Reibekuchen Variationen v. d. Moesta-BBQ PAN´BBQ

Kennt ihr noch die Zeiten, als man nach dem Braten von Fisch oder Reibekuchen, den Geruch 1 – 2 Tage lang nicht aus der Küche herausbekam? – Diese Tage sind bei uns schon lange gezählt, denn solch geruchsintensive Gerichte werden bei uns ausschließlich Outdoor zubereitet.

Ganz besonders hilfreich ist dabei die Moesta-BBQ PAN´BBQ (zum Testbericht…): Ob geruchsintensive Gerichte wie z. B. Wiener Schnitzel, Pfannkuchen, Fisch, Reibekuchen usw. oder XXL-Gerichte für große Grill-Events, bei denen Pilzpfannen, Gemüsepfannen, Paellas usw. zubereitet werden, ist die Moesta-BBQ PAN´BBQ die perfekte Lösung.

In diesem Rezept geht es um die bei uns so sehr geliebten Reibekuchen, die wir Erwachsene gerne in den unterschiedlichsten Variationen essen. Im Gegensatz dazu, verputzen unsere Kinder die auch Kartoffelpuffer genannten frittierten „Kartoffelnester“ gerne mit Zucker oder Apfelmus.

Zutaten
für die Reibekuchen
2 kg Kartoffeln
3 Eier
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
75 g Mehl
Meersalz

1,5 – 2 l Rapsöl
Räucherlachs
Creme Fresh
Sauerkraut
Matjes
Apfelmus
Dill
Schnittlauch

Zubereitung des Reibekuchen-Teigs

Die Kartoffeln mit dem Sparschäler schälen, ggf. waschen, gut abtrocknen und anschließend mit einer groben scharfen Reibe reiben.

Die Zwiebeln klein schneiden, zu den geriebenen Kartoffeln geben, mit Salz würzen und schlussendlich die Eier und das Mehl unterheben. Sollte der Teig noch zu flüssig sein, weiteres Mehl hinzufügen.

Vorbereitung der PAN´BBQ

Damit sich das Rapsöl nicht in einer Ecke sammelt, sollte die Moesta-BBQ PAN´BBQ eben ausgerichtet werden. Wir bewerkstelligen das immer mit einer kleinen Mini Wasserwaage.

Je nach Außentemperaturen, werden ca. 1 – 1,5 Anzündkamine durchgeglühte Briketts benötigt.

Die Briketts werden gleichmäßig auf dem Kohlerost des Grills verteilt. Auf dem folgenden Bild sind sehr gut die drei Pfannenhalter zu erkennen, die ganz einfach am Pizzaring befestigt werden.

Nachdem die PAN´BBQ auf den Pizzaring gestellt wurde, werden ca. 1,5 – 2 l Rapsöl in die Pfanne gegossen und auf ca. 180°C erhitzt. Die Temperatur kontrollieren wir stichprobenartig mit einem Einstechthermometer.

Zubereitung der Reibekuchen

Den Teig portionsweise in das heiße Fett geben und anschließend von beiden Seiten gold-braun braten.

Am allerbesten schmecken die Reibekuchen, wenn sie ganz heiß aus der PAN´BBQ serviert werden.

Wir Erwachsene versuchen immer neue Variationen: Unsere Top-Empfehlungen sind mit Räucherlachs und Creme Fresh, mit Matjes und Zwiebelringen oder ganz einfach mit Sauerkraut.

Viel Spaß beim Nachbraten und einen guten Appetit!

Link zu Moesta

French Toast mit Orangensauce, Spargel u. Erdbeeren v. d. Campingaz Master Plancha EX

Nachdem ich bereits letzte Woche die Campingaz Master Plancha EX ausführlich vorstellte, präsentiere ich euch im Zuge der Aktion „Campingaz Grillfrühstück“, mein Rezept „French Toast mit Orangensauce, Spargel und Erdbeeren.

Vorab ein wichtiger Hinweis: Weitere leckere Frühstücksgerichte von der Campingaz Master Plancha EX könnt ihr die folgenden Tage bei Tina (Farbbechers Cuisine), Camillo (Don Caruso BBQ), Chris (Westwood BBQ) und bei Marcel (BBQlicate) nachlesen!

