Strammer Max mit selbstgebackenem Dinkelvollkornbrot ohne Gehzeit

Es ist spät abends, die Bäckereien haben bereits geschlossen und ihr habt Lust auf frisch gebackenes Brot mit Schinken und Spiegelei? Der oftmals in Vergessenheit geratene Stramme Max besteht aus Brot, Schinken und Spiegelei und ist sehr schnell zubereitet. Selbst wenn ihr vergessen haben solltet frisches Brot einzukaufen ist das mit unserem Dinkelvollkornbrot-Rezept überhaupt kein Problem!

Das Besondere an unserem selbstgebackenem Dinkelvollkornbrot ist, dass der Teig keine Garzeit benötigt und der Grill auch nicht vorgeheizt werden muss.

Immer wieder werden wir gefragt, ob man zum Backen von Brot und Kuchen einen speziellen Grill benötigt. – Zum Glück nein, denn alles was der Grill benötigt ist ein Deckel und die Möglichkeit, eine indirekte Zone zu bilden.

Zutaten
für das Dinkelvollkornbrot
550 g Dinkelvollkornmehl
250 g Vollkornweizenmehl
0,7 l lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
4 EL Apfel- o. Traubenessig
3 TL Salz
Haferflocken

geräucherter Schinken
Eier

Zubereitung des Dinkelvollkornbrotes

Die frische Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und anschließend unter sorgfältigem rühren auflösen.

Die Hefe-Flüssigkeit mit den Mehlen, Salz und Essig verrühren. Der Teig sollte eher flüssig als fest und somit relativ klebrig sein und besitzt keine Gehzeit.

Die Kastenform mit Butter oder Margarine einfetten und anschließend den Teig darin einfüllen. Die Kastenform sollte in etwa zu 2/3-tel gefüllt sein.

Bevor die Kastenform in den Grill gestellt wird, den Teig mit Haferflocken bestreuen.

Die Kastenform in den indirekten Bereich des nicht vorgeheizten Grills stellen und bei ca. 220°C ca. 60 min. lang backen. Bei unserem Schickling-Grill PremioGas XL II werden lediglich die beiden äußeren Brenner eingeschaltet.

Nach ca. 60 min. ist das Dinkelvollkornbrot fertig gebacken. Wir kontrollieren das, indem wir das Brot aus der Form heben und von unten gegen die Kruste klopfen. – Klingt der Ton hohl, ist das Brot fertig. Klingt der Ton eher dumpf, legen wir das Brot für weitere 10 min. in den Grill.

Zubereitung des Strammen Max

Das abgekühlte Brot in Scheiben schneiden und diese anschließend dick mit guter Butter bestreichen und mit reichlich Schinken belegen.

Die unter direkter Hitze vorgeheizte Grillschale mit Öl benetzen und anschließend das Ei darin braten.

Das Spiegelei auf die Brotscheibe mit Schinken legen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Schnittlauch bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Veggie-Burger

Dieses Mal stellen wir euch eine tolle fleischlose Burger-Alternative vor. Dieser Burger ist so lecker, dass ihn mit Sicherheit nicht nur Vegetarier lieben werden! Er ist unglaublich schnell zubereitet und kann auch sehr gut bereits im Vorfeld, vor dem Eintreffen der Gäste, vorbereitet werden.

Solltet ihr keinen Zugriff auf die im Rezept angegebene Chilli Mayonnaise haben, könnt ihr stattdessen normale Mayonnaise verwenden und diese mit Chili-Pulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Paprika-Pulver würzen.

Zutaten
Burger Buns (nach diesem Rezept)
1 Aubergine
2 Avocados
2 Fleischtomaten
50 g Kräuterseitlinge
1 Kopf Salat
gutes Olivenöl
Ankerkraut Limettenpfeffer
Ankerkraut Meersalz
Lieblings-Mayo (z. B. Stokes Chilli Mayonnaise)
Lieblings-Ketchup (z. B. Stokes Tomato Ketchup)

Um den Auberginen die Bitterstoffe zu entziehen, in ca. 6 – 8 mm dicke Scheiben schneiden, beidseitig mit groben Meersalz bestreuen und anschließend ca. 30 Minuten lang einwirken lassen.

Die Avocados halbieren, den Kern entfernen, die Schale mit einem scharfen Messer herunterschneiden und anschließend ebenfalls in ca. 6 – 8 mm dicke Scheiben schneiden.

