Maishähnchen an überbackene Auberginen mit Fetacreme

Durch Zuhilfenahme eines Pelletgrills, wie z. B. dem Moesta-BBQ Sheriff, kann man sich voll und ganz um die eigentliche Zubereitung des Grillmenüs kümmern und verleiht dem Grillgut nebenbei noch ein leckeres Raucharoma. Da wir unser heutiges Rezept bei einer Gartemperatur von durchgängig ca. 180°C zubereiten, hält sich die Rauchentwicklung jedoch in Grenzen und untermalt stattdessen den feinen Eigengeschmack.

Zutaten

1,5 kg Maishähnchen (von Kreutzers)
Lieblings-Hähnchen-Rub (z. B. Ankerkraut Texas Chicken)

für die Auberginen
Cocktailtomaten
2 mittelgroße rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 – 5 EL Tomatenmark
1/2 Glas Gemüsebrühe
gutes Olivenöl
1 – 2 TL Thymian
1 – 2 TL Estragon
1 – 2 TL Rosmarin
feines Meersalz
guter Pfeffer

für die Fetacreme
150 – 200 g Schafskäse
150 – 200 ml Joghurt
guter Pfeffer
feines Meersalz

Das gesamte Menü wird auf dem Moesta-BBQ Sheriff zubereitet.

Vorbereitungen für die Auberginen mit Fetacreme

Die Auberginen unter fließendem Wasser säubern und anschließend längs mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die dünneren Enden der Aubergine und die roten Zwiebeln in Würfel schneiden, die Cocktailtomaten vierteln sowie den Thymian, Estragon und Rosmarin hacken.

5 – 7 EL Olivenöl mit den gehackten Gewürzen vermengen und anschließend die Auberginenscheiben damit beidseitig bestreichen.

Währenddessen den Moesta-BBQ Sheriff auf ca. 180°C vorheizen. Dazu den Pelletbehälter mit ausreichend Pellets füllen. Wir nutzen die Original Moesta-BBQ Buche Pellets.

Die mit den Kräutern und Olivenöl benetzten Auberginen auf den Grillrost legen und anschließend weich grillen.

Der Sheriff verrichtet seine Arbeit außerordentlich gut, sodass die Auberginenscheiben nach wenigen Minuten weich gegrillt sind und tollen Röstaromen entstanden sind.

Nun sollten die Auberginenscheiben vom Grillrost genommen und warm gehalten werden.

Die restlichen Zutaten für die Auberginen bereitstellen.

Zunächst die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in eine mit Olivenöl benetzten Pfanne andünsten.

Tomatenmark hinzufügen und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Nun die restlichen Auberginenwürfel und Tomaten hinzufügen und anschließend einige Minuten lang kochen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitung des Maishähnchens

Das Maishähnchen gründlich unter fließendem Wasser reinigen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit dem Lieblings-Hähnchen-Gewürz bestreuen.

Das Maishähnchen bei einer Gartemperatur von ca. 180°C garen. Je Kilogramm Hähnchen werden ca. 60 Minuten Garzeit benötigt.

Während das Maishähnchen gart, die Auberginen in eine Auflaufform legen und anschließend mit der warmen Sauce bedecken.

Die Fetacreme ist sehr schnell angerührt – dazu ganz einfach den Schafskäse und den Joghurt verrühren, ggf. mit Mineralwasser verdünnen und anschließend mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Auberginen, neben der roten Sauce, mit der Fetacreme bedecken.

Die Auflaufform für die letzten 20 – 25 Minuten in den Sheriff geben und bei 180°C mit garen.

Die Fetacreme kurz vor dem Servieren mit gutem Olivenöl beträufeln.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Bierbrot mit Spargelpesto an australischem Roastbeef

Viele Outdoor- und Genussfans verbinden mit Grillen zugleich die Zubereitung von Fleisch. Doch neben Fleisch & Co. lassen sich auf einem Grill mit Deckel noch sehr viele andere Speisen garen – im Grunde genommen all das, was in einem Backofen ebenfalls möglich ist, wie z. B. ein Brot.

