Kaiserschmarrn mit Vanillesauce und Rote Grütze von der Plancha

Zu einer gelungenen Grillparty gehört auch ein leckeres Dessert, selbstverständlich gegrillt! Besonders eignet sich ein solches Dessert, wenn es vor den Augen der Gäste sowohl zügig vor- als auch zubereitet werden kann.

Kaiserschmarrn eignet sich ganz besonders gut dafür und schmeckt zusammen mir Vanillesauce und Rote Grütze ganz vorzüglich!

Alternativ zu einer sehr großen Pfanne, kann Kaiserschmarrn auch sehr gut auf einer großen Plancha, wie die unseres Schickling Grill PremioGas XL II zubereitet werden.

Zutaten
125 g Mehl
1 Prise Salz
70 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
300 ml Vollmilch
70 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
50 g Rosinen (optional)
Orangensaft (optional)
gute Butter
Puderzucker
Vanillesauce
Rote Grütze

Zubereitung des Kaiserschmarrns

Bevor mit der Zubereitung des Teigs gestartet wird, sollten die Rosinen in Orangensaft eingelegt werden. So werden sie weicher und saugen den Orangensaft auf.

Das Eigelb vom Eiweiß trennen und anschließend zur Seite stellen. Das Eiweiß in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.

Das Eiweiß steif schlagen und anschließend in einer weiteren Schale zur Seite stellen.

Das Eigelb zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz cremig schlagen, anschließend nach und nach das Mehl, die Vollmilch und das Mineralwasser hinzugeben.

Den Eischnee und die Rosinen (ohne Flüssigkeit) unter den Teig heben.

Die Plancha auf mittlere Temperatur vorheizen und anschließend großzügig mit guter Butter bestreichen.

Den gesamten Teig gleichmäßig auf die Plancha verteilen und anschließend bei offenem Grilldeckel garen.

Hin und wieder nachschauen, ob der Teig von unten schon gold-braun geworden ist.

Den Teig in 9 gleich große Teile teilen, wenden und anschließend auf der anderen Seite ebenfalls bräunen.

Den Kaiserschmarrn durch Zuhilfenahme von 2 Pfannenwendern in mundgerechte Stücke trennen.

Kurz vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben und Vanillesauce sowie Rote Grütze dazu reichen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Bierbrot mit Spargelpesto an australischem Roastbeef

Viele Outdoor- und Genussfans verbinden mit Grillen zugleich die Zubereitung von Fleisch. Doch neben Fleisch & Co. lassen sich auf einem Grill mit Deckel noch sehr viele andere Speisen garen – im Grunde genommen all das, was in einem Backofen ebenfalls möglich ist, wie z. B. ein Brot.

Neben unserem Bierbrot-Rezept, welches lediglich 1,5 Stunden Gehzeit benötigt, bereiten wir ein überaus leckeres Spargelpesto zu. Damit auch die Fleischfans auf ihre Kosten kommen, servieren wir des Weiteren ein australisches Roastbeef mit schmackhaften Röstaromen vom Burner.

Zutaten
350 g Australisches Roastbeef (von Kreutzers)
Murray River Saltflakes (von Sydney & Frances)

für das Spargelpesto
500 g grüner Spargel
1 Bund Basilikum (o. Taibasilikum)
40 g Hartkäse (z. B. Käpt´n Paulis Goldschatz v. d. Hafenkäserei)
5 EL Pinienkerne
1/2 Knoblauchzehe
120 – 150 ml gutes Olivenöl
feines Meersalz
guter Pfeffer

für das Bierbrot
0,33 l helles Bier (z. B. Finne Pils)
500 g Weizenmehl (Typ 1050)
250 g Roggenmehl (Typ 1150)
1/2 Würfel frische Hefe
3 EL Honig
1,5 EL Meersalz
155 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung des Bierbrotes

Das helle Bier in einer Schale lauwarm erwärmen.

Die Hefe und den Honig im lauwarmen Bier auflösen.

Die beiden Mehlsorten und das Salz vermischen, die Hefemischung und das lauwarme Wasser hinzufügen und anschließend durch Zuhilfenahme einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zunächst eine Stunde lang abgedeckt gehen lassen, anschließend noch einmal durchkneten und schlussendlich zu einem Laib Brot formen. Die Oberfläche leicht mit Mehl bestäuben, den Rand kreisförmig ca. 5 mm tief einschneiden und anschließend weitere 30 Minuten lang abgedeckt gehen lassen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zusammen mit einem Pizzastein auf ca.210°C vorheizen. Dabei nur die beiden äußeren Gasregler aufdrehen, sodass der Pizzastein in der indirekten Zone liegt. Den Laib auf den Pizzastein setzen und anschließend ca. 30 Minuten lang backen.

