Schweinefilet und Zuckerschoten aus dem Wok

Heute stellen wir euch wieder einmal ein richtig leckeres Wok-Rezept vor: Zum Einsatz kommt erstmals der Schickling-Grill Wok-Aufsatz für den Burner (Infrarotbrenner). Dieser wird anstelle des Original Grillrostes ganz einfach über den super heißen Infrarotbrenner gelegt und garantiert, dass der Wok in einer Mulde sehr sicher und sehr nah über der heißen Hitze liegt.

Zum Einsatz kommt wie so oft der Schickling-Grill PremioGas XL und der Big Buddy, ein großer rollbarer Beistelltisch, welcher sehr viel Stauraum und Ablagefläche bietet.

Zutaten
1 Bio Schweinefilet (von Kreutzers)
1 Päckchen Klebereis
300 g Zuckerschoten
4 mittelgroße Zwiebeln
125 g Cocktailtomaten
1 – 2 Chili
2 – 3 Knoblauchzehen
4 EL Sojasauce
6 EL Austernsauce
Saft einer halben Limette
2 EL brauner Zucker
guter Pfeffer
350 ml Geflügelfond
Koriander
Thai-Basilikum

Zubereitung des Schweinefilets mit Zuckerschoten

Für die Wok-Sauce die Sojasauce, Austernsauce, den Saft einer halben Limette, den braunen Zucker und den Geflügelfond verrühren, anschließend mit Pfeffer und klein geschnittenen Thai-Basilikum würzen.

Das Schweinefilet mit einem scharfen Messer parieren und anschließend in relativ dünne, mundgerechte Stückchen schneiden.

Die Enden der Zuckerschoten entfernen und anschließend durch einen schrägen Schnitt teilen.

Die Zwiebeln in Streifen schneiden, die Cocktailtomaten halbieren sowie die Chili und die Knoblauchzehen klein hacken.

Den Wok mit Sesamöl benetzten und anschließend die Chili und den Knoblauch darin andünsten.

Die Zwiebeln hinzufügen und ebenfalls andünsten.

Das Schweinefilet hinzufügen und von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und warm halten.

Die Zuckerschoten scharf anbraten, mit der Wok-Sauce ablöschen, das Fleisch mit den Zwiebeln wieder hinzufügen und anschließend kurze Zeit köcheln lassen.

Ganz zum Schluss die halbierten Cocktailtomaten unterheben und servieren.

Viel Spaß beim Nachwokken und einen guten Appetit!

Schoko-Kirsch-Kuchen vom Grill

Selbstverständlich lassen sich in einem Grill mit Deckel auch Gerichte zubereiten, die ursprünglich speziell für Backöfen kreiert wurden – wie z. B. dieser tolle Schoko-Kirsch-Kuchen.

Unser super leckerer Schoko-Kirsch-Kuchen besticht durch eine Kombination aus Schoko-Kuchen sowie Kirschen und ist extrem saftig und fluffig. Das i-Tüpfelchen erhält unser Schoko-Kirsch-Kuchen durch Zimt und Rum-Aroma. Alternativ zur Springform, kann der Kuchen auch als Blechkuchen gebacken werden.

Zutaten
4 Eier
1 Prise Salz
175 g Zucker
200 g weiche Butter
1 Päckchen Backpulver
200 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Kakao zum Backen
1 TL Zimt
1/2 Fläschchen Rum-Aroma
100 g Zartbitter-Schokolade
1 Glas Sauerkirschen
Puderzucker

Zubereitung des Schoko-Kirsch-Kuchen vom Grill

Zucker, Vanillezucker, Eier und eine Prise Salz durch Zuhilfenahme einer Küchenmaschine oder eines Handmixers schaumig rühren.

Damit die harte Butter weich wird, z. B. eine kalte gusseiserne Pfanne in den vorgeheizten Grill stellen und darin die Butter weich werden lassen.

Die weiche Butter zu der Zucker-Ei-Masse geben und so lange weiter rühren, bis alles gleichmäßig vermengt ist.

Nach und nach zunächst das Backpulver und dann das Mehl hinzufügen.