Sowohl die Kräuterseitlinge als auch die Fleischtomaten in Scheiben schneiden. Die Auberginen und die Kräuterseitlinge beidseitig mit gutem Olivenöl bestreichen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II vorheizen und anschließend das Gemüse (außer die Tomaten) über direkter Hitze grillen. Sobald beidseitig schöne Brandings entstanden sind, das Gemüse von der direkten in die indirekten Zone legen und weich werden lassen.

Der Burger setzt sich wie folgt zusammen (von unten nach oben):

– Bun Boden
– Chilli Mayonnaise
– Salat
– Tomate
– Aubergine
– Kräuterseitling
– Avocado
– Ketchup
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Blätterteig-Rosen mit Zucchini und Lachs

Immer häufiger beobachten wir, dass es die ganz kleinen feinen Speisen im Foodbereich sind, die unseren Gästen ein lächeln ins Gesicht zaubern. Genauso ist es mit unseren Blätterteig-Rosen mit Zucchini und Lachs.

Die Blätterteig-Rosen bestechen dadurch, dass sie aus nur vier Zutaten bestehen, wunderschön aussehen und geschmacklich der absolute Knaller sind. Der Blätterteig bringt dabei die leichte Süße, der Räucherlachs das nötige Salz und das Aroma, die Zucchini den Biss und der Frischkäse in Kombination mit dem Blätterteig die Schlonzigkeit.

Die Blätterteig-Rosen mit Zucchini und Lachs können auch sehr schön in Teamarbeit vorbereitet werden. – Dann schmecken sie mit einem schönen Glas Weißwein umso besser.

Zutaten
2 kleine Zucchini
150 g Frischkäse
4 – 5 Scheiben Räucherlachs
1 Rolle Blätterteig

Den Blätterteig auseinander rollen und anschließend mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaroller längs in vier gleich breite Streifen schneiden.

Jeweils einen Streifen Blätterteig auf eine bemehlte Fläche legen. Durch Zuhilfenahme eines Messers, eine Hälfte des Blätterteig-Streifens mit dem Frischkäse bestreichen.

Die Zucchini in ca. 2 mm dünne Scheiben schneiden.

Die Zucchini-Scheiben auf die Frischkäse-Schicht auslegen. Die nächste Scheibe sollte jeweils die vorherige Scheibe um ca. 50 Prozent abdecken und dabei um ca. 1/3tel über den Blätterteig-Rand ragen.

Die Räucherlachs-Scheiben in schmale Streifen schneiden und anschließend auf den nicht überstehenden Teil der Zucchini-Streifen auslegen.

Die überstehende Blätterteig-Hälfte in Richtung der Füllung hochklappen und anschließend leicht andrücken.

Den gesamten Blätterteig-Streifen vorsichtig aufrollen und anschließend aufrecht hinstellen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II mit aufgelegtem Pizzastein ca. 20 Minuten lang auf ca. 200°C vorheizen und anschließend die Blätterteig-Rosen auf den auflegen. Wir nutzen dazu nur die beiden äußeren Gasregler, die wir jeweils auf fast minimale Stellung drehten.

Nach ca. 20 Minuten sind die Blätterteig-Rosen mit Zucchini und Lachs fertig gegart.

Die Blätterteig-Rosen sind sowohl warm, als auch kalt eine Delikatesse und ein Blickfang bei euren Gästen!

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers John Stone Lammlachs mit Tomaten-Knoblauch-Bruschetta

Wir freuen uns ganz besonders auf diese drei wunderschönen Lammlachse von John Stone aus Irland. John Stone ist bereits berühmt für sein hochqualitatives Dry Aged Beef, welches wir diverse Male grillten (z. B. hier…).

Leider ist Lamm ein Saisonartikel und sehr gefragt. – Sollten die Lammlachse im Albers-Shop einmal nicht erhältlich sein, könnt ihr euch praktischerweise hier bei Verfügbarkeit erinnern lassen.

Bei eurer Albers-Erstbestellung empfehlen wir euch den Rabatt-Code „bigbbq“, mit dem ihr ganze 15 % Rabatt auf eure gesamte Bestellung erhaltet!