Zubereitung des Spargelpestos

Die holzigen Enden des Spargels entfernen.

Den Spargel in kleine Stücke schneiden, anschließend ca. 5 – 8 Minuten lang in einem Topf mit kochendem Wasser auf dem Seitenbrenner (Burner) blanchieren.

Das heiße Wasser abgießen und anschließend den grünen Spargel mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Pinienkerne in einer geschmiedeten Pfanne auf dem Seitenbrenner anrösten.

Alle o. a. Zutaten für das Spargelpesto bereitstellen.

Die Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, dabei langsam das Olivenöl hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend in ein Glas füllen.

Zubereitung des australischen Roastbeefs

Das australische Roastbeef beidseitig mit Murray River Saltflakes bestreuen und anschließend auf den vorgeheizten Burner grillen.

Sobald ausreichend Röstaromen entstanden sind, mit der anderen Seite des Steaks gleichermaßen verfahren und anschließend in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grills legen. Da das Steak relativ stark marmoriert und dadurch sehr zart ist, präferieren wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare).

Servieren des Bierbrotes mit Spargelpesto an Roastbeef

Sobald das Brot erkaltet ist, kann es mit einem scharfen Brotmesser geschnitten werden.
Selbstverständlich gehört ein frisches Pils mit dazu.

Viel Spaß bim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schweinefilet im Erdnussmantel mit Erdbeersauce

Schweinefilet ist immer ein sehr dankbares Stück Fleisch. Es ist unglaublich zart, kann in den unterschiedlichsten Varianten zubereitet werden und ist preislich relativ erschwinglich.

Im Gegensatz zu vielen unserer Schweinefilet-Rezepten, bei denen wir z. B. Gorgonzola oder Trockenobst für zum Teil sehr unterschiedliche Füllungen nutzten, arbeiteten wir dieses Mal an einen alternativen Mantel. Statt z. B. Bacon- oder Kräuter-Mantel sollte dieses Mal ein Erdnussmantel für den Genuss sorgen.

Soviel vorab: Es schmeckte wieder einmal grandios!

Zutaten
2 Schweinefilets (von Kreutzers)
170 g gehackte Erdnüsse
4 EL Mehl
2 Eier
feines Meersalz
guter Pfeffer
1 – 2 EL Petersilie
gutes Olivenöl

für die Erdbeersauce
1 Schalotte
0,5 TL Chiliflocken (optional)
0,5 EL Rosmarin
2 – 3 EL Portwein
200 g frische Erdbeeren
feines Meersalz
gutes Olivenöl
Balsamico-Creme

Zubereitung der Schweinefilets im Erdnussmantel

Die Schweinefilets mit einem scharfen Messer von dem wenigen Fett und den Sehnen befreien.

Die Erdnüsse grob hacken und auf einem flachen Brett oder großen Teller ausbreiten.

Die Panierstraße mit einem Mehl-Teller, einem Eier-Teller und einem Erdnuss-Teller/Brett aufbauen.

Zuvor die Eier zusammen mit der Petersilie verquirlen.

Zunächst die Schweinefilets in Mehl wälzen, anschließend durch die Petersilien-Eier ziehen und zu guter Letzt mit den gehackten Erdnüssen panieren.

Je kleiner die Erdnüsse gehackt werden, um so besser haften sie an dem Fleisch.

Eine mit ausreichend gutem Olivenöl benetzten Grillschale vorheizen und anschließend die Schweinefilets von allen Seiten darin scharf anbraten.

Sobald die Erdnüsse ringsherum gold-braun gebraten wurden, die Schweinefilets aus der Schale nehmen.

Die Schweinefilets in den indirekten Bereich des Grills legen (z. B. Warmhalterost) und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 62 – 65°C nachgaren. Zur Kontrolle der Kerntemperatur, den Temperaturfühler des Meater+ in die dickste Stelle des Fleisches stecken.

Zubereitung der Erdbeer-Sauce

Die Schalotte in kleine Würfel schneiden, die Erdbeeren in größere Würfel schneiden sowie den Rosmarin klein hacken.