Nun das Kakao-Pulver, den Zimt und das Rum-Aroma hinzufügen und weiter rühren.

Zum Schluss erst die geraspelte Zartbitter-Schokolade mit einem Löffel unterheben.

Eine Springform zunächst mit Butter einfetten, mit Mehl bestäuben und anschließend den Teig hineingleiten lassen und gleichmäßig verteilen.

Damit die Kirschen nicht so einfach in den Teig versinken, diese leicht mit Mehl bestäuben.

Die Kirschen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und anschließend leicht in den Teig drücken.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 180°C vorheizen.

Den Kuchen in die indirekte Zone des Grills platzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 45 – 55 Minuten garen.

Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, ca. 30 Minuten erkalten lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Iberico Koteletts an Spitzkohl-Walnuss-Apfel-Salat

Heute stellen wir euch einen super frischen und leichten Salat vor, welcher mit wenigen Handgriffen zubereitet ist und auch im Vorfeld schon sehr gut vorbereitet werden kann. Dazu servieren wir extrem saftige Koteletts vom Iberico Schwein.

Zutaten
1 Iberico Karree (von Kreutzers)
1/2 Spitzkohl
1 Apfel
1 Handvoll Walnüsse
2 Mandarinen
100 ml Wasser
100 g Zucker

für das Dressing
4 EL Rapsöl
3 – 4 EL Joghurt
2 EL Limettensaft
2 EL Honig
2 EL weißer Balsamico
2 TL Dijon-Senf
feines Meersalz
guter Pfeffer

Zubereitung der karamellisierten Walnüsse

Zur Zubereitung der karamellisierten Walnüsse das Wasser, den Zucker, die Walnüsse und einen Topf bereitstellen.

Das Wasser über dem Seitenkochfeld des Grills, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II zum Kochen bringen und anschießend den Zucker darin auflösen. So lange köcheln lassen, bis das Zuckerwasser zähflüssiger wird und beginnt zu karamellisieren, anschließend den Topf von der Hitzequelle nehmen.

Die Walnüsse zum karamellisierten Zucker geben, schnell unterrühren und anschließend zum Auskühlen auf Backpapier o. ä. ausbreiten.

Zubereitung des Spitzkohl-Walnuss-Apfel-Salat

Die o. a. Zutaten für das Dressing bereitstellen und anschließend in einem Shaker geben.

Kräftig shaken und anschließend mit feinem Meersalz und Pfeffer würzen.

Den Spitzkohl zunächst vierteln, den Strunk herausschneiden und anschließend klein schneiden.

Zu guter Letzt die Mandarinen schälen. Den Apfel erst kurz vor dem Servieren in Spalten schneiden.

Zubereitung des Iberico Koteletts

Hauptdarsteller ist dieses tolle Iberico Karree mit einer wunderschönen Marmorierung.

Das Karree kann entweder als Ganzes oder in einzelne Koteletts gegrillt werden. Wir entschieden uns für letztere Variante.

Die Koteletts beidseitig mit milden Salzflocken bestreuen, währenddessen den Grill aufheizen.

Die Koteletts zunächst beidseitig auf dem sehr heißen gusseisernen Grillrost grillen.

Zum Nachgaren (Kerntemperatur ca. 65°C) die Koteletts in den indirekten Bereich des Grills oder auf dem Warmhalterost legen.

Servieren der Iberico Koteletts an Spitzkohl-Walnuss-Apfel-Salat

Das Dressing gleichmäßig über den ausgebreiteten Spitzkohl verteilen und anschließend die Mandarinen, Apfelspalten und karamellisierten Walnüsse darauf verteilen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Langustenschwänze mit Kräuterbaguette

Heute zeigen wir euch die sehr einfache Zubereitung von Langustenschwänze, welche wir mit selbst gemachter zerlassener Kräuterbutter übergießen und garen. Des Weiteren bereiten wir ein äußerst delikates Kräuterbaguette mit einer dezenten Knoblauchnote zu.

