Der große SKOTTI Zubehör Praxistest

Könnt ihr euch noch daran erinnern, als wir euch vor nahezu exakt 2 Jahren den mobilen Hybridgrill SKOTTI vorstellten und ihn ganz genau unter die Lupe genommen haben (zum detaillierten Artikel…)? Seit dieser Zeit wurde im SKOTTI Headquarter in Meerbusch (zwischen Krefeld und Düsseldorf) an vielen sinnvollen Erweiterungen und Zubehör getüftelt. Bereits im September 2020, auf dem Kreutzers Meatfeast in Regensburg, zeigte das Team von SKOTTI den gespannten Gästen einen sehr fortgeschrittenen Prototyp ihrer Haube/Deckel, das SKOTTI CAP.

Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen und das SKOTTI Zubehör-Programm wächst und wächst. Wir haben diesen Zeitpunkt zum Anlass genommen, uns das gesamte Zubehör-Programm genauer anzuschauen und einem Praxistest zu unterziehen. Seid gespannt und erfahrt, welches Zubehör eurem SKOTTI zu noch mehr Flexibilität verhilft und ihn zum Multitalent werden lässt.

Wie der SKOTTI selbst, wird auch das Zubehör in jeweils einer stabilen Kartonage geliefert.

Die Energieversorgung

Wie wir in unserem umfangreichen SKOTTI Artikel bereits berichteten, fungiert der SKOTTI durch Zuhilfenahme von Holz als Feuerschale, durch Holzkohle oder Briketts als Holzkohlegrill oder selbstverständlich als Gasgrill.

Als Gasgrill kann der SKOTTI auf drei unterschiedliche Energiequellen zurückgreifen.

Primus Wintergas, 230 g oder 450 g (Temperaturbereich: bis ca. –22°C)
SKOTTI EN 417 Schraubkartusche, 500 g (Temperaturbereich: ab ca. 15°C)
Gasflaschenanschlussset für große 5, 8 u. 11 kg Propan-Gasflaschen (Temperaturbereich: bis ca. –40°C)

Die 500 g leichte Original SKOTTI EN 417 Schraubkartusche deckt den Temperaturbereich ab einer Außentemperatur von ca. 15°C ab. Unter 15°C besteht die Gefahr, dass das Gasgemisch aus 70% Butan und 30% Propan beginnt zu frieren.

Anders beim Primus Wintergas, welches in einer kleineren 230 g und in einer größeren 450 g Version erhältlich ist und Außentemperaturen bis ca. –22°C standhält. Grundlage für den niedrigen Temperaturbereich ist laut Hersteller ein absorptionsfähiges Papier (Vapour Mesh), welches die Oberfläche für die Verflüchtigung des Gases vergrößert. Einziger Nachteil und zugleich Grund bei Temperaturen ab 15°C herkömmliche Gaskartuschen zu verwenden, ist der um über 50 % höhere Preis.

Für Vielgriller oder z. B. Dauercamper eignet sich hingegen das SKOTTI Gasflaschenanschlussset für große 5, 8 und 11 kg Propan-Gasflaschen.

Das Gasflaschenanschlussset verfügt über einen 2 bar Druckminderer, nicht zu verwechseln mit den in Deutschland sonst üblichen 50 mbar Druckminderern und einem sehr praktischen Schnellverschluss.

Die SKOTTI Plancha

Die SKOTTI Plancha verfügt auf einer Hälfte über eine durchgehende Fläche, der Plancha-Hälfte und auf der anderen Hälfte über das vom Standard-Grillrost bereits bekannte Grillrost-Muster.

Bis auf die durchgehende Fläche ist die SKOTTI Plancha und der SKOTTI Standard-Grillrost von der gleichen Form und Größe.

Auch die Stärke der quasi unkaputtbaren und wahrscheinlich ein lebenslang haltenden Plancha ist mit der des Standard-Grillrosts (3 mm) identisch.

Spätestens beim Einlegen der SKOTTI Plancha wird ersichtlich, dass die durchgehende Plancha-Hälfte sich im hinteren Teil des Gasbrenners befindet. Das ist der Teil des Gasbrenners, der etwas weniger heiß wird als der vordere Teil, bei dem das Gas als erstes ausströmt. Wir sehen das weder als Vorteil, noch als Nachteil an.

Das Grillen auf einer Plancha ähnelt dem Braten in einer Pfanne. Durch das Hinzufügen von Speiseöl lassen sich typische Pfannen- und Feuerplatten-Gerichte wie z. B. Spiegeleier, Rühreier, Mini-Pfannekuchen, Pancakes, gebratene Zwiebeln, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte u.v.m. zubereiten.

Wir stufen die SKOTTI Plancha als ein Must-have ein und zeigen euch im weiteren Verlauf dieses Artikels einige Praxisbeispiele.

Das SKOTTI CAP

Wie der SKOTTI selbst, wird auch das SKOTTI CAP standardmäßig in einer eigenen orangen Tasche aus LKW-Plane geliefert.

Der Lieferumfang des SKOTTI CAPs beinhaltet neben der orangen Tasche 4 Wandelemente, 1 Deckenelement, 1 Griff/Grillzange/Bierflaschenöffner (bestehend aus 3 Einzelzeilen) und einer ausführlichen Aufbau- und Bedienungsanleitung.

Wie beim SKOTTI selbst, startet man den Zusammenbau, in dem man die beiden mit einem kleinen Dreieck markierten Wandteile ineinander steckt.

Anschließend folgt die zweite Längsseite, das Deckenelement und die zweite Kurzseite.

Zu guter Letzt folgt das Zusammenstecken der Grillzange, welche zugleich auch als Cap-Griff und Bierflaschenöffner fungiert.

Die Grillzange ist ein echtes Design-Stück, welche unter dem Namen SKOTTI TONGS auch separat erworben werden kann.

Die SKOTTI Grillzange liegt super gut in der Hand, greift jedoch erst dann kräftig zu, sobald man sie im mittleren Bereich zusammendrückt.

Zum Anheben des CAPS wird die Grillzange ganz einfach in die dafür vorgesehenen Schlitze des Deckels geschoben.

Das SKOTTI CAP lässt den SKOTTI zu einem geschlossenen System und somit zu einem Multitalent werden.

SKOTTI denkt stets weiter: Der Deckel lässt sich in zwei unterschiedliche Schrägen positionieren. Auf einer der beiden kurzen Seiten verfügt der Deckel über Schlitze für eine sehr schräge Stellung, z. B. zum Wenden des Grillguts.

Auf der anderen kurzen Seite ermöglichen Schlitze anderen Grades die Offen-Stellung in nur leichter Schräg-Stellung, damit z. B. bei empfindlicherem Grillgut überflüssige Hitze ggf. entweichen kann.

Einen weiteren Zusatznutzen des SKOTTI CAPs möchten wir euch auf keinen Fall verschweigen. Bei der Verwendung von nur einer Längswand und zwei kurzen Wänden dient das SKOTTI CAP als Windfang, sowohl im Grill-Modus als auch im Feuerschalenmodus. – Wieder einmal richtig gut durchdacht!

Last but not least stellen wir euch auch noch die aller letzte Funktion des SKOTTI CAPs bzw. der dazugehörigen Grilzange (SKOTTI TONGS) vor. Diese dient coolerweise auch als Bierflaschenöffner.

Das SKOTTI CAP inklusive der mitgelieferten SKOTTI TONGS und der praktischen orangen Tasche reißt erst einmal ein Loch von 89 EUR in eure Hosentasche, doch unseren Erachtens ist dieses Geld für den praktischen Deckel mit diversen Zusatzfunktionen sehr gut angelegt und für uns nicht mehr wegzudenken.

Wie bereits zuvor angekündigt, folgen zum Ende dieses Artikels einige Inspirationen mit der SKOTTI CAP.

Die SKOTTI BOKS

Die SKOTTI BOKS sind in zwei unterschiedlichen Größen mit einem Volumen von 1 Liter und 2,5 Liter erhältlich und dienen sowohl der Lagerung und des Transports als auch der Zubereitung von Grillgut.

Jede SKOTTI BOKS beinhaltet einen Deckel mit einer herausnehmbaren orangen Gummidichtung und einem Griff. Die Gummidichtung garantiert, das keine Flüssigkeiten beim Transport aus der Edelstahldose heraustreten. Die Dichtung sollte sowohl vor der Reinigung in der Spülmaschine als auch vor dem Kochen mit dem SKOTTI entfernt werden.

Sowohl die 1 Liter als auch die 2,5 Liter SKOTTI BOKS passen exakt auf eine Hälfte des SKOTTI Grillrosts. Aus Sicherheitsgründen muss unbedingt beachtet werden, dass gleichzeitig keine zweite BOKS auf dem Grillrost stehen darf.

Um die BOKS im heißen Zustand zu bewegen, dient der jeder Box beiliegende Griff aus Aluminium (nicht spülmaschinengeeignet).

Zusammengefasst ist die 1 Liter und 2,5 Liter Version der SKOTTI BOKS super praktisch, da sich mit ihnen nicht Speisen transportieren und lagern, sondern in ihnen auch erwärmen und braten lassen.

Das SKOTTI BOARD

In Umgebungen wo Sitzgelegenheiten Fehlanzeige und Wiesen und Waldboden zu schützen sind, dient das SKOTTI BOARD. Das SKOTTI BOARD ist aus nachhaltig erwirtschaftetem Kirschholz gefertigt und verfügt über zwei einklappbaren Standbügel aus Metall. Unverwechselbares Erkennungszeichen: Oranges Lederband!

Kaum zu glauben aber wahr: Das SKOTTI BOARD steht selbst im hohen Gras stabil, sodass auf dem Holzbrett sogar Fleisch und Brote geschnitten und angerichtet werden können.

Das SKOTTI Zubehör im Praxistest

Wir haben eingekauft und vorbereitet, als seien wir mit unserem SKOTTI in der freien Wildbahn unterwegs und wollten ein tolles mehrgängiges Grillmenü zaubern. Zum perfekten Transport eignen sich die 1 Liter und 2,5 Liter SKOTTI BOKS.

Als Appetizer wählten wir Pizza-Baguettes, welche wir im noch gefrorenen Zustand auf dem SKOTTI zubereiteten. Das indirekte Garen gelang durch Zuhilfenahme der SKOTTI CAP, einer Aluschale und vier Metallspieße perfekt.

Von innen super saftig und von außen kross. Einfacher kann ein Pizza-Baguette nicht zubereitet werden.

Weiter ging es mit einer Pilzpfanne und einem Knoblauch-Baguette. Die Pilzpfanne beinhaltete Zwiebeln, Olivenöl, Thymian, Rosmarin und Knoblauch. Gegart wurde die Pilzpfanne in einer 2,5 Liter SKOTTI BOKS. Dank des Deckels (ohne Gummidichtung) wurde die Pilzpfanne innerhalb kürzester Zeit gegart. Sowohl der heiße Deckel als auch die SKOTTI BOKS können mit der mitgelieferten Zange bewegt werden.

Wie das Grillmuster des Knoblauch-Baguettes verrät, wurden selbiges auf dem Grillrost des SKOTTIs kurz angeröstet.

Weiter ging es mit einem leckeren Burger von der SKOTTI PLANCHA. Zunächst wurden die Zwiebeln auf der Plancha gebraten und anschließend mit braunem Zucker karamellisiert.

Anschließend folgten die Burger Patties aus Rindfleisch, welche im eigenen Saft auf der SKOTTI PLACHA garten. Dank des SKOTTI CAPs verringerte sich die Garzeit sehr.

Auch zum Abschluss der Burger-Zubereitung kam das SKOTTI CAP erneut zum Einsatz, um den Cheddar auf den Burger Patties zum Schmelzen zu bringen.

Premium Burger to go – wann immer du willst und wo immer du bist. – Natürlich darf die Original bigBBQ Plum & Cherry Barbecue Sauce dabei nicht fehlen.

Die Kür folgte mit diesem wundervollen Dry Aged Iberico T-Bone Steak von Kreutzers.

Nachdem das Steak von beiden Seiten scharf angegrillt wurde, wurde es durch Zuhilfenahme des SKOTTI CAPs, einer Aluschale und vier Metallspießen bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C schonend nachgegart.

Ein tolles Steak von einem tollen Grill!

Zu guter Letzt folgte ein schneller Knabberspaß in Form von Popcorn. Alles was man dazu benötigte war die 2,5 Liter SKOTTI BOKS, Sonnenblumenöl und Popcorn-Mais.

Nachdem das Sonnenblumenöl den Boden der SKOTTI BOKS ca. 2 – 3 mm hoch bedeckte, wurde der Popcorn-Mais in das heiße Öl gestreut und anschließend der Deckel, wie immer ohne der orangen Gummidichtung, aufgelegt.

Kurze Zeit später begann es einige Zeit lang ordentlich zu knallen, danach war das Popcorn verzehrbereit.

Popcorn vom SKOTTI – Der absolute Knaller!