In einem mit guten Olivenöl benetzten Kochtopf auf dem Seitenbrenner des Burners (Infrarot-Brenner des Schickling-Grill PremioGas XL II) die Schalotten, unter Zugabe des Rosmarins anschwitzen.

Die Schalotten mit Portwein ablöschen und anschließend ca. 5 Minuten lang köcheln.

Die gewürfelten Erdbeeren hinzufügen und anschließend mit Chiliflocken und feinem Meersalz leicht würzen.

Kurz vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren dekorieren und mit Balsamico-Creme dekorieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Spanferkel Rollbraten mit Kartoffelgratin vom Sheriff

Könnt ihr euch noch an unsere letzten zwei fertig gefüllten und gerollten Braten unseres Online-Fleischversenders Kreutzers erinnern? Zum einem war es ein Traditioneller Metzgerbraten und zu anderen war es ein Gefüllter Kalbsrollbraten. Beide Braten hatten uns so sehr gut geschmeckt, dass es wiederholt unsere Neugier entfachte, auch den Spanferkel Rollbraten zu testen.

Der Spanferkel Rollbraten ist bereits fix und fertig gefüllt, aufgerollt und wird in einem Netz geliefert.

Damit wir uns voll und ganz auf die Zubereitung der Speisen konzentrieren können, bemühen wir den Sheriff von Moesta-BBQ. Dieser erledigt seine Arbeit stets tadellos und veredelt das Grillgut im Niedrigtemperaturbereich des Weiteren mit einer angenehmen Rauchnote.

Zutaten
1,5 kg Spanferkel Rollbraten (von Kreutzers)
300 g festkochende Kartoffeln
300 g Süßkartoffeln
180 ml Schlagsahne
180 ml Milch
40 g Butter
2 – 3 Knoblauchzehen
100 g geriebener Käse
Muskatnuss
guter Pfeffer
feines Meersalz

Zubereitung des Spanferkel Rollbratens

Den Grill bzw. den Smoker auf ca. 125°C vorheizen.

Den küchenfertigen Spanferkel Rollbraten auf den unteren Grillrost des Moesta-BBQ Sheriffs legen und anschließend bei geschlossenem Deckel eine halbe Stunde lang smoken. Erst später, für die letzte Stunde des Garvorgangs, die Temperatur auf 180°C erhöhen und dabei das unten im Detail beschriebene Kartoffelgratin hinzufügen.

Zur Kontrolle der Kerntemperatur, sollte das mitgelieferte Thermometer des Sheriffs in das Fleisch gesteckt werden. Wir empfehlen eine Kerntemperatur von ca. 82°C.

Zubereitung des Kartoffelgratins

Sowohl die festkochenden Kartoffeln als auch die Süßkartoffeln schälen und anschließend in ca. 3 – 4 mm dünnen Scheiben sowie die Knoblauchzehen klein schneiden.

Eine (gusseiserne) Pfanne erhitzen und anschließend den Knoblauch in der Butter andünsten.

Den Knoblauch aus der Butter entfernen.

In einem weiteren Topf die Schlagsahne und die Milch aufkochen, anschließend mit Pfeffer und feinem Meersalz würzen.

Die Kartoffelscheiben fächerförmig in der (gusseisernen) Pfanne verteilen, mit der heißen Sahne-Milch-Mischung übergießen.

Mit frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Den geriebenen Käse gleichmäßig verteilen.

Die Pfanne mit dem Kartoffelgratin in den Sheriff stellen und anschließend die Gartemperatur auf ca. 180°C erhöhen.

Mittlerweile sollte der Spanferkel Rollbraten bereits Rauch und somit auch Farbe angenommen haben.

Nach ca. 60 Minuten sollte das Kartoffelgratin gar sein. Zur Überprüfung ganz einfach ein Holzstäbchen in die Kartoffeln stecken. Sobald das Holzstäbchen die Kartoffelscheiben widerstandslos durchdringt, ist das Kartoffelgratin fertig gegart.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Bacon Wrapped Scallops an Salat mit Kartoffel-Senf-Dressing

Everything Tastes Better with Bacon – dieser oft verwendete Spruch trifft ganz klar auch auf die eher delikaten, geschmacklich relativ zurückhaltenden Scallops zu, welche sich durch den krossen Baconmantel, gutes Olivenöl sowie frischen Thymian und Knoblauch zu einer echten Geschmacksexplosion wandeln.