Zutaten
2 x Langustenschwänze (von Kreutzers)
150 g gute Butter
verschiedene frische Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum)
2 Knoblauchzehen
1 – 2 Chili
1 Zitrone
Murray River Salt Flakes
guter Pfeffer (z. B. Ankerkraut Limettenpfeffer)
1 x rustikales Baguette

Zubereitung der Kräuterbaguettes

Die Butter in einem kleinen Stieltopf zum Schwelzen bringen.

Circa 3 – 4 EL frische Kräuter und die Chili klein hacken sowie die beiden Knoblauchzehen längs halbieren und zerdrücken.

Das Baguette zunächst halbieren und anschließend die beiden Hälften erneut längs halbieren. Die Baguette-Teile jeweils auf der Schnittseite mit den halbierten Knoblauchzehen parfümieren.

Die frisch gehackten Kräuter zur Butter geben und anschließend auf den Schnittflächen der Baguettes verstreichen. Circa 4 EL zerlassene Kräuterbutter für die Langustenschwänze aufbewahren.

Die zerhackte Chili auf den Baguettes verteilen und leicht andrücken.

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II auf ca. 230°C vorheizen.

Die Baguettes auf den heißen gusseisernen Grillrost kurz anrösten.

Zubereitung der Langustenschwänze

Den Panzer mit einer kräftigen Küchenschere von Richtung Kopf bis Richtung Schwanz aufschneiden und anschließend das Fleisch rundherum lösen und ein wenig nach oben heben.

Die Langustenschwänze mit der Fleischseite nach unten gerichtet auf den heißen gusseisernen Grillrost legen und Röstaromen annehmen lassen.

Die Langustenschwänze nach ca. 3 Minuten wenden, mit der zerlassenen Kräuterbutter übergießen und anschließend im indirekten Bereich bis zu einer Kerntemperatur von ca. 56°C weitergaren.

Zu guter Letzt die Langustenschwänze sehr sparsam mit milden Salzflocken und guten Pfeffer würzen.

Wir empfehlen zu diesem erlesenen Essen einen guten Wein oder einen Sekt, wie z. B. dem Mahes Ice Lion.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Lammlachse u. Gnocchi an Schalotten-Sahne-Sauce

Wir sind nicht nur absolute Fleisch-Liebhaber, sondern auch richtige Saucen-Fans. Aus diesem Grund halten wir stetig Ausschau nach tollen selbstgemachten Saucen, welche schnell zubereitet werden können und uns geschmacklich umhauen. Eine solche Sauce haben wir mit der Schalotten-Sahne-Sauce gefunden und präsentieren euch heute dieses Rezept.

Des Weiteren widmen wir uns der Zubereitung von Gnocchi, welche wir durch Zugabe von Rosmarin und Thymian einen mediteranen Touch verpassen.

Gegrillt wird in unserer mobilen Outdoorküche, bestehend aus dem Schickling-Grill PremioGas XL II und dem großen praktischen Beistelltisch namens Big Buddy, ebenfalls von Schickling-Grill.

Zutaten
4 Lammlachse (von Kreutzers)

für die Gnocchi
650 g Pellkartoffeln
1 Prise Meersalz
1 Eigelb
140 g Mehl
0,5 EL Thymian
0,5 EL Pesto
0,5 EL Rosmarin
1 TL Senf
Rapsöl oder Butter zum Braten

für die Schalotten-Sahne-Sauce
5 – 6 Schalotten
200 ml Sahne
200 ml Lammfond
2 EL Weißwein
1 TL Senf
Meersalz
guter Pfeffer
Ankerkraut Kräuter der Provence (optional)

Zubereitung der Gnocchi

Zunächst müssen die vorgekochten und erkalteten Pellkartoffeln von ihrer Haut befreit werden.

Die gepellten Kartoffeln durch eine Kartoffel-/Spätzle-Presse drücken.

Mit einem scharfen Messer Rosmarin und Thymian klein hacken.

Alle o. a. Zutaten (außer das Öl/Butter) für die Gnocchi in eine Schüssel geben und anschließend kräftig durchkneten.

Die Konsistenz des Gnocchi-Teigs sollte relativ fest und nur sehr leicht klebrig sein.