Neben unserem Bierbrot-Rezept, welches lediglich 1,5 Stunden Gehzeit benötigt, bereiten wir ein überaus leckeres Spargelpesto zu. Damit auch die Fleischfans auf ihre Kosten kommen, servieren wir des Weiteren ein australisches Roastbeef mit schmackhaften Röstaromen vom Burner.

Zutaten
350 g Australisches Roastbeef (von Kreutzers)
Murray River Saltflakes (von Sydney & Frances)

für das Spargelpesto
500 g grüner Spargel
1 Bund Basilikum (o. Taibasilikum)
40 g Hartkäse (z. B. Käpt´n Paulis Goldschatz v. d. Hafenkäserei)
5 EL Pinienkerne
1/2 Knoblauchzehe
120 – 150 ml gutes Olivenöl
feines Meersalz
guter Pfeffer

für das Bierbrot
0,33 l helles Bier (z. B. Finne Pils)
500 g Weizenmehl (Typ 1050)
250 g Roggenmehl (Typ 1150)
1/2 Würfel frische Hefe
3 EL Honig
1,5 EL Meersalz
155 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung des Bierbrotes

Das helle Bier in einer Schale lauwarm erwärmen.

Die Hefe und den Honig im lauwarmen Bier auflösen.

Die beiden Mehlsorten und das Salz vermischen, die Hefemischung und das lauwarme Wasser hinzufügen und anschließend durch Zuhilfenahme einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zunächst eine Stunde lang abgedeckt gehen lassen, anschließend noch einmal durchkneten und schlussendlich zu einem Laib Brot formen. Die Oberfläche leicht mit Mehl bestäuben, den Rand kreisförmig ca. 5 mm tief einschneiden und anschließend weitere 30 Minuten lang abgedeckt gehen lassen.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zusammen mit einem Pizzastein auf ca.210°C vorheizen. Dabei nur die beiden äußeren Gasregler aufdrehen, sodass der Pizzastein in der indirekten Zone liegt. Den Laib auf den Pizzastein setzen und anschließend ca. 30 Minuten lang backen.

Zubereitung des Spargelpestos

Die holzigen Enden des Spargels entfernen.

Den Spargel in kleine Stücke schneiden, anschließend ca. 5 – 8 Minuten lang in einem Topf mit kochendem Wasser auf dem Seitenbrenner (Burner) blanchieren.

Das heiße Wasser abgießen und anschließend den grünen Spargel mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Pinienkerne in einer geschmiedeten Pfanne auf dem Seitenbrenner anrösten.

Alle o. a. Zutaten für das Spargelpesto bereitstellen.

Die Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, dabei langsam das Olivenöl hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend in ein Glas füllen.

Zubereitung des australischen Roastbeefs

Das australische Roastbeef beidseitig mit Murray River Saltflakes bestreuen und anschließend auf den vorgeheizten Burner grillen.

Sobald ausreichend Röstaromen entstanden sind, mit der anderen Seite des Steaks gleichermaßen verfahren und anschließend in den indirekten Bereich des auf ca. 150°C vorgeheizten Grills legen. Da das Steak relativ stark marmoriert und dadurch sehr zart ist, präferieren wir eine Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare).

Servieren des Bierbrotes mit Spargelpesto an Roastbeef

Sobald das Brot erkaltet ist, kann es mit einem scharfen Brotmesser geschnitten werden.
Selbstverständlich gehört ein frisches Pils mit dazu.

Viel Spaß bim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schweinefilet im Erdnussmantel mit Erdbeersauce

Schweinefilet ist immer ein sehr dankbares Stück Fleisch. Es ist unglaublich zart, kann in den unterschiedlichsten Varianten zubereitet werden und ist preislich relativ erschwinglich.