Zahlen, Daten und Fakten laut Hersteller

Gasflaschenanschlussset
DIN 51622/DIN EN 589
Gewicht: 635 g
7/16-28 UNEF
Schlauchlänge: ca. 1,3 Meter
Preis: 49 EUR

SKOTTI GAS
Mix: 70% Butan und 30% Propan
Inhalt: 500 g
EN 417
Gesamtgewicht: ca. 700 g
Preis: 9 EUR

SKOTTI CAP
Gewicht: 1.430 g ohne Tasche, 1.628 g inkl. Tasche
Material: 1,1 mm Edelstahl, Planentasche, Griff aus Bambusholz und Aluminium
Maße aufgebaut: 32 x 22 x 19 cm (Länge x Breite x Höhe)
Maße Gepackte Tasche: 41,5 x 24 x 3 cm (Länge x Breite x Dicke/Höhe)
Lieferumfang: Deckel, Griff (Grillzange), Tasche, Gebrauchsanleitungsanleitung
Preis: 89 EUR

SKOTTI TONGS
Zerlegbar
Aus stabilem Bambusholz
Mit hochwertigem Aluminium gefertigt
Mit integriertem Flaschenöffner im Kopfteil
Gewicht 0,3 kg
Preis: 29 EUR

SKOTTI PLANCHA
Gewicht: 1,3 kg
Material: Edelstahl
Stärke: 3 mm
Preis: 39 EUR

SKOTTI BOKS
Verpackungsinhalt:
1 x Multifunktionale Edelstahlbox
1 x Aluminiumzange
Kapazität: ca. 1,0 Liter / 2,5 Liter
Maße: Innen ca. 19 cm x 14 cm, Außen ca. 23 cm x 16 cm, Höhe (mit Deckel): ca. 6,1 cm (1 Liter), ca. 11,0 cm (2,5 Liter)
Material: Edelstahl, lebensmittelechtes Silikon
Preis 1 Liter: 35 EUR
Preis 2,5 Liter: 39 EUR

SKOTTI BOARD
Breite: 30 cm
Länge: 15 cm
Dicke: 1,7 cm
Gewicht: ca. 550 g
Preis: 35 EUR

Fazit

Viel mehr kann man aus einem mobilen Grill nicht mehr herausholen. Durch das üppige Zubehör-Programm ist es dem Team von SKOTTI gelungen, den ohnehin schon perfekten SKOTTI zum Alleskönner zu befördern.

Sowohl das SKOTTI CAP, als auch die PLANCHA und mindestens eine 2,5 Liter BOKS halten wir als ein Must-have für jeden SKOTTI-Besitzer.

Wer mehr über den SKOTTI erfahren möchte, sollte unbedingt unseren sehr detaillierten SKOTTI Praxistest lesen (zum Artikel…).

Der Burnhard Earl 3-Brenner im Praxistest

Welchen Burnhard Gasgrill hätten Sie denn gerne? Darf es vielleicht ein grundsolider 2-, 3-, 4- oder 6-Brenner mit vielen Extras aus der Fred Serie sein oder lieber ein 3- oder 4-Brenner der nigelnagelneuen extrem robusten Royal Series mit sehr vielen Edelstahl-Komponenten und noch mehr vielen interessanten Extras?

Da wir uns beim letzten Burnhard-Testbericht, mit dem Fat Fred, das Flagschiff der Fred Serie angeschaut hatten, diesen auf Herz und Nieren untersuchten und darüber einen detaillierten Testbericht schrieben (zum Testbericht…), beschäftigen wir uns bereits seit Anfang Juli 2021 mit dem Earl S (3-Brenner), aus der neu erschienenen Royal Series.

Der Earl ist seit letzter Woche (29.07.2021) offiziell im Burnhard-Onlineshop bestellbar und wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Die beiden Earls mit 3- und 4-Brenner unterscheiden sich lediglich in ihrer Anzahl der verbauten Gasbrenner und in der sich dadurch ergebenen Breite.

Die Unterschiede zwischen dem 3- und 4-Brenner Burnhard Earl

Die Grillfläche des 4-Brenner Burnhard Earl ist 19,5 cm breiter als die des 3-Brenners.
Dementsprechend besitzt der 4-Brenner Earl, neben seinem zusätzlichen Gasbrenner, ein weiteres Grillrost-Element, eine weitere Aromaschiene, ein weiteres Hitzeleitblech sowie einen breiteren Warmhalterost, breitere Schubladen und einen breiteren Raum für die Gasflasche.

Das Gehäuse des 4-Brenner Burnhard Earl ist mit ausgebreiteten Seitentischen 16 cm und abgeklappten Seitentischen 20 cm breiter als beim 3-Brenner.
Der Preisunterschied zwischen den beiden Ausführungen beträgt exakt 200 EUR (17%). Somit ergeben sich 17 Prozent Aufpreis für 25 Prozent mehr Grillfläche und einen leicht erhöhten Platzbedarf.

Genug des Vergleichens und der vielen Zahlen. Wir haben uns dazu entschlossen, mit euch zusammen den Burnhard Earl 3-Brenner aufzubauen, auf ihn diverse Dinge zu grillen und dabei ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Lieferumfang des Burnhard Earl 3-Brenner

Wider Erwarten wird der Burnhard Earl 3-Brenner (kurz Earl S) in zwei unabhängigen Kartons geliefert. In einem Karton befindet sich der Unterschrank inklusive der Tür und aller Schubladen, der andere Karton hält hingegen den eigentlichen Grill mit Zubehör vor.

Die Verpackungen des neuen Burnhard Earl S schützen den neuen Grill aus der Royal Series verlässlich. Jedes Einzelteil ist in Folie verpackt sowie durch weitere kleinere Kartons und sehr viel Styropor garantiert vor Kratzer und Stößen geschützt. Alles andere als Umweltbewusst, jedoch für einen Grill in der Preisregion absolut nötig und angemessen, um ihn vor teuren Transportschäden zu schützen.

Die geeignetste Art und Weise unbeschadet an die fest im Karton verpackten Inhalte heranzukommen ist das Aufschneiden einer oder mehrerer Karton-Seiten.

Der besseren Übersicht halber haben wir alle Einzelteile aus ihren Kartons und Folien befreit und sie schön säuberlich auf dem Boden aufgereiht.

Unmittelbar fällt positiv auf, dass es sich im Vergleich zu vielen anderen Grills dieser Preis- und Leistungsklasse um sehr viel weniger Einzelteile handelt. Das liegt daran, dass viele der Komponenten, wie z. B. der Grillkessel (aus Aluminiumdruckguss und Edelstahl) inkl. Deckel, Gasbrenner und Regler sowie der Unterschrank, ab Werk bereits fertig montiert wurden.

Nachfolgend ein letzter Blick von oben in den nahezu vollständig vormontierten Unterschrank, auf dem später der Grillkessel montiert wird.

Die Montage des Burnhard Earl 3-Brenner

Zunächst wird der Unterschrank auf dem Kopf gestellt, um anschließend die 4 freilaufenden Rollen zu montieren. Alle dazu nötigen Schrauben und Muttern werden schön säuberlich in einer Blisterverpackung mitgeliefert – sogar die Werkzeuge und ein Set von Ersatzschrauben und -Muttern.

Nachdem der Unterschrank auf seinen eigenen Füßen steht, wird das Kreuz aus breiten Edelstahl-Laschen, auf dem später die Gasflasche stehen wird, eingesetzt.

Im oberen Bereich erhält der Unterschrank 2 Verstrebungen, welche nicht nur der besseren Versteifung dienen, sondern die Fettablaufwanne und Fettauffangschale aufnehmen.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der Grillkessel samt vormontierten Gasbrennern, Drehregler, Deckel, Verkabelungen u.v.m. auf den Unterschrank gesetzt und verschraubt wird.

Zuvor müssen jedoch die Gasleitungen sowie die Verkabelungen der Zündung nach unten freigelegt werden. Um besser an die teilweise sehr versteckten Leitungen heranzukommen ist es ratsam, das gesamte Oberteil auf den Rücken zu legen. Zum Schutz vor Kratzern sollte unbedingt eine dicke Decke oder Styropor untergelegt werden. Die Leitungen befinden sich hinter dem Bedienpanel.

Eine Gasleitung muss in Richtung des Infrarot-Seitenbrenners und eine andere Gasleitung in Richtung der Gasflasche verlegt werden. Die Verkabelungen für die Zündung werden an einem Batterie-Modul angeschlossen, welcher im darauffolgenden Schritt an die Innenseite des Grills verschraubt wird.

Nun geht es Schlag auf Schlag: An den beiden Seiten des Gehäuses werden jeweils die Haltungen für die Seitentische angeschraubt.

Die beiden abklappbaren Seitentische müssen nur noch eingehängt und anschließend mit Schrauben fixiert werden.

Selbstverständlich darf der obligatorische Flaschenöffner nicht fehlen. Wie es sich für eine Royal Series jedoch gehört, in der sehr viel hochwertigeren gegossenen Form.

Nachdem die Hitzeleitbleche, die Aromaschienen, die Grillroste und der Warmhalterost eingesetzt wurden, ist der Burnhard Earl vollständig montiert und umgehend einsatzbereit.

Der Burnhard Earl 3-Brenner im Detail

Der Burnhard Earl 3-Brenner verfügt neben den 3 Hauptgasbrennern über 2 weitere Gasbrenner, in Form eines Infrarotkeramikbrenners im linken Seitentisch und einem Heckbrenner, welcher sich über die ganze Breite der inneren Rückwand erstreckt. Zum unabhängigen Zünden und stufenlosen Regeln der 5 Gasbrenner sind im Bedienpanel 5 Drehregler integriert.

Der mittlere sowie die beiden äußeren Regler zeichnen sich für die 3 Hauptgasbrenner verantwortlich, hingegen der kleine linke Regler den Infrarotkeramikbrenner im Seitentisch und der kleine rechte Regler den Heckbrenner steuern.

An den Fronten der beiden Seitentische befindet sich jeweils eine Ablage, welche ausreichend Platz für z. B. Gewürz-Gläser, Thermometer u.v.m. bereithält. Des Weiteren können an den 4 mitgelieferten Edelstahlhaken Grilltools wie z. B. Grillbürste, Grillzange oder Pfannenwender sowie Handtücher u.v.m. gehängt werden. Die Edelstahlhaken sind frei beweglich und können gleichermaßen am linken oder rechten Seitentisch befestigt werden.

Der linke Seitentisch dient sowohl als Ablage (bei geschlossenem Deckel) für BBQ-Saucen, Grillgut, Teller usw., als auch zur Zubereitung von typischen Seitenbrenner-Gerichten wie z. B. Kartoffeln, Zwiebeln, Saucen, Glühwein oder Bratkartoffeln, durch Zuhilfenahme eines Topfes oder einer Pfanne.

Das eigentliche Highlight des 4,5 kW Infrarotkeramikbrenners ist jedoch seine hohe Temperatur von über 800°C und bietet dadurch die Möglichkeit, Steaks scharf anzugrillen und ihnen eine durchgehende Kruste zu verleihen.

Der Grillrost des Infrarotbrenners ist aus Edelstahl gefertigt und lässt sich in zwei unterschiedlichen Höhen betreiben. Das folgende Bild zeigt den Grillrost in der obersten Stufe.

Auf der untersten Stufe wird der Grillrost in vier dafür vorgesehenen „Schnapper“ festgehalten, damit er beim Abklappen des Seitentisches nicht herausfällt.

Herunterlaufende Fette und Fleischsäfte werden in einer eigens dafür vorgesehenen Fettauffangschale gesammelt. Achtung: Bevor der linke Seitentisch abgeklappt wird, muss die Fettauffangschale gesäubert werden.

Vom linken Seitentisch kommen wir zum rechten Seitentisch, welcher ein Schneidebrett aus Akazienholz bereithält. Das Schneidebrett ist mit einer lebensmittelechten Lasur behandelt, sodass Feuchtigkeit nicht unmittelbar ins Holz einziehen kann. Trotzdem empfehlen wir ganz klar, das Schneidebrett nach dem Grillen zu säubern und anschließend in trockener Umgebung zu lagern, um die Bildung von Schimmelpilz vorzubeugen.

Ein weiteres Highlight der neuen Royal Series ist der im rechten Seitentisch eingebaute genormte GN-Behälter. Genormt bedeutet, dass der ab Werk mitgelieferte „GN Behälter 1/2“ aus Edelstahl problemlos gegen z. B. 2 x „GN Behälter 1/4“ ausgetauscht werden kann. – Das ist bei den Grills der Fred-Serie, aufgrund fehlender Normung, leider nicht möglich.

Die beiden Seitentische lassen sich ganz einfach werkzeuglos abklappen, wodurch die Breite des Grills von 136,5 cm, um 37 cm, auf 99,5 cm schwindet und dadurch sehr platzsparend wird.

Bleiben wir in Höhe der Seitentische und schauen uns nun den eigentlichen Garraum an.

Der Warmhalterost des Earls bietet einen ausziehbaren Warmhalterost aus Edelstahl auf der vollen Breite der Grillfläche (59,5 cm).

Im ausgezogenen Zustand bietet der Warmhalterost eine Tiefe von 24,5 cm und eignet sich zum perfekten bestreichen von z. B. Spare Ribs mit BBQ-Sauce, Aufbacken von Baguettes oder ähnlichem.

Leider lässt sich der Warmhalterost, wie bei einigen anderen Grillherstellern, nicht abklappen. Auch das Verstauen hinter der Tür oder in einer Schublade des Unterschranks ist mangels Platz nicht möglich. Wünschenswert wäre z. B. eine Warmhalterost-Halterung an der Rückseite des Grills.

Erwähnenswert ist, dass sich der Auszug des Warmhalterosts bei Nichtverwendung problemlos entfernen lässt.

Der Heckbrenner des Earls ist im Gegensatz zu vielen Konkurrenzmodellen kein Infrarotkeramikbrenner, sondern ein Heckbrenner aus Edelstahl mit 3,5 kW Leistung.