Zutaten
Lammlachse mit Deckel von Albers
2 Knoblauchzehen
0,5 TL Ankerkraut Chili Flocken
1 EL Ankerkraut Rosmarin
1 TL Ankerkraut Oregano
guten Olivenöl
Tomaten
Frühlingszwiebeln
frisches Basilikum
1 Baguette

Zubereitung der Lammlachse

Unsere heutigen Gäste bevorzugen das unglaublich zarte Lammfleisch ohne Fett und Sehen, weshalb wir den Fettdeckel mit einem sehr scharfen Messer entfernten.

Zum Würzen der Lammlachse werden 2 Knoblauchzehen klein gehackt und anschließend 0,5 TL Chili Flocken, 1 EL Rosmarin und 1 TL Oregano hinzugefügt und mit gutem Olivenöl zu einer Marinade verrührt.

Die Lammlachse zusammen mit der Marinade in einen Gefrierbeutel geben und zum Durchziehen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II für direkte hohe Hitze vorbereiten. Damit wir intensive Brandings auf dem Fleisch erhalten, ersetzten wir die Hälfte der Grillroste durch die gusseiserne Variante.

Die Lammlachse von beiden Seiten für jeweils ca. 60 sec. scharf angrillen…

…und anschließend im indirekten Bereich bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C gar ziehen lassen.

Die Lammlachse in Tranchen schneiden.

Zubereitung des Tomaten-Knoblauch-Bruschettas

Die Tomaten vierteln, das weiche Innere herausschneiden und anschließend die Viertel in kleine Würfel schneiden. Eine Knoblauchzehe klein hacken und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Zusammen mit Olivenöl und einigen klein geschnittenen Basilikum-Blättern in einer Schüssel vermengen.

Das Baguette in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit einer halben Knoblauchzehe einreiben, mit Olivenöl beträufeln und anschließend auf dem Grill anrösten.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kikok Hähnchen Piri-Piri mit Piri-Piri-Sauce

Einmal Kikok Hähnchen, immer Kikok Hähnchen. – So ist es auch uns nach dem ersten Verzehr des maisgelben, saftigen und überaus schmackhaften Kikok Hähnchens von Albers ergangen. Unsere präferierte Zubereitungsweise für ein von außen krosses und von innen saftiges Hähnchen ist die auf dem Grillspieß.

Dieses Mal möchten wir euch jedoch eine andere Zubereitungsweise vorstellen: Piri-Piri. Nach Informationen von meinem Arbeitskollegen Fabio, mit portugiesischer Abstammung, bezeichnet Piri-Piri scharfe portugiesische Gerichte, die vornehmlich über Holzkohle gegrillt werden und durch den direkten Kontakt mit dem Feuer viele Röstaromen bieten. Zugleich steht Piri-Piri aber auch für eine sehr würzige Sauce mit den Grundzutaten Chili, Paprika, Zitrone und Öl.

In der Ursprünglichen Variante wird das Hähnchen großzügig mit Piri-Piri-Sauce bestrichen und anschließend beidseitig gegrillt. Da bei uns in der Familie nicht alle scharf essen, bestreuen wir unser Hähnchen mit einer leckeren Hähnchen-Gewürzmischung und würzen erst im Nachhinein individuell mit Piri-Piri-Sauce.

Zutaten
1,5 kg Kikok Maishähnchen von Albers
Ankerkraut Tikka Masala
5 rote Chilischoten
1 rote Paprikaschote
2 EL Paprika edelsüß
1 EL Paprika rosenscharf
5 – 8 fein gehackte Knoblauchzehen
Saft von 2,5 Zitronen
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
Meersalz

Zubereitung der Piri-Piri-Sauce

Die Chili- und Paprikaschoten waschen, entkernen und anschließend in Streifen und/oder Ringe schneiden sowie die Knoblauchzehen fein hacken.

Das Gemüse zusammen mit dem Saft der Zitronen in einem feuerfesten Topf ca. 15 – 20 Minuten kochen lassen.

Das weiche Gemüse etwas erkalten lassen, in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

Die restlichen Zutaten wie Paprika edelsüß und rosenscharf, Rotweinessig und Olivenöl hinzufügen und anschließend mit Meersalz würzen.

Zubereitung des Kikok Maishähnchens

Das Maishähnchen auf die Brust legen und anschließend durch Zuhilfenahme eines kräftigen scharfen Messers oder einer Geflügelschere das Rückgrat herausschneiden.

Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben legen, leicht auseinanderklappen und mit einer Hähnchen-Gewürzmischung, wie z. B. Ankerkraut Tikka Masala einreiben. Alternativ kann auf die Gewürzmischung verzichtet werden, stattdessen wird das Hähnchen mit der Piri-Piri-Sauce eingestrichen.

Das Hähnchen über direkter Hitze auf den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II legen und von beiden Seiten bei mehrmaligem Wenden kross angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des Grills legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 80°C garen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Big Kahuna Burger aus dem Film Pulp Fiction

„Mhhhhmhhhhh – Das ist ein leckerer Burger“, stellte Jules Winnfield (Samuel L. Jackson) in Quentin Tarantinos Filmklassiker Pulp Fiction aus dem Jahre 1994 fest.

Aus der Original Filmszene wissen wir, dass der Burger bei der hawaiianischen Burgerkette Big Kahuna Burger bestellt wurde und dem Auftragskiller Jules anscheinend sehr gut geschmeckt hat. Dieser Szene wurde relativ viel Zeit gewidmet, in der sich der Zuschauen perfekt in die Rolle des Bösewichts Jules reinversetzen konnte und sich quasi vorstellen konnte, wie sehr lecker dieser Burger ist.

Enttäuschenderweise handelt es sich bei Big Kahuna jedoch um eine fiktive Burgerkette, die immer wieder in Quentin Tarantinos Filmen Einzug hält. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig oder fast unmöglich, an das tatsächliche Rezept zu kommen.

Nach unseren Recherchen gehören Teriyaki Sauce, Koriander und Ananas zu den essentiellen Zutaten. Ananas wahrscheinlich deshalb, weil es sich um eine hawaiianischen Burgerkette handelt.

Wie dem auch sei – die Wahrheit um das tatsächliche Rezept des Big Kahuna Burgers werden wir wahrscheinlich nie erfahren. – Wir wissen jedoch, das unsere Interpretation des Big Kahuna Burger wirklich lecker schmeckt. – Sehr sehr lecker sogar!

Als Patty kommt zum wiederholten Male der Greater Omaha Gold Label Burger Patty von Albers zum Einsatz.

Zutaten
4 Greater Omaha Gold Label Burger Patties (von Albers)
4 TL Teriyaki Sauce
4 Buns (zum Rezept…)
4 Ananasringe
4 Scheiben Cheddar
4 Streifen Bacon
150 ml Mayonnaise
2 EL Chilisauce
2 TL feingehackten Koriander
Rohrzucker (optional)

Für die Big Kahuna Sauce werden nur drei Zutaten benötigt: 150 ml Mayonnaise, 2 EL Chilisauce und 2 TL feingehackter Koriander.

Alle Zutaten miteinander verrühren und anschließend im Kühlschrank kalt stellen.

Vier Scheiben von einer reifen Ananas schneiden. Den äußeren Rand sowie den inneren Strunk der Ananas entfernen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II, für direkte Hitze vorbereiten und vorheizen. Die Ananas-Scheiben zusammen mit den Bacon-Streifen beidseitig über direkter Hitze grillen und anschließend zum Warmhalten in den indirekten Bereich legen. Sollte die Ananas noch nicht reif und somit nicht süß genug sein, ggf. vor dem Grillen mit Rohrzucker bestreuen.

Die Patties auf den heißen Grillrost legen und zunächst von einer Seite grillen, anschließend wenden, jeweils mit einem TL Teriyaki Sauce bestreichen und anschließend den Cheddar auflegen.

Die Patties zu den Ananas-Scheiben und Bacon-Streifen in den indirekten Bereich legen, den Deckel schließen und so lange warten, bis der Cheddar vollständig geschmolzen ist.

Den Big Kahuna Burger wie folgt belegen (von unten nach oben).

– Bun Boden
– Patty mit Teriyaki Sauce und Cheddar
– Big Kahuna Sauce mit Mayonnaise, Chilisauce u. Koriander
– Ananas-Scheibe
– Bacon Streifen
– Bun Deckel

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Beer Can Burger – Bull’s-Eye Wacken Review

Ihr erinnert euch doch sicherlich noch an unser Bull’s-Eye-Gewinnspiel vor einigen Wochen, bei dem ihr ein Bull’s-Eye Festival-Kit inkl. 2 Tickets für das weltgrößte Metal-Festival gewinnen konntet! Des Weiteren wiesen wir daraufhin, dass dieses Jahr erstmals das Bull’s-Eye BBQ House seine Türen öffnet und ihr die Chance hattet, euch für eine komfortable Festival-Unterkunft zu bewerben.

