Auberginencreme

Zutaten
1 Aubergine
1 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen
2 – 3 EL Olivenöl
1 EL Mayonnaise
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

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In der Aubergine werden einige kleine Schlitze geschnitten, um darin jeweils 1/4 Scheiben Knoblauchzehen zu stecken.

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Die Aubergine direkt auf die glühenden Kohlen legen und ca. 30 Minuten lang garen. Während der Garzeit jeweils nach ca. 7 min. um eine 1/4 Drehung wenden.

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Nachdem die Aubergine etwas abgekühlt ist, muss die Haut abgezogen werden.
Das Fruchtfleisch zusammen mit den Knoblauchzehen klein schneiden, mit einem EL Zitronensaft beträufeln und anschließend mit einem Stabmixer pürieren.
Nun wird die Mayonnaise und das Olivenöl untergerührt und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abgeschmeckt.

Die Auberginencreme schmeckt im warmen, wie auch im kalten Zustand vorzüglich als Aufstrich zu Baguette oder Ciabatta.

Geplankte Tomaten á la Caprese

Zutaten
(inspiriert von bbqpit.de)
Schälchen kl. Tomaten
Mini-Mozzarella
Pesto alla genovese
oder
Basilikum, feingehackt
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Holzplanke, gewässert

Wie immer muss die Holzplanke vor dem Grillen für ca. 1 bis 2 Stunden gewässert werden.

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Damit die Tomaten auf der Planke später nicht umfallen, wird zuerst die untere Rundung mit einem scharfen Messer abgeschnitten – das ist die einfachste Methode. Ich präferiere mittlerweile zur Alternative, die untere Rundung unberührt zu lassen und jeweils einen kleinen Ring aus Alufolie um jede einzelne Tomate zu legen – somit kann später nichts auslaufen.
Anschließend schneidet man den oberen Deckel der Tomaten ab und hüllt sie aus.

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In die Aushöhlung wird nun ein wenig Pesto geträufelt – wieder die einfachste Möglichkeit. Auch hier tendiere ich mittlerweile zu der etwas aufwändigeren Alternative und gebe anstelle von Pesto, etwas feingehackten Basilikum, Olivenöl, sowie Salz und Pfeffer in die Vertiefung, bevor ich die Tomaten jeweils mit einem Mini-Mozzarella verschließe. Auf dem hervorstehendem Mini-Mozzarella kommt ebenfalls ein wenig Pesto oder die zuvor erwähnte Alternative.

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Spätestens jetzt ist es Zeit die Holzplanke unter direkter Hitze vorzuheizen, bis sie anfängt mittelstark zu qualmen. Nun wird die Holzplanke in den indirekten Bereich gezogen und die Tomaten können aufgelegt werden.

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Bei einer Gartemperatur von ca. 180 Grad benötigen die Tomaten, je nach Größe, ca. 8 – 10 min. um heiß zu werden. Während dieser Zeit konnten sie dezent Rauch aufnehmen.

Champignonpfanne

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Die Champignonpfanne ist eine sehr schnell und einfach zuzubereitende Beilage. Schon seit vielen Jahren gehört sie zu meinen Standard-Beilagen. Des Weiteren kann sie auch auf Grills zubereitet werden, die keinen Deckel besitzen.

Zutaten
1 kg frische Champignons
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
Olivenöl
Sojasauce
frische Kräuter
ggf. Basilikum

Zuerst werden die frischen Champignons mit einem Pinsel geputzt und anschließend nach belieben in Viertel oder Scheiben geschnitten. Ich bevorzuge das Vierteln, da die Pilze nach dem Grillen bissfester bleiben. Die Zwiebeln werden zuerst gehäutet, dann halbiert und anschließend in halbe Ringe geschnitten, die Knoblauchzehen in Scheiben geschnitten.

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Nun bedient man sich seinen Kräutergarten und pflügt von Rosmarin und Thymian über Basilikum und Schnittlauch bis allem was sein Herz begehrt und hackt die Kräuter klein. Alternativ können auch ausschließlich Basilikumblätter verwendet werden. Wer keine frischen Kräuter zur Hand hat, kann auch Tiefkühlkräuter verwenden.

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Nachdem ein halber Weber-Anzündkamin (der Große) die Briketts durchgeglüht hat, stellt man den Weber Style Gemüsekorb aus Edelstahl auf den Grillrost um ihn vorzuheizen.
Nun vermengt man in einer Schüssel die Pilze, Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter mit ein wenig Olivenöl, sodass alle Zutaten ein wenig benetzt sind und gibt anschließend nach Geschmack Sojasauce dazu. Bitte macht das erst kurz vor dem Grillen, da die Pilze sonst wässrig werden. Alles zusammen nun in den vorgeheizten Gemüsekorb.
Wer keine Gemüseschale besitzt, kann sich alternativ auch eine aus Alufolie basteln. Nicht vergessen im Boden ein paar Löcher hineinzustechen.

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Nun scharf anbraten, selten umrühren und immer schön den Deckel des Grills geschlossen halten – je schneller wird gegart.
Erst kurz vor dem Servieren Salz und Pfeffer hinzugeben.
Auf dem obigen Bild ist des Weiteren Kachelfleisch und Pyrenäisches Zwiebelbrot zu sehen.

Tipp
Zu der Champignonpfanne schmeckt vorzüglich Knoblauchsauce.

Fruchtige Pflaumen-Currysauce

Da ich vorhabe Schaschlik nach JTR zu „grillen“, muss vorerst die fruchtige Pflaumen-Currysauce gekocht werden (Orig.-Rezept), die primär natürlich die Sauce einer leckeren Currywurst bildet.

Den Saft der Pflaumen in einen Kochtopf abgießen, mit Cola auffüllen und mit der Hälfte der Pflaumen köcheln lassen. Die Flüssigkeit soll auf ca. 1/5 reduziert werden – anschließend mit einem Küchenstab pürieren.
Nun Ketchup, Worchester Sauce, den Zitronensaft, Currypulver süß und Currypulver scharf einrühren und aufkochen lassen.
Zum Schluss kommt noch der Zimt hinzu, danach wird vorsichtig mit Salz abgeschmeckt.
Die Mengenangaben entnehmt bitte dem Originalrezept.

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Ergebnis sind 3 Gläser für die nächste Wurst-Vergrillung und der Rest für das Schaschlik.
Ich muss sagen, ohne das ich die Currysauce explizit mit einer Wurst gekostet habe, sie schmeckt einfach grandios!
Update der Wurst-Verkostung folgt…

Edit: 28.06.2013
Als Currywurst schmeckte die Sauce der gesamten Familie vorzüglich und wird noch einige Male wiederholt. Es wird nichts verändert!

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Rosmarin-Honig-Kartoffel-Spieße

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Zutaten
(für 4 Portionen)
500 g kleine Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin
50 ml Öl
Salz und Pfeffer
2 Spritzer Zitronensaft
1 EL Honig
1 EL Senf

Die Kartoffeln gut abwaschen und ungeschält in Salzwasser kochen.
Knoblauchzehen und die von den Zweigen gelösten Rosmarinnadeln hacken und zusammen mit den anderen Zutaten und dem Öl vermengen.
Nun werden die gekochten Kartoffeln auf Spieße gesteckt und mit der Marinade bestrichen. So vorbereitet, marinieren die Spieße ca. 12 Stunden im Kühlschrank.
Der für indirekte Hitze vorbereitete Grill wird auf eine Gartemperatur von ca. 180 Grad eingeregelt. Nun benötigen die Kartoffeln ca. 1 Stunde bis sie von innen vollkommen heiss sind.

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Die Rosmarin-Honig-Kartoffeln waren sensationell und werden zukünftig garantiert öfter serviert. Unbedingt nachgrillen!

Edit 15.06.2013
Es fragten mich viele Leser, ob es unbedingt nötig sei die Kartoffeln erst zu kochen. Das wollte ich auch wissen und machte den Test.