Nicht weniger geschmackvoll ist unser Salat – ganz im Gegenteil – welcher durch das Kartoffel-Senf-Dressing einen gehaltvollen und zugleich frischen Geschmack erfährt. Durch den für einen typischen Blattsalat ungewöhnlich hohen Anteil von Kartoffeln zählt dieser mit seinem Kartoffel-Senf-Dressing zu einer sättigenden Beilage.

Zutaten
500 g Scallops
14 Streifen Bacon
frischer Thymian
2 Knoblauchzehen

für das Kartoffel-Senf-Dressing
250 g Kartoffeln
1 mittelgroße Zwiebel
gutes Olivenöl
180 ml helles Balsamico
2 EL mittelscharfer Senf
Ankerkraut Rohrzucker
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer No. 1)
feines Meersalz

150 g Feldsalat
1 Radicchio
150 g Kopfsalat
50 g guter Käse (z. B. Käpt’n Paulis Goldschatz der Hafenkäserei)

Zubereitung des Salat mit Kartoffel-Senf-Dressing

250 g Kartoffeln auf dem Seitenbrenner (Burner) des Grills, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II kochen, anschließend abschrecken und pellen.

Die Kartoffeln in einer Kartoffelpresse verarbeiten und anschließend abkühlen lassen.

Die mittelgroße Zwiebel in Würfel schneiden, sowie den Senf, das Olivenöl und den Balsamico bereitstellen.

Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und anschließend mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Für die Vinaigrette 2 – 3 EL Balsamico und die gleiche Menge Olivenöl verrühren und anschließend ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Kurz vor dem Servieren die Vinaigrette mit dem Salat vermischen und anschließend mit dem Kartoffel-Senf-Dressing beträufeln.

Zubereitung der Bacon Wrapped Scallops

Die Scallops jeweils in Baconstreifen einwickeln und anschließend mit einem Holzstäbchen fixieren.

Die mit Bacon umwickelten Scallops auf den Warmhalterost des auf ca. 230°C vorgeheizten Grill legen und bei geschlossenem Deckel das Fett auslassen.

Sobald der Bacon beginnt knusprig zu werden, die Gaszufuhr des Grills beenden und anschließend die Scallops auf den heißen gusseisernen Grillrost legen.

Währenddessen frischen Thymian klein hacken und das Olivenöl bereitstellen.

Die Scallops wenden, großzügig mit Olivenöl beträufeln und anschließend den Thymian darüberstreuen.

Als i-Tüpfelchen optional mit feingehackten Knoblauchzehen verfeinern.

Vor dem Servieren mit groben Käsestückchen bestreuen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

US Ribeye an mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Wie heißt es immer so schön? „Everything tastes better with cheese.“ – Was soviel heißt wie: Alle Gerichte schmecken besser, wenn man sie mit Käse belegt, bestreut oder überbackt. Das diese „Regel“ für ausnahmslos „alles“ gilt können wir keineswegs bestätigen, jedoch verfeinert Käse tatsächlich sehr viele Gerichte, wie z. B. Fleisch, Früchte oder Gemüse und passt ideal zu Wein und auch zu Bier.

In dem folgenden Rezept beschränken wir uns zunächst auf das Gemüse, welches durch einen ca. 24 Monate lang gereiften Käse überbacken wird.

Zutaten
350g US Ribeye (von Kreutzers)
250g Brechbohnen
125 g Cocktailtomaten
grobes Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Kapitänspfeffer)
Ankerkraut Fermentierter Pfeffer (optional)
Balsamico Creme
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
50g guten Käse (z. B. Käpt’n Paulis Goldschatz der Hafenkäserei)

Zubereitung des US Ribeyes

Das Steak wie immer ca. 30 – 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Beidseitig mit Salzflocken bestreuen und anschließend auf dem Burner (Infrarot-Brenner) oder auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von jeder Seite für ca. 90 Sekunden scharf angrillen.

Sobald sich ausreichend Röstaromen gebildet haben, in den indirekten Bereich des Grills platzieren, bei geschlossenem Deckel und einer Gartemperatur von ca. 150°C nachgaren. Sobald die Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) erreicht wurde, mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Zubereitung der mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Mit einem scharfen Messer die Enden der Brechbohnen entfernen.