Im Gegensatz zu vielen unserer Schweinefilet-Rezepten, bei denen wir z. B. Gorgonzola oder Trockenobst für zum Teil sehr unterschiedliche Füllungen nutzten, arbeiteten wir dieses Mal an einen alternativen Mantel. Statt z. B. Bacon- oder Kräuter-Mantel sollte dieses Mal ein Erdnussmantel für den Genuss sorgen.

Soviel vorab: Es schmeckte wieder einmal grandios!

Zutaten
2 Schweinefilets (von Kreutzers)
170 g gehackte Erdnüsse
4 EL Mehl
2 Eier
feines Meersalz
guter Pfeffer
1 – 2 EL Petersilie
gutes Olivenöl

für die Erdbeersauce
1 Schalotte
0,5 TL Chiliflocken (optional)
0,5 EL Rosmarin
2 – 3 EL Portwein
200 g frische Erdbeeren
feines Meersalz
gutes Olivenöl
Balsamico-Creme

Zubereitung der Schweinefilets im Erdnussmantel

Die Schweinefilets mit einem scharfen Messer von dem wenigen Fett und den Sehnen befreien.

Die Erdnüsse grob hacken und auf einem flachen Brett oder großen Teller ausbreiten.

Die Panierstraße mit einem Mehl-Teller, einem Eier-Teller und einem Erdnuss-Teller/Brett aufbauen.

Zuvor die Eier zusammen mit der Petersilie verquirlen.

Zunächst die Schweinefilets in Mehl wälzen, anschließend durch die Petersilien-Eier ziehen und zu guter Letzt mit den gehackten Erdnüssen panieren.

Je kleiner die Erdnüsse gehackt werden, um so besser haften sie an dem Fleisch.

Eine mit ausreichend gutem Olivenöl benetzten Grillschale vorheizen und anschließend die Schweinefilets von allen Seiten darin scharf anbraten.

Sobald die Erdnüsse ringsherum gold-braun gebraten wurden, die Schweinefilets aus der Schale nehmen.

Die Schweinefilets in den indirekten Bereich des Grills legen (z. B. Warmhalterost) und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 62 – 65°C nachgaren. Zur Kontrolle der Kerntemperatur, den Temperaturfühler des Meater+ in die dickste Stelle des Fleisches stecken.

Zubereitung der Erdbeer-Sauce

Die Schalotte in kleine Würfel schneiden, die Erdbeeren in größere Würfel schneiden sowie den Rosmarin klein hacken.

In einem mit guten Olivenöl benetzten Kochtopf auf dem Seitenbrenner des Burners (Infrarot-Brenner des Schickling-Grill PremioGas XL II) die Schalotten, unter Zugabe des Rosmarins anschwitzen.

Die Schalotten mit Portwein ablöschen und anschließend ca. 5 Minuten lang köcheln.

Die gewürfelten Erdbeeren hinzufügen und anschließend mit Chiliflocken und feinem Meersalz leicht würzen.

Kurz vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren dekorieren und mit Balsamico-Creme dekorieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Spanferkel Rollbraten mit Kartoffelgratin vom Sheriff

Könnt ihr euch noch an unsere letzten zwei fertig gefüllten und gerollten Braten unseres Online-Fleischversenders Kreutzers erinnern? Zum einem war es ein Traditioneller Metzgerbraten und zu anderen war es ein Gefüllter Kalbsrollbraten. Beide Braten hatten uns so sehr gut geschmeckt, dass es wiederholt unsere Neugier entfachte, auch den Spanferkel Rollbraten zu testen.

Der Spanferkel Rollbraten ist bereits fix und fertig gefüllt, aufgerollt und wird in einem Netz geliefert.