Der 3-teilige emaillierte gusseiserne Grillrost lässt sich von beiden Seiten nutzen. Die äußerst breiten Streben verleihen z. B. Steaks unverkennbare Brandings (Grillstreifen).

Die andere Seite des Grillrosts verfügt über spitz zulaufende Streben, welche perfekt für die Zubereitung von z. B. Fisch geeignet sind, weil dieser der Haut sehr viel weniger Fläche zum Kleben bietet.

Schon aufgefallen? Egal wie rum der Grillrost liegt, der Burnhard Schriftzug ist stets sichtbar und lesbar.

Unter dem Grillrost befinden sich 3 Aromaschienen aus Edelstahl, welche die 3 darunterliegenden Hauptgasbrenner und Flammbrücken aus Edelstahl, vor heruntertropfenden Fetten und Fleischsäften schützen.

Erfreulicherweise liefert Burnhard ab Werk eine sehr massive Smokebox mit, welche passgenau auf die Aromaschienen platziert werden kann.

Unter den 3 Hauptgasbrennern mit jeweils 3,75 kW befinden sich 3 Hitzeleitbleche aus emailliertem Stahl.

Unmittelbar unter dem Grillkessel befindet sich die herausziehbare Fettablaufschale auf der rechten Seite des Unterschranks. Leider verfügt diese über keine Griffmulde o. ä., welches das Herausziehen enorm erleichtern würde. Unter der Fettablaufschale befindet sich die relativ kleine Fettauffangschale, welche durch ihre knapp bemessene Kapazität öfter geleert werden muss.

Eines unserer persönlichen Highlights sind die 3 ausziehbaren Schubladen, welche mit einem einfachen Handgriff sogar vollständig aus dem Unterschrank entnommen werden können, um diese gründlich zu reinigen oder sogar in die Spülmaschine zu legen.

Die Schubladen verfügen über mehr als ausreichend Platz, um Grillzubehör wie z. B. Grillzangen, Thermometer, Grillhandschuhe oder die Smokebox vorzuhalten. Selbst der Original Burnhard Drehspieß inklusive Motor passt in eine der beiden tieferen Schubladen.

Neben den 3 Schubladen befindet sich der Raum zur Aufnahme einer 5, 8 oder 11 kg Gasflasche.

Über der Gasflasche befindet sich der Zugang zur AA-Batterie (Mignon), welche sich zum elektrischen Zünden der Gasbrenner verantwortlich zeichnet.

Alle 4 gummierten Rollen des Burnhard Earls sind lenkbar, die beiden Frontrollen des Weiteren feststellbar.

Die hochwertige Verarbeitung macht auch auf der Rückwand des Earls nicht halt: Die gesamte Rückseite ist vollständig durch Edelstahlplatten verschlossen.

Wie bei allen Burnhard Grills, gehört eine hochwertige UV-beständige Abdeckhaube zum Lieferumfang.

Der Burnhard Earl im Praxiseinsatz

Bevor der Grillspaß erst so richtig losgehen kann, muss der Earl zunächst freigebrannt werden. Bei diesem Prozess werden die 3 Hauptgasbrenner ca. 30 Minuten lang unter Volllast betrieben, damit Produktionsrückstände wie z. B. Fette verbrennen können. Keine 12 Minuten später stand die Thermometernadel bereits bei ca. 380°C!

Achtung: Niemals zusätzlich zu den 3 unter Volllast laufenden Hauptgasbrennern den Heckbrenner mit einschalten. Dieser alleine lässt die Thermometernadel schon auf über 300°C steigen.

Eingeweiht wurde der Earl aus der neuen Royal Series mit einem wunderschönen 1,3 kg schweren German Heifer Dry Aged T-Bone Steak von Kreutzers.

Zunächst wurde das Steak von allen Seiten über dem Infrarotkeramikbrenner scharf angegrillt.

Anschließend wurde das Steak mit dem Meater+ Stick versehen und bei einer Gartemperatur von ca. 150°C, bis zu einer Kerntemperatur von ca. 54°C nachgegart.

Ein Steak, genauso wie wir es mögen: Von innen schön saftig und von außen tolle Röstaromen.

Bei einer weiteren Grill-Session nutzten wir den Infrarotkeramikbrenner als Seitenkocher und bereiteten ein wenig Bacon für ein späteres Topping zu.

Währenddessen garten wir auf dem Hauptgrillrost BBQ-Pralinen und nutzten sowohl die direkte und die indirekte Zone des Grills, als auch den Warmhalterost.

Das vollständige Rezept mit dem finalen Endergebnis könnt ihr euch in diesem Rezept anschauen.

An einem anderen Tag bereiteten wir ein sehr langes Steak zu. Ein sogenanntes Simmentaler Skirt Steak von Kreutzers, welches trotz seiner beträchtlichen Länge vollständig auf dem Grillrost des 3-Brenners passte.

Ganz besonders gespannt waren wir auf den ersten Einsatz des Heckbrenners. Dazu setzten wir den optional erhältlichen Original Burnhard Drehspieß in den Grill.

Übrigens: Beim Kauf eines EARL im Zeitraum vom 11.8. – 11.9.2021, erhaltet ihr 50% Rabatt auf den Original Burnhard Drehspieß. Nutze dazu ganz einfach den Code: „ROTIBIG“ und spare ganze 44,95 EUR (Original-Preis: 89,90 EUR).

Wir bestückten den Drehspieß mit einem 1,5 kg Maishähnchen von Kreutzers, stachen die Meater+ Nadel in die Hähnchenbrust und stellten eine Fettauffangschale darunter. Sowohl die beiden äußeren Hauptgasbrenner, als auch den Heckbrenner stellten wir in der ersten Stunde auf die Minimal-Stellung.

Für die letzte halbe Stunde schalteten wir die beiden Hauptgasbrenner ab und erhöhten die Leistung des Heckbrenners auf Maximum.

Interessanterweise kann man durch einen schmalen Schlitz in der Rückwand des Earls, den Garfortschritt verfolgen.

Nachdem die Meater+ App die gewünschte Kerntemperatur von 85°C anzeigte, war das Maishähnchen fertig gegart. Das Ergebnis überzeugte uns auf der ganzen Linie: Von außen wahnsinnig braun und knusprig, von innen mehr als saftig.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es an der sehr guten Qualität des Maishähnchens lag oder an der direkteren Strahlungswärme des Heckbrenners – aber dieses Hähnchen war das Beste meines Lebens! Wahrscheinlich war es die Kombination aus beiden und die gradgenaue Messung des Meater+.

Neben dem Drehspieß, bietet Burnhard für seinen Earl optional auch eine gusseiserne Wendeplatte zum Kauf an. Diese ist mit ihrer 19,8 cm Breite relativ knapp bemessen, für gebratene Zwiebeln, den ein oder anderen Burger-Patty oder Seafood, wie z. B. Garnelen jedoch völlig ausreichend. Wir habe uns für den Fall der Fälle gewappnet und gleich 2 der Wendeplatten erworben.

Zahlen, Daten und Fakten (Herstellerangaben)

Burnhard Earl S
Royal Series 3-Brenner Gasgrill mit Heckbrenner

Maße: 136,5 x 62 x 120 cm
Material: Aluminium Druckguss / Edelstahl
Grillfläche: 59,5 x 43 cm
Leistung: 19,25 kW
Gewicht: 75,9 kg
Artikelnummer: 944725

Gesamtmaße bei geöffnetem Deckel: 136,5 x 62 x 151 cm (B/T/H)
Gesamtmaße bei geschlossenem Deckel: 136,5 x 62 x 120 cm (B/T/H)
Breite bei abgeklappten Seitentischen: 99,5 cm
Maße Schubladen: 2 x 17 x 42,5 x 14 cm
und 1x 17 x 42,5 x 5 cm (B/T/H)
Seitentische: 36 x 56,5 x 15,5 cm (B/T/H) davon 7,5 cm Ablagefläche

Lieferumfang

– Gasgrill EARL S Royal Series
– 3 Gusseisen Grillroste
– 1 Edelstahl Grillrost Seitenbrenner
– 1 Edelstahl Warmhalterost
– 3 massive Edelstahl Flavour Bars
– Food Container nach Gastronorm
– Akazienholz Schneidebrett
– hochwertiger Flaschenöffner
– UV-beständige Abdeckhaube
– Smokebox

Highlights

– 3 Edelstahlstabbrenner mit einer Gesamtleistung von 11,25 kW
– Heckbrenner mit 3,5 kW und Infrarot-Keramik-Seitenbrenner mit 4,5 kW auf 30,5 x 24,5 cm Grillfläche
– Große Grillfläche 59,5 x 43 cm mit ausziehbarem Edelstahl Warmhalterost 59,5 x 24,5 cm
– Großzügige Arbeitsfläche auf dem Food Container Seitentisch mit Akazienholz Schneidebrett
– 3 massive Gusseisen Grillroste mit einer Größe von je 19,8 x 43 cm
– Seitenwände von Brennkammer und Deckel aus massivem Aluminium-Druckguss.
– Schubladensystem mit je 2 tiefen und 1 flachen Schublade.
– Platz für eine 5 kg, 8 kg oder 11 kg Gasflasche im linken Bereich des Unterschranks

Preis: 1.199 EUR

Fazit

Wir haben den Burnhard Earl S (3-Brenner) seit Anfang Juli im Einsatz und bereits mehr als ein dutzend Mal mit ihm gegrillt. Sowohl Rinder- und Schweine-Steaks auf dem konventionellen gusseisernen Grillrost, als auch die Steaks vom erstmals von Burnhard verbauten außenliegenden Infrarotkeramikbrenner gelangen exakt auf dem Punkt. Neben der stufenlosen Gaszufuhr-Regelung des Infrarotkeramikbrenners, lässt sich der darüberliegende Grillrost aus Edelstahl in 2 unterschiedlichen Höhen betreiben und dadurch ebenfalls mitregeln.

Die Vorteile des außenliegenden Infrarotkeramikbrenners liegen auf der Hand: Im Gegensatz zum Fat Fred, welcher über 2 integrierte Infrarotkeramikbrenner unter dem gusseisernen Hauptgrillrost verfügt, muss der außenliegende Infrarotkeramikbrenner des Earls nur dann eingeschaltet werden, wenn er auch tatsächlich benutzt wird. Des Weiteren werden die Grillroste aus Edelstahl bei Temperaturen über 800°C nicht so sehr beansprucht wie die gusseiserne Variante und setzen kein Flugrost an. Besser geht es kaum – während die Steaks auf dem außenliegenden Infrarotkeramikbrenner mit extrem hohen Temperaturen paarweise scharf angegrillt werden, können sie anschließend in dem auf ca. 150°C vorgeheizten Garraum nachgegart werden.

Auch das Grillen mit dem Heckbrenner erwies sich als sehr erfolgreich und bereitete uns viel Spaß und Freude. Die sehr viel direktere Strahlungswärme verhalf unserem Maishähnchen quasi perfekt zu werden.

Die Grillfläche des Burnhard Earl 3-Brenners ist mit 59,5 x 43 cm zwar nicht sonderlich klein, jedoch würden wir ambitionierten Grill-Fans eher den Burnhard Earl 4-Brenner empfehlen, welcher mit einer 19,5 cm breiteren Grillfläche aufwartet und dementsprechend einen zusätzlichen Gasbrenner, sowie einen breiteren Warmhalterost, breitere Schubladen und einen breiteren Raum für die Gasflasche bietet. Der Aufpreis liegt bei 200 EUR, der erhöhte Platzbedarf mit ausgebreiteten Seitentischen liegt bei nur 16 cm.

Der Grillkessel ist sehr wertig und verfügt über eine Material-Kombination aus Aluminiumdruckguss und Edelstahl, der Grilldeckel ist doppelwandig.

Nach wie vor bereitet uns der Unterschrank mit seinen 3 Schubladen sehr viel Freude, welcher ausreichend Platz für z. B. Grillzangen, Thermometer, Grillhandschuhe, Smokebox und optionalen Drehspieß inklusive Motor bereithält.

Etwas weniger begeistert waren wir von der schlecht bebilderten und unzureichend beschriebenen Aufbauanleitung. Nach Rücksprache mit dem Hersteller, arbeitet dieser jedoch bereits an einer Überarbeitung. Weitere Wünsche unsererseits wären eine Griffmulde an der Fettablaufschale, eine größere Fettauffangschale, eine Halterung für den Warmhalterost und ein schwarzes schweres Kunststoffschneidbrett (anstelle Akazienholz).

Völlig klar ist, dass Qualität auch seinen Preis haben muss: Der Burnhard Earl S (3-Brenner) schlägt mit 1.199 EUR zu Buche, verfügt dafür aber auch über 75,9 kg hochwertige Materialien und viele spannende Features und Extras, wie z. B. die mitgelieferte massive Smokebox und die hochwertige UV-beständige Abdeckhaube. Apropos Extras: Neben dem optionalen Drehspieß ist auch eine optionale gusseiserne Wendeplatte erhältlich. Das bestehende Zubehör der Fred-Serie passt nicht in die neue Earl Royal Series.

Beide Daumen hoch für den Burnhard Earl S (3-Brenner) und Earl (4-Brenner) aus der neuen Royal Series.

Weitere detaillierte Infos auf der Original Earl Landingpage

Sicherheitshalber noch einmal der Hinweis: Beim Kauf eines EARL im Zeitraum vom 11.8. – 11.9.2021, erhaltet ihr 50% Rabatt auf den Original Burnhard Drehspieß. Nutze dazu ganz einfach den Code: „ROTIBIG“ und spare ganze 44,95 EUR (Original-Preis: 89,90 EUR).