Selbstverständlich waren auch wir vom 31.07. – 03.08. auf dem Wacken Open Air 2019 und besuchten unsere Freunde von Bull’s-Eye.

Wir müssen zugeben, dass Bull’s-Eye wahrhaftig nicht gekleckert sondern richtig geklotzt hat! – Das Bull’s-Eye BBQ House bot 5 Teams zu jeweils 4 Teilnehmern die Möglichkeit, die ganze Festivalzeit in echten Betten mit Matratzen zu übernachten. Des Weiteren standen WLAN und Strom sowie eine Bar und eine großzügige Chill-Out-Lounge auf fast 200 Quadratmetern zur Verfügung.

Wir haben für euch eine Instagram-Story gedreht, in der ihr euch einen sehr guten Eindruck über die komfortable Unterkunft verschaffen könnt.

Doch damit nicht genug: Im Außenbereich des Bull’s-Eye BBQ House fanden Rund um die Uhr verschiedene Challenges und Grillkurse statt. Und zwar mit geballter Power: Ein Grillmeister von Bull’s-Eye und Grillmeister Marco Korte haben den Grill 8 Stunden pro Tag so richtig zum Glühen gebracht und gezeigt, was man mit den Bull’s-Eye BBQ Saucen und dem richtigen Equipment tolles zaubern kann!

In sehr vielen, über die vier Festival-Tage verteilten kurzen Grill-Kursen wurden den Kursteilnehmern die Basics des Grillen vermittelt und die 10 Bull’s-Eye Saucen vorgestellt. – Selbstverständlich packten alle Kursteilnehmer mit sehr viel Spaß tatkräftig mit an und kreierten zusammen mit Marco tolle Grillgerichte.

Eines dieser Rezepte hatte es uns ganz besonders angetan, weshalb wir diesen Leckerbissen in unserer Grill-Remise nachgrillten und euch das detaillierte Rezept im Anschluss dieses Berichtes ans Herz legen.

Ein tolles Konzept von Megacult! – Wir hoffen sehr, dass das Bull’s-Eye BBQ House auch auf dem W*O*A 2020 wieder seine Türen öffnet!

Zubereitung der Beer Can Burger

Zutaten
1.250 g Gehacktes vom Rind
10 Scheiben Bacon
1 Paprika
1 Chili
75 g Champignons
75 g Mais
2 rote Zwiebeln
150 g Cheddar
1/2 Flasche Bull’s-Eye Original
Lieblings-Rub (z. B. Ankerkraut Magic Dust)
gutes Olivenöl (z. B. The Sin Oil)
1 Bierdose (Beer Can)

Das Gehackte vom Rind in 5 gleiche Teile teilen und die roten Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

Einen guten Schuss Olivenöl in eine Grillschale erhitzen und anschließend die roten Zwiebeln darin anbraten.

Für die Gemüse-Füllung die Paprika und die Chili in kleine Stücke und die Champignons in dünne Scheiben schneiden. Den Mais, die angebratenen Zwiebeln und die Hälfte vom Cheddar hinzufügen.

Aus den 5 Teilen Gehackten jeweils runde Bälle formen und anschließend mit einer Bierdose von oben eine Mulde hineindrücken.

Die Mulden sollten so groß sein, dass später ausreichend Gemüse-Füllung hineinpasst.

Das Gehackte von innen und außen großzügig mit euren Lieblings-Rub bestreuen und anschließend den oberen Rand mit jeweils zwei Scheiben Bacon ummanteln.

Die Mulden mit dem Gemüse füllen.

Einen großen Klecks Bull’s-Eye Original hinzugeben.

Schlussendlich den restlichen Cheddar auf die Beer Can Burger verteilen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180 – 200°C indirekte Hitze vorbereiten und anschließend die Beer Can Burger mit einem breiten Pfannenwender auf den Grillrost setzen.

Bei geschlossenem Deckel ca. 45 – 60 Minuten lang garen. Während der Garzeit die Beer Can Burger ca. 2 – 3 Mal mit Bull’sEye Original bestreichen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schweinefilet mit Käse-Kräuter-Füllung

Das Schweinefilet ist bei uns in der Familie seit eh und je unglaublich beliebt. Es ist einfach zu beschaffen und preislich sehr attraktiv. Mit unserer Käse-Kräuter-Füllung und der cremigen Sauce wird das zarte Fleisch zu einem Genuss.