Damit wir uns voll und ganz auf die Zubereitung der Speisen konzentrieren können, bemühen wir den Sheriff von Moesta-BBQ. Dieser erledigt seine Arbeit stets tadellos und veredelt das Grillgut im Niedrigtemperaturbereich des Weiteren mit einer angenehmen Rauchnote.

Zutaten
1,5 kg Spanferkel Rollbraten (von Kreutzers)
300 g festkochende Kartoffeln
300 g Süßkartoffeln
180 ml Schlagsahne
180 ml Milch
40 g Butter
2 – 3 Knoblauchzehen
100 g geriebener Käse
Muskatnuss
guter Pfeffer
feines Meersalz

Zubereitung des Spanferkel Rollbratens

Den Grill bzw. den Smoker auf ca. 125°C vorheizen.

Den küchenfertigen Spanferkel Rollbraten auf den unteren Grillrost des Moesta-BBQ Sheriffs legen und anschließend bei geschlossenem Deckel eine halbe Stunde lang smoken. Erst später, für die letzte Stunde des Garvorgangs, die Temperatur auf 180°C erhöhen und dabei das unten im Detail beschriebene Kartoffelgratin hinzufügen.

Zur Kontrolle der Kerntemperatur, sollte das mitgelieferte Thermometer des Sheriffs in das Fleisch gesteckt werden. Wir empfehlen eine Kerntemperatur von ca. 82°C.

Zubereitung des Kartoffelgratins

Sowohl die festkochenden Kartoffeln als auch die Süßkartoffeln schälen und anschließend in ca. 3 – 4 mm dünnen Scheiben sowie die Knoblauchzehen klein schneiden.

Eine (gusseiserne) Pfanne erhitzen und anschließend den Knoblauch in der Butter andünsten.

Den Knoblauch aus der Butter entfernen.

In einem weiteren Topf die Schlagsahne und die Milch aufkochen, anschließend mit Pfeffer und feinem Meersalz würzen.

Die Kartoffelscheiben fächerförmig in der (gusseisernen) Pfanne verteilen, mit der heißen Sahne-Milch-Mischung übergießen.

Mit frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Den geriebenen Käse gleichmäßig verteilen.

Die Pfanne mit dem Kartoffelgratin in den Sheriff stellen und anschließend die Gartemperatur auf ca. 180°C erhöhen.

Mittlerweile sollte der Spanferkel Rollbraten bereits Rauch und somit auch Farbe angenommen haben.

Nach ca. 60 Minuten sollte das Kartoffelgratin gar sein. Zur Überprüfung ganz einfach ein Holzstäbchen in die Kartoffeln stecken. Sobald das Holzstäbchen die Kartoffelscheiben widerstandslos durchdringt, ist das Kartoffelgratin fertig gegart.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Schweinefilet aus Balsamico-Rosmarin-Marinade

Der Rezept-Klassiker schlechthin, welcher jeder ambitionierte Grill-Fan schon einmal gegrillt und seinen Gästen serviert haben sollte.

Das Schweinefilet aus Balsamico-Rosmarin-Marinade zeichnet sich dadurch aus, dass es mit sehr wenigen und recht einfachen Zutaten in Windeseile zubereitet werden kann und anschließend einen bleibenden perfekten Eindruck bei euren Gästen hinterlässt.

Als ein sehr praktischer Helfer, bei der Überwachung der angestrebten Kerntemperatur, erwies sich wieder einmal der Meater+. Dieser misst kabellos sowohl die Kerntemperatur als auch die Gartemperatur mit nur einem Messfühler und sendet die Werte in realtime an die kostenlos erhältliche Meater App eines iOS- oder Android-Smartphones oder -Tablets.

Durch Zuhilfenahme eines weiteren Smartphones oder Tablets kann die Reichweite des Meater+ sogar erheblich gesteigert werden: Sowohl die Kommunikation zwischen dem Temperaturfühler des Meater+ als auch die zur Basis erfolgt per Bluetooth. Durch ein weiteres iOS- oder Android-Device erfolgt die Kommunikation zwischen den beiden Geräten via WLAN (Meater Link WiFi), auf Wunsch sogar via Cloud (Meater Cloud) – einfach perfekt – und das für nur ca. 99 EUR!