Weber Traveler – Tragbarer Gasgrill im Praxistest

Die Auswahl der tragbaren Weber Grills wurde dieses Jahr erneut erweitert: Neben dem Smokey Joe (Holzkohle), Go-Anywhere (Gas o. Holzkohle) und dem Q 1200 (Gas), ist ein weiterer tragbarer Gasgrill hinzugekommen, welcher seinem Namen alle Ehre macht.

Der neue Weber Traveler ist zusammenklappbar wie ein Kinderwagen und lässt sich dadurch platzsparend im Kofferraum verstauen oder stehend auf engsten Raum lagern. Seine Grillfläche von über 2.000 cm² (63 x 34 cm) bietet fast doppelt so viel Platz für Fleisch, Gemüse & Co. wie bei seinen kleineren Brüdern Smokey Joe und Go-Anywhere.

Der Weber Traveler erreicht Temperaturen von über 320°C und deckt dadurch einen Temperaturbereich ab, welcher für das Garen von jeglichem Grillgut geeignet ist.

Der Lieferumfang

Der Weber Traveler wird in einem großen Karton vertrieben. Neben dem eigentlichen Grill, erwarben wir zusätzlich das „Weber Traveler Wendbares Schneide- und Servierbrett“ und den „Weber Traveler Transportschutz“ (Abdeckhaube).

Die Einzelteile des Weber Travelers sind wie erwartet sehr ordentlich und sicher verpackt, sodass Kratzer und Transportschäden nahezu ausgeschlossen werden können.

Wie bei unseren Produktvorstellungen üblich, breiten wir alle Einzelteile der besseren Übersicht halber schön säuberlich nebeneinander gereiht auf. Zu unserer Überraschung mussten wir jedoch feststellen, dass es beim Weber Traveler so gut wie keine Einzelteile gab. Stattdessen war der gesamte Grill nahezu fertig montiert, sodass man sich nur noch um den Anbau der Achse mit den beiden Rädern kümmern musste.

Die Räder des Weber Traveler sind ähnlich gefertigt, wie die des Weber Master-Touch, Pulse oder Genesis II und versprechen dadurch flüsterleise zu rollen.

Der Grillrost des Weber Traveler ist 2-geteilt und besteht aus porzellanemailliertem Gusseisen.

Die Montage des Weber Traveler

Zunächst wird die Achse, zusammen mit den beiden Achsaufhängungen in das Gestell des Weber Traveler gesteckt.

Die beiden Räder werden ganz einfach mit einem Federsplint gesichert.

Anschließend müssen nur noch die beiden Radkappen aufgesteckt werden.

Das war auch schon die gesamte Montage. Der 2-geteilte Grillrost und die Fettauffangwanne werden erst im ausgeklappten Zustand in den Grill gesetzt.

Heben und senken des Weber Traveler

Um den Weber Traveler anzuheben, muss dieser flach auf dem Boden gestellt werden.

Um das Fußgestell nach unten zu bewegen, die beiden runden roten Hebel nach oben ziehen. Des Weiteren die größere rote Wagenverriegelung auf die geöffnete Position stellen und anschließend vom Stift lösen.

Einen Fuß auf das Fußgestell setzen und anschließend den Grill am Ende des Seitentischrahmens so hoch anheben, bis der rote Hebel unter dem Seitentischrahmen einrastet.

Nach wenigen Versuchen erfolgt das Anheben des Weber Travelers sehr schnell und instinktiv.

Zum Senken des Weber Travelers muss lediglich der rote Hebel gezogen werden.

Dank der großen Gasdruckfeder senkt sich der Weber Traveler ganz langsam von selbst.

Nachdem sich der Weber Traveler selbstständig gesenkt hat, rastet der automatische Deckelverschluss ein, welcher den Grillrost und Grilldeckel hält.

Die inneren Werte des Weber Traveler

Im Innern des Weber Travelers sorgt eine Gasbrennerschleife für die nötige Hitze unter dem Grillrost.

Das indirekte Grillen ist werksseitig nicht möglich, stattdessen sollte bei Bedarf der optionale Weber Bratenrost und die dazugehörigen Weber Hitzeschilder erworben werden.

Der porzellanemaillierte 2-geteilte Grillrost passt exakt auf den Grillkessel und wird im gesenkten Zustand durch den automatischen Deckelverschluss gehalten.

Direkt über der Gasbrennerschleife befinden sich breitere Streben, die diese wirkungsvoll abdecken und somit vor herunterlaufende Fette und Fleischsäfte schützen, sodass Fettbrand ausgeschlossen werden kann.

Als äußerst praktisch erweisen sich die 3 Besteckhalter, an dem z. B. Grillzangen oder Pfannenwender Platz finden.

Vor der Inbetriebnahme, muss die Fettauffangschale in den Grill geschoben werden.

Nun steht dem Grillspaß nichts mehr im Wege und der Weber Traveler ist einsatzbereit.

Inbetriebnahme des Weber Traveler

Der Weber Traveler wird standardmäßig mit einer platzsparenden Gaskartusche betrieben, welche ganz einfach an den dafür vorgesehenen Gasanschluss geschraubt wird.

Das eigentliche Zünden ist mehr als einfach: Deckel öffnen, Gasregelventil (über der Gaskartusche) öffnen, Brenner-Bedienknopf auf Position Start/Hoch stellen und anschließend mehrmals den roten Zündknopf drücken.

Bei der Erstinbetriebnahme muss der Grill ausgebrannt werden, dazu ca. 20 Minuten lang auf höchste Stufe heizen, bis alle Produktionsrückstände verbrannt sind.

Mit großem Erstaunen stellten wir fest, dass der Weber Traveler in der Lage ist, sehr hohe Temperaturen zu erreichen. Bei einer Außentemperatur von ca. 20°C erreichten wir nach ca. 15 Minuten mehr als 320°C – sehr beeindruckend!

Nachfolgend der exakte zeitliche Anstieg der Temperaturen laut Deckelthermometer, bei einer Außentemperatur von ca. 20°C.

100°C: 45 sec.
150°C: 1 min. 37 sec.
180°C: 2 min. 30 sec.
200°C: 3 min. 15 sec.
250°C: 7 min. 5 sec.
300°C: 12 min. 45 sec.
320°C: 15 min. 10 sec.

Nachdem der Weber Traveler eine Gartemperatur von 320°C erreichte, regelten wir ihn auf 230°C runter und ermittelten die Zeit, wie lange diese Temperatur standhält. Erst nach insgesamt 2 Stunden leerte sich die Gaskartusche und die Temperatur sank.

Auch die niedrigste Temperatur des Weber Traveler ermittelten wir: Diese lag bei 230°C, welche wir konstant 60 Minuten lang ohne Grillgut beobachteten. Diese Temperatur lässt sich jedoch noch erheblich reduzieren, indem das Gasregelventil (über der Gaskartusche) gedrosselt wird.

Ergebnis: Mit einer vollen Gaskartusche lässt sich ca. 2 Stunden lang bei 200°C grillen.

Der Weber Traveler im Praxistest

Das erste Grillen mit dem Weber Traveler gestaltete sich als sehr angenehm. Sowohl die Arbeitshöhe, als auch das Platzangebot auf dem Grillrost und auf dem Seitentisch sind für einen mobilen Gasgrill perfekt.

Grillen lässt es sich auf dem neuen Weber Traveler sehr gut. Weder haftet das Grillgut am porzellanemaillierten Grillrost, noch verbrennt es. Auch der relativ flach erscheinende Grilldeckel weist eine ausreichende Höhe auf, sodass bis auf Bierdosen-Hähnchen und sehr große Braten so gut wie alles auf dem mobilen Gasgrill zubereitet werden kann.

Klagen auf hohem Niveau: Die Hitzeverteilung ist gut, kann jedoch bauartbedingt mit stationären Gasgrills nicht mithalten. Im Detail bedeutet das folgendes: Der porzellanemaillierte Grillrost besitzt per se eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit und wird dadurch relativ gleichmäßig heiß. Jedoch weist der Grillrost unterschiedlich breite Zwischenräume vor, durch die die Hitze unterschiedlich stark auf das Grillgut wirkt und dadurch ungleichmäßigere Ergebnisse erzielt werden.

Da auf einem mobilen Grill in der Regel nur Kurzgebratenes zubereitet wird, ist die Gegenmaßnahme recht einfach – das Grillgut muss nur öfter gewendet werden.

Ganz anders verhielt es sich mit einem Rindersteak, bei dem der porzellanemaillierte Grillrost ein tolles Branding auf dem Fleisch zauberte. Zum indirekten Garziehen des Steaks nutzten wir den optionalen Weber Bratenrost und das dazugehörige Weber Hitzeschilder.

Wie mobil ist der Weber Traveler?

Im zusammengeklappten Zustand lässt sich der Weber Traveler dank der beiden großen Räder selbst durch unwegsames Gelände einhändig ziehen.

Durch seine geringe Höhe nimmt der Weber Traveler sowohl im senkrechten Zustand lagernd, als auch liegend nur sehr wenig Platz in Anspruch.

Die Reinigung des Weber Traveler

Die meisten Fette und Fleischsäfte werden in der Fettauffangschale gesammelt und können anschließend entsorgt werden. Zuvor sollten die Grillroste mit einer handelsüblichen Grillbürste gereinigt werden.

Weitere Grillrückstände im Innenraum lassen sich sehr einfach mit einem feuchten Tuch auswischen oder mit einem Einweg-Küchentuch reinigen.

Optionales Zubehör des Weber Traveler

Neben dem bereits erwähnten Weber Bratenrost und dem Weber Hitzeschilder zum indirekten Grillen, empfehlen wir das beidseitig verwendbare Schneide- und Servierbrett. Dieses nimmt die gesamte Fläche der Seitenablage formgerecht ein, bietet beidseitig rutschfeste Füße und eine Saftrinne.

Eine Seite des Schneide- und Servierbrett ist beige.

Die andere Seite ist schwarz. Wir halten das Schneide- und Servierbrett als ein sehr empfehlenswertes Zubehör.

Alternativ zur kleinen Gaskartusche, lässt sich der Weber Traveler auch mit einer großen 5 kg, 8 kg oder 11 kg Gasflasche betreiben. Dazu wird das sogenannte Weber Adapter-Kit benötigt. Der Anschluss gestaltet sich als sehr einfach, da die Gaskartusche lediglich durch den Schlauch mit 50 mbar Druckminderer ersetzt wird.

Besonders die ansehnliche 8 kg Gasflasche eignet sich perfekt für den dauerhaften Gebrauch am Weber Traveler.

Ebenfalls äußerst durchdacht ist der Weber Traveler Transportschutz. Aufgedruckte „Reifenspuren“ symbolisieren den korrekten Stand des abgesenkten Weber Traveler.

Anschließend werden die vier Seiten der Abdeckhaube hochgeklappt und durch Reisverschlüsse und Klettbänder verschlossen. So verpackt ist der Gasgrill geschützt vor Staub und Kratzer und schützt des Weiteren z. B. den Autokofferraum vor Verschmutzung.

Zahlen, Daten und Fakten (Herstellerangaben)

Weber Traveler

Hauptbrenner: 3,8 KW
Größe (Deckel geschlossen): 94,5 cm H x 110,8 cm B x 58,4 cm T
Gesamter Grillbereich: 2.065 cm²
Gewicht: 28,141 kg
Edelstahl-Brenner: 1
Brennstoffart: Einwegkartuschen, 5, 8 o. 11 kg Gasflasche

Features
Robuste Allwetterräder: 2
Besteckhalter: 3
2-geteilte Grillroste aus porzellanemaillierten Gusseisen
Großer Zeitentisch
Robustes Fahrgestell
Automatische Deckelverriegelung
Deckel und Grillkammer porzellanemailliert

Preis
471,45 EUR (weber.com)
Straßenpreis ca. 399,00 EUR

Fazit

Schneller Aufbau, schnelle Inbetriebnahme, große Grillfläche mit großem Grillspaß und schnelle Reinigung. Zudem ist der neue mobile Gasgrill von Weber sehr schick, unglaublich leistungsstark und platzsparend. Der Weber Traveler hat all das, was man von einem modernen mobilen Gasgrill im Jahr 2021 erwartet.

Nachdem der Weber Traveler ausgepackt wurde, musste nur noch die Achse mit den beiden Räder montiert werden. Das Aufstellen bzw. das Anheben des Grills gelinkt mit einem Fuß und einer Hand. Nachdem das Ausbrennen von Produktionsresten nach 20 Minuten erledigt war, konnte auch schon das erste Grillgut aufgelegt werden.

Die Hitzeverteilung des mobilen Weber Traveler ist ganz klar ungleichmäßiger als bei einem stationären Gasgrill, jedoch mehr als ausreichend für die meisten uns bekannten Grillspeisen. In der Disziplin Rindersteak zeigte sich der mobile Gasgrill von seiner besten Seite. Während die 2-geteilten porzellanemaillierten Grillroste dem Fleisch schmackhafte Brandings verliehen, sorgte der optionale Weber Bratenrost und das Weber Hitzeschilder dafür, dass sich der Weber Traveler auch zum indirekten Grillen eignet und das Steak langsam und schonend auf die gewünschte Kerntemperatur bringt.

Die Reinigung des Weber Traveler gelang mit einem feuchten Tuch sehr wirkungsvoll. Die Reinigung der Grillroste hingegen erledigt eine handelsübliche Grillbürste.