Zutaten
4 Scheiben Toastbrot
4 Eier
grobes Meersalz
Limettenpfeffer
0,2 l Orangensaft aus 2 Bio-Orangen
2 TL Orangenzesten
0,4 l Sahne
0,4 l Weißwein
1 – 2 Schalotten
4 – 5 EL Butter
1 Bund grüner Spargel
Erdbeeren
gutes Olivenöl

Zubereitung der Orangen-Sauce und dem grünen Spargel

Die Grillplatte der Campingaz Master Plancha EX mit gutem Olivenöl benetzen.

Den grünen Spargel in kurze Stücke schneiden und anschließend bei mittlerer Temperatur gold-braun grillen.

Mit einem Zestenschneider oder einem Hobel ca. 2 EL Orangenzesten schneiden, anschließend die Orangen auspressen, um ca. 0,2 l Orangensaft zu erhalten.

In einem kleinen Kochtopf oder einer Bratpfanne den Weißwein, zusammen mit dem Orangensaft zu Kochen bringen.

Die Schalotten in kleine Würfel schneiden, in den Topf/Pfanne geben und anschließend die Sauce reduzieren.

Nachdem die Sauce auf die Hälfte reduziert wurde, die Hälfte der Sahne (0,2 l) einrühren.

Zum Schluss die Butter nach und nach einrühren und einen von zwei Teelöffel Orangenzesten hinzufügen. Nun muss die Orangensauce, zusammen mit dem Spargel warm gehalten werden.

Zubereitung der French Toasts

Die Eier in einer großen flachen Form aufschlagen, die zweite Hälfte der Sahne und den zweiten Teelöffel Orangenzesten hinzufügen, anschließend mit groben Meersalz und Limettenpfeffer würzen.

Die Toastbrotscheiben in die flache Form legen und mit der Ei-Sahne-Flüssigkeit von beiden Seiten vollsaugen lassen.

Die Toastbrotscheiben bei mittlerer bis hoher Temperatur, von beiden Seiten grillen.

Während des Grillens immer wieder die Orangensauce umrühren.

Servieren der French Toasts mit Orangensauce an Spargel und Erdbeeren

Die gegrillten French Toast diagonal halbieren, stapeln und anschließend mit der Orangensauce übergießen. Den grünen Spargel dazulegen und mit frischen Erdbeeren garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Auf keinen Fall verpassen!

Ihr möchtet weitere leckere Frühstücksgerichte von der Campingaz Master Plancha EX erleben? Dann schaut in den nächsten Tagen unbedingt öfter bei Tina (Farbbechers Cuisine), Camillo (Don Caruso BBQ), Chris (Westwood BBQ) und bei Marcel (BBQlicate) vorbei!

Die Campingaz Master Plancha EX im Praxistest: Zum ausführlichen Bericht…

Auberginen-Feta-Röllchen mit Buletten

Auberginen-Feta-Röllchen sind absolut geniale vegetarische Begleiter, die sowohl autark in Form eines Appetizers, als auch in Form einer Fleischbeilage punkten. Durch die Aufrollung der Auberginen-Scheiben, der Verschnürung durch den Schnittlauch-Halm und der cremigen Füllung sehen sie auf dem ersten Blick relativ aufwändig aus. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. – Sie sind super-schnell zuzubereiten und können ggf. bereits einen Tag zuvor vorbereitet werden.

Zutaten
2 Auberginen
0,5 Zitrone
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
0,5 Peperoni
2 – 3 Zweige Minze
1 Bund Schnittlauch
250 g Rucola
150 g Feta
2 EL Olivenöl
1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette A.O.C.
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz
1 klein gewürfelte Zwiebel
500 g Gehacktes halb Schwein/halb Rind
Ankerkraut Buletten & Frikadellen

Den Stil der gewaschenen Auberginen entfernen, längs in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit ein wenig Olivenöl beidseitig auf einer Feuerplatte, Plancha, Pfanne oder auch in den indirekten Bereich des Grills garen, bis die Scheiben anfangen weich zu werden.

In der Zwischenzeit kann bereits damit begonnen werden, das Fleisch, in unserem Fall Buletten, aufzulegen. Das Gehackte der Buletten wurde zuvor mit dem Gewürz Ankerkraut Buletten & Frikadellen und einer klein gewürfelten Zwiebel gewürzt.

Die weichen Auberginen-Scheiben zum Abkühlen zur Seite legen und in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Dazu den Rucola, einige Halme Schnittlauch, die Minze, die klein geschnittene Knoblauchzehe, die halbe entkernte und kleingeschnittene Peperoni, den gehackten Feta, den Saft der Halben Zitrone, 2 EL Olivenöl und 1 – 2 Prisen Ankerkraut Piment d´Espelette in einer Schüssel gleichmäßig vermengen. Zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.