Zutaten
2 Schweinefilets (von Kreutzers)
160 ml Balsamico-Essig
80 ml Olivenöl
2 EL Sojasoße
4 TL brauner Zucker
3/4 TL Schwarzer Pfeffer
2 – 3 EL feingehackter frischer Rosmarin
5 gehackte Knoblauchzehen

Marinieren der Schweinefilets

Die beiden Schweinefilets mit einem scharfen Messer von Fette und Sehnen befreien.

Einige Zweige frischen Rosmarin von der Pflanze schneiden.

Die Knoblauchzehen sowie den Rosmarin klein hacken.

Die gehackten Knoblauchzehen und den Rosmarin zusammen mit dem Balsamico-Essig, Olivenöl, Sojasoße, braunem Zucker und schwarzem Pfeffer in einer Schüssel oder in einem Gefrierbeutel verrühren.

Das parierte Fleisch in die Marinade geben und für ca. 2 – 3 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank legen.

Smoken und Garen der Schweinefilets

Zum Smoken der Schweinefilets benötigen wir ca. 2 – 3 Hände voll Räucherchips, welche wir direkt auf die glühenden Briketts legen. Zum Garen der marinierten Schweinefilets benötigen wir 2 Holzplanken.

Gegrillt wird auf dem Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II.

In einem Anzündkamin die Briketts durchglühen lassen.

Jeweils die Hälfte der durchgeglühten Briketts auf der rechten und linken Seite des Kohlerosts verteilen, sodass in der Mitte eine große indirekte Zone entsteht.

Die Schweinefilets aus dem Kühlschrank nehmen und anschließend den Meater+ bereitstellen.

Die Schweinefilets auf die Holzplanken legen und anschließend den Temperaturfühler des Meater+ in den dicksten Teil des Fleisches stecken.

Die beiden Holzplanken in den indirekten Bereich des Grills legen und anschließend bei geschlossenem Deckel mit einer Gartemperatur von ca. 150°C garen.

In den ersten ca. 15 Minuten kleine Portionen Räucherchips wiederholt auf die glühenden Briketts legen.

Während der gesamten Garzeit die Schweinefilets immer wieder mit der übrig gebliebenen Rosmarin-Balsamico-Marinade bestreichen oder übergießen.

Sobald der Meater+ eine Gartemperatur von 62°C anzeigt, die Schweinefilets über der direkten Hitze noch einmal scharf angrillen, um einige Röstaromen zu erhalten.

Damit so wenig wie möglich Bratensaft entweicht, die Schweinefilets vom Grill nehmen und vor dem Anschnitt ca. 5 Minuten lang ruhen lassen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen gute Appetit!

Zu den Medaillons empfehlen wir z. B. Ciabatta-Scheiben mit Aioli oder einen Salat.

US Ribeye an mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Wie heißt es immer so schön? „Everything tastes better with cheese.“ – Was soviel heißt wie: Alle Gerichte schmecken besser, wenn man sie mit Käse belegt, bestreut oder überbackt. Das diese „Regel“ für ausnahmslos „alles“ gilt können wir keineswegs bestätigen, jedoch verfeinert Käse tatsächlich sehr viele Gerichte, wie z. B. Fleisch, Früchte oder Gemüse und passt ideal zu Wein und auch zu Bier.

In dem folgenden Rezept beschränken wir uns zunächst auf das Gemüse, welches durch einen ca. 24 Monate lang gereiften Käse überbacken wird.