Besonders beeindruckt sind wir von der flachen Form, wodurch der Weber Traveler sich sehr flach in den Autokofferraum legen lässt und im senkrechten Zustand platzsparend lagern lässt.

Wir sind von den vielen durchdachten Features des neuen mobilen Gasgrill Weber Traveler sehr begeistert und finden das Preis-/Leistungsverhältnis durchaus angemessen. Beide Daumen hoch und eine klare Kaufempfehlung!

Irish Tomahawk Steak an Tomaten Focaccia mit Schafskäse und Kräutern

Ob Lamm oder Rind – mit irischem Fleisch wurden wir noch nie enttäuscht. Das Geheimnis, welches irisches Fleisch u. a. so schmackhaft macht sind die immer grünen, satten Weiden Irlands. Wir beziehen unser Fleisch ausschließlich von Kreutzers, welcher das irische Tomahawk Steak im Dry-Aged-Verfahren reifen lässt, damit dieses seinen unverwechselbar nussigen Geschmack erhält und auch nach dem Grillen saftig bleibt.

Zum Tomahawk Steak gesellt sich eine Tomaten Focaccia, welche wir mit selbstgemachten Kräuteröl beträufeln und mit Schafskäse belegen.

Zutaten
1,2 kg Irland Tomahawk Steak (von Kreutzers)
80 g Schafskäse
Tomaten in verschiedenen Farben und Größen
grobes Meersalz
500 g Mehl
250 ml lauwarmes Wasser
3 EL gutes Olivenöl
1/2 Würfel frische Hefe
1,5 TL Salz
1 TL Zucker

für das Kräuteröl
5 – 6 EL gutes Olivenöl
Salbei
Oregano
Rosmarin

Zubereitung der Focaccia

Den Zucker mit der Hefe verrühren, sodass eine Flüssigkeit entsteht. Anschließend das Mehl, das Salz, das lauwarme Wasser und das Olivenöl hinzufügen, in der Küchenmaschine für ca. 5 Minuten kneten und anschließend für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen.

Tomaten in unterschiedlichen Farben und Formen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden bzw. kleinere Tomaten halbieren.

Den Teig mit Olivenöl beträufeln und anschließend mit den Tomaten belegen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zusammen mit einem Pizzastein auf ca. 200°C aufheizen.

Den Teig auf den vorgeheizten Pizzastein legen und für ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Kräuteröl zubereiten. Dazu frische Kräuter, wie z. B. Salbei, Oregano und Rosmarin hacken.

Die gehackten Kräuter mit ca. 5 – 6 EL gutem Olivenöl vermischen und Meersalz bereitstellen.

Sobald die Focaccia fertig gebacken wurde, großzügig mit dem Kräuter-Öl beträufeln sowie mit Meersalz bestreuen und mit Schafskäse belegen.

Zubereitung des Irish Beef Tomahawk Steak

Das Steak mit Salzflocken bestreuen, auf dem zuvor vorgeheizten Burner (Infrarot-Brenner) auflegen und von beiden Seiten für jeweils ca. 60 – 90 Sekunden scharf angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grill platzieren, bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) zu Ende garen und nach einer 5-minütigen Ruhephase in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pizza-Fladenbrot-Variationen vom Grill

Unsere beliebtesten Rezepte sind solche, für die man relativ wenige und günstige Zutaten benötigt. Noch erfolgreicher kommen diese einfachen aber pfiffigen Rezepte an, wenn man bestimmte Zutaten durch andere ersetzen kann.

Der hohe knusprige Boden des Pizza-Fladenbrotes erinnert uns immer sehr stark an eine American Pizza, ist jedoch sehr viel geschmacksintensiver. Bei der Zubereitung unserer Pizza-Fladenbrot-Variationen sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Thunfisch, Pilze, Paprika, Zwiebeln, Ananas, Salami, Schinken, Tomaten, Mozzarella u.v.m. – All das was auf eine konventionelle Pizza gelangt, kann selbstverständlich auch auf unser Pizza-Fladenbrot gelegt werden.

Wir haben es schon öfter gesagt aber dieses Rezept müsst ihr unbedingt nachgrillen!

Zutaten
1. Variante: Tomaten und Mozzarella
1 Fladenbrot
guten Olivenöl
Tomaten
Mozzarella
Feldsalat
frischer Oregano
frisches Basilikum
Balsamico
guter Pfeffer
feines Meersalz
Parmesan o. ä. Hartkäse

2. + 3. Variante: Pilze und Käse
Champignons
Schmand
Frühlingszwiebeln
geriebenen Käse
frisches Basilikum
Kräuter der Provence

Zubereitung des Pizza-Fladenbrotes mit Pilzen und Käse

Die Frühlingszwiebeln in Ringe und die Champignons in Scheiben schneiden und anschließend in einem mit Olivenöl benetzten Topf kurz anschwitzen.

Das Fladenbrot in zwei Hälften schneiden.

Eine Fladenbrot-Hälfte großzügig mit Schmand bestreichen und anschließend mit geriebenen Käse bestreuen.

Eine Hälfte der Fladenbrot-Hälfte mit der Champignons-Frühlingszwiebel-Mischung belegen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 200°C vorheizen.

Die Pizzafladenbrot-Hälfte in den indirekten Bereich des Grills legen. Dazu die beiden äußeren Gasbrenner in Betrieb nehmen und die beiden inneren Gasbrenner ausgeschaltet lassen.

Nach ca. 8 – 10 Minuten ist das Pizza-Fladenbrot fertig gebacken.

Das Pizza-Fladenbrot vierteln und anschließend mit einigen Blättern Basilikum belegen.

Zubereitung des Pizza-Fladenbrotes mit Tomaten und Mozzarella

Die Fladenbrot-Hälfte gleichmäßig mit gutem Olivenöl beträufeln.

Die Tomaten sowie den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Die Tomaten- und Mozzarella-Scheiben auf die Fladenbrot-Hälfte verteilen und anschließend mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen.

Die Pizzafladen-Hälfte in den indirekten Bereich des Grills legen. Dazu wie gehabt die beiden äußeren Gasbrenner in Betrieb nehmen und die beiden inneren Gasbrenner ausgeschaltet lassen.

Nach ca. 8 – 10 Minuten ist das Pizza-Fladenbrot ebenfalls fertig gebacken. Zu guter Letzt mit Salz und Pfeffer würzen, mit gezupften Basilikumblättern und Feldsalat belegen sowie mit Balsamico beträufeln.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schnellreinigung eines stark verschmutzten Gasgrills

Wir geben es ja zu: Wir grillen viel – sehr viel sogar aber reinigen unseren Gasgrill nur sehr selten. Woran liegt das eigentlich? Wenn es darum geht, an einem schönen Sommertag das Essen zuzubereiten, zieht es uns fast ausnahmslos in den heimischen Garten. Die Vorteile eines Gasgrills überwiegen: Gasbrenner einschalten, Grillrost aufheizen, mit einer Edelstahlbürste die Grillrückstände vom letzten Grillen herunterbürsten, das Grillgut auflegen, garen, das Essen genießen und den Deckel wieder schließen. Und der schöne Nebeneffekt: Die Küche muss nicht gereinigt werden und riecht nicht unangenehm nach Essen.

Nur zu oft wird allerdings vergessen, dass sich die meisten Grillrückstände auf der unter den Gasbrennern angeordneten Fettauffangwanne und in der Fettauffangschale befinden. Quillt diese über, läuft man Gefahr eines Fettbrandes.

Wir möchten euch anhand unseres am meisten verwendeten Gasgrills Schickling-Grill PremioGas XL II zeigen, wie sehr einfach es doch ist, in kürzester Zeit einen Gasgrill alltagstauglich(!) zu reinigen.

Unsere erste Empfehlung ist stets eine Abdeckhaube zu verwenden. Diese verhindert wirkungsvoll Verunreinigungen durch Staub, Blütenstaub, Vogeldreck, Eindringen von Regenwasser, Entstehung von Wasserflecken u.v.m.

Zur Reinigung benötigtes Werkzeug

Wir benötigen selbst zur Reinigung eines relativ stark verschmutzten Grills nur sehr wenige Werkzeuge, welche in jeden Haushalt vorhanden sein sollten.

Eine Edelstahlbürste zur Reinigung der Grillroste, einen Handfeger zur Beseitigung von festen trockenen Grillrückständen und einen Holzlöffel, welchen wir zum wirkungsvollen Schaben am vorderen Ende gekürzt haben.

Des Weiteren verwenden wir Einweghandschuhe und zur Unterlage eine alte Tageszeitung.

Reinigung der Grillroste

Sowohl der primäre Grillrost als auch der Warmhalterost werden mit einer handelsüblichen Edelstahlbürste grob gereinigt und im Anschluss daran durch Zuhilfenahme eines Küchentuchs mit Rapsöl dünn benetzt.

Reinigung der Aromaschienen

Um ungehindert Zugang zu den Aromaschienen zu bekommen, werden die zuvor gereinigten Grillroste kurzzeitig aus dem Grill entnommen. Die Aromaschienen sind bei hochwertigen Gasgrills wie dem Schickling-Grill PremioGas XL II aus rostfreiem Edelstahl und müssen lediglich mit einem Handfeger abgebürstet werden.

Wie bereits bei der Reinigung der Grillroste, fallen auch die Grillrückstände der Aromaschienen in der unten liegende Fettauffangwanne.

Reinigung der restlichen Ablagen

Nach erfolgter Reinigung der Aromaschienen, werden diese ebenfalls kurzzeitig aus dem Grill entnommen. Nun werden die trockenen Grillrückstände der zuvor schlecht zu erreichenden Bereiche mit dem Handfeger abgebürstet. Fettige Grillrückstände sollten ggf. mit einem Küchentuch abgewischt werden. Hartnäckige Grillrückstände sollten durch Zuhilfenahme des Holzkochlöffels abgeschabt werden.

Reinigung der Fettauffangwanne und Fettauffangschale

Alle zuvor entfernten Grillrückstände sowie Borsten der Edelstahlbürste und des Handfegers landeten auf der Fettauffangwanne. Nachdem die Fettauffangschale vorsichtig aus der dafür vorgesehen Halterung entnommen wurde, wird auch die Fettauffangwanne vollständig aus den Grill gezogen und auf eine zuvor ausgebreitete alte Tageszeitung gelegt.

Zur Reinigung der groben Verschmutzungen der Fettauffangwanne dient wieder einmal der Holzkochlöffel. Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, gelingt die Reinigung sehr einfach und ist in Windeseile erledigt. Nachdem die groben Verschmutzungen entfernt wurden, kann mit einem Küchentuch nachgewischt werden.

Reinigung der Außenteile des Grills

Zur Reinigung der Außenteile sprühen wir den gesamten Grill mit einem Fett- und Schmutzlöser wie z. B. Fusl von McBrikett ein und lassen diesen ca. 5 Minuten lang einwirken.

Anschließend entfernen wir mit einem Küchentuch den Schmutz und wischen noch einmal mit einem mit Wasser befeuchteten Tuch hinterher.

Zu guter Letzt nutzen wir einen handelsüblichen Edelstahlreiniger, welchen wir nur sehr dünn auftragen. Dieser lässt unseren Schickling-Grill PremioGas XL II wieder im Glanze erstrahlen. Der komplette Reinigungsvorgang dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten.

Viel Erfolg bei eurer nächsten Reinigungsaktion und viel Spaß beim nächsten Grillen!

Lachs v. d. Zedernholzplanke mit Rosmarinkartoffeln u. Kräuterdip

Selbst für die meisten nicht so sehr überzeugten Fisch-Fans ist Lachs eine willkommene Alternative zu Fleisch. Mit der Zubereitung eines Lachsfilets hat man am wenigsten zutun, wenn man ihn auf der Holzplanke gart. Der tolle Nebeneffekt beim Garen auf der Holzplanke ist, dass die Aromen des feinen Rauchs in den Fisch übergehen und einen genialen Geschmack hinterlassen.

Damit es unkompliziert und schnell geht, reichen wir fix zubereitete Rosmarinkartoffeln mit einem selbstgemachten Kräuterdip.

Zutaten
1 – 1,5 kg frisches Lachsfilet
1 kg kleine Kartoffeln
1 – 2 frisch gehackte Knoblauchzehen
2 – 3 EL frischen Rosmarin
gutes Olivenöl
grobes Meersalz
Pfeffer

für den Kräuter-Dip
200 g Schmand
200 g Miracel Whip
1 frisch gehackte Knoblauchzehen
0,5 Päckchen tiefgefrorene 8-Kräuter-Mischung

für die Glasur
2 EL Butter
2 EL brauner Zucker
1 TL Honig
1 EL Sojasauce
2 EL Senf
1/2 TL frisch geriebenen Ingwer

Zubereitung der Rosmarin-Kartoffeln

2 – 3 EL frischen Rosmarin grob hacken, die kleinen Kartoffeln ggf. waschen und abtrocknen sowie die weiteren Zutaten bereitstellen.

Die kleinen Kartoffeln in einer Grillschale (Schickling-Grill Grillschale groß) großzügig mit Olivenöl beträufeln und anschließend mit Rosmarin, 1 – 2 klein gehackten Knoblauchzehen, groben Meersalz und Pfeffer bestreuen.

Die Grillschale mit den Rosmarinkartoffeln in den indirekten Bereich des zuvor auf ca. 190 – 200°C vorgeheizten Grills stellen und so lange garen, bis sie beginnen weich zu werden und Farbe anzunehmen.

Zubereitung des Lachsfilets

Auf dem Seitenbrenner des Grill, in unserem Fall der Burner des Schickling-Grill PremioGas XL II, in einem kleinen Topf die Butter mit dem braunen Zucker und später auch den Honig zum Schmelzen bringen.

Den Senf und die Sojasauce einrühren und anschließend den geriebenen Ingwer hinzugeben.

Während die Lasur zubereitet wird, die Zedernholzplanke über die direkte Hitze legen und bei geschlossenem Deckel so lange erhitzen, bis das Holz knackt und sich leichter Rauch entwickelt.

Den Lachs auf die Holzplanke legen und anschließend durch Zuhilfenahme eines Silikonpinsels mit der Lasur bestreichen.

Die Holzplanke bei einer Gartemperatur von ca. 160°C in den indirekten Bereich des Grills legen.

Zur Überwachung der Kerntemperatur sollte ein Temperaturfühler verwendet werden. Damit der Lachs schön saftig bleibt ist unsere Empfehlung, die Kerntemperatur von 54°C nicht zu überschreiten.

Zubereitung des Kräuterdips

Eine Knoblauchzehe hacken sowie den Schmand, Miracel Whip und die Hälfte der tiefgefrorenen 8-Kräuter-Mischung bereitstellen.

Alle Zutaten vermischen und anschließend zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Otto Wilde Grillers Gasgrill: Ottos G32″ Connected Testbericht

Spannender geht es kaum! – Seit einigen Tagen zeigen die Hersteller des weltberühmten Oberhitzegrills Ottos O.F.B. (Over-fired Broiler) mit großer Dramatik im Wochentakt neue Bildausschnitte ihres mit großer Spannung erwarteten ersten Gasgrills. Die Otto Wilde Grillers mit Stammsitz in Düsseldorf sind es selbst, die die Maßstäbe ihres jüngsten Produkts sehr hoch gesteckt haben – schließlich sprechen sie von einer „Revolution im Grillmarkt“.

Wir von bigBBQ.de dürfen uns überaus glücklich schätzen, lange vor der ersten öffentlichen Vorstellung einen ausführlichen Blick auf Ottos G32″ zu werfen und einem durchaus ausführlichen Praxistest zu unterziehen.

Wie bereits beim Ottos O.F.B., soll auch der G32″ über eine Kickstarter-Kampagne Fahrt aufnehmen. Der Startschuss wurde heute, am 14.05.2020 um 15.00 Uhr gegeben und mit einem Zahlungsziel von 30.000 EUR angegeben, welches sehr wahrscheinlich in kürzester Zeit erreicht werden sollte. Die Auslieferung der ersten Modelle ist bereits für August 2020 geplant.

Bevor wir auf die Details des G32″ eingehen, möchten wir unbedingt erwähnen, welch einmalige Chance ihr als Frühbesteller ab heute habt, den G32″ für einen satten Rabatt von bis zu 47,4% zu erwerben.

Bei Kickstarter-Kampagnen üblich: Je früher ihr Ottos G32″ bestellt, umso günstiger werdet ihr ihn erhalten. Nur die ersten 30 Besteller erhalten im Flash-Sale den maximalen Rabatt, anschließend steigt der Vorzugspreis schrittweise.

Ottos G32″ Connected ab 999 EUR (regulärer Verkaufspreis: 1.899 EUR): 47,4% Rabatt
Ottos G32″ Smart ab 1.499 EUR (regulärer Verkaufspreis: 2.499 EUR): 40% Rabatt

Seit heute, dem 14.05.2020 um 15.00 Uhr können die neuen Gasgrills über Kickstarter gekauft werden. Die Kampagne ist hier abrufbar.

Unser Goodie für euch – Gutscheincode: BigBBQG32 für einen kostenlosen großen hochwertigen Pizzastein (Maße der halben Grillfläche) (Code am 20.05.2020 abgelaufen)

Zwei unterschiedliche Ausführungen

Otto Wilde Grillers neuer Gasgrill wird später in zwei Ausführungen vertrieben. Beide Modelle sind per Cloud direkt mit dem Smartphone/Tablett verbunden.

– Ottos G32″ Connected
– Ottos G32″ Smart

Die Zahl „32“ im Namen steht für die Breite der Grillfläche in Zoll (Inch) und beträgt somit ca. 80 cm (32″ x 2,54 cm).

Der Namenszusatz „Connected“ weist darauf hin, dass diese Modelle die vorherrschenden Temperaturen jedes einzelnen Gasbrenners im Innenraum des Grills via Bluetooth oder WLAN ausgeben und über ein Smartphone oder Tablet ausgeben.

Die Modelle mit dem Namenszusatz „Smart“ gehen einen entscheidenden Schritt weiter: Sie können die vom Benutzer vorgegebenen Temperaturen jedes einzelnen Gasbrenners über vollautomatische digital gesteuerte Gasregler selbstständig einstellen und aus der Ferne gegebenenfalls sogar verändern.

Wichtig: Egal ob Smart oder Connected Version, die Bedienpaneele beider Varianten lassen sich mit ein paar Handgriffen austauschen und garantieren dadurch selbst im Nachhinein sowohl ein Up- als auch ein Downgrade.

Lieferung und Aufbau des Ottos G32″ Connected

Da es sich bei unserem Testmodell um einen Prototypen im zweiten Stadium handelt, können wir noch nicht auf das Thema Verpackung und Aufbau eingehen. Laut Angaben von Ottos Wilde Grillers, werden die neuen Gasgrills später getrennt in einem oberen und einem unteren Teil von einer Spedition auf Palette geliefert und müssen nur noch über ein Kabelstecksystem und einigen wenigen Schrauben vereint werden.

Der uns einen Tag lang zur Verfügung gestellte Prototype Ottos G32″ Connected wurde von den beiden Ottos Wilde Grillers-Mitarbeitern Simon und Marius zuvor komplett aufgebaut bei uns aufgestellt.

Erster Eindruck des Ottos G32″ Connected

Schick, modern, stylisch, schwer, stabil und funktional sind unsere ersten Assoziationen. Aufgrund der Deckelform fällt auf, dass die neuen Gasgrills an das Design des O.F.B. angelehnt sind und aus diesem Grund ein Wiedererkennungswert besteht.

Auf dem zweiten Blick fällt hinsichtlich der etwas fleckigen Lackierung, der provisorischen Beschriftung und der noch nicht millimetergenauen Fertigung des Grills natürlich auf und muss berücksichtigt werden, dass es sich bei unserem Testmodell um einen Prototypen handelt.

Die Materialien des Ottos G32″ Connected

Edelstahl wo das Auge hinreicht: Der komplette G32″ wurde aus lebensmittelechten V2A Stahl gefertigt. Seine sichtbaren Flächen wurden mit einer bis zu 800°C hitzebeständigen feuerfesten Farbe schwarz pulverbeschichtet.

Durch die vier Schubladen und der zum größten Teil doppelwandigen Fertigung wurde sehr viel Material verwendet, was den G32″ sehr schwer aber auch unglaublich stabil werden lässt.

Schauen wir uns den Ottos G32″ Connected einmal von oben nach unten und von außen nach innen an…

Der Deckel

Der Deckel des Ottos G32″ Connected ist zwar relativ schwer, lässt sich jedoch durch geschickte Verlagerung des Schwerpunktes und des Easy-Access-Scharniers ohne übermäßigen Kraftaufwand sehr einfach öffnen.

Um den Deckel hindernisfrei öffnen zu können, muss der Gasgrill mindestens 12 cm von der Wand abstehen.

Charakteristisch für Ottos neuen Gasgrill wird sein, dass der Deckel kein Deckelthermometer besitzt, stattdessen die Temperaturen jedes einzelnen Brenners aber auf dem Smartphone oder Tablet abzulesen sind.

Durch den sogenannten Open Lid Sensor bemerkt die Elektronik des G32″, ob sich der Deckel im geöffneten oder geschlossenen Zustand befindet.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hersteller, fertigt Ottos Wilde Grillers den Deckel rundherum durchgehend doppelwandig. Zum Einem dient die ca. 17 – 20 mm starke Doppelwandigkeit der Stabilität, zum Anderen aber auch der sehr viel besseren Speicherung der Hitze, was sich gerade bei niedrigeren Außentemperaturen positiv im Gasverbrauch niederschlägt.

Der Deckel des G32″ beinhaltet noch eine weitere Überraschung: Zwei integrierte Leuchten (Fulldome Light) garantieren bei Dunkelheit, dass die Grillfläche exakt ausgeleuchtet wird und sich erst dann einschaltet, nachdem Sensoren die Notwendigkeit bestimmten.

Die Bedienfront

Die Bedienfront des Ottos G32″ Connected gefällt uns auf dem ersten Blick sehr gut! Sie ist sehr sauber aufgeteilt: Während sich auf der linken Seite die Gasregler befinden, sind auf der rechten Seite Kontrollleuchten/-Knöpfe für Bluetooth und WLAN sowie zwei Buchsen zum Anschluss von zwei Temperaturfühlern.

Zwei weitere Buchsen für Temperaturfühler und der Ein-/Ausschalter befindet sich auf der linken Seite. Die Aufteilung der vier Temperaturfühler auf beiden Seiten hat den Vorteil, dass zwei der schnurgebunden Fühler für das Grillgut auf der linken Seite der Grillfläche und zwei für das Grillgut auf der rechten Seite der Grillfläche genutzt werden können. Dadurch wird ein Kabelwirrwarr wirkungsvoll vermieden.

Vielleicht ist euch bereits aufgefallen, dass der fünfte Gasgregler ganz rechts einen etwas weiteren Abstand zu den anderen vier Gasreglern besitzt. Dadurch möchte Ottos Wilde Grillers den Benutzer verdeutlichen, dass dieser für den Backburner bestimmt ist.

Die meisten anderen Grillhersteller ordnen ihre Gasregler direkt unter den jeweiligen Gasbrennern an. Ottos Wilde Grillers ordnet diese aus rein designtechnischen Gründen auf der linken Seite an. Während Gasregler Nummer 1 und 4 die beiden jeweils außenliegenden Gasbrenner steuert, übernimmt Gasregler 2 und 3 die beiden jeweils innenliegenden Gasbrenner. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gelingt uns die Zuordnung sehr gut.

Die Knöpfe der Gasregler hinterlassen einen unglaublich hochwertigen Eindruck. Sie sind jeweils aus einem Aluminiumblock gefräst, besitzen eine tolle Haptik liegen gut in der Hand und lassen sich sehr gut drehen.

Das Fett-Managementsystem

Unter der Bedienfront befindet sich das sogenannte Fett-Managementsystem. Den sehr bequemen Zugang erhält man durch das Aufziehen einer Schublade, welche zwei GN-Schalen vorhält.

Beide GN-Schalen fangen die von oben heruntertropfenden Fette und Fleischsäfte auf und halten diese fern der Gasbrenner, um Fettbrände wirkungsvoll auszuschließen. Besonders hervorzuheben ist, dass die beiden GN-Schalen äußerst einfach zu erreichen sind und sich sehr gut reinigen lassen.

Nebenbei möchten wir schon jetzt erwähnen, dass sich alle losen Teile des Ottos G32″ Connected, wie z. B. Grillroste, Aromaschienen usw. (mit Ausnahme des Gasbrenners) bequem in der Spülmaschine reinigen lassen.

Die Staumöglichkeiten

Schubladen über Schubladen. – So etwas kennen wir nur aus einer echten Outdoorküche. Wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist, bietet Ottos G32″ sehr viele Staumöglichkeiten, u. a. in Form von drei sehr großen Schubladen (Standard sind 2 Türen). Die Schubladen lassen sich sehr weit herausziehen und garantieren dadurch das Herankommen an Gegenstände selbst im hintersten Bereich. Genauso wie die Tür hinter der sich die Gasflasche befindet und die Schublade des Fett-Managementsystem, besitzen auch die drei weiteren Schubladen ein Soft-Close-System, welches Türen und Schubladen langsam schließen und nicht zufallen lässt.

Apropos Outdoorküche – Die Otto Wilde Grillers haben weitergedacht und bieten Zusatzmodule an, welche die neuen Gasgrills zu individuell zusammengestellten Outdoorküchen wachsen lassen. Eines dieser Module wurde uns ebenfalls vorgestellt. Die einzelnen Komponenten können durch speziell dafür vorgesehene Verbindungsstücke verschraubt werden und bilden dadurch anschließend eine gesamte Einheit. In den einzelnen Modulen sind Gas-Verbindungsschläuche angebracht, die nur noch individuell zusammengesteckt werden müssen und somit eine einzige zentrale Gasflasche voraussetzt.

Übrigens kann die Anzahl und die Anordnung von Schubladen und Türen sowohl bei den Gasgrills wie auch bei den Zusatzmodulen individuell gestaltet und bestellt werden.

Wie bereits kurz erwähnt, befindet sich hinter der Tür die Gasflasche. Der Platz ist so großzügig dimensioniert, dass sowohl 5 kg, 8 kg als auch 11 kg Flaschen untergebracht werden können. Im folgenden Bild erkennt ihr eine 11 kg Gasflasche.

Ein weiteres Feature gefällt uns ganz besonders gut: Im neuen G32″ ist eine Gasflaschenwaage verbaut (GasBuddy-Funktion), welche den exakten Füllstand der Gasflasche stets über die Smartphone-/Tablett-App mitteilt.

Was uns auf dem ersten Blick nicht so gut gefällt ist, dass die Gasflasche aus dem Boden des Grills heraussteht. Zum Glück haben die Otto Wilde Grillers auch darauf eine passende Antwort: Der gesamte untere Bereich lässt sich durch die mitgelieferte erhältliche Blende verstecken. Eine solche Blende wurde zu Darstellungszwecken bereits auf den zuvor gezeigten Bild des Zusatzmoduls montiert.