Auf jeweils dem Ende einer Auberginen-Scheibe ca. einen Löffel Füllung geben, aufrollen und anschließend mit einem Schnittlauch-Halm zusammenbinden.

Vor dem Servieren mit Ankerkraut Piment d´Espelette bestäuben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Coleslaw Memphis Mustard Style

Der typisch amerikanische, Coleslaw genannte Krautsalat schmeckt einfach wahnsinnig gut, ist jedoch durch den relativ hohen Anteil von Mayonnaise nicht bei jedermann gleich beliebt.

Aus diesem Grund stelle ich euch heute einen ebenfalls sehr schmackhaften Krautsalat im Memphis Mustard Style vor, der völlig ohne den Einsatz von Mayonnaise auskommt.

Zutaten
1/2 Weißkohl
1 Karotte

für die Sauce
3 EL Pflanzenöl
2 – 3 EL Zucker
4 EL Branntweinessig
3 EL Dijonsenf
1 EL Tabascosauce
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz oder z. B. Ankerkraut rosa Bergsalz

Den Strunk des halben Weißkohls herausschneiden und ggf. die unschönen Blätter entfernen.

Mit einem Sägemesser/Brotmesser dünne Scheiben heruntersägen und je nach Belieben weiter zerkleinern.

Durch Zuhilfenahme einer Küchenreibe, die geschälte Karotte zerkleinern.

Alle o. a. Zutaten für die Sauce sorgfältig miteinander verrühren, mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Meersalz würzen und anschließend im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Der Krautsalat im Memphis Mustard Style passt genauso wie der traditionelle Coleslaw hervorragend zu Gegrilltem aller Art und ist eine tolle Alternative zur Mayonnaise-lastigen Variante.

Appetizer: Tomaten-Käse-Blätterteig mit Dijon Senf

Einfach und schnell zubereitet – einfach köstlich! Heute stelle ich euch einen, bei uns seit Jahren bewährten Klassiker der Appetizer vor. Tomaten-Käse-Blätterteig mit Dijon Senf.

Zutaten
Blätterteig
Dijon Senf
Crème fraîche (optional bei Kindern)
junger Gouda
mittelgroße Tomaten
frischer Rosmarin
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Während der Grill bei ca. 200° C den Pizzastein aufheizt, den Blätterteig ausrollen und großzügig mit Dijon Senf bestreichen. Da Kinder meist nicht so gerne Senf mögen, ggf. einen Teilbereich stattdessen mit Crème fraîche bestreichen. Damit der Blätterteig später besser von der Pizzaschaufel rutscht, zuvor mit Hartweizengrieß bestreuen.

Die gesamte Fläche grob mit Scheiben vom jungen Gouda belegen.

In regelmäßigen Abständen Tomatenscheiben verteilen.

Sparsam mit Meersalz und frischgemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und mit Rosmarin belegen.

Nun auf den für ca. 15 Minuten vorgeheizten Pizzastein legen und den Deckel schließen.

Nach ca. 12 – 15 Minuten sollte der Blätterteig aufgegangen und die Tomaten weich geworden sein.

Mit einem Pizzaroller einzelne Stückchen schneiden und den Gästen auf einem kleinen Teller servieren.

Alternativ kann der Blätterteig auch schon im Rohzustand in kleine Stückchen geteilt und belegt werden. So erhält man schlussendlich Teilchen in Größe für typisches Fingerfood.

Dieses Rezept ist zwar unwahrscheinlich simpel aber gerade durch den würzigen Dijon Senf geschmacklich der absolute Knaller. – Probiert es aus!

Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel

Das nun folgende Rezept ist mein absolutes Spargel-Lieblingsrezept. Es ist unwahrscheinlich einfach in der Zubereitung und geschmacklich der absolute Hammer! Selbst kalt, gedippt mit etwas Kartoffelcreme oder Tzatziki, schmeckt der grüne Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel einfach Mega!

Zutaten
1 Bund grüner Spargel
1 Rolle frischer Blätterteig
Sesamsamen
Saft von einer halben Zitrone
1 Eigelb
Meersalz
Zucker

Den grünen Spargel unter fließendem Wasser waschen und anschließend das holzige Ende mit einem scharfen Messer abschneiden.

Jeweils eine Prise Meersalz und Zucker, sowie den Saft einer halben Zitrone in kochendes Wasser geben. Nun den grünen Spargel für genau 4 Minuten darin blanchieren, anschließend unter fließendem Wasser abschrecken und trocken tupfen.