Den Gnocchi-Teig zunächst in lange Röllchen mit ca. 2 cm Durchmesser rollen, anschließend in ca. 2 cm lange Stückchen schneiden und zu guter Letzt mit einer Gabel das typische Rillenmuster eindrücken.

Auf dem Seitenbrenner (Burner) des Grills einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.

Die Gnocchi ca. 5 Minuten lang im Salzwasser kochen, anschließend abtropfen lassen und warm halten.

Eine mit Rapsöl (o. Butter) benetzte gusseiserne Pfanne über direkter Hitze aufheizen und anschließend die Gnocchi darin beidseitig gold-braun anbraten.

Zubereitung der Lammlachse

Die Lammlachse beidseitig mit milden Salzflocken bestreuen und anschließend im Fett der Gnocchi von beiden Seiten scharf anbraten.

Die angebratenen Lammlachse auf dem Warmhalterost legen und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 55°C im indirekten Bereich weitergaren.

Zubereitung der Schalotten-Sahne-Sauce

Im Bratenfett die längst in Streifen geschnittenen Schalotten anschwitzen, Senf einrühren und anschließend mit dem Weißwein ablöschen.

Lammfond hinzufügen, kurz einkochen und anschließend mit Sahne verfeinern und mit Meersalz, Pfeffer und optional mit Kräuter der Provence würzen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Kung Pao Chicken

Heute präsentieren wir euch ein tolles asiatisches Wok-Gericht aus unserer nagelneuen Lareh Outdoorküche mit integriertem Schickling Grill PremioGas XL II in der Einbauvariante, welche uns als Prototype zum Test zur Verfügung gestellt wurde.

Genauso wie die Lareh Outdoorküche, ist auch die Einbauvariante des Schickling Grill Gasgrills ab ca. Frühjahr 2022 erhältlich.

Zutaten
600 g Bio Freiland Hähnchenbrust (von Kreutzers)
1 EL Maisstärke
Geröstete ungesalzene Erdnüsse
Frühlingszwiebeln
1 Päckchen klebriger Reis

für die Marinade
1 EL Sake
2 EL Sojasauce
1/2 TL Zucker

für die Chili-Mischung
2 Knoblauchzehen
2 daumengroße Stücke Ingwer
1 – 2 rote Chili
Fermentierter Pfeffer (von Ankerkraut)

für die Sauce
2 – 3 EL Hühnerbrühe
1 EL geröstetes Sesamöl
2 EL Sojasauce
3 EL Sake
2 EL Zucker

Zubereitung der Hähnchenbrust

Die Hähnchenbrust unter Zuhilfenahme eines scharfen Messers in Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 2 – 3 cm schneiden.

Die Hähnchenwürfel mit Maisstärke bedecken und anschließend in der Marinade mit den o. a. Zutaten einlegen.

Zubereitung der Chili-Mischung

Die beiden Knoblauchzehen und den Ingwer klein hacken, die Chili in Röllchen schneiden und anschließend zusammen mit dem fermentierten Pfeffer vermischen.

Zubereitung der Sauce

Alle o. a. Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel vermengen und mit Zucker abschmecken.

Weitere Vorbereitungen

Die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden…

…sowie alle anderen Zutaten bereitstellen.

Den Reis auf dem integrierten Kochfeld der Lareh Outdoorküche zubereiten und anschließend warm halten.

Zubereitung des Kung Pao Chicken

Den Grill mit der optionalen Schickling Grill Wok-Auflage aufheizen und anschließend die Chili-Mischung in dem mit Öl benetzten Wok anbraten.

Die Chili-Mischung im Wok nach außen schieben und anschließend die Hähnchenbrust von beiden Seiten scharf anbraten.

Nun die Sauce hinzugeben, kurz aufkochen lassen und zu guter Letzt die gerösteten Erdnüsse und die Frühlingszwiebeln unterheben.

Viel Spaß beim Nachwoken und einen guten Appetit!