Zutaten
350g US Ribeye (von Kreutzers)
250g Brechbohnen
125 g Cocktailtomaten
grobes Meersalz
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Kapitänspfeffer)
Ankerkraut Fermentierter Pfeffer (optional)
Balsamico Creme
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
50g guten Käse (z. B. Käpt’n Paulis Goldschatz der Hafenkäserei)

Zubereitung des US Ribeyes

Das Steak wie immer ca. 30 – 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank entnehmen und Raumtemperatur annehmen lassen.

Beidseitig mit Salzflocken bestreuen und anschließend auf dem Burner (Infrarot-Brenner) oder auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost von jeder Seite für ca. 90 Sekunden scharf angrillen.

Sobald sich ausreichend Röstaromen gebildet haben, in den indirekten Bereich des Grills platzieren, bei geschlossenem Deckel und einer Gartemperatur von ca. 150°C nachgaren. Sobald die Kerntemperatur von ca. 52°C (medium-rare) erreicht wurde, mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Zubereitung der mit Käse überbackenen Bohnen u. Tomaten

Mit einem scharfen Messer die Enden der Brechbohnen entfernen.

Wasser in einem auf dem Seitenbrenner platzierten Topf, in unserem Fall der Burner des Schickling-Grill PremioGas XL II zum Kochen bringen und anschießend darin die Brechbohnen al dente kochen.

Während die Bohnen garen, die Cocktailtomaten halbieren.

Die Bohnen durch Zuhilfenahme eines Siebs abgießen, währenddessen die Plancha vorheizen.

Die Plancha (hier im Praxistest…) mit Olivenöl benetzen und anschließend die Bohnen darin so lange anbraten, bis sie ausreichend Röstaromen gebildet haben.

Die Bohnen aus der Plancha entfernen, warmhalten und anschließend mit den Cocktailtomaten ebenso verfahren.

Währenddessen den Käse und eine Reibe bereitlegen. Wir entscheiden uns für den 24 Monate gereiften Käpt’n Paulis Goldschatz aus der Hafenkäserei).

Circa 50g des Käses mit einer Küchenreibe reiben.

Die Gaszufuhr unmittelbar unter der Plancha abschalten, die Bohnen und Tomaten auf die Plancha zurücklegen und anschließend großzügig mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Die äußeren Gasbrenner aufdrehen und bei geschlossenem Deckel den Käse schmelzen lassen.

Sobald der Käse geschmolzen ist, mit Balsamico Creme beträufeln, die Steak-Tranchen auf das Gemüsebett legen und anschließend mit fermentierten Pfeffer versehen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Lammkarree mit Senf-Sahne-Sauce

Wir haben eine super leckere Sauce entdeckt, die sowohl perfekt zu Schweinemedaillons als auch unglaublich gut zu Lamm passt.

Obwohl unsere Senf-Sahne-Sauce zu einem großen Teil aus Sahne besteht und dadurch sehr cremig ist, besticht sie zugleich durch ihre Leichtigkeit, dank relativ wenigen, sehr dünn geschnittenen Gemüses.

Zur Temperaturüberwachung nutzen wir wie so oft und gerne den Meater+, welches uns wireless, also ohne Kabelwirrwarr zuverlässig die Temperatur anzeigt. Wer mehr über den Meater+ erfahren möchte, sollte sich in unseren Instagram-Highlights unsere Erklärvideos dazu anschauen.

Zutaten
2 Lammkarree (von Kreutzers)
1 Möhre
1 Zwiebel
3 – 4 Frühlingszwiebeln
80 g Champignons
50 ml Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
250 ml Sahne
1 – 1,5 EL Dijon-Senf
feines Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
5 Stangen Spargel
gutes Olivenöl

Zubereitung der Lammkarrees

Die Lammkarree idealerweise bereits ein bis zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch können die Lammkarrees langsam Zimmertemperatur annehmen und sind im Kern nicht mehr all zu kalt.

Des Weiteren liegt auch schon das Meater+, zur Kontrolle der Kerntemperatur bereit.

Zunächst die Lammkarres rundherum sparsam mit feinem Meersalz würzen.