Den Blätterteig in etwa 2 cm schmale Streifen schneiden und spiralförmig um den grünen Spargel schlängeln.
Das Eiweiß mit einem Silikonpinsel auf den Blätterteig pinseln und anschließend in Sesamsamen wälzen.

Auf den vorgeheizten Pizzastein des auf ca. 200 °C eingeregelten Grill für ca. 16 – 18 Minuten garen. Sobald der Blätterteig aufgegangen ist und etwas Farbe angenommen hat, ist der grüne Spargel im Sesam-Blätterteig-Mantel fertig.

Probiert es einfach mal aus, denn es geht einfach und schnell und schmeckt umwerfend!

Guten Appetit!

Gefüllte Paprika-Schiffchen mit Schafskäse-Creme

Zutaten
5 große rote Spitzpaprikas
200 g Schafskäse
3 fein geschnittene Knoblauchzehen
3 TL Tomatenmark
4 EL Crème fraîche
Olivenöl
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

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Die Paprikaschoten waschen, halbieren, den Strunk herausschneiden und entkernen.
Die restlichen o. a. Zutaten (außer dem Olivenöl) in einer Schüssel verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Nun die Füllung mit Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer abschmecken und anschließend gleichmäßig in die Paprikahälften füllen und mit Olivenöl beträufeln.

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Die gefüllten Paprika-Schiffchen auf den Grillrost setzen. Bei Verwendung eines geschlossenen Grills, die Schiffchen in die indirekte Zone setzen und unter geschlossenem Deckel bei einer Gartemperatur von ca. 180 – 200 °C garen. Bei Verwendung eines offenen Grills bzw. eines Braais, wie dem Megamaster Braai 1200, in den hinteren geschlossenen Bereich die meisten Kohlen verteilen und nur mittlere bis schwache direkte Hitze unter den Schiffchen.

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Nach ca. 20 – 30 Minuten sind die gefüllten Paprikaschoten merklich weicher geworden und beginnen langsam Farbe anzunehmen.

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Die gefüllten Paprika-Schiffchen mit Schafskäse-Creme sind die genialen Begleiter für leckere Schweine- oder Rinder-Steaks oder zusammen mit einer weiteren Beilage wie Reis, Pommes Frites oder grünem Salat, die perfekte vegetarische Speise.

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Guten Appetit!

Red Cabbage-Tart with Onion & Cheese

Heute präsentiere ich euch eine recht unbekannte aber dafür umso schmackhafte Vorspeise. Hierbei handelt es sich um einen in kleinen Tarte-Förmchen gegarten Quarkteig-Boden, belegt mit Rotkohl, Zwiebeln, Ziegenfrischkäse und gerösteten Sonnenblumenkernen.

Zutaten
120 g Mehl (z. B. Typ 405)
100 g Butter
100 g Magerquark
¼ Rotkohl, in Streifen geschnitten
1 Zwiebel
180 ml Brühe
100 g Ziegenfrischkäse
50 ml Sahne
50 ml Milch
50 g Sonnenblumenkerne
3 Zweige Thymian
1 Ei
Olivenöl
Rotweinessig
Meersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Zucker
Honig

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Für die Zubereitung des Teigs das Mehl, die Butter, den Quark und eine Prise Salz verkneten, anschließend ausrollen und in 4 – 6 Tarte-Förmchen verteilen. Anstelle der von mir verwendeten Blech-Förmchen können alternativ Ton- oder Porzellan-Schälchen genommen werden.

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Nun werden die Briketts entzündet. Nebenbei – es ist beim Weber Summit Charcoal immer wieder beeindruckend, wie rauchfrei geeignete Briketts unter Zuhilfenahme der Gaszündhilfe innerhalb kürzester Zeit durchglühen!

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Die in feine Würfel geschnittene Zwiebel in einem Wok oder anderem geeigneten Behältnis in etwas Olivenöl dünsten…

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…anschließend den in Streifen geschnittenen Rotkohl hinzufügen und nach kurzer Zeit mit der Brühe und dem Rotweinessig ablöschen. Nun kräftig mit Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und etwas Zucker würzen und solange weiterkochen, bis der Rotkohl anfängt weich zu werden, anschließend abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit werden in einer gusseisernen Pfanne über direkter Hitze die Sonnenblumenkerne angeröstet und anschließend zur Seite gelegt.