French Rolls mit Blaubeeren

Wir sind der Meinung, dass zu einem erfolgreichen Grill-Menü auch ein Dessert vom Grill gehört. Zwei Grundvoraussetzungen müssen unseres Erachtens jedoch unbedingt gegeben sein: Es sollte schnell gehen und natürlich lecker schmecken.

French Rolls mit einer gesüßten Frischkäsefüllung und z. B. Früchten wie Kirschen, Mandarinen und Mango oder z. B. Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren sind das perfekte Dessert, welches unglaublich lecker schmeckt und schnell zubereitet werden kann.

Zutaten
5 weiche Sandwich-Toasts
1/2 Päckchen Frischkäse
1 Hand voll Blaubeeren
3 – 4 EL brauner Zucker
1 Ei

Zubereitung der French Rolls mit Blaubeeren

Damit die Toasts sich problemlos rollen lassen ist es äußerst wichtig, ausschließlich weiche Sandwich-Toasts zu verwenden. Zunächst werden die Ränder der Toastbrotscheiben mit einem scharfen Messer entfernt.

Übrigens: Die Ränder können zum Bespiel zu Würfeln geschnitten werden und für Salat- oder Suppen-Crostinis genutzt werden.

Zur Zubereitung der Creme wird ein halbes Päckchen Frischkäse mit ca. einem Esslöffel Zucker gewürzt.

Die Blaubeeren der Frischkäsecreme hinzufügen und anschließend teilweise mit einer Gabel zerdrücken.

Circa 1,5 – 2 EL der Frischkäsecreme auf jeweils eine Scheibe Toastbrot verstreichen und anschließend vorsichtig aufrollen.

Nun werden die French Rolls durch eine Panierstation, bestehend aus einem Teller verquirltem Ei und einem Teller braunen Zucker gerollt.

Währenddessen sollte bereits der Grill, in unserem Fall der Schickling Grill Premio Gas XL II auf ca. 220°C aufgeheizt sein.

Die French Rolls in den indirekten Bereich des Grills legen und bei geschlossenem Deckel ca. 7 – 10 Minuten grillen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Pljeskavica vom Holzkohlegrill

Pljeskavica ist ein sehr beliebtes Hackfleischgericht aus dem Balkan, welches in der Regel aus zwei verschiedenen Fleischsorten besteht. Wie bei Cevapcici ist weniger manchmal mehr, weshalb das Fleisch der Pljeskavica lediglich mit Salz und Paprika-Pulver gewürzt wird.

Ob es tatsächlich ein Pljeskavica Original-Rezept gibt, wissen wir nicht. Wir persönlich arbeiten jedoch zusätzlich eine Gemüsezwiebel ins frisch gewolfte Fleisch und sind vom Gesamtgeschmack immer mehr als begeistert!

Gegrillt wird heute mit unserer fahrbaren Outdoorküche, bestehend aus dem Holzkohlegrill Schickling Grill Premio XL II und dem Grilltisch Big Buddy. Das Fleisch wolfen wir mit dem Graef Multiwolf FW 500.

Zutaten
1,5 kg Rind- o. Kalbfleisch
400 g Schweinefleisch
2 Gemüsezwiebeln (1 zum Wolfen / 1 zum Servieren)
feines Meersalz
Paprika-Pulver
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (optional)
1 Becher Schmand (alternativ Creme fraiche)

Zubereitung der Pljeskavica

Das Fleisch sowie eine der beiden Gemüsezwiebeln grob in kleine Stücke schneiden.

Das Rind-/Kalbfleisch, Schweinefleisch und die Zwiebelstückchen im Wechsel durch die große Lochscheibe des Multiwolfs drehen.

Währenddessen die Briketts (Greek Fire) eines halb gefüllten Anzündkamins zum Glühen bringen.

Auf dem folgenden Bild ist das Ergebnis mit der großen Lochscheibe zu erkennen.

Das Gehackte sollte nun durch Zuhilfenahme der kleinen Lochscheibe ein weiteres Mal gewolft werden.

Mittlerweile sollten die Briketts durchgeglüht sein, sodass sie in den Grill geschüttet werden können und diesen nun aufheizen.