Währenddessen den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf mittlere Temperatur aufheizen.

Die zuvor gesalzenen Lammkarrees von allen Seiten scharf angrillen, das Meater+ ins Zentrum des dicksten Lammkarrees einführen und anschließend zum Nachgaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 58°C in den indirekten Bereich des Grills legen.

Zubereitung des Spargels und der Senf-Sahne-Sauce

Die dicken holzigen Enden des Spargels entfernen.

Des Weiteren die Möhre sauber schaben und zusammen mit den geputzten Champignons in feine Scheiben sowie die Frühlingszwiebeln in Röllchen und die Zwiebel in Würfel schneiden.

Während die Lammkarrees im indirekten garen, den grünen Spargel auflegen, sowie die Möhrchenscheiben und die Zwiebelwürfel in einer mit Olivenöl benetzten gusseisernen Pfanne dünsten.

Die Champignons und die Frühlingszwiebeln hinzufügen, mit Weißwein ablöschen sowie die Gemüsebrühe und die Sahne hinzufügen und kurz aufkochen lassen.

Schlussendlich mit Meersalz und Pfeffer würzen.

Servieren der Lammkarrees mit Senf-Sahne-Sauce

Mittlerweile sollte das Smartphone via Meater+ App gemeldet haben, dass das Lammkarree die zuvor angegebene Kerntemperatur von 58°C erreicht hat.

Das Meater+ aus dem Fleisch entnehmen, die beiden Lammkarrees auf die Senf-Sahne-Sauce drapieren und anschließend mit übrig gebliebenen Frühlingszwiebeln dekorieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Solltet ihr ebenfalls Gefallen an dem Meater+ gefunden haben, schaut ihn euch gerne im Detail an…

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Argentinisches Roastbeef mit einer Zwiebel-Bier-Sauce

Am allerliebsten genießen wir unsere hochwertigen Steaks recht puristisch mit milden Salzflocken und gutem Pfeffer und servieren dazu eine schmackhafte Beilage. Doch manchmal ist der Appetit nicht groß genug oder die Zeit zu knapp für eine Beilage, weshalb wir uns kurzerhand eine leckere Sauce zu unserem Steak zubereiten.

Ganz besonders gut hat uns unsere Zwiebel-Bier-Sauce geschmeckt, welche auf Basis einer Flasche Finne Scottish Ale zubereitet wurde. – Eine Sauce, die ihr unbedingt einmal nachkochen solltet!

Zutaten
270 g Argentinisches Roastbeef (von Kreutzers)
2 mittelgroße Zwiebeln
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
1 – 2 EL Mehl

für die Zwiebel-Bier-Sauce
0,33 l dunkles Bier (z. B. Finne Scottish Ale)
0,2 l Rinderfond
1 – 2 TL Speisestärke
Murray River Salt Flakes
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Steakpfeffer No. 1)
Ankerkraut Rohrzucker

Zubereitung der Zwiebel-Bier-Sauce

Eine der beiden Zwiebeln in Ringe sowie die andere Zwiebel in Würfel schneiden.

Auf dem Burner (Infrarot-Brenner des Schickling-Grill PremioGas XL II) die gewürfelten Zwiebeln in einen mit gutem Olivenöl benetzten Topf glasig dünsten.

Die Zwiebeln mit dunklem Bier ablöschen und den Rinderfond hinzufügen.

Die Flüssigkeit auf ca. 1/3-tel des Volumens reduzieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und ausreichend Rohrzucker würzen.

Die Stärke mit kaltem Wasser verrühren und damit die Sauce binden.

Die Zwiebel-Bier-Sauce sollte eine cremige, schmackhafte Konsistenz besitzen.

Zubereitung der Zwiebelringe

Die zuvor geschnittenen Zwiebelringe sorgfältig in Mehl wenden.

Die bemehlten Zwiebelringe in einer mit gutem Olivenöl benetzten Grillschale oder Plancha beidseitig braun braten.

Zubereitung des Argentinischen Roastbeefs

Das Argentinische Roastbeef beidseitig mit milden Murray River Salt Flakes bestreuen, über dem Infrarotbrenner beidseitig scharf angrillen und anschließend bei einer Gartemperatur von ca. 150°C im indirekten Bereich des Grills nachgaren. Wie immer empfehlen wir bei guten Steaks eine Kerntemperatur von ca. 54°C (medium-rare).

Servieren des Argentinischen Roastbeefs mit Zwiebel-Bier-Sauce

Das Steak in der Mitte durchschneiden, die Hälften übereinanderlegen und anschließend auf dem Zwiebel-Bier-Saucen-Spiegel drapieren. Einen weiteren Teil der Sauce über das Steak gießen, die gebratenen Zwiebelringe darauf verteilen, mit Petersilie dekorieren und selbstverständlich ein frisches dunkles Bier dazu servieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce

Unsere Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce können sowohl als Appetizer, als auch in Form einer leichten Hauptspeise mit Baguettescheiben serviert werden. Die Zubereitung ist super einfach und das eigentliche Grillen dauert nur wenige Minuten.

Der Vorteil mit Spießen zu grillen liegt auf der Hand: Zum einen verringern sich die Garzeiten durch die kleineren Fleischstücke, zum anderen erhält jedes Fleischstück von ganzen vier Seiten köstliche Röstaromen. Des Weiteren sehen Fleischspieße auf dem Teller immer sehr appetitlich aus.

Zutaten
450 g Neuseeland Lammrücken (von Kreutzers)
gutes Olivenöl (z. B. Greek Fire Premium Olivenöl)
250 g Naturjoghurt
2 – 3 EL frisch gehackte Minze
2 Knoblauchzehen
1 rote Chili
1 Bio Limette
feines Meersalz
5 – 7 Tropfen Echtöl weißer Pfeffer (alternativ weißer Pfeffer)

Zubereitung der Lammrückenspieße

Die Lammrückenspieße (Lammlachse) längs teilen und anschließend in Würfel schneiden.

Die Fleischwürfel einer Hälfte jeweils auf einen Spieß stecken. Wir verwenden dazu Metallspieße, alternativ können jedoch auch Holzspieße genutzt werden, die jedoch zuvor gewässert werden sollten.

Die fertig präparierten Spieße gleichmäßig mit Olivenöl einreiben und anschließend mit feinem Meersalz würzen.

Den Grill, in unserem Fall der Holzkohlegrill Schickling-Grill Premio XL II mit Greek Fire Briketts vorheizen. Dazu die Briketts eines großen Anzündkamins zum Glühen bringen und anschließend auf den Kohlerost schütten.

Die Spieße von allen vier Seiten scharf angrillen, je nach gewünschten Gargrad anschließend in den indirekten Bereich legen und nachgaren lassen.

Zubereitung der Joghurt-Minzsauce

Circa 2 – 3 EL frische Minze sowie 2 Knoblauchzehen hacken. Die Chili in dünne Ringe schneiden und von der Limette ca. 3 Scheiben für die spätere Dekoration abschneiden.

Minze und Knoblauch sowie den Abrieb der Limette zum Naturjoghurt hinzugeben. Anschließend mit Meersalz, weißem Pfeffer (oder Pfefferöl) und dem Saft der Limette würzen.

Die Joghurt-Minzsauce gleichmäßig verrühren und anschließend im Kühlschrank lagern.

Servieren der Lammrückenspieße mit Joghurt-Minzsauce

Die Lammrückenspieße auf Tellern servieren, ggf. mit Meersalz und schwarzen Pfeffer würzen und anschließend jeweils mit zwei Esslöffel Joghurt-Minzsauce übergießen. Zu guter Letzt mit Chilli, Minzblätter und Limettenscheiben garnieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!