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Den Rotkohl zusammen mit dem von den Stielen gezupften Thymian und den gerösteten Sonnenblumenkernen vermischen und gleichmäßig in die Tarte-Förmchen verteilen. Den Ziegenkäse darüber bröseln, mit einer glatt gerührten Mischung aus Milch, Sahne und Ei übergießen und schlussendlich mit Olivenöl und/oder Honig beträufeln. Die Förmchen bei einer Gartemperatur von ca. 200 °C in den indirekten Bereich des Grills stellen und bei geschlossenem Deckel ca. 25 – 30 Minuten garen.

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Sobald der Teig gold-braun geworden ist, sind die Red Cabbage-Tart with Onion & Cheese fertig.

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Diese besondere Vorspeise passt sehr gut zu festlichen Anlässen wie z. B. Ostern, Weihnachten oder Silvester.

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Übrigens, wer nicht im Besitz von kleinen Tarte-Förmchen sein sollte, kann alternativ auch eine ganz normale Kuchenform verwenden und einzelne Stückchen in Kuchenform auf den Tellern der Gäste servieren.
Guten Appetit und viel Spaß beim Nachgrillen!

Kräuterdip

Nachfolgend ein sensationell leckerer Kräuterdip zum Dippen mit Baguette, Brot, Brötchen, Gemüse-Sticks und vielem mehr.
Er ist unwahrscheinlich schnell zuzubereiten. – Ohne großes Schnibbeln von Kräutern oder ähnlichem.

Zutaten
250 ml Miracel Whip Classic o. Balance
1/2 Päckchen Iglo 8 Kräuter
200 g Schmand
2 – 4 fein gehackte Knoblauchzehen

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Zur eigentlichen Zubereitung muss eigentlich gar nicht viel gesagt werden. Alle o. a. Zutaten werden verrührt und zum Durchziehen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

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Diesen Kräuterdip ziehe ich allen bisher von mir gekauften Dips vor. Er schmeckt durch die vielen Kräuter unwahrscheinlich frisch und ist nicht allzu knoblauchlastig. Einfach perfekt!

DIE(!) Tzatziki- oder Aioli-Alternative. – Den müsst ihr unbedingt einmal ausprobieren.

Coleslaw – Der amerikanische Krautsalat

Krautsalat selber herzustellen ist überhaupt nicht so aufwändig wie viele denken. Spätestens der tolle Geschmack lässt Erstgenießer zu Wiederholungstätern werden. Großes Vorbild der BBQ-Gemeinde ist der Krautsalat, wie ihn Kentucky Fried Chicken in ihren Restaurants serviert. Er passt genial zu Pulled Pork, Spare Ribs, Wraps, Burgern & Co.

Ich habe mir vor vielen Jahren dieses Rezept zum Vorbild genommen und etwas abgewandelt. Herausgekommen ist dieses tolle Coleslaw-Rezept.

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Zutaten
1 mittel-großer Weißkohl
2 kleine Karotten
1 sehr klein gewürfelte halbe Zwiebel
220 ml Mayonnaise
2 EL Weinessig
3 EL Zucker
1/2 – 1 TL Selleriesamen (z. B. aus Apotheke)
70 ml süße Sahne
Saft einer halben Zitrone
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Meersalz

Die äußeren unschönen Blätter entfernen und den Weißkohl vierteln.

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Jeweils den Strunk herausschneiden und anschließend mit einem Brotmesser dünne Scheiben des Weißkohls heruntersägen. Diese zerfallen in feine Streifen, die man je nach Belieben weiter verkleinern kann.

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Die halbe Zwiebel mit einem Messer in sehr kleine Würfel schneiden und die beiden geschälten kleinen Karotten mit einer Küchenreibe zerkleinern.

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Zur Zubereitung der Sauce, die Mayonnaise, den Weinessig, den Zucker, die Selleriesamen (in einem Mörser kurz angestoßen), die Sahne und den Saft einer halben Zitrone glatt rühren und anschließend mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Meersalz abschmecken.

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Nun alle Zutaten sorgfältig miteinander verrühren und am besten über Nacht in dem Kühlschrank ziehen lassen. Je nach Größe des Weißkohls sollte nur ein halber oder dreiviertel Kopf verwendet oder die Menge der Sauce erhöht werden.

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Ich genieße meinen Coleslaw am Liebsten etwas grober geschnitten, damit er nicht so naß und schwer ist und für lange Zeit schön knackig bleibt.

Guten Appetit!