Das Gehackte mit feinem Meersalz, Paprika-Pulver und optional mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Das ca. 2 kg schwere Gehackte in 8 Teile á 250 g teilen.

Die 250 g Teile jeweils in ca. 1 – 1,5 cm hohe Schuhsolen formen.

Über der direkten, sehr heißen Hitze der glühenden Briketts, für jeweils ca. 3 – 5 Minuten pro Seite grillen.

Die heißen Pljeskavica mit frischen Zwiebeln und Schmand / Creme fraiche servieren.

Alternativ können die Pljeskavica auch mit Schafskäse gefüllt und in Fladenbrot gegessen werden.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Drehspieß-Hähnchen mit dem Meater Plus

Wir würden auf keinen Fall behaupten wollen, dass unsere Grillhähnchen perfekt sind oder am allerbesten schmecken aber wir sind uns relativ sicher, dass sie sich geschmacklich nicht mehr viel verbessern lassen.

Grund für unser bescheidenes kulinarisches Geschmackserlebnis ist primär die Fleischqualität: Gerne verwenden wir Kikok-Hähnchen, welche sich u. a. durch ihre gelbliche Fleisch- und Hautfarbe kennzeichnen, die auf den hohen Mais-Anteil im Futtermittel zurückzuführen ist. Kikok Hähnchen wachsen langsamer und ohne Antibiotika auf. Das Fleisch der Kikok Hähnchen ist des Weiteren außergewöhnlich zart und saftig, das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Eine noch bessere Fleischqualität lernten wir mit den BIO-Freilandhähnchen von Kreutzers kennen. Das Fleisch ist zwar nicht ganz so gelblich wie beim Kikok oder Maishähnchen, jedoch noch zarter, noch saftiger und noch geschmackvoller! – Einfach unfassbar gut!

Damit das Hähnchenfleisch nicht austrocknet, ist u. a. die korrekte Kerntemperatur ausschlaggebend. Wir nutzten zur Temperaturüberwachung den Meater Plus, welchen wir in die Brust, der dicksten Stelle des Hähnchens stecken und bis zu einer Kerntemperatur von ca. 85°C garen. Ein weiterer entscheidender Vorteil des Meater Plus ist, dass er kabellos betrieben wird und sich aus diesem Grund perfekt für die Verwendung mit einem Drehspieß eignet.

Ein weiteres Puzzleteil ist der Einsatz einer Rotisserie. Das auf dem Drehspieß aufgespießte Grillhähnchen fängt den heruntertropfenden eigenen Fleischsaft durch seine Rotation selbst wieder auf, aromatisiert die Haut und lässt sie kross werden.

Ein noch saftigeres Hähnchen mit einer noch krosseren Haut erzielten wir dadurch, in dem wir das Hähnchen für 24 Stunden in eine Brine (Salzlake mit Gewürzen) einlegten. Unseres Erachtens steht jedoch der Aufwand in keinem Verhältnis zu dem marginal besseren Ergebnis, weshalb wir in der Regel auf diesen Vorgang verzichten.

Bei der Auswahl des geeigneten Hähnchen-Gewürz sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wir präferieren eine Mischung, bestehend aus feinem Meersalz, Paprika, Curry und ein wenig Pfeffer. Hin und wieder mengen wir auch Kümmel oder Chili hinzu.

Wie einfach und schnell die Zubereitung eines leckeren Hähnchens durch Zuhilfenahme einer Rotisserie und des Meater Plus tatsächlich ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Zutaten
1 – 1,5 kg BIO-Freilandhähnchen (von Kreutzers)
oder
1 – 1,5 kg Kikok Hähnchen bzw. Maishähnchen (von Kreutzers)

für das Hähnchengewürz
1,5 TL Meersalz
2 TL Paprika edelsüß
0,5 TL Curry
etwas schwarzer Pfeffer

die Hardware
1 x Meater Plus
1 x Rotisserie (Drehspieß)

Das Aufspießen und Würzen des Hähnchen

Nachdem das Hähnchen unter fließendem Wasser gründlich gereinigt und anschließend mit einem Küchentuch trocken getupft wurde, wird es zentriert auf dem Drehspieß geschoben und beidseitig mit den Drehspieß-Krallen fixiert.