Wasser in einem auf dem Seitenbrenner platzierten Topf, in unserem Fall der Burner des Schickling-Grill PremioGas XL II zum Kochen bringen und anschießend darin die Brechbohnen al dente kochen.

Während die Bohnen garen, die Cocktailtomaten halbieren.

Die Bohnen durch Zuhilfenahme eines Siebs abgießen, währenddessen die Plancha vorheizen.

Die Plancha (hier im Praxistest…) mit Olivenöl benetzen und anschließend die Bohnen darin so lange anbraten, bis sie ausreichend Röstaromen gebildet haben.

Die Bohnen aus der Plancha entfernen, warmhalten und anschließend mit den Cocktailtomaten ebenso verfahren.

Währenddessen den Käse und eine Reibe bereitlegen. Wir entscheiden uns für den 24 Monate gereiften Käpt’n Paulis Goldschatz aus der Hafenkäserei).

Circa 50g des Käses mit einer Küchenreibe reiben.

Die Gaszufuhr unmittelbar unter der Plancha abschalten, die Bohnen und Tomaten auf die Plancha zurücklegen und anschließend großzügig mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Die äußeren Gasbrenner aufdrehen und bei geschlossenem Deckel den Käse schmelzen lassen.

Sobald der Käse geschmolzen ist, mit Balsamico Creme beträufeln, die Steak-Tranchen auf das Gemüsebett legen und anschließend mit fermentierten Pfeffer versehen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Grüner Spargel mit Wildkräutern und Burrata

Einfach, leicht, sehr bekömmlich und unglaublich lecker – das sind die Attribute, die uns zum Grünen Spargel mit Wildkräutern und Burrata einfallen.

Besonders gut gefällt uns, dass man dieses Rezept auch sehr spontan zubereiten kann, da nur sehr wenig Zutaten nötig sind, die in der Regel in gut sortierten Kühlschränken vorhanden sein sollten.

Besonders spannend fanden wir die Suche nach den Wildkräutern an einem Waldrand. Folgende Wildkräuter haben wir gefunden: Winterportulak, Gänseblümchen, Purpurrote Taubnessel, Giersch und Brennnessel.

Zutaten
500 g grüner Spargel
Wildkräuter (z. B. Winterportulak, Gänseblümchen, Purpurrote Taubnessel, Giersch, Brennnessel)
Cocktailtomaten
200 g Burrata
Balsamico Creme
gutes Olivenöl
2 – 3 EL geröstete Pinienkerne
Saft einer halben Zitrone
Abrieb einer Bio-Zitrone
Ankerkraut Rohrzucker
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer No. 1)
feines Meersalz

Gegrillt wir heute auf dem PremioGas XL II von Schickling-Grill.

Die Pinienkerne in einer Pfanne oder wie bei uns, in der Plancha anrösten und anschließend zur Seite stellen.

Das dicke trockene Ende des Spargels abschneiden und anschließend ein Drittel des unteren Endes schälen.

Die Plancha auf mittlere Temperatur aufheizen und anschließend mit gutem Olivenöl benetzen.

Den grünen Spargel bei geschlossenem Deckel von allen Seiten gold-braun anbraten.

Die gewaschenen Wildkräuter zusammen mit dem grünen Spargel auf einem Teller drapieren.

Den Spargel mit Balsamico Creme beträufeln und anschließend mit den gerösteten Pinienkerne bestreuen. Den Burrata aufschneiden, mit Olivenöl beträufeln und anschließend mit dem Abrieb einer Bio-Zitrone versehen.

Zu guter Letzt mit Cocktailtomaten garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Argentinisches Roastbeef mit einer Zwiebel-Bier-Sauce

Am allerliebsten genießen wir unsere hochwertigen Steaks recht puristisch mit milden Salzflocken und gutem Pfeffer und servieren dazu eine schmackhafte Beilage. Doch manchmal ist der Appetit nicht groß genug oder die Zeit zu knapp für eine Beilage, weshalb wir uns kurzerhand eine leckere Sauce zu unserem Steak zubereiten.

Ganz besonders gut hat uns unsere Zwiebel-Bier-Sauce geschmeckt, welche auf Basis einer Flasche Finne Scottish Ale zubereitet wurde. – Eine Sauce, die ihr unbedingt einmal nachkochen solltet!

Zutaten
270 g Argentinisches Roastbeef (von Kreutzers)
2 mittelgroße Zwiebeln
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
1 – 2 EL Mehl

für die Zwiebel-Bier-Sauce
0,33 l dunkles Bier (z. B. Finne Scottish Ale)
0,2 l Rinderfond
1 – 2 TL Speisestärke
Murray River Salt Flakes
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer No. 1)
Ankerkraut Rohrzucker

Zubereitung der Zwiebel-Bier-Sauce

Eine der beiden Zwiebeln in Ringe sowie die andere Zwiebel in Würfel schneiden.

Auf dem Burner (Infrarot-Brenner des Schickling-Grill PremioGas XL II) die gewürfelten Zwiebeln in einen mit gutem Olivenöl benetzten Topf glasig dünsten.

Die Zwiebeln mit dunklem Bier ablöschen und den Rinderfond hinzufügen.

Die Flüssigkeit auf ca. 1/3-tel des Volumens reduzieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und ausreichend Rohrzucker würzen.

Die Stärke mit kaltem Wasser verrühren und damit die Sauce binden.

Die Zwiebel-Bier-Sauce sollte eine cremige, schmackhafte Konsistenz besitzen.

Zubereitung der Zwiebelringe

Die zuvor geschnittenen Zwiebelringe sorgfältig in Mehl wenden.

Die bemehlten Zwiebelringe in einer mit gutem Olivenöl benetzten Grillschale oder Plancha beidseitig braun braten.

Zubereitung des Argentinischen Roastbeefs

Das Argentinische Roastbeef beidseitig mit milden Murray River Salt Flakes bestreuen, über dem Infrarotbrenner beidseitig scharf angrillen und anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150°C im indirekten Bereich des Grills nachgaren. Wie immer empfehlen wir bei guten Steaks eine Kerntemperatur von ca. 54°C (medium-rare).

Servieren des Argentinischen Roastbeefs mit Zwiebel-Bier-Sauce

Das Steak in der Mitte durchschneiden, die Hälften übereinanderlegen und anschließend auf dem Zwiebel-Bier-Saucen-Spiegel drapieren. Einen weiteren Teil der Sauce über das Steak gießen, die gebratenen Zwiebelringe darauf verteilen, mit Petersilie dekorieren und selbstverständlich ein frisches dunkles Bier dazu servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce

Unsere Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce können sowohl als Appetizer, als auch in Form einer leichten Hauptspeise mit Baguettescheiben serviert werden. Die Zubereitung ist super einfach und das eigentliche Grillen dauert nur wenige Minuten.

Der Vorteil mit Spießen zu grillen liegt auf der Hand: Zum einen verringern sich die Garzeiten durch die kleineren Fleischstücke, zum anderen erhält jedes Fleischstück von ganzen vier Seiten köstliche Röstaromen. Des Weiteren sehen Fleischspieße auf dem Teller immer sehr appetitlich aus.

Zutaten
450 g Neuseeland Lammrücken (von Kreutzers)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
250 g Naturjoghurt
2 – 3 EL frisch gehackte Minze
2 Knoblauchzehen
1 rote Chili
1 Bio Limette
feines Meersalz
5 – 7 Tropfen Echtöl weißer Pfeffer (alternativ weißer Pfeffer)

Zubereitung der Lammrückenspieße

Die Lammrückenspieße (Lammlachse) längs teilen und anschließend in Würfel schneiden.

Die Fleischwürfel einer Hälfte jeweils auf einen Spieß stecken. Wir verwenden dazu Metallspieße, alternativ können jedoch auch Holzspieße genutzt werden, die jedoch zuvor gewässert werden sollten.

Die fertig präparierten Spieße gleichmäßig mit Olivenöl einreiben und anschließend mit feinem Meersalz würzen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II mit Greek Fire Briketts vorheizen. Dazu die Briketts eines großen Anzündkamins zum Glühen bringen und anschließend auf den Kohlerost schütten.

Die Spieße von allen vier Seiten scharf angrillen, je nach gewünschten Gargrad anschließend in den indirekten Bereich legen und nachgaren lassen.

Zubereitung der Joghurt-Minzsauce

Circa 2 – 3 EL frische Minze sowie 2 Knoblauchzehen hacken. Die Chili in dünne Ringe schneiden und von der Limette ca. 3 Scheiben für die spätere Dekoration abschneiden.