Die Räder/Standfüße

Die Otto Wilde Grillers setzen bei ihrem ersten Gasgrill auf relativ kleine schwarze Räder. Diese lassen den Gasgrill auf festen ebenen Untergrund sehr gut bewegen, verhindern jedoch durch ihren geringen Umfang das Befahren von Rasenflächen. Das finden wir persönlich jedoch nicht nachteilig, denn ein solch hochwertiger Grill, ggf. mit optionalen Zusatzmodulen, sollte seinen festen Platz auf der heimischen Terrasse oder auf dem Balkon besitzen.

Alle vier Räder sind sowohl lenkbar als auch feststellbar und garantieren dadurch ein einfaches manövrieren und einen sicheren Stand.

Sollte der Grill einen festen Standort besitzen, können die Räder auch gegen die mitgelieferten Standfüße ausgetauscht werden, welche einen noch stabileren und sicheren Stand bieten.

Die Rückseite des G32″

Wie bei hochwertigen Gasgrills üblich, ist der hintere Teil des Grills durch eine durchgehende Rückwand verschlossen.

Rechts-unten auf der Rückseite befindet sich der 230 Volt Anschluss, welcher für die Funktionen wie z. B. Bluetooth, WLAN, Licht, Thermometer (Temperaturfühler), Gaszündung u.v.m. zuständig ist.

Neben dem eigentlichen Stromanschluss befindet sich eine weitere SCHUKO-Steckdose, in der z. B. der Motor der Rotisserie (Drehspieß) mit Strom versorgt werden kann.

Der Innenraum des G32″

Der G32″ wird mit einem 3,5 kW starken, sich über fast die ganze Grillfläche erstreckten Backburner (Infrarot-Brenner) ausgeliefert (ca. 62 cm breit). Seine Intensität wird stufenlos über den fünften Gasregler bestimmt und mit 600°C angegeben.

Ein Backburner ist praktisch, wenn man seinem auf dem Drehspieß drehenden Grillhähnchen eine tolle knusprige Haut verleihen möchte oder um z. B. nach dem Scheiden der ersten Gyros-Tranchen, in Windeseile weiteres Fleisch bräunen möchte. Des Weiteren bieten sich z. B. Rollbraten und diverse große Fleischstücke an, die ohne Aufsicht rotierend vor sich hingaren und durch ihr eigene herunterlaufende Fleischsäfte und Fette saftig gehalten werden.

Mitgedacht: Der Motor der optional erhältlichen Rotisserie kann beidseitig montiert werden.

Vor dem Backburner befindet sich eine weitere Grillebene, im Volksmund auch Warmhalterost genannt. Der Warmhalterost bietet eine Fläche von ca. 80 x 14 cm und lässt sich werkzeuglos aus dem Grill entnehmen. Wir finden es schade, dass sich der Warmhalterost bei unserem Prototype weder abklappen, noch an einer geeigneter Stelle am oder im Grill aufbewahren lässt. Wir sind uns jedoch sicher, dass sich der Hersteller auch dafür auch eine Lösung einfallen lässt.

Kommen wir zur eigentlichen Grillfläche: Diese erstreckt sich über eine Breite von ca. 80 cm (77 cm effektiv) und einer Tiefe von ca. 45 cm.

Der vier-geteilte Edelstahl-Grillrost besteht aus lebensmittelechten V2A Stahl in einer Stärke von sage und schreibe 7 mm!

Laut dem Hersteller werden die ersten Modelle mit Grillrosten aus Edelstahl ausgeliefert. Später ausgelieferte Modelle erhalten die gusseiserne Version, können jedoch optional auf die Edelstahl-Version umgerüstet werden.

Eine positive Überraschung folgt der Nächsten: Durch zwei sogenannte Zone Separators, welche senkrecht zwischen den einzelnen Brennern geschoben werden, können in Ottos G32″ unterschiedlich Temperaturzonen gebildet werden. Durch einen in der Mitte eingesteckten Zone Separator können zum Beispiel auf der linken Seite Steaks mit hohen Temperaturen scharf angegrillt und auf der rechten Seite bei mittleren Temperaturen nachgegart werden.

Unter dem Grillrost befinden sich die vier über den Gasbrenner befindlichen Flametamer (Aromaschienen). Diese schützen die vier Gasbrenner vor herunterlaufenden Fetten und Fleischsäften und verteilen die Hitze gleichmäßig.

Über den vier Flametamern befinden sich im hinteren Bereich des Grills jeweils die Temperaturfühler, die die vorherrschenden Temperaturen, von jedem Gasbrenner ausgehend, gradgenau in Höhe des Grillrosthöhe messen und kontinuierlich an die Software weiterleiten. Dadurch können bei der Version „Connected“ die exakten Temperaturen der einzelnen Gasbrenner abgelesen und bei der Version „Smart“ sogar gesteuert werden.

Unter den Flametamern befinden sich die Gasbrenner.

Jeder einzelne der vier Gasbrenner bietet 4,1 kW, zusammen also geballte 16,4 kW.

Die in Ottos G32″ verbauten Gasbrenner sind alles andere als gewöhnlich. Sie bestehen wie bei vielen anderen Herstellern nicht aus einfachen Edelstahlrohren, sondern wurden sehr aufwendig aus Edelstahl gegossen!

BTW: Unglaublich aber wahr. – Otto Wilde Grillers wird eine Lifetime-Garanty auf alle Edelstahlteile anbieten.

Schlussendlich komplettieren unter den Gasbrenner vorhandene Wärmeleitbleche aus Edelstahl den Innenraum des G32″.

Ottos G32″ im Praxiseinsatz

Natürlich reizte es uns ungemein, ein erstes schweres Rindersteak auf den Grill zu legen und ihm mit sehr hohen Temperaturen ein wunderschönes Branding zu verleihen. – Schließlich ist der G32″ wie gemacht dafür! Zugunsten eines praxisgerechten Tests verzichteten wir jedoch darauf und konzentrierten uns lieber auf alltagstaugliche Speisen und Rezepte, die wir in jeder Familie wiederfinden.

Zunächst einmal legten wir fünf Wurstschnecken und fünf Bauchspeckscheiben auf den Grill und grillten diese bei niedrigster Temperatur. Wir wollten peu à peu erfahren, wie sich der Grill bei der jeweiligen Gasregler-Stellung verhält.

Nachdem das Grillgut aufgeheizt war, bräunten wir die Wurstschnecken im linken Bereich bei mittlerer Temperatur und die Bauchspeckscheiben bei maximaler Temperatur im rechten Bereich. Damit sich das herunterlaufende Fett der Bauchspeckscheiben nicht entzündet und das Fleisch anschließend verbrennen lässt, positionierten wir es auf die obere Grillebene (Warmhalterost).

Das Ergebnis überzeugte: Saftige wohlgebräunte Wurstschnecken und super knusprige Bauchspeckscheiben.

Als Nächstes widmeten wir uns einiger Flammkuchen-Variationen, welche wir auf einem runden Pizzastein backten.

Das Setup gestaltete sich folgendermaßen: Linker und rechter Gasbrenner auf Maximum, die beiden mittleren Brenner ausgeschaltet.

Der G32″ bot bei nur zwei von vier in Betrieb genommenen Gasbrennern soviel Hitze, dass die Flammkuchen in ca. 2 – 3 Minuten fertig gebacken waren, einen knusprigen Boden und einen durchgegarten Belag boten.

In der nächsten Disziplin galt der Grillspieß, bestückt mit Kachelfleisch-Gyros und der Backburner unserer größten Aufmerksamkeit.

Anfangs stellte wir den linken und rechten Gasbrenner auf maximale Hitze, reduzierten diese jedoch nach wenigen Minuten auf ca. halbe Kraft.

Nachdem die Kerntemperatur auf ca. 65°C angestiegen war, nutzten wir für einige Sekunden lang den Backburner, der das Fleisch wundervoll bräunte.

Nachdem die ersten Tranchen vom Drehspieß heruntergeschnitten wurden, sorgte der Backburner erneut für eine schnelle Bräunung des Fleisches. Wir müssen mit einem gewissen Stolz zugeben, dass es unser bestes Gyros war (zum Rezept…).

Ganz zum Schluss musste es doch nochmal eben sein. – Unser erstes Steak von Ottos G32″ Connected. Dazu stellten wir die beiden rechten Gasregler auf maximale Hitze und wunderten uns nicht schlecht, wieviel Power dieser Grill doch bietet. Im Null­kom­ma­nichts erhielt unser Roastbeef von Kreutzers ein wunderschönes Branding. Anschließend legten wir das Steak im linken Bereich auf den Warmhalterost und garten es bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C nach. – Wie zu erwarten überzeugte auch dieses Ergebnis!

Die minimale und maximale Temperatur

Leider war die Gaszufuhr unseres Prototyps noch nicht exakt auf die niedrigste und höchste zu erreichende Temperatur kalibriert, weshalb wir auf diesen Test leider verzichten mussten. Laut Herstellerangaben bietet Ottos G32″ eine Temperature Range von 100 – 450°C.

Bluetooth, WLAN und App

Leider war zur Testzeit unseres Prototypes die Smartphone- und Tablett-App noch nicht fertiggestellt, sodass wir weder die Bluetooth-, noch die WLAN-Funktionen via App testen und somit auch keine Temperaturfühler auslesen konnten.

Zahlen, Daten und Fakten

Ottos G32″ Connected

– Hersteller: Otto Wilde Grillers
– Material: 100% Edelstahl V2A (auch pulverbeschichtete Teile)
– Entnehmbare Edelstahl-Teile (bis auf Gasbrenner) spülmaschinentauglich
– Hauptbrenner: kW 16,4 (4 x 4,1)
– Backburner: KW 3,5 kW (600°C), 62 cm Breite
– Größe (Deckel offen): 158 cm H x 80 cm B x 60 cm T
– Größe (Deckel geschlossen): 123 cm H x 80 cm B x 60 cm T
– Grillrost: 7 mm starker Edelstahl V2A
– Primär genutzter Grillbereich: ca. 80 x 45 cm
– Warmhalterost: ca. 80 x 14 cm
– Stufenlos regelbare gegossene Edelstahlbrenner: 4
– Jeder Edelstahlbrenner verfügt über einen eigenen Temperaturfühler
– Brennstoffart: Flüssiggas
– Lenkrollen mit Stoppfunktion: 4
– Mitgelieferte Standfüße
– Mitgelieferte Blende für Lenkrollen/Standfüße
– Stromversorgung: 230 Volt
– Fulldome Light: 2
– Easy-Access-Scharnier
– Zone Separator: 2
– Deckel rundum doppelwandig: 17 – 20 mm
– Integriertes Fett-Managementsystem mit 2 GN-Schalen
– Bluetooth-Integration
– WLAN-Integration
– Kostenlose Smartphone-/Tablett-App
– Unterschrank mit 3 Schubladen (Standard: 2 Türen)
– Gasflasche hinter Unterschrank-Tür verstaubar
– Gasflaschen-Waage (GasBuddy-Funktion)
– optionales Umrüst-Kit für Erdgas-Betrieb
– Lifetime-Garanty auf alle Edelstahlteile
– Smart Upgrade: Optionales Up- u. Downgrade auf Smart o. Connected
– Modulare Bauweise (jederzeit erweiterbar)

Preise

Ottos G32″ Connected ab 999 EUR (regulärer Verkaufspreis: 1.899 EUR): 47,4% Rabatt
Ottos G32″ Smart ab 1.499 EUR (regulärer Verkaufspreis: 2.499 EUR): 40% Rabatt

Seit heute, dem 14.05.2020 um 15.00 Uhr können die neuen Gasgrills über Kickstarter gekauft werden. Die Kampagne ist hier abrufbar.

Fazit

Mit dem Entwurf und der Fertigung ihres ersten Gasgrills Ottos G32″ haben sich die Otto Wilde Grillers aus Düsseldorf sehr hohe Ziele gesetzt und betonen dies mit den Worten, eine „Revolution im Grillmarkt“ zu starten. Wir hätten im Vorfeld selbst nicht damit gerechnet, einen solch relativ langen Artikel über einen Gasgrill zu schreiben, dessen Features wie z. B. Cloud-Integration oder Smartphone-/Tablett-App zum Zeitpunkt unseres Test noch nicht zur Verfügung standen und somit auch nicht getestet werden konnten.

Ja nach Modellvariante startet der reguläre Verkaufspreis der zum Start erhältlichen Ottos G32″ bei jeweils 1.899 EUR (Modell: Connected) und bei 2.499 EUR (Modell: Smart), im Flash-Sale sogar schon ab 999 EUR. Selbst im Nachhinein garantiert durch den Wechsel der jeweiligen Bedienpaneele sowohl die Smart als auch die Connected Version ein Up- und auch ein Downgrade zur jeweils anderen Modellvariante.

Ottos G32″ besteht zu 100% aus Edelstahl, auf welche die Otto Wilde Grillers eine Lifetime-Garanty aussprechen. Selbst die vier Gasbrenner bestehen aus gegossenem Edelstahl und fallen aus diesem Grund mit in das lebenslange Garantieversprechen.

Das klassische Design von Ottos G32″ ist an Ottos O.F.B angelehnt. Vergleicht man den Deckel des G32″ mit dem Gehäuse des O.F.B, ist die Ähnlichkeit nicht mehr abzustreiten. Im Gegensatz zu Grills der meisten anderen Hersteller, bietet der 17 – 20 mm starke doppelwandige Deckel mit integrierter Beleuchtung (Fulldome Light) kein Thermometer, weil stattdessen die Temperaturen via kostenloser App ausgelesen und (beim Modell Smart) sogar gesteuert werden können.

Das Bedienpaneel ist sehr aufgeräumt und beherbergt Buchsen zum Anschluß von vier via Smartphone auslesbaren Temperaturfühlern. Die Gasregler aus gefrästen Aluminium wirken sehr hochwertig und liegen unglaublich gut in der Hand.

Die Grillfläche erstreckt sich über eine Breite von ca. 80 cm (77 cm effektiv) und einer Tiefe von ca. 45 cm und wird durch den ca. 14 cm tiefen Warmhalterost ergänzt. Die pflegeleichten Grillroste bestehen aus kräftigen 7 mm dicken Streben und garantieren ein tolles Branding auf dem Grillgut.

Durch zwei Zone Separators, welche senkrecht zwischen den einzelnen Brennern geschoben werden, können in Ottos G32″ unterschiedlich Temperaturzonen gebildet werden.

Der Backburner erstreckt sich über die nahezu gesamten Breite und ist eine tolle Ergänzung zur optional erhältlichen Rotisserie (Drehspieß) mit beidseitig montierbaren Motor.

Die GN-Schalen des Fett-Managementsystems können sehr bequem durch das Aufziehen einer Schublade erreicht werden. Der Unterschrank bietet genügend Staumöglichkeiten für diverses Grillzubehör und einer großen 11 kg Gasflasche mit einer via Smartphone auslesbaren Gasflaschenwaage. Das Soft-Close-System garantiert das langsame schließen von Türen und Schubladen.

Durch den Erwerb weiterer Module, lässt sich Ottos G32″ zu einer vollwertigen Outdoorküche ausbauen.

Beide Modelle verfügen über Bluetooth, WLAN und Cloud Funktionalität und werden via Smartphone- oder Tablett-App verbunden. Beim Modell „Connected“ können alle Sensoren wie z. B. Gasbrenner, Temperaturfühler, Gasflaschenwaage u.v.m. ausgelesen werden, beim Modell „Smart“ hingegen, wie z. B. die Hauptbrenner sogar gesteuert und mit der FlexZone-Funktion indirekte Zonen erschaffen werden.

Das Grillen auf Ottos G32″ gestaltete sich als sehr erfolgreich. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gelang uns die Zuordnung der etwas eigenwillig angeordneten aber designtechnisch sehr gelungenen Gasregler immer besser. Durch unsere Rezeptvielfalt von Würstchen, Bauspeckscheiben, Flammkuchen, Gyros und Steak haben wir ein sehr gutes Gespür für die Temperaturregelung des Grills erlangt.

Uns hat Ottos G32″ unglaublich gut gefallen und wir sind sehr gespannt auf das erste Serienmodell sowie auf viele weitere mit der Zeit erhältlichen Module.

Schon jetzt können wir angesichts der teils bahnbrechenden Features, der Optik und Qualität Ottos G32″ eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

Ganz zum Schluss möchten wir euch auf keinen Fall unsere kleine Diashow der neuesten Pressebilder vorenthalten. Viel Spaß beim Sichten!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Edelstahl Aromaschienen (Flavorizer Bars) von Grillrost.com im Praxistest

Damit heruntertropfende Fleischsäfte und Fette die Gasbrenner von Gasgrills nicht verunreinigen und die feinen Gasaustrittslöcher verstopfen oder im schlimmsten Fall zu einem Fettbrand führen, verwenden viele Gasgrill-Hersteller sogenannte Aromaschienen.

Diese Schienen sind über den jeweiligen Gasbrennern positioniert und werden während des Betriebs permanent den Gasflammen ausgesetzt. Heruntertropfende Fleischsäfte und Fette treffen auf die Schienen, verbrennen bzw. verdampfen diese teilweise und geben somit das „Aroma (Flavor)“ an das Grillgut ab. – Daher auch der Name „Aromaschienen (Flavorizer Bars)“.

Auch bei unserem Weber Spirit E330 Premium GBS (Baujahr 2016) sind fünf solcher Aromaschienen verbaut.

Nach einer gewissen Zeit fängt die Emaille der Original Weber Flavorizer Bars an abzuplatzen, sodass der darunterliegende Stahl mehr oder weniger stark Rost ansetzt, in manchen Fällen sogar durchrostet.

Neben der stetig wachsenden Produkt-Palette von Grillrosten in allen Formen und sonstigem Grillgeräte-Zubehör, fertigt Grillrost.com auch Ersatz für ausgediente Aromaschienen (Flavorizer Bars).

Wir haben uns einen solchen Satz zukommen lassen, welcher kompatibel zu den Weber Modellen Spirit 310 & 320 ab Modelljahr 2013 ist.

Des Weiteren führt Grillrost.com Aromaschienen für diverse weitere gängige Grill-Modelle.

ModellKompatibilitätPreis (grillrost.com)Preis (Amazon)Bilder
Weber Spirit 210 ab 2013 Weber Spirit 200 - E210 / S210 ab Modelljahr 2013 (Regler vorn)49,00 EUR44,99 EUR
Spirit 310/320 ab 2013Weber Spirit 300 - E310 / E320 / E330 | S310 S320 S330 ab Modelljahr 2013| Weber Spirit 2 - E310 / E32054,00 EUR54,00 EUR
Weber Spirit 210 bis 2012Weber Spirit 200 - E210 / S210 bis Modelljahr 2012 (Regler an der Seite) | Weber Spirit 500 | Weber Genesis Silver A54,00 EUR54,00 EUR
Weber Spirit 310/320 bis 2012Weber Spirit 300 - E310 / E320 / E330 | S310 / S320 / S330 bis Modelljahr 2012 | Weber Spirit 700 | Weber Genesis Silver B + C54,00 EUR54,00 EUR
Weber Genesis 310/320 bis 2010Weber Genesis 300 - E310 / E320 / E330 | S310 / S320 / S330 bis Modelljahr 201054,00 EUR54,00 EUR
Weber Genesis 310/320/330 ab 2011Weber Genesis 300 - E310 / E320 / E330 | S310 / S320 / S330 ab Modelljahr 201154,00 EUR54,00 EUR
Weber Summitalle Weber Summit Gasgrills54,00 EUR54,00 EUR
Genesis 2 - Breite VersionGenesis 2 E-210/ E-240/ S-240/ S-310/ E-310/ E-315/ EP-335/ SP-335/ E-340/ S-34011,99 EUR13,99 EUR
Genesis 2 - Schmale VersionGenesis 2 S-410/ E-410/E-415/ EP-435/SP-435/ S-440/ E-440/ E-610/ S-640/ E-64011,99 EUR13,99 EUR
Napoleon RogueNapoleon Rogue 365 425 525 | Prestige 500 665 und Prestige Pro Modelle12,99 EUR13,99 EUR
LE1 LE-3 LEX 485 LEX 605 und LEX 730LE1 LE-3 LEX 485 LEX 605 und LEX 73019,99 EUR19,99 EUR
Triumph T325. T410 und T495Triumph T325 T410 und T495
für Rösle Videro
19,99 EUR19,99 EUR
Rösle VideroRösle Videro G3 G4 G613,99 EUR13,99 EUR
Burnhardalle Burnhard Fred Grills: FAT FRED, BIG FRED, FRED, FRED JR13,99 EUR14,99 EUR
SmokerschienePassend für alle Aromaschienen24,99 EUR29,99 EUR

Die Grillrost.com-Aromaschienen bestehen aus massivem 1,5 mm starken hochwertigen Edelstahl V2A (1.4301, nicht magnetisch) und besitzen als Erkennungszeichen eine ausgestanzte Flamme.

Im Gegensatz zu den nichtrostenden und sehr viel robusteren Aromaschienen von Grillrost.com, bestehen die Original-Schienen nur aus ca. 1,0 mm starkem Stahl mit Emaille-Beschichtung.

Wir wollten wissen, ob sich das stärkere Material der Ersatz-Schienen während des Betriebs negativ bemerkbar macht. Dazu stoppten wir bei einer Außentemperatur von 4°C die Aufheizphase der Ersatz-Schienen.

Anschließend ließen wir den Grill vollständig abkühlen und stoppten bei einer Außentemperatur von ebenfalls 4°C die Aufheizphase der Original-Schienen.

Das Ergebnis überraschte kaum. – Die Aufheizphase des ca. 50 Prozent stärkerem Edelstahls (Grillrost.com) lag immer nur ca. 15 – 20 Sekunden hinterher. Die Spitzentemperatur von ca. 370°C (Außentemperatur 4°C) wurde von beiden Konfigurationen innerhalb von ca. 8 Minuten erreicht. Die Zeit-Differenzen werden im normalen Betrieb also nicht negativ zum Tragen kommen.

TemperaturGrillrost.comOriginal WeberDifferenz
150°C100 sec.85 sec.15 sec.
200°C143 sec.122 sec.21 sec.
250°C204 sec.185 sec.19 sec.
300°C315 sec.300 sec.15 sec.

Außentemperatur: 4°C
Max.-Temperatur nach 480 sec. (8 min.): 370 °C

Übrigens, schön anzusehen. – Durch die jeweiligen Ausstanzungen (Flammenform) lässt sich die Gasflamme sehr schön kontrollieren.

Des Weiteren haben die neuen Aromaschienen von Grillrost.com den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Nachbauten keine Kantabdrücke vom Biegen aus der Herstellung besitzen und dadurch das Fett noch besser ablaufen kann.

Fazit

Steht demnächst ein Austausch der Original Aromaschienen (Flavorizer Bars) an, sind die Ersatz-Schienen von Grillrost.com den Original-Schienen von Weber ganz klar vorzuziehen. Sie sind aus einem 50 Prozent stärkerem Material und somit sehr viel widerstandsfähiger.

Edelstahl Aromaschienen für Genesis 310 & 330 ab 2011

Das stärkere Material macht sich in der Aufheizphase und in der Endtemperatur kaum negativ bemerkbar. Die aus massivem 1,5 mm starkem Edelstahl V2A Material gefertigten Aromaschienen rosten nicht und halten dadurch wahrscheinlich eine Ewigkeit.

Preislich liegen die von uns verwendeten Ersatz-Schienen mit 49 EUR gleichauf mit den Original-Schienen. Aromaschienen für diverse weitere gängige Grill-Modelle sind der obigen Tabelle oder der Website zu entnehmen. Beide Daumen hoch und somit eine ganz klare Kaufempfehlung!

Irish Beef Tomahawk Steak mit Paprika-Ziegenkäse-Bruschetta

Manchmal muss es einfach ein bisschen schneller gehen, sodass keine Zeit bleibt, eine üppige Beilage zum Steak vorzubereiten. – Genau für eine solche Situation eignet sich das in unglaublich kurzer Zeit zubereitete, ursprüngliche „Arme-Leute-Essen“ genannte Bruschetta, in unserem Fall in der Geschmacksrichtung Paprika und Ziegenkäse.

Zu dieser einfachen aber ausgesprochen leckeren Beilage reichen wir ein Irland Tomahawk Steak von Kreutzers, welches von seiner Zartheit und seinem Geschmack her seinesgleichen sucht.

Zutaten
Irland Tomahawk Steak (von Kreutzers)
1 Ciabatta
2 – 3 Knoblauchzehen
gutes Olivenöl
3 Paprikas
Rucula
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
5 – 6 Ziegenkäsetaler

Zubereitung der Paprika-Ziegenkäse-Bruschetta

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 220°C einregeln.

Die Paprikas waschen, trocknen, vierteln und entkernen.

Die Paprika-Viertel über die direkte Hitze der Gasbrenner legen. Nach kurzer Zeit nimmt die Haut der Paprikas kräftig Farbe an und wird schlussendlich schwarz. – Das soll sie auch, denn die Schale lässt sich später ganz einfach abziehen oder abschaben, während das Paprikafleisch sehr weich geworden ist.

Kurz bevor die Paprikas weich genug geworden sind, kann auch schon das Ciabatta aufgelegt werden.

Die Schale der Paprika mit einem Messer abschaben.

Die gegrillten und enthäuteten Paprikas in ca. 1 cm schmale Streifen, das Ciabatta in Scheiben schneiden sowie alle weiteren o. a. Zutaten bereitstellen.

Die Ciabatta-Scheiben mit Olivenöl beträufeln, mit der Schnittkante einer halbierten Knoblauchzehe einreiben und anschließend mit den Paprikastreifen und Rucula belegen. Zu guter Letzt mit den zerbröckelten Ziegenkäsetaler bestreuen.

Kurz vor dem Servieren ein weiteres Mal sparsam mit Olivenöl beträufeln und anschließend mit feinem Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen.

Zubereitung des Irish Beef Tomahawk Steaks

Das Fleisch des Irish Beef Tomahawk Steaks von Kreutzers ist unglaublich zart, sodass es im rohen Zustand fast schon auseinanderfällt. – Aus diesem Grund haben wir das Fleisch mit Küchengarn zusammengehalten.

Das Steak auf dem zuvor vorgeheizten Burner (Infrarot-Brenner) auflegen und von beiden Seiten für jeweils ca. 60 – 90 Sekunden scharf angrillen.

Anschließend in den indirekten Bereich des zuvor auf ca. 150°C vorgeheizten Grill platzieren, bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) zu Ende garen und nach einer 5-minütigen Ruhephase in Tranchen schneiden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!