Das Hähnchen rundherum mit dem o. a. Hähnchen-Gewürz bestreuen. Wir erledigen diesen Vorgang immer ausnahmslos vor dem Aufschieben des Hähnchens, damit sich weniger Hähnchen-Gewürz von der relativ trockenen Haut des Hähnchens löst.

Den Meater Plus bereitlegen und die kostenlose Meater-App für das Tablet/Smartphone starten.

Das korrekte Einführen der Meater Plus Nadel

Die Meater-Nadel besitzt in der Mitte eine dünne Rille. Diese kennzeichnet, dass die Rille vollständig in das Grillgut hineingesteckt werden muss, um die Elektronik des Meater Plus vor hohen Garraumtemperaturen zu schützen.

Sobald man den Garvorgang in der Meater-App gestartet und die Art des Grillguts ausgewählt hat, informiert die Software sicherheitshalber über das korrekte Einführen ins Grillgut.

Die dickste Stelle des Hähnchens befindet sich im vorderen Bereich der Brust. Durch ein animiertes Bild wird die korrekte Position in der Meater-App gezeigt.

Des Weiteren ist es wichtig darauf zu achten, dass die Meater-Nadelspitze im Innern des Garguts keinen Knochen berührt und im äußeren Bereich frei liegt.

Starten des Grillvorgangs

Den Grill, in unserem Fall der Schickling-Grill PremioGas XL II in der Einbauvariante unserer Lareh-Outdoorküche auf ca. 180 – 190°C aufheizen.

Den Drehspieß in die dafür vorgesehenen Halterung legen und bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 85°C garen. Da das Hähnchen nach und nach relativ viel Fett und Fleischsaft verliert, empfehlen wir später eine Fettauffangschale unter das Hähnchen zu stellen.

Nun informiert uns die Meater-App über die geeignete Ablagestelle der Meater Plus Ladestation. Die Meater Plus Ladestation empfängt sowohl die Kerntemperatur als auch die Gartemperatur und übermittelt diese an die Meater-App.

In den ersten Minuten schätzt die Meater-App die Zeit des Grillvorgangs und korrigiert diese ggf. während der gesamten Grill-Session.

Unter Berücksichtigung der vorgegebenen und vorherrschenden Parameter ermittelt die Meater-App in unserem Fall eine Garzeit von ca. einer Stunde.

Kurz bevor die Stunde abgelaufen ist, erreicht das Grill-Hähnchen eine Kerntemperatur von 84°C, sodass wir via Push-Meldung darauf hingewiesen werden, dass Grillgut von der Hitze zu entfernen.

Das Ergebnis kann sich definitiv wieder einmal sehen lassen: Ein von außen perfekt gebräuntes und von innen zartes, saftiges und überaus schmackhaftes Grillhähnchen.

Die Kombination aus sehr guter Fleischqualität, geeignetem Hähnchen-Gewürz, dem Einsatz einer Rotisserie und die Unterstützung des Meater Plus garantieren ein perfektes Ergebnis.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

Smoked T-Bone Steak rückwärts gegart

Rückwärtsgaren? – was ist das denn nun schon wieder? Die alten Hasen unter euch wissen es schon längst und nutzen diese Zubereitungsmethode sehr gerne für ihre Steaks. Allen anderen Grill-Fans möchten wir das Rückwärtsgaren unbedingt näher bringen.

Bei der klassischen Zubereitungsmethode eines Steaks, wird das Fleisch auf dem heißen Grillrost, über dem Infrarotbrenner, in der Pfanne, auf der Plancha o. ä. zunächst beidseitig scharf angegrillt/angebraten und anschließend im indirekten Bereich des Grills/Backofen, bei mittlerer Temperatur, bis zur gewünschten Kerntemperatur nachgegart.

Anders beim Rückwärtsgaren, bei dem das Fleisch zunächst bei relativ geringer Garraumtemperatur (ca. 120°C) im indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur (z. B. 55 – 56°C für medium) gegart und anschließend scharf angegrillt wird, um diesem eine schmackhafte Kruste und Brandings (Grillstreifen) zu verleihen.