Minze und Knoblauch sowie den Abrieb der Limette zum Naturjoghurt hinzugeben. Anschließend mit Meersalz, weißem Pfeffer (oder Pfefferöl) und dem Saft der Limette würzen.

Die Joghurt-Minzsauce gleichmäßig verrühren und anschließend im Kühlschrank lagern.

Servieren der Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce

Die Lammrückenspieße auf Tellern servieren, ggf. mit Meersalz und schwarzen Pfeffer würzen und anschließend jeweils mit zwei Esslöffel Joghurt-Minzsauce übergießen. Zu guter Letzt mit Chilli, Minzblätter und Limettenscheiben garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Philly Cheese Steak Sandwich

Bei diesem Gericht bilden gleich zwei Zutaten die Hauptdarsteller: Zum einen ist es dieses hochwertige 370 g schwere Wagyu Kobe-Style Entrecôte von Kreutzers. Ein wahnsinnig zartes Steak, welches nach dem reinbeißen quasi auf der Zunge zergeht.

Zum anderen ist es der besonders hochwertige und geschmackvolle, jedoch finanziell durchaus erschwingliche Käse „Der Blaue Barbier“ der Hafenkäserei aus Münster, welcher mit Whisky, Rosmarin und Blaubeeren affiniert wurde.

Das Steak und der Käse vereinen zusammen mit den Zwiebeln und der grünen Paprika, gebettet in einem rustikalen Baguette das sogenannte Philly Cheese Steak Sandwich.

Der Name „Philly“ kommt übrigens nicht von ungefähr, sondern verrät den Ursprung des im US-Bundesstaat Pennsylvania entstandenen Sandwichs aus Philadelphia.

Zutaten
380 g Wagyu Kobe-Style Entrecôte (von Kreutzers)
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
1 grüne Paprika
1 Baguette
150 g guten Käse (z. B. Hafenkäserei Der Blaue Barbier)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
schwarzer Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer Nr. 1)
Murray River Salt Flakes (von Sydney & Frances)

Zubereitung des Philly Cheese Steak Sandwichs

Die Zwiebeln enthäuten und anschließend in dünne Ringe schneiden. Die grüne Paprika entkernen und anschließend in Streifen schneiden.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zusammen mit einer gusseisernen Pfanne aufheizen.

Die gusseiserne Pfanne mit Olivenöl benetzen und anschließend die Zwiebelringe darin dünsten.

Die grünen Paprikastreifen hinzufügen und ebenfalls weich werden lassen.

Währenddessen ca. 150 g Käse in Scheiben hobeln.

Das Baguette unmittelbar vor dem Erwärmen längs halbieren.

Das Steak vor dem Grillen großzügig mit Murray River Salt Flakes bestreuen und anschließend beidseitig für jeweils ca. 45 – 60 Sekunden auf dem Burner (Infrarot-Brenner) grillen.

Nun sollte das Steak zum Nachgaren (Kerntemperatur ca. 50°C) bei einer Gartemperatur von ca. 150°C in den indirekten Bereich des Grills gelegt werden. Auch das Baguette sollte aufgebacken und das Gemüse warm gehalten werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch schon die Grillschale aufgewärmt werden.

Sobald die gewünschte Kerntemperatur erreicht wurde, das Fleisch mit einem scharfen Messer in dünne Tranchen schneiden.

Die Steak-Tranchen in die Grillschale legen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Grillschale etwas länger ist als das eigentliche Baguette.

Das Fleisch zunächst gleichmäßig mit den Zwiebelringen und den Paprikastreifen belegen.

Nun die Käsescheiben gleichmäßig auf das Fleisch-Gemüse-Bett verteilen.

Währenddessen den Grill auf maximale Temperatur aufheizen und anschließend die Grillschale auf den Grillrost platzieren. Bei geschlossenem Deckel den Käse zerlaufen lassen.

Zum einfachen Herausheben des Grillschalen-Inhalts den Baguette-Deckel auflegen.

Die gesamte Grillschale umstülpen, sodass das Fleisch nun nach oben zeigt und der Baguette-Deckel unten liegt. Das Fleisch sparsam mit Pfeffer und Salzflocken würzen, den Baguette-Boden aufsetzen und erneut umstülpen.

Kurz vor dem Servieren mit einem Brotmesser in mundgerechte Stücke schneiden und ggf. in Knoblauchsauce dippen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!