Zutaten
1 – 2 Schweinefilets (z. B. LaMila Duroc Filet v. Albers)
1 – 2 EL Ankerkraut Kräuter der Provence
feines Meersalz
Ankerkraut Paprika rosenscharf
Ankerkraut Majoran
1 – 2 EL Speisestärke
gutes Olivenöl
150 g Gratinkäse

150 g Sahnejoghurt
200 ml Gemüsebrühe
2 kleine frische Zwiebeln
frische Petersilie

Die heutige Vergrillung nutzen wir dazu, unseren neuen Schickling-Grill Premio XL II einzuweihen.

Da die Vorbereitungen keiner langen Zeiten bedürfen, werden zunächst die Briketts im Anzündkamin zum Glühen gebracht.

Das Schweinefilet längs aufschneiden. Damit die Füllung während des Grillens nicht hinaustritt, das Fleisch nicht zu tief oder zu weit am äußeren Rand einschneiden.

Die entstandene Tasche mit ca. 2/3tel des Gratinkäses und Kräuter der Provence füllen.

Die Tasche sorgfältig mit Rouladennadeln verschließen und anschließend mit Meersalz und Paprikapulver würzen.

Mittlerweile müssten die Briketts im Anzündkamin durchgeglüht sein. – Diese werden nun in den Grill geschüttet.

Das Schweinefilet unter direkter Hitze von allen Seiten scharf angrillen, anschließend vom Grill nehmen und warm halten.

In einer mit Olivenöl benetzten Grillschale fein gewürfelte Zwiebeln anbraten.

Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Sahnejogurt einrühren mit Speisestärke binden und anschließend das Schweinefilet in die Sauce legen. Die Schale sollte in den indirekten Bereich des Grills platziert werden.

Das Fleisch mit Sauce übergießen und anschließend den restlichen Gratinkäse darüberstreuen.

Bei einer Gartemperatur von ca. 200°C ca. 20 Minuten lang bei geschlossenem Deckel garen. Die Ziel-Kerntemperatur beträgt ca. 65°C.

Als Beilage ist so gut wie alles passend: Reis, Nudeln, Kroketten, Kartoffeln, Kartoffel-Ecken u.v.m. oder wie in unserem Fall Bulgur.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Tomahawk Steak mit Fächerkartoffeln

Das Grillen von einem Tomahawk Steak bereitet uns immer wieder eine wahre Freude! Es ist für uns ein tolles Gefühl, das mächtige Stück Fleisch direkt am Knochen festzuhalten, um es auf den heißen Grillrost zu legen und kurze Zeit später zu wenden.

Bei dieser Grill-Session werden wir das erste Mal den Keramikbrenner unseres Schickling-Grill PremioGas XL II nutzen. – Ein für uns ganz besonderer Moment!

Immer noch gilt unser Hinweis: Verwendet bei eurer Erstbestellung bei Albers den Rabatt-Code „bigbbq“ und erhaltet ganze 15 % Rabatt auf eurer gesamten Bestellung!

Zutaten
1 kg Jack’s Creek Black Angus Tomahawk Steak
4 festkochende Kartoffeln
1 Stück Cheddar Käse
1 Stück Parmesan
4 EL Butter
1 Becher Sour Cream
1 Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Bund Schnittlauch
Meersalz (z. B. Ankerkraut Steak & BBQ Salzflocken)
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Hamburg)

Zubereitung der Fächerkartoffeln

Die festkochenden Kartoffeln mit einem sehr scharfen Messer in ca. 3 – 5 mm breite Streifen einschneiden. Damit die Kartoffeln nicht vollständig durchgeschnitten werden, positioniert man jeweils einen Kochlöffel vor und hinter der Kartoffel.

Den Cheddar Käse in sehr dünne Scheiben schneiden.

Die Cheddar Scheiben zwischen den einzelnen Fächer schieben.

Die Kartoffeln mit den Cheddar Streifen auf eine Holzplanke (z. B. Moesta-BBQ Kirschholz Räucherbrett) legen und anschließend mit geriebenen Parmesan bestreuen.

Bei einer Gartemperatur von ca. 200°C, ca. 40 – 50 min. lang im indirekten Bereich des Grills garen.

Zubereitung der Sour Cream

Die Sour Cream wird lediglich mit etwas Gemüse verfeinert. Dazu die Paprika und den Schnittlauch klein schneiden sowie die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden. Das Gemüse kurz vor dem Servieren über die Sour Cream streuen.

Zubereitung des Tomahawk Steaks

Das Tomahawk Steak ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch kann das Fleisch Zimmertemperatur annehmen und ist im Kern nicht mehr so extrem kalt.

Den Grill bzw. den Keramikbrenner (Schickling-Grill Burner) auf maximale Temperatur aufheizen.

Damit während des Grillens eine tolle Salzkruste entsteht, das Fleisch beidseitig entsprechend großzügig mit BBQ Salzflocken bestreuen.

Das Tomahawk Steak für jeweils ca. 30 – 45 Sekunden von beiden Seiten grillen. In dieser relativ kurzen Zeit kann mit einem Keramikbrenner eine durchgehende Kruste erreicht werden.

Das Steak nach dem scharfen Angrillen in den indirekten Bereich des Grills legen und bei einer Gartemperatur von ca. 150°C mit geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) garen.

Servieren des Tomahawk Steaks mit Fächerkartoffeln

Das Steak nach dem Grillen ca. 5 Minuten lang ruhen lassen, anschließend in Tranchen schneiden. Die Fächerkartoffeln unmittelbar vor dem Servieren mit Sour Cream übergießen und mit dem klein geschnittenen Gemüse bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Albers Skirt Steak Appetizer

Sobald wir unseren Gästen ankündigen, als nächstes Stück Fleisch ein Skirt Steak auf den heißen gusseisernen Grillrost zu legen, wenden sich alle Blicke unverzüglich diesem wundervollen Cut entgegen. Oftmals kommen sie aus dem Staunen über das sehr lange Steak überhaupt nicht mehr heraus.

Wir müssen zugeben, dass selbst uns, die dieses aus dem Rippenbogen stammende Steak bereits ein Dutzend Mal gegrillt haben, der Anblick und Geschmack immer wieder beeindruckt. – Zum Einen ist es die Länge des Steaks, zum Anderen ist es die besonders hohe Fettmarmorierung, die dem Steak u. a. den unglaublich kernigen Geschmack verleiht.

Zutaten
1 x Greater Omaha Gold Label Outside Skirt (Albers)
1 x Paprika Ampel
1 x gutes Olivenöl (z. B. The Sin Oil v. Efthimios Christakis)
1 x Dalmatiner Rub (Ankerkraut)
1 Teriyaki Sauce
frische Kresse

Das Skirt Steak wird fertig pariert von Albers angeliefert.

Zubereitung der Paprikastreifen

Die Paprikas unter fließendem Wasser reinigen, entkernen und in ca. 5 – 7 mm dünne Streifen schneiden.

Die gusseiserne Pfanne (z. B. Petromax fp 25) auf mittlere Temperatur aufheizen und anschließend die Paprikas, zusammen mit einem Schuss gutem Olivenöl, weich garen.

Zubereitung des Skirt Steaks

Das Skirt Steak ca. eine Stunde vor dem Grillbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II, auf maximale Temperatur aufheizen.

Das Skirt Steak auf den gusseisernen Grillrost legen und zunächst für ca. 60 sec. auf der 10 Uhr-Stellung und anschließend für 60 sec. auf der 2 Uhr-Stellung grillen. Mit der anderen Seite des Steaks ebenso verfahren.

Die Gartemperatur auf ca. 150°C herunterregeln und anschließend unter mehrmaligen Wenden bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C nachziehen lassen.

Servieren der Skirt Steak Appetizer

Das Skirt Steak längs teilen und von einer Seite großzügig mit Dalmatiner Rub, bestehend aus Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat bestreuen.

Die beiden Steak Hälften jeweils in 4 Teile schneiden, sodass man 8 Fleischstreifen erhält.

In einem Fleischstreifen, mit der gewürzten Seite nach innen, jeweils einen roten, gelben und grünen Paprikastreifen einwickeln und anschließend mit einem Holzspieß fixieren.

Eine große Servierplatte mit einigen Tropfen Teriyaki Sauce dekorieren, die Skirt Steak Appetizer auflegen und anschließend mit Kresse belegen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!