Wichtig ist, dass man das Steak bei einer gewünschten Endkerntemperatur von z. B. 56°C bereits 4 – 5°C früher, also bereits bei 51 – 52°C aus der indirekten Zone nimmt, bevor man es anschließend bei hoher Temperatur fertig grillt. Bei diesem letzten Vorgang wird die Kerntemperatur nämlich noch einmal um die fehlenden ca. 4 – 5°C ansteigen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Beim Rückwärtsgaren wird das Fleisch sehr viel stressfreier gegart, sodass sich der Fleischsaft in Ruhe verteilen kann, beim Aufschneiden nicht unkontrolliert austritt und dadurch saftig bleibt.

Des Weiteren gelangt das Steak beim Rückwärtsgaren etwas heißer auf dem Teller und besitzt eine etwas krossere Kruste, ist unseres Erachtens jedoch im Kern geringfügig weniger gleichmäßig gegart, dafür allerdings saftiger.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Fleisch beim Rückwärtsgaren sehr viel besser räuchern lässt, da es bei niedrigeren Temperaturen mehr Rauch annehmen kann.

Ein kleiner Nachteil des Rückwärtsgaren ist hingegen, dass sich die Garzeit im Vergleich zur klassischen Methode um einige Minuten verlängert und durch das nachträgliche scharfe Grillen mit hoher Temperatur ein etwas grauerer, also durchgegarterer Rand entsteht.

Wir möchten euch das Rückwärtsgaren anhand eines ca. 1,2 kg schweren German Heifer Dry Aged T-Bone Steak von Kreutzers zeigen, welches wir auf dem Holzkohlegrill Schickling Grill Premio XL II zubereiten und dabei sanft räuchern, ohne dass das Fleisch anschließend ungewollt wie ein Kassler schmeckt.

Wie so oft, unterstützt uns bei der Garraum- und Kerntemperatur-Kontrolle das Meater+ Thermometer, welches uns über ein Smart-Device wie z. B. Smartphone oder Tablet über die vorherrschenden Temperaturen informiert.

Zutaten
1,2 kg German Heifer Dry Aged T-Bone Steak (von Kreutzers)
Murray River Salt Flakes
Fermentierter Pfeffer (von Ankerkraut)

Hilfsmittel
Wood Chips (z. B. Axtschlag Wood Smoking Chips Hickory)
Meater+

Zubereitung des Steaks

Die Briketts eines halb gefüllten Anzündkamins durchglühen lassen.

Die Nadel des Meater+ zentriert in die dickste Stelle des Steaks stecken und darauf achten, dass die Spitze den Knochen nicht berührt.

Die Briketts auf der rechten und linken Seite des Kohlerosts verteilen, mit geschlossenem Deckel auf ca. 120°C einregeln und anschließend das Steak in den indirekten Bereich des Grills platzieren.

Nach und nach jeweils eine kleine Hand voll Räucherchips sehr dicht an die Briketts legen.

Die neben den Briketts liegenden Räucherchips beginnen anschießend zu rauchen, ohne sofort zu verbrennen.

Da unsere heutigen Gäste ihr Steak gerne medium serviert haben möchten, nahmen wir das Fleisch bereits 4 – 5°C früher, also bei ca. 51 – 52°C vom Grill, bevor wir es über starke direkte Hitze zu Ende grillten.

Die beidseitig verteilten Briketts auf einer Seite sammeln und anschließend den Kohleroste höher stellen, damit das Fleisch näher an der Hitzequelle gegrillt werden kann.

Das Steak einige Sekunden lang beidseitig grillen, sodass schmackhafte Brandings (Grillstreifen) und eine tolle Kruste entstehen.

Das Steak nach einer ca. 5-minütigen Ruhephase mit einem scharfen Messer in Tranchen schneiden.

Das leicht geräucherte German Heifer Dry Aged T-Bone Steak mit fermentiertem Pfeffer und Salzflocken (Murray River Salt Flakes) genießen.

Viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit!