 Minuten- bis (je nach Belag) 5 Minuten-Takt weiter. Der Boden wurde super-kross und der Belag war immer gar. So muss eine Pizza aussehen und schmecken!
Probiert das Pizzateig- und Saucen-Rezept unbedingt aus, es schmeckt genial und ist völlig einfach in der Herstellung!

Ich muss wirklich sagen, dass sich der Pizza-Ring aus dem „Moesta-BBQ Smokin’ PizzaRing – Komplettpaket XXL“ grandios geschlagen hat. Er funktioniert wie eine Eins und lässt für mich keine Wünsche mehr offen.

Seht euch dazu auch noch einmal das Unboxing des gesamten Pakets an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielseitig dieses Set ist. Damit macht ihr euren Kugelgrill zu einem Multi-Talent! Einer der wenigen Sachen, die ihr damit nicht machen könnt ist das Kochen. Aber auch dafür hat Moesta-BBQ seit einiger Zeit eine Antwort – den WOK´N BBQ, welchen ihr „hier“ in Aktion sehen könnt.

Mediterrane Mini-Pizza vom Buchenfeuer

Zutaten
500 g Pizzateig
Olivenöl
500 g Cocktailtomaten
1 Schälchen getrocknete Tomaten in Öl, klein geschnitten
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
2 x italienischer Burrata
1 TL Chiliflocken
100 g Parmesan, grob gerieben
Basilikumblätter
der Teig (oder nach Wahl)

Es gibt Menschen, die lieben ihre Pizza mit dickem Boden, sprich amerikanisch. Andere hingegen mögen ihre Pizza dick belegt mit Salami, Kochschinken, Pilzen und ähnlichem. Andere Varianten könnten vegetarisch, scharf, fruchtig, herzhaft bis süß, mit oder ohne Käse u.v.m. sein – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Heute stelle ich euch vor, wie meine perfekte Pizza aussieht.
– hauchdünner Teig
– krosser Boden der kleine Blasen wirft, jedoch nicht zu hart und trocken ist
– fruchtig-frisch
– Geschmack mit dem gewissen Etwas
– leichte Schärfe

Grundvoraussetzung für einen krossen Boden und durchgegarten, leicht gebräunten Belag, ist u. a. sehr hohe Hitze. Dazu zündete ich zwei, zu Dreiviertel mit Briketts gefüllte, Anzündkamine und zusätzlich einige Scheite Buchenholz im Fireplace.

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Wichtig ist für mich den Kompromiss zu schließen, zwischen ultra-hoher Hitze (welche die Rollen vom Deckelhalter zum Schmelzen bringen könnten) und zu schwacher Hitze (welche nicht genügend Oberhitze erzeugt).
Ich habe mit folgendem Setup die allerbesten Ergebnisse erzielt, hatte noch nie Hardware-Defekte und messe Temperaturen zwischen 350 – 400 Grad.

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Nun noch einige glühende Scheite Buchenholz dazu und alles relativ weit in den hinteren Bereich des Grills anordnen. Hohe Hitze an den Seiten, Höllenhitze in der Mitte (fern von den Deckelhalter-Rollen, jedoch nicht direkt unter dem Pizzastein).

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Schlussendlich den Pizzastein in den vorderen Bereich platziert, diesen ca. 20 Minuten vorheizen, anschließend weiteres Holz nachlegen und stets den Deckel geschlossen halten.
Eine Alternative wäre die Verwendung eines Pizzarings von z. B. Moesta-BBQ oder eines Pizzaaufsatzes von Weber.

Während der Pizzastein aufheizt, sollte der ausgerollte Pizzateig in kleine Stücke geschnitten und noch einmal ganz dünn ausrollt werden.
Alle Zutaten zum Belegen zurechtlegen. Übrigens! Burrata ist ein aus Kuhmilch bestehendes kleines Säckchen in der Form von Mozzarella.

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Im Innern erwartet euch eine Füllung aus italienischer Frischkäsecreme, bestehend aus Sahne und Butter, mit unbehandelten Mozzarella-Stückchen. Die Füllung zergeht auf der Zunge, der Geschmack ist einfach der Knaller!

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Zurück zum dünn ausgerollten Teig, der nun mit etwas Olivenöl benetzt und anschließend mit dem gezupften Burrata, den geviertelten Cocktailtomaten, den getrockneten Tomaten und den grob geriebenen Parmesan belegt wird. Es folgt etwas Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer und einige, wenige Chiliflocken.

Die frisch belegte Pizza kommt nun auf den heißen Stein und verweilt dort, selbstverständlich bei geschlossenem Deckel, ca. 4 bis 7 Minuten.

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Nachdem die Pizza fertig gegart ist, belegt man sie mit einigen gezupften Basilikumblättern.

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Auch von unten ist die Pizza perfekt gebräunt!

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Ich bin begeistert! Guten Appetit!

Flammkuchen mit grünem Spargel u. Bärlauch

Zutaten
Flammkuchen-Teig
Creme Fresh
Prise Salz
Prise Pfeffer
Mozzarella
Tomaten
Grüner Spargel
Geräucherter Schinken

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Die Briketts eines komplett gefüllten Anzündkamin zum Glühen bringen und anschließend in die in der Mitte des Grills positionierten Holzkohlekörbe schütten. Nun den Pizzastein auflegen und 15 Minuten vorheizen. Um auch Oberhitze zu erzeugen, nach der Vorheizzeit die Holzkohlekörbe an den äußeren Rand ziehen. Die Gartemperatur lag danach bei 285 Grad. Wem das noch nicht reicht, kann zusätzlich ein wenig Buchenholz mit in die Kohle legen. Dadurch sind Temperaturen jenseits von 300 Grad möglich. Achtung, es könnten jedoch die Kunstoffrollen des Deckelhalters schmilzen.

Während der Vorheizzeit sollte der grüne Spargel ca. 10 min. vorgekocht werden.
Anschließend den Flammkuchen-Teig belegen und auf den Pizzastein legen.
Nach ca. 4 bis 5 min. ist der Flammkuchen fertig.
Wer es vegetarisch möchte, lässt einfach den Schinken weg und verwendet etwas mehr Salz.

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Ein wirklicher Hochgenuss, der in der vorliegenden Spargel-Zeit noch einige Male wiederholt wird! Für mich anders – vielleicht viel besser als jede Pizza!?