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Die Antwort lautet „ja!„, die Kartoffeln müssen unbedingt vorgekocht werden, denn nur so schmecken sie wie das Original! In ungekochten Kartoffeln kann die Marinade leider nicht einziehen.
Des Weiteren dauerte es eine gefühlte Ewigkeit (90 min.) bis die Kartoffeln gar waren – obwohl ich sie schon relativ klein geschnitten hatte!

Auberginen-Bärlauch-Schiffchen

Zutaten
Auberginen
Bärlauch
Olivenöl
Knoblauch
Emmentaler Käse

Die ungewürzten aber geölten Auberginen-Scheiben über direkter Hitze kurz anbräunen und unter indirekter Hitze weitergaren.
Nachdem die Auberginen-Scheiben einmal gewendet wurden, müssen sie mit der Bärlauch-Paste (bestehend aus Bärlauch, Olivenöl, Knoblauch) und dem Käse belegt werden.
Nachdem der Käse zerlaufen ist, können die Auberginen-Bärlauch-Schiffchen serviert werden.

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Flammkuchen mit grünem Spargel u. Bärlauch

Zutaten
Flammkuchen-Teig
Creme Fresh
Prise Salz
Prise Pfeffer
Mozzarella
Tomaten
Grüner Spargel
Geräucherter Schinken

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Die Briketts eines komplett gefüllten Anzündkamin zum Glühen bringen und anschließend in die in der Mitte des Grills positionierten Holzkohlekörbe schütten. Nun den Pizzastein auflegen und 15 Minuten vorheizen. Um auch Oberhitze zu erzeugen, nach der Vorheizzeit die Holzkohlekörbe an den äußeren Rand ziehen. Die Gartemperatur lag danach bei 285 Grad. Wem das noch nicht reicht, kann zusätzlich ein wenig Buchenholz mit in die Kohle legen. Dadurch sind Temperaturen jenseits von 300 Grad möglich. Achtung, es könnten jedoch die Kunstoffrollen des Deckelhalters schmilzen.

Während der Vorheizzeit sollte der grüne Spargel ca. 10 min. vorgekocht werden.
Anschließend den Flammkuchen-Teig belegen und auf den Pizzastein legen.
Nach ca. 4 bis 5 min. ist der Flammkuchen fertig.
Wer es vegetarisch möchte, lässt einfach den Schinken weg und verwendet etwas mehr Salz.

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Ein wirklicher Hochgenuss, der in der vorliegenden Spargel-Zeit noch einige Male wiederholt wird! Für mich anders – vielleicht viel besser als jede Pizza!?

Beef-Burger mit Trüffel-Aioli, Champignons u. Feldsalat

Buns nach Okraschote (link)
1 Ei
10 g Salz
30 g Zucker
230 ml Wasser
500 g Mehl Typ 405
1 Stk. Trockenhefe oder ein halber Würfel Frischhefe
40 g weiche Butter
25 g Milchpulver (oder Kaffeeweißer)
1 EL etwas geschmolzene Butter

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Aioli
125 ml Mayonnaise
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1,5 TL Trüffelöl (Regal „französische Spezialitäten“ vom real)
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt

In einer Gemüseschale gegrillte Champignons
1 EL Olivenöl
250 g weiße Champignons, in Scheiben geschnitten
0,25 TL grobes Meersalz
1 kräftige Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

4 kleine Handvoll Feldsalat

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Original-Rezept
Webers Burger S. 50/51 „Brisket-Burger“,
mit gehacktem von der Rinderbrust und zartem Rucola, anstelle von Feldsalat.

Als Beilage gab es grünen Spargel im Schinken-Mantel.

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Fazit
Der Beef-Burger ist zu meinem Lieblings-Burger geworden. Ich bin gespannt wie er schmecken wird, wenn man ihn genau nach Rezept zubereitet – sprich, anstelle von Feldsalat, Rucola einsetzt.
Die Aioli kann des Weiteren auch zum Dippen von Baguettes o.ä. separat verwendet werden!